Diese Alltagsgegenstände können zu Identitätsdiebstahl führen

Alltagsgegenstände führen unter Umständen zu Identitätsdiebstahl.

Man würde nicht denken, dass ein Kinderspielzeug zur Preisgabe persönlicher Daten führen kann. Aber genau das passiert regelmäßig. Was ist mit deinem Mülleimer, der draußen steht? Er kann eine Fundgrube für einen Identitätsdieb sein, der nachts in der Nachbarschaft unterwegs ist.

Viele Alltagsgegenstände werden beim Thema Datensicherheit übersehen, weil die meisten Menschen ihren Fokus auf Computer und Cloud-Konten legen. Sichere Passwörter und ein Virenschutzprogramm für den PC sind wichtig – aber es gibt weitere Wege, über die Hacker und Diebe an deine persönlichen Daten gelangen. Dieser Artikel zeigt dir sechs gängige Alltagsgegenstände, über die Kriminelle deine Daten stehlen können.

6 Alltagsgegenstände, die Identitätsdiebstahl ermöglichen

Alte Smartphones als unterschätzte Datenschleuder

Menschen ersetzen ihre Smartphones etwa alle zweieinhalb Jahre. Das sind eine Menge alter Geräte, auf denen persönliche Daten schlummern.

Denk an alles, was auf deinem Mobiltelefon gespeichert ist: synchronisierte Cloud-Dienste, Banking-Apps, Business-Apps und persönliche Gesundheits-Apps. Mit der fortschreitenden Chiptechnologie speichern Smartphones heute auch Dokumente, Tabellen, Fotos und Videos.

Ein Cyberkrimineller stößt leicht auf ein altes Smartphone – in Wohltätigkeitsläden oder im Müll. Stelle sicher, dass du alte Smartphones ordnungsgemäß bereinigst, indem du alle Daten vollständig löschst. Elektronische Geräte gehören außerdem nicht in den normalen Hausmüll, sondern zu einer zertifizierten Recycling-Stelle.

Drahtlose Drucker als Einfallstor ins Netzwerk

Die meisten Drucker sind heute kabellos und damit Teil deines Heim- oder Arbeitsnetzwerks. Von einem anderen Raum aus zu drucken ist praktisch – aber die Internetverbindung des Druckers ist gleichzeitig ein Risiko für deine Daten.

Auf Druckern können sensible Dokumente wie Steuerunterlagen oder Verträge gespeichert sein. Die meisten Menschen denken beim Thema Datensicherheitsmaßnahmen nicht an Drucker – das macht sie anfällig. Ein Hacker kann Daten vom Drucker abrufen oder ihn als Brücke nutzen, um in andere Geräte im selben Netzwerk einzudringen.

Schütze deinen Drucker, indem du die Firmware regelmäßig aktualisierst und Updates sofort einspielst. Schalte ihn aus, wenn du ihn nicht brauchst – ein ausgeschalteter Drucker ist für Hacker nicht erreichbar.

USB-Sticks unbekannter Herkunft als Malware-Köder

Hast du schon einmal einen USB-Stick herumliegen gesehen? Vielleicht dachtest du, du hast ein kostenloses Speichermedium gefunden – oder du wolltest als hilfsbereiter Finder herausfinden, wem er gehört. Beides klingt nachvollziehbar, ist aber gefährlich.

Schließe niemals ein USB-Gerät unbekannter Herkunft an deinen Computer an. Das ist ein alter Trick von Hackern: Sie platzieren Malware auf Sticks und lassen sie als Köder liegen. Sobald du den Stick anschließt, kann er dein Gerät infizieren.

Alte Festplatten mit ungelöschten Restdaten

Wenn du einen alten Computer oder ein Wechsellaufwerk entsorgst, reicht es nicht aus, nur deine Dateien zu löschen. Auf Computerfestplatten können weitere persönliche Daten in System- und Programmdateien verbleiben.

Bist du noch in einem Browser angemeldet, sind viele deiner persönlichen Daten in Gefahr – Browser speichern Passwörter, Kreditkartendaten, Besuchsverlauf und mehr. Lass dir am besten von einem IT-Fachmann helfen, der dein Computerlaufwerk ordnungsgemäß löscht. Danach kannst du es sicher entsorgen, spenden oder weiterverwenden.

Die Mülltonne als Informationsquelle für Kriminelle

Kriminelle Identitätsdiebe sind nicht nur online aktiv. Sie durchsuchen auch tagsüber Mülltonnen in der Nachbarschaft – besonders an Abholtagen. Was du entsorgst, kann bares Geld für Betrüger sein.

Dein Müll kann bereits genehmigte Kreditkartenangebote enthalten, die du als Junk-Mail abgetan hast. Dazu kommen alte Kontoauszüge und Versicherungsunterlagen. Jeder dieser Gegenstände liefert Dieben Informationen, um Betrug zu begehen oder sich als dich auszugeben.

Ein Aktenvernichter ist hier dein bester Schutz. Schreddere alle Dokumente mit persönlichen Informationen, bevor du sie wegwirfst. Dieser eine zusätzliche Schritt kann dich vor einem kostspieligen Vorfall bewahren.

IoT-Spielzeug für Kinder als Angriffsziel

Elektronische Bären, smarte Kinderuhren, Barbies mit WLAN-Anbindung – alles Spielzeuge, die Hacker gezielt ins Visier nehmen. Bei der Hello Barbie von Mattel wurde festgestellt, dass sie den Diebstahl persönlicher Daten ermöglicht – ein Hacker konnte sogar das Mikrofon nutzen, um Familien auszuspionieren.

Eltern finden diese vernetzten Spielzeuge oft cool und denken dabei nicht an Datensicherheit. Weil es sich „nur“ um Kinderspielzeug handelt, ist die Sicherheit oft schwächer – und Cyberkriminelle wissen das. Genau deshalb haben sie es gezielt auf diese IoT-Geräte abgesehen.

Sei bei allen internetfähigen Geräten, die du ins Haus holst, kritisch – auch bei Spielzeug. Installiere alle Firmware-Updates und prüfe vorab, ob das Gerät bereits von einer Datenschutzverletzung betroffen war. Mehr dazu, wie du deine Onlinekonten und vernetzten Geräte schützen kannst, findest du in unserem Leitfaden.

IT-Sicherheitsprüfung für dein Zuhause – und ruhiger schlafen

Lass nicht zu, dass der Gedanke an Identitätsdiebstahl dich nachts wach hält. Ruf uns noch heute an und vereinbare ein Kennenlerngespräch. Eine IT-Sicherheitsprüfung durch unsere Experten von pirenjo.IT gibt dir Klarheit darüber, wo deine Schwachstellen liegen – und wie du sie schließt.

Wie lösche ich ein altes Smartphone richtig, bevor ich es entsorge?

Führe über die Geräteeinstellungen einen vollständigen Werksreset durch und entferne vorher alle verknüpften Konten. Bei Unsicherheit hilft ein IT-Fachmann, das Gerät sicher zu bereinigen.

Welche Dokumente sollte ich vor dem Wegwerfen unbedingt schreddern?

Schreddere alles mit Namen, Adresse, Kontonummern, Versicherungsdaten oder Unterschriften – also Kontoauszüge, Kreditkartenangebote, Arztbriefe und Verträge. Ein Aktenvernichter mit Kreuzschnitt bietet den besten Schutz.

Können Stuttgarter Unternehmen eine professionelle IT-Sicherheitsprüfung für ihre vernetzten Geräte beauftragen?

Ja – pirenjo.IT bietet Unternehmen im Raum Stuttgart gezielte IT-Sicherheitsprüfungen an, die auch Drucker, IoT-Geräte und Endgeräte umfassen. Vereinbare einfach ein kostenloses Erstgespräch.

Wie erkenne ich, ob ein IoT-Spielzeug eine Sicherheitslücke hat?

Prüfe beim Hersteller, ob es bekannte Sicherheitsvorfälle oder Firmware-Updates gibt, und vermeide Geräte ohne regelmäßige Update-Versorgung. Sicherheitsportale wie das BSI veröffentlichen Warnungen zu betroffenen Produkten.

Wo kann ich in Waiblingen alte Festplatten und Smartphones sicher entsorgen lassen?

In Waiblingen nimmst du elektronische Altgeräte beim Wertstoffhof des Rems-Murr-Kreises ab – für eine zertifizierte Datenlöschung vor der Entsorgung empfiehlt sich zusätzlich ein IT-Dienstleister wie pirenjo.IT.

Virtuelle Termine in Microsoft Teams – so geht’s!

Virtuelle Termine in Microsoft Teams - Titel

Die Terminplanung gehört für viele Teams zum Alltag. Vertriebsmitarbeiter vereinbaren virtuelle Termine, um Produktfragen zu klären. Softwareunternehmen ermöglichen Live-Demos. Therapeuten in der Ferntherapie lassen Videositzungen direkt buchen.

Microsoft Teams hat eine neue Funktion eingeführt: virtuelle Termine – eine eigene Art von Besprechungen, zugeschnitten auf die Zusammenarbeit mit Kunden. Dieser Artikel zeigt dir, was dahintersteckt, welche Features verfügbar sind und wie du die Funktion einrichtest.

Hast du bisher Teams und eine separate Online-Termin-App parallel genutzt? Mit dieser neuen Funktion wird das deutlich einfacher.

Was sind virtuelle Termine in Teams?

Virtuelle Termine bieten dir eine All-in-One Meeting-Plattform für Kundengespräche. Du kannst B2C-Meetings in Microsoft Teams planen, verwalten und durchführen.

Diese Funktion verbindet die Terminvereinbarung direkt mit der Videokonferenz-Oberfläche. Jeder, der den Link hat, kann am virtuellen Termin teilnehmen – ein Teams-Konto ist dafür nicht nötig.

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Die Leistungsfähigkeit von Microsofts Terminplanungs-App Bookings ist direkt mit Teams verbunden. Einige der verfügbaren Funktionen sind in jedem Microsoft 365-Tarif enthalten, andere nur im Premium-Tarif. Wer bereits Microsoft Teams aktiv nutzt, kann mit virtuellen Terminen noch mehr aus der Plattform herausholen.

Die Features von virtuellen Terminen

Geplante Termine verwalten

Du siehst all deine geplanten Termine in einer einzigen Ansicht. Stornierungen und Terminänderungen lassen sich direkt von dort aus erledigen.

Benutzerdefinierte Bestätigungen und Erinnerungen

Du kannst Kunden eine individuelle Nachricht per SMS oder E-Mail schicken. Das macht das Erlebnis persönlicher, ohne dass du jede Nachricht manuell verschicken musst.

Automatisierte Terminerinnerungen sparen zusätzlich Zeit und sorgen dafür, dass Kunden gut vorbereitet in den Termin gehen.

Individueller Warteraum

Du kannst das Wartezimmer in Teams ganz individuell gestalten. Mit Designs und Logos präsentierst du dein Unternehmen professionell, bevor das Gespräch überhaupt beginnt.

Während du noch im vorherigen Termin bist, kannst du mit wartenden Teilnehmern im Warteraum chatten und ihnen mitteilen, dass du gleich für sie da bist.

Nachbereitung der Besprechung

Nach einem virtuellen Termin kannst du direkt Follow-ups versenden. So verkürzt du die Zeit, die du für die Übermittlung versprochener Informationen brauchst.

Alle Details liegen an einem einzigen Ort – die Kommunikation mit deinen Kunden lässt sich so leichter nachverfolgen.

Organisation und Abteilungsanalyse

Ohne ein gutes Nachverfolgungssystem ist es schwer zu erkennen, ob deine Demos zu Verkäufen führen. Einen Überblick über die Kundentermine im gesamten Unternehmen zu behalten ist dabei entscheidend.

Das geht mit der Premium-Analysefunktion. Sie liefert dir hilfreiche Berichte und Einblicke in virtuelle B2C-Termine über alle Abteilungen hinweg.

Virtuelle Termine in Teams einrichten – so geht’s Schritt für Schritt

Um virtuelle Termine in Teams nutzen zu können, müssen Administratoren ein paar Dinge einrichten. Beachte, dass du Adminrechte für Bookings haben musst, um auf diese Einstellungen zugreifen zu können.

Einen Kalender erstellen

Wähle in der App „Virtuelle Termine“ die Option „Einen Kalender erstellen“. Du findest diese Option auf der Registerkarte „Home“. Bei größeren Organisationen machen separate Kalender für verschiedene Abteilungen oft Sinn.

Mitarbeitende hinzufügen

Als nächstes fügst du deine Mitarbeitenden hinzu – bis zu 100 Personen sind möglich. Du weist ihnen dabei eine Rolle zu.

Sobald du deine Mitarbeitenden hinzugefügt hast, kannst du deren Verfügbarkeit sowohl in Teams als auch in Outlook einsehen. Dein Kalender wird app-übergreifend synchronisiert – das ist ein klarer Vorteil einer integrierten Plattform wie Microsoft 365.

Termintypen erstellen

Als nächstes legst du deine Terminarten fest. Mit „Geplant“ planst du selbst den Tag und die Uhrzeit – das System fügt diese Information automatisch der E-Mail-Bestätigung hinzu. Mit „On-Demand“ (Teams Premium) können Kunden in deinem Buchungskalender selbst auswählen, wann sie sich treffen möchten.

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SMS-Benachrichtigungen einrichten (optional)

Wenn du SMS-Benachrichtigungen nutzen möchtest und über den richtigen Teams-Plan verfügst, richtest du das als nächstes ein. So kannst du Terminbestätigungen und -erinnerungen ganz einfach per Textnachricht versenden.

Hinweis: Die Teilnehmer benötigen derzeit noch eine gültige US-amerikanische, kanadische oder britische Telefonnummer, um die SMS-Benachrichtigungen zu erhalten.

Formulare verknüpfen (optional)

Sollen Teilnehmer vor dem Termin Formulare ausfüllen, kannst du diese jetzt verknüpfen. Virtuelle Termine erlauben die Verknüpfung von bis zu vier cloudbasierten Formularen – zum Beispiel Formulare, die du in Microsoft Forms erstellt hast.

Buchungsseite veröffentlichen

Wenn du deinen Kunden die Möglichkeit geben willst, Termine auf Abruf zu buchen, musst du die Buchungsseite veröffentlichen. Das geht auf der Registerkarte „Verwalten“ von Virtuelle Termine. Wähle dort „Buchungsseite“ und aktiviere „Buchungsseite veröffentlichen“.

Microsoft 365 effektiver nutzen

Microsoft 365 bietet weit mehr, als die meisten Unternehmen tatsächlich nutzen. Viele Teams zahlen für externe Anwendungen, die bereits in M365 integriert sind – ohne es zu wissen.

Möchtest du dein Microsoft 365-Erlebnis verbessern? Vereinbare heute noch ein Kennenlerngespräch. Die Microsoft-365-Experten von pirenjo.IT helfen dir dabei, die Potenziale der Plattform vollständig auszuschöpfen.

Brauchen Kunden ein Teams-Konto, um an einem virtuellen Termin teilzunehmen?

Nein. Kunden können über einen einfachen Link teilnehmen, ohne ein Microsoft Teams-Konto zu besitzen.

Was ist der Unterschied zwischen einem geplanten und einem On-Demand-Termin?

Bei einem geplanten Termin legst du Datum und Uhrzeit selbst fest. On-Demand-Termine (Teams Premium) erlauben Kunden, sich im Buchungskalender eigenständig einzutragen.

Können Unternehmen in Stuttgart virtuelle Termine in Teams für Kundengespräche nutzen?

Ja, und pirenjo.IT unterstützt Unternehmen im Raum Stuttgart dabei, die Funktion einzurichten und in bestehende Microsoft 365-Workflows zu integrieren.

Wie viele Mitarbeitende lassen sich in virtuellen Terminen verwalten?

Du kannst bis zu 100 Mitarbeitende hinzufügen und ihnen individuelle Rollen zuweisen – die Verfügbarkeit wird app-übergreifend in Teams und Outlook synchronisiert.

Hilft pirenjo.IT in Waiblingen bei der Einrichtung von virtuellen Terminen in Teams?

Ja. pirenjo.IT begleitet Unternehmen in Waiblingen und der gesamten Region Rems-Murr bei der Einrichtung und Nutzung von Microsoft Teams – inklusive der Funktion für virtuelle Termine.

So bleibt dein Konto trotz Online Banking sicher!

Schützen Sie Ihr Konto trotz Online Banking.

Etwa 73 % der Menschen weltweit nutzen mindestens einmal im Monat eine Form des Online-Bankings. Noch nie war der Zugang zu Konten so bequem – aber dieser Komfort hat seinen Preis.

Im Jahr 2021 stieg der Betrug bei der Übernahme von Konten um 90 %. Der Betrug mit neuen Konten stieg um satte 109 %. Mit der zunehmenden Einfachheit des Online-Bankings hat auch die Internetkriminalität im Bankwesen zugenommen.

Wer in dein Facebook-Konto eindringt, ist ärgerlich. Wer in dein Bankkonto einbricht, kann dich finanziell ruinieren – und das Geld bekommst du möglicherweise nie zurück. Dieser Artikel zeigt dir, welche Fehler dein Konto gefährden und wie du dich mit konkreten Maßnahmen wirkungsvoll schützt.

Fehler, die es Kriminellen ermöglichen, auf dein Konto zuzugreifen

Die meisten Kontoangriffe gelingen nicht wegen ausgeklügelter Technik – sondern weil einfache Schutzmaßnahmen nicht aktiv sind.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Zwei-Faktor-Authentifizierung als unterschätzte Absicherung

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist ein einfaches Verfahren mit großer Wirkung. Wenn du diese Einstellung in deinem Online-Konto aktivierst, ist ein zusätzlicher Schritt erforderlich, um Zugang zu erhalten. Dieser Schritt besteht in der Regel darin, einen einmaligen Passcode per SMS zu erhalten und ihn bei der Anmeldung einzugeben.

Viele machen den Fehler, diese Funktion zu deaktivieren – entweder weil sie nichts davon wissen oder weil sie ihnen zu lästig ist. Ohne 2FA ist es für Angreifer deutlich einfacher, in dein Konto einzudringen.

Phishing-Betrug als häufigste Einfallstür

Es gibt verschiedene Arten von Phishing-Betrug, die auf Online-Banking abzielen. Cyber-Kriminelle versenden E-Mails, die aussehen, als kämen sie von deiner Bank – mit Versprechen wie unglaublich niedrigen Kreditkartenzinsen oder Warnungen vor angeblich nicht autorisierten Kontoaktivitäten.

Klickst du auf den Link, landest du auf einer gefälschten Seite, die täuschend echt aussieht. Sobald Betrüger deine Anmeldedaten haben, handeln sie sofort – und räumen so viel ab wie möglich.

Schwache Passwörter als offene Einladung

Wenn dein Passwort leicht zu merken ist, ist es oft auch leicht zu erraten. Die Verwendung schwacher Passwörter ist ein häufiger Fehler, den Cyberkriminelle systematisch ausnutzen. Ein sicheres Passwort ist mindestens 10 Zeichen lang, enthält Zahlen, Sonderzeichen und mindestens einen Großbuchstaben, und hat keinen persönlichen Bezug wie dein Geburtsdatum.

Unsichere mobile Apps als Trojaner-Versteck

Banking-Trojaner sind oft in bösartigen mobilen Anwendungen versteckt. Diese Apps können so unschuldig aussehen wie ein Task-Manager. Sobald sie installiert sind, durchsuchen sie dein Gerät gezielt nach Banking- und Wallet-Apps und schleusen deine Zugangsdaten aus.

Öffentliches WLAN als Risikofaktor

Das Einloggen über ein öffentliches WLAN ist eine der riskantesten Gewohnheiten beim Online-Banking. Hacker halten sich an öffentlichen Hotspots auf und spionieren die Aktivitäten anderer aus. Gib niemals ein Passwort oder andere sensible Daten ein, wenn du mit einem öffentlichen WLAN verbunden bist.

Tipps zur Verbesserung der Sicherheit beim Online-Banking

Wer Online-Banking nutzt, ohne die Grundschutzmaßnahmen aktiv zu haben, spielt Russisches Roulette mit dem eigenen Konto.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Zwei-Faktor-Authentifizierung als erste Verteidigungslinie

Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung in deinem Online-Banking-Konto. Diese wird auch als Multi-Faktor-Authentifizierung oder zweistufige Verifizierung bezeichnet. Laut Microsoft können damit 99,9 % der betrügerischen Anmeldeversuche verhindert werden.

Warnmeldungen als Frühwarnsystem

Wenn ein Angreifer in dein Konto eindringt, ist Zeit das A und O. Je schneller du deine Bank informierst, desto besser – im besten Fall lässt du dein Konto sofort sperren und begrenzst den Schaden.

Richte über dein Online-Banking Warnmeldungen ein – zum Beispiel Benachrichtigungen bei niedrigem Kontostand und Login-Warnungen bei unbekannten Geräten.

Antivirenprogramm und DNS-Filter als technische Schutzschicht

Setze auf deinem PC und deinem mobilen Gerät eine zuverlässige Antiviren-Software ein. Viele denken dabei nicht an ihr Smartphone – dabei erledigen sie Bankgeschäfte genauso oft mobil wie am Rechner.

Sinnvoll ist außerdem ein DNS-Filter. Er blockiert gefährliche Phishing-Seiten, bevor du sie überhaupt aufrufen kannst. Kein Klick, kein Schaden.

Phishing-Schulungen als aktiver Schutz

Weißt du, wie du Phishing erkennen kannst? Wer Phishing per SMS, E-Mail und Telefon zuverlässig erkennt, wird deutlich seltener Opfer. Es gibt viele kostenlose Kurse online – und bei Bedarf bieten wir dir auch individuelle Schulungsmöglichkeiten an.

Hol dir Hilfe, um dich vor Betrug zu schützen

Es gibt digitale Lösungen, die wir konkret einführen können, um dich vor Online-Bedrohungen zu schützen. Unsere IT-Sicherheitsexperten von pirenjo.IT helfen dir dabei. Mach noch heute einen Termin für ein Kennenlerngespräch und bring deine IT-Sicherheit auf ein solides Fundament.

Was ist Zwei-Faktor-Authentifizierung und warum sollte ich sie für Online-Banking aktivieren?

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ergänzt dein Passwort um einen zweiten Sicherheitsschritt, zum Beispiel einen einmaligen Code per SMS. Laut Microsoft blockiert sie 99,9 % aller betrügerischen Anmeldeversuche.

Wie erkenne ich eine Phishing-E-Mail meiner Bank?

Achte auf ungewöhnliche Absenderadressen, Rechtschreibfehler und Links, die nicht zur echten Domain deiner Bank führen. Im Zweifel ruf direkt bei deiner Bank an, anstatt auf Links in der E-Mail zu klicken.

Bietet pirenjo.IT in Stuttgart Phishing-Schulungen für Unternehmen an?

Ja, pirenjo.IT bietet Unternehmen in Stuttgart und der Region individuelle Security-Awareness-Trainings an, die Mitarbeitende gezielt auf aktuelle Phishing-Methoden vorbereiten. Nimm einfach Kontakt auf für ein unverbindliches Erstgespräch.

Ist Online-Banking über das Smartphone sicher?

Nur wenn du ausschließlich offizielle Banking-Apps aus dem App Store oder Google Play nutzt, aktuelle Sicherheitsupdates installiert hast und keine öffentlichen WLAN-Netze verwendest. Ein Antivirenprogramm auf dem Smartphone erhöht den Schutz zusätzlich.

Kann pirenjo.IT Unternehmen in Waiblingen beim Schutz vor Bankbetrug und Cyberkriminalität helfen?

Ja, als IT-Systemhaus mit Sitz in Waiblingen unterstützt pirenjo.IT Unternehmen in der Region mit Managed Security, DNS-Filterung und Endpoint-Schutz. Vereinbare ein kostenloses Erstgespräch, um deinen konkreten Schutzbedarf zu besprechen.

Vermeide Cloud-Sicherheitslücken durch Fehlkonfigurationen

Titel - Cloud-Sicherheitslücken durch Fehlkonfigurationen vermeiden.

Fehlkonfigurierte Cloud-Lösungen sind die häufigste Ursache für Datenschutzverletzungen in der Cloud – und trotzdem werden sie in vielen Cybersicherheitsstrategien kaum beachtet. Cloud-Anwendungen lassen sich schnell abonnieren und in Betrieb nehmen. Die Annahme, dass der Anbieter sich automatisch um die Sicherheit kümmert, ist dabei weit verbreitet.

Diese Annahme ist falsch. Cloud-Sicherheit funktioniert nach dem Prinzip der geteilten Verantwortung: Der Anbieter sichert die Backend-Infrastruktur, du bist für die korrekte Konfiguration der Sicherheitseinstellungen in deinem Konto verantwortlich. Wer das übersieht, öffnet Angreifern Tür und Tor.

Laut dem Bericht „The State of Cloud Security 2021“ erleben 45 % der Unternehmen täglich zwischen 1 und 50 Cloud-Fehlkonfigurationen. Das ist kein Randproblem – das ist Alltag. Dieser Artikel zeigt dir, welche Ursachen hinter Fehlkonfigurationen stecken und mit welchen Maßnahmen du das Risiko konkret reduzierst.

Fehlkonfiguration bedeutet: Ein Fehler bei der Einrichtung oder Verwaltung der Cloud-Sicherheitseinstellungen hat eine Lücke geöffnet. Vielleicht wurden zu vielen Mitarbeitenden administrative Berechtigungen erteilt. Vielleicht wurde versäumt, eine Funktion zu aktivieren, die das Herunterladen von Cloud-Dateien durch unbefugte Nutzer verhindert.

Zu den häufigsten Ursachen gehören mangelnde Übersicht über die genutzte Cloud-Infrastruktur, fehlendes Sicherheitsbewusstsein im Team, zu viele verwaltete Cloud-APIs, keine systematische Überwachung der Cloud-Umgebung, fahrlässiges Verhalten von Insidern und unzureichendes Fachwissen zur Cloud-Sicherheit. Die folgenden Maßnahmen helfen dir, das Risiko zu verringern und deine Cloud-Sicherheit gezielt zu verbessern.

Die meisten Cloud-Sicherheitsprobleme entstehen nicht durch ausgeklügelte Angriffe – sondern durch Einstellungen, die niemand bewusst gesetzt hat.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Überblick über die Cloud-Infrastruktur als Grundlage jeder Sicherheit

Kennst du alle Cloud-Anwendungen, die deine Mitarbeitenden im Unternehmen nutzen? Wenn nicht, bist du damit nicht allein. Schätzungen zufolge ist die Schatten-IT-Nutzung etwa 10-mal so groß wie die bekannte Cloud-Nutzung.

Wenn ein Mitarbeitender eine Cloud-Anwendung ohne Genehmigung nutzt, spricht man von „Schatten-IT“ – die App verbirgt sich im Schatten, außerhalb des Zuständigkeitsbereichs deines IT-Teams. Wie kannst du dich vor etwas schützen, von dem du nichts weißt? Genau deshalb sind Schatten-Cloud-Anwendungen so gefährlich und führen aufgrund von Fehlkonfigurationen oft zu Sicherheitsverletzungen.

Verschaffe dir einen vollständigen Überblick über deine Cloud-Umgebung, damit du weißt, was du schützen musst. Eine Anwendung für die Cloud-Zugangssicherheit hilft dabei, den Überblick systematisch herzustellen und zu halten.

Wer nicht weiß, welche Cloud-Dienste im Einsatz sind, kann auch keine sinnvollen Sicherheitsmaßnahmen ergreifen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Wenige privilegierte Konten als aktive Schutzmaßnahme

Je mehr Konten mit Sonderrechten du hast, desto höher ist das Risiko einer Fehlkonfiguration. Es sollte nur sehr wenige Nutzende geben, die Sicherheitskonfigurationen ändern können. Du willst nicht, dass jemand, der es nicht besser weiß, versehentlich eine Sicherheitslücke öffnet – zum Beispiel durch das Aufheben einer Beschränkung für die gemeinsame Nutzung von Cloud-Speicher.

Überprüfe die Konten mit besonderen Rechten in allen Cloud-Tools. Reduziere dann die Anzahl der administrativen Konten auf das Minimum, das für den Betrieb erforderlich ist.

Privilegierte Zugänge sind das attraktivste Ziel für Angreifer – je weniger davon existieren, desto kleiner die Angriffsfläche.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Automatisierte Sicherheitsrichtlinien als Schutz vor menschlichen Fehlern

Automatisierung hilft, menschliche Fehler zu vermeiden. Die Automatisierung möglichst vieler Sicherheitsrichtlinien hilft, Sicherheitsverletzungen in der Cloud zu verhindern.

Wenn du zum Beispiel eine Funktion wie Vertraulichkeitsbezeichnungen in Microsoft 365 verwendest, kannst du eine Richtlinie „Nicht kopieren“ festlegen. Diese Richtlinie verfolgt die Datei durch jede unterstützte Cloud-Anwendung hindurch. Sobald sie eingerichtet ist, müssen die Nutzenden nichts tun, um sie zu aktivieren.

Automatisierte Richtlinien greifen auch dann, wenn niemand gerade hinschaut – und genau das macht sie so wertvoll.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Cloud Security Audit Tool als konkreter Sicherheitsmaßstab

Wie sicher ist deine Cloud-Umgebung gerade? Wie viele Fehlkonfigurationen bestehen möglicherweise in diesem Moment? Diese Fragen zu beantworten ist entscheidend, damit du Probleme beheben und das Risiko verringern kannst.

Nutze ein Auditing-Tool wie Microsoft Secure Score. Du brauchst ein Tool, das deine Cloud-Umgebung scannt, Probleme aufzeigt und empfohlene Korrekturmaßnahmen liefert. Wer ohne ein solches Werkzeug arbeitet, vertraut auf Glück – keine tragfähige Sicherheitsstrategie.

Ein Audit-Tool macht Fehlkonfigurationen sichtbar, bevor ein Angreifer sie ausnutzt.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Warnmeldungen bei Konfigurationsänderungen als Frühwarnsystem

Wenn du deine Cloud-Sicherheitseinstellungen einmal korrekt eingerichtet hast, bleiben sie nicht automatisch so. Mehrere Dinge können Sicherheitseinstellungen verändern, ohne dass du es bemerkst: ein Mitarbeitender mit erweiterten Rechten ändert sie versehentlich, ein integriertes Plug-in eines Drittanbieters löst eine Änderung aus, oder ein Software-Update greift in die Konfiguration ein.

Aktiviere Warnmeldungen für jede wesentliche Änderung in deiner Cloud-Umgebung – zum Beispiel, wenn die Einstellung zur erzwungenen Multi-Faktor-Authentifizierung deaktiviert wird. Dein Team weiß dann sofort Bescheid und kann umgehend reagieren.

Wer Konfigurationsänderungen nicht aktiv überwacht, bemerkt Sicherheitslücken oft erst dann, wenn der Schaden bereits entstanden ist.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Externer Cloud-Spezialist als Sicherheitsnetz für die Konfiguration

Geschäftsinhabende, Führungskräfte und Büroleiter sind keine Experten für Cybersicherheit. Niemand sollte erwarten, dass sie wissen, wie sie die beste Sicherheit für die Anforderungen ihres Unternehmens gestalten. Du brauchst dafür keine eigene Security-Abteilung.

Am besten lässt du deine Einstellungen von einem Cloud-Sicherheitsspezialisten eines vertrauenswürdigen IT-Unternehmens überprüfen. So stellst du sicher, dass deine Konfiguration deine Daten schützt – ohne dein Team unnötig einzuschränken. Mehr dazu, wie ein strukturiertes IT-Sicherheitskonzept dabei helfen kann, findest du in unserem Leitfaden.

Sicherheit verbessern und Risiken verringern

Die meisten Arbeiten werden heute in der Cloud erledigt, und Unternehmen speichern ihre Daten in diesen Online-Umgebungen. Vernachlässigte Fehlkonfigurationen sind ein vermeidbares Risiko. Mach noch heute einen Termin für ein Kennenlerngespräch mit unseren IT-Sicherheitsspezialisten von pirenjo.IT, um eine Bewertung deiner Cloud-Sicherheit zu vereinbaren.

Was ist eine Cloud-Fehlkonfiguration und wie entsteht sie?

Eine Cloud-Fehlkonfiguration entsteht, wenn Sicherheitseinstellungen in einer Cloud-Anwendung falsch, unvollständig oder gar nicht gesetzt werden – zum Beispiel durch zu weitreichende Zugriffsrechte oder deaktivierte Sicherheitsfunktionen. Laut dem State of Cloud Security Report 2021 erleben 45 % der Unternehmen täglich 1 bis 50 solcher Fehlkonfigurationen.

Wer ist verantwortlich für die Sicherheit in der Cloud – der Anbieter oder das Unternehmen?

Cloud-Sicherheit funktioniert nach dem Modell der geteilten Verantwortung: Der Anbieter sichert die Backend-Infrastruktur, du bist für die korrekte Konfiguration der Sicherheitseinstellungen in deinem Konto verantwortlich. Wer das übersieht, trägt das volle Risiko für Fehlkonfigurationen selbst.

Wie können Unternehmen in Stuttgart ihre Cloud-Sicherheit auf Fehlkonfigurationen prüfen?

Nutze Tools wie Microsoft Secure Score, um deine Cloud-Umgebung automatisiert zu scannen und priorisierte Korrekturmaßnahmen zu erhalten. pirenjo.IT aus Waiblingen unterstützt Stuttgarter Unternehmen dabei mit einem strukturierten Cloud-Security-Audit.

Was ist Schatten-IT und warum ist sie ein Sicherheitsrisiko?

Schatten-IT bezeichnet Cloud-Anwendungen, die Mitarbeitende ohne Genehmigung des IT-Teams nutzen. Da diese Apps außerhalb des kontrollierten Bereichs laufen, können Sicherheitseinstellungen nicht überprüft oder konfiguriert werden – was das Risiko von Fehlkonfigurationen und Datenschutzverletzungen deutlich erhöht.

Welche Cloud-Sicherheitsleistungen bietet pirenjo.IT für Unternehmen in Waiblingen und der Region an?

pirenjo.IT bietet Unternehmen in Waiblingen und der Region Stuttgart Cloud-Security-Audits, die Überprüfung und Härtung von Cloud-Konfigurationen sowie die Einrichtung automatisierter Sicherheitsrichtlinien und Warnmeldungen an. Vereinbare ein Kennenlerngespräch, um deine Cloud-Sicherheit konkret bewerten zu lassen.

Windows 8.1 bekommt keinen Support mehr!

Support für Windows 8.1 ist ausgelaufen.

Viele Unternehmen betreiben noch Rechner mit älteren Betriebssystemen – weil die Geräte nur gelegentlich genutzt werden oder weil spezialisierte Software auf neueren Versionen nicht läuft. Das klingt pragmatisch, ist aber ein konkretes Sicherheitsrisiko. Wer ein Betriebssystem ohne Support betreibt, bekommt keine Sicherheits-Patches mehr für neu entdeckte Schwachstellen.

Am 10. Januar 2023 hat Microsoft Windows 8.1 offiziell aus dem Support genommen. Dieser Artikel zeigt dir, was das konkret bedeutet, welche Risiken entstehen und welche Upgrade-Optionen du hast.

Die weitere Verwendung von Windows 8.1 nach dem 10. Januar 2023 kann das Sicherheitsrisiko einer Organisation erhöhen oder ihre Fähigkeit beeinträchtigen, Compliance-Verpflichtungen zu erfüllen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Was das Support-Ende für Windows 8.1 bedeutet

Technisch läuft das System weiter – sicher ist es nicht mehr

Wenn ein Betriebssystem das Ende seiner Lebensdauer erreicht, hört es nicht einfach auf zu funktionieren. Genau deshalb setzen viele Unternehmen es weiter ein, ohne sich des Sicherheitsrisikos bewusst zu sein. Technisch läuft Windows 8.1 noch genauso wie am Tag vor dem Supportende.

Aber es ist deutlich weniger sicher. Der Support ist weg – und damit auch jede Absicherung gegen neue Angriffsvektoren.

Keine Sicherheits-Patches mehr für neue Schwachstellen

Ständig werden Schwachstellen in Software und Betriebssystemen aufgespürt und ausgenutzt. Der Zyklus beginnt damit, dass Hacker eine Lücke finden und Code schreiben, um sie auszunutzen – und sich so Systemzugang verschaffen. Der Softwareentwickler erfährt davon meist, wenn erste Einbrüche bekannt werden.

Er schreibt dann Code, um die Schwachstelle zu schließen, und verteilt die Korrektur per Update. Wenn ein Betriebssystem das Ende seiner Lebensdauer erreicht, werden diese Korrekturen nicht mehr vorgenommen. Der Entwickler konzentriert sich auf neuere Produkte.

Die Sicherheitslücken bleiben also bestehen – und machen das Gerät noch Tage, Monate oder Jahre danach anfällig für Angriffe. Laut einer Analyse von ZDNet sind 61 % der Sicherheitslücken in Unternehmensnetzen älter als fünf Jahre.

Upgrade-Optionen: Windows 10 oder Windows 11

Wenn du noch einen Rechner mit Windows 8.1 betreibst, hast du zwei Möglichkeiten: ein Upgrade auf Windows 10 oder auf Windows 11. Läuft auf dem Gerät ein so altes Betriebssystem, besteht die Möglichkeit, dass die Hardware die Anforderungen für eines oder beide nicht erfüllt. In diesem Fall musst du möglicherweise ein neues Gerät kaufen.

Microsoft weist darauf hin, dass es keine kostenlose Upgrade-Option von Windows 8.1 auf Windows 10 oder 11 gibt. Die Vorteile des Wechsels sind bessere integrierte Sicherheit, schnellere Verarbeitung und modernere Funktionen wie Gesichtserkennung, verbesserte Barrierefreiheit und aktualisierte Produktivitätstools wie Snap-Layouts in Windows 11. Ob sich ein Upgrade lohnt, zeigt dir dieser Artikel: Lohnt sich ein Update auf Windows 11?

Was passiert, wenn du nicht aufrüstest?

Datensicherheit und DSGVO-Compliance in Gefahr

Ohne Sicherheitsupdates bleiben alle Schwachstellen ungepatcht. Dein System ist damit sehr anfällig für Sicherheitsverletzungen. Ein gehacktes Gerät im Netzwerk kann dazu führen, dass sich eine Sicherheitslücke oder eine Malware-Infektion auf neuere Geräte ausbreitet.

Musst du Vorschriften wie die DSGVO einhalten, wirst du ebenfalls auf Probleme stoßen. Die Datenschutzbestimmungen schreiben vor, dass angemessene Maßnahmen zum Schutz der Daten getroffen werden müssen. Ein veraltetes Betriebssystem gefährdet die Einhaltung dieser Vorgaben.

Produktivitätsverlust durch veraltete Systeme

Je älter die Systeme werden, desto langsamer werden sie. Mitarbeitende, die mit veralteter Software arbeiten, beklagen oft, dass dies die Produktivität beeinträchtigt. 77 % der befragten Mitarbeitenden waren frustriert über veraltete Technik. Manche entscheiden sich sogar für einen anderen Arbeitgeber – die Wahrscheinlichkeit, das Unternehmen zu verlassen, ist in solchen Situationen um 450 % höher.

Ein veraltetes Betriebssystem bremst deine Mitarbeitenden und damit dein Unternehmen aus. Moderne, zeitsparende Funktionen bleiben ungenutzt, und Probleme, die entstehen, lassen sich später nicht mehr beheben.

Inkompatibilität mit neueren Tools als stiller Wettbewerbsnachteil

Software- und Hardware-Hersteller blicken nicht zurück. Sobald Microsoft ein Betriebssystem aus dem Support nimmt, hat Kompatibilität keine Priorität mehr. Manche Anbieter wollen sogar bewusst keine Kompatibilität, weil sie sonst haften müssten.

Wer mit veralteter Software kämpft, verliert an Wettbewerbsfähigkeit. Wer mit einem aktuellen Betriebssystem arbeitet, bleibt handlungsfähig.

Hilfe beim Upgrade von Windows

Wir helfen dir beim Umstieg von einem älteren Windows-Betriebssystem auf ein neues. Brauchst du ein neues System, zeigen wir dir den richtigen Weg zum besten Preis. Mach noch heute einen Termin für ein Kennenlerngespräch. Die Windows-Experten von pirenjo.IT beraten dich gerne zu Upgrades und verbessern gemeinsam mit dir den Stand deiner Sicherheit.

Wie pirenjo.IT Unternehmen im Raum Stuttgart rundum betreut, erfährst du auf der Managed Services Seite. Mehr zu den Risiken veralteter Systeme und offener Sicherheitslücken findest du auch im Artikel IT-Sicherheit für kleine Unternehmen: Maßnahmen & Tipps.

Ist Windows 8.1 nach dem Support-Ende noch nutzbar?

Windows 8.1 funktioniert technisch weiterhin, erhält aber keine Sicherheits-Patches mehr. Das macht jedes Gerät mit diesem Betriebssystem zu einem offenen Angriffsziel.

Welche Upgrade-Optionen gibt es von Windows 8.1?

Du kannst auf Windows 10 oder Windows 11 upgraden. Ein kostenloses Upgrade von Windows 8.1 bietet Microsoft nicht an – prüfe außerdem, ob deine Hardware die Systemanforderungen erfüllt.

Kann pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart beim Windows-Upgrade unterstützen?

Ja, pirenjo.IT begleitet Unternehmen in Stuttgart und der Region beim Umstieg auf Windows 10 oder 11 – von der Bestandsaufnahme bis zur Migration. Vereinbare ein kostenloses Kennenlerngespräch.

Was droht bei DSGVO-Verstößen durch veraltete Betriebssysteme?

Die DSGVO verlangt angemessene technische Schutzmaßnahmen. Wer wissentlich ein nicht mehr unterstütztes Betriebssystem einsetzt, riskiert im Schadensfall empfindliche Bußgelder.

Hilft pirenjo.IT in Waiblingen auch bei älteren Geräten, die Windows 11 nicht unterstützen?

Ja, pirenjo.IT prüft in Waiblingen und Umgebung, ob ein Hardware-Austausch sinnvoll ist oder ob eine andere Lösung passt. Achte darauf, dass du nicht unnötig in Hardware investierst, die in zwei Jahren erneut veraltet ist.