Diese 6 veralteten Tools solltest du nicht mehr verwenden

6 Tools die man nicht mehr verwenden sollte.

Technologie verändert sich schnell – und was gestern noch Standard war, ist heute ein Sicherheitsrisiko. Tools wie der Internet Explorer oder Adobe Flash haben ihren Zenit längst überschritten. Wer sie trotzdem noch einsetzt, öffnet Angreifern Tür und Tor.

Dieser Artikel zeigt dir, welche 6 veralteten Tools du so bald wie möglich ersetzen solltest – und warum das Warten auf „noch läuft ja alles“ kein Plan ist.

Warum veraltete Software ein konkretes Risiko ist

Veraltete Software und Hardware erhalten keine Sicherheitsupdates mehr. Genau diese Updates schließen neu entdeckte Schwachstellen – ohne sie bleibt das System ein leichtes Ziel. Rund 1 von 3 Datenschutzverletzungen geht auf ungepatchte Systemschwachstellen zurück.

Dazu kommen handfeste Geschäftsrisiken: Kompatibilitätsprobleme zwischen alter und neuer Software bremsen das Team aus, Datenschutzbestimmungen lassen sich schwerer einhalten, und die Wettbewerbsfähigkeit leidet. 49 % der befragten Arbeitnehmer geben an, dass sie einen Jobwechsel wegen schlechter Technologie in Betracht ziehen würden.

Welche 6 veralteten Tools du ersetzen solltest

Wer auf veraltete Software setzt, spart am falschen Ende – und zahlt meistens doppelt, wenn es zu spät ist.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Internet Explorer – seit Juni 2022 ohne Support

Vor einigen Jahren war der Internet Explorer (IE) der meistgenutzte Browser weltweit. Mit der Zeit überholten ihn Google Chrome und schließlich sein eigener Nachfolger, Microsoft Edge.

Microsoft Edge wurde 2015 eingeführt und hat den IE schrittweise verdrängt. Seit dem 15. Juni 2022 wird der Internet Explorer nicht mehr unterstützt – keine Sicherheitsupdates, kein Patch, keine Hilfe bei Problemen.

Adobe Flash Player – seit Januar 2021 abgekündigt

In den frühen 2000er Jahren lief Adobe Flash auf Millionen von Websites. Animationen, interaktive Inhalte, Videos – Flash war allgegenwärtig. Moderne Technologien wie HTML5 haben diese Funktionen längst übernommen und Flash damit überflüssig gemacht.

Seit dem 1. Januar 2021 stellt Adobe keine Sicherheitsupdates mehr bereit. Hast du den Flash Player noch auf einem deiner Rechner installiert? Dann deinstalliere das Browser-Plugin und jegliche Flash-Software sofort.

Windows 7 und ältere Versionen – aktives Angriffsziel

Windows 7 war eines der beliebtesten Betriebssysteme aller Zeiten – aber es hat ausgedient. Seit dem 14. Januar 2020 liefert Microsoft keine Sicherheits-Patches mehr. Windows 10 und Windows 11 sind längst der neue Standard.

Technisch mag Windows 7 noch funktionieren. Sicherheitstechnisch ist es ein offenes Scheunentor. Angreifer suchen aktiv nach Systemen, auf denen diese Version noch läuft – du kannst davon ausgehen, dass dein Rechner früher oder später gefunden wird.

Ob sich ein Update auf Windows 11 für dein Unternehmen lohnt, zeigt dir unser Artikel Lohnt sich ein Update auf Windows 11?.

macOS 10.14 Mojave und ältere Versionen – Hardware erneuern

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Auch veraltete macOS-Versionen erhalten keine Sicherheitsupdates mehr. Weil iMacs und MacBooks teuer sind, halten viele sie so lange wie möglich. Das Problem: Ab einem bestimmten Alter bekommt die Hardware keine macOS-Updates mehr – und bleibt dauerhaft auf einer nicht mehr unterstützten Version hängen.

Wer macOS 10.14 Mojave oder früher nutzt, wird von Apple nicht mehr mit Patches versorgt. In diesem Fall hilft kein Software-Update mehr – du musst die Hardware erneuern.

Oracle 18c Datenbank – Support seit Juni 2021 beendet

Setzt dein Unternehmen Oracle-Datenbanken ein? Dann prüfe deine aktuelle Version. Die Unterstützung für Oracle 18c endete im Juni 2021. Ungepatchte Schwachstellen machen Sicherheitsverletzungen wahrscheinlich – nicht möglich, wahrscheinlich.

Hast du bereits auf eine neuere Version gewechselt, behalte das nächste Supportende im Blick. Sowohl Oracle 19c als auch 21c haben im April 2024 den Support verloren.

Microsoft SQL Server 2014 – Support seit Juli 2024 vollständig eingestellt

SQL Server 2014 ist ein weiteres verbreitetes Datenbanktool, das seinen Ablauf erreicht hat. Der Mainstream-Support war bereits früher beendet – im Juli 2024 wurde auch der Extended Support eingestellt, inklusive Sicherheitsupdates.

Ein frühzeitiges Upgrade gibt dir Zeit zum Testen und Überprüfen. Kein böses Erwachen, wenn das nächste Sicherheitsproblem auftaucht.

Technologie aufrüsten – ohne Risiko und Überraschungen

Upgrades wirken beängstigend, vor allem wenn bisher alles funktioniert hat. Bedenken wegen Migration oder Kompatibilität sind verständlich. Die IT-Profis von pirenjo.IT helfen dir, deine Technologie sauber aufzurüsten und anschließend gründlich zu testen. Vereinbare jetzt ein 15-minütiges Erstgespräch.

Wie pirenjo.IT Unternehmen im Raum Stuttgart rundum betreut, zeigt die Managed Services Seite. Welche Sicherheitslücken durch veraltete Systeme konkret entstehen, erklärt unser Artikel zu den 6 Sicherheitslücken in der Cybersicherheit.

Wie gefährlich ist es, Windows 7 noch im Unternehmen zu betreiben?

Sehr gefährlich – Windows 7 erhält seit Januar 2020 keine Sicherheits-Patches mehr und ist ein aktives Angriffsziel für Cyberkriminelle. Jedes System, das noch damit läuft, ist ein offenes Einfallstor ins Netzwerk.

Was passiert, wenn ich Adobe Flash Player nicht deinstalliere?

Adobe Flash erhält seit Januar 2021 keine Sicherheitsupdates mehr. Ungepatchte Schwachstellen im Flash Player können Angreifern direkten Zugriff auf dein System ermöglichen – deinstalliere das Plugin sofort.

Kann ein IT-Dienstleister in Stuttgart beim Upgrade auf Windows 11 helfen?

Ja – pirenjo.IT begleitet Unternehmen im Raum Stuttgart beim strukturierten Umstieg auf Windows 11, inklusive Kompatibilitätsprüfung, Migration und Test. Vereinbare einfach ein 15-minütiges Erstgespräch.

Wie erkenne ich, ob meine Oracle-Datenbank noch unterstützt wird?

Prüfe die Versionsnummer in deiner Oracle-Umgebung und gleiche sie mit der Oracle Lifetime Support Policy ab. Oracle 18c ist seit Juni 2021 nicht mehr unterstützt – ein Upgrade auf eine aktuelle Version ist zwingend.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Unterstützung bei veralteten Mac-Systemen an?

Ja – pirenjo.IT unterstützt Unternehmen in Waiblingen und Umgebung bei der Bewertung und Erneuerung veralteter Apple-Hardware, die keine macOS-Updates mehr erhält. Sprich uns direkt an.

Sicherheit zu Hause: Binde IoT-Geräte ins Gast-WLAN ein

Smart Home, bei dem IoT-Geräte ins Gäste-WLAN eingebunden sind.

Ein typischer Haushalt ist heute mit durchschnittlich 10,37 Geräten online. Etwas mehr als die Hälfte davon sind PCs und mobile Geräte – der Rest sind IoT-Geräte.

IoT steht für Internet of Things (Internet der Dinge). Damit ist jede Art von intelligentem Gerät gemeint, das sich online verbindet – vom Streaming-Stick bis zum smarten Kühlschrank, vom Babyphone bis zum Alexa-Sprachassistenten. Und genau diese Geräte werden zunehmend zum Sicherheitsproblem.

Dieser Artikel zeigt dir, warum IoT-Geräte ein Risiko für dein gesamtes Netzwerk darstellen, wie du sie mit einem Gastnetzwerk isolierst, und welche konkreten Schritte dafür nötig sind.

Smarte Geräte sind bequem – aber auch ein Einfallstor für Hacker. Wer sein Heimnetzwerk nicht segmentiert, öffnet Angreifern die Tür zu sensiblen Daten.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

IoT-Geräte als Einfallstor ins Heimnetzwerk

Die Zunahme mobiler und hybrider Arbeit hat die Sicherheitslage zu Hause grundlegend verändert. Viele Unternehmen haben das Arbeiten aus der Ferne zur Norm gemacht. Das bedeutet: IoT-Geräte teilen sich heute dasselbe WLAN-Netzwerk mit Unternehmensdaten und -geräten.

Zwei Zahlen zeigen, wie ernst das Problem ist: In den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 stieg die Zahl der IoT-Cyberattacken im Vergleich zum Vorjahr um 135 Prozent. Und über 25 Prozent aller Cyberangriffe auf Unternehmen betreffen IoT-Geräte.

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Hacker nutzen IoT-Geräte als Sprungbrett

Intelligente Geräte sind in der Regel leichter zu knacken als PCs oder Smartphones. Hacker nutzen sie deshalb als Einfallstor – nicht wegen der Daten auf dem Gerät selbst, sondern wegen der anderen Geräte im selben Netzwerk.

Kriminelle interessieren sich nicht für die Einkaufsliste in deinem smarten Kühlschrank. Aber sie verschaffen sich Zugang zu diesem IoT-Gerät, um herauszufinden, welche anderen Geräte im selben Netzwerk erreichbar sind. Über Freigaben und Berechtigungen, die in Heimnetzwerken häufig vorhanden sind, gelangen sie dann zu deinem Arbeitscomputer oder Smartphone.

Warum IoT-Geräte strukturell unsicherer sind

IoT-Geräte verfügen in der Regel über keine Antivirus- oder Anti-Malware-Funktionen. Nutzer aktualisieren sie selten regelmäßig, und Standard-Benutzername sowie Standard-Passwort werden häufig nie geändert.

Dazu kommen simple Schnittstellen, die eine Sicherheitsverletzung verschleiern können, und gemeinsame Einstellungen, die Angreifern den Einstieg erleichtern. Wer IoT-Geräte im gleichen Netzwerk wie seinen PC betreibt, gibt Angreifern damit eine direkte Brücke zu sensiblen Daten.

Gastnetzwerk einrichten – so trennst du IoT vom Rest

So gut wie alle modernen Router bieten die Möglichkeit, ein zweites WLAN-Netzwerk einzurichten – ein sogenanntes Gastnetzwerk. Es erscheint beim Verbinden als separates Netzwerk und ist vom Hauptnetzwerk vollständig isoliert.

Betreibst du alle IoT-Geräte im Gastnetzwerk, reißt du die Brücke ein, die Hacker nutzen, um von einem smarten Gerät zu einem Gerät mit sensiblen Daten zu gelangen. Dringt ein Angreifer in deinen smarten Lautsprecher ein, sieht er keinen PC und kein Smartphone – weil diese im anderen Netzwerk liegen.

Das gilt unabhängig davon, ob du im Home-Office arbeitest oder deinen Computer für Bankgeschäfte nutzt. Alle PCs und Smartphones enthalten in der Regel Zugangsdaten zu Online-Banking und persönlichen Konten – und die gehören geschützt.

Schritt für Schritt: Gastnetzwerk einrichten

Melde dich zunächst bei den Router-Einstellungen an und suche den Bereich für das Gastnetzwerk – das ist bei jedem Router anders, ein Blick in die Online-Hilfe des Herstellers lohnt sich. Richte das Gastnetzwerk mit einem sicheren Passwort ein.

Ändere anschließend das Passwort deines bestehenden Hauptnetzwerks, damit sich IoT-Geräte nicht automatisch wieder damit verbinden. Verbinde alle smarten Geräte mit dem neuen Gastnetzwerk und trage PC und Smartphone mit dem neuen Passwort ins Hauptnetzwerk ein.

Wenn du künftig neue Geräte hinzufügst, achte darauf, sie dem richtigen Netzwerk zuzuordnen. Nur so bleibt die Trennung dauerhaft wirksam.

WLAN-Namen verraten mehr als du denkst

Vergib beim Benennen deiner WLAN-Netzwerke keine beschreibenden Namen wie „IoT-Netzwerk“, deinen eigenen Namen, deine Adresse oder das Routermodell. Verwende Namen, die Hackern keine verwertbaren Informationen liefern. Auch das ist ein einfacher, aber wirksamer Schutz.

Mehr dazu, wie du dein Heimnetzwerk insgesamt absicherst, findest du in den Best Practices der NSA für ein sicheres Heimnetzwerk. Ergänzend lohnt sich ein Blick auf die häufigsten Sicherheitslücken in der Cybersicherheit, die auch im privaten Umfeld relevant sind.

Brauchst du Hilfe bei deiner Cybersicherheit?

Angesichts der großen Zahl von Remote-Mitarbeitenden haben Hacker begonnen, Heimnetzwerke ins Visier zu nehmen. Sie wissen, dass diese sowohl sensible geschäftliche als auch persönliche Daten enthalten können. Mach dich nicht angreifbar. Vereinbare noch heute einen Termin für ein 15-minütiges Gespräch mit den IT-Experten von pirenjo.IT.

Was ist ein Gastnetzwerk und warum schützt es mich?

Ein Gastnetzwerk ist ein separates WLAN auf deinem Router, das vom Hauptnetzwerk isoliert ist. Geräte im Gastnetzwerk können nicht auf Geräte im Hauptnetzwerk zugreifen – das verhindert, dass ein gehacktes IoT-Gerät als Sprungbrett für deinen PC oder dein Smartphone genutzt wird.

Welche Geräte gehören ins Gastnetzwerk?

Alle IoT-Geräte wie Smart-TV, Streaming-Sticks, smarte Lautsprecher, Thermostate, Babyphone und Kühlschränke mit Internetzugang gehören ins Gastnetzwerk. PC, Laptop und Smartphone bleiben im gesicherten Hauptnetzwerk.

Kann pirenjo.IT in Stuttgart helfen, mein Heimnetzwerk sicherer zu machen?

Ja – pirenjo.IT betreut Privathaushalte und Unternehmen in Stuttgart und Umgebung bei der Einrichtung sicherer Netzwerkstrukturen. Vereinbare ein kostenloses 15-minütiges Erstgespräch, um deine Situation zu besprechen.

Wie sicher ist ein Gastnetzwerk wirklich?

Ein korrekt eingerichtetes Gastnetzwerk mit starkem Passwort und aktivierter Netzwerkisolierung bietet einen wirksamen Schutz. Kein System ist hundertprozentig sicher, aber die Netzsegmentierung schließt eine der häufigsten Angriffsvektoren bei IoT-Geräten.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Unterstützung bei der Router-Konfiguration an?

Ja – als IT-Systemhaus in Waiblingen unterstützt pirenjo.IT sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen bei der sicheren Konfiguration von Routern und Netzwerken. Ruf einfach an oder buche ein Erstgespräch online.