IT-Sicherheitsaudits einfach erklärt – und drei Tipps für die Durchführung

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IT-Sicherheitsaudits einfach erklärt – und drei Tipps für die Durchführung
IT-Sicherheitsaudits einfach erklärt. Titelbild.

Um die Sicherheit deines Unternehmensnetzwerks zu gewährleisten, brauchst du mehr als nur die neueste Antiviren-Software. Dieser Artikel erklärt den Begriff IT-Sicherheitsaudit verständlich – und zeigt dir, wie du dir damit ein vollständiges Bild von deiner Sicherheitsstrategie machen kannst.

Die Cyberkriminalität hat sich zu einer der größten Bedrohungen für Unternehmen entwickelt. Allein im Jahr 2018 gab es 812,67 Millionen Malware-Infektionen. Das Jahr 2020 brachte einen Anstieg der Cyberkriminalität um 600 % mit sich. Und Schätzungen zufolge kosten Ransomware-Angriffe Unternehmen bis 2021 mehr als 6 Billionen US-Dollar pro Jahr.

Wenn du der Cybersicherheit keine Priorität einräumst, setzt du dich und dein Unternehmen dem Risiko eines Angriffs aus. Wahrscheinlich hast du bereits einige Strategien zur Bekämpfung von Hackern und anderen bösartigen Cyberangriffen entwickelt. Du musst jedoch auch sicher sein, dass die von dir getroffenen Maßnahmen ausreichend sind.

Dieser Artikel zeigt, was IT-Sicherheitsaudits sind, welche drei Phasen sie umfassen, und gibt dir drei konkrete Tipps für die Durchführung in deinem Unternehmen.

Was ist ein IT-Sicherheitsaudit?

Betrachte ein Audit als eine umfassende Prüfung aller von dir eingeführten Cybersicherheitsstrategien. Mit dem Audit verfolgst du zwei Ziele: Du identifizierst Lücken in deinem System, damit du diese schließen kannst, und du erstellst einen ausführlichen Bericht, mit dem du deine Bereitschaft zur Abwehr von Cyber-Bedrohungen nachweisen kannst.

Ein typisches Audit umfasst drei Phasen: Bewertung, Umsetzung und Audit. In der Bewertungsphase untersuchst du das bestehende System. Dazu gehört die Überprüfung der Computer, Server, Software und Datenbanken deines Unternehmens. Du überprüfst auch, wie du Zugriffsrechte vergibst, und untersuchst alle Hardware oder Software, die du derzeit zur Abwehr von Angriffen einsetzt.

Die Bewertungsphase wird wahrscheinlich einige Sicherheitslücken aufzeigen, auf die du reagieren musst. Wenn das erledigt ist, geht es an die Umsetzung. Hier findest du geeignete Lösungen für die festgestellten Probleme – entweder durch interne Fachleute oder durch externe Auftragnehmer zur Unterstützung.

Abschließend führst du das eigentliche Audit durch. Dieses findet statt, nachdem du die vorgeschlagene Lösung implementiert hast, und dient der abschließenden Überprüfung deines neuen Systems, bevor du es wieder für das Unternehmen freigibst. Dabei geht es vor allem darum, sicherzustellen, dass alle Installationen, Upgrades und Patches wie erwartet funktionieren.

3 Tipps für ein erfolgreiches IT-Sicherheitsaudit

Jetzt, da du die Phasen einer Cybersicherheitsprüfung kennst, geht es darum, wie du eine Prüfung effektiv durchführst – damit sie die benötigten Informationen liefert. Bei einem schlecht durchgeführten Audit können entscheidende Sicherheitslücken übersehen werden, und deine Systeme bleiben anfällig für Angriffe.

Ein IT-Sicherheitsaudit ist kein einmaliger Haken auf der To-do-Liste. Es ist der strukturierte Beweis dafür, dass deine Sicherheitsstrategie noch zur aktuellen Bedrohungslage passt.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Tipp 1: Überprüfe immer das Alter der vorhandenen Systeme

So etwas wie eine einfache und stets perfekte Sicherheitslösung gibt es nicht. Cyber-Bedrohungen entwickeln sich ständig weiter, und Hacker finden immer neue Wege, um bestehende Sicherheitsprotokolle zu umgehen. Jedes System, das du bereits eingeführt hast, hat ein Verfallsdatum.

Das bedeutet, dass du stets das Alter der bestehenden Cybersicherheitslösungen deines Unternehmens überprüfen musst. Achte darauf, die Systeme zu aktualisieren, sobald der Hersteller ein Update herausgibt. Wenn der Hersteller die von dir verwendete Software nicht mehr unterstützt, ist das ein klares Zeichen, dass du etwas ändern musst.

Tipp 2: Identifiziere deine Bedrohungen

Bei der Durchführung der Cybersicherheitsprüfung deines Unternehmens solltest du dich stets fragen, wo die größte Bedrohung zu erwarten ist. Wenn du zum Beispiel ein System prüfst, das viele Kundeninformationen enthält, ist der Datenschutz ein wichtiges Anliegen. In dieser Situation gehen die Bedrohungen von schwachen Passwörtern, Phishing-Angriffen und Malware aus.

Weitere Bedrohungen können von innen kommen – sei es durch böswillige Mitarbeitende oder durch die irrtümliche Vergabe von Zugriffsrechten an Personen, die bestimmte Daten nicht sehen sollten. Und manchmal geben Mitarbeitende unwissentlich Daten weiter. Wenn du zum Beispiel eigene Geräte der Mitarbeitenden mit deinem Unternehmensnetzwerk verbinden lässt, besteht ein Risiko, da du keine Kontrolle über die Sicherheit dieser externen Geräte hast.

Du musst die potenziellen Bedrohungen, denen du ausgesetzt bist, verstehen, bevor du dich auf die Implementierung von Lösungen konzentrieren kannst.

Tipp 3: Überlege, wie du deine Mitarbeitenden schulen willst

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Du hast die Bedrohungen erkannt und Pläne erstellt, um darauf zu reagieren. Diese Pläne bedeuten jedoch wenig, wenn die Mitarbeitenden nicht wissen, wie sie sie umsetzen sollen. Wenn du mit einem Notfall konfrontiert wirst – zum Beispiel einer Datenpanne – und dein Team nicht weiß, wie es reagieren soll, ist das IT-Sicherheitsaudit im Grunde nutzlos.

Um diese Situation zu vermeiden, musst du deine Mitarbeitenden darüber aufklären, worauf sie achten und wie sie auf Bedrohungen der Cybersicherheit reagieren sollen. Dazu gehört die Erstellung eines Plans, der die verschiedenen Bedrohungsarten und ihre Erkennungsmerkmale beschreibt. Der Plan legt außerdem fest, wo Mitarbeitende zusätzliche Informationen über eine Bedrohung erhalten, an wen sie sich wenden sollen, wenn sie etwas Verdächtiges bemerken, und wie lange die Beseitigung einer Bedrohung dauern sollte.

Ergänzend dazu gehören alle Regeln für die Verwendung externer Geräte oder den Zugriff auf Daten auf sicheren Servern in diesen Plan. Cybersicherheit ist nicht nur eine Domäne der IT-Abteilung. Sie ist allgegenwärtig, und alle Mitarbeitenden müssen sensibilisiert sein.

Indem du dein Team über die vorhandenen Bedrohungen aufklärst und zeigst, wie es darauf reagieren kann, schaffst du eine solidere Verteidigung gegen künftige Angriffe. Mehr dazu, wie du deine Mitarbeitenden gezielt auf Angriffe vorbereiten kannst, zeigt der Artikel zu Awareness Training für Mitarbeiter.

Audits erhöhen die Sicherheit

Audits der Cybersicherheit bieten dir die Möglichkeit, deine Sicherheitsprotokolle zu bewerten. Sie helfen dir, Probleme zu erkennen und sicherzustellen, dass du in Bezug auf die neuesten Bedrohungen auf dem aktuellen Stand bist. Ohne diese Audits läuft ein Unternehmen Gefahr, veraltete Software einzusetzen – gegen Angriffe, die sich längst weiterentwickelt haben.

Deine Sicherheitslösungen sind keine einmalige Angelegenheit. Sie müssen regelmäßig aktualisiert und überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie für die Zwecke, für die du sie einsetzt, noch geeignet sind. Sobald das nicht mehr der Fall ist, entstehen Schwachstellen, die andere ausnutzen können.

Audits verbessern die Cybersicherheit. Und verbesserte IT-Sicherheit bedeutet, dass du und deine Kunden sich sicherer fühlen können.

Wenn du ein IT-Sicherheitsaudit durchführen möchtest, dir aber nicht sicher bist, ob du die dafür erforderlichen Kenntnisse hast, helfen wir bei pirenjo.IT dir gerne weiter. Sprich uns an – in einem kurzen, unverbindlichen 15-minütigen Gespräch schauen wir gemeinsam auf deine bestehenden Systeme und zeigen dir, wie du sie verbessern kannst.

Was kostet ein IT-Sicherheitsaudit für ein kleines Unternehmen?

Die Kosten hängen von der Größe deiner IT-Infrastruktur und dem Prüfumfang ab – für KMU sind professionelle Audits bereits ab wenigen hundert Euro möglich. Frag bei pirenjo.IT nach einem unverbindlichen Erstgespräch.

Wie oft sollte ich ein IT-Sicherheitsaudit durchführen?

Mindestens einmal jährlich – nach größeren Systemänderungen oder Sicherheitsvorfällen auch öfter. Cyber-Bedrohungen entwickeln sich schnell, und deine Schutzmaßnahmen müssen mithalten.

Bietet pirenjo.IT IT-Sicherheitsaudits für Unternehmen in Stuttgart an?

Ja, pirenjo.IT führt IT-Sicherheitsaudits für Unternehmen in Stuttgart und der gesamten Region durch. Melde dich für ein kostenloses 15-minütiges Erstgespräch.

Was passiert, wenn das Audit Sicherheitslücken aufdeckt?

Nach der Bewertungsphase folgt die Umsetzung: Du oder ein externer Dienstleister schließen die gefundenen Lücken. Anschließend prüft ein abschließendes Audit, ob alle Maßnahmen korrekt greifen.

Können Unternehmen aus Waiblingen ein IT-Sicherheitsaudit bei pirenjo.IT beauftragen?

Ja, als IT-Systemhaus mit Sitz in Waiblingen betreut pirenjo.IT Unternehmen direkt vor Ort im Rems-Murr-Kreis. Nimm einfach Kontakt auf und vereinbare ein unverbindliches Erstgespräch.

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