Checkliste für den sicheren Umgang mit Technik beim Umzug

Checkliste für Umzug mit Technik.

Ein Umzug ist selten entspannt – schon gar nicht, wenn wertvolle Technik mit auf den Lkw muss. Ob Büroumzug oder privater Wohnungswechsel: Monitore, Netzwerkgeräte und Server brauchen besondere Sorgfalt. Wer hier schludert, riskiert teure Schäden oder tagelangen Ausfall.

Diese Checkliste zeigt dir Schritt für Schritt, wie du deine Geräte sicher verpackst, transportierst und am neuen Standort wieder in Betrieb nimmst – ohne böse Überraschungen am ersten Arbeitstag.

Daten sichern – bevor du auch nur eine Schraube löst

Bevor du mit dem Abbauen deiner Technik beginnst, sichere alle deine Daten. Erstelle Kopien von wichtigen Dateien, Dokumenten, Fotos und anderen unersetzlichen Informationen. Du kannst entweder eine externe Festplatte, einen Cloud-Speicher oder beides verwenden.

So hast du die Gewissheit, dass deine Daten geschützt sind – auch wenn während des Umzugs etwas schiefgeht. Wer auf ein aktuelles Backup verzichtet, spielt mit dem Verlust von Monaten an Arbeit. Das ist kein theoretisches Risiko. Es passiert.

Kabel ordnen und beschriften

Wir alle kennen das mühselige Entwirren eines Kabelsalats – vor allem, wenn du deine Geräte am neuen Ort einrichtest und keine Ahnung mehr hast, welches Kabel wohin gehört. Ordne deine Kabel deshalb vor dem Packen und beschrifte sie konsequent.

Verwende Klettbänder, um die Kabel ordentlich zu bündeln, und bringe Etiketten an, die zeigen, welches Kabel zu welchem Gerät gehört. Dieser einfache Schritt spart dir später viel Zeit und Frustration.

Geräte sorgfältig verpacken

Verwende nach Möglichkeit die Originalverpackung – sie ist genau für diesen Zweck konzipiert und bietet in der Regel den besten Schutz mit speziellen Fächern für einzelne Komponenten. Wirf sie deshalb nicht weg, wenn du den Stauraum hast.

Wenn die Originalkartons nicht mehr vorhanden sind, nimm stabile Pappkartons. Wickle jedes Gerät in Luftpolsterfolie oder antistatischen Schaumstoff ein, um Schäden zu vermeiden. Fülle leere Stellen im Karton mit Verpackungsmaterial oder zerknülltem Papier aus, damit nichts verrutscht.

Tintenpatronen und Batterien herausnehmen

Es mag einfacher erscheinen, Drucker einfach so zu transportieren, wie sie sind – aber das ist keine gute Idee. Tintenpatronen können während des Transports auslaufen oder austrocknen, was eine echte Sauerei verursacht oder sie unbrauchbar macht. Entferne die Patronen also immer, bevor du die Geräte verpackst.

Entferne außerdem die Batterien aus Geräten wie Kameras oder Fernbedienungen. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert ein versehentliches Einschalten und mögliche Schäden während des Umzugs. Verpacke Patronen und Batterien separat in versiegelten Beuteln und beschrifte sie.

Fotos von Kabelverbindungen machen

Bevor du die Kabel von deinen Geräten abziehst, mache ein Foto von den Anschlüssen. Diese visuelle Hilfe ist Gold wert, wenn es am neuen Standort ans Einrichten geht. Du musst dir nicht mehr merken, welches Kabel wohin gehört – und du brauchst keine Stunde damit zu verbringen, das herauszufinden.

Schau dir einfach die Fotos an, und du bist im Handumdrehen wieder startklar.

WLAN-Geräte getrennt einpacken

Die Wiederherstellung der Internetverbindung ist beim Umzug – ob zu Hause oder im Büro – meist das Dringlichste. Packe deshalb alle WLAN-Netzwerkgeräte getrennt von anderen Gegenständen ein. Dazu gehören Modem, Router, Ethernet-Kabel und andere Netzwerkanschlüsse.

Beschrifte den Karton deutlich mit „WLAN-Ausrüstung“, damit du die Geräte am neuen Ort sofort findest und als Erstes in Betrieb nehmen kannst.

Zerbrechliche Bildschirme schützen

Transportierst du Geräte mit empfindlichen Bildschirmen wie Fernseher oder Monitore, brauchen diese besondere Aufmerksamkeit. Lege ein weiches Tuch oder ein Mikrofasertuch über den Bildschirm und befestige es mit Gummibändern oder Klebeband. Diese Schutzschicht verhindert Kratzer und Kontaktschäden beim Transport.

Achte außerdem darauf, Bildschirme in vertikaler Position zu verpacken und zu transportieren – das reduziert das Risiko einer Beschädigung durch Druck erheblich.

Die Spedition über zerbrechliche Technik informieren

Wenn du professionelle Umzugshelfer beauftragst, kläre sie über deine Technik auf. Informiere sie über die Empfindlichkeit deiner Geräte und kennzeichne die Kartons mit wertvollen Geräten deutlich als „Zerbrechlich“. Gib alle notwendigen Anweisungen mit, damit die Geräte mit Vorsicht behandelt werden.

Wer seine Bedenken im Voraus kommuniziert, verringert das Risiko von Unfällen – und hat im Schadensfall eine bessere Grundlage für Reklamationen.

Nach dem Umzug: alles testen

Äußerlich mag ein Gerät unbeschädigt aussehen. Das sagt aber nichts darüber aus, was innen passiert ist. Teste nach jedem Umzug alles – bevor der erste Arbeitstag beginnt.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Wenn du umgezogen bist, willst du nicht an einem geschäftigen Montagmorgen von Problemen überrascht werden. Schalte deine Geräte ein, sobald du die Technik aufgestellt und die Kabel wieder angeschlossen hast, und teste sie auf einwandfreie Funktion.

Äußerlich mag etwas unbeschädigt aussehen – das schließt innere Schäden nicht aus. Je früher du einen Defekt erkennst, desto schneller kannst du einen Schaden melden und einen IT-Servicetechniker hinzuziehen. Warte nicht bis zum nächsten wichtigen Meeting.

Wie du deinen neuen PC nach dem Umzug richtig einrichtest, zeigt dir unsere Checkliste zum neuen PC einrichten. Und falls du dir beim Datenschutz deiner Online-Konten nicht sicher bist: Erfahre, wie du deine Online-Konten vor Angriffen schützt.

Brauchst du Hilfe bei einem sicheren Technologieumzug?

Ein Umzug ist selten ein ruhiger Prozess – schon gar nicht, wenn Bürotechnik im Spiel ist. Mit der richtigen Vorbereitung kannst du die Sicherheit deiner Geräte aber zuverlässig gewährleisten. Bei Fragen helfen die Technik-Experten von pirenjo.IT gerne weiter.

Wie sichere ich meine Daten am besten vor einem Umzug?

Erstelle mindestens eine vollständige Datensicherung auf einer externen Festplatte und zusätzlich in einem Cloud-Speicher. So bist du auch dann geschützt, wenn ein Gerät beim Transport beschädigt wird.

Was tue ich, wenn ein Gerät nach dem Umzug nicht mehr funktioniert?

Schalte das Gerät sofort aus und dokumentiere den Schaden mit Fotos. Melde den Defekt dem Umzugsunternehmen und ruf einen IT-Servicetechniker hinzu, bevor du weitere Inbetriebnahmeversuche machst.

Unterstützt pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart bei einem Büroumzug?

Ja, pirenjo.IT begleitet Unternehmen in Stuttgart beim kompletten IT-Umzug – vom sicheren Abbau der Geräte bis zur Inbetriebnahme am neuen Standort. Nimm einfach Kontakt auf, um den Ablauf zu besprechen.

Muss ich Server und Netzwerkgeräte besonders verpacken?

Unbedingt – Server und Netzwerk-Switches sind deutlich empfindlicher als normale Bürogeräte. Nutze antistatisches Verpackungsmaterial und transportiere die Geräte in aufrechter Position, um Schäden an internen Komponenten zu vermeiden.

Kann pirenjo.IT bei einem Büroumzug in Waiblingen die IT-Infrastruktur neu einrichten?

Ja, als IT-Systemhaus mit Standort in Waiblingen richtet pirenjo.IT nach einem Umzug die komplette IT-Infrastruktur neu ein – inklusive Netzwerk, Arbeitsplätze und Server. Melde dich einfach im Vorfeld, damit der erste Arbeitstag am neuen Standort reibungslos startet.

Glaubst du noch an diese gängigen Tech-Mythen?

Gängige Tech-Mythen.

Technik-Mythen sind hartnäckig. Manche halten sich seit Jahren, obwohl die Realität längst eine andere ist. Wer ihnen glaubt, nutzt seine Geräte schlechter – oder trifft Entscheidungen auf falscher Grundlage.

Darf man das Smartphone über Nacht laden? Bekommen Macs Viren? Und was hat es mit dem Inkognito-Modus wirklich auf sich? Dieser Artikel räumt mit vier der verbreitetsten Tech-Mythen auf – und zeigt dir, was wirklich dahintersteckt.

Wer Tech-Mythen glaubt, trifft IT-Entscheidungen auf falscher Grundlage. Das kann teuer werden.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Overnight-Laden ruiniert den Akku

Dieser Mythos hält sich besonders hartnäckig. Die Annahme: Wer sein Smartphone über Nacht ans Ladekabel hängt, ruiniert den Akku. Das stimmt so nicht mehr.

Moderne Smartphones, Laptops und andere Geräte verfügen über fortschrittliche Batteriemanagementsysteme, die ein Überladen verhindern. Sobald dein Gerät seine maximale Ladekapazität erreicht hat, hört es automatisch auf zu laden – auch wenn es weiter angeschlossen bleibt.

Du kannst deine Geräte also bedenkenlos über Nacht aufladen, ohne dass der Akku Schaden nimmt.

Inkognito-Modus als vollständiger Anonymitätsschutz

Viele glauben, dass der Inkognito-Modus im Browser vollständige Anonymität garantiert. Das ist ein Irrtum. Der Inkognito-Modus verhindert, dass dein Gerät Browserverlauf, Cookies und temporäre Dateien speichert – mehr nicht.

Deine Aktivitäten sind damit weder vor deinem Internetanbieter noch vor den besuchten Websites verborgen. Beide können deine IP-Adresse nach wie vor sehen und dein Online-Verhalten beobachten.

Wer online wirklich anonym bleiben will, braucht ein VPN oder andere spezialisierte Tools, die einen echten Schutz der Privatsphäre bieten.

Macs als virenfreie Zone

Macs hatten im Vergleich zu Windows-PCs historisch weniger Viren. Immun sind sie deshalb aber nicht. Ein Blick auf die Zahlen zeigt das deutlich.

Im Jahr 2022 entfielen 54 % aller Malware-Infektionen auf Windows-Systeme, nur 6,2 % auf macOS. Klingt beruhigend – bis man den Marktanteil einrechnet. Windows lag im Januar 2023 bei rund 74 %, macOS bei nur 15 %.

Rechnet man das um, liegt die Infektionsrate pro Nutzer bei Macs bei 0,075 – bei Windows bei 0,074. Das Risiko ist also nahezu identisch. Mit der wachsenden Beliebtheit von Macs steigt auch das Interesse von Angreifern.

Unabhängig vom Betriebssystem gilt: Installiere eine zuverlässige Antiviren-Software, halte dein System und deine Anwendungen aktuell, und sei vorsichtig beim Herunterladen von Dateien oder beim Klicken auf Links. Das gilt für Mac-Nutzer genauso wie für jede andere Plattform.

Mehr Megapixel gleich bessere Bildqualität

Viele Menschen denken, mehr Megapixel bedeuten automatisch bessere Fotos. Das ist eine Vereinfachung, die cleveres Marketing begünstigt hat.

Megapixel bestimmen die Auflösung – aber nicht die Bildqualität insgesamt. Ob ein Foto gut aussieht, hängt auch von der Pixelgröße, der Objektivqualität, den Bildverarbeitungsalgorithmen und der Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen ab.

Eine Kamera mit hoher Megapixelzahl kann große Bilder erzeugen, garantiert aber keine bessere Farbgenauigkeit oder einen größeren Dynamikbereich. Wenn du ein Smartphone kaufst, lohnt es sich, das gesamte Kamerasystem zu bewerten – nicht nur den Megapixel-Wert auf der Verpackung.

Fakten statt Fiktion

Wer Tech-Mythen kennt, trifft bessere Entscheidungen – beim Gerätekauf, beim Umgang mit Daten und beim Schutz der Privatsphäre. Kein Raten, kein unnötiges Risiko – nur ein klareres Bild davon, was Technik wirklich kann und was nicht.

Technologie-Fakten von einem verlässlichen Profi

Egal, ob du Hilfe bei einem infizierten PC oder bei der Einrichtung eines Unternehmensnetzwerks brauchst – wir sind für dich da. Wir räumen mit technischen Mythen auf und bieten dir zuverlässigen, effizienten Service.

Mach noch heute einen Termin für ein Kennenlerngespräch aus und sprich mit uns über deine technologischen Ziele und Herausforderungen. Die Technologie-Experten von pirenjo.IT freuen sich darauf, dir zu helfen.

Wie pirenjo.IT Unternehmen im Raum Stuttgart rundum betreut, erfährst du auf der Managed Services Seite.

Schadet nächtliches Laden dem Smartphone-Akku wirklich?

Nein. Moderne Geräte stoppen den Ladevorgang automatisch, sobald der Akku voll ist – das Batteriemanagementsystem schützt vor Überladen.

Schützt der Inkognito-Modus wirklich vor Tracking?

Nur teilweise. Der Inkognito-Modus verhindert lokale Speicherung von Verlauf und Cookies, versteckt deine IP-Adresse aber weder vor deinem Internetanbieter noch vor besuchten Websites.

Brauchen Macs in Stuttgart eine Antiviren-Software?

Ja. Die Infektionsrate pro Nutzer ist bei Macs und Windows-PCs nahezu identisch – Unternehmen in Stuttgart sollten auch auf macOS-Geräten auf aktuelle Antiviren-Software setzen.

Sind mehr Megapixel bei Smartphone-Kameras immer besser?

Nein. Bildqualität hängt von Pixelgröße, Objektiv, Bildverarbeitung und Lichtleistung ab – prüfe das gesamte Kamerasystem, nicht nur den Megapixel-Wert.

Wie hilft pirenjo.IT Unternehmen in Waiblingen bei IT-Sicherheitsfragen?

pirenjo.IT berät Unternehmen in Waiblingen und der Region zu Endpunktsicherheit, Netzwerk und Managed Services – praxisnah und ohne Technik-Mythen.

Verletzen deine Online-Shopping-Apps deine Privatsphäre?

Online Shopping-Apps verletzen Privatsphäre.

Online-Shopping gehört für viele Menschen zum Alltag. Es ist bequem und einfach – du kaufst komfortabel von zu Hause aus ein. Aber mit dem Wachstum des Online-Shoppings wachsen auch die Risiken für Datenschutz und Sicherheit.

Nicht alle Shopping-Apps sind gleich. Oft installiert man eine App, ohne die Datenschutzbestimmungen zu lesen. Apps können deutlich mehr Daten von deinem Smartphone sammeln, als dir bewusst ist – egal ob du dein Telefon privat, geschäftlich oder für beides nutzt. Dieser Artikel zeigt dir, welche Apps besonders auffällig sind und wie du dich konkret schützen kannst.

Fragwürdige Datenerhebungspraktiken bei beliebten Shopping-Apps

Apps fragen nach deutlich mehr Berechtigungen, als sie für die eigentliche Funktion brauchen. Wer das nicht prüft, gibt unbewusst sehr viel preis.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

SHEIN: Zugriff auf Zwischenablage, GPS und Gerätesensoren

Vor kurzem fanden Sicherheitsexperten heraus, dass eine beliebte Shopping-App die Kopier- und Einfügeaktivitäten der Nutzer ausspioniert. Diese App verfolgte Tastenanschläge, Screenshots und sogar den GPS-Standort. Verletzt also auch deine Online-Shopping-App deine Privatsphäre?

Es handelt sich um SHEIN, eine Shopping-App mit Millionen von Nutzern. Forscher fanden heraus, dass die App Daten aus den Zwischenablagen der Nutzer sammelte – also jeden Text, den du kopiert und eingefügt hast. Wenn du sensible Informationen kopiert hast, konnte die App darauf zugreifen. Dazu zählen Passwörter oder Kreditkartennummern.

Darüber hinaus verfolgte die App den GPS-Standort der Nutzer. SHEIN sammelte außerdem Daten von Gerätesensoren wie Beschleunigungsmesser und Gyroskop. Das bedeutet: Die App konnte deine Bewegungen verfolgen und auswerten, wie du dein Gerät nutzt.

Die Entwickler behaupteten, die Datenerfassung diene der „Optimierung der Nutzererfahrung“. Eine vage Erklärung, die auch andere App-Entwickler gerne verwenden. Datenschutzexperten reichte diese Aussage nicht – und zu Recht.

Temu: Massendatensammlung nach dem Superbowl-Boom

Es ist nicht das erste Mal, dass eine App ohne Wissen der Nutzer Daten abgreift. Viele beliebte Apps sammeln Daten, oft für gezielte Werbezwecke.

Die Shopping-App Temu ist seit ihrem Superbowl-Werbespot 2023 enorm gewachsen. Millionen neuer Nutzer haben die App seitdem installiert – oft ohne zu wissen, welche Daten dabei gesammelt werden.

Temu sammelt unter anderem deinen Namen, deine Adresse und Telefonnummer, Details wie Geburtstag, Fotos und soziale Profile, Betriebssystem und Versionsnummer deines Telefons, deine IP-Adresse und deinen GPS-Standort sowie Browserdaten. Das ist eine beachtliche Menge an persönlichen Informationen – für eine Shopping-App.

4 Tipps zum Schutz deiner Privatsphäre bei Shopping-Apps

Datenschutzbestimmungen vor dem Download lesen

Ja, es ist mühsam, eine lange Datenschutzerklärung zu lesen, wenn man nur schnell einkaufen will. Aber wer es nicht tut, gibt am Ende womöglich viel mehr preis, als ihm bewusst ist.

Bevor du eine App herunterlädst, lies die Datenschutzbestimmungen. Such nach Stichworten wie „sammeln“ und „deine Daten“ – das spart Zeit und bringt dich direkt zu den relevanten Stellen. Wer die Datenerfassung einer App kennt, entscheidet oft anders. Vielleicht lädst du die App dann gar nicht erst herunter.

Freigabefunktionen gezielt deaktivieren

Deaktiviere in den Einstellungen deines Telefons alle Funktionen zur Datenweitergabe, die du nicht brauchst – zum Beispiel die Standortdienste. Bei den meisten Smartphones kannst du gezielt festlegen, welche Apps darauf zugreifen dürfen.

Prüfe sowohl die Telefoneinstellungen als auch die App-eigenen Einstellungen. So schränkst du die Datenweitergabe so weit wie möglich ein.

Ungenutzte Apps löschen

Wenn du eine App nicht regelmäßig nutzt, lösch sie von deinem Telefon. Ungenutzte Apps sind ein unterschätztes Risiko. Selbst wenn du sie nicht aktiv verwendest, können sie im Hintergrund weiterhin Daten sammeln – etwa deine Browseraktivität oder dein Verhalten in anderen Apps.

Website statt App nutzen

Du kannst die Datenerfassung durch Shopping-Apps einschränken, indem du stattdessen die Website des Anbieters nutzt. Die meisten seriösen Unternehmen haben eine offizielle Website, auf der du dieselben Produkte kaufen kannst wie über die App – mit deutlich weniger Datenzugriff.

Wer seine mobilen Geräte insgesamt besser absichern möchte, findet in unserem Artikel zu mobilen Geräten und Cyberangriffen weitere konkrete Maßnahmen. Auch ein Blick auf Alltagsgegenstände, die zu Identitätsdiebstahl führen können, lohnt sich.

Sicherheit deiner mobilen Geräte verbessern

Mobile Geräte werden heute regelmäßig häufiger genutzt als Computer. Trotzdem sind sie oft schlechter abgesichert. Vereinbare jetzt einen Termin für ein kostenloses Kennenlerngespräch und lass uns gemeinsam schauen, wie gut deine mobilen Geräte wirklich geschützt sind. Die IT-Sicherheitsexperten von pirenjo.IT sind für dich da.

Welche Daten sammeln Shopping-Apps wie SHEIN oder Temu wirklich?

Apps wie SHEIN und Temu können Zwischenablagen-Inhalte, GPS-Standorte, Gerätesensordaten, IP-Adressen und Browserdaten erfassen – teilweise ohne dass du es aktiv bemerkst. Lies die Datenschutzbestimmungen vor der Installation, um zu wissen, worauf du dich einlässt.

Wie schütze ich mein Smartphone vor zu viel Datenzugriff durch Apps?

Deaktiviere Standortdienste und andere Freigabefunktionen gezielt pro App und lösche Apps, die du nicht regelmäßig nutzt – auch inaktive Apps können im Hintergrund Daten sammeln.

Können Unternehmen in Stuttgart ihre Mitarbeiter-Smartphones besser absichern?

Ja – mit einem Managed Endpoint Security Service lässt sich gezielt steuern, welche Apps auf Firmengeräten erlaubt sind und welche Datenzugriffe sie erhalten. pirenjo.IT bietet dafür eine strukturierte Beratung an.

Ist es sicherer, über die Website statt über die App einzukaufen?

In der Regel ja – Browser-Sitzungen haben weniger direkten Zugriff auf Gerätesensoren, Zwischenablagen oder Standortdaten als eine installierte App. Nutze die offizielle Website des Anbieters, wenn du den Datenzugriff minimieren möchtest.

Wie hilft pirenjo.IT Unternehmen in Waiblingen beim Schutz mobiler Geräte?

pirenjo.IT berät Unternehmen in Waiblingen und der Region zu Mobile Device Management und Endpoint Security – von der Erstanalyse bis zur laufenden Absicherung der Geräte. Ein kostenloses Erstgespräch ist der erste Schritt.

Die Best Practices der NSA für ein sicheres Heimnetzwerk

Best Practices der NSA für sichere Heimnetzwerke symbolisiert durch Mann im Anzug.

Etwa 46 % der Unternehmen hatten innerhalb von zwei Monaten nach der Umstellung auf Fernarbeit mindestens einen Vorfall im Bereich der Cybersicherheit. Zu Hause sind die Sicherheitsvorkehrungen oft deutlich geringer als am Arbeitsplatz – dabei laufen auf demselben Anschluss häufig sowohl persönliche als auch berufliche Daten.

Von Phishing bis hin zu Smishing wird es immer schwieriger, einen Angriff zu erkennen, bevor er Schaden anrichtet. Die Nationale Sicherheitsbehörde der USA (NSA) hat bewährte Verfahren zur Sicherung von Heimnetzwerken veröffentlicht. Die gute Nachricht: Die meisten Schritte sind einfach umsetzbar und kosten keine 30 Minuten.

Die 9 wichtigsten NSA-Empfehlungen für dein Heimnetzwerk

Wer zu Hause arbeitet, bringt Unternehmensrisiken ins Wohnzimmer. Ein ungesichertes Heimnetz ist für Angreifer oft leichter zu knacken als ein Büronetz mit professioneller Firewall.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Standardkennwörter und Benutzernamen als erstes ersetzen

Der erste Schritt zur Sicherung deines Heimnetzwerks besteht darin, die Standard-Anmeldedaten zu ändern. Kennwörter und Benutzernamen deines Routers und aller angeschlossenen Geräte müssen ersetzt werden.

Standardkennwörter und -benutzernamen sind Hackern oft bekannt. Kriminelle können sie nutzen, um auf deine Daten zuzugreifen. Diesen Schritt zu überspringen ist wie eine Haustür mit dem Generalschlüssel des Herstellers abzuschließen.

Verschlüsselung als Grundschutz für dein Netzwerk

Verschlüsselung sorgt dafür, dass nur autorisierte Parteien deine Daten lesen können. Die Aktivierung der Verschlüsselung in deinem Heimnetzwerk ist entscheidend, um zu verhindern, dass Hacker Daten abfangen und mitlesen.

Die meisten modernen Router unterstützen Verschlüsselungsprotokolle wie WPA2 oder WPA3. Stelle sicher, dass du den neuesten Verschlüsselungsstandard verwendest – also WPA3, der in Wi-Fi-6-Routern genutzt wird.

Firmware-Updates als unterschätzter Sicherheitsfaktor

Die Firmware ist die Software, die auf deinem Router und anderen angeschlossenen Geräten läuft. Hersteller veröffentlichen Firmware-Updates, um Sicherheitslücken zu schließen und neue Funktionen hinzuzufügen.

Du kannst über die Weboberfläche des Routers oder auf der Website des Herstellers nach Updates suchen. Viele öffnen die Router-App nur bei der Einrichtung – und danach nie wieder. Trag dir in den Kalender ein, die App mindestens einmal pro Monat auf Updates zu prüfen.

Firewall als erste Kontrollinstanz im Netzwerk

Eine Firewall überwacht den eingehenden und ausgehenden Netzwerkverkehr und schützt vor bösartigem Datenverkehr und unberechtigtem Zugriff. Die meisten modernen Router haben eine integrierte Firewall, die du über die Weboberfläche aktivieren kannst. Wer sie deaktiviert lässt, verzichtet auf eine der einfachsten Schutzmaßnahmen überhaupt.

Ungenutzte Dienste als stilles Einfallstor

Die meisten Router werden mit einer Reihe von Diensten geliefert, die der Hersteller standardmäßig aktiviert – darunter Dateifreigabe, Fernverwaltung und Media-Streaming. Die Deaktivierung ungenutzter Dienste verringert das Risiko, dass Hacker sie als Einstiegspunkt nutzen.

Aktiviere nur Dienste, die du tatsächlich brauchst und die für dein Netzwerk unerlässlich sind.

WLAN-Netzwerk aktiv absichern

Dein WLAN-Netzwerk ist einer der wichtigsten Aspekte deines Heimnetzwerks. Um unbefugten Zugriff zu verhindern, ändere die Standard-SSID (den Netzwerknamen) und deaktiviere die SSID-Übertragung. Zusätzlich empfiehlt die NSA, die MAC-Adressfilterung zu aktivieren und WPS abzuschalten – ein häufig unterschätztes Einfallstor.

Starke Passwörter als Mindestanforderung

Schwache oder leicht zu erratende Passwörter machen dein Netzwerk angreifbar. Ein sicheres Kennwort sollte mindestens 12 Zeichen lang sein und eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben enthalten. Außerdem muss es mindestens eine Zahl und ein Symbol enthalten.

Wer Passwörter nicht selbst verwalten möchte, findet in einem Passwort-Manager eine zuverlässige Lösung. Kein Aufwand, kein Vergessen – und deutlich mehr Sicherheit.

Gastnetzwerk als Schutzpuffer für dein Hauptnetz

Hast du Gäste, die auf dein WLAN zugreifen müssen? Richte ein separates Gastnetzwerk ein. So können sie das Internet nutzen, ohne Zugang zu deinem Hauptnetzwerk zu erhalten – und dein primäres Netzwerk bleibt vor potenziellen Sicherheitsbedrohungen geschützt.

Physischer Zugang als oft übersehenes Risiko

Auch der physische Zugang zu deinem Router kann ein Sicherheitsrisiko darstellen. Stelle deinen Router an einem sicheren Ort auf – z. B. in einem verschlossenen Schrank oder einem Raum mit begrenztem Zugang.

Deaktiviere außerdem den physischen Zugriff auf die Weboberfläche des Routers, besonders wenn Gäste oder Kinder die Einstellungen manipulieren könnten.

Cybersicherheit zu Hause professionell umsetzen

Die NSA-Empfehlungen sind ein solider Ausgangspunkt. Wer zu Hause arbeitet und dabei auf Unternehmensdaten zugreift, trägt zusätzliche Verantwortung. Kein Monitoring, keine aktuellen Firmware-Updates – und eine einzige Schwachstelle reicht, um Angreifern Tür und Tor zu öffnen.

Willst du die Absicherung professionell angehen? Mach noch heute einen Termin für ein Kennenlerngespräch und vertrau den IT-Sicherheitsexperten von pirenjo.IT.

Welche Verschlüsselung sollte ich für mein Heimnetzwerk nutzen?

Nutze WPA3 – das ist der aktuell sicherste Standard und wird von allen Wi-Fi-6-Routern unterstützt. Falls dein Router nur WPA2 anbietet, ist auch das noch akzeptabel, aber ein Geräteupdate ist empfehlenswert.

Wie sicher muss ein Passwort für den Router mindestens sein?

Ein sicheres Router-Passwort braucht mindestens 12 Zeichen und eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Vermeide Namen, Geburtsdaten oder einfache Wörter.

Kann pirenjo.IT mein Heimnetzwerk in Stuttgart oder Umgebung vor Ort absichern?

Ja – pirenjo.IT betreut Privat- und Geschäftskunden in Stuttgart und der gesamten Region. Vereinbare ein Kennenlerngespräch, um zu besprechen, welche Maßnahmen für dein Netzwerk sinnvoll sind.

Was bringt ein Gastnetzwerk wirklich für die Sicherheit?

Ein Gastnetzwerk trennt Besucher konsequent vom Hauptnetz – Angreifer, die sich über ein Gastgerät Zugang verschaffen, erreichen deine persönlichen Geräte und Daten nicht. Das ist besonders wichtig, wenn du von zu Hause arbeitest.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Unterstützung bei der Router-Konfiguration an?

Ja – pirenjo.IT ist in Waiblingen ansässig und hilft Privat- wie Geschäftskunden bei der sicheren Konfiguration von Routern und Netzwerken. Ruf einfach an oder buche einen Termin online.

So wird Microsoft Copilot M365 Apps verändern!

Microsoft Copilot wird 365 Apps verändern

KI-Assistenten verändern gerade, wie Büroarbeit funktioniert – nicht nur theoretisch, sondern im täglichen Ablauf. Microsoft geht dabei einen eigenen Weg: Mit Copilot baut das Unternehmen KI direkt in Microsoft 365 ein, also in die Apps, die die meisten Wissensarbeiter ohnehin den ganzen Tag nutzen. Dieser Artikel zeigt dir, was Microsoft 365 Copilot konkret kann, wie er funktioniert und welche Vorteile du im Arbeitsalltag davon hast.

Was ist Microsoft 365 Copilot?

Microsoft 365 Copilot ist ein KI-gestützter Assistent, der dir bei täglichen Aufgaben in M365-Apps hilft. Er funktioniert wie ein persönlicher Assistent direkt in deinen Office-Apps. Du kannst Fragen stellen, Hilfe bei Aufgaben erhalten und personalisierte Empfehlungen bekommen – Copilot reagiert dabei auf Basis deiner Nutzungsmuster.

Microsoft 365 Copilot funktioniert mit allen M365-Anwendungen: Word, Excel, PowerPoint, Outlook, Teams und vielen weiteren. Egal ob du an einem Dokument arbeitest, Meetings planst oder mit einem Team zusammenarbeitest – Copilot unterstützt dich dabei.

Wie funktioniert Microsoft 365 Copilot?

Microsoft 365 Copilot nutzt KI und maschinelles Lernen, um deine Bedürfnisse zu verstehen. Er bietet personalisierte Hilfe und verwendet dazu Daten aus deinen Interaktionen mit M365-Apps. Dabei lernt er deine Nutzungsmuster und macht Empfehlungen auf Basis deiner Präferenzen.

Nutzt du zum Beispiel häufig bestimmte Funktionen in Excel, lernt Copilot das. Er macht dir Vorschläge, sobald er erkennt, dass du an einer ähnlichen Aufgabe arbeitest. Arbeitest du an einer Präsentation in PowerPoint und hast Probleme mit dem Design, kann Copilot Designvorschläge auf Grundlage der Markenrichtlinien deines Unternehmens machen.

Microsoft 365 Copilot hilft dir auch bei allgemeinen Aufgaben wie der Planung von Besprechungen und der Verwaltung von E-Mails. Du bittest Copilot einfach um Hilfe – etwa eine Besprechung zu planen oder eine E-Mail einer bestimmten Person zu finden – und Copilot kümmert sich um den Rest.

Warum ist Microsoft Copilot wichtig?

Copilot ist wichtig, weil er dir helfen kann, produktiver und effizienter zu sein. Durch personalisierte Unterstützung spart das Tool dir Zeit und verringert Frustration.

Arbeitest du an einem Bericht in Word und hast Probleme bei der Formatierung einer Tabelle, musst du nicht lange online nach einer Lösung suchen. Du bittest einfach Microsoft 365 Copilot um Hilfe. Copilot macht dir Vorschläge und führt dich durch den Prozess – das spart dir jede Menge Zeit.

Copilot hilft dir außerdem, mehr aus deinen M365-Apps herauszuholen. Viele Nutzer kennen nicht alle Funktionen und Möglichkeiten ihrer Apps – mit Copilot findest du neue Wege, effizienter zu arbeiten.

Musst du deinem Team ein Update zu einer Marketingstrategie geben, musst du keine E-Mails, Chatverläufe oder Besprechungsnotizen manuell herauskramen. Du bittest Copilot, deinem Team mitzuteilen, wie die Marketingstrategie aktualisiert wurde – und die App durchsucht alle relevanten Stellen und erstellt ein Update für dein Team.

Brauchst du einen ersten Entwurf für eine Tagesordnung oder eine Präsentation? Frag einfach Copilot. Er greift auf vorhandene M365-Dokumente und -Inhalte zu und erstellt einen ersten Entwurf für dich.

Vorteile von Microsoft 365 Copilot

Wer jeden Tag 2,5 Stunden mit der Suche nach Informationen verbringt, verliert pro Woche einen halben Arbeitstag. Copilot gibt dir diese Zeit zurück.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Personalisierte Hilfe im richtigen Moment

Microsoft 365 Copilot bietet personalisierte Hilfe, die auf deinen Nutzungsmustern und Präferenzen basiert. Du bekommst die Hilfe, die du brauchst, genau dann, wenn du sie brauchst – ohne selbst nach Lösungen suchen zu müssen.

Zeitersparnis bei Routineaufgaben

Microsoft 365 Copilot hilft dir, bei allgemeinen Aufgaben Zeit zu sparen – zum Beispiel beim Planen von Besprechungen und Formatieren von Dokumenten. Er kann viele Aufgaben der Informationsbeschaffung übernehmen, wie das Zusammenfassen von Besprechungsnotizen.

Wissensträger verbringen durchschnittlich 2,5 Stunden pro Tag mit der Suche nach Informationen. Das sind mehr als 12 Stunden pro Woche – Zeit, die Copilot dir zurückgeben kann.

Weniger Frustration bei Alltagsproblemen

Microsoft 365 Copilot reduziert frustrierende Situationen, indem er Lösungen bietet, wenn du bei einer Aufgabe nicht weiterkommst. Kämpfst du etwa mit einem Excel-Diagramm oder einer Tabelle, gibst du Copilot einfach einen Befehl – und er erledigt es für dich. Kein langes Herumprobieren mehr.

Gesteigerte Produktivität durch KI-Befehle

Microsoft Copilot übernimmt Aufgaben, die über das hinausgehen, was Business-Apps bisher geleistet haben. In PowerPoint kannst du ihn zum Beispiel mit einem Befehl wie „Erstelle eine Sechs-Folien-Präsentation basierend auf diesem Dokument“ beauftragen. Du kannst ihn auch anweisen, passende Microsoft-Fotos zu suchen und einzufügen.

Wie stark sich dieses Tool auf die Produktivität im Büro auswirken wird, ist derzeit noch offen. Wer früh damit arbeitet, verschafft sich einen klaren Vorsprung.

Ab wann ist Microsoft 365 Copilot verfügbar?

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels hat Microsoft noch kein Veröffentlichungsdatum bekannt gegeben. Copilot wird derzeit mit einer begrenzten Anzahl von Nutzern getestet und dürfte in Kürze breiter ausgerollt werden.

Microsoft 365 sicher einrichten und optimal nutzen

Brauchst du Hilfe bei der Sicherheit oder Einrichtung von Microsoft 365? Vereinbare noch heute einen Termin für ein Kennenlerngespräch. Die M365-Experten von pirenjo.IT helfen dir gerne weiter. Wie du Copilot nach der Einrichtung optimal einsetzt, zeigt dir unser Artikel Microsoft Copilot einrichten und nutzen.

Was kann Microsoft 365 Copilot im Arbeitsalltag konkret übernehmen?

Copilot erstellt Entwürfe für E-Mails und Präsentationen, fasst Besprechungsnotizen zusammen und sucht Informationen aus vorhandenen M365-Dokumenten – direkt in Word, Excel, PowerPoint, Outlook und Teams.

Wie lernt Microsoft 365 Copilot meine Nutzungsgewohnheiten?

Copilot analysiert deine Interaktionen mit M365-Apps und leitet daraus Muster ab. Je mehr du ihn nutzt, desto gezielter werden seine Vorschläge auf deinen Arbeitskontext abgestimmt.

Kann pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart bei der Einführung von Microsoft 365 Copilot unterstützen?

Ja – pirenjo.IT begleitet Unternehmen in Stuttgart und der Region von der Lizenzierung bis zur Einrichtung von Microsoft 365 Copilot. Vereinbare einfach ein Kennenlerngespräch.

Ist Microsoft 365 Copilot für kleine Unternehmen geeignet?

Ja, Copilot skaliert mit dem Unternehmen. Gerade für kleine Teams ohne eigene IT-Abteilung kann der KI-Assistent repetitive Aufgaben übernehmen und so Kapazitäten freisetzen.

Wie hilft pirenjo.IT in Waiblingen beim sicheren Einsatz von Microsoft 365 Copilot?

pirenjo.IT prüft für Unternehmen in Waiblingen und dem Rems-Murr-Kreis, welche Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen vor dem Copilot-Rollout konfiguriert werden müssen – damit keine sensiblen Daten ungewollt zugänglich werden.

So machst du Drahtlosdrucker und dein Heimnetzwerk sicher!

Drahtlosdrucker und Heimnetzwerk sichern.

Viele Menschen machen sich Sorgen, dass jemand ihren Computer hacken könnte. Den drahtlosen Drucker haben die meisten dabei nicht auf dem Schirm – obwohl er oft genau dort steht, wo Hacker ansetzen. Ungesicherte Drucker sind eine klassische Einstiegstür ins Heimnetzwerk.

Cybernews hat das 2022 eindrücklich bewiesen: Fast 28.000 ungesicherte Drucker weltweit wurden absichtlich gekapert – mit einer Erfolgsquote von 56 Prozent. Die Drucker wurden anschließend dazu gebracht, einen Leitfaden zur Druckersicherheit auszudrucken. Ironischer geht es kaum.

Dieser Artikel zeigt dir sieben konkrete Maßnahmen, mit denen du deinen Drucker und dein Heimnetzwerk absicherst – von der Firmware bis zur Netzwerktrennung.

Ein Drucker, der im Hintergrund läuft und nie aktualisiert wird, ist für Angreifer oft die einfachste Tür ins Netzwerk.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Standard-Anmeldedaten sofort ändern

Wenn du einen neuen Drucker kaufst, wird er mit Standardeinstellungen ausgeliefert. Die Hersteller geben dir eine Möglichkeit, dein Gerät anzuschließen und einzurichten – dazu gehören in der Regel Standard-Anmeldeinformationen.

Ändere diese Standarddaten sofort bei der Einrichtung. Hacker verwenden eine Masterliste mit all diesen Standardeinstellungen und fügen sie in automatisierte Skripte ein – so lange, bis ein Treffer landet. Erstelle stattdessen ein sicheres Passwort mit mindestens 12 Zeichen, einer Mischung aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen.

Drucker-Firmware konsequent aktuell halten

Wie Computer, Software und Apps muss auch die Firmware deines Druckers regelmäßig aktualisiert werden. Diese Updates enthalten oft wichtige Sicherheits-Patches. Kein Update bedeutet offene Flanken.

Firmware-Updates sind nicht so offensichtlich wie Software-Updates – du bekommst in der Regel keine Popup-Benachrichtigung. Suche aktiv an drei Stellen: in der Dienstprogramm-App des PC-Herstellers auf einem angeschlossenen Gerät, direkt am Bedienfeld des Druckers und in der auf dem PC installierten App des Druckerherstellers.

Netzwerk-Firewall als aktive Kontrollinstanz

Eine Netzwerk-Firewall überwacht den Datenverkehr und blockiert verdächtige Aktivitäten, bevor sie Schaden anrichten. Konfiguriere die Firewall so, dass sie den ein- und ausgehenden Druckerverkehr explizit im Blick behält.

Drucker im Gastnetzwerk isolieren

Die meisten heutigen Router ermöglichen es dir, ein Gastnetzwerk einzurichten – ein separates WLAN, das über denselben Router läuft wie dein Hauptnetzwerk. So ist es für Hacker deutlich schwieriger, von einem Netzwerk zum anderen zu gelangen.

Du kannst trotzdem von Geräten im Hauptnetzwerk auf dem Drucker drucken – du musst nur alles richtig konfigurieren. Wer dabei Hilfe braucht, kann sich direkt an uns wenden. Mehr zu IoT-Geräten und Gastnetzwerken findest du auch in unserem Artikel Sicherheit zu Hause: Binde IoT-Geräte ins Gast-WLAN ein.

Ungenutzte Ports und Dienste abschalten

IoT-Geräte wie Drucker haben oft viele Anschlussmöglichkeiten – Ports und Dienste, die du möglicherweise gar nicht brauchst. Jeder offene Port ist ein potenzieller Einstiegspunkt für Angreifer.

Deaktiviere alles, was du nicht aktiv nutzt. Das reduziert die Angriffsfläche spürbar und kostet dich nur ein paar Minuten in den Druckereinstellungen.

Drucker bei Nichtgebrauch vom Netz trennen

Die meisten Heimdrucker werden nur selten benutzt – vielleicht einmal im Monat oder ein paar Mal im Jahr. Wenn du deinen Drucker nicht brauchst, steck ihn aus.

Ein ausgeschaltetes Gerät ist nicht erreichbar. Kein Strom, kein Zugriff – so einfach ist das.

Bewährte Cyber-Hygiene als Grundlage

Dein Drucker ist nur ein Gerät in deinem Netzwerk. Im Jahr 2022 lag die durchschnittliche Anzahl der angeschlossenen Geräte pro US-Haushalt bei 22. Jedes davon ist ein potenzieller Angriffspunkt – deshalb zählt das Gesamtbild.

Nutze immer sichere Passwörter mit mindestens 10 bis 12 Zeichen und einer Mischung aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen. Halte Software und Firmware auf allen Geräten aktuell, und setze wo immer möglich Multi-Faktor-Authentifizierung ein. Aktiviere Gerätefirewalls und stelle sicher, dass auf allen Geräten ein gutes Antivirenprogramm installiert ist.

Melde dich niemals über einen Link, den du per E-Mail oder SMS erhalten hast, bei einem Konto an. Lerne, wie du Phishing erkennst, und hol dir eine zweite Meinung, bevor du klickst. Lass mindestens alle ein bis zwei Jahre eine Sicherheitsüberprüfung von einem Profi durchführen.

Hol dir Hilfe bei der Sicherung deiner Daten

Die IT-Profis von pirenjo.IT helfen dir dabei, deine Daten zu schützen und deine Geräte sicher zu betreiben. Mach noch heute einen Termin für ein Kennenlerngespräch.

Wie oft sollte ich die Firmware meines Druckers aktualisieren?

Prüfe mindestens alle drei Monate, ob ein Firmware-Update verfügbar ist. Ein kurzer Blick in die Druckersoftware oder auf die Hersteller-Website reicht meistens aus.

Was ist ein Gastnetzwerk und warum ist es für Drucker sinnvoll?

Ein Gastnetzwerk ist ein separates WLAN über denselben Router – dein Drucker ist dort von Computern und Smartphones isoliert, sodass ein kompromittierter Drucker nicht auf deine sensiblen Daten zugreifen kann.

Kann pirenjo.IT in Stuttgart bei der Einrichtung eines sicheren Heimnetzwerks helfen?

Ja, pirenjo.IT betreut Privatkunden und kleine Unternehmen im Raum Stuttgart bei der sicheren Konfiguration von Heimnetzwerken – inklusive Drucker, Router und Firewall. Vereinbare einfach ein Kennenlerngespräch, um die Situation zu besprechen.

Welche Ports sollte ich an meinem Drucker deaktivieren?

Deaktiviere alle Ports und Dienste, die du nicht aktiv nutzt – dazu zählen häufig FTP, Telnet oder nicht benötigte USB-Sharing-Dienste. Frag einen IT-Profi, welche Dienste für deinen Einsatzzweck wirklich notwendig sind.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Sicherheitsüberprüfungen für Heimnetzwerke an?

Ja, pirenjo.IT führt für Privathaushalte und Unternehmen in Waiblingen und der Region Rems-Murr regelmäßige Sicherheitschecks durch – dabei werden Drucker, Router, Endgeräte und Netzwerkkonfiguration auf Schwachstellen geprüft.

Push-Bombing: So verhinderst du es!

Explodierender Kopf eines Mannes mit Smartphone symbolisiert Push-Bombing.

Die Übernahme von Cloud-Konten ist zu einem ernsten Problem für Unternehmen geworden. Zwischen 2019 und 2021 stieg die Zahl der Kontoübernahmen (ATO) um 307 %. Denk daran, wie viele Vorgänge in deinem Unternehmen einen Benutzernamen und ein Passwort erfordern – Mitarbeitende melden sich täglich bei zahlreichen Systemen und Cloud-Anwendungen an, und genau das machen Hacker sich zunutze.

Dieser Artikel erklärt, wie Push-Bombing funktioniert, warum selbst MFA keinen vollständigen Schutz bietet, und welche Maßnahmen dein Unternehmen konkret ergreifen kann.

Multi-Faktor-Authentifizierung als erste Verteidigungslinie

Viele Organisationen verwenden die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA). Sie ist eine bewährte Methode, um Angreifer zu stoppen, die sich Zugang zu Benutzernamen und Passwörtern verschafft haben. MFA schützt Cloud-Konten seit Jahren zuverlässig.

Aber gerade diese Effektivität hat Hacker zu Workarounds verleitet. Eine dieser Methoden zur Umgehung der MFA ist Push-Bombing.

Wie Push-Bombing funktioniert

Wenn ein Benutzer die MFA für ein Konto aktiviert, erhält er nach der Eingabe seiner Anmeldedaten eine Autorisierungsanfrage – üblicherweise per SMS, als Popup-Fenster auf dem Gerät oder als App-Benachrichtigung. Das Empfangen dieser Anfrage ist ein normaler Bestandteil des Anmeldevorgangs und etwas, das Benutzer kennen und dem sie vertrauen.

Beim Push-Bombing beginnen Hacker mit den Anmeldedaten des Benutzers, die sie durch Phishing oder aus gestohlenen Datensätzen erhalten haben. Sie nutzen den Push-Benachrichtigungsprozess aus, indem sie mehrfach hintereinander Anmeldeversuche starten. Dadurch erhält der legitime Benutzer mehrere Push-Benachrichtigungen in kurzer Folge.

Viele Menschen hinterfragen den Erhalt eines unerwarteten Codes zunächst kritisch. Wird jemand jedoch mit diesen Codes bombardiert, kann es leicht passieren, dass er versehentlich auf „Genehmigen“ tippt. Push-Bombing ist ein Social-Engineering-Angriff, der darauf abzielt, den Benutzer zu verwirren und zu zermürben, bis er dem Hacker unbeabsichtigt Zugang gewährt.

5 Maßnahmen gegen Push-Bombing in deinem Unternehmen

Wer MFA aktiviert hat, fühlt sich oft sicher – und unterschätzt genau deshalb Angriffe wie Push-Bombing. Sicherheit entsteht nicht durch eine einzige Maßnahme, sondern durch mehrere Schutzebenen, die ineinandergreifen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Mitarbeitende als entscheidender Sicherheitsfaktor

Wenn ein Benutzer einen Push-Bombing-Angriff erlebt, kann das verstörend und verwirrend sein. Wer im Vorfeld geschult wurde, ist besser darauf vorbereitet, sich zu verteidigen.

Informiere dein Team darüber, was Push-Bombing ist und wie es funktioniert. Schule alle im richtigen Umgang mit MFA-Benachrichtigungen, die nicht angefordert wurden. Gib deinen Mitarbeitenden außerdem die Möglichkeit, solche Angriffe zu melden – so kann dein IT-Sicherheitsteam andere Benutzer warnen und die Anmeldedaten aller gezielt schützen.

Weniger Apps, weniger Angriffsfläche

Im Durchschnitt nutzen Mitarbeitende pro Tag 36 verschiedene Cloud-basierte Dienste. Das ist eine Menge an Anmeldungen, die es zu verwalten gilt. Je mehr Logins jemand täglich nutzt, desto größer ist das Risiko eines gestohlenen Passworts.

Schau dir an, wie viele Anwendungen dein Unternehmen tatsächlich einsetzt, und suche aktiv nach Möglichkeiten, die Anwendungsflut zu verringern. Plattformen wie Microsoft 365 und Google Workspace bündeln viele Tools hinter einem einzigen Login. Das vereinfacht deine Cloud-Umgebung und verbessert gleichzeitig Sicherheit und Produktivität.

Phishing-resistente MFA als zuverlässiger Schutz

Du kannst Push-Bombing-Angriffe gezielt vereiteln, indem du zu einer anderen Form der MFA wechselst. Phishing-resistente MFA verwendet einen Passkey auf dem Gerät oder einen physischen Sicherheitsschlüssel zur Authentifizierung – ohne Push-Benachrichtigung, die genehmigt werden müsste.

Diese Lösung ist aufwändiger einzurichten, aber sie ist auch sicherer als text- oder appbasierte MFA. Wer Push-Bombing dauerhaft ausschließen will, kommt an phishing-resistenten Methoden nicht vorbei.

Starke Passwortrichtlinien als Grundlage

Damit Hacker mehrere Push-Benachrichtigungen senden können, brauchen sie zunächst die Anmeldedaten des Benutzers. Starke Passwortrichtlinien verringern die Wahrscheinlichkeit, dass ein Passwort überhaupt geknackt wird.

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Zu den bewährten Standards gehören mindestens ein Groß- und ein Kleinbuchstabe, eine Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen, der Verzicht auf persönliche Informationen im Passwort, sichere Aufbewahrung der Zugangsdaten und keine Wiederverwendung von Passwörtern für mehrere Konten. Wer das konsequent umsetzt, entzieht Angreifern bereits im ersten Schritt die Grundlage. Mehr dazu, wie du deine Konten generell absichern kannst, zeigt dieser Artikel über den Vergleich der sichersten MFA-Methoden.

Identitätsmanagement-Lösung als zentrale Schutzebene

Fortschrittliche Identitätsmanagement-Lösungen fassen alle Anmeldungen in einer einzigen Lösung zusammen. Benutzer verwalten dann nur noch eine Anmeldung und eine MFA-Eingabeaufforderung statt mehrerer. Das reduziert die Angriffsfläche erheblich.

Darüber hinaus ermöglichen solche Lösungen kontextbezogene Anmeldungsrichtlinien. Das System kann automatisch Anmeldeversuche außerhalb eines bestimmten geografischen Bereichs blockieren, Anmeldungen zu ungewöhnlichen Zeiten unterbinden, und eingreifen, wenn andere kontextbezogene Faktoren nicht erfüllt sind. Das schafft echte Planbarkeit in der Zugangssicherheit.

Brauchst du Hilfe bei der Verbesserung deiner Identitäts- und Zugangssicherheit?

Die Multi-Faktor-Authentifizierung allein reicht nicht aus. Unternehmen brauchen mehrere Schutzebenen, um das Risiko eines Cloud-Angriffs zu verringern. Vereinbare noch heute einen Termin für ein Kennenlerngespräch – die IT-Sicherheitsexperten von pirenjo.IT machen deine Online-Konten bombensicher.

Was ist Push-Bombing und wie erkenne ich es?

Push-Bombing liegt vor, wenn du innerhalb kurzer Zeit mehrere MFA-Genehmigungsanfragen erhältst, obwohl du dich gerade nicht anmeldest. Brich den Vorgang sofort ab, genehmige nichts und melde den Vorfall deinem IT-Team.

Welche MFA-Methode schützt am besten vor Push-Bombing?

Phishing-resistente MFA mit einem Passkey auf dem Gerät oder einem physischen Sicherheitsschlüssel ist am sichersten, weil es keine genehmigungspflichtige Push-Benachrichtigung gibt. SMS-basierte oder app-basierte MFA bleibt anfällig für Push-Bombing.

Wie schützt pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart vor Kontoübernahmen?

pirenjo.IT analysiert für Unternehmen im Raum Stuttgart die bestehende Zugangs- und MFA-Infrastruktur und empfiehlt konkrete Maßnahmen – von phishing-resistenter MFA bis hin zu Identitätsmanagement-Lösungen mit kontextbezogenen Richtlinien.

Hilft ein Passwortmanager dabei, Push-Bombing zu verhindern?

Ein Passwortmanager hilft indirekt: Er sorgt für starke, einzigartige Passwörter pro Konto und reduziert damit die Wahrscheinlichkeit, dass Anmeldedaten überhaupt in fremde Hände gelangen. Ohne Zugangsdaten können Hacker keinen Push-Bombing-Angriff starten.

Kann pirenjo.IT Mitarbeitende in Waiblingen im Umgang mit MFA-Angriffen schulen?

Ja – pirenjo.IT bietet Security-Awareness-Schulungen für Unternehmen in Waiblingen und dem Rems-Murr-Kreis an, in denen Mitarbeitende lernen, Push-Bombing und andere Social-Engineering-Angriffe zu erkennen und richtig zu reagieren.

Mobile Malware hat zugenommen: Was solltest du tun?

Mobile Malware ist auf dem Vormarsch! Das sollten Sie tun!

Cybersecurity-Forscher haben eine alarmierende Statistik aufgedeckt: In den ersten Monaten des Jahres 2022 stiegen die Angriffe mit mobiler Malware um 500 % an. Das ist nicht nur wegen des Ausmaßes beunruhigend, sondern auch, weil viele Menschen ihre Smartphones noch immer nicht ausreichend schützen.

Mehr als 60 % des digitalen Betrugs erfolgt heute über mobile Geräte. Dennoch sichern die meisten Menschen ihren Computer konsequenter als ihr Smartphone. Dein Handy ist längst ein Minicomputer – und sollte auch so behandelt werden.

Tipps zur Verbesserung der Sicherheit deines Smartphones

Wir sehen immer wieder, dass Smartphones im Unternehmensalltag wie selbstverständlich für E-Mails, Freigaben und Kundenkommunikation genutzt werden – aber kaum jemand hat eine Anti-Malware-App installiert. Das ist eine offene Flanke.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Mobile Anti-Malware als erste Verteidigungslinie

Auch Mobiltelefone brauchen ein Antiviren- und Antimalwareprogramm. Malware kann und wird Smartphones und Tablets infizieren. Stell sicher, dass eine zuverlässige Anti-Malware-App auf deinem Handy installiert ist.

Hüte dich dabei vor Gratisangeboten. Kostenlose Sicherheitsanwendungen klingen verlockend – sind aber oft selbst der Angriffsvektor. Malware ist häufig genau in solchen kostenlosen Apps versteckt.

Unbekannte App-Quellen als unterschätztes Risiko

Lade mobile Anwendungen nur aus vertrauenswürdigen Quellen herunter – also ausschließlich aus dem Apple App Store, Google Play, dem Microsoft Store oder dem Amazon App Store. Apps außerhalb dieser Stores zu installieren ist ein ernstes Sicherheitsrisiko.

Recherchiere den App-Entwickler zusätzlich kurz online und prüfe seinen Ruf. Wenn du eine gefährliche App auf dein Telefon lädst, kann sie es mit Malware infizieren – und diese bleibt oft zurück, selbst wenn du die App später wieder löschst.

E-Mail auf dem Handy ist nicht automatisch sicherer

Viele rufen E-Mails lieber auf dem Handy ab, weil es bequemer ist. Dabei entsteht schnell ein falsches Gefühl von Sicherheit. Das Gerät ändert nichts an der Gefährlichkeit einer Phishing-Mail.

Sei genauso vorsichtig bei unerwarteten E-Mails und bei Nachrichten, die sich als legitim ausgeben. Auf dem Smartphone ist es außerdem schwierig, mit dem Cursor über einen Link zu fahren, ohne zu klicken. Wenn du etwas Fragwürdiges siehst, öffne die E-Mail lieber am PC – dort kannst du Links vor dem Klicken prüfen.

SMS-Phishing (Smishing) als wachsende Bedrohung

Im März 2022 übertraf Text-Spam erstmals die Robocalls. Unerwünschte Textnachrichten nahmen um 30 % zu – zehn Prozentpunkte mehr als Robo-Anrufe. Viele dieser Spam-Texte sind sogenanntes Smishing.

Smishing ist die SMS-Version von Phishing. Die Texte enthalten in der Regel bösartige Links. Klickst du darauf, kann ein Angreifer in dein Gerät eindringen oder dich zur Eingabe persönlicher Daten verleiten.

Achte auf Nachrichten, die keinen Sinn ergeben – zum Beispiel Versandbenachrichtigungen für Bestellungen, die du gar nicht aufgegeben hast. Phishing per Textnachricht ist ein wachsendes Problem, und viele tappen genau deshalb in die Falle, weil sie damit noch nicht vertraut sind.

Alte Apps als stille Sicherheitslücke

Ungefähr 2,6 Millionen Apps wurden seit einem Jahr oder länger nicht mehr aktualisiert. Werden Apps vom Entwickler aufgegeben, entstehen Sicherheitslücken auf deinem Gerät. Hacker suchen gezielt nach solchen Schwachstellen.

Geh dein Gerät durch und entferne alte Anwendungen, die du nicht mehr nutzt. Es gibt keinen Grund, sie aufzubewahren und damit dein Gerät zu gefährden.

Achte außerdem auf den Zeitpunkt der letzten Aktualisierung. Liegt diese mehr als ein Jahr zurück, solltest du die App durch etwas Aktuelleres ersetzen. App-Updates enthalten oft sicherheitsrelevante Patches – und ein Jahr ohne Update ist zu lang.

Betriebssystem-Updates nicht aufschieben

Nutzt du die aktuelle Version von Android oder iOS? Wer Updates nicht installiert, lässt Schwachstellen offen, über die Hacker Daten ausspähen können. Automatisiere Updates so weit wie möglich.

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Wenn du ein Unternehmen mit mehreren Geräten führst, ist es sinnvoll, deine Smartphones in einen Plan für Managed IT Services aufzunehmen. So fällt kein Gerät durchs Raster – und Updates laufen automatisiert im Hintergrund.

VPN im öffentlichen WLAN als Mindestschutz

Öffentliches WLAN ist gefährlich. Die meisten wissen das – nutzen es aber trotzdem, weil das Datenvolumen knapp ist oder der Mobilfunkempfang schlecht. Beides sind nachvollziehbare Gründe, aber kein Freifahrtschein für ungesicherte Verbindungen.

Wenn du eine VPN-Anwendung verwendest, kannst du dich mit deutlich geringerem Risiko in öffentliches WLAN einwählen. VPNs leiten deine Daten über einen verschlüsselten Server – und schützen sie so vor Mitlesern, die im selben Netzwerk lauern. Weitere Hinweise zum sicheren Umgang mit mobilen Geräten findest du auch in unserem Artikel Wie du deine mobilen Geräte vor Cyberangriffen schützt.

Mobile Sicherheitslösungen zur Vorbeugung einer Datenpanne

Warte nicht, bis dein Telefon mit Malware infiziert ist, um es richtig zu sichern. Wir helfen dir mit automatisierten Lösungen, deine Geräte, Konten und Daten zu schützen. Vereinbare jetzt ein Kennenlerngespräch! Die Experten für IT-Sicherheit von pirenjo.IT freuen sich, dir zu helfen.

Wie erkenne ich, ob mein Smartphone mit Malware infiziert ist?

Achte auf ungewöhnlich hohen Akkuverbrauch, unbekannte Apps, erhöhtes Datenvolumen oder langsame Performance – das können Hinweise auf Malware sein. Im Zweifel hilft ein Scan mit einer vertrauenswürdigen Anti-Malware-App.

Sind iPhones sicherer als Android-Geräte?

iOS ist durch sein geschlossenes Ökosystem etwas restriktiver – aber kein System ist immun. Beide Plattformen profitieren von aktuellen Betriebssystem-Updates, einer guten Anti-Malware-App und bewusstem Nutzerverhalten.

Welche Mobile-Security-Lösung empfiehlt pirenjo.IT für Unternehmen in Stuttgart?

Für Unternehmen in Stuttgart empfehlen wir eine Kombination aus Mobile Device Management (MDM) und automatisierten Update-Richtlinien – eingebettet in einen Managed-IT-Vertrag, damit kein Gerät vergessen wird.

Reicht ein VPN aus, um mein Smartphone vollständig zu schützen?

Ein VPN schützt deine Datenübertragung im öffentlichen WLAN, ersetzt aber keine Anti-Malware-App und kein regelmäßiges Update. Prüfe, ob du alle drei Schutzebenen aktiv nutzt.

Kann pirenjo.IT in Waiblingen auch Smartphones in bestehende IT-Konzepte integrieren?

Ja – als IT-Systemhaus in Waiblingen binden wir mobile Geräte direkt in bestehende Sicherheitskonzepte ein, inklusive MDM, VPN-Anbindung und automatischer Patch-Verwaltung.

So nutzt du ChatGPT sinnvoll im Unternehmen!

ChatGPT sinnvoll im Unternehmen einsetzen.

ChatGPT taucht inzwischen in immer mehr Alltagstools auf – Bing und Google nutzen das Sprachmodell bereits, und viele Geschäftsanwendungen folgen. Teams setzen es ein für alles von E-Mail-Entwürfen bis zur Ideenfindung für Produktnamen.

Das klingt verlockend – aber eine unbedachte Nutzung kann schnell zum Problem werden. Dieser Artikel zeigt dir, welche Regeln du brauchst, wo ChatGPT wirklich hilft, und worauf du beim Datenschutz achten musst.

Best Practices für die Nutzung von ChatGPT

Die Schwächen von ChatGPT verstehen

Es handelt sich noch um eine sehr neue Technologie – und sie macht Fehler. Wenn du ChatGPT zum ersten Mal benutzt, erscheint direkt eine entsprechende Warnung. Verwende die Antworten nie ohne menschliche Überprüfung und Überarbeitung.

ChatGPT kann dir zum Beispiel eine Richtlinie für die Gerätenutzung durch Mitarbeiter erstellen – auf Wunsch in Minuten. Allerdings können darin Dinge stehen, die nicht ganz korrekt sind. Nutze es als Hilfestellung, nicht als Ersatz für von Menschen erstellte Inhalte.

Ein weiterer Schwachpunkt ist mögliche Verzerrung. Da das Modell mit riesigen Mengen an Inhalten trainiert wurde, kann es sich schlechte Gewohnheiten aneignen. Du könntest voreingenommene oder schockierende Antworten erhalten. Betrachte das Tool aus menschlicher Sicht als ein Kleinkind, das Aufsicht braucht.

Die Rolle von ChatGPT klar definieren

Bevor du ChatGPT in deinem Unternehmen einsetzt, musst du seine Rolle definieren. Die Bandbreite reicht von der Beantwortung von Kundenanfragen bis zur Entwicklung von Ideen für neue Produkte.

Mit einer klaren Rolle kannst du die Leistungsfähigkeit besser nutzen – und gleichzeitig Regeln aufstellen, die Missbrauch verhindern. Lege genau fest, für welche Aufgaben dein Unternehmen ChatGPT zulässt und für welche nicht.

Auf diese Weise setzt dein Team das Tool dort ein, wo es sinnvoll ist – und eine unkontrollierte Nutzung wird von Anfang an ausgeschlossen.

Datenschutz für Kunden beachten

Datenschutz ist ein zentraler Aspekt jedes Unternehmens – und ChatGPT bildet da keine Ausnahme. Wenn du das Tool in deine Arbeit integrierst, musst du die Privatsphäre deiner Kunden im Blick behalten. Italien hat ChatGPT im März 2023 sogar vorübergehend verboten – wegen genau dieser Datenschutzbedenken.

Sei dir bewusst, dass ChatGPT Mitarbeiter- oder Kundendaten gefährden kann. Begrenze das Potenzial für Datenabfluss aktiv. Du kannst ChatGPT zum Beispiel so konfigurieren, dass die Sammlung von Kundendaten stoppt, sobald alle erforderlichen Informationen vorliegen.

Menschliche Kontrolle gewährleisten

ChatGPT ist ein leistungsfähiges Werkzeug – aber kein Ersatz für menschliche Interaktion. Um sicherzustellen, dass die Ergebnisse sachdienlich und korrekt sind, ist menschliche Kontrolle unverzichtbar. Sie verhindert unangemessene Antworten, die sich negativ auf dein Unternehmen auswirken könnten.

ChatGPT in den bestehenden Kundenservice einbinden

Die Integration von ChatGPT in deine Kundendienstkanäle kann die Kundenerfahrung verbessern und gleichzeitig die Arbeitsbelastung verringern. Binde es in deine Website, soziale Medien und andere Support-Kanäle ein – es liefert Echtzeit-Antworten auf Kundenanfragen.

Aber auch hier gilt: Menschen müssen ChatGPT und seine Antworten im Blick behalten. Ein intelligenter Einsatz verringert die Wartezeit für Kunden und verbessert die Erfahrung mit deinem Unternehmen.

Performance messen und optimieren

Die Messung der Leistung von ChatGPT ist entscheidend, um sicherzustellen, dass es wirklich einen Mehrwert bringt. Analysiere dazu Kundenzufriedenheit, Reaktionszeit und die Zahl bearbeiteter Anfragen.

Schau dir auch Produktivitätsstatistiken an: Spart der Einsatz von ChatGPT bei der Erstellung von Kunden-E-Mails Zeit – oder braucht dein Team genauso lange, um die Antworten zu überarbeiten? Auf Basis dieser Analyse kannst du ChatGPT optimieren und zu einer besseren Unterstützung für dein Unternehmen machen.

Transparent bei der Nutzung sein

Sei offen, wenn du ChatGPT für E-Mail-Antworten oder andere Aufgaben einsetzt. Deine Kunden werden deine Ehrlichkeit zu schätzen wissen. In deinen Richtlinien reicht zum Beispiel ein klarer Satz:

„Wir setzen KI für bestimmte Inhalte ein und bearbeiten und überprüfen die Ergebnisse stets.“

Die Verwendung von KI-generierten Inhalten ist noch ein heikles Thema. Verantwortungsbewusste Unternehmen sagen ihren Kunden genau, wo und wie sie KI einsetzen.

ChatGPT sinnvoll einsetzen – mit klaren Regeln

ChatGPT ist ein starkes Werkzeug – aber es steckt noch in den Kinderschuhen. Wer es unbedacht einsetzt, riskiert Datenschutzprobleme, fehlerhafte Inhalte und Vertrauensverlust bei Kunden. Wer klare Regeln definiert, Kontrolle behält und Leistung misst, holt den echten Nutzen heraus.

Wenn dich interessiert, wie KI-Tools wie ChatGPT mit Microsoft Copilot zusammenwirken können, findest du dort einen praxisnahen Einstieg. Und wer manuelle Prozesse in seinem Unternehmen noch nicht automatisiert hat, sollte sich fragen: Was kostet dich das eigentlich jeden Monat?

Brauchst du Hilfe bei der Navigation durch die sich schnell verändernde Technologielandschaft? Vereinbare noch heute ein Kennenlerngespräch und lass dich von den IT-Experten von pirenjo.IT beraten.

Für welche Aufgaben eignet sich ChatGPT im Unternehmensalltag am besten?

ChatGPT hilft gut bei der Erstellung von Textentwürfen, der Beantwortung von Kundenanfragen und der Ideenfindung – immer mit menschlicher Kontrolle im Anschluss.

Wie verhindere ich, dass Mitarbeitende ChatGPT unkontrolliert einsetzen?

Definiere schriftlich, für welche Aufgaben ChatGPT erlaubt ist, und schule dein Team entsprechend – klare Nutzungsrichtlinien sind der erste Schritt.

Welche Datenschutzrisiken entstehen beim Einsatz von ChatGPT in Stuttgarter Unternehmen?

Kunden- und Mitarbeiterdaten dürfen nicht ungefiltert in ChatGPT eingegeben werden – als Unternehmen im Raum Stuttgart bist du an die DSGVO gebunden und haftest bei Datenpannen.

Muss ich meinen Kunden mitteilen, dass ich KI-generierte Inhalte verwende?

Eine transparente Kommunikation ist zwar gesetzlich nicht überall vorgeschrieben, stärkt aber das Vertrauen deiner Kunden und schützt dich vor Reputationsschäden.

Können KMU aus Waiblingen ChatGPT ohne eigene IT-Abteilung sinnvoll nutzen?

Ja – ein externer IT-Dienstleister aus der Region kann dir helfen, die richtigen Nutzungsregeln zu definieren, Datenschutzvorgaben einzuhalten und das Tool sicher in bestehende Prozesse einzubinden.

Passwörter durch sichere Passkeys ersetzen?

Passwörter durch sichere Passkeys ersetzen - Titel

Passwörter sind die am häufigsten verwendete Methode der Authentifizierung – aber auch eine der schwächsten. Sie sind oft leicht zu erraten oder zu stehlen, und viele Menschen verwenden dasselbe Passwort für mehrere Konten. Das macht sie anfällig für Cyberangriffe.

Die schiere Menge an Passwörtern, die sich Menschen merken müssen, ist groß. Das führt zu Gewohnheiten, die Kriminellen in die Hände spielen: schwache Passwörter, unsichere Speicherung, und immer wieder dasselbe Kennwort für verschiedene Dienste.

61 % aller Datenschutzverletzungen betreffen gestohlene oder gehackte Anmeldedaten.

In den letzten Jahren hat sich eine bessere Lösung herausgebildet – Passkeys. Passkeys sind sicherer als Passwörter und bieten eine bequemere Möglichkeit, sich bei deinen Konten anzumelden. Dieser Artikel zeigt dir, wie Passkeys funktionieren, welche Vorteile sie bringen, und wo aktuell noch Grenzen liegen.

Was ist Passkey-Authentifizierung?

Passkeys funktionieren, indem sie für jeden Anmeldeversuch einen eindeutigen Code erzeugen, der dann vom Server validiert wird. Dieser Code wird anhand einer Kombination von Informationen über den Benutzer und das Gerät erstellt, das zur Anmeldung verwendet wird.

Du kannst dir Passkeys als einen digitalen Berechtigungsnachweis vorstellen. Mit einem Passkey authentifizierst du dich bei einem Webdienst oder einem cloudbasierten Konto – die Eingabe eines Benutzernamens und eines Passworts ist nicht erforderlich.

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FIDO2 (Fast IDentity Online 2) ist ein Standard, der eine starke Authentifizierungslösung im Web ermöglicht.

Diese Authentifizierungstechnologie nutzt die Web-Authentifizierung (WebAuthn). Das ist eine Kernkomponente von FIDO2, einem Authentifizierungsprotokoll. Anstelle eines eindeutigen Passworts wird zur Benutzerüberprüfung die Public-Key-Kryptographie verwendet.

Das Gerät des Benutzers speichert den Authentifizierungsschlüssel – dabei kann es sich um einen Computer, ein mobiles Gerät oder ein Gerät mit Sicherheitsschlüssel handeln. Er wird dann von Websites verwendet, die Passkeys aktiviert haben, um den Benutzer anzumelden.

Vorteile von Passkeys gegenüber Passwörtern

Wer heute noch ausschließlich auf Passwörter setzt, arbeitet mit einem Sicherheitsmodell von gestern. Passkeys sind nicht perfekt – aber sie schließen die größten Lücken.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Mehr Sicherheit durch kryptografische Schlüssel

Passkeys sind schwieriger zu hacken als Passwörter – insbesondere dann, wenn der Schlüssel aus einer Kombination von biometrischen und Gerätedaten generiert wird.

Biometrische Daten können Gesichtserkennung oder Fingerabdruck-Scans umfassen. Geräteinformationen wie die MAC-Adresse oder der Standort des Geräts kommen ergänzend hinzu. Das macht es für Angreifer deutlich schwieriger, Zugang zu deinen Konten zu erhalten.

Einfacher Einstieg, kein Passwort-Stress

Bei der Kennwortauthentifizierung müssen Benutzer oft viele komplexe Kennwörter merken. Das ist zeitaufwändig und fehleranfällig.

Das Vergessen von Passwörtern ist keine Seltenheit – und das Zurücksetzen kostet Zeit. Jedes Mal, wenn eine Person ihr Passwort zurücksetzen muss, dauert das durchschnittlich drei Minuten und 46 Sekunden.

Passkeys beseitigen dieses Problem, indem sie einen einzigen Code bereitstellen. Du kannst denselben Code für alle deine Konten verwenden – das vereinfacht die Anmeldung und verringert die Wahrscheinlichkeit, Zugangsdaten zu verlieren.

Wirksamer Schutz gegen Phishing

Phishing-Betrug mit Zugangsdaten ist weit verbreitet. Betrüger senden E-Mails, die vorgeben, dass mit dem Konto etwas nicht stimmt – du klickst auf einen Link und landest auf einer gefälschten Anmeldeseite, die deinen Benutzernamen und dein Passwort abgreift.

Wenn du dich stattdessen mit einem Passkey authentifizierst, funktioniert dieser Angriff nicht. Selbst wenn ein Hacker dein Kennwort hätte, käme er damit nicht weiter – er bräuchte zusätzlich die Passkey-Authentifizierung deines Geräts. Mehr dazu, wie du deine Konten generell absicherst, findest du im Artikel Wie du deine Onlinekonten vor Angriffen schützen kannst.

Hat die Verwendung von Passkeys Nachteile?

Passkeys sehen definitiv wie die Zukunft der Authentifizierungstechnologie aus. Aber es gibt einige Punkte, auf die du stoßen kannst, wenn du sie jetzt einführst.

Noch keine flächendeckende Verbreitung

Einer der Hauptnachteile ist, dass Passkeys noch nicht weit verbreitet sind. Viele Websites und Cloud-Dienste verlassen sich weiterhin auf Passwörter und sind noch nicht Passkey-fähig.

Das bedeutet, dass du für einige Konten weiterhin Passwörter verwenden musst – zumindest so lange, bis sich Passkeys weiter durchsetzen. Es kann etwas umständlich sein, Passkeys für einige Konten und herkömmliche Passwörter für andere zu verwenden.

Zusätzliche Hardware und Software erforderlich

Ein Vorteil von Passwörtern ist, dass sie kostenlos und einfach zu verwenden sind – du erstellst sie einfach bei der Registrierung auf einer Website.

Passkeys erfordern zusätzliche Hardware und Software, um die Codes zu erzeugen und zu validieren. Das kann für Unternehmen anfangs kostspielig sein. Aber es gibt ein Einsparungspotenzial durch verbesserte Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit, das die Implementierungskosten aufwiegen kann.

Jetzt auf die Zukunft der Authentifizierung vorbereiten

Passkeys sind eine sicherere und bequemere Alternative zu Passwörtern. Sie sind schwerer zu hacken und vereinfachen die Anmeldung bei deinen Konten spürbar. Kein Passwort vergessen. Kein mühsames Zurücksetzen. Sondern ein kryptografischer Schlüssel, der zu deinem Gerät gehört.

Passkeys sind noch nicht überall verfügbar, und Unternehmen müssen unter Umständen ein Budget für die Implementierung einplanen. Trotzdem stellen sie eine vielversprechende Lösung für das Problem schwacher Passwörter dar – mit dem Potenzial, die Cybersicherheit und die Produktivität gleichermaßen zu verbessern. Einen guten Überblick über weitere Sicherheitsmaßnahmen findest du auch in unserem Artikel zur IT-Sicherheit für kleine Unternehmen.

Hilfe bei der Verbesserung deiner Identitäts- und Kontosicherheit

Ersetze deine Passwörter durch sicherere Passkeys – jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um mit der Umsetzung in deinem Unternehmen zu beginnen. Dabei helfen dir unsere IT-Sicherheitsprofis von pirenjo.IT. Ruf uns noch heute an, um ein Kennenlerngespräch zu vereinbaren.

Was ist der Unterschied zwischen einem Passkey und einem Passwort?

Ein Passwort ist ein geheimer Text, den du dir merkst und eingibst. Ein Passkey ist ein kryptografisches Schlüsselpaar, das auf deinem Gerät gespeichert wird und ohne manuelle Eingabe funktioniert – deutlich sicherer und phishing-resistent.

Kann ich Passkeys schon heute für mein Unternehmen einsetzen?

Ja, für viele Dienste wie Google, Microsoft oder Apple ist Passkey-Unterstützung bereits verfügbar. Für ältere oder spezialisierte Unternehmensanwendungen brauchst du möglicherweise noch eine Übergangslösung mit klassischen Passwörtern.

Unterstützt pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart bei der Einführung von Passkeys?

Ja, pirenjo.IT begleitet Unternehmen im Raum Stuttgart bei der Analyse und Einführung moderner Authentifizierungslösungen – von der Bestandsaufnahme bis zur Umsetzung.

Was passiert, wenn ich mein Gerät mit dem Passkey verliere?

Passkeys lassen sich über Cloud-Backup-Funktionen (z. B. iCloud Keychain oder Google Password Manager) wiederherstellen. Achte darauf, dass du vor der Einführung ein Wiederherstellungskonzept für dein Unternehmen festlegst.

Hilft pirenjo.IT Unternehmen in Waiblingen dabei, ihre Kontosicherheit zu verbessern?

Ja, als IT-Systemhaus in Waiblingen unterstützt pirenjo.IT lokale Unternehmen dabei, veraltete Passwort-Strategien durch moderne Authentifizierungsmethoden wie Passkeys zu ersetzen – praxisnah und ohne unnötigen Aufwand.