Wie du dein VPN auswählst, um den Schutz vor Cyberangriffen zu erhöhen

Schutz vor Cyberangriffe wird durch auswaählen eines VPN verbessert.

Öffentliche Netzwerke setzen dein Unternehmen echten Sicherheitsbedrohungen aus. Ein VPN kann diese Bedrohungen erheblich verringern – wenn du das richtige wählst.

Viele Unternehmen verlassen sich für die Kommunikation und den Datenaustausch auf öffentliche Netze. So lassen sich Kosten sparen und Mittel anderweitig einsetzen. Damit entstehen aber auch ernsthafte Sicherheitsprobleme.

Der Netzbetreiber könnte die Aktivitäten überwachen und dadurch Zugang zu Kundendaten, E-Mails und wichtigen Dateien erhalten. Sensible Informationen geraten in die falschen Hände – und der Ruf deines Unternehmens steht auf dem Spiel. Verlust des Zugangs zu Bankkonten, Kreditkarten und wichtigen Ressourcen ist eine weitere reale Gefahr.

Dieses Risiko entsteht, sobald ein Teammitglied eine Verbindung zu einem öffentlichen Netzwerk herstellt. Um es zu beseitigen, brauchst du ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) oder ein sicheres globales Netzwerk (SGN). Beide bieten Online-Anonymität und Schutz der Privatsphäre, damit deine Geschäfte vor neugierigen Blicken geschützt bleiben. Die folgenden 10 Faktoren zeigen dir, worauf es bei der Auswahl wirklich ankommt.

Die 10 Faktoren bei der VPN-Auswahl

Wer ein VPN nur nach Preis auswählt, kauft sich eine Scheinsicherheit. Die entscheidenden Faktoren sind Protokoll, Logging-Politik und Notausschalter – nicht das monatliche Abo.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Serverstandort als erster Auswahlfilter

Der Standort deiner VPN- oder SGN-Server ist aus mehreren Gründen wichtig. Je größer die Entfernung zwischen Server und Unternehmen, desto wahrscheinlicher sind Latenzprobleme. Wähle daher den nächstgelegenen Server, um ein flüssiges Surferlebnis zu gewährleisten.

Darüber hinaus kann ein VPN oder SGN vom gleichen Standort wie die benötigten Inhalte geografische Beschränkungen überwinden. Wenn deine Arbeit Recherchen im Vereinigten Königreich erfordert, such gezielt nach Servern aus diesem Land.

Kostenlose VPNs als Sicherheitsrisiko

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Die Nutzung kostenloser VPNs oder SGNs mag verlockend sein – aber sie bieten ein mangelhaftes Erlebnis. Sie können dich von deinen Internetaktivitäten ausschließen und sind oft voll mit störender Werbung.

Es ist deutlich besser, in eine kostenpflichtige Plattform zu investieren. Diese verfügen über leistungsstarke Funktionen, eine größere Anzahl von Servern und Konfigurationen, die deine Sicherheit erheblich erhöhen.

Gerätekompatibilität als Grundvoraussetzung

Ein weiteres Detail, das du berücksichtigen solltest, ist die Kompatibilität deines VPN oder SGN. In den meisten Fällen brauchst du eine Software, die mit mehreren Geräten zusammenarbeitet – Smartphone, Laptop und Tablet. Andernfalls wird die plattformübergreifende Arbeit eingeschränkt.

Kapazitäten realistisch einschätzen

Bevor du dich für ein VPN oder SGN entscheidest, bestimme die Datenmenge, die du benötigst. Wähle eine Lösung, die ausreichend Datenvolumen bereitstellt, wenn deine Aktivitäten viele Online-Ressourcen erfordern.

Überprüfe außerdem die Anzahl der verfügbaren Server. Je höher die Zahl, desto effizienter unterstützt deine Plattform ressourcenintensive Aufgaben.

Protokollunterstützung entscheidet über das Sicherheitsniveau

Protokolle sind Regeln, die die Verbindungen zwischen dem Client auf deinem Gerät und dem Server festlegen. Zu den am häufigsten verwendeten gehören PPTP, OpenVPN, IPSec, SSL, SSH und SSTP. Jedes dieser Protokolle bietet unterschiedliche Geschwindigkeiten und Sicherheitsniveaus – beides ist für dein Unternehmen entscheidend.

OpenVPN beispielsweise ist ein Open-Source-Protokoll und eine der sichersten Optionen für Unternehmen. Es arbeitet mit 256-Bit-Verschlüsselung und fortschrittlichen Chiffren und bietet soliden Schutz vor Cyberangriffen. Außerdem ist es hervorragend mit Firewalls kompatibel.

Datenprotokollierungsrichtlinien genau prüfen

VPNs und SGNs protokollieren Benutzerdaten, um den Kundensupport zu optimieren und verfügbare Verbindungen zu begrenzen. Überlege dabei, welche Informationen gespeichert werden. In den meisten Fällen sind das Sitzungsdauer und IP-Adressen – manche Anbieter erfassen aber auch verwendete Software, heruntergeladene Dateien und besuchte Webseiten.

Lies unbedingt die Richtlinien zur Datenprotokollierung, um festzustellen, welche Informationen die App speichert. Prüfe auch, ob das Unternehmen transparent kommuniziert. Wer ausweicht oder verschleiert, scheidet als Anbieter aus.

Kill Switch als letztes Sicherheitsnetz

Keine Cybersicherheitsmaßnahme ist ausfallsicher – VPNs und SGNs sind da keine Ausnahme. Überlastete Plattformen können IP-Leaks auslösen, die deine private Verbindung unterbrechen und deine wahre Adresse offenlegen.

Such daher nach Plattformen mit einem eingebauten „Kill Switch“. Er unterbricht den Internetzugang deiner Geräte bei IP-Leaks sofort. Der Kill Switch stoppt die Übertragung unverschlüsselter Informationen und verhindert, dass Cyberkriminelle an deine Daten gelangen.

Regelmäßige Updates als Qualitätsmerkmal

Dein VPN- oder SGN-Anbieter muss regelmäßig Updates bereitstellen, damit du deine Aufgaben sicher und effizient ausführen kannst. Wenn die Update-Häufigkeit auf der Website nicht offen angegeben ist, prüfe, wann die letzte Aktualisierung im App Store stattgefunden hat. Das gibt dir einen konkreten Anhaltspunkt.

Zentrales Management für IT-Administratoren

Durch zentrale Verwaltung kannst du die VPN- oder SGN-Verteilung einfacher steuern und Zugriffsberechtigungen sowie Benutzerkonten verwalten. Die besten Anwendungen bieten sogar gateway- oder rollenbasierte Zugriffsverwaltung. Damit greifen Nutzer nur auf die Netzwerksegmente zu, die sie für ihre Aufgaben tatsächlich brauchen.

IT-Administratoren sollten außerdem die Kontrolle über die Konsole haben – also Konten anlegen und löschen sowie verbundene Geräte prüfen können. Besonders nützlich ist IP-Whitelisting: Damit genehmigst du gezielt die IP-Adressen deines Unternehmens, sodass nur Mitglieder mit verifizierter IP auf Unternehmensressourcen zugreifen können.

Kundensupport als unterschätzter Faktor

Der Kundensupport ist vielleicht der wichtigste Faktor überhaupt. Dein Anbieter sollte über verschiedene Kanäle wie Telefon, Live-Chat und E-Mail gut erreichbar sein. Nur so kannst du den Entwickler schnell über Probleme informieren – zum Beispiel, wenn das Netzwerk ausfällt und wiederhergestellt werden muss.

Die meisten Kundensupport-Teams sind gut erreichbar, aber überprüfe das gezielt durch aktuelle Kundenrezensionen. Mehr zur Absicherung deiner Online-Konten über das VPN hinaus findest du im Artikel Wie du deine Onlinekonten vor Angriffen schützen kannst.

Schutz vor Cyberangriffen mit einem bombensicheren VPN

Die digitale Welt ist voller Herausforderungen, besonders wenn dein Unternehmen öffentliche Netze nutzt. Ein Datenverlust kann jederzeit eintreten – und Konkurrenten gewinnen die Oberhand, während dein Ruf Schaden nimmt.

Der Wechsel zu einem VPN oder SGN ist eine der klügsten Investitionen, die du tätigen kannst. Finde eine Lösung mit verlässlichen Sicherheitsfunktionen, erreichbarem Kundensupport und den richtigen Konfigurationen für deinen Betrieb. Welche weiteren IT-Sicherheitsmaßnahmen für KMU sinnvoll sind, zeigt dieser Überblick.

Wenn du ein kurzes, unverkrampftes Gespräch wünschst, um deine Cybersicherheit zu besprechen und potenzielle Risiken zu identifizieren, melde dich noch heute. Die IT-Experten von pirenjo.IT freuen sich auf dich!

Was ist der Unterschied zwischen einem VPN und einem SGN?

Ein VPN (Virtual Private Network) verschlüsselt den Datenverkehr zwischen Gerät und Server, während ein SGN (Secure Global Network) zusätzlich auf globale Netzwerkinfrastruktur mit erweiterten Sicherheitsfunktionen setzt. Für die meisten KMU ist ein gut konfiguriertes VPN der pragmatische Einstieg.

Welches VPN-Protokoll ist für Unternehmen am sichersten?

OpenVPN gilt als eine der sichersten Optionen: Es arbeitet mit 256-Bit-Verschlüsselung, ist Open Source und kompatibel mit den meisten Firewalls. Achte beim Anbieter darauf, dass OpenVPN aktiv unterstützt und regelmäßig aktualisiert wird.

Welchen VPN-Anbieter empfiehlt pirenjo.IT für Unternehmen im Raum Stuttgart?

Wir empfehlen keinen pauschalen Anbieter, sondern prüfen gemeinsam mit Unternehmen im Raum Stuttgart, welche Lösung zu Betriebsgröße, Gerätestruktur und Sicherheitsanforderungen passt. Ein kurzes Erstgespräch reicht oft, um Klarheit zu schaffen.

Reicht ein VPN aus, um ein Unternehmen vor Cyberangriffen zu schützen?

Ein VPN ist ein wichtiger Baustein, ersetzt aber kein vollständiges Sicherheitskonzept. Ergänzend brauchst du Firewalls, Endpoint-Schutz, regelmäßige Updates und ein geschultes Team.

Kann pirenjo.IT in Waiblingen bei der VPN-Einrichtung helfen?

Ja – als IT-Systemhaus in Waiblingen richtet pirenjo.IT VPN-Lösungen für KMU ein, kümmert sich um Konfiguration, Nutzerverwaltung und laufende Wartung. Melde dich für ein unverbindliches Erstgespräch.

Wie du deine mobilen Geräte vor Cyberangriffen schützt

Titelbild - Mobile Geräte vor Cyberangriffen schützen

Mobile Geräte sind strukturell unsicherer als Desktop-Systeme. Anti-Malware-Lösungen für Smartphones und Tablets erreichen nicht die Schutztiefe, die auf stationären Systemen möglich ist – und genau das machen Cyberkriminelle gezielt zum Einfallstor.

Dabei enthalten die mobilen Geräte deiner Mitarbeitenden längst mehr als Telefonnummern und Kontakte. E-Mails, Passwörter, Kontozugänge und Unternehmensdaten liegen dort – oft ohne angemessenen Schutz. Dieser Artikel zeigt dir, welche 9 Maßnahmen die Sicherheit mobiler Geräte im Unternehmenseinsatz konkret verbessern.

Die 9 Best Practices für sichere mobile Geräte

Wer mobile Geräte nicht genauso konsequent absichert wie Desktop-Systeme, öffnet Angreifern eine Tür, die rund um die Uhr erreichbar ist.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Zuverlässige Sicherheitsrichtlinien als Fundament

Bevor du Tablets oder Smartphones an deine Teams ausgibst, solltest du eine wirksame Nutzungsrichtlinie erstellen. Definiere Regeln für die zulässige Nutzung und lege Konsequenzen für Verstöße fest.

Deine Mitarbeitenden müssen sich der Sicherheitsrisiken bewusst sein – und wissen, dass sie die erste Verteidigungslinie gegen Cyberkriminalität sind. Wer das versteht, handelt anders als jemand, der einfach ein Gerät in die Hand bekommt.

Wenn du deinem Team erlaubst, persönliche Geräte für geschäftliche Zwecke zu nutzen, brauchst du außerdem eine BYOD-Richtlinie (Bring Your Own Device). Diese sollte Anforderungen für die Installation und Fernlöschung von Software abdecken und Schulungspflichten zur Nutzung drahtloser Netzwerke definieren. Automatische Sperrregeln bei Inaktivität, Protokolle für verlorene und gestohlene Geräte sowie Anforderungen an Datensicherung und Antiviren-Software gehören ebenfalls dazu.

Betriebssystem-Updates als aktiver Schutz

Die Aktualisierung von Android- und iOS-Betriebssystemen verbessert nicht nur die Benutzerfreundlichkeit – ihre wichtigste Rolle besteht in der Behebung von Sicherheitslücken. Installiere Updates deshalb, sobald der Hersteller sie veröffentlicht.

Wer Updates verzögert, gibt Angreifern Zeit. Veraltete Betriebssysteme sind bekannte Ziele – und Kriminelle nutzen genau diese Lücke systematisch aus.

Kennwortschutz als Mindestandard

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Ein komplexes Passwort oder eine PIN kann Cyberkriminelle daran hindern, auf mobile Geräte zuzugreifen. Neben alphanumerischen Kombinationen kannst du auch Gesichts- oder Fingerabdruckerkennung einsetzen – je nachdem, was für deine Mitarbeitenden praktikabel ist.

Entscheidest du dich für Ziffern und Buchstaben, gib die Kombination nicht an Personen außerhalb deines Unternehmens weiter. Achte außerdem darauf, dass deine Mitarbeitenden sie nicht auf dem Gerät selbst speichern. Unbeschriftete Ordner oder physische Notizen an einem sicheren Ort sind deutlich sicherer.

Nur Business-Apps – konsequent

Laxe Download-Richtlinien erlauben Teammitgliedern, nicht arbeitsbezogene Apps zu installieren. Das klingt harmlos – aber viele dieser Apps sind bekannt für schädliche Werbecodes und andere Bedrohungen. Gib deinen Mitarbeitenden klar vor, dass sie ausschließlich die für ihre Aufgaben erforderlichen Apps herunterladen und nutzen dürfen.

Wer App Fatigue kennt, weiß: zu viele Apps bedeuten mehr Angriffsfläche – nicht mehr Produktivität.

Öffentliche WLAN-Netzwerke meiden

In Notfällen muss dein Team vielleicht öffentliche WLAN-Netzwerke nutzen, um wichtige E-Mails zu versenden oder eine Besprechung zu planen. Die Verbindung zu solchen Netzwerken kann jedoch dazu führen, dass vertrauliche Unternehmensdaten an Cyberkriminelle weitergegeben werden, die dasselbe Netzwerk nutzen.

Der einfachste Weg: ein qualitativ hochwertiger Internettarif mit Roaming-Diensten für Außendienstmitarbeitende. Ist das nicht möglich, schafft ein seriöses virtuelles privates Netzwerk (VPN) oder ein sicheres globales Netzwerk (SGN) Abhilfe. Es stellt direkte, verschlüsselte Verbindungen her – unabhängig davon, über welches Netzwerk du gerade erreichbar bist.

Telefonortung und Fernlöschung aktivieren

Der Verlust eines vom Unternehmen bereitgestellten mobilen Geräts ist ärgerlich – aber kein Datenschutzdesaster, wenn die richtigen Vorkehrungen getroffen sind. Die Aktivierung von Android „Mein Gerät finden“ oder „Mein iPhone suchen“ auf iOS hilft dabei, verlorene Smartphones zu lokalisieren. Einige Programme ermöglichen außerdem die Fernlöschung aller Daten auf gestohlenen Geräten.

Die Installation dauert wenige Minuten und verschafft echte Sicherheit. Selbst wenn ein Mitarbeitender das Gerät verliert, kommen Cyberkriminelle so deutlich schwieriger an die Inhalte.

MDM als zentrale Schaltstelle

Mobile Device Management (MDM) ist eine bewährte Möglichkeit, persönliche und geschäftliche Informationen zu trennen und gleichzeitig Sicherheitsmaßnahmen auf allen Geräten durchzusetzen. Cloudbasierte MDM-Software ist dabei in der Regel die günstigste, flexibelste und am einfachsten zu verwaltende Option.

Mit den meisten Plattformen kannst du Geräteinformationen auslesen, Anwendungen aktualisieren und verwalten sowie Geräte konfigurieren. Nutzungsbeschränkungen, Datenverschlüsselung, sichere Passwortanforderungen und das Einrichten von Containern, die persönliche Daten von Unternehmensdaten trennen, kommen ebenfalls dazu. Im Ernstfall lässt sich der Inhalt auch aus der Ferne löschen.

Nachrichten sorgfältig prüfen

Cyberkriminelle setzen häufig SMS-Phishing ein, um dein Team dazu zu bringen, auf gefährliche Links zu klicken. Sie geben sich dabei als vertrauenswürdige Personen oder Institutionen aus und fordern Mitarbeitende auf, vertrauliche Informationen weiterzugeben.

Stoßen deine Mitarbeitenden auf solche Nachrichten, sollten sie diese löschen oder sofort die IT-Abteilung informieren. Noch besser: die SMS gar nicht erst öffnen und den Absender direkt blockieren.

Blockieren und Whitelisting als letzte Sicherheitsebene

Nicht jeder Angriff passiert absichtlich. Ein Teammitglied bemerkt vielleicht nicht, dass es eine bösartige App herunterlädt – und gibt damit Angreifern Zugriff auf Gerätedaten. Durch Blockieren und Whitelisting legst du fest, welche Websites und Apps als sicher gelten und welche nicht.

Das Sperren bestimmter Anwendungen gibt deiner IT-Abteilung Kontrolle und löst automatisch einen Alarm aus, wenn jemand versucht, auf gesperrte Apps zuzugreifen. Whitelists heben hervor, welche Tools dein Team bevorzugt nutzen soll – anstatt auf Social-Media-Apps oder andere nicht arbeitsbezogene Software zurückzugreifen.

Wachsam bleiben – auch außerhalb des Büros

Wer nur Desktop-Computer und Laptops absichert, lässt eine der größten Angriffsflächen offen. Deine Mitarbeitenden senden E-Mails, greifen auf Konten zu und tauschen vertrauliche Informationen über ihre mobilen Geräte aus – täglich und von überall.

Strenge Nutzungsrichtlinien, konsequente Technik und klare Kommunikation machen Smartphones und Tablets deines Teams praktisch unangreifbar für Datendiebstahl. Wie du deine Onlinekonten zusätzlich vor Angriffen schützt, zeigt dir ein separater Artikel. Nimm Kontakt zu den Experten von pirenjo.IT auf, um potenzielle Sicherheitsrisiken in deinem Unternehmen zu erkennen und zu beseitigen.

Welche BYOD-Richtlinien sollte ein Unternehmen für mobile Geräte festlegen?

Eine BYOD-Richtlinie sollte mindestens Fernlöschrechte, Passwortanforderungen, Antiviren-Pflicht und klare Protokolle für verlorene Geräte enthalten. Schulungen zur sicheren Nutzung öffentlicher Netzwerke gehören ebenfalls dazu.

Was ist Mobile Device Management (MDM) und wann lohnt es sich?

MDM-Software erlaubt es, Unternehmensgeräte zentral zu verwalten, zu konfigurieren und im Ernstfall aus der Ferne zu löschen. Ab etwa 10 mobilen Geräten im Unternehmenseinsatz rechnet sich der Einsatz in der Regel.

Können Unternehmen in Stuttgart ihre mobilen Geräte extern absichern lassen?

Ja – pirenjo.IT betreut Unternehmen aus Stuttgart und dem Großraum bei der Einrichtung von MDM, VPN und Sicherheitsrichtlinien für mobile Geräte. Frag direkt nach einem unverbindlichen Erstgespräch.

Wie gefährlich ist SMS-Phishing für Unternehmen wirklich?

SMS-Phishing ist eine der am häufigsten unterschätzten Angriffsmethoden, weil Mitarbeitende auf mobilen Geräten weniger aufmerksam sind als am Arbeitsplatz-PC. Klare Meldeprozesse und Schulungen reduzieren das Risiko deutlich.

Welche Unterstützung bietet pirenjo.IT für Unternehmen in Waiblingen bei der Absicherung mobiler Geräte?

pirenjo.IT unterstützt Unternehmen in Waiblingen und dem Rems-Murr-Kreis bei der Einführung von MDM-Lösungen, der Erstellung von BYOD-Richtlinien und der Schulung von Mitarbeitenden zu sicherer Gerätenutzung. Melde dich für ein erstes Gespräch.

7 unterschätzte Office 365 Tools, die dein Unternehmen nach vorne bringen

Daumen hoch für die 7 unterschätzten Office 365 Tools.

Office 365 steckt voller Tools, die in den meisten Unternehmen kaum jemand kennt – und noch weniger nutzt. Dabei steckt genau dort ein Großteil des Produktivitätspotenzials.

Kohler, der Hersteller von Küchen- und Badarmaturen, hat das in der Pandemie erlebt. Als die meisten Mitarbeitenden plötzlich remote arbeiteten, half Office 365 dabei, personalisierte Schulungen aufzubauen, über 400 Terabyte an Verzeichnissen über SharePoint zu bewegen und Teams so einzusetzen, dass Fachleute weltweit gemeinsam Markteinblicke gewinnen konnten. Das Ergebnis war eine neue Kultur der Agilität. Und das funktioniert nicht nur für Konzerne.

Die folgenden 7 Tools aus Office 365 werden in kleinen und mittleren Unternehmen regelmäßig übersehen – obwohl sie täglich Zeit sparen könnten.

7 unterschätzte Office 365 Tools im Überblick

Power Automate ist eines der Tools, das unsere Kunden am häufigsten unterschätzen – bis sie es zum ersten Mal produktiv einsetzen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Power Automate als stiller Produktivitätstreiber

Mit Microsoft Power Automate kannst du Arbeitsabläufe über verschiedene Anwendungen hinweg automatisieren. Du kannst das Programm mit Sofortnachrichten und E-Mail-Benachrichtigungen verbinden, Dateien aus verschiedenen Anwendungen synchronisieren oder sie von einer Plattform auf eine andere kopieren.

Wenn du zum Beispiel ein SharePoint-Formular ausfüllst, kannst du mit Power Automate automatisch einen Lead in Dynamics 365 erstellen. Das Beste daran: das Tool ist nicht auf Microsoft-Dienste beschränkt. Du kannst damit auch Daten aus Facebook extrahieren oder Dateien in Dropbox hochladen.

Das Ergebnis ist eine höhere Produktivität durch verbesserte Verknüpfungen. Wer manuelle Routinen hat, verliert Zeit. Wer sie automatisiert, gewinnt sie zurück.

Teams als zentraler Arbeitsraum

Microsoft Teams ist ein zentraler Ort für Meetings, Sharing und Chats für dein Team. Diese cloudbasierte Plattform kombiniert Notizen, Dateien, Konferenzen und verschiedene Apps in Echtzeit.

Das Programm verbessert die Zusammenarbeit, indem es Menschen, Inhalte und Gespräche in einem einzigen zentralen Bereich zusammenführt. Es lässt sich in Office 365-Anwendungen integrieren und bietet eine sichere globale Cloud.

Alle Mitglieder können Bearbeitungen in PowerPoint-Präsentationen in Echtzeit verfolgen und über das Chat-Fenster Feedback geben. Teams unterstützt außerdem die plattformübergreifende Zusammenarbeit – du kannst auf deinem Telefon, Tablet oder Computer arbeiten.

To-Do für den strukturierten Arbeitstag

Microsoft To-Do ist eine intelligente Plattform zur Aufgabenverwaltung, die die Planung des gesamten Tages erleichtert. Du kannst Listen für fast alles erstellen – für Projekte zu Hause, für die Arbeit und für den Einkauf.

Mit To-Do behältst du den Überblick über Erinnerungen, Notizen und Fälligkeitsdaten. Du kannst diese Listen nicht nur im Browser abrufen, sondern auch auf Android-Telefonen, iPhones und Windows-10-Geräten.

MyAnalytics als Spiegel der eigenen Arbeitsgewohnheiten

Viele Mitarbeitende verbringen einen Großteil ihrer Zeit in Besprechungen, am Telefon und mit E-Mails – ohne dabei besonders produktiv zu sein. MyAnalytics setzt genau hier an. Das Tool steigert die Effizienz, indem es zwei Faktoren analysiert: mit wem Nutzer ihre Zeit verbringen und wie sie sie verbringen.

Mithilfe zuverlässiger Analysen schlägt das Tool vor, wie du produktiver arbeiten kannst – zum Beispiel indem du weniger nach Feierabend arbeitest und ungenutzte Zeit in Meetings reduzierst. Eine integrierte KI kennzeichnet außerdem deine Termine in Outlook, um dich an tägliche Pflichten zu erinnern.

MyAnalytics besteht aus vier Komponenten: Digests speichert wöchentliche Zusammenfassungen im Outlook-Posteingang. Das Dashboard zeigt Statistiken wie Produktivitätseinblicke, Arbeitsgewohnheiten und Verbesserungsvorschläge. Insights Outlook präsentiert Karten mit deinen Arbeitsaktivitäten und gibt dir verschiedene Reaktionsmöglichkeiten. Inline-Vorschläge sind direkt in Outlook verfügbar und helfen dabei, bestimmte Entscheidungen zu treffen.

Microsoft hat bei der Entwicklung an deine Privatsphäre gedacht. Du bist die einzige Person, die auf deine persönlichen Erkenntnisse und Daten zugreifen kann.

Delve zeigt, was gerade wirklich zählt

Delve ist ein Visualisierungstool, das Elemente sozialer Medien und sozialen Lernens einbezieht. Es nutzt die Inhalte von vier Plattformen: Exchange, SharePoint, Yammer und OneDrive.

Dabei werden nicht nur deine Daten zusammengetragen. Die Software erkennt relevante Informationen wie Nutzeraktivitäten und frühere Interaktionen – und zeigt dir so, was für deine Arbeit gerade wirklich wichtig ist.

Sway als moderne Alternative zu PowerPoint

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Jeder kennt PowerPoint. Aber kennst du schon Sway?

Sway ist eine Präsentations-App, die PowerPoint langfristig Konkurrenz machen könnte. Sie verfügt über eine integrierte Design-Engine zur Erstellung ansprechender Präsentationen und Berichte. Zu den Funktionen gehören Drag-and-Drop von Bildern, Diagrammen, Videos und Canvas-basierten Formaten.

Das Programm erstellt auch Newsletter und Berichte, die auf verschiedenen Geräten angezeigt werden können.

Planner für Teams mit mehreren Projekten gleichzeitig

Microsoft Planner ist eine ausgezeichnete Wahl für Unternehmen mit Teammitgliedern auf der ganzen Welt und mehreren gleichzeitigen Projekten. Das Tool kann deine Aufgabenverwaltungsprozesse schnell digitalisieren.

Es bietet Zugang zu visuellen Organisationstools und vier Schlüsselfunktionen: Informationshub, Insights, Kommunikation und flexible Kategorisierungen. Teammitglieder können Dateien gemeinsam nutzen, Pläne erstellen, Aufgaben zuweisen und sich mit Kollegen austauschen – während sie Fortschrittsberichte erhalten.

Die Arbeitsumgebung deines Unternehmens verbessern

Office 365 kann mit einer breiten Palette von Kommunikations- und Kollaborationstools dabei helfen, eine agile und produktive Arbeitsumgebung aufzubauen. Das Beispiel von Kohler zeigt, was möglich ist.

Unabhängig davon, ob dein Team im Büro oder remote arbeitet – diese Suite verbessert das Projektmanagement spürbar. Allerdings kann ein nachlässiger IT-Dienstleister deine Integration mit Office 365 behindern. Mehr dazu, worauf du bei der Microsoft 365 Einrichtung für KMU achten solltest, findest du in unserem Leitfaden.

Wenn du das Gefühl hast, dass dein Dienstleister nicht die erforderlichen Ergebnisse liefert, ruf unsere Experten von pirenjo.IT an. Wir vereinbaren ein kurzes Gespräch und finden die passende Lösung für die IT-Probleme deines Unternehmens.

Welche Office 365 Tools eignen sich am besten für kleine Unternehmen?

Power Automate und Microsoft Planner sind besonders wertvoll für kleine Unternehmen, weil sie Aufgabenverwaltung und Automatisierung ohne IT-Vorkenntnisse ermöglichen. Teams und To-Do kommen direkt danach.

Was ist der Unterschied zwischen Microsoft To-Do und Microsoft Planner?

To-Do ist für die persönliche Aufgabenverwaltung einzelner Nutzer gedacht, Planner hingegen für die Koordination ganzer Teams und Projekte mit Zuweisungen und Fortschrittsberichten.

Kann pirenjo.IT aus Stuttgart bei der Einführung von Office 365 unterstützen?

Ja, pirenjo.IT begleitet Unternehmen im Raum Stuttgart bei der Einführung und Konfiguration von Office 365 – von der Lizenzauswahl bis zur Schulung der Mitarbeitenden.

Ist MyAnalytics datenschutzkonform einsetzbar?

Ja, MyAnalytics ist so konzipiert, dass nur der jeweilige Nutzer selbst auf seine Daten zugreifen kann – kein Vorgesetzter und kein Administrator sieht die persönlichen Auswertungen.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Schulungen zu Office 365 Tools wie Teams oder Power Automate an?

Ja, pirenjo.IT bietet Unternehmen in Waiblingen und dem Rems-Murr-Kreis praxisnahe Schulungen zu Office 365 an – direkt vor Ort oder remote, abgestimmt auf den konkreten Arbeitsalltag des Teams.