Die Best Practices der NSA für ein sicheres Heimnetzwerk

Best Practices der NSA für sichere Heimnetzwerke symbolisiert durch Mann im Anzug.

Etwa 46 % der Unternehmen hatten innerhalb von zwei Monaten nach der Umstellung auf Fernarbeit mindestens einen Vorfall im Bereich der Cybersicherheit. Zu Hause sind die Sicherheitsvorkehrungen oft deutlich geringer als am Arbeitsplatz – dabei laufen auf demselben Anschluss häufig sowohl persönliche als auch berufliche Daten.

Von Phishing bis hin zu Smishing wird es immer schwieriger, einen Angriff zu erkennen, bevor er Schaden anrichtet. Die Nationale Sicherheitsbehörde der USA (NSA) hat bewährte Verfahren zur Sicherung von Heimnetzwerken veröffentlicht. Die gute Nachricht: Die meisten Schritte sind einfach umsetzbar und kosten keine 30 Minuten.

Die 9 wichtigsten NSA-Empfehlungen für dein Heimnetzwerk

Wer zu Hause arbeitet, bringt Unternehmensrisiken ins Wohnzimmer. Ein ungesichertes Heimnetz ist für Angreifer oft leichter zu knacken als ein Büronetz mit professioneller Firewall.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Standardkennwörter und Benutzernamen als erstes ersetzen

Der erste Schritt zur Sicherung deines Heimnetzwerks besteht darin, die Standard-Anmeldedaten zu ändern. Kennwörter und Benutzernamen deines Routers und aller angeschlossenen Geräte müssen ersetzt werden.

Standardkennwörter und -benutzernamen sind Hackern oft bekannt. Kriminelle können sie nutzen, um auf deine Daten zuzugreifen. Diesen Schritt zu überspringen ist wie eine Haustür mit dem Generalschlüssel des Herstellers abzuschließen.

Verschlüsselung als Grundschutz für dein Netzwerk

Verschlüsselung sorgt dafür, dass nur autorisierte Parteien deine Daten lesen können. Die Aktivierung der Verschlüsselung in deinem Heimnetzwerk ist entscheidend, um zu verhindern, dass Hacker Daten abfangen und mitlesen.

Die meisten modernen Router unterstützen Verschlüsselungsprotokolle wie WPA2 oder WPA3. Stelle sicher, dass du den neuesten Verschlüsselungsstandard verwendest – also WPA3, der in Wi-Fi-6-Routern genutzt wird.

Firmware-Updates als unterschätzter Sicherheitsfaktor

Die Firmware ist die Software, die auf deinem Router und anderen angeschlossenen Geräten läuft. Hersteller veröffentlichen Firmware-Updates, um Sicherheitslücken zu schließen und neue Funktionen hinzuzufügen.

Du kannst über die Weboberfläche des Routers oder auf der Website des Herstellers nach Updates suchen. Viele öffnen die Router-App nur bei der Einrichtung – und danach nie wieder. Trag dir in den Kalender ein, die App mindestens einmal pro Monat auf Updates zu prüfen.

Firewall als erste Kontrollinstanz im Netzwerk

Eine Firewall überwacht den eingehenden und ausgehenden Netzwerkverkehr und schützt vor bösartigem Datenverkehr und unberechtigtem Zugriff. Die meisten modernen Router haben eine integrierte Firewall, die du über die Weboberfläche aktivieren kannst. Wer sie deaktiviert lässt, verzichtet auf eine der einfachsten Schutzmaßnahmen überhaupt.

Ungenutzte Dienste als stilles Einfallstor

Die meisten Router werden mit einer Reihe von Diensten geliefert, die der Hersteller standardmäßig aktiviert – darunter Dateifreigabe, Fernverwaltung und Media-Streaming. Die Deaktivierung ungenutzter Dienste verringert das Risiko, dass Hacker sie als Einstiegspunkt nutzen.

Aktiviere nur Dienste, die du tatsächlich brauchst und die für dein Netzwerk unerlässlich sind.

WLAN-Netzwerk aktiv absichern

Dein WLAN-Netzwerk ist einer der wichtigsten Aspekte deines Heimnetzwerks. Um unbefugten Zugriff zu verhindern, ändere die Standard-SSID (den Netzwerknamen) und deaktiviere die SSID-Übertragung. Zusätzlich empfiehlt die NSA, die MAC-Adressfilterung zu aktivieren und WPS abzuschalten – ein häufig unterschätztes Einfallstor.

Starke Passwörter als Mindestanforderung

Schwache oder leicht zu erratende Passwörter machen dein Netzwerk angreifbar. Ein sicheres Kennwort sollte mindestens 12 Zeichen lang sein und eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben enthalten. Außerdem muss es mindestens eine Zahl und ein Symbol enthalten.

Wer Passwörter nicht selbst verwalten möchte, findet in einem Passwort-Manager eine zuverlässige Lösung. Kein Aufwand, kein Vergessen – und deutlich mehr Sicherheit.

Gastnetzwerk als Schutzpuffer für dein Hauptnetz

Hast du Gäste, die auf dein WLAN zugreifen müssen? Richte ein separates Gastnetzwerk ein. So können sie das Internet nutzen, ohne Zugang zu deinem Hauptnetzwerk zu erhalten – und dein primäres Netzwerk bleibt vor potenziellen Sicherheitsbedrohungen geschützt.

Physischer Zugang als oft übersehenes Risiko

Auch der physische Zugang zu deinem Router kann ein Sicherheitsrisiko darstellen. Stelle deinen Router an einem sicheren Ort auf – z. B. in einem verschlossenen Schrank oder einem Raum mit begrenztem Zugang.

Deaktiviere außerdem den physischen Zugriff auf die Weboberfläche des Routers, besonders wenn Gäste oder Kinder die Einstellungen manipulieren könnten.

Cybersicherheit zu Hause professionell umsetzen

Die NSA-Empfehlungen sind ein solider Ausgangspunkt. Wer zu Hause arbeitet und dabei auf Unternehmensdaten zugreift, trägt zusätzliche Verantwortung. Kein Monitoring, keine aktuellen Firmware-Updates – und eine einzige Schwachstelle reicht, um Angreifern Tür und Tor zu öffnen.

Willst du die Absicherung professionell angehen? Mach noch heute einen Termin für ein Kennenlerngespräch und vertrau den IT-Sicherheitsexperten von pirenjo.IT.

Welche Verschlüsselung sollte ich für mein Heimnetzwerk nutzen?

Nutze WPA3 – das ist der aktuell sicherste Standard und wird von allen Wi-Fi-6-Routern unterstützt. Falls dein Router nur WPA2 anbietet, ist auch das noch akzeptabel, aber ein Geräteupdate ist empfehlenswert.

Wie sicher muss ein Passwort für den Router mindestens sein?

Ein sicheres Router-Passwort braucht mindestens 12 Zeichen und eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Vermeide Namen, Geburtsdaten oder einfache Wörter.

Kann pirenjo.IT mein Heimnetzwerk in Stuttgart oder Umgebung vor Ort absichern?

Ja – pirenjo.IT betreut Privat- und Geschäftskunden in Stuttgart und der gesamten Region. Vereinbare ein Kennenlerngespräch, um zu besprechen, welche Maßnahmen für dein Netzwerk sinnvoll sind.

Was bringt ein Gastnetzwerk wirklich für die Sicherheit?

Ein Gastnetzwerk trennt Besucher konsequent vom Hauptnetz – Angreifer, die sich über ein Gastgerät Zugang verschaffen, erreichen deine persönlichen Geräte und Daten nicht. Das ist besonders wichtig, wenn du von zu Hause arbeitest.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Unterstützung bei der Router-Konfiguration an?

Ja – pirenjo.IT ist in Waiblingen ansässig und hilft Privat- wie Geschäftskunden bei der sicheren Konfiguration von Routern und Netzwerken. Ruf einfach an oder buche einen Termin online.

So machst du Drahtlosdrucker und dein Heimnetzwerk sicher!

Drahtlosdrucker und Heimnetzwerk sichern.

Viele Menschen machen sich Sorgen, dass jemand ihren Computer hacken könnte. Den drahtlosen Drucker haben die meisten dabei nicht auf dem Schirm – obwohl er oft genau dort steht, wo Hacker ansetzen. Ungesicherte Drucker sind eine klassische Einstiegstür ins Heimnetzwerk.

Cybernews hat das 2022 eindrücklich bewiesen: Fast 28.000 ungesicherte Drucker weltweit wurden absichtlich gekapert – mit einer Erfolgsquote von 56 Prozent. Die Drucker wurden anschließend dazu gebracht, einen Leitfaden zur Druckersicherheit auszudrucken. Ironischer geht es kaum.

Dieser Artikel zeigt dir sieben konkrete Maßnahmen, mit denen du deinen Drucker und dein Heimnetzwerk absicherst – von der Firmware bis zur Netzwerktrennung.

Ein Drucker, der im Hintergrund läuft und nie aktualisiert wird, ist für Angreifer oft die einfachste Tür ins Netzwerk.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Standard-Anmeldedaten sofort ändern

Wenn du einen neuen Drucker kaufst, wird er mit Standardeinstellungen ausgeliefert. Die Hersteller geben dir eine Möglichkeit, dein Gerät anzuschließen und einzurichten – dazu gehören in der Regel Standard-Anmeldeinformationen.

Ändere diese Standarddaten sofort bei der Einrichtung. Hacker verwenden eine Masterliste mit all diesen Standardeinstellungen und fügen sie in automatisierte Skripte ein – so lange, bis ein Treffer landet. Erstelle stattdessen ein sicheres Passwort mit mindestens 12 Zeichen, einer Mischung aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen.

Drucker-Firmware konsequent aktuell halten

Wie Computer, Software und Apps muss auch die Firmware deines Druckers regelmäßig aktualisiert werden. Diese Updates enthalten oft wichtige Sicherheits-Patches. Kein Update bedeutet offene Flanken.

Firmware-Updates sind nicht so offensichtlich wie Software-Updates – du bekommst in der Regel keine Popup-Benachrichtigung. Suche aktiv an drei Stellen: in der Dienstprogramm-App des PC-Herstellers auf einem angeschlossenen Gerät, direkt am Bedienfeld des Druckers und in der auf dem PC installierten App des Druckerherstellers.

Netzwerk-Firewall als aktive Kontrollinstanz

Eine Netzwerk-Firewall überwacht den Datenverkehr und blockiert verdächtige Aktivitäten, bevor sie Schaden anrichten. Konfiguriere die Firewall so, dass sie den ein- und ausgehenden Druckerverkehr explizit im Blick behält.

Drucker im Gastnetzwerk isolieren

Die meisten heutigen Router ermöglichen es dir, ein Gastnetzwerk einzurichten – ein separates WLAN, das über denselben Router läuft wie dein Hauptnetzwerk. So ist es für Hacker deutlich schwieriger, von einem Netzwerk zum anderen zu gelangen.

Du kannst trotzdem von Geräten im Hauptnetzwerk auf dem Drucker drucken – du musst nur alles richtig konfigurieren. Wer dabei Hilfe braucht, kann sich direkt an uns wenden. Mehr zu IoT-Geräten und Gastnetzwerken findest du auch in unserem Artikel Sicherheit zu Hause: Binde IoT-Geräte ins Gast-WLAN ein.

Ungenutzte Ports und Dienste abschalten

IoT-Geräte wie Drucker haben oft viele Anschlussmöglichkeiten – Ports und Dienste, die du möglicherweise gar nicht brauchst. Jeder offene Port ist ein potenzieller Einstiegspunkt für Angreifer.

Deaktiviere alles, was du nicht aktiv nutzt. Das reduziert die Angriffsfläche spürbar und kostet dich nur ein paar Minuten in den Druckereinstellungen.

Drucker bei Nichtgebrauch vom Netz trennen

Die meisten Heimdrucker werden nur selten benutzt – vielleicht einmal im Monat oder ein paar Mal im Jahr. Wenn du deinen Drucker nicht brauchst, steck ihn aus.

Ein ausgeschaltetes Gerät ist nicht erreichbar. Kein Strom, kein Zugriff – so einfach ist das.

Bewährte Cyber-Hygiene als Grundlage

Dein Drucker ist nur ein Gerät in deinem Netzwerk. Im Jahr 2022 lag die durchschnittliche Anzahl der angeschlossenen Geräte pro US-Haushalt bei 22. Jedes davon ist ein potenzieller Angriffspunkt – deshalb zählt das Gesamtbild.

Nutze immer sichere Passwörter mit mindestens 10 bis 12 Zeichen und einer Mischung aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen. Halte Software und Firmware auf allen Geräten aktuell, und setze wo immer möglich Multi-Faktor-Authentifizierung ein. Aktiviere Gerätefirewalls und stelle sicher, dass auf allen Geräten ein gutes Antivirenprogramm installiert ist.

Melde dich niemals über einen Link, den du per E-Mail oder SMS erhalten hast, bei einem Konto an. Lerne, wie du Phishing erkennst, und hol dir eine zweite Meinung, bevor du klickst. Lass mindestens alle ein bis zwei Jahre eine Sicherheitsüberprüfung von einem Profi durchführen.

Hol dir Hilfe bei der Sicherung deiner Daten

Die IT-Profis von pirenjo.IT helfen dir dabei, deine Daten zu schützen und deine Geräte sicher zu betreiben. Mach noch heute einen Termin für ein Kennenlerngespräch.

Wie oft sollte ich die Firmware meines Druckers aktualisieren?

Prüfe mindestens alle drei Monate, ob ein Firmware-Update verfügbar ist. Ein kurzer Blick in die Druckersoftware oder auf die Hersteller-Website reicht meistens aus.

Was ist ein Gastnetzwerk und warum ist es für Drucker sinnvoll?

Ein Gastnetzwerk ist ein separates WLAN über denselben Router – dein Drucker ist dort von Computern und Smartphones isoliert, sodass ein kompromittierter Drucker nicht auf deine sensiblen Daten zugreifen kann.

Kann pirenjo.IT in Stuttgart bei der Einrichtung eines sicheren Heimnetzwerks helfen?

Ja, pirenjo.IT betreut Privatkunden und kleine Unternehmen im Raum Stuttgart bei der sicheren Konfiguration von Heimnetzwerken – inklusive Drucker, Router und Firewall. Vereinbare einfach ein Kennenlerngespräch, um die Situation zu besprechen.

Welche Ports sollte ich an meinem Drucker deaktivieren?

Deaktiviere alle Ports und Dienste, die du nicht aktiv nutzt – dazu zählen häufig FTP, Telnet oder nicht benötigte USB-Sharing-Dienste. Frag einen IT-Profi, welche Dienste für deinen Einsatzzweck wirklich notwendig sind.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Sicherheitsüberprüfungen für Heimnetzwerke an?

Ja, pirenjo.IT führt für Privathaushalte und Unternehmen in Waiblingen und der Region Rems-Murr regelmäßige Sicherheitschecks durch – dabei werden Drucker, Router, Endgeräte und Netzwerkkonfiguration auf Schwachstellen geprüft.

Einfache Anleitung für besseren Endgeräteschutz

Laptop und Tablet mit Sicherheitsschloss zeigen besseren Endgeräteschutz.

Endgeräte machen einen großen Teil des Netzwerks und der IT-Infrastruktur eines Unternehmens aus. Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Computern, mobilen Geräten und Servern. Auch IoT-Geräte, die mit dem Unternehmensnetzwerk verbunden sind gehören dazu.

Die Anzahl der Endpunkte in einem Unternehmen hängt von der Unternehmensgröße ab. Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern haben etwa 22 Endpunkte. Kleine Unternehmen mit 50 bis 100 Mitarbeitern haben etwa 114. Großunternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern haben durchschnittlich 1.920 Endpunkte.

Jedes dieser Geräte ist eine Chance für einen Hacker, in die Verteidigungssysteme eines Unternehmens einzudringen. Sie könnten Malware einschleusen oder sich Zugang zu sensiblen Unternehmensdaten verschaffen. Eine Endpunkt-Sicherheitsstrategie befasst sich mit dem Risikopotenzial von Endpunkten und setzt gezielte Taktiken ein.

64 % der Unternehmen haben einen oder mehrere kompromittierende Endpunktangriffe erlebt.

In diesem Leitfaden stellen wir Ihnen unkomplizierte Lösungen vor, die sich auf den Schutz von Endgeräten konzentrieren.

Kennwortschwachstellen beheben

Passwörter sind eine der größten Schwachstellen, wenn es um Endgeräte geht. In den Nachrichten wird immer wieder über große Datenschutzverletzungen berichtet, die mit durchgesickerten Passwörtern zusammenhängen. Ein Beispiel dafür ist RockYou2021. Dabei wurde die größte Anzahl von Passwörtern aller Zeiten offengelegt – 3,2 Milliarden.

Unzureichende Passwortsicherheit und Sicherheitsverletzungen machen den Diebstahl von Zugangsdaten zu einer der größten Gefahren für die Cybersicherheit.

Aber wie beheben Sie nun Kennwortschwachstellen an Ihren Endpunkten? Wir bei pirenjo.IT empfehlen Folgendes:

  • Schulung der Mitarbeiter*innen in der richtigen Erstellung und Handhabung von Passwörtern
  • Professionelle Passwortverwaltung
  • Nutzung von passwortlosen Lösungen, wie z. B. Biometrie
  • Einführung von Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) für alle Konten

Malware-Infektion vor dem Systemstart verhindern

USB-Laufwerke (auch als Flash-Laufwerke bekannt) sind ein beliebtes Werbegeschenk auf Messen. Aber ein harmlos aussehender USB-Stick kann tatsächlich einen Angriff auf den Computer auslösen. Ein Trick, den Hacker anwenden, um sich Zugang zu einem Computer zu verschaffen, besteht darin, ihn von einem USB-Gerät zu starten, das bösartigen Code enthält.

Es gibt bestimmte Vorkehrungen, die Sie treffen können, um dies zu verhindern. Eine davon ist, dass Sie einen Firmware-Schutz verwenden, der zwei Bereiche abdeckt. Dazu gehören Trusted Platform Module (TPM) und Unified Extensible Firmware Interface (UEFI) Security.

Das TPM ist resistent gegen physische Manipulationen und Manipulationen durch Malware. Es prüft, ob der Startvorgang ordnungsgemäß abläuft. Es überwacht auch das Vorhandensein von anomalem Verhalten. Suchen Sie außerdem nach Geräten und Sicherheitslösungen, mit denen Sie den USB-Startvorgang deaktivieren können.

Alle Endpoint Security-Lösungen aktualisieren

Sie sollten Ihre Sicherheitslösungen für Endgeräte regelmäßig aktualisieren. Am besten automatisieren Sie Software-Updates, wenn möglich, damit sie in jedem Fall durchgeführt werden.

Firmware-Updates werden oft vergessen. Ein Grund dafür ist, dass sie in der Regel nicht die gleichen Warnungen ausgeben wie Software-Updates. Aber sie sind genauso wichtig, um sicherzustellen, dass Ihre Geräte sicher und geschützt bleiben.

Am besten ist es, wenn ein IT-Experte all Ihre Endpunkt-Updates verwaltet. Er sorgt dafür, dass die Aktualisierungen rechtzeitig erfolgen. Er sorgt auch dafür, dass Geräte und Software reibungslos aktualisiert werden. Diesen Service übernehmen wir sehr gerne für Ihr gesamtes Unternehmen.

Moderne Geräte- und Benutzerauthentifizierung

Wie authentifizieren Sie Benutzer für den Zugriff auf Ihr Netzwerk, Ihre Geschäftsanwendungen und Daten? Wenn Sie nur einen Benutzernamen und ein Passwort verwenden, besteht für Ihr Unternehmen ein hohes Risiko einer Sicherheitsverletzung.

Verwenden Sie zwei moderne Methoden zur Authentifizierung:

  • Kontextualisierte Authentifizierung
  • Zero-Trust-Ansatz

Die kontextabhängige Authentifizierung geht einen Schritt weiter als MFA. Sie befasst sich mit kontextbasierten Bedingungen für die Authentifizierung und Sicherheitsrichtlinien. Dazu gehören mehrere Dinge. Zum Beispiel die Tageszeit, zu der sich jemand anmeldet, der geografische Standort und das Gerät, das er verwendet. Erst wenn alle Bedingungen erfüllt sind, wird eine Authentifizierung ermöglicht.

Zero Trust ist ein Ansatz, der Ihr Netzwerk kontinuierlich überwacht. Er stellt sicher, dass jede Einheit in einem Netzwerk dazugehört. Ein Beispiel für diesen Ansatz ist das Safelisting von Geräten. Sie genehmigen alle Geräte für den Zugriff auf Ihr Netzwerk und sperren alle anderen standardmäßig.

Anwendung von Sicherheitsrichtlinien während des gesamten Gerätelebenszyklus

Von der Anschaffung eines Geräts bis zu seiner Ausmusterung müssen Sicherheitsprotokolle vorhanden sein. Tools wie Microsoft AutoPilot und SEMM ermöglichen es Unternehmen, dies zu automatisieren. Sie sorgen dafür, dass in jeder Phase des Lebenszyklus die bestmöglichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. So wird gewährleistet, dass ein Unternehmen keine kritischen Entwicklungsschritte im Bereich Gerätesicherheit verpasst.

Beispiele für die Sicherheit im Lebenszyklus eines Geräts sind die erste Ausgabe eines Geräts an einen Benutzer. An diesem Punkt sollten Sie unerwünschte Berechtigungen entziehen.

Wenn ein Gerät einmal zu einem anderen Benutzer wechselt, muss es ordnungsgemäß von alten Daten bereinigt werden sowie für den neuen Nutzer neu konfiguriert werden.

Stellen Sie ein Gerät außer Dienst, sollte es ordnungsgemäß bereinigt werden. Das bedeutet, dass alle Informationen gelöscht und die Verbindung zu allen Konten getrennt werden müssen.

Auf Geräteverlust vorbereiten

Leider gehen immer wieder mobile Geräte und Laptops verloren oder werden gestohlen. Wenn das passiert, sollten Sie eine Vorgehensweise haben, die sofort umgesetzt werden kann. Dies verhindert, dass das Unternehmen Daten verliert und Geschäftskonten gefährdet.

Bereiten Sie sich im Voraus mit Hilfe von Backup-Lösungen auf einen möglichen Geräteverlust vor. Außerdem sollten Sie eine Endgerätesicherung verwenden, die die Sperrung und Löschung von Geräten aus der Ferne ermöglicht.

Verringern Sie Ihr Endpunktrisiko noch heute!

Lassen Sie sich Schritt für Schritt bei der Einrichtung einer zuverlässigen Endpunktsicherheit helfen. Unsere IT-Sicherheitsexperten von pirenjo.IT können helfen! Kontaktieren Sie uns noch heute für ein kostenloses Kennenlerngespräch.

So stoppst du gefährliche Insider-Bedrohungen

Laptop und Hände zeigen gefährliche Insider-Bedrohung.

Eine der am schwierigsten zu entdeckenden Arten von Angriffen sind jene, die von Insidern durchgeführt werden. Ein „Insider“ ist jeder, der legitimen Zugang zu deinem Unternehmensnetzwerk und deinen Daten hat – über ein Login oder eine andere autorisierte Verbindung.

Da Insider über einen autorisierten Systemzugang verfügen, können sie bestimmte Sicherheitsvorkehrungen umgehen – zum Beispiel solche, die Eindringlinge fernhalten sollen. Ein angemeldeter Benutzer wird nicht als Eindringling angesehen. Diese Sicherheitsvorkehrungen werden schlicht nicht ausgelöst.

Drei beunruhigende Statistiken aus einem aktuellen Bericht des Ponemon Institute verdeutlichen, wie ernst die Lage ist: Insider-Angriffe haben in den letzten zwei Jahren um 44 % zugenommen. Unternehmen benötigen im Schnitt 85 Tage, um eine Insider-Bedrohung einzudämmen – gegenüber 77 Tagen im Jahr 2020. Die durchschnittlichen Kosten für die Bekämpfung solcher Bedrohungen sind um 34 % gestiegen.

Dieser Artikel zeigt dir, welche vier Arten von Insider-Bedrohungen es gibt und mit welchen Maßnahmen du sie wirksam eindämmst.

4 Arten von Insider-Bedrohungen

Ein Grund dafür, dass Insider-Bedrohungen schwer zu erkennen sind: Es gibt nicht nur eine Art davon. Mitarbeitende, Lieferanten und Hacker können alle Insider-Angriffe durchführen. Einige handeln böswillig, andere versehentlich – was die Erkennung zusätzlich erschwert.

Wer nur auf externe Angreifer schaut, übersieht die Gefahr, die schon längst im eigenen Netzwerk sitzt.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Böswillige oder verärgerte Angestellte

Vertriebsmitarbeitende, die das Unternehmen verlassen, können beschließen, alle Kontakte mitzunehmen. Das ist böswilliger Diebstahl von Unternehmensdaten.

Ein weiteres Beispiel sind verärgerte Mitarbeitende, die ihrem Vorgesetzten oder dem Unternehmen schaden wollen. Sie könnten Ransomware einschleusen oder einen Deal mit einem Hacker eingehen und ihre Anmeldedaten gegen Geld herausgeben.

Fahrlässigkeit ist kein Vorsatz – aber der Schaden ist derselbe.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Unachtsame oder nachlässige Mitarbeitende

Einige Insider-Bedrohungen entstehen durch nachlässige oder ungeschulte Mitarbeitende – ohne jede böse Absicht. Beispiele sind die versehentliche Weitergabe geheimer Daten auf einer unsicheren Plattform oder der Zugriff auf Geschäftsanwendungen über den Computer eines Freundes. Die Mitarbeitenden sind sich der Konsequenzen für die Sicherheit schlichtweg nicht bewusst.

Dritte im Netzwerk sind oft das schwächste Glied – weil niemand sie wirklich im Blick hat.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Dritte mit Zugang zu deinen Systemen

Außenstehende mit Zugang zu deinem Netzwerk sind ein sehr reales Problem. Auftragnehmer, Freiberufler und Lieferanten können alle ein Risiko für eine Sicherheitsverletzung darstellen.

Stelle sicher, dass diese Dritten vollständig überprüft werden – bevor du ihnen Zugang zum System gewährst. Lass deinen IT-Partner sie außerdem auf etwaige Datensicherheitsbedenken hin prüfen.

Ein kompromittiertes Passwort reicht aus, um zum Insider zu werden – ohne dass irgendjemand es merkt.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Durch Hacker kompromittierte Passwörter

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Kompromittierte Anmeldedaten sind eine der gefährlichsten Arten von Insider-Bedrohungen. Sie sind mittlerweile die Nummer 1 bei Datenschutzverletzungen weltweit.

Wenn ein Cyberkrimineller auf die Anmeldedaten einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters zugreift, wird er zum „Insider“. Das Computersystem hält ihn für den rechtmäßigen Benutzer. Kein Alarm, kein Hinweis – der Angreifer bewegt sich frei im Netzwerk.

Wege zur Eindämmung von Insider-Bedrohungen

Insider-Bedrohungen sind im Nachhinein oft schwer zu erkennen. Wer jedoch proaktiv Maßnahmen zur Schadensbegrenzung ergreift, kann sie bereits im Keim ersticken – bevor ein teurer Zwischenfall entsteht, von dem du vielleicht erst nach Monaten erfährst.

Hintergrundprüfungen sind kein Misstrauen – sie sind professionelle Sorgfalt.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Gründliche Hintergrundchecks als erste Verteidigungslinie

Achte bei der Einstellung neuer Mitarbeitender auf eine gründliche Hintergrundprüfung. Böswillige Insider haben in der Regel Auffälligkeiten in ihrem beruflichen Werdegang. Das Gleiche gilt für alle Anbieter oder Auftragnehmer, die Zugang zu deinen Systemen haben.

Mobile Geräte sind heute Endpunkte mit vollem Netzwerkzugang – sie brauchen dieselbe Kontrolle wie stationäre Systeme.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Endgeräte-Management als Zugangskontrolle

Mobile Geräte machen heute etwa 60 % der Endgeräte in einem Unternehmen aus. Viele Unternehmen verwenden jedoch keine Lösung zur Verwaltung des Gerätezugriffs auf Ressourcen.

Richte eine Managementlösung für Endgeräte ein, um den Gerätezugriff zu überwachen. Damit kannst du Geräte auf eine sichere Liste setzen und nicht autorisierte Geräte standardmäßig blockieren.

MFA ist keine Option mehr – sie ist die Grundvoraussetzung für jeden sicheren Zugang.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Multi-Faktor-Authentifizierung als Schutz vor Zugangsdaten-Diebstahl

Eine der besten Methoden zur Bekämpfung des Diebstahls von Zugangsdaten ist die mehrstufige Authentifizierung. Hacker haben es schwer, den zweiten Faktor zu umgehen – denn sie haben selten Zugriff auf das mobile Gerät oder den FIDO-Sicherheitsschlüssel einer Person.

Kombiniere das mit konsequenter Passwortsicherheit: sichere Passwörter für alle Cloud-Anwendungen, ein zentraler Passwort-Manager für das Unternehmen, und individuelle Passwörter für jede Anmeldung. Wer alle drei Punkte umsetzt, schließt einen der häufigsten Einfallstore. Mehr dazu, wie du Onlinekonten vor Angriffen schützt, findest du in unserem separaten Beitrag.

Schulungen wirken – aber nur, wenn sie regelmäßig stattfinden und echte Szenarien zeigen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Datensicherheits-Schulungen als Schutz vor Unwissenheit

Schulungen helfen dir, das Risiko einer Datenschutzverletzung durch Unachtsamkeit zu mindern. Schule deine Mitarbeitenden im richtigen Umgang mit Daten und im Einhalten von Sicherheitsrichtlinien für sensible Informationen. Wer nicht weiß, welche Handlungen gefährlich sind, kann sie auch nicht vermeiden.

Netzwerküberwachung ist kein Überwachungsstaat – sie ist die einzige Möglichkeit, Angriffe zu stoppen, bevor der Schaden entsteht.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Netzwerküberwachung als Frühwarnsystem

Wie erkennst du jemanden, der Zugang zu deinem System hat, dabei, wenn er etwas Unerlaubtes tut? Die Antwort ist intelligente Netzwerküberwachung.

Nutze KI-gestützte Bedrohungsüberwachung, um seltsame Verhaltensweisen sofort zu erkennen – zum Beispiel wenn jemand eine große Anzahl von Dateien herunterlädt oder sich von außerhalb des Landes anmeldet. Kein Monitoring, keine Alarmierung – im schlimmsten Fall drei Tage Ausfall, bevor überhaupt jemand reagiert.

Brauchst du Hilfe, um Insider-Attacken zu verhindern?

Eine mehrstufige Sicherheitslösung kann dir helfen, alle vier Arten von Insider-Bedrohungen abzuschwächen. Die IT-Sicherheitsexperten von pirenjo.IT helfen dir mit einer zuverlässigen und erschwinglichen Lösung. Vereinbare noch heute ein kostenloses Kennenlerngespräch.

Was ist der Unterschied zwischen einer böswilligen und einer versehentlichen Insider-Bedrohung?

Bei einer böswilligen Insider-Bedrohung handelt eine Person absichtlich zum Schaden des Unternehmens – zum Beispiel durch Datendiebstahl oder das Einschleusen von Schadsoftware. Eine versehentliche Insider-Bedrohung entsteht durch Unwissen oder Nachlässigkeit, etwa wenn Mitarbeitende sensible Daten auf unsicheren Plattformen teilen.

Wie schützt Multi-Faktor-Authentifizierung vor kompromittierten Anmeldedaten?

MFA verlangt neben dem Passwort einen zweiten Faktor – zum Beispiel einen Code auf dem Mobilgerät oder einen Sicherheitsschlüssel. Selbst wenn ein Angreifer das Passwort kennt, kann er ohne diesen zweiten Faktor nicht auf das System zugreifen.

Wie können Unternehmen in Stuttgart Insider-Bedrohungen durch externe Dienstleister reduzieren?

Prüfe alle Auftragnehmer und Lieferanten gründlich, bevor du ihnen Systemzugang gibst – und begrenze deren Zugriffsrechte auf das notwendige Minimum. Ein IT-Sicherheitspartner wie pirenjo.IT aus Waiblingen unterstützt Stuttgarter Unternehmen dabei mit strukturierten Zugangsprozessen und Endgeräte-Management.

Wie lange dauert es durchschnittlich, eine Insider-Bedrohung zu erkennen und einzudämmen?

Laut dem Ponemon Institute dauert es im Schnitt 85 Tage, um eine Insider-Bedrohung vollständig einzudämmen – 2020 waren es noch 77 Tage. Proaktive Netzwerküberwachung und klare Sicherheitsrichtlinien können diese Zeit deutlich verkürzen.

Welche konkreten Maßnahmen empfiehlt pirenjo.IT aus Waiblingen kleinen Unternehmen gegen Insider-Bedrohungen?

Achte auf MFA für alle Zugänge, eine zentrale Endgeräte-Managementlösung und regelmäßige Mitarbeiterschulungen zur Datensicherheit. pirenjo.IT begleitet Unternehmen im Raum Waiblingen und Stuttgart bei der Umsetzung dieser Maßnahmen – abgestimmt auf Budget und Unternehmensgröße.

Fehler, die Unternehmen am digitalen Arbeitsplatz machen

Digitaler Arbeitsplatz mit Laptop und Smartphone.

Während der schlimmsten Phase der Pandemie arbeiteten schätzungsweise 70 % der Vollzeitbeschäftigten von zu Hause aus. Selbst jetzt, da sich die Lage normalisiert hat, ist Remote-Arbeit weiterhin gängige Praxis. 92 % der befragten Arbeitnehmer gehen davon aus, dass sie noch mindestens einen Tag pro Woche von zu Hause aus arbeiten werden.

Dieser Wandel hat Unternehmen gezwungen, ihre Tools und Strategien grundlegend zu überdenken. Viele mussten auf einen Cloud-basierten digitalen Arbeitsbereich umsteigen, um hybride Teams überhaupt arbeitsfähig zu machen. Dabei zeigen sich immer wieder dieselben Fehler – und die kosten Zeit, Geld und manchmal auch Daten.

Dieser Umschwung bringt echte Vorteile mit sich: niedrigere Kosten für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, eine bessere Work-Life-Balance, höhere Motivation und mehr Flexibilität bei der Kundenbetreuung. Gleichzeitig entstehen neue Risiken – anfällige Netzwerke, Kommunikationsprobleme, Schatten-IT und ein erhöhtes Risiko von Datenschutzverletzungen.

Bei 20 % der Unternehmen kam es während der Pandemie zu einem Sicherheitsverstoß, der auf einen externen Mitarbeiter zurückzuführen war. Die folgenden fünf Fehler tauchen besonders häufig auf – die Statistiken stammen aus dem Bericht „State of the Digital Workplace“ von IGLOO.

Viele Unternehmen haben ihren digitalen Arbeitsplatz eingerichtet – aber nie wirklich strukturiert. Das rächt sich spätestens dann, wenn Mitarbeitende Dateien nicht finden, Tools nicht funktionieren und Sicherheitslücken entstehen, die niemand bemerkt hat.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Unstrukturierte Cloud-Ablage als stiller Produktivitätskiller

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Wenn Unternehmen ihre Arbeitsabläufe virtuell gestalten, liegen Dateien in Cloud-Speicherumgebungen. Sind diese nicht strukturiert, wird die tägliche Arbeit zur Suchaufgabe. Mitarbeitende verbringen Zeit damit, Dokumente zu finden – statt inhaltlich zu arbeiten.

Etwa 51 % der Arbeitnehmer haben aus diesem Grund schon einmal ein Dokument nicht mit einem Kollegen geteilt – entweder konnten sie es nicht finden oder gingen davon aus, es wäre zu schwer zu finden. Das ist der höchste Wert, den der IGLOO-Bericht für diese Statistik verzeichnet. Das Problem wird schlimmer, nicht besser.

Halte die Dateistruktur flach – maximal zwei bis drei Ordnerebenen tief. Schaffe eine einheitliche Hierarchie und Benennungsstruktur, lege keine Ordner für weniger als zehn Dokumente an, und archiviere oder lösche ältere Dateien monatlich, um Unordnung zu vermeiden.

Eine gute Cloud-Struktur ist kein einmaliges Projekt – sie muss gepflegt werden. Wer das nicht tut, baut digitalen Datenschrott auf.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Remote-Mitarbeitende außen vor lassen

Niemand mag es, in einer Besprechung zu merken, dass man keinen Kontext hat – weil ein wichtiges Gespräch vorher nur im Büro stattgefunden hat. Fast 60 % der Beschäftigten geben an, dass ihnen wichtige Informationen entgehen, wenn sie remote arbeiten. Der Grund: Kollegen vor Ort haben Entscheidungen getroffen, ohne die externen Teammitglieder einzubeziehen.

Die Effizienz leidet, wenn Büro-Teams Entscheidungen ohne Rücksicht auf die externen Kollegen treffen. Manager und Vorgesetzte müssen bei der Veränderung dieser Kultur die Führung übernehmen. Alte Gewohnheiten ändern sich langsam – aber die Denkweise kann sich verschieben, wenn sie aktiv eingefordert wird.

Hybride Teams funktionieren nur, wenn Remote-Mitarbeitende gleichwertig eingebunden sind – nicht als nachträgliche Information, sondern in Echtzeit.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Schatten-IT als unterschätztes Sicherheitsrisiko

Die nicht autorisierte Nutzung von Cloud-Anwendungen – auch bekannt als Schatten-IT – war bereits vor der Pandemie ein Problem. Es eskalierte, als Mitarbeitende von zu Hause aus arbeiteten und dabei persönliche Geräte und Anwendungen einsetzten. Mehr als die Hälfte (57 %) der Mitarbeitenden verwendet mindestens eine nicht autorisierte App in ihrem Arbeitsablauf.

Die Risiken sind konkret: Datenlecks durch unsichere Anwendungen, Verstöße gegen Datenschutzbestimmungen, Redundanzen bei der App-Nutzung, die Kosten erhöhen, und unkontrollierte Unternehmensdaten in Systemen, auf die niemand sonst Zugriff hat. Wenn ein Mitarbeiter geht und Daten nur in einer nicht autorisierten App liegen, sind diese Daten praktisch verloren.

Schatten-IT ist kein Absichtsvergehen – es ist ein Zeichen, dass die offiziellen Tools nicht gut genug funktionieren. Wer das Problem lösen will, muss zuerst zuhören.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Öffentliche Netzwerke ohne VPN-Schutz

Remote-Mitarbeitende arbeiten nicht immer von zu Hause aus, wo sie mit einem bekannten WLAN verbunden sind. Sie arbeiten auch von Flughäfen, Hotels, dem Haus eines Familienmitglieds oder lokalen Cafés aus. Öffentliche Netze sind berüchtigt dafür, sogenannte Man-in-the-Middle-Angriffe zu ermöglichen: Ein Angreifer verbindet sich mit demselben Netz und kann mithilfe von Software auf Datenübertragungen anderer zugreifen.

Unternehmen, die Daten externer Mitarbeitender nicht angemessen schützen, riskieren genau das. Ein Unternehmens-VPN ist die einfachste Gegenmaßnahme – relativ kostengünstig und unkompliziert einzusetzen. Der Mitarbeitende aktiviert die App auf seinem Gerät, und alle Daten werden über sichere, verschlüsselte Server geleitet.

Ein VPN kostet wenige Euro pro Monat und Nutzer. Ein Datenleck kostet ein Vielfaches davon – ganz zu schweigen vom Vertrauensschaden.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Kommunikations-Tools, die alle frustrieren

85 % der Fernmitarbeitenden geben an, dass sie schon ein bis zwei Meetings wegen technischer Probleme unterbrechen mussten. Kommunikation ist das Schmiermittel des digitalen Arbeitsplatzes – und wenn sie stockt, stockt alles. Effektive cloudbasierte Video- und Audioanrufe sowie Chats hängen direkt von der richtigen Technologie ab.

Setze kein Kommunikations-Tool voreilig ein. Nimm dir Zeit, teste verschiedene Optionen und lass dich bei der Konfiguration unterstützen, um virtuelle Meetings stabil zu halten. Stelle außerdem sicher, dass dein Remote-Team auch auf der Hardware-Seite gut ausgestattet ist – dazu gehören Headsets, VoIP-Tischgeräte und Webcams, die zuverlässig funktionieren.

Produktivität im Hybridbüro gezielt steigern

Vereinbare noch heute einen Termin für eine IT-Beratung. In einem Kennenlerngespräch finden wir schnell heraus, wie unsere IT-Experten von pirenjo.IT dir helfen können. Zusammen erreichen wir mehr Effizienz und Produktivität an deinen digitalen Arbeitsplätzen.

Wie pirenjo.IT Unternehmen im Raum Stuttgart rundum betreut, erfährst du auf der Managed Services Seite. Welche manuellen Prozesse sich automatisieren lassen und wo das meiste Potenzial steckt, zeigt dieser weiterführende Artikel.

Welche Fehler machen Unternehmen am häufigsten beim digitalen Arbeitsplatz?

Die fünf häufigsten Fehler sind unstrukturierte Cloud-Ablage, mangelnde Einbindung von Remote-Mitarbeitenden, unkontrollierte Schatten-IT, fehlender VPN-Schutz außerhalb des Heimnetzes und der Einsatz von Kommunikations-Tools ohne ausreichende Konfiguration.

Was ist Schatten-IT und warum ist sie gefährlich?

Schatten-IT bezeichnet die Nutzung von Software und Apps, die nicht vom Unternehmen freigegeben wurden. Sie entsteht oft, weil offizielle Tools nicht gut genug funktionieren – und führt zu Datenlecks, Compliance-Verstößen und unkontrollierten Datenabflüssen.

Wie hilft pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart beim Aufbau eines sicheren digitalen Arbeitsplatzes?

pirenjo.IT betreut Unternehmen im Raum Stuttgart von der Cloud-Strukturierung über VPN-Einrichtung bis hin zur Auswahl und Konfiguration von Kommunikations-Tools. Frag direkt an – ein erstes Kennenlerngespräch ist kostenlos und unverbindlich.

Wie schütze ich mein Team vor Angriffen über öffentliche WLAN-Netze?

Setze ein Unternehmens-VPN ein, das alle Mitarbeitenden auf mobilen und stationären Geräten verwenden. Es verschlüsselt den Datenverkehr und schützt auch in öffentlichen Netzwerken zuverlässig vor Man-in-the-Middle-Angriffen.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Unterstützung bei der Einrichtung von Microsoft Teams oder ähnlichen Tools an?

Ja, pirenjo.IT richtet in Waiblingen und Umgebung cloudbasierte Kommunikations-Tools wie Microsoft Teams ein, konfiguriert sie für den stabilen Einsatz im hybriden Team und schult Mitarbeitende bei Bedarf. Vereinbare ein Erstgespräch über die Website.

Was man tun sollte, wenn ein Mobilgerät verloren geht!

Smartphone mit Schloss und Schild.

Jedes Jahr gehen etwa 70 Millionen Smartphones verloren. Die Besitzer finden nur etwa 7 % davon wieder. 52 % der gestohlenen Geräte gehen dabei im Büro verloren. Kaum etwas löst so schnell Panik aus wie ein fehlendes Smartphone oder Laptop – und das zu Recht.

Auf diesen Geräten ist ein großer Teil unseres Lebens gespeichert: Dateien, persönliche Finanzdaten, Apps, Passwörter, Bilder, Videos und vieles mehr. Die dort gespeicherten Informationen sind persönlicher als das, was in deiner Brieftasche steckt. Das macht ein verlorenes oder gestohlenes Gerät zu einem ernsten Problem.

Oft ist nicht das Gerät das größte Problem. Es sind die Daten auf dem Gerät und der Zugriff auf Cloud-Konten und Websites. Der Gedanke, dass diese Daten in die Hände von Kriminellen gelangen könnten, ist mehr als unangenehm. Noch kritischer wird es, wenn ein Arbeitslaptop oder ein Firmensmartphone verloren geht – dann droht eine Datenschutzverletzung oder schlimmstenfalls ein Ransomware-Angriff, der von dem gestohlenen Gerät ausgeht.

Im Jahr 2020 zahlte das Lifespan Health System eine HIPAA-Strafe in Höhe von 1.040.000 Dollar – Grund war ein Verstoß gegen den Datenschutz durch einen unverschlüsselten, gestohlenen Laptop.

Ein gestohlenes Gerät ist kein Hardwareproblem – es ist ein Datenproblem. Wer in den ersten Minuten richtig reagiert, kann den Schaden meist begrenzen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Die Minuten nach dem Verlust sind kritisch

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Wenn du den Verlust eines Mobilgerätes bemerkst, zählt jede Minute. Die Dinge, die du in den ersten Minuten tust, sind entscheidend – sowohl für private als auch für geschäftliche Geräte. Je schneller du handelst, desto geringer ist die Gefahr, dass sensible Daten preisgegeben werden.

Goldgrube für Kriminelle: Was auf deinem Gerät gespeichert ist

Wenn ein Krimineller ein Smartphone, ein Tablet oder einen Laptop in die Hände bekommt, hat er Zugang zu einer wahren Fundgrube. Dazu gehören Dokumente, Fotos und Videos, der Zugriff auf alle eingeloggten App-Konten und in Browsern gespeicherte Passwörter. Hinzu kommen Cloud-Speicher über Synchronisierungskonten, E-Mails, Textnachrichten und MFA-Codes, die per SMS ankommen.

5 Maßnahmen, die du sofort nach dem Verlust ergreifen solltest

Zeit ist das A und O, wenn es um ein verlorenes mobiles Gerät geht. Je schneller du handelst, desto geringer ist das Risiko, dass persönliche oder geschäftliche Daten in falsche Hände geraten.

Gerät aus der Ferne sperren

Die meisten mobilen Geräte und Laptops verfügen über die Funktion „Mein Gerät sperren“. Sie ermöglicht eine Fernaktivierung der Gerätesperre, wenn sie im Vorfeld konfiguriert wurde. Außerdem müssen die Ortungsdienste aktiviert sein.

Auch wenn erfahrene Diebe einen Passcode knacken können – das sofortige Aktivieren dieser Funktion kann sie aufhalten. Im gleichen Einstellungsbereich ist normalerweise auch die Funktion „Mein Gerät suchen“ verfügbar. Nutze diese nur, wenn du glaubst, dass das Gerät verlegt – aber nicht gestohlen wurde. Du willst dich schließlich nicht mit den Dieben treffen.

Unternehmen sofort informieren

Wenn du das Gerät geschäftlich nutzt, informiere dein Unternehmen unverzüglich. Selbst wenn du nur geschäftliche E-Mails über ein privates Smartphone abrufst, zählt das. Viele Unternehmen verwenden ein Endgerätemanagement – in diesem Fall kann der Zugang zum Firmennetz sofort gesperrt werden.

Wer das Fehlen sofort meldet, gibt dem Unternehmen die Chance, schnell zu reagieren. Das mindert das Risiko einer Datenverletzung oft deutlich. Wer wartet, gibt Angreifern wertvolle Zeit.

Zugriff auf SaaS-Tools widerrufen

Die meisten mobilen Geräte verfügen über dauerhafte Logins für SaaS-Tools. SaaS steht für Software as a Service – das sind Konten wie Microsoft 365, Trello, Salesforce und ähnliche Dienste.

Nutze ein anderes Gerät, um dich über eine Webanwendung bei deinem Konto anzumelden. Rufe dann den Bereich für autorisierte Geräte in deinen Kontoeinstellungen auf. Suche das fehlende Gerät, melde es bei dem Dienst ab und sperre den Zugriff, falls das möglich ist. Dadurch wird das Gerät von deinem Konto getrennt, und der Dieb hat keinen Zugriff darauf.

Zugriff auf Cloud-Speicher widerrufen

Beziehe auch Cloud-Speicheranwendungen ein, wenn du die Zugriffsrechte widerrufst. Wird dein fehlendes Gerät mit einer Cloud-Speicherplattform synchronisiert, können Kriminelle diese Verbindung ausnutzen.

Sie könnten eine Malware-Datei hochladen, die das gesamte Speichersystem infiziert. Oder sie setzen dein Gerät zurück, verkaufen es weiter und löschen dabei Dateien aus dem Cloud-Speicher. Beides lässt sich verhindern, wenn du den Zugriff rechtzeitig sperrst. Mehr dazu, wie du deine mobilen Geräte grundsätzlich vor Cyberangriffen schützt, findest du in unserem separaten Artikel.

Gerät aus der Ferne löschen

Hoffentlich hast du von all deinen Geräten eine Sicherungskopie erstellt. So hast du im Falle eines verlorenen Geräts eine Kopie aller deiner Dateien. Sieht es so aus, als wäre das Gerät nicht nur verlegt, sondern gestohlen oder endgültig verloren? Dann solltest du die Funktion „Mein Gerät löschen“ verwenden, sofern diese eingerichtet wurde. Dadurch werden die Daten auf der Festplatte gelöscht.

Sicherheitslösungen für mobile Geräte

Unabhängig von der Größe deines Unternehmens ist die Verwaltung mobiler Geräte unerlässlich. Bei den IT-Sicherheitsexperten von pirenjo.IT sind deine Geräte und Daten in guten Händen. Melde dich bei uns, um mehr über unsere Sicherheitslösungen für Endgeräte zu erfahren – oder sichere dir direkt einen Termin für ein kostenloses Erstgespräch.

Was soll ich als Erstes tun, wenn mein Smartphone verloren geht?

Aktiviere sofort die Funktion „Mein Gerät sperren“ über ein anderes Gerät oder die Weboberfläche deines Betriebssystemkontos. Danach widerrufe den Zugriff auf alle eingeloggten SaaS- und Cloud-Dienste.

Welche Daten sind auf einem gestohlenen Gerät am gefährlichsten?

Besonders kritisch sind gespeicherte Browser-Passwörter, dauerhaft eingeloggte App-Konten und der Zugriff auf synchronisierte Cloud-Speicher – darüber können Angreifer auf weitere Systeme zugreifen, ohne ein Passwort zu kennen.

Wie schützt pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart bei verloren gegangenen Firmengeräten?

pirenjo.IT richtet für Unternehmen in Stuttgart ein Endgerätemanagement (MDM) ein, mit dem Firmengeräte aus der Ferne gesperrt, geortet und gelöscht werden können – innerhalb weniger Minuten nach dem Verlust.

Sollte ich nach einem Geräteverlust alle meine Passwörter ändern?

Ja – ändere zumindest die Passwörter aller Dienste, bei denen du auf dem verlorenen Gerät dauerhaft eingeloggt warst. Prüfe außerdem, ob du dort die Multi-Faktor-Authentifizierung aktivieren kannst.

Können Unternehmen in Waiblingen ein Endgerätemanagement über pirenjo.IT einrichten lassen?

Ja – pirenjo.IT betreut Unternehmen in Waiblingen und dem Rems-Murr-Kreis beim Einrichten von Mobile Device Management. Damit lassen sich verlorene Geräte ferngesteuert sperren und löschen, bevor Daten in falsche Hände geraten.

Sicherheit zu Hause: Binde IoT-Geräte ins Gast-WLAN ein

Smart Home, bei dem IoT-Geräte ins Gäste-WLAN eingebunden sind.

Ein typischer Haushalt ist heute mit durchschnittlich 10,37 Geräten online. Etwas mehr als die Hälfte davon sind PCs und mobile Geräte – der Rest sind IoT-Geräte.

IoT steht für Internet of Things (Internet der Dinge). Damit ist jede Art von intelligentem Gerät gemeint, das sich online verbindet – vom Streaming-Stick bis zum smarten Kühlschrank, vom Babyphone bis zum Alexa-Sprachassistenten. Und genau diese Geräte werden zunehmend zum Sicherheitsproblem.

Dieser Artikel zeigt dir, warum IoT-Geräte ein Risiko für dein gesamtes Netzwerk darstellen, wie du sie mit einem Gastnetzwerk isolierst, und welche konkreten Schritte dafür nötig sind.

Smarte Geräte sind bequem – aber auch ein Einfallstor für Hacker. Wer sein Heimnetzwerk nicht segmentiert, öffnet Angreifern die Tür zu sensiblen Daten.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

IoT-Geräte als Einfallstor ins Heimnetzwerk

Die Zunahme mobiler und hybrider Arbeit hat die Sicherheitslage zu Hause grundlegend verändert. Viele Unternehmen haben das Arbeiten aus der Ferne zur Norm gemacht. Das bedeutet: IoT-Geräte teilen sich heute dasselbe WLAN-Netzwerk mit Unternehmensdaten und -geräten.

Zwei Zahlen zeigen, wie ernst das Problem ist: In den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 stieg die Zahl der IoT-Cyberattacken im Vergleich zum Vorjahr um 135 Prozent. Und über 25 Prozent aller Cyberangriffe auf Unternehmen betreffen IoT-Geräte.

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Hacker nutzen IoT-Geräte als Sprungbrett

Intelligente Geräte sind in der Regel leichter zu knacken als PCs oder Smartphones. Hacker nutzen sie deshalb als Einfallstor – nicht wegen der Daten auf dem Gerät selbst, sondern wegen der anderen Geräte im selben Netzwerk.

Kriminelle interessieren sich nicht für die Einkaufsliste in deinem smarten Kühlschrank. Aber sie verschaffen sich Zugang zu diesem IoT-Gerät, um herauszufinden, welche anderen Geräte im selben Netzwerk erreichbar sind. Über Freigaben und Berechtigungen, die in Heimnetzwerken häufig vorhanden sind, gelangen sie dann zu deinem Arbeitscomputer oder Smartphone.

Warum IoT-Geräte strukturell unsicherer sind

IoT-Geräte verfügen in der Regel über keine Antivirus- oder Anti-Malware-Funktionen. Nutzer aktualisieren sie selten regelmäßig, und Standard-Benutzername sowie Standard-Passwort werden häufig nie geändert.

Dazu kommen simple Schnittstellen, die eine Sicherheitsverletzung verschleiern können, und gemeinsame Einstellungen, die Angreifern den Einstieg erleichtern. Wer IoT-Geräte im gleichen Netzwerk wie seinen PC betreibt, gibt Angreifern damit eine direkte Brücke zu sensiblen Daten.

Gastnetzwerk einrichten – so trennst du IoT vom Rest

So gut wie alle modernen Router bieten die Möglichkeit, ein zweites WLAN-Netzwerk einzurichten – ein sogenanntes Gastnetzwerk. Es erscheint beim Verbinden als separates Netzwerk und ist vom Hauptnetzwerk vollständig isoliert.

Betreibst du alle IoT-Geräte im Gastnetzwerk, reißt du die Brücke ein, die Hacker nutzen, um von einem smarten Gerät zu einem Gerät mit sensiblen Daten zu gelangen. Dringt ein Angreifer in deinen smarten Lautsprecher ein, sieht er keinen PC und kein Smartphone – weil diese im anderen Netzwerk liegen.

Das gilt unabhängig davon, ob du im Home-Office arbeitest oder deinen Computer für Bankgeschäfte nutzt. Alle PCs und Smartphones enthalten in der Regel Zugangsdaten zu Online-Banking und persönlichen Konten – und die gehören geschützt.

Schritt für Schritt: Gastnetzwerk einrichten

Melde dich zunächst bei den Router-Einstellungen an und suche den Bereich für das Gastnetzwerk – das ist bei jedem Router anders, ein Blick in die Online-Hilfe des Herstellers lohnt sich. Richte das Gastnetzwerk mit einem sicheren Passwort ein.

Ändere anschließend das Passwort deines bestehenden Hauptnetzwerks, damit sich IoT-Geräte nicht automatisch wieder damit verbinden. Verbinde alle smarten Geräte mit dem neuen Gastnetzwerk und trage PC und Smartphone mit dem neuen Passwort ins Hauptnetzwerk ein.

Wenn du künftig neue Geräte hinzufügst, achte darauf, sie dem richtigen Netzwerk zuzuordnen. Nur so bleibt die Trennung dauerhaft wirksam.

WLAN-Namen verraten mehr als du denkst

Vergib beim Benennen deiner WLAN-Netzwerke keine beschreibenden Namen wie „IoT-Netzwerk“, deinen eigenen Namen, deine Adresse oder das Routermodell. Verwende Namen, die Hackern keine verwertbaren Informationen liefern. Auch das ist ein einfacher, aber wirksamer Schutz.

Mehr dazu, wie du dein Heimnetzwerk insgesamt absicherst, findest du in den Best Practices der NSA für ein sicheres Heimnetzwerk. Ergänzend lohnt sich ein Blick auf die häufigsten Sicherheitslücken in der Cybersicherheit, die auch im privaten Umfeld relevant sind.

Brauchst du Hilfe bei deiner Cybersicherheit?

Angesichts der großen Zahl von Remote-Mitarbeitenden haben Hacker begonnen, Heimnetzwerke ins Visier zu nehmen. Sie wissen, dass diese sowohl sensible geschäftliche als auch persönliche Daten enthalten können. Mach dich nicht angreifbar. Vereinbare noch heute einen Termin für ein 15-minütiges Gespräch mit den IT-Experten von pirenjo.IT.

Was ist ein Gastnetzwerk und warum schützt es mich?

Ein Gastnetzwerk ist ein separates WLAN auf deinem Router, das vom Hauptnetzwerk isoliert ist. Geräte im Gastnetzwerk können nicht auf Geräte im Hauptnetzwerk zugreifen – das verhindert, dass ein gehacktes IoT-Gerät als Sprungbrett für deinen PC oder dein Smartphone genutzt wird.

Welche Geräte gehören ins Gastnetzwerk?

Alle IoT-Geräte wie Smart-TV, Streaming-Sticks, smarte Lautsprecher, Thermostate, Babyphone und Kühlschränke mit Internetzugang gehören ins Gastnetzwerk. PC, Laptop und Smartphone bleiben im gesicherten Hauptnetzwerk.

Kann pirenjo.IT in Stuttgart helfen, mein Heimnetzwerk sicherer zu machen?

Ja – pirenjo.IT betreut Privathaushalte und Unternehmen in Stuttgart und Umgebung bei der Einrichtung sicherer Netzwerkstrukturen. Vereinbare ein kostenloses 15-minütiges Erstgespräch, um deine Situation zu besprechen.

Wie sicher ist ein Gastnetzwerk wirklich?

Ein korrekt eingerichtetes Gastnetzwerk mit starkem Passwort und aktivierter Netzwerkisolierung bietet einen wirksamen Schutz. Kein System ist hundertprozentig sicher, aber die Netzsegmentierung schließt eine der häufigsten Angriffsvektoren bei IoT-Geräten.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Unterstützung bei der Router-Konfiguration an?

Ja – als IT-Systemhaus in Waiblingen unterstützt pirenjo.IT sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen bei der sicheren Konfiguration von Routern und Netzwerken. Ruf einfach an oder buche ein Erstgespräch online.

Mache dein VoIP-Netzwerk bombensicher

VoIP-Telefon als Teil eines VoIP-Netzwerks.

Kaum ein Telefonsystem in einem Unternehmen übertrifft VoIP, wenn es um Effizienz und Flexibilität geht. Allerdings ist es nicht immun gegen Cyberangriffe. Hier erfährst du, wie du dein VoIP-Netzwerk so gut wie möglich sichern kannst.

Welche Art von Kommunikationssystem verwendest du in deinem Unternehmen? Viele moderne Unternehmen sind inzwischen auf das Voice Over Internet Protocol (VoIP) umgestiegen – eine Technologie, die es Mitarbeitenden ermöglicht, Anrufe ausschließlich über die Internetverbindung zu tätigen.

VoIP bringt handfeste Vorteile mit sich: niedrigere Betriebskosten, mehr Komfort als bei herkömmlichen Diensten, bessere Erreichbarkeit, höhere Skalierbarkeit und Multitasking-Fähigkeit. Dazu kommen fortschrittliche Funktionen für Teams jeder Größe, vollständige Mobilität und hervorragende Sprachqualität.

VoIP-Systeme haben jedoch eine entscheidende Schwachstelle: Cyberangriffe. Dieser Artikel zeigt dir, welche Bedrohungen für dein VoIP-Netzwerk relevant sind und mit welchen Maßnahmen du dich effektiv schützt.

Die häufigsten Bedrohungen für VoIP-Systeme

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Alle VoIP-Systeme benötigen eine stabile Internetverbindung – und genau diese Abhängigkeit macht sie anfällig für verschiedene Sicherheitsprobleme.

Denial of Service als Verfügbarkeitsrisiko

Denial-of-Service-Angriffe (DoS) gehören zu den häufigsten Bedrohungen für VoIP-Systeme. Ziel ist es, einen Computer oder ein Netzwerk so zu überlasten, dass er für legitime Nutzer nicht mehr erreichbar ist. Call Center spüren das durch sinkende Anrufqualität, eingeschränkte Erreichbarkeit und höhere Latenz.

War Dialing als Einfallstor ins Netz

Beim War Dialing bringen Angreifer die Nebenstellenanlage unter ihre Kontrolle und scannen nach anderen Telefonnetzen. So können Hacker Nummern wählen und sich mit Modems sowie weiteren Nebenstellen verbinden.

Gebührenbetrug trifft direkt die Bilanz

Beim Gebührenbetrug (Toll Fraud) tätigen Angreifer vom bestehenden System des Unternehmens aus Anrufe an externe Leitungen. Sie wählen teure internationale Nummern, die hohe Kosten für dein Unternehmen verursachen – während die Betrüger selbst die horrenden Verbindungsgebühren kassieren.

Phishing zielt auf sensible Zugangsdaten

Phishing ist eine weit verbreitete Bedrohung, bei der Angreifer betrügerische Nachrichten versenden, um Opfer zur Preisgabe sensibler Informationen zu verleiten. Oft geben ahnungslose Mitarbeitende dabei Passwörter, interne IP-Adressen und ähnliche Daten preis.

Malware öffnet die Hintertür ins Netzwerk

Bei Malware-Angriffen installieren Angreifer per E-Mail oder Telefon bösartige Software im System. Eine infizierte Datei wird über das Netzwerk übertragen mit dem Ziel, Informationen zu stehlen oder zu manipulieren.

Haben VoIP-Hacker das System erst mit Malware infiziert, können sie ins Netzwerk eindringen und auf wichtige Geschäftsinformationen zugreifen.

Abfangen von Anrufen bedroht die Vertraulichkeit

Angreifer nutzen ungesicherte Netzwerke, um den SIP-Verkehr (Session Initiation Protocol) abzufangen – das Protokoll, das Echtzeit-Sprach- und Videositzungen einleitet, aufrechterhält und beendet. Ein Opfer eines solchen Abhörangriffs kann etwa auf eine andere Leitung umgeleitet werden, die vom Hacker kontrolliert wird.

6 Maßnahmen für mehr VoIP-Sicherheit

Angesichts der vielfältigen Bedrohungen ist es wichtig, deine VoIP-Sicherheit so schnell wie möglich zu optimieren. Die folgenden sechs Maßnahmen sind ein solider Startpunkt.

VoIP-Sicherheit fängt nicht mit teurer Technologie an – sie fängt damit an, dass du weißt, wo deine Angriffsflächen liegen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Firewall als erste Verteidigungslinie

Sichere Firewalls sind für alle VoIP-Systeme unverzichtbar. Deine VoIP-Software- und Hardware-Firewalls müssen den ein- und ausgehenden Datenverkehr kontinuierlich scannen und auf Bedrohungen prüfen.

Taucht Spam oder eine andere Bedrohung auf, erkennt die Firewall diese und übernimmt die Kontrolle – so ist dein System geschützt, bevor der Angriff Schaden anrichten kann. Eine gut konfigurierte Firewall stellt außerdem sicher, dass deine gesendeten Datenpakete ungehindert übertragen werden.

Starke Passwörter als Mindeststandard

Dein VoIP-System muss genauso konsequent geschützt werden wie jede andere Plattform, auf der du sensible Daten verarbeitest. Das bedeutet: starke, regelmäßig aktualisierte Passwörter – mindestens 12 Zeichen, bestehend aus Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen.

Lege das Passwort direkt bei der Einrichtung deines VoIP-Systems fest. Viele VoIP-Telefone werden mit öffentlich bekannten Standardpasswörtern ausgeliefert – ändere diese sofort nach der Inbetriebnahme.

Anrufbeschränkungen reduzieren das Betrugsrisiko

Viele VoIP-Angriffe laufen über Gebührenbetrug. Wenn dein Unternehmen eher lokal tätig ist, kannst du die Option für Auslandsgespräche deaktivieren – das schützt dich vor teuren Rechnungen, die du nicht verursacht hast.

Lass deinen VoIP-Dienst bestimmte Vorwahlen für kostenpflichtige Anrufe sperren, um diese Betrugsmasche gezielt zu blockieren.

Mitarbeitende als entscheidender Sicherheitsfaktor

Viele VoIP-Angriffe sind auf unbedachtes Handeln zurückzuführen. Schule dein Team darin, wie es seine Arbeit erledigt, ohne dabei die Sicherheit des Systems zu gefährden. Mitarbeitende sollten wissen, wie sie ungewöhnliche Netzwerkaktivitäten erkennen, sicher mit Passwörtern umgehen und verdächtiges Verhalten melden.

Eine einmalige Schulung bei der Einarbeitung reicht dafür nicht aus. Führe regelmäßige Trainings durch – nur so bleibt dein VoIP-System dauerhaft sicher. Mehr dazu, wie du Awareness im Team aufbaust, zeigt dir dieser Artikel: Awareness Training für Mitarbeiter.

Webinterface abschalten, wenn nicht benötigt

Idealerweise deaktivierst du die für dein VoIP-System verwendete Weboberfläche. Die Nutzung von Telefonen über einen Desktop-Computer eröffnet Angreifern eine zusätzliche Angriffsfläche. Es reicht, wenn ein einziger Telefonnutzer Opfer eines Angriffs wird – und das gesamte System liegt offen.

Wenn die Weboberfläche nicht zwingend notwendig ist, sichere sie konsequent ab oder deaktiviere sie vollständig.

VPN für Mitarbeitende im Home-Office

Virtuelle private Netzwerke (VPNs) verschlüsseln den Datenverkehr unabhängig vom Standort deiner Mitarbeitenden. Richtest du ein VPN für externe Mitarbeitende ein, vermeidest du Datenlecks und Datenschutzverletzungen – und die Gesprächsqualität bleibt dabei unbeeinträchtigt. Wie du beim Thema Cyberangriffe noch besser aufgestellt bist, erklärt der Artikel Wie du dein VPN auswählst, um den Schutz vor Cyberangriffen zu erhöhen.

Kontrolle über deine VoIP-Sicherheit zurückgewinnen

VoIP-Systeme sind eine starke Alternative zum Festnetzanschluss – mehr Funktionen, mehr Flexibilität, ein Bruchteil der Kosten. Die Abhängigkeit vom Internet macht sie aber auch angreifbar.

Hast du gerade ein VoIP-Netzwerk eingerichtet oder planst du die Einführung eines solchen Systems, sollte die Absicherung oberste Priorität haben. Geh nicht das Risiko ein, Opfer von Toll Fraud, Malware, Phishing und anderen Angriffen zu werden. Die Maßnahmen aus diesem Artikel helfen dir, dein Unternehmen gezielt zu schützen.

Bei Fragen zu VoIP-Systemen und deren Sicherheit helfen dir unsere IT-Experten von pirenjo.IT gerne in einem unverbindlichen 15-minütigen Gespräch weiter.

Welche Bedrohungen sind für VoIP-Systeme in kleinen Unternehmen am gefährlichsten?

Toll Fraud, Phishing und DoS-Angriffe sind die häufigsten Bedrohungen. Achte besonders auf ungewöhnliche Anrufmuster und stelle sicher, dass Auslandsverbindungen nur für wirklich benötigte Ziele freigeschaltet sind.

Wie schütze ich mein VoIP-System vor Gebührenbetrug?

Lass deinen VoIP-Anbieter kostenpflichtige Vorwahlen und internationale Verbindungen sperren, sofern du sie nicht benötigst. Kombiniere das mit starken Passwörtern und regelmäßigen Zugriffskontrollen.

Welchen VoIP-Schutz empfiehlt pirenjo.IT für Unternehmen in Stuttgart?

Für Unternehmen in Stuttgart empfehlen wir eine Kombination aus Managed Firewall, VPN für externe Mitarbeitende und regelmäßigen Security-Audits – abgestimmt auf die jeweilige Infrastruktur vor Ort.

Brauche ich für VoIP-Sicherheit eine eigene IT-Abteilung?

Nein – du brauchst keine eigene IT-Abteilung. Ein erfahrener Managed-Service-Partner übernimmt Monitoring, Updates und Incident Response für dich.

Kann pirenjo.IT VoIP-Systeme für Unternehmen in Waiblingen einrichten und absichern?

Ja – pirenjo.IT betreut Unternehmen in Waiblingen und der Region Rems-Murr bei der Einrichtung, Konfiguration und laufenden Absicherung von VoIP-Systemen, inklusive Firewall-Integration und Mitarbeiterschulungen.

13 Maßnahmen für zuverlässige Cybersicherheit in deinem Unternehmen

Maßnahmen für Cybersicherheit in ihrem Unternehmen.

43 Prozent aller Cyberangriffe weltweit richten sich gegen kleine und mittlere Unternehmen. Das ist kein Zufall – und kein Grund zur Panik, aber ein klarer Grund zum Handeln.

Deine Cybersicherheit ernst zu nehmen ist keine Option, sondern eine Grundvoraussetzung. Wer das ignoriert, öffnet Kriminellen Tür und Tor – und riskiert nicht nur Datenverlust, sondern auch rechtliche Konsequenzen und bleibende Reputationsschäden.

Viele denken, Hacker zielen nur auf große Konzerne. Das stimmt nicht. Wer ein kleines oder mittelgroßes Unternehmen führt, verfügt über eine große Menge sensibler Daten – und oft über deutlich weniger Schutzmaßnahmen. Genau das macht KMU zum attraktiven Ziel.

Geraten diese Daten in die falschen Hände, kann dein Ruf schnell leiden – und der Zugang zu wichtigen Informationen ist plötzlich weg. Die gute Nachricht: Du kannst dieses Szenario verhindern. Die folgenden 13 Maßnahmen zeigen dir, wie du dein Unternehmen zuverlässig absicherst.

Die 13 Maßnahmen für zuverlässige Cybersicherheit

Viele Unternehmen investieren erst in Cybersicherheit, nachdem etwas passiert ist. Wer vorher handelt, spart nicht nur Geld – er schützt seinen Ruf.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Cloud-Sicherheit als aktive Entscheidung

Die Speicherung von Daten in der Cloud ist kostengünstig und praktisch – aber das bedeutet nicht, dass jede Plattform geeignet ist. Suche gezielt nach Angeboten, bei denen Sicherheitsfunktionen im Vordergrund stehen. Bewährte Optionen sind zum Beispiel Dropbox oder OneDrive.

Sicheres Netzwerk als Grundlage

Mobile Geräte, Computer und Laptops, die mit deinem Netzwerk verbunden sind, können ideale Angriffspunkte für Hacker sein. Die Absicherung all dieser Geräte durch strenge Authentifizierungsmaßnahmen ist ein wirksamer Weg, Cyberangriffe zu verhindern.

Verwende sichere WLAN- und Gerätepasswörter mit einer sinnvollen Mischung aus Buchstaben, Symbolen, Zahlen und Großbuchstaben. Wähle etwas, das du dir gut merken kannst – und mache Passworthinweise niemals öffentlich zugänglich. Ändere Passwörter mindestens einmal jährlich und setze sie sofort zurück, wenn ein Teammitglied das Unternehmen verlässt.

Welche 13 Maßnahmen sind für zuverlässige Cybersicherheit in einem Unternehmen am wichtigsten?

Die wichtigsten Maßnahmen umfassen sichere Cloud-Nutzung, starke Passwörter, Netzwerksicherheit, Multi-Faktor-Authentifizierung und regelmäßige Mitarbeiterschulungen. Wer diese Grundlagen konsequent umsetzt, reduziert das Risiko eines erfolgreichen Cyberangriffs deutlich.

Sind kleine und mittelgroße Unternehmen wirklich ein Ziel für Hacker?

Ja – 43 Prozent aller Cyberangriffe weltweit richten sich gegen KMU. Gerade kleinere Unternehmen verfügen oft über weniger Schutzmaßnahmen und sind deshalb ein attraktives Ziel.

Wie unterstützt pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart beim Thema Cybersicherheit?

pirenjo.IT betreut Unternehmen im Raum Stuttgart mit einem strukturierten IT-Sicherheitskonzept – von der Analyse bestehender Schwachstellen bis zur laufenden Überwachung der Systeme. Vereinbare ein erstes Gespräch, um deinen konkreten Schutzbedarf zu klären.

Wie oft sollte ich Passwörter in meinem Unternehmen ändern?

Ändere Passwörter mindestens einmal jährlich und sofort nach dem Ausscheiden eines Mitarbeitenden. Nutze einen Passwort-Manager, um den Überblick zu behalten.

Gibt es einen lokalen IT-Sicherheitspartner für Unternehmen in Waiblingen?

pirenjo.IT ist in Waiblingen ansässig und betreut Unternehmen im gesamten Rems-Murr-Kreis. Prüfe auf pirenjo.it, welche IT-Sicherheitsleistungen direkt vor Ort verfügbar sind.