7 Funktionen von Microsoft Edge, die deine Produktivität steigern

Produktivität mit Microsoft Edge steigern.

Viele Unternehmen zögern bei Microsoft Edge, weil sie befürchten, dass er den Betrieb verlangsamt. Der Browser wurde jedoch grundlegend überarbeitet und bringt echte Produktivitätsgewinne mit sich.

Microsoft hat seit den Tagen des Internet Explorer große Fortschritte gemacht. Mit Microsoft Edge bietet das Unternehmen eine verfeinerte Version, die auf der Chromium-Engine von Google basiert – für schnelleres Laden, bessere Kompatibilität und erweiterten Support. Dazu kommen regelmäßige Updates, die den Browser kontinuierlich verbessern.

Mit Edge kannst du privater surfen, die Leistung optimieren, geräteübergreifende Unterstützung aktivieren und viele weitere nützliche Funktionen nutzen. Diese Funktionen überladen die Benutzeroberfläche nicht und sind leicht zu finden. Dein Team kommt damit auch ohne Hilfe des IT-Dienstleisters zurecht.

7 Funktionen von Microsoft Edge für mehr Produktivität

WLAN-Freigabe

Eine der attraktivsten Funktionen von Edge ist die Freigabe. Damit kannst du Browserinhalte auf Geräte in der Nähe übertragen, ohne die angezeigte Website verlassen zu müssen.

Die Freigabefunktion ist einfach und übersichtlich. Sie funktioniert ähnlich wie die Buttons zum Teilen in sozialen Netzwerken, bietet aber mehr Anpassungs- und Kontrolloptionen. Die WLAN-Freigabe ist dabei die praktischste Option – du kannst aber auch zwischen anderen Diensten wie OneNote und Mail wählen.

Profilverwaltung

Microsoft Edge ermöglicht das Einrichten mehrerer Profile. Damit kannst du deinen Browser für andere Teammitglieder freigeben, ohne deine Einstellungen oder Informationen preiszugeben. Das macht Edge zu einem praktischen Werkzeug für die Trennung von Arbeit und Privatem.

Für das Einrichten brauchst du nicht einmal deinen IT-Dienstleister einzuschalten. Wenn du ein neues Profil zu Edge hinzufügst, verknüpfst du es einfach mit einem anderen Microsoft-Konto. Dieses Konto hat dann einen eigenen Verlauf, eigene Favoriten und eigene Einstellungen – unabhängig von anderen Profilen desselben Browsers.

Es gibt auch die Möglichkeit, automatisch zwischen den verbundenen Profilen zu wechseln. Der Browser fordert dich beim Starten einer bestimmten Seite auf, das richtige Profil zu verwenden. Das spart Zeit und steigert die Produktivität spürbar.

Webseiten anheften

Die meisten Browser verfügen über eine Pin-Funktion, mit der Nutzer schnell auf ihre Lieblingswebseiten zugreifen können. Das Programm startet, die Seiten laden automatisch – praktisch in der Theorie.

In der Praxis gibt es ein Problem: Wenn du das Fenster mit den angehefteten Seiten schließt, bevor du die übrigen Fenster schließt, gehen die angehefteten Seiten verloren. Für dein Team kann das bei einem wichtigen Projekt echten Zeitverlust bedeuten – Seiten müssen neu gesucht und neu angeheftet werden.

Microsoft Edge löst dieses Problem mit der Option „An Taskleiste anheften“. Sobald du die gewünschte Seite geöffnet hast, klickst du im Menü „Weitere Tools“ auf diese Funktion. Beim nächsten Mal reicht ein Klick auf das Symbol in der Taskleiste.

Privatsphäre-Einstellungen

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Hast du auch manchmal das Gefühl, dass die ganze Welt mitliest? Dann passe einfach die Privatsphäre-Einstellungen an.

Tracking-Verhinderung ist eine Funktion von Microsoft Edge, die verhindert, dass soziale Medien, Werbetreibende und andere Tracker deine Online-Aktivitäten verfolgen. Sie schützt deine Privatsphäre und macht dein Surfen weniger personalisiert – was in jeder beruflichen Umgebung wichtig ist.

Die Funktion bietet drei Datenschutzstufen: Basic lässt die meisten Tracker zu, personalisiert Anzeigen und Inhalte, blockiert aber bekannte schädliche Tracker. Ausgewogen blockiert Tracker von ungeöffneten Websites, was zu weniger Werbung und weniger Personalisierung führt. Streng bietet die größte Privatsphäre – die Personalisierung ist minimal, und einige Website-Elemente werden deaktiviert, um bedrohliche Tracker abzuwehren.

Leseliste

Dein Team markiert häufig Artikel, um sie später wieder aufzurufen – aber die Lesezeichen wirken dadurch schnell überladen. Microsoft Edge löst dieses Problem mit der Leseliste.

Diese Funktion ermöglicht es dir, Artikel zu speichern und die gespeicherte Liste mit anderen Geräten zu synchronisieren. Die Registerkarte „Favoriten“ oder „Lesezeichen“ bleibt dabei aufgeräumt, sodass dein Team jederzeit schnell zurückfindet.

Wenn du auf eine interessante Webseite stößt, klickst du einfach auf das Sternsymbol in der Adressleiste, wählst die Leseliste und klickst auf Hinzufügen. Außerdem gibt es einen praktischen Lesemodus, der Unordnung beseitigt und die Effizienz am Arbeitsplatz weiter steigert.

Tab-Vorschau

Wahrscheinlich führst du und dein Team täglich viele Recherchen durch. Das bedeutet: viele offene Registerkarten, und die Anzahl kann schnell überwältigend werden. Du verlierst den Überblick, und dein Vorankommen leidet.

Mit Microsoft Edge vermeidest du dieses Szenario durch die Tab-Vorschau-Funktion. Sie zeigt eine Vorschau aller geöffneten Registerkarten in einem Feld am oberen Rand des Bildschirms an. Die Funktion lässt sich durch Klicken auf das Chevron-Symbol aktivieren. Sobald du die gesuchte Registerkarte gefunden hast, tippst du erneut auf das Chevron-Symbol, und das Panel verschwindet.

Tabs stummschalten

Vielleicht hörst du gerne Musik, um dich besser konzentrieren zu können. Wenn du aber gerade tief in deine Arbeit eingetaucht bist, kann eine neu geöffnete Registerkarte plötzlich einen hochfrequenten Dialog abspielen und deine Konzentration unterbrechen.

Zum Glück kannst du wieder zur Tagesordnung übergehen, indem du die Funktion „Stummschalten von Registerkarten“ in Microsoft Edge aktivierst. Suche einfach die störende Registerkarte und klicke mit der rechten Maustaste darauf, um die Funktion zu aktivieren. So arbeitest du ohne lästige Ablenkungen und hältst eine hohe Produktivität aufrecht.

Microsoft Edge im Arbeitsalltag

Als Unternehmer ist es eine deiner wichtigsten Aufgaben, die Produktivität des gesamten Teams sicherzustellen. Wenn deine Mitarbeitenden zu wenig leisten, kann die Kundenzufriedenheit sinken – und die Konkurrenz nutzt das aus.

Edge ist kein kleines Upgrade – es ist ein grundlegend überarbeiteter Browser, der deine Erfahrung optimiert und deinem Team hilft, seine Aufgaben effizienter zu erledigen. Kein aufgeblähtes Interface, keine Kompatibilitätsprobleme, und keine Nostalgie für den Internet Explorer.

Wenn du weitere Tipps suchst, um deine Produktivität zu steigern, melde dich bei unseren IT-Experten von pirenjo.IT. Wir vereinbaren ein 15-minütiges, unverbindliches Gespräch, um herauszufinden, wie wir dein Unternehmen voranbringen können. Passend dazu findest du auf unserem Blog auch 11 Tipps, um Microsoft Word optimal zu nutzen, und einen Überblick über 7 unterschätzte Office 365 Tools.

Lohnt sich Microsoft Edge für kleine Unternehmen?

Ja. Edge basiert auf der Chromium-Engine, bietet regelmäßige Sicherheits-Updates und integriert sich direkt in Microsoft 365 – ohne zusätzliche Kosten.

Wie richte ich mehrere Profile in Microsoft Edge ein?

Klicke oben rechts auf dein Profilbild und wähle „Profil hinzufügen“. Verknüpfe das neue Profil mit einem anderen Microsoft-Konto – fertig.

Unterstützt pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart bei der Einrichtung von Microsoft Edge?

Ja. pirenjo.IT betreut Unternehmen im Raum Stuttgart bei der Einrichtung und Konfiguration von Microsoft Edge – inklusive Profilverwaltung, Datenschutzeinstellungen und Microsoft-365-Integration.

Wie schütze ich mein Team vor Tracking im Browser?

Aktiviere in Edge die Tracking-Verhinderung auf der Stufe „Ausgewogen“ oder „Streng“ – zu finden unter Einstellungen > Datenschutz, Suche und Dienste.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Schulungen zu Microsoft-Tools wie Edge an?

Ja. pirenjo.IT bietet am Standort Waiblingen Mitarbeiterschulungen zu Microsoft 365 und Edge an – damit dein Team die Funktionen direkt im Arbeitsalltag nutzen kann.

13 Maßnahmen für zuverlässige Cybersicherheit in deinem Unternehmen

Maßnahmen für Cybersicherheit in ihrem Unternehmen.

43 Prozent aller Cyberangriffe weltweit richten sich gegen kleine und mittlere Unternehmen. Das ist kein Zufall – und kein Grund zur Panik, aber ein klarer Grund zum Handeln.

Deine Cybersicherheit ernst zu nehmen ist keine Option, sondern eine Grundvoraussetzung. Wer das ignoriert, öffnet Kriminellen Tür und Tor – und riskiert nicht nur Datenverlust, sondern auch rechtliche Konsequenzen und bleibende Reputationsschäden.

Viele denken, Hacker zielen nur auf große Konzerne. Das stimmt nicht. Wer ein kleines oder mittelgroßes Unternehmen führt, verfügt über eine große Menge sensibler Daten – und oft über deutlich weniger Schutzmaßnahmen. Genau das macht KMU zum attraktiven Ziel.

Geraten diese Daten in die falschen Hände, kann dein Ruf schnell leiden – und der Zugang zu wichtigen Informationen ist plötzlich weg. Die gute Nachricht: Du kannst dieses Szenario verhindern. Die folgenden 13 Maßnahmen zeigen dir, wie du dein Unternehmen zuverlässig absicherst.

Die 13 Maßnahmen für zuverlässige Cybersicherheit

Viele Unternehmen investieren erst in Cybersicherheit, nachdem etwas passiert ist. Wer vorher handelt, spart nicht nur Geld – er schützt seinen Ruf.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Cloud-Sicherheit als aktive Entscheidung

Die Speicherung von Daten in der Cloud ist kostengünstig und praktisch – aber das bedeutet nicht, dass jede Plattform geeignet ist. Suche gezielt nach Angeboten, bei denen Sicherheitsfunktionen im Vordergrund stehen. Bewährte Optionen sind zum Beispiel Dropbox oder OneDrive.

Sicheres Netzwerk als Grundlage

Mobile Geräte, Computer und Laptops, die mit deinem Netzwerk verbunden sind, können ideale Angriffspunkte für Hacker sein. Die Absicherung all dieser Geräte durch strenge Authentifizierungsmaßnahmen ist ein wirksamer Weg, Cyberangriffe zu verhindern.

Verwende sichere WLAN- und Gerätepasswörter mit einer sinnvollen Mischung aus Buchstaben, Symbolen, Zahlen und Großbuchstaben. Wähle etwas, das du dir gut merken kannst – und mache Passworthinweise niemals öffentlich zugänglich. Ändere Passwörter mindestens einmal jährlich und setze sie sofort zurück, wenn ein Teammitglied das Unternehmen verlässt.

Welche 13 Maßnahmen sind für zuverlässige Cybersicherheit in einem Unternehmen am wichtigsten?

Die wichtigsten Maßnahmen umfassen sichere Cloud-Nutzung, starke Passwörter, Netzwerksicherheit, Multi-Faktor-Authentifizierung und regelmäßige Mitarbeiterschulungen. Wer diese Grundlagen konsequent umsetzt, reduziert das Risiko eines erfolgreichen Cyberangriffs deutlich.

Sind kleine und mittelgroße Unternehmen wirklich ein Ziel für Hacker?

Ja – 43 Prozent aller Cyberangriffe weltweit richten sich gegen KMU. Gerade kleinere Unternehmen verfügen oft über weniger Schutzmaßnahmen und sind deshalb ein attraktives Ziel.

Wie unterstützt pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart beim Thema Cybersicherheit?

pirenjo.IT betreut Unternehmen im Raum Stuttgart mit einem strukturierten IT-Sicherheitskonzept – von der Analyse bestehender Schwachstellen bis zur laufenden Überwachung der Systeme. Vereinbare ein erstes Gespräch, um deinen konkreten Schutzbedarf zu klären.

Wie oft sollte ich Passwörter in meinem Unternehmen ändern?

Ändere Passwörter mindestens einmal jährlich und sofort nach dem Ausscheiden eines Mitarbeitenden. Nutze einen Passwort-Manager, um den Überblick zu behalten.

Gibt es einen lokalen IT-Sicherheitspartner für Unternehmen in Waiblingen?

pirenjo.IT ist in Waiblingen ansässig und betreut Unternehmen im gesamten Rems-Murr-Kreis. Prüfe auf pirenjo.it, welche IT-Sicherheitsleistungen direkt vor Ort verfügbar sind.

11 wirksame Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz Ihrer Microsoft 365-Daten

Titel: So schützen Sie Ihre Microsoft 365-Daten.

Microsoft 365 ist eines der meistgenutzten Tools für Zusammenarbeit und Produktivität in kleinen und mittleren Unternehmen. Die Plattform bringt eine breite Palette an Schutzmechanismen mit – aber das bedeutet nicht, dass du automatisch vor Cyberangriffen geschützt bist.

Datenlecks, unbefugter Zugriff und Malware können dein System gefährden und Hackern ideale Einfallstore bieten. Wird dein Unternehmen Opfer eines solchen Angriffs, reichen die Folgen von Betriebsunterbrechungen bis hin zu ernsthaften Reputationsschäden. Dieser Artikel zeigt dir die 11 wirksamsten Sicherheitsmaßnahmen, mit denen du deine Microsoft 365-Daten gezielt absicherst.

Multi-Faktor-Authentifizierung als erste Verteidigungslinie

Wer sich nur auf Benutzername und Passwort verlässt, gibt Angreifern eine reelle Chance. Ein zweiter Faktor kostet fünf Minuten Einrichtung – und verhindert die meisten unbefugten Zugriffe.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Microsoft 365-Nutzer haben nur einen Faktor, um ihre Identität zu bestätigen, wenn sie Benutzername und Passwort verwenden. Leider halten sich viele Menschen nicht an strenge Passwortprotokolle – und setzen ihr Unternehmen damit der Gefahr unbefugter Zugriffe aus.

Die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) erhöht die Sicherheit durch einzigartige Passphrasen oder weitere Faktoren zur Identitätsverifikation. Der erste Schritt ist die Aktivierung von MFA. Der zweite ist die Aktivierung der Sicherheitsstandardeinstellungen (Security Defaults) – eine Microsoft-Funktion, die MFA in jedem Administratorkonto erzwingt.

Darüber hinaus lohnt es sich, MFA auch in allen Konten ohne Administratorberechtigung einzuführen. Denn auch diese Konten können Dienste und Anwendungen in deinem Netzwerk gefährden.

Sitzungszeitüberschreitung als stilles Sicherheitsnetz

Viele Mitarbeitende vergessen, sich bei ihren Konten abzumelden oder ihre Geräte zu sperren. Das gibt Hackern unbegrenzten Zugang zu Unternehmenskonten – und damit die Möglichkeit, deine Daten zu kompromittieren.

Session Timeouts lösen dieses Problem automatisch: Nutzer werden nach einer definierten Inaktivitätszeit abgemeldet. Kein offenes Fenster mehr für Angreifer, die ein unbeaufsichtigtes Gerät übernehmen wollen.

Öffentliche Kalender als unterschätztes Angriffsziel

Die gemeinsame Kalendernutzung erleichtert die Teamkoordination – kann aber dazu führen, dass Hacker Einblick in interne Abläufe erhalten oder bestimmte Personen gezielt ins Visier nehmen.

Ist dein Sicherheitsadministrator im Urlaub und diese Information öffentlich zugänglich, können Angreifer dieses Fenster gezielt nutzen. Schränke daher die öffentliche Freigabe von Kalendern konsequent ein.

Advanced Threat Protection gegen moderne Angriffsmethoden

Advanced Threat Protection (ATP) erkennt und wehrt hochentwickelte Bedrohungen ab, die Antiviren- und Firewall-Schutzmaßnahmen typischerweise umgehen. Es ermöglicht den Zugriff auf eine Datenbank, die in Echtzeit aktualisiert wird – sodass du Bedrohungen verstehst und Daten direkt in Analysen einbeziehen kannst.

ATP informiert dich über Angriffe, deren Schweregrad und die Methode, mit der sie gestoppt wurden – unabhängig von der Quelle. Besonders effektiv ist es bei der Abwehr von Phishing: Es stützt sich auf maschinelles Lernen und eine umfangreiche Datenbank bekannter Phishing- und Malware-Seiten.

Warnungsrichtlinien gezielt einsetzen

Mit Microsoft 365 kannst du Richtlinienbenachrichtigungen im Compliance Center einrichten, die auf die Sicherheitsanforderungen deines Unternehmens zugeschnitten sind. Deine Mitarbeitenden erhalten zum Beispiel automatisch Hinweise, wenn sie sensible Informationen an externe Kontakte versenden wollen.

Diese Warnungen schützen vor Datenlecks – und schulen dein Team gleichzeitig in sicheren Methoden der gemeinsamen Datennutzung.

Mobiler Zugriff als Sicherheitsrisiko ernst nehmen

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Dein Team greift regelmäßig per Smartphone auf geschäftliche E-Mails, Kontakte, Dokumente und Kalender zu – vor allem im mobilen Arbeiten. Die Absicherung dieser Geräte gehört deshalb zu den wichtigsten Maßnahmen im Datenschutz.

Die Verwaltungsfunktionen für Mobilgeräte von Microsoft 365 helfen dir dabei: Du kannst Sicherheitsrichtlinien, Berechtigungen und Einschränkungen zentral verwalten und sensible Daten von gestohlenen oder verlorenen Geräten aus der Ferne löschen. Mehr dazu, wie du mobile Geräte vor Cyberangriffen schützt, findest du in unserem Ratgeber.

Legacy-Authentifizierung als offenes Einfallstor

Ältere Protokolle unterstützen mehrere zentrale Sicherheitsfunktionen von Microsoft 365 nicht – darunter die Multi-Faktor-Authentifizierung. Das macht sie zu idealen Einfallstoren für Angreifer. Am besten deaktivierst du Legacy-Protokolle, um das Risiko zu minimieren.

Benötigt dein Team ältere Protokolle für bestehende E-Mail-Konten, musst du nicht alles auf einmal umstellen. Du kannst die Sperre auf Benutzer beschränken, die das Legacy-Protokoll nicht zwingend brauchen – und so dein Netzwerk Schritt für Schritt absichern. MFA gehört übrigens zu den 8 Best Practices, die dein IT-Dienstleister einhalten sollte.

Rollenbasierte Zugriffskontrolle als Datenschutzgrundlage

Die Zugriffsverwaltung ermöglicht es dir, den Fluss privater Informationen in deinem Unternehmen gezielt zu begrenzen. Du legst fest, welche Nutzer auf welche Daten zugreifen dürfen.

So verhinderst du zum Beispiel, dass einfache Teammitglieder Dateien auf Führungsebene lesen oder bearbeiten können. Kein unnötiges Risiko. Kein unkontrollierter Datenfluss.

Unified Audit Log als Frühwarnsystem

Das Unified Audit Log (UAL) bündelt Protokolle aus verschiedenen Microsoft 365-Diensten – darunter Azure AD, SharePoint Online, OneDrive und Microsoft Teams. Durch die Aktivierung erhält der Administrator Einblick in verdächtige Aktivitäten und Richtlinienverstöße.

Du kannst deine Protokolle zusätzlich in ein bestehendes SIEM-Tool (Security Information and Event Management) einbinden. Das verbindet Protokolldaten mit aktuellen Überwachungslösungen und verbessert die Gesamtsicherheit deiner Microsoft 365-Umgebung spürbar.

E-Mail-Verschlüsselung als letzte Schutzlinie

Verschlüsselung ist oft der letzte Ausweg bei einer Datenschutzverletzung. Greift jemand auf deine E-Mails zu, machen zuverlässige Verschlüsselungstools die Inhalte für Angreifer unlesbar.

Für Microsoft 365-Nutzer, die regelmäßig E-Mails und Dateien austauschen, ist diese Funktion kaum verzichtbar. Wer Daten teilt, sollte sie auch schützen.

Mitarbeitende als entscheidender Sicherheitsfaktor

Alle technischen Maßnahmen können ins Leere laufen, wenn der Mensch das schwächste Glied bleibt. Menschliche Fehler sind nachweislich die Hauptursache für die meisten Datenschutzverletzungen.

Plane deshalb regelmäßige Sicherheitsschulungen für dein Team. Sensibilisiere Mitarbeitende für potenzielle Bedrohungen und zeig ihnen, wie sie im Ernstfall handeln sollen. Das gilt besonders beim Onboarding neuer Kolleginnen und Kollegen: Sie sollten eine gründliche Awareness-Schulung durchlaufen, bevor sie Zugang zu sensiblen Daten und Unternehmensgeräten erhalten.

Lass den Datenschutz in deinem Unternehmen nicht dem Zufall. Die Maßnahmen aus diesem Artikel verringern Sicherheitsbedrohungen drastisch – aber nur, wenn sie konsequent umgesetzt werden. Wir von pirenjo.IT helfen dir dabei, deine Microsoft 365-Umgebung gezielt abzusichern. Melde dich für ein 15-minütiges, unverbindliches Gespräch.

Welche Microsoft 365-Sicherheitsmaßnahme hat den größten Effekt?

Die Aktivierung der Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) verhindert laut Microsoft über 99 Prozent aller automatisierten Angriffe auf Konten. Sie ist einfach einzurichten und sofort wirksam.

Was passiert mit Daten auf einem gestohlenen Firmenhandy, das Microsoft 365 nutzt?

Über die Mobile Device Management-Funktionen von Microsoft 365 kannst du sensible Daten auf verlorenen oder gestohlenen Geräten aus der Ferne löschen – vorausgesetzt, das Gerät ist vorab in der Verwaltung registriert.

Können Unternehmen in Stuttgart Microsoft 365 DSGVO-konform einsetzen?

Ja – mit den richtigen Einstellungen, Datenspeicherort in der EU und einem Auftragsverarbeitungsvertrag mit Microsoft ist ein DSGVO-konformer Betrieb möglich. Unternehmen im Raum Stuttgart sollten das gemeinsam mit einem lokalen IT-Dienstleister prüfen.

Wie oft sollten Sicherheitsschulungen für Microsoft 365-Nutzer stattfinden?

Mindestens einmal pro Jahr – besser quartalsweise, da sich Angriffsmethoden wie Phishing kontinuierlich weiterentwickeln. Neue Mitarbeitende sollten vor dem ersten Datenzugriff geschult werden.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen Unterstützung bei der Absicherung von Microsoft 365?

Ja – pirenjo.IT betreut KMU im Raum Waiblingen und der gesamten Region Stuttgart bei der Einrichtung, Härtung und laufenden Überwachung ihrer Microsoft 365-Umgebung. Melde dich für ein unverbindliches Erstgespräch.