13 Maßnahmen für zuverlässige Cybersicherheit in deinem Unternehmen

Maßnahmen für Cybersicherheit in ihrem Unternehmen.

43 Prozent aller Cyberangriffe weltweit richten sich gegen kleine und mittlere Unternehmen. Das ist kein Zufall – und kein Grund zur Panik, aber ein klarer Grund zum Handeln.

Deine Cybersicherheit ernst zu nehmen ist keine Option, sondern eine Grundvoraussetzung. Wer das ignoriert, öffnet Kriminellen Tür und Tor – und riskiert nicht nur Datenverlust, sondern auch rechtliche Konsequenzen und bleibende Reputationsschäden.

Viele denken, Hacker zielen nur auf große Konzerne. Das stimmt nicht. Wer ein kleines oder mittelgroßes Unternehmen führt, verfügt über eine große Menge sensibler Daten – und oft über deutlich weniger Schutzmaßnahmen. Genau das macht KMU zum attraktiven Ziel.

Geraten diese Daten in die falschen Hände, kann dein Ruf schnell leiden – und der Zugang zu wichtigen Informationen ist plötzlich weg. Die gute Nachricht: Du kannst dieses Szenario verhindern. Die folgenden 13 Maßnahmen zeigen dir, wie du dein Unternehmen zuverlässig absicherst.

Die 13 Maßnahmen für zuverlässige Cybersicherheit

Viele Unternehmen investieren erst in Cybersicherheit, nachdem etwas passiert ist. Wer vorher handelt, spart nicht nur Geld – er schützt seinen Ruf.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Cloud-Sicherheit als aktive Entscheidung

Die Speicherung von Daten in der Cloud ist kostengünstig und praktisch – aber das bedeutet nicht, dass jede Plattform geeignet ist. Suche gezielt nach Angeboten, bei denen Sicherheitsfunktionen im Vordergrund stehen. Bewährte Optionen sind zum Beispiel Dropbox oder OneDrive.

Sicheres Netzwerk als Grundlage

Mobile Geräte, Computer und Laptops, die mit deinem Netzwerk verbunden sind, können ideale Angriffspunkte für Hacker sein. Die Absicherung all dieser Geräte durch strenge Authentifizierungsmaßnahmen ist ein wirksamer Weg, Cyberangriffe zu verhindern.

Verwende sichere WLAN- und Gerätepasswörter mit einer sinnvollen Mischung aus Buchstaben, Symbolen, Zahlen und Großbuchstaben. Wähle etwas, das du dir gut merken kannst – und mache Passworthinweise niemals öffentlich zugänglich. Ändere Passwörter mindestens einmal jährlich und setze sie sofort zurück, wenn ein Teammitglied das Unternehmen verlässt.

Welche 13 Maßnahmen sind für zuverlässige Cybersicherheit in einem Unternehmen am wichtigsten?

Die wichtigsten Maßnahmen umfassen sichere Cloud-Nutzung, starke Passwörter, Netzwerksicherheit, Multi-Faktor-Authentifizierung und regelmäßige Mitarbeiterschulungen. Wer diese Grundlagen konsequent umsetzt, reduziert das Risiko eines erfolgreichen Cyberangriffs deutlich.

Sind kleine und mittelgroße Unternehmen wirklich ein Ziel für Hacker?

Ja – 43 Prozent aller Cyberangriffe weltweit richten sich gegen KMU. Gerade kleinere Unternehmen verfügen oft über weniger Schutzmaßnahmen und sind deshalb ein attraktives Ziel.

Wie unterstützt pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart beim Thema Cybersicherheit?

pirenjo.IT betreut Unternehmen im Raum Stuttgart mit einem strukturierten IT-Sicherheitskonzept – von der Analyse bestehender Schwachstellen bis zur laufenden Überwachung der Systeme. Vereinbare ein erstes Gespräch, um deinen konkreten Schutzbedarf zu klären.

Wie oft sollte ich Passwörter in meinem Unternehmen ändern?

Ändere Passwörter mindestens einmal jährlich und sofort nach dem Ausscheiden eines Mitarbeitenden. Nutze einen Passwort-Manager, um den Überblick zu behalten.

Gibt es einen lokalen IT-Sicherheitspartner für Unternehmen in Waiblingen?

pirenjo.IT ist in Waiblingen ansässig und betreut Unternehmen im gesamten Rems-Murr-Kreis. Prüfe auf pirenjo.it, welche IT-Sicherheitsleistungen direkt vor Ort verfügbar sind.

11 wirksame Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz Ihrer Microsoft 365-Daten

Titel: So schützen Sie Ihre Microsoft 365-Daten.

Microsoft 365 ist eines der meistgenutzten Tools für Zusammenarbeit und Produktivität in kleinen und mittleren Unternehmen. Die Plattform bringt eine breite Palette an Schutzmechanismen mit – aber das bedeutet nicht, dass du automatisch vor Cyberangriffen geschützt bist.

Datenlecks, unbefugter Zugriff und Malware können dein System gefährden und Hackern ideale Einfallstore bieten. Wird dein Unternehmen Opfer eines solchen Angriffs, reichen die Folgen von Betriebsunterbrechungen bis hin zu ernsthaften Reputationsschäden. Dieser Artikel zeigt dir die 11 wirksamsten Sicherheitsmaßnahmen, mit denen du deine Microsoft 365-Daten gezielt absicherst.

Multi-Faktor-Authentifizierung als erste Verteidigungslinie

Wer sich nur auf Benutzername und Passwort verlässt, gibt Angreifern eine reelle Chance. Ein zweiter Faktor kostet fünf Minuten Einrichtung – und verhindert die meisten unbefugten Zugriffe.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Microsoft 365-Nutzer haben nur einen Faktor, um ihre Identität zu bestätigen, wenn sie Benutzername und Passwort verwenden. Leider halten sich viele Menschen nicht an strenge Passwortprotokolle – und setzen ihr Unternehmen damit der Gefahr unbefugter Zugriffe aus.

Die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) erhöht die Sicherheit durch einzigartige Passphrasen oder weitere Faktoren zur Identitätsverifikation. Der erste Schritt ist die Aktivierung von MFA. Der zweite ist die Aktivierung der Sicherheitsstandardeinstellungen (Security Defaults) – eine Microsoft-Funktion, die MFA in jedem Administratorkonto erzwingt.

Darüber hinaus lohnt es sich, MFA auch in allen Konten ohne Administratorberechtigung einzuführen. Denn auch diese Konten können Dienste und Anwendungen in deinem Netzwerk gefährden.

Sitzungszeitüberschreitung als stilles Sicherheitsnetz

Viele Mitarbeitende vergessen, sich bei ihren Konten abzumelden oder ihre Geräte zu sperren. Das gibt Hackern unbegrenzten Zugang zu Unternehmenskonten – und damit die Möglichkeit, deine Daten zu kompromittieren.

Session Timeouts lösen dieses Problem automatisch: Nutzer werden nach einer definierten Inaktivitätszeit abgemeldet. Kein offenes Fenster mehr für Angreifer, die ein unbeaufsichtigtes Gerät übernehmen wollen.

Öffentliche Kalender als unterschätztes Angriffsziel

Die gemeinsame Kalendernutzung erleichtert die Teamkoordination – kann aber dazu führen, dass Hacker Einblick in interne Abläufe erhalten oder bestimmte Personen gezielt ins Visier nehmen.

Ist dein Sicherheitsadministrator im Urlaub und diese Information öffentlich zugänglich, können Angreifer dieses Fenster gezielt nutzen. Schränke daher die öffentliche Freigabe von Kalendern konsequent ein.

Advanced Threat Protection gegen moderne Angriffsmethoden

Advanced Threat Protection (ATP) erkennt und wehrt hochentwickelte Bedrohungen ab, die Antiviren- und Firewall-Schutzmaßnahmen typischerweise umgehen. Es ermöglicht den Zugriff auf eine Datenbank, die in Echtzeit aktualisiert wird – sodass du Bedrohungen verstehst und Daten direkt in Analysen einbeziehen kannst.

ATP informiert dich über Angriffe, deren Schweregrad und die Methode, mit der sie gestoppt wurden – unabhängig von der Quelle. Besonders effektiv ist es bei der Abwehr von Phishing: Es stützt sich auf maschinelles Lernen und eine umfangreiche Datenbank bekannter Phishing- und Malware-Seiten.

Warnungsrichtlinien gezielt einsetzen

Mit Microsoft 365 kannst du Richtlinienbenachrichtigungen im Compliance Center einrichten, die auf die Sicherheitsanforderungen deines Unternehmens zugeschnitten sind. Deine Mitarbeitenden erhalten zum Beispiel automatisch Hinweise, wenn sie sensible Informationen an externe Kontakte versenden wollen.

Diese Warnungen schützen vor Datenlecks – und schulen dein Team gleichzeitig in sicheren Methoden der gemeinsamen Datennutzung.

Mobiler Zugriff als Sicherheitsrisiko ernst nehmen

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Dein Team greift regelmäßig per Smartphone auf geschäftliche E-Mails, Kontakte, Dokumente und Kalender zu – vor allem im mobilen Arbeiten. Die Absicherung dieser Geräte gehört deshalb zu den wichtigsten Maßnahmen im Datenschutz.

Die Verwaltungsfunktionen für Mobilgeräte von Microsoft 365 helfen dir dabei: Du kannst Sicherheitsrichtlinien, Berechtigungen und Einschränkungen zentral verwalten und sensible Daten von gestohlenen oder verlorenen Geräten aus der Ferne löschen. Mehr dazu, wie du mobile Geräte vor Cyberangriffen schützt, findest du in unserem Ratgeber.

Legacy-Authentifizierung als offenes Einfallstor

Ältere Protokolle unterstützen mehrere zentrale Sicherheitsfunktionen von Microsoft 365 nicht – darunter die Multi-Faktor-Authentifizierung. Das macht sie zu idealen Einfallstoren für Angreifer. Am besten deaktivierst du Legacy-Protokolle, um das Risiko zu minimieren.

Benötigt dein Team ältere Protokolle für bestehende E-Mail-Konten, musst du nicht alles auf einmal umstellen. Du kannst die Sperre auf Benutzer beschränken, die das Legacy-Protokoll nicht zwingend brauchen – und so dein Netzwerk Schritt für Schritt absichern. MFA gehört übrigens zu den 8 Best Practices, die dein IT-Dienstleister einhalten sollte.

Rollenbasierte Zugriffskontrolle als Datenschutzgrundlage

Die Zugriffsverwaltung ermöglicht es dir, den Fluss privater Informationen in deinem Unternehmen gezielt zu begrenzen. Du legst fest, welche Nutzer auf welche Daten zugreifen dürfen.

So verhinderst du zum Beispiel, dass einfache Teammitglieder Dateien auf Führungsebene lesen oder bearbeiten können. Kein unnötiges Risiko. Kein unkontrollierter Datenfluss.

Unified Audit Log als Frühwarnsystem

Das Unified Audit Log (UAL) bündelt Protokolle aus verschiedenen Microsoft 365-Diensten – darunter Azure AD, SharePoint Online, OneDrive und Microsoft Teams. Durch die Aktivierung erhält der Administrator Einblick in verdächtige Aktivitäten und Richtlinienverstöße.

Du kannst deine Protokolle zusätzlich in ein bestehendes SIEM-Tool (Security Information and Event Management) einbinden. Das verbindet Protokolldaten mit aktuellen Überwachungslösungen und verbessert die Gesamtsicherheit deiner Microsoft 365-Umgebung spürbar.

E-Mail-Verschlüsselung als letzte Schutzlinie

Verschlüsselung ist oft der letzte Ausweg bei einer Datenschutzverletzung. Greift jemand auf deine E-Mails zu, machen zuverlässige Verschlüsselungstools die Inhalte für Angreifer unlesbar.

Für Microsoft 365-Nutzer, die regelmäßig E-Mails und Dateien austauschen, ist diese Funktion kaum verzichtbar. Wer Daten teilt, sollte sie auch schützen.

Mitarbeitende als entscheidender Sicherheitsfaktor

Alle technischen Maßnahmen können ins Leere laufen, wenn der Mensch das schwächste Glied bleibt. Menschliche Fehler sind nachweislich die Hauptursache für die meisten Datenschutzverletzungen.

Plane deshalb regelmäßige Sicherheitsschulungen für dein Team. Sensibilisiere Mitarbeitende für potenzielle Bedrohungen und zeig ihnen, wie sie im Ernstfall handeln sollen. Das gilt besonders beim Onboarding neuer Kolleginnen und Kollegen: Sie sollten eine gründliche Awareness-Schulung durchlaufen, bevor sie Zugang zu sensiblen Daten und Unternehmensgeräten erhalten.

Lass den Datenschutz in deinem Unternehmen nicht dem Zufall. Die Maßnahmen aus diesem Artikel verringern Sicherheitsbedrohungen drastisch – aber nur, wenn sie konsequent umgesetzt werden. Wir von pirenjo.IT helfen dir dabei, deine Microsoft 365-Umgebung gezielt abzusichern. Melde dich für ein 15-minütiges, unverbindliches Gespräch.

Welche Microsoft 365-Sicherheitsmaßnahme hat den größten Effekt?

Die Aktivierung der Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) verhindert laut Microsoft über 99 Prozent aller automatisierten Angriffe auf Konten. Sie ist einfach einzurichten und sofort wirksam.

Was passiert mit Daten auf einem gestohlenen Firmenhandy, das Microsoft 365 nutzt?

Über die Mobile Device Management-Funktionen von Microsoft 365 kannst du sensible Daten auf verlorenen oder gestohlenen Geräten aus der Ferne löschen – vorausgesetzt, das Gerät ist vorab in der Verwaltung registriert.

Können Unternehmen in Stuttgart Microsoft 365 DSGVO-konform einsetzen?

Ja – mit den richtigen Einstellungen, Datenspeicherort in der EU und einem Auftragsverarbeitungsvertrag mit Microsoft ist ein DSGVO-konformer Betrieb möglich. Unternehmen im Raum Stuttgart sollten das gemeinsam mit einem lokalen IT-Dienstleister prüfen.

Wie oft sollten Sicherheitsschulungen für Microsoft 365-Nutzer stattfinden?

Mindestens einmal pro Jahr – besser quartalsweise, da sich Angriffsmethoden wie Phishing kontinuierlich weiterentwickeln. Neue Mitarbeitende sollten vor dem ersten Datenzugriff geschult werden.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen Unterstützung bei der Absicherung von Microsoft 365?

Ja – pirenjo.IT betreut KMU im Raum Waiblingen und der gesamten Region Stuttgart bei der Einrichtung, Härtung und laufenden Überwachung ihrer Microsoft 365-Umgebung. Melde dich für ein unverbindliches Erstgespräch.

Verbessere dein Servermanagement mit diesen 8 Tipps

Servermanagement verbessern - Sauberer Serverraum

Auch wenn deine Server auf dem neuesten Stand der Technik sind, kann ihre Effizienz mit der Zeit nachlassen. Ihre Verwaltung ist der Schlüssel zur Optimierung deiner Geschäftsabläufe.

Zahlreiche Unternehmen verlassen sich auf Server für verschiedene IT-Aufgaben wie Anwendungen, E-Mails, Hosting von Websites und Datenspeicherung. Obwohl viele Unternehmen zu cloudbasierten Diensten mit ausgelagerten Rechenzentren übergegangen sind, sind viele immer noch auf eigene Server angewiesen.

Die Verwaltung deiner Server kann die Leistung deines Teams optimieren, indem sie es in die Lage versetzt, komplexe Aufgaben schneller zu erledigen. Außerdem kannst du so Probleme frühzeitig erkennen, bevor sie aus dem Ruder laufen und dein Unternehmen gefährden. Die folgenden acht Tipps zeigen dir, wie du dein Servermanagement konkret verbesserst.

Die 8 Tipps für besseres Servermanagement

Wer Server nur dann anfasst, wenn etwas brennt, zahlt dreimal: einmal für den Ausfall, einmal für die Reparatur, und einmal für den Vertrauensverlust bei seinen Kunden.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Server richtig montieren

Kleine Unternehmen müssen oft kurzfristigen Belangen Vorrang vor langfristigen Plänen einräumen, weil sie mit knappen Budgets arbeiten müssen. Das zeigt sich insbesondere bei der Serververwaltung.

Wenn du deine Server zum ersten Mal einrichtest, könnte es verlockend sein, sie in der Nähe deiner Arbeitsplätze anzuschließen. Das kann jedoch deiner Hardware schaden.

Die Montage deiner Server in Racks ist eine viel bessere Lösung. So können sie vor Unfällen in stark frequentierten Bereichen, Stolperfallen, verschütteten Flüssigkeiten und Schmutz geschützt werden. Serverschränke helfen dabei, die Hardware sicher und zugänglich zu organisieren – das erleichtert Verwaltung und Reinigung und begrenzt die Belastung durch regelmäßige Abnutzung im Büro.

Eine weitere wichtige Überlegung ist, bei der Installation deiner Server für die Zukunft zu planen. Achte bei der Auswahl eines Racks darauf, dass genügend Platz für die Erweiterung deiner Hardware vorhanden ist. Wer heute halbleere Racks hat, spart sich in ein paar Jahren den kompletten Austausch.

Server vom Hauptarbeitsbereich trennen

Je nach Servertyp können sie im Betrieb ziemlich laut werden. Darüber hinaus können sie wertvolle Hardware enthalten. Daher solltest du sie räumlich von den Arbeitsräumen trennen.

Wenn du dir keinen eigenen Serverraum leisten kannst, investiere in sichere Rack-Halterungen mit integrierter Schalldämmung.

Hardware regelmäßig warten

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Durch die stetige Überwachung der wichtigsten Komponenten deines Servers kannst du Problemen vorbeugen. Die Wartung der Hardware spielt eine zentrale Rolle bei der Serververwaltung – ohne verlässliche Hardware sinkt deine Produktivität drastisch.

Die CPU ist das Herzstück deines Servers und führt alle Berechnungen für laufende Programme durch. Du musst sie ständig überwachen, um eine Überbeanspruchung zu vermeiden. Wenn sie nahe an 100 % ihrer Leistung arbeitet, können deine Teammitglieder aufgrund von Verlangsamungen keine zusätzlichen Aufgaben ausführen. Möglicherweise sind Chip-Upgrades oder ein Leistungstuning erforderlich, um die Belastung zu mindern.

Beim RAM gilt: Je mehr Arbeitsspeicher du hast, desto höher ist die Leistung deines Geräts. Überwache die Nutzung des Arbeitsspeichers genau und füge mehr RAM hinzu, wenn die Kapazität fast erschöpft ist.

Das Festplattenlaufwerk ist der permanente Speicher deines Servers. Es speichert deine Daten und Programme, aber seine Leistung kann bei übermäßiger Nutzung abnehmen. Zu einer ordnungsgemäßen Festplattenverwaltung gehört es, den verfügbaren Speicherplatz im Auge zu behalten, unnötige Dateien zu löschen, neue Laufwerke zu installieren oder cloudbasierte Lösungen einzubeziehen.

Kühlung nicht vernachlässigen

Du erwartest von deinen Servern, dass sie schnell arbeiten – aber die einzige Möglichkeit, das zu gewährleisten, ist optimale Bedingungen zu schaffen. Das heißt: Konzentriere dich zuerst auf die Kühlung. Überschüssige Wärme verkürzt die Lebensdauer deiner Hardware drastisch.

Am besten betreibst du dein Kühlsystem außerhalb des Gebäudes. Wenn du einen Stromausfall hast oder die zentrale Klimaanlage nachts nicht funktioniert, brauchst du eine Kühllösung, die mit Notstrom betrieben werden kann.

Software verwalten und überwachen

Auch die für deinen Server verwendete Software muss regelmäßig gewartet werden. Das Wichtigste ist, dass du regelmäßig Updates durchführst und alte Software löschst, um die Leistung zu verbessern. Deine Server werden besser funktionieren, und es gibt weniger Schwachstellen, die Cyberkriminelle ausnutzen können, um auf dein Netzwerk zuzugreifen.

Geräte ordentlich verkabeln

Die Menge an Kabeln in deiner Servereinrichtung kann überwältigend sein, besonders wenn du keine technische Erfahrung hast. Das Durcheinander zu sortieren verbessert nicht nur die Sauberkeit, sondern erhöht auch die Tauglichkeit deines Servers für zukünftige Modernisierungen.

Denk daran, alle Kabel, die du entfernst, neu anordnest oder verlegst, ordentlich zu beschriften und zu gruppieren. Auf diese Weise vermeidest du Unordnung.

Sicherheit konsequent umsetzen

Server können anfällig für Cyberangriffe sein. Deshalb ist es so wichtig, ein sicheres System zu unterhalten. Installiere und aktualisiere Antiviren-Software – im Idealfall einen Managed Antivirus. Unterbinde nicht genehmigten Datenverkehr mit Hilfe von Firewalls und verwende eine zuverlässige Zugangskontrollsoftware oder strenge Passwortrichtlinien.

Weise deine Benutzer an, Passwörter regelmäßig zu ändern, und verschlüssele externe Netzwerke und Datenspeicher. Die Einbindung von SIEM-Tools (Security Information and Event Management) hilft dir dabei, potenzielle Bedrohungen durch Analyse und Auswertung von Sicherheitsprotokollen frühzeitig zu erkennen und zu verstehen.

Daten regelmäßig sichern

Der letzte Teil einer guten Serververwaltung besteht darin, deine Daten regelmäßig zu sichern. Der Verlust von Informationen kann katastrophale Folgen haben, deinem Ruf schaden und am Ende sogar deine Kunden vergraulen. Daher ist eine gute Backup-Strategie unerlässlich.

Neben der Sicherung von Serversoftware und -hardware solltest du auch ein Backup für deine Stromversorgung haben, um Datenverluste bei Stromausfällen zu vermeiden. Außerdem kannst du verschiedene Tools integrieren, um Backups, Wiederherstellungen und die Statusüberwachung zu beschleunigen.

Suche nach Software, die sowohl deine IT-Architektur als auch dein Betriebssystem abdeckt. Sie muss mit allen Systemen und Anwendungen funktionieren, die du derzeit hast oder zu installieren planst. Außerdem sollte sie Serverprobleme mit leistungsstarken Analysefunktionen effizient diagnostizieren können.

Mehr dazu, wie du deine Daten langfristig absicherst, findest du in unserem Artikel zu Backup-Strategien für KMU. Wer zusätzlich die IT-Sicherheit rund um seinen Server stärken möchte, findet bei den IT-Sicherheitsmaßnahmen für kleine Unternehmen einen guten Einstieg.

Wie oft sollte ich die Hardware meines Servers warten?

Plane mindestens alle 6 Monate eine vollständige Hardware-Inspektion ein – dazu gehören CPU-Auslastung, RAM-Kapazität und Festplattenzustand. Kritische Komponenten wie Lüfter und Kühlsystem solltest du monatlich im Monitoring im Blick behalten.

Was passiert, wenn ich Server-Updates zu lange aufschiebe?

Veraltete Software hinterlässt Sicherheitslücken, die Angreifer gezielt ausnutzen. Ein ungepatchter Server kann innerhalb von Stunden kompromittiert werden – regelmäßige Updates sind daher keine Option, sondern Pflicht.

Kann pirenjo.IT das Servermanagement für Unternehmen in Stuttgart übernehmen?

Ja, pirenjo.IT betreut Unternehmen im Raum Stuttgart mit vollständigem Managed Server Management – von der Überwachung über Updates bis hin zur Backup-Strategie. Nimm einfach Kontakt auf für ein unverbindliches Erstgespräch.

Welche Backup-Strategie ist für Server empfehlenswert?

Die 3-2-1-Regel hat sich bewährt: 3 Kopien deiner Daten, auf 2 verschiedenen Medien, davon 1 an einem externen Standort oder in der Cloud. So bist du auch bei Hardwareausfall oder Ransomware abgesichert.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Unterstützung bei der physischen Server-Einrichtung an?

Ja, pirenjo.IT unterstützt Unternehmen in Waiblingen und dem Rems-Murr-Kreis bei der physischen Server-Installation – inklusive Rack-Montage, Verkabelung und Planung für zukünftige Erweiterungen. Ruf einfach an oder schreib uns.

7 unterschätzte Office 365 Tools, die dein Unternehmen nach vorne bringen

Daumen hoch für die 7 unterschätzten Office 365 Tools.

Office 365 steckt voller Tools, die in den meisten Unternehmen kaum jemand kennt – und noch weniger nutzt. Dabei steckt genau dort ein Großteil des Produktivitätspotenzials.

Kohler, der Hersteller von Küchen- und Badarmaturen, hat das in der Pandemie erlebt. Als die meisten Mitarbeitenden plötzlich remote arbeiteten, half Office 365 dabei, personalisierte Schulungen aufzubauen, über 400 Terabyte an Verzeichnissen über SharePoint zu bewegen und Teams so einzusetzen, dass Fachleute weltweit gemeinsam Markteinblicke gewinnen konnten. Das Ergebnis war eine neue Kultur der Agilität. Und das funktioniert nicht nur für Konzerne.

Die folgenden 7 Tools aus Office 365 werden in kleinen und mittleren Unternehmen regelmäßig übersehen – obwohl sie täglich Zeit sparen könnten.

7 unterschätzte Office 365 Tools im Überblick

Power Automate ist eines der Tools, das unsere Kunden am häufigsten unterschätzen – bis sie es zum ersten Mal produktiv einsetzen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Power Automate als stiller Produktivitätstreiber

Mit Microsoft Power Automate kannst du Arbeitsabläufe über verschiedene Anwendungen hinweg automatisieren. Du kannst das Programm mit Sofortnachrichten und E-Mail-Benachrichtigungen verbinden, Dateien aus verschiedenen Anwendungen synchronisieren oder sie von einer Plattform auf eine andere kopieren.

Wenn du zum Beispiel ein SharePoint-Formular ausfüllst, kannst du mit Power Automate automatisch einen Lead in Dynamics 365 erstellen. Das Beste daran: das Tool ist nicht auf Microsoft-Dienste beschränkt. Du kannst damit auch Daten aus Facebook extrahieren oder Dateien in Dropbox hochladen.

Das Ergebnis ist eine höhere Produktivität durch verbesserte Verknüpfungen. Wer manuelle Routinen hat, verliert Zeit. Wer sie automatisiert, gewinnt sie zurück.

Teams als zentraler Arbeitsraum

Microsoft Teams ist ein zentraler Ort für Meetings, Sharing und Chats für dein Team. Diese cloudbasierte Plattform kombiniert Notizen, Dateien, Konferenzen und verschiedene Apps in Echtzeit.

Das Programm verbessert die Zusammenarbeit, indem es Menschen, Inhalte und Gespräche in einem einzigen zentralen Bereich zusammenführt. Es lässt sich in Office 365-Anwendungen integrieren und bietet eine sichere globale Cloud.

Alle Mitglieder können Bearbeitungen in PowerPoint-Präsentationen in Echtzeit verfolgen und über das Chat-Fenster Feedback geben. Teams unterstützt außerdem die plattformübergreifende Zusammenarbeit – du kannst auf deinem Telefon, Tablet oder Computer arbeiten.

To-Do für den strukturierten Arbeitstag

Microsoft To-Do ist eine intelligente Plattform zur Aufgabenverwaltung, die die Planung des gesamten Tages erleichtert. Du kannst Listen für fast alles erstellen – für Projekte zu Hause, für die Arbeit und für den Einkauf.

Mit To-Do behältst du den Überblick über Erinnerungen, Notizen und Fälligkeitsdaten. Du kannst diese Listen nicht nur im Browser abrufen, sondern auch auf Android-Telefonen, iPhones und Windows-10-Geräten.

MyAnalytics als Spiegel der eigenen Arbeitsgewohnheiten

Viele Mitarbeitende verbringen einen Großteil ihrer Zeit in Besprechungen, am Telefon und mit E-Mails – ohne dabei besonders produktiv zu sein. MyAnalytics setzt genau hier an. Das Tool steigert die Effizienz, indem es zwei Faktoren analysiert: mit wem Nutzer ihre Zeit verbringen und wie sie sie verbringen.

Mithilfe zuverlässiger Analysen schlägt das Tool vor, wie du produktiver arbeiten kannst – zum Beispiel indem du weniger nach Feierabend arbeitest und ungenutzte Zeit in Meetings reduzierst. Eine integrierte KI kennzeichnet außerdem deine Termine in Outlook, um dich an tägliche Pflichten zu erinnern.

MyAnalytics besteht aus vier Komponenten: Digests speichert wöchentliche Zusammenfassungen im Outlook-Posteingang. Das Dashboard zeigt Statistiken wie Produktivitätseinblicke, Arbeitsgewohnheiten und Verbesserungsvorschläge. Insights Outlook präsentiert Karten mit deinen Arbeitsaktivitäten und gibt dir verschiedene Reaktionsmöglichkeiten. Inline-Vorschläge sind direkt in Outlook verfügbar und helfen dabei, bestimmte Entscheidungen zu treffen.

Microsoft hat bei der Entwicklung an deine Privatsphäre gedacht. Du bist die einzige Person, die auf deine persönlichen Erkenntnisse und Daten zugreifen kann.

Delve zeigt, was gerade wirklich zählt

Delve ist ein Visualisierungstool, das Elemente sozialer Medien und sozialen Lernens einbezieht. Es nutzt die Inhalte von vier Plattformen: Exchange, SharePoint, Yammer und OneDrive.

Dabei werden nicht nur deine Daten zusammengetragen. Die Software erkennt relevante Informationen wie Nutzeraktivitäten und frühere Interaktionen – und zeigt dir so, was für deine Arbeit gerade wirklich wichtig ist.

Sway als moderne Alternative zu PowerPoint

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Jeder kennt PowerPoint. Aber kennst du schon Sway?

Sway ist eine Präsentations-App, die PowerPoint langfristig Konkurrenz machen könnte. Sie verfügt über eine integrierte Design-Engine zur Erstellung ansprechender Präsentationen und Berichte. Zu den Funktionen gehören Drag-and-Drop von Bildern, Diagrammen, Videos und Canvas-basierten Formaten.

Das Programm erstellt auch Newsletter und Berichte, die auf verschiedenen Geräten angezeigt werden können.

Planner für Teams mit mehreren Projekten gleichzeitig

Microsoft Planner ist eine ausgezeichnete Wahl für Unternehmen mit Teammitgliedern auf der ganzen Welt und mehreren gleichzeitigen Projekten. Das Tool kann deine Aufgabenverwaltungsprozesse schnell digitalisieren.

Es bietet Zugang zu visuellen Organisationstools und vier Schlüsselfunktionen: Informationshub, Insights, Kommunikation und flexible Kategorisierungen. Teammitglieder können Dateien gemeinsam nutzen, Pläne erstellen, Aufgaben zuweisen und sich mit Kollegen austauschen – während sie Fortschrittsberichte erhalten.

Die Arbeitsumgebung deines Unternehmens verbessern

Office 365 kann mit einer breiten Palette von Kommunikations- und Kollaborationstools dabei helfen, eine agile und produktive Arbeitsumgebung aufzubauen. Das Beispiel von Kohler zeigt, was möglich ist.

Unabhängig davon, ob dein Team im Büro oder remote arbeitet – diese Suite verbessert das Projektmanagement spürbar. Allerdings kann ein nachlässiger IT-Dienstleister deine Integration mit Office 365 behindern. Mehr dazu, worauf du bei der Microsoft 365 Einrichtung für KMU achten solltest, findest du in unserem Leitfaden.

Wenn du das Gefühl hast, dass dein Dienstleister nicht die erforderlichen Ergebnisse liefert, ruf unsere Experten von pirenjo.IT an. Wir vereinbaren ein kurzes Gespräch und finden die passende Lösung für die IT-Probleme deines Unternehmens.

Welche Office 365 Tools eignen sich am besten für kleine Unternehmen?

Power Automate und Microsoft Planner sind besonders wertvoll für kleine Unternehmen, weil sie Aufgabenverwaltung und Automatisierung ohne IT-Vorkenntnisse ermöglichen. Teams und To-Do kommen direkt danach.

Was ist der Unterschied zwischen Microsoft To-Do und Microsoft Planner?

To-Do ist für die persönliche Aufgabenverwaltung einzelner Nutzer gedacht, Planner hingegen für die Koordination ganzer Teams und Projekte mit Zuweisungen und Fortschrittsberichten.

Kann pirenjo.IT aus Stuttgart bei der Einführung von Office 365 unterstützen?

Ja, pirenjo.IT begleitet Unternehmen im Raum Stuttgart bei der Einführung und Konfiguration von Office 365 – von der Lizenzauswahl bis zur Schulung der Mitarbeitenden.

Ist MyAnalytics datenschutzkonform einsetzbar?

Ja, MyAnalytics ist so konzipiert, dass nur der jeweilige Nutzer selbst auf seine Daten zugreifen kann – kein Vorgesetzter und kein Administrator sieht die persönlichen Auswertungen.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Schulungen zu Office 365 Tools wie Teams oder Power Automate an?

Ja, pirenjo.IT bietet Unternehmen in Waiblingen und dem Rems-Murr-Kreis praxisnahe Schulungen zu Office 365 an – direkt vor Ort oder remote, abgestimmt auf den konkreten Arbeitsalltag des Teams.

6 Sicherheitslücken in der Cybersicherheit, die du vermeiden musst

Hacker nutzt Sicherheitslücke aus, die Sie vermeiden müssen.

Cyberkriminelle nutzen verschiedene Schwachstellen in Unternehmen aus. Wer diese Lücken kennt, kann sie schließen – bevor es jemand anderes tut.

Unabhängig von deiner Branche ist es wichtig, dass du deine Cybersicherheit ernst nimmst. Andernfalls können Kriminelle deinen Betrieb schnell lahmlegen.

Nimm die Universität Sunderland als Beispiel. Zunächst sah es nach einem normalen IT-Problem aus, das schnell behoben werden konnte. Doch bald wurde klar: Es war ein Cyberangriff.

Infolgedessen musste die Universität alle Online-Kurse absagen. Mitarbeitende hatten keinen Zugriff mehr auf ihre E-Mails, Telefonleitungen und die Website fielen aus. Der Betrieb stand still.

Dein Unternehmen könnte ähnliche Schwachstellen haben. Der Unterschied: Solche Angriffe kosten nicht nur den Zugriff auf E-Mails – sie kosten Tausende von Euro und können rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Dieser Artikel zeigt dir, welche sechs Sicherheitslücken am häufigsten ausgenutzt werden – und wie du dich dagegen absicherst.

Die 6 häufigsten Sicherheitslücken in der Cybersicherheit

Viele Unternehmen investieren in Sicherheitslösungen – aber prüfen nie, ob sie wirklich greifen. Das merken sie dann erst im Ernstfall.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Fehlender Endpunktschutz als unterschätztes Einfallstor

Viele Unternehmen versäumen es, Endpunkt-Schutzmechanismen wie Antivirus-Tools einzurichten. Das macht die Organisation anfälliger für Cyberangriffe – Angreifer können so leichter auf Server zugreifen.

Ein weiteres Problem ist der unzureichende Schutz der Endgeräte. Signaturbasierte Antivirenplattformen sind nicht mehr effizient, weil sie von technisch versierten Kriminellen schnell umgangen werden können. Außerdem überwachen viele Programme kein unerwartetes oder ungewöhnliches Verhalten.

Der beste Weg, diese Probleme zu lösen, ist die Investition in moderne Endpunktverteidigungstools, die Antiviren-, Reaktions- und Verhaltensanalysefunktionen der nächsten Generation umfassen. Sie bieten eine umfassende Bewertung bösartiger Aktionen und flexible Maßnahmen zur Prävention. Nutzt du noch eine herkömmliche Antiviren-Plattform, solltest du ein Upgrade auf eine Version mit detaillierten Verhaltensprüfungen und Echtzeit-Reaktionsfunktionen in Betracht ziehen.

Unkontrollierte Benutzerrechte als Sicherheitsrisiko

Die Begrenzung der Zugriffsrechte ist der wichtigste Grundsatz bei der Kontrolle von Sicherheitslücken. Je weniger Informationen ein Benutzer abrufen kann, desto weniger Schaden entsteht bei einem kompromittierten Konto.

Problematisch wird es, wenn dein Unternehmen den Zugriff auf Benutzerkonten nicht kontrolliert – und praktisch jeder Benutzer über Administratorrechte verfügen kann. Noch schlimmer: wenn nicht privilegierte Mitglieder Konten auf Administratorebene einrichten können.

Gewähre deshalb nur denjenigen Teammitgliedern erhöhten Zugang, die ihre Aufgaben ohne diesen Zugang nicht erfüllen können. Stelle außerdem sicher, dass neue Konten standardmäßig keinen Zugriff auf Administratorenebene haben.

Kompromittierte Anmeldedaten als häufigste Angriffsfläche

Benutzername und Passwort sind die am häufigsten genutzten Zugangsdaten – und Cyberkriminelle können sie leicht ausspionieren. Das geschieht in der Regel, wenn ein ahnungsloses Teammitglied einem Phishing-Angriff zum Opfer fällt und seine Daten auf einer gefälschten Website eingibt.

Privilegierte Zugangsdaten bieten administrativen Zugriff auf Systeme und Geräte – und stellen damit ein deutlich höheres Risiko dar als einfache Benutzerkonten. Vergiss dabei nicht: Nicht nur Menschen besitzen Anmeldedaten. Sicherheitstools, Netzwerkgeräte und Server verfügen ebenfalls über Passwörter, um die Kommunikation zwischen Geräten zu ermöglichen.

Um dieses Szenario zu vermeiden, solltest du strenge Passwortkontrollen einführen. Nutze längere und komplexe Passwörter, ändere sie regelmäßig, und kombiniere diese Grundsätze mit einer Multi-Faktor-Authentifizierung.

Fehlende Netzwerksegmentierung ermöglicht freie Bewegung im System

Cyberkriminelle können eine unzureichende Netzwerküberwachung und -segmentierung ausnutzen, um vollen Zugriff auf dein System zu erlangen. Angreifer können so ihren Zugang länger aufrechterhalten – oft unbemerkt.

Eine der Hauptursachen für diese Schwäche ist das Fehlen einer Subnetzüberwachung oder einer Kontrolle des ausgehenden Datenverkehrs. In größeren Unternehmen mit Hunderten kommunizierender Systeme ist das eine echte Herausforderung – aber kein Grund, es zu ignorieren.

Konzentriere dich darauf, den Netzwerkzugang innerhalb deiner Subnetze zu kontrollieren und zuverlässige Erkennungsstrategien zu entwickeln. Mikrosegmentierung, Firewalls und Proxys helfen dabei, restriktive Richtlinien für die Systemkommunikation und den Datenverkehr durchzusetzen.

Fehlkonfigurationen als leicht übersehene Schwachstelle

Fehlkonfigurationen entstehen durch Fehler in der Systemkonfiguration – zum Beispiel aktivierte Einrichtungsseiten oder Standardbenutzernamen und -kennwörter. Wenn du das Setup des Anwendungsservers nicht deaktivierst, können Hacker versteckte Schwachstellen erkennen und zusätzliche Informationen abgreifen.

Falsch konfigurierte Anwendungen und Geräte sind ein leichtes Einfallstor für Cyberkriminelle. Richte daher Systeme und Verfahren ein, um den Konfigurationsprozess zu straffen und wo möglich zu automatisieren. Die regelmäßige Überwachung der Geräte- und Anwendungseinstellungen im Vergleich mit bewährten Verfahren deckt potenzielle Bedrohungen frühzeitig auf.

Ransomware als existenzielle Bedrohung

Bei Ransomware handelt es sich um eine Cyber-Erpressung, die den Zugriff auf Daten verhindert, bis ein Lösegeld gezahlt wird. Die Forderungen können sehr hohe Summen erreichen – viele Kriminelle verlangen nicht nachverfolgbare Bitcoin-Zahlungen.

Um deine Daten zu schützen, stelle sicher, dass dein System für den Fall eines Ransomware-Angriffs gerüstet ist. Halte es auf dem neuesten Stand der Sicherheitsstandards, um die Zahl der Schwachstellen zu verringern. Beschränke dich außerdem auf vertrauenswürdige Software-Anbieter und stelle sicher, dass du über aktuelle Backups verfügst.

Bedrohungen neutralisieren – ruhig schlafen

Ein Unternehmen mit mangelhaften IT-Sicherheitsmaßnahmen erfolgreich zu führen ist praktisch unmöglich. Das Risiko, wertvolle Daten und den Ruf zu verlieren, ist schlicht zu hoch.

Um sicherzustellen, dass dein Unternehmen kein leichtes Ziel für Cyberangreifer ist, brauchst du zuverlässige Verteidigungsstrategien. Wenn dein IT-Dienstleister keine angemessenen Vorkehrungen treffen kann, gehst du ein großes Risiko ein – und zahlst möglicherweise viel Geld für Maßnahmen, die real nichts bringen.

Hast du ein Problem mit deiner IT? Wende dich an pirenjo.IT für ein kurzes, unverbindliches Gespräch. Wir schauen gemeinsam, wie wir deine Effizienz steigern und ein sicheres System für dein Unternehmen einrichten können.

Was sind die häufigsten Sicherheitslücken in der Cybersicherheit?

Zu den häufigsten Schwachstellen zählen fehlender Endpunktschutz, unkontrollierte Benutzerrechte, schwache Anmeldedaten, fehlende Netzwerksegmentierung, Fehlkonfigurationen und Ransomware. Wer diese Lücken kennt, kann gezielt gegensteuern.

Wie schütze ich mein Unternehmen vor kompromittierten Anmeldedaten?

Nutze komplexe, regelmäßig gewechselte Passwörter und kombiniere sie mit Multi-Faktor-Authentifizierung. Schule dein Team außerdem im Umgang mit Phishing-Mails, da kompromittierte Zugangsdaten häufig über gefälschte Websites abgegriffen werden.

Welche IT-Sicherheitsmaßnahmen sind für Unternehmen in Stuttgart besonders wichtig?

Unternehmen in Stuttgart sind als Teil einer wirtschaftsstarken Region ein attraktives Ziel für Cyberangriffe. Achte besonders auf Endpunktschutz, Netzwerksegmentierung und regelmäßige Sicherheitsaudits – pirenjo.IT unterstützt dich dabei vor Ort.

Was tun, wenn mein Unternehmen von Ransomware betroffen ist?

Trenne betroffene Systeme sofort vom Netzwerk und informiere deinen IT-Dienstleister sowie ggf. die zuständigen Behörden. Zahle kein Lösegeld – ein aktuelles Backup ist die beste Grundlage für eine schnelle Wiederherstellung.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen Unterstützung bei der Analyse von Cybersicherheitslücken?

Ja – pirenjo.IT ist in Waiblingen ansässig und analysiert für KMU in der Region gezielt Schwachstellen in der IT-Infrastruktur. Melde dich für ein unverbindliches Erstgespräch und erfahre, wo dein größtes Risikopotenzial liegt.

Desktop aufräumen und Produktivität steigern – 7 Tipps

Aufgeräumter Desktop steigert Produktivität.

Um die Produktivität in deinem Unternehmen zu steigern, musst du nicht nur deine Technik optimieren und deine Arbeitsabläufe effizienter gestalten. Auch das Aufräumen deines Desktops hilft dabei, deine Produktivität zu steigern.

Ein gut strukturiertes Büro ist das A und O, um produktiv zu arbeiten. Stapel von Unterlagen auf deinem Schreibtisch können dazu führen, dass du viel Zeit mit der Suche nach einem wichtigen Dokument verschwendest. Infolgedessen ist es wahrscheinlicher, dass du Fristen nicht einhältst.

Unordnung kann sich auch indirekt auf dich auswirken. Sie kann deine kognitiven Fähigkeiten drastisch einschränken und deine Entscheidungsfindung sowie die Zusammenarbeit mit deinen Teammitgliedern beeinträchtigen. Außerdem kann sie zu innerer Anspannung führen und sich negativ auf deine Konzentration, deinen Schlaf und deine Essgewohnheiten auswirken.

Dieses Problem betrifft jedoch nicht nur deinen Schreibtisch oder dein Büro. Auch dein Computer-Desktop kann unübersichtlich sein. Unübersichtliche Ordner und ein langweiliger Hintergrund beeinträchtigen deine Produktivität ebenso wie physische Unordnung. Um dieses Szenario zu vermeiden, musst du auch deinen Computer entrümpeln.

Hier sind sieben Tipps, die dir beim Desktop aufräumen helfen und deine Produktivität steigern.

Tipp 1: Entwickle eine Ordnerstruktur mit Dateinamenskonventionen

Um Unordnung auf deinem Computer zu vermeiden, solltest du eine intuitive Ordnerstruktur einrichten. Du kannst mehrere Kategorien verwenden, z. B. nach Dateityp oder Name, je nachdem, was für deine Arbeit am besten geeignet ist.

Unabhängig davon, wie du vorgehst, solltest du gut etablierte Namenskonventionen wählen, die dir eine schnelle Navigation durch deine Dokumente ermöglichen. Das System sollte auch über viele Jahre hinweg einfach zu benutzen sein – denke also bei der Erstellung an deine langfristigen Pläne.

Du kannst diese Ordner in deinen Dateifreigabetools (z. B. Google Drive oder Dropbox), auf der Festplatte oder auf dem Desktop ablegen, wenn du sie regelmäßig sicherst. Mit einer voll funktionsfähigen Struktur kannst du deinen Desktop umgehen, indem du neue Dokumente einfach in bestimmte Ordner herunterlädst. Anschließend findest du sie mit dem Suchbefehl auf deinem Computer schnell wieder – innerhalb von Sekunden.

Tipp 2: Gestalte deinen Desktop ansprechend

Du solltest nicht nur dafür sorgen, dass dein Computer-Desktop voll funktionsfähig ist, sondern auch seine Optik verbessern. Wähle einen aussagekräftigen oder schönen Hintergrund – er muss angenehm anzuschauen sein und dich motivieren, deinen Computer aufgeräumt zu halten.

Um die Übersichtlichkeit zu erhöhen, kannst du den Hintergrund mit einem Raster oder einer Linie versehen, um die Dateien, die dort landen, besser organisieren zu können. Eine weitere gute Idee ist ein motivierender Hintergrund. Bilder mit motivierenden Botschaften ermutigen dich, konzentriert zu bleiben und den Überblick zu behalten.

Tipp 3: Probiere abgeteilte Desktophintergründe aus

Abgeteilte Desktophintergründe sind eine gute Möglichkeit, die Übersichtlichkeit deines Desktops weiter zu verbessern. Manche Motive geben selbst schon mehrere Sektionen vor – so kannst du zum Beispiel einen Bereich für deinen Urlaub oder deine Haustiere einrichten.

Es gibt Millionen von Hintergrundbildern im Internet, die dir helfen können, deinen Desktop zu entrümpeln. Sie ergänzen die Konventionen zur Benennung von Ordnern, um deinen Arbeitsablauf zu verbessern.

Tipp 4: Sorge für schnellen Zugriff auf meistgenutzte Anwendungen

Ein schneller Zugriff auf deine meistgenutzten Programme ist ein Muss. So kannst du sofort mit der Arbeit beginnen, ohne Zeit mit der Suche nach Anwendungen zu verschwenden.

Stelle zunächst fest, welche Software für dich am wichtigsten ist. Dein Portfolio kann aus zwei oder drei Anwendungen bestehen, die du täglich nutzt, oder aus einer ganzen Reihe von Programmen, die die erforderlichen Funktionen bieten. Wenn du deine Liste zusammengestellt hast, kannst du mehrere Programme in Gruppen zusammenführen – so hast du alle Programme an einem Ort.

Die Taskleiste ist eine gute Alternative, da Programmsymbole oft den größten Teil der Unordnung ausmachen. Wenn du die wichtigsten Symbole in der Taskleiste aufbewahrst, kannst du schnell darauf zugreifen, ohne suchen zu müssen.

Tipp 5: Lösche oder verschiebe nicht verwendete Programme

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Nachdem du wichtige Anwendungen kategorisiert hast, musst du dich auch um nicht verwendete Programme kümmern. Wenn du dich nicht erinnern kannst, wann du eine bestimmte Software zuletzt verwendet hast, deinstalliere sie. Mache dasselbe, wenn du glaubst, dass du eine bestimmte Anwendung für ein bevorstehendes Projekt nicht benötigst.

Da dies eine schwierige Entscheidung sein kann, kannst du stattdessen einen Ordner für selten verwendete Anwendungen und Dateien erstellen – zum Beispiel mit dem Namen „Verschiedenes“ oder „zu archivieren“. Verstecke sie, bis du weißt, ob du mit dem Löschen fortfahren möchtest. So vermeidest du, versehentlich ein wichtiges Programm zu entfernen.

Wenn du diesen Ansatz wählst, solltest du die Ordner regelmäßig überprüfen. Stelle fest, welche Dateien und Anwendungen nicht mehr benötigt werden, und lösche sie, um Unordnung zu vermeiden. Trage dir dafür eine Erinnerung im Kalender ein – ein monatlicher oder wöchentlicher Termin reicht je nach Arbeitsaufkommen.

Tipp 6: Kategorisiere neue Informationen sofort

Wenn du es eilig hast, mag es verlockend sein, neue Dateien und Programme einfach auf dem Desktop zu speichern. Diese Methode ist jedoch nicht ratsam, weil sie deine Organisation beeinträchtigen kann.

Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um alle neuen Anwendungen und Dateien entsprechend deinen Benennungsregeln zu organisieren. Eine schnelle Möglichkeit ist die automatische Dateisortierung nach Datum oder alphabetisch. Das dauert nicht lange, kann aber das Durcheinander auf deinem Computer erheblich reduzieren.

Tipp 7: Setze digitale „Zäune“ ein

Tools wie z. B. „Fences“ gruppieren Dateien in bestimmten Bereichen deines Desktops, um sie optisch besser zugänglich zu machen. Diese Methode funktioniert viel besser, als alle Dateien in ein oder zwei Ordnern zu vergraben. Außerdem empfinden viele Menschen sie benutzerfreundlicher als gerasterte Hintergründe.

Lass die Unordnung nicht außer Kontrolle geraten

Die Entrümpelung deines Computer-Desktops ist eine der besten Möglichkeiten, deine Produktivität zu steigern. Wenn du ihn richtig organisiert hast, findest du die benötigten Dateien und Programme mühelos. Du fühlst dich sortierter und kannst geistige Hindernisse während deines Arbeitstages leichter überwinden.

Die Optimierung deines Desktops kann einige Zeit in Anspruch nehmen, aber sie ist es wert. Wer auch beim Rest seiner IT-Umgebung für Ordnung sorgen möchte, findet dazu weitere Tipps in unserem Artikel über Microsoft Word optimal nutzen oder zu Produktivität mit Microsoft OneNote steigern.

Du kannst auch deinen IT-Dienstleister mit dieser Aufgabe betrauen. Lass uns in einem 10-15-minütigen Gespräch herausfinden, ob wir bei pirenjo.IT dein Problem lösen können. Ruf uns an – wir helfen dir dabei, die Produktivität in deinem Unternehmen zu steigern.

Wie oft sollte ich meinen Computer-Desktop aufräumen?

Plane mindestens einmal pro Monat einen festen Termin zum Aufräumen ein. Bei hohem Arbeitsaufkommen empfiehlt sich ein wöchentlicher Rhythmus.

Welche kostenlosen Tools helfen beim Organisieren des Desktops?

Tools wie „Fences“ (kostenlose Basisversion) oder die integrierten Ordnerfunktionen von Windows helfen dir, Dateien strukturiert zu gruppieren. Die automatische Sortierung nach Datum oder Name ist ein guter erster Schritt.

Kann ein unaufgeräumter Desktop die PC-Leistung in Stuttgarter Unternehmen beeinträchtigen?

Ja – zu viele Symbole und Dateien auf dem Desktop erhöhen die Ladezeit beim Start und belasten den Arbeitsspeicher. Stuttgarter Unternehmen mit vielen Mitarbeitenden merken das besonders bei älteren Geräten.

Wie lege ich eine sinnvolle Ordnerstruktur für mein Team an?

Orientiere dich an Abteilungen, Projekten oder Dateitypen – und leg die Struktur einmalig gemeinsam mit dem Team fest. Klare Benennungsregeln sorgen dafür, dass alle dasselbe System nutzen.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Unterstützung beim Einrichten einer Ordnerstruktur?

Ja – als IT-Systemhaus in Waiblingen richtet pirenjo.IT auf Wunsch Ordnerstrukturen, Dateifreigaben und Desktop-Standards für dein Team ein. Nimm einfach Kontakt auf für ein kurzes Erstgespräch.

Sechs Tipps, wie du im Home Office gesund bleibst

Mann im Home Office bleibt mit Orangensaft gesund.

Wer von zu Hause aus arbeitet, merkt schnell: Bewegung bleibt auf der Strecke. Mit diesen sechs Tipps bleibst du im Home Office gesund – ohne teure Geräte oder viel Platzbedarf.

Die weltweite Pandemie hat dazu geführt, dass viele Unternehmen Richtlinien für die Arbeit von zu Hause aus eingeführt haben. Dabei haben viele festgestellt, dass die Möglichkeit, remote zu arbeiten, für die Mitarbeitenden echte Vorteile bringt.

Laut einer von CoSo Cloud durchgeführten Umfrage glauben 77 % der Menschen, dass sie produktiver sind, wenn sie von zu Hause aus arbeiten. Eine Studie des Immobilienunternehmens CBRE zeigt, dass bis zu 69 % der Millennials bereit sind, auf bestimmte Vorteile am Arbeitsplatz zu verzichten, um flexibler sein zu können. Und laut dem Videokonferenzunternehmen Owl Labs sagen 74 % der Menschen, dass sie eher bei einem Unternehmen bleiben, wenn sie remote arbeiten können.

Wer nicht mehr ins Büro muss, leidet schneller an Bewegungsmangel. Manche haben auch nur begrenzten Zugang zu Fitnessgeräten oder anderen Ressourcen. Die folgenden sechs Tipps helfen dir, auch im Home Office gesund und aktiv zu bleiben.

Tipp 1 – Mache regelmäßig Kniebeugen

Kniebeugen sind eine einfache Übung, bei der du dein eigenes Körpergewicht einsetzt, um deinen Unterkörper zu stärken. Stelle dich aufrecht hin, mit den Füßen schulterbreit auseinander. Strecke die Arme vor dir aus und lehne dich zurück, als ob du auf einem Stuhl sitzen würdest.

Gehe so tief, wie du es bequem kannst, und halte dabei den Rücken gerade. Achte darauf, dass deine Knie hinter deinen Zehen bleiben und deine Hüften parallel zum Boden ausgerichtet sind. Stelle dich dann wieder in die Ausgangsposition und wiederhole die Übung noch neunmal.

Wenn du die Übung anspruchsvoller gestalten möchtest, kannst du mit Kurzhanteln einen zusätzlichen Widerstand erzeugen. Tue dies jedoch nur, wenn du die Übung auch ohne zusätzliche Gewichte sicher beherrschst.

Tipp 2 – Bewege dich jede Stunde

Wer von zu Hause aus arbeitet, verbringt leicht zu viel Zeit am Computer. Pausen vor dem Fernseher verschlimmern das noch: Der Körper bleibt über lange Zeiträume ruhiggestellt und bewegt sich kaum.

Mehrere Stunden langes Sitzen wird mit einer Reihe von Gesundheitsstörungen in Verbindung gebracht, darunter Diabetes, Herzkrankheiten und Bluthochdruck. Wenn du dich stündlich ein paar Minuten bewegst, verringerst du das Risiko, an diesen Krankheiten zu erkranken.

Stelle dir einen Timer, der dich daran erinnert, jede Stunde aufzustehen. Geh kurz durchs Haus oder mache einen kurzen Spaziergang um den Block, bevor du deine Arbeit wieder aufnimmst.

Tipp 3 – Einen Stuhl zum aktiven Sitzen verwenden

Neben dem stündlichen Spaziergang gibt es verschiedene Möglichkeiten, auch während der Arbeit aktiv zu bleiben. Das Sitzen auf einem Gymnastikball ist eine gute Möglichkeit, den Körper in Schwung zu halten, während du vor dem Computer sitzt. Die instabile Beschaffenheit des Balls zwingt dich dazu, deine Rumpfmuskulatur einzusetzen, um aufrecht zu bleiben – und stärkt so deinen Körper.

Manche gehen sogar noch einen Schritt weiter und arbeiten im Stehen. Denk daran: Du brauchst dafür einen Schreibtisch mit geeigneter Höhe. Ist der Schreibtisch zu niedrig, bekommst du Probleme mit der Körperhaltung, weil du dich ständig bücken musst.

Tipp 4 – Eine stressfreie Umgebung schaffen

Das Beste an der Arbeit von zu Hause aus ist, dass du die volle Kontrolle über deine Umgebung hast. Nutze das zu deinem Vorteil, indem du eine Umgebung schaffst, in der du Stress abbauen kannst.

Wenn du zum Beispiel Duftkerzen magst, schaffen sie eine entspanntere Atmosphäre. Das Gleiche gilt für Pflanzen in deinem Heimbüro. Auch das Arbeiten in Fensternähe trägt zum Stressabbau bei – der Blick in die Natur kann beruhigend wirken.

Tipp 5 – Mache den Hampelmann!

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Auch im Home Office eine gute Übung um fit zu bleiben: Der Hampelmann.

Hampelmänner sind den meisten Menschen aus dem Schulsport bekannt. Sie erhöhen die Herzfrequenz und trainieren den gesamten Körper. Die Ausführung ist unkompliziert: Stelle dich ganz gerade hin, halte die Arme an der Seite und lasse die Knie zusammen.

Beuge die Knie leicht, bevor du in eine Position springst, in der die Füße schulterbreit auseinander stehen und die Arme über den Kopf gestreckt sind. Kehre nach der Landung in den Stand zurück und wiederhole die Übung noch mindestens neunmal.

Mit Hampelmännern verbesserst du deine kardiovaskuläre Kondition, ohne viel Platz zu benötigen. Den Widerstand kannst du auch mit freien Gewichten erhöhen – allerdings erst, wenn du die Übung sicher beherrschst.

Tipp 6 – Vorrat an gesunden Snacks in deiner Küche

Wenn du von zu Hause aus arbeitest, ist die Küche nur einen kurzen Spaziergang entfernt. Leider bedeutet das auch, dass es sehr einfach ist, jederzeit auf zuckerhaltige Snacks zuzugreifen.

Die Lösung: Verbannen ungesunde Snacks aus der Küche und bestücke sie stattdessen mit Obst und gesunden Alternativen. Stelle diese Snacks gut sichtbar auf die Theke, während du die ungesunden in den Schränken versteckst. So hast du immer eine visuelle Erinnerung daran, was gut für deinen Körper ist.

Deine Gesundheit hat Priorität

Die Arbeit von zu Hause aus bietet viele Vorteile in Bezug auf Flexibilität, Produktivität und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Gleichzeitig führt sie schnell zu einem eher sitzenden Arbeitsalltag. Wer das ernst nimmt, baut aktiv Bewegung in den Tag ein – auch ohne Fitnessstudio.

Für keinen dieser sechs Tipps brauchst du teure Trainingsgeräte. Wer auch die technische Seite des Home Office absichern möchte, findet bei unseren 7 Tipps für ein sicheres Home-Office einen guten Einstieg. Und wer die Motivation im Remote-Alltag hochhalten möchte, dem helfen unsere Hinweise zur Mitarbeitermotivation im Home-Office weiter.

Wenn du Hilfe bei der Schaffung einer möglichst effektiven Remote-Arbeitsumgebung benötigst, vereinbare noch heute ein 15-minütiges, unverbindliches Gespräch mit unserem Team von pirenjo.IT.

Wie oft sollte ich im Home Office eine Pause einlegen?

Lege mindestens einmal pro Stunde eine kurze Bewegungspause ein. Schon fünf Minuten Gehen oder einfache Übungen wie Kniebeugen reichen aus, um Körper und Kopf wieder in Schwung zu bringen.

Welche Übungen kann ich ohne Geräte im Home Office machen?

Kniebeugen, Hampelmänner und kurze Spaziergänge funktionieren ohne jegliche Ausrüstung. Alle drei Übungen lassen sich direkt im Wohnzimmer oder Arbeitszimmer durchführen.

Bietet pirenjo.IT in Stuttgart Unterstützung beim Aufbau von Home-Office-Umgebungen an?

Ja, pirenjo.IT betreut Unternehmen im Raum Stuttgart beim Aufbau sicherer und effizienter Remote-Arbeitsumgebungen – von der technischen Einrichtung bis zur laufenden Betreuung.

Wie wirkt sich langes Sitzen konkret auf die Gesundheit aus?

Mehrere Stunden Sitzen am Stück erhöht das Risiko für Diabetes, Herzkrankheiten und Bluthochdruck. Regelmäßige Bewegungspausen – mindestens einmal pro Stunde – senken dieses Risiko nachweislich.

Können Unternehmen in Waiblingen ihre Mitarbeitenden bei der Home-Office-Einrichtung technisch unterstützen?

Unternehmen in Waiblingen und im Rems-Murr-Kreis können auf pirenjo.IT als lokalen IT-Partner zurückgreifen. Wir helfen bei der sicheren Einrichtung von Remote-Zugängen, Videokonferenz-Systemen und ergonomischen Arbeitsplatz-Setups.

IT-Sicherheitsaudits einfach erklärt – und drei Tipps für die Durchführung

IT-Sicherheitsaudits einfach erklärt. Titelbild.

Um die Sicherheit deines Unternehmensnetzwerks zu gewährleisten, brauchst du mehr als nur die neueste Antiviren-Software. Dieser Artikel erklärt den Begriff IT-Sicherheitsaudit verständlich – und zeigt dir, wie du dir damit ein vollständiges Bild von deiner Sicherheitsstrategie machen kannst.

Die Cyberkriminalität hat sich zu einer der größten Bedrohungen für Unternehmen entwickelt. Allein im Jahr 2018 gab es 812,67 Millionen Malware-Infektionen. Das Jahr 2020 brachte einen Anstieg der Cyberkriminalität um 600 % mit sich. Und Schätzungen zufolge kosten Ransomware-Angriffe Unternehmen bis 2021 mehr als 6 Billionen US-Dollar pro Jahr.

Wenn du der Cybersicherheit keine Priorität einräumst, setzt du dich und dein Unternehmen dem Risiko eines Angriffs aus. Wahrscheinlich hast du bereits einige Strategien zur Bekämpfung von Hackern und anderen bösartigen Cyberangriffen entwickelt. Du musst jedoch auch sicher sein, dass die von dir getroffenen Maßnahmen ausreichend sind.

Dieser Artikel zeigt, was IT-Sicherheitsaudits sind, welche drei Phasen sie umfassen, und gibt dir drei konkrete Tipps für die Durchführung in deinem Unternehmen.

Was ist ein IT-Sicherheitsaudit?

Betrachte ein Audit als eine umfassende Prüfung aller von dir eingeführten Cybersicherheitsstrategien. Mit dem Audit verfolgst du zwei Ziele: Du identifizierst Lücken in deinem System, damit du diese schließen kannst, und du erstellst einen ausführlichen Bericht, mit dem du deine Bereitschaft zur Abwehr von Cyber-Bedrohungen nachweisen kannst.

Ein typisches Audit umfasst drei Phasen: Bewertung, Umsetzung und Audit. In der Bewertungsphase untersuchst du das bestehende System. Dazu gehört die Überprüfung der Computer, Server, Software und Datenbanken deines Unternehmens. Du überprüfst auch, wie du Zugriffsrechte vergibst, und untersuchst alle Hardware oder Software, die du derzeit zur Abwehr von Angriffen einsetzt.

Die Bewertungsphase wird wahrscheinlich einige Sicherheitslücken aufzeigen, auf die du reagieren musst. Wenn das erledigt ist, geht es an die Umsetzung. Hier findest du geeignete Lösungen für die festgestellten Probleme – entweder durch interne Fachleute oder durch externe Auftragnehmer zur Unterstützung.

Abschließend führst du das eigentliche Audit durch. Dieses findet statt, nachdem du die vorgeschlagene Lösung implementiert hast, und dient der abschließenden Überprüfung deines neuen Systems, bevor du es wieder für das Unternehmen freigibst. Dabei geht es vor allem darum, sicherzustellen, dass alle Installationen, Upgrades und Patches wie erwartet funktionieren.

3 Tipps für ein erfolgreiches IT-Sicherheitsaudit

Jetzt, da du die Phasen einer Cybersicherheitsprüfung kennst, geht es darum, wie du eine Prüfung effektiv durchführst – damit sie die benötigten Informationen liefert. Bei einem schlecht durchgeführten Audit können entscheidende Sicherheitslücken übersehen werden, und deine Systeme bleiben anfällig für Angriffe.

Ein IT-Sicherheitsaudit ist kein einmaliger Haken auf der To-do-Liste. Es ist der strukturierte Beweis dafür, dass deine Sicherheitsstrategie noch zur aktuellen Bedrohungslage passt.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Tipp 1: Überprüfe immer das Alter der vorhandenen Systeme

So etwas wie eine einfache und stets perfekte Sicherheitslösung gibt es nicht. Cyber-Bedrohungen entwickeln sich ständig weiter, und Hacker finden immer neue Wege, um bestehende Sicherheitsprotokolle zu umgehen. Jedes System, das du bereits eingeführt hast, hat ein Verfallsdatum.

Das bedeutet, dass du stets das Alter der bestehenden Cybersicherheitslösungen deines Unternehmens überprüfen musst. Achte darauf, die Systeme zu aktualisieren, sobald der Hersteller ein Update herausgibt. Wenn der Hersteller die von dir verwendete Software nicht mehr unterstützt, ist das ein klares Zeichen, dass du etwas ändern musst.

Tipp 2: Identifiziere deine Bedrohungen

Bei der Durchführung der Cybersicherheitsprüfung deines Unternehmens solltest du dich stets fragen, wo die größte Bedrohung zu erwarten ist. Wenn du zum Beispiel ein System prüfst, das viele Kundeninformationen enthält, ist der Datenschutz ein wichtiges Anliegen. In dieser Situation gehen die Bedrohungen von schwachen Passwörtern, Phishing-Angriffen und Malware aus.

Weitere Bedrohungen können von innen kommen – sei es durch böswillige Mitarbeitende oder durch die irrtümliche Vergabe von Zugriffsrechten an Personen, die bestimmte Daten nicht sehen sollten. Und manchmal geben Mitarbeitende unwissentlich Daten weiter. Wenn du zum Beispiel eigene Geräte der Mitarbeitenden mit deinem Unternehmensnetzwerk verbinden lässt, besteht ein Risiko, da du keine Kontrolle über die Sicherheit dieser externen Geräte hast.

Du musst die potenziellen Bedrohungen, denen du ausgesetzt bist, verstehen, bevor du dich auf die Implementierung von Lösungen konzentrieren kannst.

Tipp 3: Überlege, wie du deine Mitarbeitenden schulen willst

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Du hast die Bedrohungen erkannt und Pläne erstellt, um darauf zu reagieren. Diese Pläne bedeuten jedoch wenig, wenn die Mitarbeitenden nicht wissen, wie sie sie umsetzen sollen. Wenn du mit einem Notfall konfrontiert wirst – zum Beispiel einer Datenpanne – und dein Team nicht weiß, wie es reagieren soll, ist das IT-Sicherheitsaudit im Grunde nutzlos.

Um diese Situation zu vermeiden, musst du deine Mitarbeitenden darüber aufklären, worauf sie achten und wie sie auf Bedrohungen der Cybersicherheit reagieren sollen. Dazu gehört die Erstellung eines Plans, der die verschiedenen Bedrohungsarten und ihre Erkennungsmerkmale beschreibt. Der Plan legt außerdem fest, wo Mitarbeitende zusätzliche Informationen über eine Bedrohung erhalten, an wen sie sich wenden sollen, wenn sie etwas Verdächtiges bemerken, und wie lange die Beseitigung einer Bedrohung dauern sollte.

Ergänzend dazu gehören alle Regeln für die Verwendung externer Geräte oder den Zugriff auf Daten auf sicheren Servern in diesen Plan. Cybersicherheit ist nicht nur eine Domäne der IT-Abteilung. Sie ist allgegenwärtig, und alle Mitarbeitenden müssen sensibilisiert sein.

Indem du dein Team über die vorhandenen Bedrohungen aufklärst und zeigst, wie es darauf reagieren kann, schaffst du eine solidere Verteidigung gegen künftige Angriffe. Mehr dazu, wie du deine Mitarbeitenden gezielt auf Angriffe vorbereiten kannst, zeigt der Artikel zu Awareness Training für Mitarbeiter.

Audits erhöhen die Sicherheit

Audits der Cybersicherheit bieten dir die Möglichkeit, deine Sicherheitsprotokolle zu bewerten. Sie helfen dir, Probleme zu erkennen und sicherzustellen, dass du in Bezug auf die neuesten Bedrohungen auf dem aktuellen Stand bist. Ohne diese Audits läuft ein Unternehmen Gefahr, veraltete Software einzusetzen – gegen Angriffe, die sich längst weiterentwickelt haben.

Deine Sicherheitslösungen sind keine einmalige Angelegenheit. Sie müssen regelmäßig aktualisiert und überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie für die Zwecke, für die du sie einsetzt, noch geeignet sind. Sobald das nicht mehr der Fall ist, entstehen Schwachstellen, die andere ausnutzen können.

Audits verbessern die Cybersicherheit. Und verbesserte IT-Sicherheit bedeutet, dass du und deine Kunden sich sicherer fühlen können.

Wenn du ein IT-Sicherheitsaudit durchführen möchtest, dir aber nicht sicher bist, ob du die dafür erforderlichen Kenntnisse hast, helfen wir bei pirenjo.IT dir gerne weiter. Sprich uns an – in einem kurzen, unverbindlichen 15-minütigen Gespräch schauen wir gemeinsam auf deine bestehenden Systeme und zeigen dir, wie du sie verbessern kannst.

Was kostet ein IT-Sicherheitsaudit für ein kleines Unternehmen?

Die Kosten hängen von der Größe deiner IT-Infrastruktur und dem Prüfumfang ab – für KMU sind professionelle Audits bereits ab wenigen hundert Euro möglich. Frag bei pirenjo.IT nach einem unverbindlichen Erstgespräch.

Wie oft sollte ich ein IT-Sicherheitsaudit durchführen?

Mindestens einmal jährlich – nach größeren Systemänderungen oder Sicherheitsvorfällen auch öfter. Cyber-Bedrohungen entwickeln sich schnell, und deine Schutzmaßnahmen müssen mithalten.

Bietet pirenjo.IT IT-Sicherheitsaudits für Unternehmen in Stuttgart an?

Ja, pirenjo.IT führt IT-Sicherheitsaudits für Unternehmen in Stuttgart und der gesamten Region durch. Melde dich für ein kostenloses 15-minütiges Erstgespräch.

Was passiert, wenn das Audit Sicherheitslücken aufdeckt?

Nach der Bewertungsphase folgt die Umsetzung: Du oder ein externer Dienstleister schließen die gefundenen Lücken. Anschließend prüft ein abschließendes Audit, ob alle Maßnahmen korrekt greifen.

Können Unternehmen aus Waiblingen ein IT-Sicherheitsaudit bei pirenjo.IT beauftragen?

Ja, als IT-Systemhaus mit Sitz in Waiblingen betreut pirenjo.IT Unternehmen direkt vor Ort im Rems-Murr-Kreis. Nimm einfach Kontakt auf und vereinbare ein unverbindliches Erstgespräch.

7 Tipps für ein sicheres Home-Office

Tipps für ein sicheres Home-Office

Die steigende Zahl an Mitarbeitenden, die im Home-Office arbeiten, führt leider auch vermehrt zu speziellen Cyberattacken auf Unternehmen. Besonders Phishing-Attacken sind eine beliebte Methode der Hacker, um an wertvolle Informationen zu kommen.

Ein Problem ist die Isolation, die das Arbeiten im Home-Office oftmals mit sich bringt. Es ist schlichtweg nicht möglich, verdächtige Anrufe oder E-Mails kurz mit Kolleginnen und Kollegen zu besprechen. Im klassischen Bürosetting hat man meistens jemanden, mit dem man Rücksprache halten kann – und vier Augen sehen bekanntlich mehr als zwei.

Ransomware weiterhin größtes Risiko

Mittlerweile ist der Zugriff per Remote auf Unternehmensdaten Standard geworden. Das führt dazu, dass Cyberkriminelle immer häufiger Schwachstellen in diesem Umfeld ins Visier nehmen. Untersuchungen haben ergeben, dass die größte Bedrohung dabei von Ransomware ausgeht.

Kriminelle versuchen dabei, deine IT-Systeme mit Schadsoftware wie Erpressungstrojanern zu infizieren. Mit deren Hilfe werden deine IT-Systeme verschlüsselt, Kundendaten abgegriffen und am Ende für eine eventuelle Entschlüsselung Lösegeld von dir verlangt.

Das solltest du jedoch niemals bezahlen, wie auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät. Damit würdest du Kriminelle nur in ihren Machenschaften bestätigen.

Voice-Phishing (Vishing) im Home-Office nimmt zu

Die Erpressung nach Phishing-Angriffen ist nach wie vor ein äußerst lukratives Geschäft für Cyberkriminelle. Ein Hauptziel stellen dabei die IT-Verantwortlichen der Unternehmen dar. Je nach Größe des Unternehmens sind die Verantwortlichen mehr oder weniger gut darin geschult, Angriffe schnell zu erkennen und richtig zu handeln.

Für viele Mitarbeitende sind solche Angriffe daher – wenn überhaupt – nur sehr schwer zu entlarven. Wer allein im Home-Office sitzt, ist stärker gefährdet, Opfer eines sogenannten Voice-Phishing-Angriffs (Vishing) zu werden. Dabei versuchen Angreifer, sensible Informationen per Telefon abzugreifen.

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Mitarbeitende im Home-Office sollten für Phishing sensibilisiert sein.

7 Tipps für ein sicheres Home-Office

Viele Angriffe gelingen nicht durch technische Lücken – sondern weil ein Mensch im Stress einen Moment lang nicht aufgepasst hat. Awareness ist die erste und wichtigste Verteidigungslinie.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Bewusstsein schärfen und Schulungen als Pflicht

Mach dir bewusst, dass Cyberkriminelle jederzeit versuchen könnten, über dich Zugang zu sensiblen Unternehmensdaten zu bekommen. Nimm daher regelmäßig an Schulungen teil – das ist keine Kür, sondern Pflicht.

Verdächtige Kontakte sofort melden

Solltest du unsicher sein, ob du Opfer einer Phishing-Attacke geworden bist, melde dies unverzüglich deinem IT-Verantwortlichen. Leite die entsprechende E-Mail direkt weiter. Und wenn du das Gefühl hast, am Telefon kritische Informationen weitergegeben zu haben, melde auch das sofort deinem Ansprechpartner.

Keine persönlichen Daten über digitale Kanäle teilen

Teile niemals persönliche Informationen wie Kreditkartendaten, Transaktionsnummern oder Passwörter per E-Mail, Telefon, Messenger-Dienste oder Social Media. Das mag selbstverständlich klingen – aber im Home-Office ist man anfälliger für Täuschungen, Beeinflussungen und Manipulationen.

Keine Links in E-Mails zu Login-Seiten anklicken

Verzichte generell darauf, auf Links in E-Mails zu klicken, die dich auf eine Log-In-Seite führen. Nutze stattdessen die Favoritenliste deines Browsers oder rufe die gesuchte Seite direkt über die Startseite der betreffenden Organisation auf. Wer diesen einen Schritt konsequent einhält, schließt eine der häufigsten Einfallstore für Angreifer.

SMS-Links als Warnsignal

Klicke nie auf Links, die du per SMS erhältst. Den Absender einer SMS zu fälschen ist technisch sehr einfach. SMS-Phishing (Smishing) fordert dich typischerweise auf, einem Link zu folgen oder eine Nummer anzurufen. Rufe stattdessen die Internetseite des vermeintlichen Absenders direkt auf und nutze offizielle Kanäle für Rückfragen.

Downloads nur aus vertrauenswürdigen Quellen

Starte nie einen Download direkt aus einer E-Mail heraus, außer du bist dir absolut sicher, dass die Mail von einem vertrauenswürdigen Absender stammt. Im Zweifelsfall kontaktiere den Absender telefonisch und frag nach, ob die E-Mail tatsächlich von ihm kommt.

E-Mail-Anhänge mit Bedacht öffnen

Bevor du angehängte Dateien in einer E-Mail öffnest, vergewissere dich, dass die Mail von einer vertrauenswürdigen Quelle stammt. Kontaktiere im Zweifel den Absender per Telefon – kurz nachfragen kostet wenig, ein Sicherheitsvorfall kostet viel mehr.

Weitere Hinweise, wie du deine Onlinekonten zusätzlich absichern kannst, findest du in unserem Artikel Wie du deine Onlinekonten vor Angriffen schützen kannst. Wer tiefer in das Thema IT-Sicherheit einsteigen möchte, findet in unserem IT-Sicherheitskonzept-Leitfaden einen guten nächsten Schritt.

Wie schütze ich mich im Home-Office vor Phishing-Angriffen?

Klicke niemals auf Links in E-Mails, die dich auf eine Login-Seite führen, und gib keine sensiblen Daten per Telefon weiter. Im Zweifel ruf den vermeintlichen Absender direkt an, bevor du handelst.

Was ist Vishing und wie erkenne ich solche Angriffe?

Vishing (Voice-Phishing) bedeutet, dass Angreifer per Telefon versuchen, sensible Informationen wie Passwörter oder Zugangsdaten von dir zu erfragen. Ein seriöser Arbeitgeber oder Dienstleister wird dich niemals unaufgefordert nach solchen Daten am Telefon fragen.

Bietet pirenjo.IT aus Waiblingen Schulungen zur IT-Sicherheit im Home-Office an?

Ja, pirenjo.IT aus Waiblingen bietet Security-Awareness-Schulungen für Unternehmen im Raum Waiblingen und Rems-Murr-Kreis an. Sprich uns direkt an, um ein passendes Format für dein Team zu besprechen.

Was tun, wenn ich versehentlich auf einen Phishing-Link geklickt habe?

Trenne das Gerät sofort vom Netzwerk und informiere umgehend deinen IT-Verantwortlichen. Je schneller die Reaktion, desto geringer ist der mögliche Schaden.

Können Unternehmen in Stuttgart ihre Home-Office-Sicherheit extern prüfen lassen?

Ja, pirenjo.IT unterstützt Unternehmen im Raum Stuttgart mit IT-Sicherheitsanalysen, die gezielt Home-Office-Infrastrukturen und Remote-Zugänge unter die Lupe nehmen. Nimm einfach Kontakt auf, um eine erste Einschätzung zu erhalten.

Die 20 besten Shortcuts in Excel

Frau tippt auf Laptop und nutzt Shortcuts für Excel.

Jeder arbeitet irgendwann mit Microsoft Excel. Der eine mehr, der andere weniger. Worin sich aber alle einig sind: Es ist ein vielseitiges Standard-Programm fürs Büro, das nahezu keine Grenzen kennt – zumindest solange du für die Aufgabe eine Tabelle brauchst. Damit du richtig viel Zeit sparst und effizienter arbeitest, haben wir eine Liste der 20 besten Shortcuts in Excel zusammengestellt.

Die Kürzel decken Navigation, Formatierung, Zellbearbeitung und mehr ab – von einfachen Sprungbefehlen bis zu praktischen Eingabe-Shortcuts. Wer Microsoft Word bereits mit Shortcuts bedient, wird auch in Excel schnell zum Tastatur-Profi.

STRG + POS1

Spring damit ganz einfach in die erste Zeile des geöffneten Dokuments.

STRG + ENDE

Mit diesem Kürzel gelangst du in die letzte genutzte Zelle des aktuellen Tabellenblattes – also die unterste Zelle ganz rechts.

STRG + F11

Füge mit diesem Shortcut ein neues Tabellenblatt ein.

STRG + 1

Zeige die Formatierung der ausgewählten Zelle an.

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STRG + PFEILTASTEN

Navigiere mit diesem Kürzel zur obersten/untersten Zelle einer Spalte bzw. zu den Zellen am linken/rechten Rand einer Zeile.

SHIFT + PFEILTASTEN

Erweitere die Zellauswahl um eine Zelle in die gewünschte Richtung (oben/unten/links/rechts).

STRG + LEERTASTE

Markiere damit eine gesamte Spalte.

SHIFT + LEERTASTE

Markiere damit eine gesamte Zeile.

ALT + ENTER

Füge einen Zeilenumbruch innerhalb einer Zelle ein.

STRG + +

Füge mit diesem Shortcut eine neue Zeile oder Spalte ein.

STRG + –

Lösche damit eine Zeile oder Spalte.

ALT + =

Bilde mit dieser Tastenkombination ganz einfach die Summe der Zellen über der markierten Zelle – oder auch mehrerer markierter Zellen.

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STRG + .

Füge mit diesem Kürzel das aktuelle Datum ein.

STRG + :

Diese Tastenkombination fügt die momentane Uhrzeit in die Zelle ein.

SHIFT + F2

Mit diesem Shortcut kannst du einen Kommentar einfügen oder bearbeiten.

F2

Bearbeite die markierte Zelle direkt – ohne vorher in die Funktionsleiste wechseln zu müssen.

F7

Führt die Rechtschreibprüfung innerhalb einer markierten Zelle durch.

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STRG + 9

Mit diesem Tastaturkürzel blendet du eine markierte Zeile aus. Behalte so den Überblick bei umfangreichen Tabellen. Um die Zeile wieder einzublenden, nutze STRG + ).

STRG + 8

Blende mit diesem Shortcut die markierte Spalte aus. Zum Einblenden nutze STRG + (.

STRG + K

Füge mit dieser Kombination einen Hyperlink ein.

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Hast du gewusst, dass Excel noch viele weitere versteckte Shortcuts bereithält? Wer Microsoft 365 sauber eingerichtet hat, kann diese Kürzel direkt im Arbeitsalltag einsetzen – ohne Umwege. Bei Fragen zu umfangreichen Lösungen wie Microsoft Office 365 helfen die IT-Experten von pirenjo.IT gerne weiter.

Welche Excel-Shortcuts sparen im Büroalltag am meisten Zeit?

Die größten Zeitersparnisse bringen Navigationskürzel wie STRG + PFEILTASTEN, die Summenfunktion ALT + = und STRG + 1 für die Zellenformatierung. Wer diese drei täglich einsetzt, reduziert Mausklicks deutlich.

Funktionieren die Excel-Shortcuts auch in Microsoft 365?

Ja, alle genannten Tastenkombinationen funktionieren sowohl in klassischen Excel-Versionen als auch in Microsoft 365 – auf Windows-Geräten ohne Einschränkungen.

Unterstützt pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart bei der Einführung von Microsoft 365?

Ja, pirenjo.IT betreut Unternehmen im Großraum Stuttgart bei der Einrichtung, Migration und Schulung rund um Microsoft 365. Nimm einfach Kontakt auf für eine erste Einschätzung.

Lässt sich STRG + 9 rückgängig machen, wenn Zeilen ausgeblendet wurden?

Ja, mit STRG + ) blendet du zuvor ausgeblendete Zeilen wieder ein – markiere dafür die Zeilen oberhalb und unterhalb des ausgeblendeten Bereichs.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Schulungen für Excel und Microsoft-Anwendungen an?

pirenjo.IT hat seinen Hauptsitz in Waiblingen und unterstützt dort ansässige Unternehmen auch mit praxisnahen Anwenderschulungen zu Excel, Teams und weiteren Microsoft-Tools. Sprich uns direkt an.