Diese Alltagsgegenstände können zu Identitätsdiebstahl führen

Alltagsgegenstände führen unter Umständen zu Identitätsdiebstahl.

Man würde nicht denken, dass ein Kinderspielzeug zur Preisgabe persönlicher Daten führen kann. Aber genau das passiert regelmäßig. Was ist mit deinem Mülleimer, der draußen steht? Er kann eine Fundgrube für einen Identitätsdieb sein, der nachts in der Nachbarschaft unterwegs ist.

Viele Alltagsgegenstände werden beim Thema Datensicherheit übersehen, weil die meisten Menschen ihren Fokus auf Computer und Cloud-Konten legen. Sichere Passwörter und ein Virenschutzprogramm für den PC sind wichtig – aber es gibt weitere Wege, über die Hacker und Diebe an deine persönlichen Daten gelangen. Dieser Artikel zeigt dir sechs gängige Alltagsgegenstände, über die Kriminelle deine Daten stehlen können.

6 Alltagsgegenstände, die Identitätsdiebstahl ermöglichen

Alte Smartphones als unterschätzte Datenschleuder

Menschen ersetzen ihre Smartphones etwa alle zweieinhalb Jahre. Das sind eine Menge alter Geräte, auf denen persönliche Daten schlummern.

Denk an alles, was auf deinem Mobiltelefon gespeichert ist: synchronisierte Cloud-Dienste, Banking-Apps, Business-Apps und persönliche Gesundheits-Apps. Mit der fortschreitenden Chiptechnologie speichern Smartphones heute auch Dokumente, Tabellen, Fotos und Videos.

Ein Cyberkrimineller stößt leicht auf ein altes Smartphone – in Wohltätigkeitsläden oder im Müll. Stelle sicher, dass du alte Smartphones ordnungsgemäß bereinigst, indem du alle Daten vollständig löschst. Elektronische Geräte gehören außerdem nicht in den normalen Hausmüll, sondern zu einer zertifizierten Recycling-Stelle.

Drahtlose Drucker als Einfallstor ins Netzwerk

Die meisten Drucker sind heute kabellos und damit Teil deines Heim- oder Arbeitsnetzwerks. Von einem anderen Raum aus zu drucken ist praktisch – aber die Internetverbindung des Druckers ist gleichzeitig ein Risiko für deine Daten.

Auf Druckern können sensible Dokumente wie Steuerunterlagen oder Verträge gespeichert sein. Die meisten Menschen denken beim Thema Datensicherheitsmaßnahmen nicht an Drucker – das macht sie anfällig. Ein Hacker kann Daten vom Drucker abrufen oder ihn als Brücke nutzen, um in andere Geräte im selben Netzwerk einzudringen.

Schütze deinen Drucker, indem du die Firmware regelmäßig aktualisierst und Updates sofort einspielst. Schalte ihn aus, wenn du ihn nicht brauchst – ein ausgeschalteter Drucker ist für Hacker nicht erreichbar.

USB-Sticks unbekannter Herkunft als Malware-Köder

Hast du schon einmal einen USB-Stick herumliegen gesehen? Vielleicht dachtest du, du hast ein kostenloses Speichermedium gefunden – oder du wolltest als hilfsbereiter Finder herausfinden, wem er gehört. Beides klingt nachvollziehbar, ist aber gefährlich.

Schließe niemals ein USB-Gerät unbekannter Herkunft an deinen Computer an. Das ist ein alter Trick von Hackern: Sie platzieren Malware auf Sticks und lassen sie als Köder liegen. Sobald du den Stick anschließt, kann er dein Gerät infizieren.

Alte Festplatten mit ungelöschten Restdaten

Wenn du einen alten Computer oder ein Wechsellaufwerk entsorgst, reicht es nicht aus, nur deine Dateien zu löschen. Auf Computerfestplatten können weitere persönliche Daten in System- und Programmdateien verbleiben.

Bist du noch in einem Browser angemeldet, sind viele deiner persönlichen Daten in Gefahr – Browser speichern Passwörter, Kreditkartendaten, Besuchsverlauf und mehr. Lass dir am besten von einem IT-Fachmann helfen, der dein Computerlaufwerk ordnungsgemäß löscht. Danach kannst du es sicher entsorgen, spenden oder weiterverwenden.

Die Mülltonne als Informationsquelle für Kriminelle

Kriminelle Identitätsdiebe sind nicht nur online aktiv. Sie durchsuchen auch tagsüber Mülltonnen in der Nachbarschaft – besonders an Abholtagen. Was du entsorgst, kann bares Geld für Betrüger sein.

Dein Müll kann bereits genehmigte Kreditkartenangebote enthalten, die du als Junk-Mail abgetan hast. Dazu kommen alte Kontoauszüge und Versicherungsunterlagen. Jeder dieser Gegenstände liefert Dieben Informationen, um Betrug zu begehen oder sich als dich auszugeben.

Ein Aktenvernichter ist hier dein bester Schutz. Schreddere alle Dokumente mit persönlichen Informationen, bevor du sie wegwirfst. Dieser eine zusätzliche Schritt kann dich vor einem kostspieligen Vorfall bewahren.

IoT-Spielzeug für Kinder als Angriffsziel

Elektronische Bären, smarte Kinderuhren, Barbies mit WLAN-Anbindung – alles Spielzeuge, die Hacker gezielt ins Visier nehmen. Bei der Hello Barbie von Mattel wurde festgestellt, dass sie den Diebstahl persönlicher Daten ermöglicht – ein Hacker konnte sogar das Mikrofon nutzen, um Familien auszuspionieren.

Eltern finden diese vernetzten Spielzeuge oft cool und denken dabei nicht an Datensicherheit. Weil es sich „nur“ um Kinderspielzeug handelt, ist die Sicherheit oft schwächer – und Cyberkriminelle wissen das. Genau deshalb haben sie es gezielt auf diese IoT-Geräte abgesehen.

Sei bei allen internetfähigen Geräten, die du ins Haus holst, kritisch – auch bei Spielzeug. Installiere alle Firmware-Updates und prüfe vorab, ob das Gerät bereits von einer Datenschutzverletzung betroffen war. Mehr dazu, wie du deine Onlinekonten und vernetzten Geräte schützen kannst, findest du in unserem Leitfaden.

IT-Sicherheitsprüfung für dein Zuhause – und ruhiger schlafen

Lass nicht zu, dass der Gedanke an Identitätsdiebstahl dich nachts wach hält. Ruf uns noch heute an und vereinbare ein Kennenlerngespräch. Eine IT-Sicherheitsprüfung durch unsere Experten von pirenjo.IT gibt dir Klarheit darüber, wo deine Schwachstellen liegen – und wie du sie schließt.

Wie lösche ich ein altes Smartphone richtig, bevor ich es entsorge?

Führe über die Geräteeinstellungen einen vollständigen Werksreset durch und entferne vorher alle verknüpften Konten. Bei Unsicherheit hilft ein IT-Fachmann, das Gerät sicher zu bereinigen.

Welche Dokumente sollte ich vor dem Wegwerfen unbedingt schreddern?

Schreddere alles mit Namen, Adresse, Kontonummern, Versicherungsdaten oder Unterschriften – also Kontoauszüge, Kreditkartenangebote, Arztbriefe und Verträge. Ein Aktenvernichter mit Kreuzschnitt bietet den besten Schutz.

Können Stuttgarter Unternehmen eine professionelle IT-Sicherheitsprüfung für ihre vernetzten Geräte beauftragen?

Ja – pirenjo.IT bietet Unternehmen im Raum Stuttgart gezielte IT-Sicherheitsprüfungen an, die auch Drucker, IoT-Geräte und Endgeräte umfassen. Vereinbare einfach ein kostenloses Erstgespräch.

Wie erkenne ich, ob ein IoT-Spielzeug eine Sicherheitslücke hat?

Prüfe beim Hersteller, ob es bekannte Sicherheitsvorfälle oder Firmware-Updates gibt, und vermeide Geräte ohne regelmäßige Update-Versorgung. Sicherheitsportale wie das BSI veröffentlichen Warnungen zu betroffenen Produkten.

Wo kann ich in Waiblingen alte Festplatten und Smartphones sicher entsorgen lassen?

In Waiblingen nimmst du elektronische Altgeräte beim Wertstoffhof des Rems-Murr-Kreises ab – für eine zertifizierte Datenlöschung vor der Entsorgung empfiehlt sich zusätzlich ein IT-Dienstleister wie pirenjo.IT.

So stoppst du gefährliche Insider-Bedrohungen

Laptop und Hände zeigen gefährliche Insider-Bedrohung.

Eine der am schwierigsten zu entdeckenden Arten von Angriffen sind jene, die von Insidern durchgeführt werden. Ein „Insider“ ist jeder, der legitimen Zugang zu deinem Unternehmensnetzwerk und deinen Daten hat – über ein Login oder eine andere autorisierte Verbindung.

Da Insider über einen autorisierten Systemzugang verfügen, können sie bestimmte Sicherheitsvorkehrungen umgehen – zum Beispiel solche, die Eindringlinge fernhalten sollen. Ein angemeldeter Benutzer wird nicht als Eindringling angesehen. Diese Sicherheitsvorkehrungen werden schlicht nicht ausgelöst.

Drei beunruhigende Statistiken aus einem aktuellen Bericht des Ponemon Institute verdeutlichen, wie ernst die Lage ist: Insider-Angriffe haben in den letzten zwei Jahren um 44 % zugenommen. Unternehmen benötigen im Schnitt 85 Tage, um eine Insider-Bedrohung einzudämmen – gegenüber 77 Tagen im Jahr 2020. Die durchschnittlichen Kosten für die Bekämpfung solcher Bedrohungen sind um 34 % gestiegen.

Dieser Artikel zeigt dir, welche vier Arten von Insider-Bedrohungen es gibt und mit welchen Maßnahmen du sie wirksam eindämmst.

4 Arten von Insider-Bedrohungen

Ein Grund dafür, dass Insider-Bedrohungen schwer zu erkennen sind: Es gibt nicht nur eine Art davon. Mitarbeitende, Lieferanten und Hacker können alle Insider-Angriffe durchführen. Einige handeln böswillig, andere versehentlich – was die Erkennung zusätzlich erschwert.

Wer nur auf externe Angreifer schaut, übersieht die Gefahr, die schon längst im eigenen Netzwerk sitzt.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Böswillige oder verärgerte Angestellte

Vertriebsmitarbeitende, die das Unternehmen verlassen, können beschließen, alle Kontakte mitzunehmen. Das ist böswilliger Diebstahl von Unternehmensdaten.

Ein weiteres Beispiel sind verärgerte Mitarbeitende, die ihrem Vorgesetzten oder dem Unternehmen schaden wollen. Sie könnten Ransomware einschleusen oder einen Deal mit einem Hacker eingehen und ihre Anmeldedaten gegen Geld herausgeben.

Fahrlässigkeit ist kein Vorsatz – aber der Schaden ist derselbe.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Unachtsame oder nachlässige Mitarbeitende

Einige Insider-Bedrohungen entstehen durch nachlässige oder ungeschulte Mitarbeitende – ohne jede böse Absicht. Beispiele sind die versehentliche Weitergabe geheimer Daten auf einer unsicheren Plattform oder der Zugriff auf Geschäftsanwendungen über den Computer eines Freundes. Die Mitarbeitenden sind sich der Konsequenzen für die Sicherheit schlichtweg nicht bewusst.

Dritte im Netzwerk sind oft das schwächste Glied – weil niemand sie wirklich im Blick hat.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Dritte mit Zugang zu deinen Systemen

Außenstehende mit Zugang zu deinem Netzwerk sind ein sehr reales Problem. Auftragnehmer, Freiberufler und Lieferanten können alle ein Risiko für eine Sicherheitsverletzung darstellen.

Stelle sicher, dass diese Dritten vollständig überprüft werden – bevor du ihnen Zugang zum System gewährst. Lass deinen IT-Partner sie außerdem auf etwaige Datensicherheitsbedenken hin prüfen.

Ein kompromittiertes Passwort reicht aus, um zum Insider zu werden – ohne dass irgendjemand es merkt.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Durch Hacker kompromittierte Passwörter

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Kompromittierte Anmeldedaten sind eine der gefährlichsten Arten von Insider-Bedrohungen. Sie sind mittlerweile die Nummer 1 bei Datenschutzverletzungen weltweit.

Wenn ein Cyberkrimineller auf die Anmeldedaten einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters zugreift, wird er zum „Insider“. Das Computersystem hält ihn für den rechtmäßigen Benutzer. Kein Alarm, kein Hinweis – der Angreifer bewegt sich frei im Netzwerk.

Wege zur Eindämmung von Insider-Bedrohungen

Insider-Bedrohungen sind im Nachhinein oft schwer zu erkennen. Wer jedoch proaktiv Maßnahmen zur Schadensbegrenzung ergreift, kann sie bereits im Keim ersticken – bevor ein teurer Zwischenfall entsteht, von dem du vielleicht erst nach Monaten erfährst.

Hintergrundprüfungen sind kein Misstrauen – sie sind professionelle Sorgfalt.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Gründliche Hintergrundchecks als erste Verteidigungslinie

Achte bei der Einstellung neuer Mitarbeitender auf eine gründliche Hintergrundprüfung. Böswillige Insider haben in der Regel Auffälligkeiten in ihrem beruflichen Werdegang. Das Gleiche gilt für alle Anbieter oder Auftragnehmer, die Zugang zu deinen Systemen haben.

Mobile Geräte sind heute Endpunkte mit vollem Netzwerkzugang – sie brauchen dieselbe Kontrolle wie stationäre Systeme.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Endgeräte-Management als Zugangskontrolle

Mobile Geräte machen heute etwa 60 % der Endgeräte in einem Unternehmen aus. Viele Unternehmen verwenden jedoch keine Lösung zur Verwaltung des Gerätezugriffs auf Ressourcen.

Richte eine Managementlösung für Endgeräte ein, um den Gerätezugriff zu überwachen. Damit kannst du Geräte auf eine sichere Liste setzen und nicht autorisierte Geräte standardmäßig blockieren.

MFA ist keine Option mehr – sie ist die Grundvoraussetzung für jeden sicheren Zugang.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Multi-Faktor-Authentifizierung als Schutz vor Zugangsdaten-Diebstahl

Eine der besten Methoden zur Bekämpfung des Diebstahls von Zugangsdaten ist die mehrstufige Authentifizierung. Hacker haben es schwer, den zweiten Faktor zu umgehen – denn sie haben selten Zugriff auf das mobile Gerät oder den FIDO-Sicherheitsschlüssel einer Person.

Kombiniere das mit konsequenter Passwortsicherheit: sichere Passwörter für alle Cloud-Anwendungen, ein zentraler Passwort-Manager für das Unternehmen, und individuelle Passwörter für jede Anmeldung. Wer alle drei Punkte umsetzt, schließt einen der häufigsten Einfallstore. Mehr dazu, wie du Onlinekonten vor Angriffen schützt, findest du in unserem separaten Beitrag.

Schulungen wirken – aber nur, wenn sie regelmäßig stattfinden und echte Szenarien zeigen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Datensicherheits-Schulungen als Schutz vor Unwissenheit

Schulungen helfen dir, das Risiko einer Datenschutzverletzung durch Unachtsamkeit zu mindern. Schule deine Mitarbeitenden im richtigen Umgang mit Daten und im Einhalten von Sicherheitsrichtlinien für sensible Informationen. Wer nicht weiß, welche Handlungen gefährlich sind, kann sie auch nicht vermeiden.

Netzwerküberwachung ist kein Überwachungsstaat – sie ist die einzige Möglichkeit, Angriffe zu stoppen, bevor der Schaden entsteht.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Netzwerküberwachung als Frühwarnsystem

Wie erkennst du jemanden, der Zugang zu deinem System hat, dabei, wenn er etwas Unerlaubtes tut? Die Antwort ist intelligente Netzwerküberwachung.

Nutze KI-gestützte Bedrohungsüberwachung, um seltsame Verhaltensweisen sofort zu erkennen – zum Beispiel wenn jemand eine große Anzahl von Dateien herunterlädt oder sich von außerhalb des Landes anmeldet. Kein Monitoring, keine Alarmierung – im schlimmsten Fall drei Tage Ausfall, bevor überhaupt jemand reagiert.

Brauchst du Hilfe, um Insider-Attacken zu verhindern?

Eine mehrstufige Sicherheitslösung kann dir helfen, alle vier Arten von Insider-Bedrohungen abzuschwächen. Die IT-Sicherheitsexperten von pirenjo.IT helfen dir mit einer zuverlässigen und erschwinglichen Lösung. Vereinbare noch heute ein kostenloses Kennenlerngespräch.

Was ist der Unterschied zwischen einer böswilligen und einer versehentlichen Insider-Bedrohung?

Bei einer böswilligen Insider-Bedrohung handelt eine Person absichtlich zum Schaden des Unternehmens – zum Beispiel durch Datendiebstahl oder das Einschleusen von Schadsoftware. Eine versehentliche Insider-Bedrohung entsteht durch Unwissen oder Nachlässigkeit, etwa wenn Mitarbeitende sensible Daten auf unsicheren Plattformen teilen.

Wie schützt Multi-Faktor-Authentifizierung vor kompromittierten Anmeldedaten?

MFA verlangt neben dem Passwort einen zweiten Faktor – zum Beispiel einen Code auf dem Mobilgerät oder einen Sicherheitsschlüssel. Selbst wenn ein Angreifer das Passwort kennt, kann er ohne diesen zweiten Faktor nicht auf das System zugreifen.

Wie können Unternehmen in Stuttgart Insider-Bedrohungen durch externe Dienstleister reduzieren?

Prüfe alle Auftragnehmer und Lieferanten gründlich, bevor du ihnen Systemzugang gibst – und begrenze deren Zugriffsrechte auf das notwendige Minimum. Ein IT-Sicherheitspartner wie pirenjo.IT aus Waiblingen unterstützt Stuttgarter Unternehmen dabei mit strukturierten Zugangsprozessen und Endgeräte-Management.

Wie lange dauert es durchschnittlich, eine Insider-Bedrohung zu erkennen und einzudämmen?

Laut dem Ponemon Institute dauert es im Schnitt 85 Tage, um eine Insider-Bedrohung vollständig einzudämmen – 2020 waren es noch 77 Tage. Proaktive Netzwerküberwachung und klare Sicherheitsrichtlinien können diese Zeit deutlich verkürzen.

Welche konkreten Maßnahmen empfiehlt pirenjo.IT aus Waiblingen kleinen Unternehmen gegen Insider-Bedrohungen?

Achte auf MFA für alle Zugänge, eine zentrale Endgeräte-Managementlösung und regelmäßige Mitarbeiterschulungen zur Datensicherheit. pirenjo.IT begleitet Unternehmen im Raum Waiblingen und Stuttgart bei der Umsetzung dieser Maßnahmen – abgestimmt auf Budget und Unternehmensgröße.

Fehler, die Unternehmen am digitalen Arbeitsplatz machen

Digitaler Arbeitsplatz mit Laptop und Smartphone.

Während der schlimmsten Phase der Pandemie arbeiteten schätzungsweise 70 % der Vollzeitbeschäftigten von zu Hause aus. Selbst jetzt, da sich die Lage normalisiert hat, ist Remote-Arbeit weiterhin gängige Praxis. 92 % der befragten Arbeitnehmer gehen davon aus, dass sie noch mindestens einen Tag pro Woche von zu Hause aus arbeiten werden.

Dieser Wandel hat Unternehmen gezwungen, ihre Tools und Strategien grundlegend zu überdenken. Viele mussten auf einen Cloud-basierten digitalen Arbeitsbereich umsteigen, um hybride Teams überhaupt arbeitsfähig zu machen. Dabei zeigen sich immer wieder dieselben Fehler – und die kosten Zeit, Geld und manchmal auch Daten.

Dieser Umschwung bringt echte Vorteile mit sich: niedrigere Kosten für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, eine bessere Work-Life-Balance, höhere Motivation und mehr Flexibilität bei der Kundenbetreuung. Gleichzeitig entstehen neue Risiken – anfällige Netzwerke, Kommunikationsprobleme, Schatten-IT und ein erhöhtes Risiko von Datenschutzverletzungen.

Bei 20 % der Unternehmen kam es während der Pandemie zu einem Sicherheitsverstoß, der auf einen externen Mitarbeiter zurückzuführen war. Die folgenden fünf Fehler tauchen besonders häufig auf – die Statistiken stammen aus dem Bericht „State of the Digital Workplace“ von IGLOO.

Viele Unternehmen haben ihren digitalen Arbeitsplatz eingerichtet – aber nie wirklich strukturiert. Das rächt sich spätestens dann, wenn Mitarbeitende Dateien nicht finden, Tools nicht funktionieren und Sicherheitslücken entstehen, die niemand bemerkt hat.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Unstrukturierte Cloud-Ablage als stiller Produktivitätskiller

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Wenn Unternehmen ihre Arbeitsabläufe virtuell gestalten, liegen Dateien in Cloud-Speicherumgebungen. Sind diese nicht strukturiert, wird die tägliche Arbeit zur Suchaufgabe. Mitarbeitende verbringen Zeit damit, Dokumente zu finden – statt inhaltlich zu arbeiten.

Etwa 51 % der Arbeitnehmer haben aus diesem Grund schon einmal ein Dokument nicht mit einem Kollegen geteilt – entweder konnten sie es nicht finden oder gingen davon aus, es wäre zu schwer zu finden. Das ist der höchste Wert, den der IGLOO-Bericht für diese Statistik verzeichnet. Das Problem wird schlimmer, nicht besser.

Halte die Dateistruktur flach – maximal zwei bis drei Ordnerebenen tief. Schaffe eine einheitliche Hierarchie und Benennungsstruktur, lege keine Ordner für weniger als zehn Dokumente an, und archiviere oder lösche ältere Dateien monatlich, um Unordnung zu vermeiden.

Eine gute Cloud-Struktur ist kein einmaliges Projekt – sie muss gepflegt werden. Wer das nicht tut, baut digitalen Datenschrott auf.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Remote-Mitarbeitende außen vor lassen

Niemand mag es, in einer Besprechung zu merken, dass man keinen Kontext hat – weil ein wichtiges Gespräch vorher nur im Büro stattgefunden hat. Fast 60 % der Beschäftigten geben an, dass ihnen wichtige Informationen entgehen, wenn sie remote arbeiten. Der Grund: Kollegen vor Ort haben Entscheidungen getroffen, ohne die externen Teammitglieder einzubeziehen.

Die Effizienz leidet, wenn Büro-Teams Entscheidungen ohne Rücksicht auf die externen Kollegen treffen. Manager und Vorgesetzte müssen bei der Veränderung dieser Kultur die Führung übernehmen. Alte Gewohnheiten ändern sich langsam – aber die Denkweise kann sich verschieben, wenn sie aktiv eingefordert wird.

Hybride Teams funktionieren nur, wenn Remote-Mitarbeitende gleichwertig eingebunden sind – nicht als nachträgliche Information, sondern in Echtzeit.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Schatten-IT als unterschätztes Sicherheitsrisiko

Die nicht autorisierte Nutzung von Cloud-Anwendungen – auch bekannt als Schatten-IT – war bereits vor der Pandemie ein Problem. Es eskalierte, als Mitarbeitende von zu Hause aus arbeiteten und dabei persönliche Geräte und Anwendungen einsetzten. Mehr als die Hälfte (57 %) der Mitarbeitenden verwendet mindestens eine nicht autorisierte App in ihrem Arbeitsablauf.

Die Risiken sind konkret: Datenlecks durch unsichere Anwendungen, Verstöße gegen Datenschutzbestimmungen, Redundanzen bei der App-Nutzung, die Kosten erhöhen, und unkontrollierte Unternehmensdaten in Systemen, auf die niemand sonst Zugriff hat. Wenn ein Mitarbeiter geht und Daten nur in einer nicht autorisierten App liegen, sind diese Daten praktisch verloren.

Schatten-IT ist kein Absichtsvergehen – es ist ein Zeichen, dass die offiziellen Tools nicht gut genug funktionieren. Wer das Problem lösen will, muss zuerst zuhören.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Öffentliche Netzwerke ohne VPN-Schutz

Remote-Mitarbeitende arbeiten nicht immer von zu Hause aus, wo sie mit einem bekannten WLAN verbunden sind. Sie arbeiten auch von Flughäfen, Hotels, dem Haus eines Familienmitglieds oder lokalen Cafés aus. Öffentliche Netze sind berüchtigt dafür, sogenannte Man-in-the-Middle-Angriffe zu ermöglichen: Ein Angreifer verbindet sich mit demselben Netz und kann mithilfe von Software auf Datenübertragungen anderer zugreifen.

Unternehmen, die Daten externer Mitarbeitender nicht angemessen schützen, riskieren genau das. Ein Unternehmens-VPN ist die einfachste Gegenmaßnahme – relativ kostengünstig und unkompliziert einzusetzen. Der Mitarbeitende aktiviert die App auf seinem Gerät, und alle Daten werden über sichere, verschlüsselte Server geleitet.

Ein VPN kostet wenige Euro pro Monat und Nutzer. Ein Datenleck kostet ein Vielfaches davon – ganz zu schweigen vom Vertrauensschaden.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Kommunikations-Tools, die alle frustrieren

85 % der Fernmitarbeitenden geben an, dass sie schon ein bis zwei Meetings wegen technischer Probleme unterbrechen mussten. Kommunikation ist das Schmiermittel des digitalen Arbeitsplatzes – und wenn sie stockt, stockt alles. Effektive cloudbasierte Video- und Audioanrufe sowie Chats hängen direkt von der richtigen Technologie ab.

Setze kein Kommunikations-Tool voreilig ein. Nimm dir Zeit, teste verschiedene Optionen und lass dich bei der Konfiguration unterstützen, um virtuelle Meetings stabil zu halten. Stelle außerdem sicher, dass dein Remote-Team auch auf der Hardware-Seite gut ausgestattet ist – dazu gehören Headsets, VoIP-Tischgeräte und Webcams, die zuverlässig funktionieren.

Produktivität im Hybridbüro gezielt steigern

Vereinbare noch heute einen Termin für eine IT-Beratung. In einem Kennenlerngespräch finden wir schnell heraus, wie unsere IT-Experten von pirenjo.IT dir helfen können. Zusammen erreichen wir mehr Effizienz und Produktivität an deinen digitalen Arbeitsplätzen.

Wie pirenjo.IT Unternehmen im Raum Stuttgart rundum betreut, erfährst du auf der Managed Services Seite. Welche manuellen Prozesse sich automatisieren lassen und wo das meiste Potenzial steckt, zeigt dieser weiterführende Artikel.

Welche Fehler machen Unternehmen am häufigsten beim digitalen Arbeitsplatz?

Die fünf häufigsten Fehler sind unstrukturierte Cloud-Ablage, mangelnde Einbindung von Remote-Mitarbeitenden, unkontrollierte Schatten-IT, fehlender VPN-Schutz außerhalb des Heimnetzes und der Einsatz von Kommunikations-Tools ohne ausreichende Konfiguration.

Was ist Schatten-IT und warum ist sie gefährlich?

Schatten-IT bezeichnet die Nutzung von Software und Apps, die nicht vom Unternehmen freigegeben wurden. Sie entsteht oft, weil offizielle Tools nicht gut genug funktionieren – und führt zu Datenlecks, Compliance-Verstößen und unkontrollierten Datenabflüssen.

Wie hilft pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart beim Aufbau eines sicheren digitalen Arbeitsplatzes?

pirenjo.IT betreut Unternehmen im Raum Stuttgart von der Cloud-Strukturierung über VPN-Einrichtung bis hin zur Auswahl und Konfiguration von Kommunikations-Tools. Frag direkt an – ein erstes Kennenlerngespräch ist kostenlos und unverbindlich.

Wie schütze ich mein Team vor Angriffen über öffentliche WLAN-Netze?

Setze ein Unternehmens-VPN ein, das alle Mitarbeitenden auf mobilen und stationären Geräten verwenden. Es verschlüsselt den Datenverkehr und schützt auch in öffentlichen Netzwerken zuverlässig vor Man-in-the-Middle-Angriffen.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Unterstützung bei der Einrichtung von Microsoft Teams oder ähnlichen Tools an?

Ja, pirenjo.IT richtet in Waiblingen und Umgebung cloudbasierte Kommunikations-Tools wie Microsoft Teams ein, konfiguriert sie für den stabilen Einsatz im hybriden Team und schult Mitarbeitende bei Bedarf. Vereinbare ein Erstgespräch über die Website.

Was man tun sollte, wenn ein Mobilgerät verloren geht!

Smartphone mit Schloss und Schild.

Jedes Jahr gehen etwa 70 Millionen Smartphones verloren. Die Besitzer finden nur etwa 7 % davon wieder. 52 % der gestohlenen Geräte gehen dabei im Büro verloren. Kaum etwas löst so schnell Panik aus wie ein fehlendes Smartphone oder Laptop – und das zu Recht.

Auf diesen Geräten ist ein großer Teil unseres Lebens gespeichert: Dateien, persönliche Finanzdaten, Apps, Passwörter, Bilder, Videos und vieles mehr. Die dort gespeicherten Informationen sind persönlicher als das, was in deiner Brieftasche steckt. Das macht ein verlorenes oder gestohlenes Gerät zu einem ernsten Problem.

Oft ist nicht das Gerät das größte Problem. Es sind die Daten auf dem Gerät und der Zugriff auf Cloud-Konten und Websites. Der Gedanke, dass diese Daten in die Hände von Kriminellen gelangen könnten, ist mehr als unangenehm. Noch kritischer wird es, wenn ein Arbeitslaptop oder ein Firmensmartphone verloren geht – dann droht eine Datenschutzverletzung oder schlimmstenfalls ein Ransomware-Angriff, der von dem gestohlenen Gerät ausgeht.

Im Jahr 2020 zahlte das Lifespan Health System eine HIPAA-Strafe in Höhe von 1.040.000 Dollar – Grund war ein Verstoß gegen den Datenschutz durch einen unverschlüsselten, gestohlenen Laptop.

Ein gestohlenes Gerät ist kein Hardwareproblem – es ist ein Datenproblem. Wer in den ersten Minuten richtig reagiert, kann den Schaden meist begrenzen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Die Minuten nach dem Verlust sind kritisch

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Wenn du den Verlust eines Mobilgerätes bemerkst, zählt jede Minute. Die Dinge, die du in den ersten Minuten tust, sind entscheidend – sowohl für private als auch für geschäftliche Geräte. Je schneller du handelst, desto geringer ist die Gefahr, dass sensible Daten preisgegeben werden.

Goldgrube für Kriminelle: Was auf deinem Gerät gespeichert ist

Wenn ein Krimineller ein Smartphone, ein Tablet oder einen Laptop in die Hände bekommt, hat er Zugang zu einer wahren Fundgrube. Dazu gehören Dokumente, Fotos und Videos, der Zugriff auf alle eingeloggten App-Konten und in Browsern gespeicherte Passwörter. Hinzu kommen Cloud-Speicher über Synchronisierungskonten, E-Mails, Textnachrichten und MFA-Codes, die per SMS ankommen.

5 Maßnahmen, die du sofort nach dem Verlust ergreifen solltest

Zeit ist das A und O, wenn es um ein verlorenes mobiles Gerät geht. Je schneller du handelst, desto geringer ist das Risiko, dass persönliche oder geschäftliche Daten in falsche Hände geraten.

Gerät aus der Ferne sperren

Die meisten mobilen Geräte und Laptops verfügen über die Funktion „Mein Gerät sperren“. Sie ermöglicht eine Fernaktivierung der Gerätesperre, wenn sie im Vorfeld konfiguriert wurde. Außerdem müssen die Ortungsdienste aktiviert sein.

Auch wenn erfahrene Diebe einen Passcode knacken können – das sofortige Aktivieren dieser Funktion kann sie aufhalten. Im gleichen Einstellungsbereich ist normalerweise auch die Funktion „Mein Gerät suchen“ verfügbar. Nutze diese nur, wenn du glaubst, dass das Gerät verlegt – aber nicht gestohlen wurde. Du willst dich schließlich nicht mit den Dieben treffen.

Unternehmen sofort informieren

Wenn du das Gerät geschäftlich nutzt, informiere dein Unternehmen unverzüglich. Selbst wenn du nur geschäftliche E-Mails über ein privates Smartphone abrufst, zählt das. Viele Unternehmen verwenden ein Endgerätemanagement – in diesem Fall kann der Zugang zum Firmennetz sofort gesperrt werden.

Wer das Fehlen sofort meldet, gibt dem Unternehmen die Chance, schnell zu reagieren. Das mindert das Risiko einer Datenverletzung oft deutlich. Wer wartet, gibt Angreifern wertvolle Zeit.

Zugriff auf SaaS-Tools widerrufen

Die meisten mobilen Geräte verfügen über dauerhafte Logins für SaaS-Tools. SaaS steht für Software as a Service – das sind Konten wie Microsoft 365, Trello, Salesforce und ähnliche Dienste.

Nutze ein anderes Gerät, um dich über eine Webanwendung bei deinem Konto anzumelden. Rufe dann den Bereich für autorisierte Geräte in deinen Kontoeinstellungen auf. Suche das fehlende Gerät, melde es bei dem Dienst ab und sperre den Zugriff, falls das möglich ist. Dadurch wird das Gerät von deinem Konto getrennt, und der Dieb hat keinen Zugriff darauf.

Zugriff auf Cloud-Speicher widerrufen

Beziehe auch Cloud-Speicheranwendungen ein, wenn du die Zugriffsrechte widerrufst. Wird dein fehlendes Gerät mit einer Cloud-Speicherplattform synchronisiert, können Kriminelle diese Verbindung ausnutzen.

Sie könnten eine Malware-Datei hochladen, die das gesamte Speichersystem infiziert. Oder sie setzen dein Gerät zurück, verkaufen es weiter und löschen dabei Dateien aus dem Cloud-Speicher. Beides lässt sich verhindern, wenn du den Zugriff rechtzeitig sperrst. Mehr dazu, wie du deine mobilen Geräte grundsätzlich vor Cyberangriffen schützt, findest du in unserem separaten Artikel.

Gerät aus der Ferne löschen

Hoffentlich hast du von all deinen Geräten eine Sicherungskopie erstellt. So hast du im Falle eines verlorenen Geräts eine Kopie aller deiner Dateien. Sieht es so aus, als wäre das Gerät nicht nur verlegt, sondern gestohlen oder endgültig verloren? Dann solltest du die Funktion „Mein Gerät löschen“ verwenden, sofern diese eingerichtet wurde. Dadurch werden die Daten auf der Festplatte gelöscht.

Sicherheitslösungen für mobile Geräte

Unabhängig von der Größe deines Unternehmens ist die Verwaltung mobiler Geräte unerlässlich. Bei den IT-Sicherheitsexperten von pirenjo.IT sind deine Geräte und Daten in guten Händen. Melde dich bei uns, um mehr über unsere Sicherheitslösungen für Endgeräte zu erfahren – oder sichere dir direkt einen Termin für ein kostenloses Erstgespräch.

Was soll ich als Erstes tun, wenn mein Smartphone verloren geht?

Aktiviere sofort die Funktion „Mein Gerät sperren“ über ein anderes Gerät oder die Weboberfläche deines Betriebssystemkontos. Danach widerrufe den Zugriff auf alle eingeloggten SaaS- und Cloud-Dienste.

Welche Daten sind auf einem gestohlenen Gerät am gefährlichsten?

Besonders kritisch sind gespeicherte Browser-Passwörter, dauerhaft eingeloggte App-Konten und der Zugriff auf synchronisierte Cloud-Speicher – darüber können Angreifer auf weitere Systeme zugreifen, ohne ein Passwort zu kennen.

Wie schützt pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart bei verloren gegangenen Firmengeräten?

pirenjo.IT richtet für Unternehmen in Stuttgart ein Endgerätemanagement (MDM) ein, mit dem Firmengeräte aus der Ferne gesperrt, geortet und gelöscht werden können – innerhalb weniger Minuten nach dem Verlust.

Sollte ich nach einem Geräteverlust alle meine Passwörter ändern?

Ja – ändere zumindest die Passwörter aller Dienste, bei denen du auf dem verlorenen Gerät dauerhaft eingeloggt warst. Prüfe außerdem, ob du dort die Multi-Faktor-Authentifizierung aktivieren kannst.

Können Unternehmen in Waiblingen ein Endgerätemanagement über pirenjo.IT einrichten lassen?

Ja – pirenjo.IT betreut Unternehmen in Waiblingen und dem Rems-Murr-Kreis beim Einrichten von Mobile Device Management. Damit lassen sich verlorene Geräte ferngesteuert sperren und löschen, bevor Daten in falsche Hände geraten.

9 Sicherheitstipps für Online-Weihnachtseinkäufe

Frau kauft online Weihnachtsgeschenke.

Die Weihnachtseinkaufssaison läuft auf Hochtouren. Und das bedeutet: Auch Betrüger haben ihre Maschinen angeworfen – bereit, von all diesen Online-Transaktionen zu profitieren.

Vergiss beim Kaufrausch nicht die Online-Sicherheit. Ein bisschen Cybersicherheit vorher ist definitiv besser als Schadensbegrenzung hinterher – und bewahrt dich vor einem finanziellen oder datenschutzrechtlichen Fiasko. Die folgenden 9 Tipps zeigen dir, worauf es beim sicheren Online-Einkauf ankommt: von Geräteupdates bis hin zu Banking-Warnungen.

Tipp 1: Führe vor dem Einkauf Geräteupdates durch

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Auch wenn es manchmal etwas dauert und nervt: Führe regelmäßig Updates durch. Computer, Tablets und Smartphones mit veralteter Software sind anfällig – und Hacker nutzen genau das aus.

Updates installieren Patches für bekannte Schwachstellen in Betriebssystemen und verringern dein Risiko erheblich. Stelle sicher, dass du alle Updates installierst, bevor du dein Gerät für Online-Einkäufe verwendest.

Tipp 2: Gehe nicht über E-Mail-Links auf Websites

Ja, es dauert etwas länger, „amazon.com“ direkt einzutippen, anstatt auf einen Link in einer E-Mail zu klicken. Aber Phishing-Betrügereien sind zur Weihnachtszeit häufiger als zu jeder anderen Zeit im Jahr. Ein Klick auf einen bösartigen E-Mail-Link kann einen automatischen Download von Malware auslösen.

Besuche Websites am besten immer direkt. Wenn du es dir einfacher machen willst, speichere deine Lieblingsshops als Lesezeichen im Browser. Das ist sicherer als jeder Text- oder E-Mail-Link.

Tipp 3: Verwende eine Wallet-App

Es ist immer ein Risiko, deine Debit- oder Kreditkarte direkt auf einer Website anzugeben. Das Risiko ist noch höher, wenn du auf einer Website einkaufst, bei der du noch nie bestellt hast.

Kaufe, wenn möglich, mit einer Wallet-App oder PayPal. So gibst du deine Zahlungsdaten nur an den Dienst weiter – Apple Pay, Google Pay oder PayPal. Der Einzelhändler selbst bekommt deine Kartendaten nicht zu sehen.

Tipp 4: Entferne gespeicherte Karten nach dem Checkout

Viele Websites – darunter Amazon – speichern deine Zahlungskartendaten automatisch. Das macht den nächsten Einkauf bequemer, setzt dich aber einem unnötigen Risiko aus. Ein Hacker mit Zugang zu deinem Gerät oder Konto könnte Einkäufe tätigen.

Dazu kommt das Risiko einer Datenpanne beim Händler. Diese kommen regelmäßig vor und können sensible Zahlungsinformationen preisgeben. Je weniger Datenbanken deine Kartendaten speichern, desto besser.

Entferne deine Kartendaten direkt nach dem Checkout aus den Kontoeinstellungen der Website.

Tipp 5: Stelle sicher, dass die Website HTTPS verwendet

HTTPS ist inzwischen weitgehend zum Standard geworden – im Gegensatz zu „HTTP“ ohne das „S“. HTTPS bedeutet, dass eine Website die übertragenen Daten verschlüsselt: deinen Namen, deine Adresse und deine Zahlungsinformationen.

Kaufe niemals auf einer Website ein, die in der Adressleiste kein HTTPS verwendet! Ein zusätzlicher Hinweis ist das kleine Schlosssymbol vor der Webadresse.

Tipp 6: Überprüfe die URL der Website

Tippfehler passieren – vor allem auf einem kleinen Smartphone-Bildschirm. Ein einziger Fehler kann dazu führen, dass du auf einer Nachahmer-Website landest, etwa „amazonn(dot)com“.

Hacker kaufen Domains, die echten Adressen beliebter Händler täuschend ähnlich sehen, und richten dort gefälschte Websites ein. Diese Masche heißt Typosquatting – typo für Tippfehler, squat für besetzen. Nimm dir ein paar Sekunden mehr Zeit und prüfe die URL, bevor du mit dem Einkauf beginnst.

Tipp 7: Kaufe niemals über öffentliches WLAN ein

Wer sich mit einem öffentlichen WLAN verbindet, kann davon ausgehen, dass er beobachtet wird. Hacker lieben die Weihnachtseinkaufssaison und halten sich gezielt an beliebten öffentlichen Hotspots auf.

Sie spionieren die Aktivitäten anderer Geräte im selben Netzwerk aus und können so auf alles zugreifen, was du eingibst – Passwörter und Kreditkartendaten eingeschlossen. Schalte das WLAN aus und wechsle stattdessen auf die Verbindung deines Mobilfunkanbieters.

Tipp 8: Sei auf der Hut vor Markenimitatoren in E-Mails und SMS

Phishing-Betrüger waren während der Weihnachtssaison 2021 besonders aktiv – Typosquatting-Domains in Verbindung mit Phishing-Angriffen stiegen um 397 Prozent. Du solltest zwar immer auf Phishing achten, aber in der Weihnachtszeit ist die Gefahr noch höher.

Die Angreifer wissen, dass Menschen in dieser Zeit E-Mails mit Angeboten, Auftragsbestätigungen und Versandmitteilungen erwarten. Diese Nachrichten nutzen sie als Vorlagen. Sie geben sich als DHL, UPS, Amazon und andere aus – und ihre E-Mails sehen den echten zum Verwechseln ähnlich.

Sei besonders wachsam bei E-Mails, die bekannte Marken imitieren. Auch hier gilt: Rufe Websites immer direkt auf, statt einem Link zu folgen. Informiere dich außerdem über weitere erschreckende Trends bei Phishing-Angriffen.

Tipp 9: Aktiviere Warnungen in der Banking-App und prüfe dein Konto

Prüfe regelmäßig dein Bankkonto und achte auf verdächtige Abbuchungen. Viele Banken erlauben es, automatische Warnmeldungen einzurichten – zum Beispiel wenn ein Kauf einen bestimmten Betrag übersteigt oder von außerhalb des Landes erfolgt.

So behältst du die Kontrolle, ohne dein Konto ständig manuell prüfen zu müssen. Richte diese Warnungen am besten noch heute ein. Weitere Tipps zum Schutz deiner Konten findest du in unserem Artikel Wie du deine Onlinekonten vor Angriffen schützen kannst.

Wie sicher ist dein Mobilgerät?

Malware für Mobilgeräte wird häufig bei Weihnachtseinkaufsbetrügereien eingesetzt. Wie gut ist dein Gerät vor bösartigen Apps und Malware geschützt? Kontaktiere unsere Experten für IT-Sicherheit für einen Sicherheitscheck durch pirenjo.IT. Vereinbare jetzt ein unverbindliches Kennenlerngespräch.

Wie erkenne ich eine sichere Website beim Online-Shopping?

Achte darauf, dass die URL mit „https://“ beginnt und ein Schlosssymbol in der Adressleiste erscheint. Fehlt das „S“, gib dort niemals deine Zahlungsdaten ein.

Was ist Typosquatting und wie schütze ich mich davor?

Typosquatting bezeichnet gefälschte Websites, deren Domain echten Adressen zum Verwechseln ähnlichsieht – etwa „amazonn.com“. Prüfe die URL immer sorgfältig, bevor du mit dem Einkauf beginnst.

Bietet pirenjo.IT in Stuttgart einen Sicherheitscheck für Mobilgeräte an?

Ja, pirenjo.IT führt für Unternehmen im Raum Stuttgart Sicherheitschecks für Mobilgeräte und Endpoints durch. Vereinbare ein unverbindliches Kennenlerngespräch, um den Schutzstatus deiner Geräte zu prüfen.

Ist es sicher, mit PayPal oder Apple Pay in Online-Shops einzukaufen?

Wallet-Dienste wie PayPal, Apple Pay oder Google Pay sind sicherer als die direkte Eingabe deiner Kartendaten, weil der Händler deine Zahlungsinformationen nicht direkt erhält. Nutze diese Dienste, wo immer sie verfügbar sind.

Können Unternehmen aus Waiblingen ihre Mitarbeitenden gegen Phishing-Angriffe absichern?

Ja, pirenjo.IT bietet Unternehmen in Waiblingen und dem Rems-Murr-Kreis gezielte Security-Awareness-Schulungen und technische Schutzmaßnahmen gegen Phishing an. Frag direkt nach einem passenden Paket für dein Team.

Die 5 häufigsten Cybersecurity-Fehler, die deine Daten gefährden

Die häufigsten Cybersecurity-Fehler Titelbild.

Der weltweite Schaden durch Cyberkriminalität ist auf durchschnittlich 11 Millionen US-Dollar pro Minute angestiegen – das sind 190.000 US-Dollar pro Sekunde. 60 % der kleinen und mittleren Unternehmen, die von einer Datenpanne betroffen sind, schließen innerhalb von sechs Monaten ihre Pforten, weil sie die entstehenden Kosten nicht stemmen können.

Mehr IT-Budget löst das Problem nicht automatisch. Grundlegende Schutzmaßnahmen wie Anti-Malware und Firewall sind wichtig – aber viele der folgenreichsten Sicherheitsverletzungen entstehen durch vermeidbare Fehler im Alltag. Der Sophos Threat Report 2021 bringt es auf den Punkt: „Ein Mangel an Aufmerksamkeit für grundlegende Sicherheitshygiene ist die Ursache für viele der schädlichsten Angriffe.“ Hier sind die fünf häufigsten Fehler – und wie du sie vermeidest.

Ein Sicherheitskonzept auf dem Papier schützt niemanden. Entscheidend ist, ob die Maßnahmen im Alltag wirklich gelebt werden.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Multi-Faktor-Authentifizierung als erste Verteidigungslinie

Laut IBM Security ist der Diebstahl von Anmeldedaten inzwischen die Hauptursache für Datenschutzverletzungen weltweit. Da die meisten Unternehmensprozesse und -daten heute cloudbasiert sind, sind Anmeldedaten der Schlüssel zu verschiedenen Angriffsszenarien.

Benutzeranmeldungen ohne Multi-Faktor-Authentifizierung zu betreiben erhöht das Risiko einer Sicherheitsverletzung deutlich. MFA reduziert betrügerische Anmeldeversuche um 99,9 %. Wer MFA nicht aktiviert hat, lässt eine der effektivsten Schutzmaßnahmen ungenutzt. Wenn du noch kein IT-Sicherheitskonzept hast, ist das der erste Schritt.

Schatten-IT ist nicht das Problem einzelner Mitarbeitender – es ist ein Zeichen, dass die offiziellen Tools die Arbeit nicht gut genug unterstützen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Schatten-IT als unterschätztes Sicherheitsrisiko

Schatten-IT ist die Nutzung von nicht genehmigten Cloud-Anwendungen durch Mitarbeitende für Geschäftsdaten – oft ohne dass die Verantwortlichen im Unternehmen davon wissen. Das birgt gleich mehrere Risiken auf einmal.

Daten können in einer unsicheren Anwendung landen und sind nicht in die Backup-Strategie des Unternehmens eingebunden. Wenn Mitarbeitende das Unternehmen verlassen, können diese Daten verloren gehen. Und die genutzte Anwendung entspricht möglicherweise nicht den Compliance-Anforderungen.

Mitarbeitende greifen oft auf eigene Apps zurück, weil sie eine Lücke im Arbeitsablauf füllen wollen – und sich der Risiken dabei nicht bewusst sind. Klare Richtlinien für die Cloud-Nutzung sind deshalb kein Nice-to-have, sondern Pflicht.

Antivirus allein ist wie ein Schloss an der Haustür, das die Hintertür offen lässt.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Antivirus allein reicht nicht mehr aus

Unabhängig davon, wie klein dein Unternehmen ist – eine einfache Antivirus-Anwendung schützt dich nicht ausreichend. Viele aktuelle Bedrohungen verwenden überhaupt keine bösartigen Dateien mehr.

Phishing-E-Mails enthalten Befehle, die an PC-Systeme gesendet werden und nicht als Virus oder Malware gekennzeichnet sind. Phishing setzt heute überwiegend auf Links statt Dateianhänge, um Nutzende auf bösartige Websites zu leiten. Diese Links werden von einfachen Antivirenlösungen nicht abgefangen.

Du brauchst eine umfassende Strategie: Anti-Malware der nächsten Generation mit KI und maschinellem Lernen, eine Firewall der neuesten Generation, E-Mail-Filterung, DNS-Filterung, automatisierte Sicherheitsrichtlinien für Anwendungen und die Cloud sowie eine Überwachung des Cloud-Zugangs. Einen guten Überblick über wirksame Maßnahmen findest du auch in den 11 Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz deiner Microsoft 365-Daten.

Ein unverwaltetes Gerät im Firmennetzwerk ist wie ein offenes Fenster – du weißt nicht, wer schon hindurchgekommen ist.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Fehlendes Gerätemanagement als blinder Fleck

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Ein Mobile Device Management – kurz MDM – ist für die IT-Sicherheit eines Unternehmens unverzichtbar. Die meisten Unternehmen lassen ihre Mitarbeitenden mittlerweile von zu Hause aus arbeiten und planen, das auch weiterhin zu tun. Das Gerätemanagement für Remote-Geräte und geschäftlich genutzte Smartphones fehlt dabei aber häufig.

Wenn du Sicherheit und Datenzugriff aller Endgeräte – unternehmenseigene und private – nicht zentral verwaltest, steigt das Risiko einer Datenverletzung deutlich. Richte eine Geräteverwaltung wie Intune in Microsoft 365 ein, falls du das noch nicht getan hast.

95 % der Sicherheitsvorfälle haben einen menschlichen Auslöser. Wer nur in Technik investiert, löst das falsche Problem.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Mitarbeitende als entscheidender Sicherheitsfaktor

95 % der Verstöße gegen die Cybersicherheit werden durch menschliches Versagen verursacht. Zu viele Unternehmen nehmen sich nicht die Zeit, ihre Mitarbeitenden kontinuierlich zu schulen – und so fehlt die für eine gute Sicherheitskultur notwendige Kompetenz.

Gut geschulte Teams sind kein Kostenfaktor, sondern aktiver Schutz. Wer Mitarbeitende als Teil der Lösung begreift, senkt das Risiko deutlich. Wer sie als potenzielle Fehlerquelle ignoriert, zahlt früher oder später den Preis.

Schulungen zum IT-Sicherheitsbewusstsein sollten das ganze Jahr über stattfinden – nicht nur jährlich oder beim Onboarding. Kurze Schulungsvideos, Webinare, Team-Schulungen und regelmäßige Tipps im Unternehmens-Newsletter lassen sich gut in den Alltag integrieren und verankern Cybersicherheitsschulungen fest in der Unternehmenskultur.

Wann hast du zuletzt einen Cybersicherheitscheck durchgeführt?

Bleib nicht im Ungewissen über deine IT-Sicherheitsschwachstellen. Führe ein Cybersecurity-Audit durch, um Schwachstellen aufzudecken und dein Risiko zu verringern. Mach jetzt einen Termin für ein 15-minütiges Gespräch aus – unsere IT-Experten von pirenjo.IT helfen dir gerne weiter.

Was ist der gefährlichste Cybersecurity-Fehler für KMU?

Das Fehlen einer Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) ist einer der folgenreichsten Fehler – MFA allein blockiert 99,9 % betrügerischer Anmeldeversuche.

Reicht eine Antivirus-Software als Schutz aus?

Nein. Moderne Angriffe nutzen oft dateilose Methoden und Phishing-Links, die einfache Antivirenlösungen nicht erkennen. Du brauchst mindestens Firewall, DNS-Filterung und E-Mail-Filterung zusätzlich.

Bietet pirenjo.IT in Stuttgart Cybersecurity-Audits für Unternehmen an?

Ja. pirenjo.IT führt für Unternehmen in Stuttgart und Umgebung Cybersecurity-Audits durch, die Schwachstellen in Infrastruktur, Zugriffsrechten und Mitarbeiterschulungen aufdecken.

Wie oft sollten Mitarbeitende zu IT-Sicherheit geschult werden?

Mindestens alle drei Monate – nicht nur einmalig beim Onboarding. Regelmäßige Schulungen sind entscheidend, weil sich Angriffsmethoden wie Phishing kontinuierlich weiterentwickeln.

Kann pirenjo.IT Unternehmen in Waiblingen beim Aufbau eines IT-Sicherheitskonzepts unterstützen?

Ja. Als IT-Systemhaus mit Sitz in Waiblingen unterstützt pirenjo.IT lokale Unternehmen beim Aufbau eines vollständigen IT-Sicherheitskonzepts – von MFA über MDM bis hin zu Security-Awareness-Trainings.

Erschreckende Trends bei Phishing-Angriffen in 2022

Erschreckende Trends bei Phishing - Titelbild

Im Jahr 2020 waren 75 % der Unternehmen weltweit von einem Phishing-Angriff betroffen. Phishing ist nach wie vor eine der größten Gefahren für die Funktionsfähigkeit deines Unternehmens – denn es ist die häufigste Angriffsmethode für alle Arten von Cyberangriffen.

Eine einzige Phishing-E-Mail kann dafür verantwortlich sein, dass ein Unternehmen von Ransomware befallen wird und kostspielige Ausfallzeiten in Kauf nehmen muss. Sie kann auch dazu führen, dass ein Benutzer unwissentlich Anmeldedaten weitergibt – die Angreifer dann für gezielte Attacken auf Kunden nutzen.

Phishing nutzt menschliches Versagen aus. Viele Angriffe verwenden ausgeklügelte Taktiken, um Empfänger zur Preisgabe von Informationen oder zur Infektion eines Netzwerks mit Malware zu verleiten. Die besten Schutzmaßnahmen sind E-Mail-Filter, DNS-Filter, Virenschutz der nächsten Generation und fortlaufende Mitarbeiterschulungen zur Cybersicherheit.

Um deine Mitarbeitenden richtig zu schulen und sicherzustellen, dass deine IT-Sicherheit auf die neuesten Bedrohungen abgestimmt ist, musst du wissen, welche neuen Phishing-Gefahren auf dich zukommen. Hier sind die wichtigsten Phishing-Trends, auf die du 2022 achten solltest.

Phishing ist kein reines E-Mail-Problem mehr. Die Angriffe kommen heute über SMS, kompromittierte Geschäftskonten und gefälschte Unternehmensidentitäten – und sie werden gezielter.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Phishing per Textnachricht auf dem Vormarsch

Viele Menschen sind gegenüber Textnachrichten weniger misstrauisch als gegenüber unerwarteten E-Mails. Die meisten Phishing-Schulungen konzentrieren sich auf die E-Mail-Form des Phishings, da diese bisher am weitesten verbreitet war.

Cyberkriminelle nutzen inzwischen die leichte Verfügbarkeit von Mobiltelefonnummern und setzen Textnachrichten für Phishing-Angriffe ein. Diese Art von Phishing – auch „Smishing“ genannt – nimmt stetig zu.

Einzelhändler und Dienstleistungsunternehmen nutzen Textnachrichten vermehrt für Verkaufs- und Lieferhinweise. Das macht es für Smishing-Angreifer einfacher, eine Versandmitteilung vorzutäuschen und den Nutzer dazu zu bringen, auf eine verkürzte URL zu klicken.

Kompromittierte Geschäfts-E-Mails als wachsende Einnahmequelle

Ransomware war in den letzten Jahren eine wachsende Bedrohung – vor allem weil sie für kriminelle Gruppen eine große Einnahmequelle darstellt. Eine neue Form des Angriffs beginnt ebenfalls lukrativ zu werden und nimmt daher zu.

Die Kompromittierung von Geschäfts-E-Mails (Business Email Compromise, BEC) ist auf dem Vormarsch. Angreifer nutzen sie, um mit Dingen wie Geschenkkartenbetrug und gefälschten Überweisungsanforderungen Geld zu verdienen.

Wer sich Zugang zu einem geschäftlichen E-Mail-Konto verschafft, kann sehr überzeugende Phishing-Nachrichten an Mitarbeitende, Kunden und Lieferanten senden. Die Empfänger vertrauen der bekannten Absenderadresse sofort – und genau das macht diese Angriffe so wirksam.

Spear-Phishing trifft heute auch kleine Unternehmen

43 % aller Datenschutzverletzungen zielen auf kleine und mittelständische Unternehmen ab. Und 40 % der kleinen Unternehmen, die Opfer eines Angriffs werden, haben mindestens acht Stunden Ausfallzeit als direkte Folge davon. Kein Unternehmen ist zu klein, um ins Visier genommen zu werden.

Spear-Phishing ist eine gefährlichere Form des Phishings, da es gezielt und nicht allgemein eingesetzt wird. Es ist auch die Methode, die bei BEC-Angriffen zum Einsatz kommt.

Früher wurde Spear-Phishing vor allem gegen größere Unternehmen eingesetzt, da ein maßgeschneiderter Angriff mehr Vorbereitungszeit erfordert. Da große kriminelle Gruppen ihre Prozesse effizienter gestalten, können sie heute jeden ins Visier nehmen – und kleine Unternehmen erhalten Angriffe, die für ihre Mitarbeitenden schwerer als Betrug zu erkennen sind.

Initial Access Broker als Spezialisierung im Untergrund

Große kriminelle Gruppen optimieren ihre Angriffe kontinuierlich – sie behandeln Cyberkriminalität wie ein Geschäft und arbeiten daran, sie profitabler zu machen. Eine Möglichkeit dazu ist der Einsatz externer Spezialisten, sogenannter Initial Access Broker.

Dabei handelt es sich um eine spezielle Art von Hackern, die sich ausschließlich darauf konzentrieren, den ersten Zugang zu einem Netzwerk oder Unternehmenskonto zu erhalten. Der zunehmende Einsatz dieser Spezialisten macht Phishing-Angriffe noch gefährlicher und für Benutzer noch schwieriger zu erkennen.

Gefälschte Unternehmensidentitäten als Vertrauensfalle

Da Nutzer vorsichtiger gegenüber E-Mails von unbekannten Absendern werden, geben sich Phishing-Angreifer zunehmend als bekannte Unternehmen aus. Eine Phishing-E-Mail sieht dann aus wie eine legitime Nachricht eines Unternehmens, das der Empfänger kennt oder mit dem er Geschäfte macht.

Amazon ist ein häufiges Ziel solcher Imitationsversuche – aber es trifft auch kleinere Unternehmen. So wurden beispielsweise Kundenlisten von Website-Hosting-Anbietern geknackt. Die betroffenen Kunden erhielten daraufhin E-Mails, die sie aufforderten, sich bei einem Konto anzumelden, um ein angeblich dringendes Problem zu beheben.

Ist dein Unternehmen ausreichend vor Phishing-Angriffen geschützt?

Eine mehrschichtige Strategie ist entscheidend, wenn es darum geht, dich gegen eine der größten Gefahren für dein Unternehmen zu schützen. Beginne mit einem Cybersicherheitsaudit, um deine aktuelle Sicherheitslage zu überprüfen und Verbesserungsmöglichkeiten zu ermitteln. Mehr dazu, welche Maßnahmen konkret helfen, erfährst du in unserem Artikel zu den 5 größten Schwachpunkten der IT-Sicherheit in Unternehmen.

Unsere IT-Experten von pirenjo.IT helfen dir in einem unverbindlichen 15-minütigen Telefonat gerne weiter. Wer früh handelt, vermeidet teure Ausfälle. Wer wartet, zahlt am Ende deutlich mehr.

Was ist der Unterschied zwischen Phishing und Spear-Phishing?

Phishing richtet sich wahllos an viele Empfänger gleichzeitig, während Spear-Phishing gezielt auf eine bestimmte Person oder ein bestimmtes Unternehmen zugeschnitten ist. Spear-Phishing ist schwerer zu erkennen, weil die Nachrichten persönliche Details enthalten und vertrauenswürdig wirken.

Was ist Smishing und wie erkenne ich es?

Smishing ist Phishing per SMS – Angreifer täuschen dabei häufig Paketbenachrichtigungen oder Kontowarnungen vor. Misstraue verkürzten URLs in unerwarteten Textnachrichten und ruf im Zweifel direkt beim Absender an.

Wie schützt pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart vor Phishing-Angriffen?

pirenjo.IT bietet Unternehmen in Stuttgart und der Region mehrschichtige Schutzlösungen – von E-Mail-Filterung und DNS-Schutz bis zu regelmäßigen Security-Awareness-Trainings für Mitarbeitende. Vereinbare ein unverbindliches 15-minütiges Erstgespräch, um deine aktuelle Sicherheitslage zu prüfen.

Was ist Business Email Compromise (BEC) und wie verbreitet ist es?

Bei BEC verschaffen sich Angreifer Zugang zu einem echten Geschäftskonto und versenden darüber täuschend echte Phishing-Nachrichten an Mitarbeitende, Kunden und Lieferanten. Wer die Absenderadresse kennt, vertraut der E-Mail sofort – das macht BEC besonders gefährlich.

Welche Phishing-Schutzmaßnahmen empfiehlt pirenjo.IT für KMU in Waiblingen?

Für kleine und mittelständische Unternehmen in Waiblingen empfiehlt pirenjo.IT mindestens E-Mail-Filterung, DNS-Schutz und halbjährliche Mitarbeiterschulungen zur Cybersicherheit. 43 % aller Datenschutzverletzungen treffen KMU – ein Basisschutz ist daher kein Luxus, sondern Pflicht.

Onlinekonten schützen: 6 Tipps gegen Angriffe

Wie Sie Ihre Online-Konten vor Angriffen schützen können - Titelbild.

Gestohlene Anmeldedaten sind im Dark Web eine heiße Ware. Für gehackte Social-Media-Konten werden zum Beispiel zwischen 30 und 80 Dollar pro Stück gezahlt. Laut dem Bericht von IBM Security über die Kosten von Datenschutzverletzungen sind kompromittierte Anmeldedaten inzwischen weltweit die häufigste Ursache für Sicherheitsverstöße dieser Art.

Die Kompromittierung eines privaten oder geschäftlichen Cloud-Kontos kann sehr kostspielig sein – Ransomware-Infektionen, Identitätsdiebstahl und Richtlinienverstöße sind nur einige der Folgen. Erschwerend kommt hinzu: 34 % der Menschen teilen Passwörter mit Kollegen, 44 % verwenden dieselben Passwörter für berufliche und private Konten, und 49 % speichern Passwörter in ungeschützten Klartextdokumenten.

Cloud-Konten sind mehr denn je dem Risiko einer Sicherheitsverletzung ausgesetzt. Es gibt aber konkrete Maßnahmen, mit denen du deine Onlinekonten wirksam schützen kannst – von MFA über Passwort-Manager bis hin zu Browser-Einstellungen und Gerätesicherheit.

Wer seine Konten nicht aktiv absichert, überlässt Kriminellen die Arbeit. MFA, ein Passwort-Manager und wachsame Browser-Einstellungen kosten wenig Zeit – und verhindern im Zweifel den größten Schaden.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Multi-Faktor-Authentifizierung als erste Verteidigungslinie

Die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) ist die beste Methode zum Schutz von Cloud-Konten. Obwohl sie nicht ausfallsicher ist, verhindert sie laut einer von Microsoft zitierten Studie nachweislich 99,9 % der betrügerischen Anmeldeversuche.

Eine zweite Komponente zur Anmeldung – in der Regel die Eingabe eines Codes, der an dein Telefon gesendet wird – erhöht die Sicherheit deines Kontos erheblich. In den meisten Fällen hat ein Angreifer keinen Zugang zu deinem Gerät, das den MFA-Code empfängt, und kommt damit nicht weiter.

Die kurze Unannehmlichkeit dieses zusätzlichen Schritts ist das Plus an Sicherheit mehr als wert.

Passwort-Manager als sicherer Speicherort

Eine der häufigsten Schwachstellen: Passwörter werden unsicher gespeichert – zum Beispiel in einem ungeschützten Word- oder Excel-Dokument oder in den Kontakten auf dem PC oder Telefon. Kriminelle wissen das und nutzen es gezielt aus.

Mit einem Passwort-Manager hast du einen zentralen Ort, an dem du alle deine Passwörter verschlüsselt und sicher speicherst. Du musst dir nur ein einziges starkes Hauptpasswort merken, um auf alle anderen zuzugreifen.

Passwort-Manager füllen deine Anmeldedaten in vielen Browsern automatisch aus – bequem und geräteübergreifend. Kein Klartextdokument, kein Risiko.

Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen als unterschätzte Schwachstelle

Hast du dir die Zeit genommen, die Sicherheitseinstellungen in deinen Cloud-Tools zu überprüfen? Eine der häufigsten Ursachen für Sicherheitsverletzungen bei Cloud-Konten sind Fehlkonfigurationen – Einstellungen, die nicht richtig gesetzt wurden, um ein Konto zu schützen.

Lass die Sicherheitseinstellungen nicht einfach auf den Standardwerten – diese sind oft unzureichend. Überprüfe die Einstellungen deiner Cloud-Anwendungen und passe sie an, damit dein Konto ordnungsgemäß geschützt ist.

Browser-Warnungen vor geleakten Passwörtern aktiv nutzen

Auch mit einwandfreier Passwortsicherheit können deine Zugangsdaten gefährdet sein. Das passiert, wenn die Datenbank eines Händlers oder Cloud-Dienstes, den du nutzt, kompromittiert und die Daten gestohlen werden. Diese geleakten Passwörter landen schnell im Dark Web – ohne dass du es merkst.

Da dieses Problem weit verbreitet ist, haben Browser wie Chrome und Edge Funktionen zur Warnung vor geleakten Passwörtern eingebaut. Alle Passwörter, die du im Browser speicherst, werden überwacht – und wenn sie nicht mehr sicher sind, erhältst du eine Warnmeldung beim nächsten Einsatz.

Mit bestimmten Einstellungen des Browsers können Sie Ihre Online-Konten besser schützen.

Browser haben meist Einstellungen, die vor geleakten Passwörtern warnen. Hier am Beispiel von Chrome.

Prüfe den Passwortbereich deines Browsers – du musst diese Funktion möglicherweise erst aktivieren. So erfährst du schnellstmöglich, wenn ein Passwort preisgegeben wurde, und kannst es umgehend ändern.

Kein Passwort in öffentlichem WLAN – nie

Wann immer du dich in einem öffentlichen WLAN aufhältst, solltest du davon ausgehen, dass jemand deinen Datenverkehr überwacht. Angreifer halten sich gerne an öffentlichen Hotspots in Flughäfen, Restaurants und Cafés auf, um sensible Daten wie Anmeldekennwörter abzufangen.

Gib niemals ein Passwort, eine Kreditkartennummer oder andere sensible Daten ein, wenn du mit einem öffentlichen WLAN verbunden bist. Schalte entweder das WLAN aus und nutze die Mobilfunkverbindung deines Telefons, oder verwende eine VPN-App, die die Verbindung verschlüsselt.

Gerätesicherheit als Grundlage für Kontoschutz

Wenn es einem Angreifer gelingt, mithilfe von Malware in dein Gerät einzudringen, kann er oft auch ohne Passwort auf deine Konten zugreifen. Denk daran, wie viele Apps du auf deinen Geräten öffnen kannst, bei denen du bereits eingeloggt bist.

Um zu verhindern, dass ein Konto über eines deiner Geräte geknackt wird, brauchst du eine solide Gerätesicherheit. Dazu gehören ein zuverlässiger Virenschutz mit Anti-Malware-Funktion, aktuelle Software und Betriebssysteme, und ein durchdachter Phishing-Schutz – etwa durch E-Mail-Filter und DNS-Filter.

Du suchst nach Sicherheitslösungen für Passwörter und Cloud-Konten?

Überlass deine Online-Konten nicht diesen Risiken. Wir helfen dir bei der Überprüfung der IT-Sicherheit deiner aktuellen Cloud-Konten und geben dir hilfreiche Empfehlungen. Melde dich jetzt zu einem unverbindlichen 15-minütigen Gespräch mit unseren IT-Experten von pirenjo.IT an!

Was ist Multi-Faktor-Authentifizierung und warum ist sie so wichtig?

MFA fügt nach dem Passwort eine zweite Sicherheitsstufe hinzu – zum Beispiel einen Code per SMS oder App. Laut Microsoft verhindert sie nachweislich 99,9 % der betrügerischen Anmeldeversuche.

Welcher Passwort-Manager ist für Unternehmen empfehlenswert?

Bewährte Lösungen für Unternehmen sind unter anderem 1Password, Bitwarden und KeePass. Achte darauf, dass der Manager Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bietet und sich in bestehende Systeme integrieren lässt.

Wie können Unternehmen in Stuttgart ihre Cloud-Konten professionell absichern lassen?

pirenjo.IT aus Waiblingen betreut Unternehmen im Großraum Stuttgart bei der Überprüfung und Absicherung von Cloud-Konten – von der MFA-Einrichtung bis zur Konfigurationsprüfung. Vereinbare einfach ein kostenloses 15-minütiges Erstgespräch.

Wie erkenne ich, ob mein Passwort im Dark Web aufgetaucht ist?

Browser wie Chrome und Edge warnen dich automatisch, wenn gespeicherte Passwörter in bekannten Datenlecks auftauchen. Zusätzlich kannst du die Website HaveIBeenPwned.com nutzen, um E-Mail-Adressen gezielt zu prüfen.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Schulungen zur Passwortsicherheit für Teams an?

Ja, pirenjo.IT bietet Security-Awareness-Trainings für Mitarbeitende im Raum Waiblingen und Stuttgart an – praxisnah, ohne Fachjargon und direkt auf den Arbeitsalltag zugeschnitten.

Mache dein VoIP-Netzwerk bombensicher

VoIP-Telefon als Teil eines VoIP-Netzwerks.

Kaum ein Telefonsystem in einem Unternehmen übertrifft VoIP, wenn es um Effizienz und Flexibilität geht. Allerdings ist es nicht immun gegen Cyberangriffe. Hier erfährst du, wie du dein VoIP-Netzwerk so gut wie möglich sichern kannst.

Welche Art von Kommunikationssystem verwendest du in deinem Unternehmen? Viele moderne Unternehmen sind inzwischen auf das Voice Over Internet Protocol (VoIP) umgestiegen – eine Technologie, die es Mitarbeitenden ermöglicht, Anrufe ausschließlich über die Internetverbindung zu tätigen.

VoIP bringt handfeste Vorteile mit sich: niedrigere Betriebskosten, mehr Komfort als bei herkömmlichen Diensten, bessere Erreichbarkeit, höhere Skalierbarkeit und Multitasking-Fähigkeit. Dazu kommen fortschrittliche Funktionen für Teams jeder Größe, vollständige Mobilität und hervorragende Sprachqualität.

VoIP-Systeme haben jedoch eine entscheidende Schwachstelle: Cyberangriffe. Dieser Artikel zeigt dir, welche Bedrohungen für dein VoIP-Netzwerk relevant sind und mit welchen Maßnahmen du dich effektiv schützt.

Die häufigsten Bedrohungen für VoIP-Systeme

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Alle VoIP-Systeme benötigen eine stabile Internetverbindung – und genau diese Abhängigkeit macht sie anfällig für verschiedene Sicherheitsprobleme.

Denial of Service als Verfügbarkeitsrisiko

Denial-of-Service-Angriffe (DoS) gehören zu den häufigsten Bedrohungen für VoIP-Systeme. Ziel ist es, einen Computer oder ein Netzwerk so zu überlasten, dass er für legitime Nutzer nicht mehr erreichbar ist. Call Center spüren das durch sinkende Anrufqualität, eingeschränkte Erreichbarkeit und höhere Latenz.

War Dialing als Einfallstor ins Netz

Beim War Dialing bringen Angreifer die Nebenstellenanlage unter ihre Kontrolle und scannen nach anderen Telefonnetzen. So können Hacker Nummern wählen und sich mit Modems sowie weiteren Nebenstellen verbinden.

Gebührenbetrug trifft direkt die Bilanz

Beim Gebührenbetrug (Toll Fraud) tätigen Angreifer vom bestehenden System des Unternehmens aus Anrufe an externe Leitungen. Sie wählen teure internationale Nummern, die hohe Kosten für dein Unternehmen verursachen – während die Betrüger selbst die horrenden Verbindungsgebühren kassieren.

Phishing zielt auf sensible Zugangsdaten

Phishing ist eine weit verbreitete Bedrohung, bei der Angreifer betrügerische Nachrichten versenden, um Opfer zur Preisgabe sensibler Informationen zu verleiten. Oft geben ahnungslose Mitarbeitende dabei Passwörter, interne IP-Adressen und ähnliche Daten preis.

Malware öffnet die Hintertür ins Netzwerk

Bei Malware-Angriffen installieren Angreifer per E-Mail oder Telefon bösartige Software im System. Eine infizierte Datei wird über das Netzwerk übertragen mit dem Ziel, Informationen zu stehlen oder zu manipulieren.

Haben VoIP-Hacker das System erst mit Malware infiziert, können sie ins Netzwerk eindringen und auf wichtige Geschäftsinformationen zugreifen.

Abfangen von Anrufen bedroht die Vertraulichkeit

Angreifer nutzen ungesicherte Netzwerke, um den SIP-Verkehr (Session Initiation Protocol) abzufangen – das Protokoll, das Echtzeit-Sprach- und Videositzungen einleitet, aufrechterhält und beendet. Ein Opfer eines solchen Abhörangriffs kann etwa auf eine andere Leitung umgeleitet werden, die vom Hacker kontrolliert wird.

6 Maßnahmen für mehr VoIP-Sicherheit

Angesichts der vielfältigen Bedrohungen ist es wichtig, deine VoIP-Sicherheit so schnell wie möglich zu optimieren. Die folgenden sechs Maßnahmen sind ein solider Startpunkt.

VoIP-Sicherheit fängt nicht mit teurer Technologie an – sie fängt damit an, dass du weißt, wo deine Angriffsflächen liegen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Firewall als erste Verteidigungslinie

Sichere Firewalls sind für alle VoIP-Systeme unverzichtbar. Deine VoIP-Software- und Hardware-Firewalls müssen den ein- und ausgehenden Datenverkehr kontinuierlich scannen und auf Bedrohungen prüfen.

Taucht Spam oder eine andere Bedrohung auf, erkennt die Firewall diese und übernimmt die Kontrolle – so ist dein System geschützt, bevor der Angriff Schaden anrichten kann. Eine gut konfigurierte Firewall stellt außerdem sicher, dass deine gesendeten Datenpakete ungehindert übertragen werden.

Starke Passwörter als Mindeststandard

Dein VoIP-System muss genauso konsequent geschützt werden wie jede andere Plattform, auf der du sensible Daten verarbeitest. Das bedeutet: starke, regelmäßig aktualisierte Passwörter – mindestens 12 Zeichen, bestehend aus Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen.

Lege das Passwort direkt bei der Einrichtung deines VoIP-Systems fest. Viele VoIP-Telefone werden mit öffentlich bekannten Standardpasswörtern ausgeliefert – ändere diese sofort nach der Inbetriebnahme.

Anrufbeschränkungen reduzieren das Betrugsrisiko

Viele VoIP-Angriffe laufen über Gebührenbetrug. Wenn dein Unternehmen eher lokal tätig ist, kannst du die Option für Auslandsgespräche deaktivieren – das schützt dich vor teuren Rechnungen, die du nicht verursacht hast.

Lass deinen VoIP-Dienst bestimmte Vorwahlen für kostenpflichtige Anrufe sperren, um diese Betrugsmasche gezielt zu blockieren.

Mitarbeitende als entscheidender Sicherheitsfaktor

Viele VoIP-Angriffe sind auf unbedachtes Handeln zurückzuführen. Schule dein Team darin, wie es seine Arbeit erledigt, ohne dabei die Sicherheit des Systems zu gefährden. Mitarbeitende sollten wissen, wie sie ungewöhnliche Netzwerkaktivitäten erkennen, sicher mit Passwörtern umgehen und verdächtiges Verhalten melden.

Eine einmalige Schulung bei der Einarbeitung reicht dafür nicht aus. Führe regelmäßige Trainings durch – nur so bleibt dein VoIP-System dauerhaft sicher. Mehr dazu, wie du Awareness im Team aufbaust, zeigt dir dieser Artikel: Awareness Training für Mitarbeiter.

Webinterface abschalten, wenn nicht benötigt

Idealerweise deaktivierst du die für dein VoIP-System verwendete Weboberfläche. Die Nutzung von Telefonen über einen Desktop-Computer eröffnet Angreifern eine zusätzliche Angriffsfläche. Es reicht, wenn ein einziger Telefonnutzer Opfer eines Angriffs wird – und das gesamte System liegt offen.

Wenn die Weboberfläche nicht zwingend notwendig ist, sichere sie konsequent ab oder deaktiviere sie vollständig.

VPN für Mitarbeitende im Home-Office

Virtuelle private Netzwerke (VPNs) verschlüsseln den Datenverkehr unabhängig vom Standort deiner Mitarbeitenden. Richtest du ein VPN für externe Mitarbeitende ein, vermeidest du Datenlecks und Datenschutzverletzungen – und die Gesprächsqualität bleibt dabei unbeeinträchtigt. Wie du beim Thema Cyberangriffe noch besser aufgestellt bist, erklärt der Artikel Wie du dein VPN auswählst, um den Schutz vor Cyberangriffen zu erhöhen.

Kontrolle über deine VoIP-Sicherheit zurückgewinnen

VoIP-Systeme sind eine starke Alternative zum Festnetzanschluss – mehr Funktionen, mehr Flexibilität, ein Bruchteil der Kosten. Die Abhängigkeit vom Internet macht sie aber auch angreifbar.

Hast du gerade ein VoIP-Netzwerk eingerichtet oder planst du die Einführung eines solchen Systems, sollte die Absicherung oberste Priorität haben. Geh nicht das Risiko ein, Opfer von Toll Fraud, Malware, Phishing und anderen Angriffen zu werden. Die Maßnahmen aus diesem Artikel helfen dir, dein Unternehmen gezielt zu schützen.

Bei Fragen zu VoIP-Systemen und deren Sicherheit helfen dir unsere IT-Experten von pirenjo.IT gerne in einem unverbindlichen 15-minütigen Gespräch weiter.

Welche Bedrohungen sind für VoIP-Systeme in kleinen Unternehmen am gefährlichsten?

Toll Fraud, Phishing und DoS-Angriffe sind die häufigsten Bedrohungen. Achte besonders auf ungewöhnliche Anrufmuster und stelle sicher, dass Auslandsverbindungen nur für wirklich benötigte Ziele freigeschaltet sind.

Wie schütze ich mein VoIP-System vor Gebührenbetrug?

Lass deinen VoIP-Anbieter kostenpflichtige Vorwahlen und internationale Verbindungen sperren, sofern du sie nicht benötigst. Kombiniere das mit starken Passwörtern und regelmäßigen Zugriffskontrollen.

Welchen VoIP-Schutz empfiehlt pirenjo.IT für Unternehmen in Stuttgart?

Für Unternehmen in Stuttgart empfehlen wir eine Kombination aus Managed Firewall, VPN für externe Mitarbeitende und regelmäßigen Security-Audits – abgestimmt auf die jeweilige Infrastruktur vor Ort.

Brauche ich für VoIP-Sicherheit eine eigene IT-Abteilung?

Nein – du brauchst keine eigene IT-Abteilung. Ein erfahrener Managed-Service-Partner übernimmt Monitoring, Updates und Incident Response für dich.

Kann pirenjo.IT VoIP-Systeme für Unternehmen in Waiblingen einrichten und absichern?

Ja – pirenjo.IT betreut Unternehmen in Waiblingen und der Region Rems-Murr bei der Einrichtung, Konfiguration und laufenden Absicherung von VoIP-Systemen, inklusive Firewall-Integration und Mitarbeiterschulungen.

Welcher Typ von Hacker deine Geschäftsdaten gefährdet.

Verschiedene Typen von Hackern, die Ihre Daten gefährden.

43 Prozent aller Cyberangriffe weltweit richten sich gegen kleine und mittlere Unternehmen. Nicht weil Großkonzerne verschont werden – sondern weil KMU schlicht einfachere Ziele sind. Wer seine Cybersicherheit vernachlässigt, wird zur leichten Beute.

Dieser Artikel zeigt dir, welche fünf Typen von Hackern dein Unternehmen bedrohen und mit welchen Maßnahmen du dich wirkungsvoll schützt.

Die 5 Arten von Hackern, vor denen du dich in Acht nehmen musst

Viele Unternehmen unterschätzen, wie gezielt Angreifer vorgehen. Wer weiß, welcher Typ Hacker welche Daten angreift, kann seine Schutzmaßnahmen viel gezielter aufstellen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Persönliche Daten als bevorzugtes Angriffsziel

Viele Hacker sind darauf aus, die persönlichen Daten deiner Kunden und Mitarbeiter zu stehlen. Dazu gehören Geburtsdaten, Finanzdaten und Identifikationsnummern.

Geburtsdaten in Kombination mit weiteren persönlichen Angaben sind für Hacker oft der Schlüssel, um schwache Passwörter zu knacken. Stelle sicher, dass deine Passwörter keine personenbezogenen Daten enthalten.

Kreditkartendaten lassen sich direkt für betrügerische Käufe missbrauchen – vor allem dort, wo verlässliche digitale Sicherheitssysteme fehlen.

Deine digitale Infrastruktur als Kosteneinsparung für Angreifer

Speicher und Datenserver sind teuer – und Hacker wissen das. Um Kosten zu sparen, versuchen manche Angreifer, ihre Anwendungen und Daten auf deiner Infrastruktur zu speichern.

Je leistungsfähiger deine Infrastruktur ist, desto attraktiver ist sie als Ziel. Das kann dein Netzwerk bis an die Grenzen belasten und den laufenden Betrieb ernsthaft gefährden.

Typische Warnsignale: Speicherplatz schwindet schneller als üblich, das Netzwerk wird langsamer, und unbekannte Geräte tauchen in deiner Umgebung auf.

Geistiges Eigentum als lukratives Angriffsziel

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Firmengeheimnisse dürfen unter keinen Umständen in die falschen Hände geraten. Deine Produkte und Dienstleistungen ermöglichen es dir, dich von der Konkurrenz abzuheben – und genau das macht sie wertvoll für Angreifer.

Ein konkretes Risiko: Hacker stehlen den Entwurf deines nächsten Produkts, bevor du es auf den Markt bringst oder dein Patent einreichst. Ein Konkurrent kommt dann zuerst – und unterbietet deine Preise.

Gestohlene Anmeldedaten als Einfallstor

Du und dein IT-Dienstleister habt vielleicht genug getan, damit Hacker nicht an Finanzdaten gelangen. Aber sind die Konten deiner Mitarbeiter auch wirklich sicher?

Wenn Hacker Konten kompromittieren, können sie Betrug durchführen und Informationen erlangen, die deinen Geschäftsbetrieb direkt beeinträchtigen.

Der Verlust der Anmeldedaten der Geschäftsführung ist besonders gefährlich: Angreifer verschaffen sich damit nicht nur Zugang zu sensiblen Informationen, sondern können sich auch als Geschäftsführer ausgeben – und so Mitarbeiter oder Kunden täuschen. Das beschädigt deinen Ruf nachhaltig und kann den Betrieb lahmlegen.

Netzwerkkontrolle per Ransomware

Manche Hacker wollen gar keine Daten stehlen. Ihr Ziel ist die vollständige Kontrolle über dein Netzwerk – erreicht durch Ransomware-Angriffe.

Sie sperren dich aus deinem eigenen System aus und blockieren den Zugriff auf deine Daten, bis du ein Lösegeld zahlst. Ausgelöst werden solche Angriffe meist durch Spam, Phishing-E-Mails und manipulierte Online-Werbung.

Die durchschnittliche Lösegeldforderung liegt bei rund 30.000 Dollar – der tatsächliche Schaden durch Betriebsunterbrechung übersteigt diesen Betrag jedoch regelmäßig um ein Vielfaches.

5 Maßnahmen, mit denen du dein Unternehmen schützt

Schutz vor Hackern fängt nicht mit teurer Technik an – sondern damit, dass du weißt, wo deine größten Schwachstellen liegen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Investition in Sicherheitsmaßnahmen zahlt sich aus

Viele Unternehmenseigentümer unterschätzen, wie viel Zeit und Geld für Cybersicherheit nötig sind. Wer hier spart, zahlt später mehr – durch Datenverlust, Ausfallzeiten und Reputationsschäden.

Stelle genügend Ressourcen für wirksame Schutzmaßnahmen bereit und investiere in einen zuverlässigen IT-Dienstleister. So sind deine Konten, deine Hardware und dein Netzwerk deutlich besser abgesichert.

Mitarbeitende als entscheidender Sicherheitsfaktor

Die meisten Sicherheitssysteme haben Schwachstellen. Die größte ist in der Regel der Mensch. Jedes Telefon und jeder Laptop, der für die Arbeit genutzt wird, kann ein Einfallstor für Hacker sein – egal ob im Büro oder im Home-Office.

Führe mindestens einmal im Jahr eine Sicherheitsschulung durch. Themen wie Phishing-Erkennung, sichere Passwortnutzung und der Umgang mit verdächtigen E-Mails gehören für alle Mitarbeitenden zum Pflichtprogramm.

Zwei-Faktor-Authentifizierung als erste Verteidigungslinie

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist eine der einfachsten und zugleich wirksamsten Schutzmaßnahmen. Jeder Nutzer muss seine Identität zusätzlich bestätigen – selbst wenn ein Passwort gestohlen wurde, bleibt der Zugang versperrt.

Aktiviere 2FA für alle geschäftsbezogenen Konten und ermutige dein Team, das auch für private Konten zu tun. Wer 2FA konsequent nutzt, senkt das Risiko kompromittierter Zugänge erheblich.

Antiviren-Software konsequent einsetzen

Computerviren gehören zum Standardwerkzeug von Hackern. Halte deine Antiviren-Software auf jedem Gerät aktuell – nicht nur auf Büro-PCs, sondern auf allen Geräten, die auf Unternehmensressourcen zugreifen.

Führe zusätzlich wöchentliche automatisierte Scans durch. So erkennst du Bedrohungen frühzeitig, bevor sie Schaden anrichten.

Regelmäßige Sicherheitschecks als Pflicht

Gute Antiviren-Software reicht allein nicht aus. Manuelle Überprüfungen durch deinen IT-Dienstleister sind unverzichtbar – denn automatisierte Tools übersehen bisweilen gezielte Angriffe.

Prüfe regelmäßig, wer auf dein Netzwerk zugegriffen hat, und stelle sicher, dass jeder Zugang autorisiert ist. Jede verdächtige Aktivität muss sofort untersucht werden. Wer Warnsignale ignoriert, riskiert fatale Folgen für den Betrieb.

Setze dich noch heute mit uns in Verbindung, wenn du deine Cybersicherheit im Detail besprechen und potenzielle Risiken aufzeigen möchtest. Wir können ein kurzes, unverfängliches Gespräch vereinbaren und herausfinden, wie wir von pirenjo.IT dir helfen können.

Welche Arten von Hackern greifen kleine Unternehmen am häufigsten an?

Die häufigsten Angriffe richten sich auf persönliche Daten, Anmeldedaten und Netzwerkkontrolle per Ransomware. Phishing-E-Mails und schwache Passwörter sind dabei die beliebtesten Einfallstore.

Was kostet ein Ransomware-Angriff ein Unternehmen durchschnittlich?

Die durchschnittliche Lösegeldforderung liegt bei rund 30.000 Dollar – der eigentliche Schaden durch Betriebsunterbrechung übersteigt diesen Betrag jedoch meist deutlich.

Wie können Unternehmen in Stuttgart ihre Mitarbeiter gegen Hacker schulen?

Setze auf eine jährliche Sicherheitsschulung, die konkrete Szenarien wie Phishing-Erkennung und sichere Passwortnutzung abdeckt. pirenjo.IT unterstützt Unternehmen in Stuttgart dabei, praxisnahe Trainings aufzusetzen, die das Angriffs-Risiko messbar senken.

Warum ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung so wichtig gegen Hacker?

Selbst wenn ein Passwort gestohlen wird, verhindert 2FA den Zugriff ohne den zweiten Bestätigungsschritt. Aktiviere 2FA für alle geschäftsbezogenen Konten – das ist eine der wirksamsten und einfachsten Schutzmaßnahmen überhaupt.

Welche IT-Sicherheitsmaßnahmen empfiehlt pirenjo.IT für Unternehmen in Waiblingen?

Als Einstieg empfiehlt pirenjo.IT regelmäßige Sicherheitschecks, aktuelle Antiviren-Software und eine jährliche Mitarbeiterschulung. Ein kurzes Erstgespräch zeigt schnell, wo die größten Risiken im eigenen Netzwerk liegen.