7 Tipps für ein sicheres Home-Office

Tipps für ein sicheres Home-Office

Die steigende Zahl an Mitarbeitenden, die im Home-Office arbeiten, führt leider auch vermehrt zu speziellen Cyberattacken auf Unternehmen. Besonders Phishing-Attacken sind eine beliebte Methode der Hacker, um an wertvolle Informationen zu kommen.

Ein Problem ist die Isolation, die das Arbeiten im Home-Office oftmals mit sich bringt. Es ist schlichtweg nicht möglich, verdächtige Anrufe oder E-Mails kurz mit Kolleginnen und Kollegen zu besprechen. Im klassischen Bürosetting hat man meistens jemanden, mit dem man Rücksprache halten kann – und vier Augen sehen bekanntlich mehr als zwei.

Ransomware weiterhin größtes Risiko

Mittlerweile ist der Zugriff per Remote auf Unternehmensdaten Standard geworden. Das führt dazu, dass Cyberkriminelle immer häufiger Schwachstellen in diesem Umfeld ins Visier nehmen. Untersuchungen haben ergeben, dass die größte Bedrohung dabei von Ransomware ausgeht.

Kriminelle versuchen dabei, deine IT-Systeme mit Schadsoftware wie Erpressungstrojanern zu infizieren. Mit deren Hilfe werden deine IT-Systeme verschlüsselt, Kundendaten abgegriffen und am Ende für eine eventuelle Entschlüsselung Lösegeld von dir verlangt.

Das solltest du jedoch niemals bezahlen, wie auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät. Damit würdest du Kriminelle nur in ihren Machenschaften bestätigen.

Voice-Phishing (Vishing) im Home-Office nimmt zu

Die Erpressung nach Phishing-Angriffen ist nach wie vor ein äußerst lukratives Geschäft für Cyberkriminelle. Ein Hauptziel stellen dabei die IT-Verantwortlichen der Unternehmen dar. Je nach Größe des Unternehmens sind die Verantwortlichen mehr oder weniger gut darin geschult, Angriffe schnell zu erkennen und richtig zu handeln.

Für viele Mitarbeitende sind solche Angriffe daher – wenn überhaupt – nur sehr schwer zu entlarven. Wer allein im Home-Office sitzt, ist stärker gefährdet, Opfer eines sogenannten Voice-Phishing-Angriffs (Vishing) zu werden. Dabei versuchen Angreifer, sensible Informationen per Telefon abzugreifen.

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Mitarbeitende im Home-Office sollten für Phishing sensibilisiert sein.

7 Tipps für ein sicheres Home-Office

Viele Angriffe gelingen nicht durch technische Lücken – sondern weil ein Mensch im Stress einen Moment lang nicht aufgepasst hat. Awareness ist die erste und wichtigste Verteidigungslinie.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Bewusstsein schärfen und Schulungen als Pflicht

Mach dir bewusst, dass Cyberkriminelle jederzeit versuchen könnten, über dich Zugang zu sensiblen Unternehmensdaten zu bekommen. Nimm daher regelmäßig an Schulungen teil – das ist keine Kür, sondern Pflicht.

Verdächtige Kontakte sofort melden

Solltest du unsicher sein, ob du Opfer einer Phishing-Attacke geworden bist, melde dies unverzüglich deinem IT-Verantwortlichen. Leite die entsprechende E-Mail direkt weiter. Und wenn du das Gefühl hast, am Telefon kritische Informationen weitergegeben zu haben, melde auch das sofort deinem Ansprechpartner.

Keine persönlichen Daten über digitale Kanäle teilen

Teile niemals persönliche Informationen wie Kreditkartendaten, Transaktionsnummern oder Passwörter per E-Mail, Telefon, Messenger-Dienste oder Social Media. Das mag selbstverständlich klingen – aber im Home-Office ist man anfälliger für Täuschungen, Beeinflussungen und Manipulationen.

Keine Links in E-Mails zu Login-Seiten anklicken

Verzichte generell darauf, auf Links in E-Mails zu klicken, die dich auf eine Log-In-Seite führen. Nutze stattdessen die Favoritenliste deines Browsers oder rufe die gesuchte Seite direkt über die Startseite der betreffenden Organisation auf. Wer diesen einen Schritt konsequent einhält, schließt eine der häufigsten Einfallstore für Angreifer.

SMS-Links als Warnsignal

Klicke nie auf Links, die du per SMS erhältst. Den Absender einer SMS zu fälschen ist technisch sehr einfach. SMS-Phishing (Smishing) fordert dich typischerweise auf, einem Link zu folgen oder eine Nummer anzurufen. Rufe stattdessen die Internetseite des vermeintlichen Absenders direkt auf und nutze offizielle Kanäle für Rückfragen.

Downloads nur aus vertrauenswürdigen Quellen

Starte nie einen Download direkt aus einer E-Mail heraus, außer du bist dir absolut sicher, dass die Mail von einem vertrauenswürdigen Absender stammt. Im Zweifelsfall kontaktiere den Absender telefonisch und frag nach, ob die E-Mail tatsächlich von ihm kommt.

E-Mail-Anhänge mit Bedacht öffnen

Bevor du angehängte Dateien in einer E-Mail öffnest, vergewissere dich, dass die Mail von einer vertrauenswürdigen Quelle stammt. Kontaktiere im Zweifel den Absender per Telefon – kurz nachfragen kostet wenig, ein Sicherheitsvorfall kostet viel mehr.

Weitere Hinweise, wie du deine Onlinekonten zusätzlich absichern kannst, findest du in unserem Artikel Wie du deine Onlinekonten vor Angriffen schützen kannst. Wer tiefer in das Thema IT-Sicherheit einsteigen möchte, findet in unserem IT-Sicherheitskonzept-Leitfaden einen guten nächsten Schritt.

Wie schütze ich mich im Home-Office vor Phishing-Angriffen?

Klicke niemals auf Links in E-Mails, die dich auf eine Login-Seite führen, und gib keine sensiblen Daten per Telefon weiter. Im Zweifel ruf den vermeintlichen Absender direkt an, bevor du handelst.

Was ist Vishing und wie erkenne ich solche Angriffe?

Vishing (Voice-Phishing) bedeutet, dass Angreifer per Telefon versuchen, sensible Informationen wie Passwörter oder Zugangsdaten von dir zu erfragen. Ein seriöser Arbeitgeber oder Dienstleister wird dich niemals unaufgefordert nach solchen Daten am Telefon fragen.

Bietet pirenjo.IT aus Waiblingen Schulungen zur IT-Sicherheit im Home-Office an?

Ja, pirenjo.IT aus Waiblingen bietet Security-Awareness-Schulungen für Unternehmen im Raum Waiblingen und Rems-Murr-Kreis an. Sprich uns direkt an, um ein passendes Format für dein Team zu besprechen.

Was tun, wenn ich versehentlich auf einen Phishing-Link geklickt habe?

Trenne das Gerät sofort vom Netzwerk und informiere umgehend deinen IT-Verantwortlichen. Je schneller die Reaktion, desto geringer ist der mögliche Schaden.

Können Unternehmen in Stuttgart ihre Home-Office-Sicherheit extern prüfen lassen?

Ja, pirenjo.IT unterstützt Unternehmen im Raum Stuttgart mit IT-Sicherheitsanalysen, die gezielt Home-Office-Infrastrukturen und Remote-Zugänge unter die Lupe nehmen. Nimm einfach Kontakt auf, um eine erste Einschätzung zu erhalten.

Die 5 größten Schwachpunkte der IT-Sicherheit in Unternehmen

Schloss als Symbol für Schwachpunkte der IT-Sicherheit in Unternehmen.

43 Prozent aller Cyberangriffe weltweit richten sich gegen kleine und mittlere Unternehmen. Trotzdem sind viele Betriebe nicht ausreichend aufgestellt, um Angriffe auf ihre Netzwerke abzuwehren. Das macht sie leicht angreifbar – und im Ernstfall kann erst gehandelt werden, wenn der Schaden bereits eingetreten ist.

Dieser Artikel zeigt dir, wo die gefährlichsten Lücken in der IT-Sicherheit entstehen und was du konkret dagegen tun kannst. Zwei interne Links helfen dir dabei, tiefer in einzelne Themen einzutauchen.

Viele Unternehmen investieren in Technik, aber vergessen den Menschen dahinter. Dabei entscheidet meistens nicht die Firewall über einen Angriff – sondern ein einziger Klick.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Mangel an umfassenden Security-Lösungen

Die meisten Unternehmen haben keine Lösung im Einsatz, die sie vor zielgerichteten Angriffen schützt. Das macht sie anfällig für Industriespionage, CEO-Betrug oder andere Arten des Phishing. Oft fehlt zudem die Möglichkeit, sicherheitsrelevante Vorfälle ordentlich zu untersuchen.

Schwachstellen im System werden dadurch zu spät erkannt – oder im schlimmsten Fall gar nicht bemerkt. Mit Security-Lösungen von ESET schützt du alle Endpoints zuverlässig vor Schadsoftware. Für zusätzlichen Schutz vor gezielten Angriffen per Mail empfiehlt sich Sophos E-Mail Security.

Schwache Passwörter und fehlende Mehrfach-Authentifizierung

„Passwort“ oder „123456″ – der Traum eines jeden Hackers. Sind Passwörter leicht zu erraten, bieten sie ein ideales Einfallstor für Cyberkriminelle. Viele glauben, mit stärkeren Passwörtern auf der sicheren Seite zu sein – aber selbst diese lassen sich irgendwann knacken oder über gezielte Phishing-Mails abgreifen.

Eine einfache Authentifizierung reicht daher nicht mehr aus, um Unternehmensdaten zu schützen. Hier kommen mehrfaktorielle Authentifizierungen ins Spiel – zum Beispiel die 2-Faktor-Authentifizierung oder die Authentifizierung per Smart-Card. Mit einem Passwort-Manager verwaltest du deine Passwörter sicher und zuverlässig. Durch den Einsatz von ESET Secure Authentication erreichst du einen abgesicherten Zugriff auf Unternehmenskonten.

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Mobile Endgeräte ohne ausreichenden Schutz

Smartphones, Tablets, Phablets – die Bandbreite mobiler Endgeräte im Unternehmenseinsatz wird immer größer. Oft wird dabei vergessen, dass auch diese Geräte einen umfassenden Schutz vor Malware benötigen. Vor allem wenn privat mitgebrachte Geräte im Unternehmen genutzt werden, fehlen passende Security-Lösungen.

Gewiefte Angreifer nutzen gezielt diese Schwachstellen aus. Eine Lösung, die alle mobilen Endgeräte schützt, ist daher ein Muss für jedes moderne Unternehmen. Mit der ESET Mobile Protection stellst du sicher, dass sensible Daten auch außerhalb des Unternehmensnetzwerks geschützt bleiben.

Fehlendes Sicherheitsbewusstsein bei Mitarbeitenden

Alle Sicherheitsmaßnahmen in einem Unternehmen sind nur so stark wie das Bewusstsein der Menschen, die täglich damit arbeiten. Fehlt eine ausreichende Sensibilisierung, ist die Belegschaft anfällig für Angriffe durch Phishing- oder Spam-Mails. Auch Unachtsamkeit und Fehlverhalten gefährden die Sicherheit von Unternehmensdaten.

Regelmäßige Schulungen, in denen auf mögliche Gefahren hingewiesen und das richtige Verhalten bei Vorfällen thematisiert wird, sind daher eine wichtige Säule der IT-Sicherheit. Sophos Email Security schützt zusätzlich zuverlässig vor Spam und verschiedener Malware – und verhindert so, dass schadhafte Mails überhaupt bis zu deinen Mitarbeitenden vordringen.

Kein proaktives Handeln – nur Feuerlöschen

Die Vorstellung vom IT-Dienstleister als eine Art Feuerwehr ist überholt – aber immer noch in vielen Unternehmen verankert. Wer erst handelt, wenn ein Angriff bereits passiert ist, kann den entstandenen Schaden nur noch begrenzen. Wer dagegen proaktiv vorsorgt, verhindert viele Vorfälle von vornherein.

Der moderne Ansatz setzt auf Systemüberwachung, um Probleme gar nicht erst entstehen zu lassen. Übungen und IT-Notfallpläne stellen sicher, dass die Abläufe im Ernstfall klar sind und schnell umgesetzt werden können. Mit einem guten Remote Monitoring und Management werden deine Systeme aus der Ferne überwacht und stets auf dem neuesten Stand gehalten.

Mehr dazu, wie du dein Unternehmen strukturiert absicherst, erfährst du im Artikel IT-Sicherheitskonzept: So schützt du dein Unternehmen nachhaltig. Einen Überblick über konkrete Maßnahmen liefert außerdem Managed Security Services für KMU.

Was sind die häufigsten Einfallstore für Cyberangriffe in KMU?

Die häufigsten Einfallstore sind schwache Passwörter, fehlende Mehrfaktor-Authentifizierung und ungeschützte mobile Endgeräte. Hinzu kommt fehlendes Sicherheitsbewusstsein bei Mitarbeitenden, das gezielte Phishing-Angriffe begünstigt.

Reicht ein Antivirenprogramm als IT-Schutz für mein Unternehmen aus?

Nein – ein einzelnes Antivirenprogramm schützt nur vor bekannten Bedrohungen. Für zuverlässigen Schutz brauchst du eine Kombination aus Endpoint-Security, E-Mail-Schutz, Mehrfaktor-Authentifizierung und regelmäßigen Mitarbeiterschulungen.

Welche IT-Sicherheitslösungen sind für Unternehmen im Raum Stuttgart empfehlenswert?

Für Unternehmen im Raum Stuttgart empfiehlt sich ein lokaler IT-Dienstleister, der Endpoint-Security, E-Mail-Schutz und proaktives Monitoring aus einer Hand anbietet. pirenjo.IT betreut Betriebe in der Region mit maßgeschneiderten Security-Konzepten.

Wie oft sollten Mitarbeitende zum Thema IT-Sicherheit geschult werden?

Mindestens einmal im Jahr sollte eine strukturierte Schulung stattfinden – bei erhöhtem Risiko oder nach Sicherheitsvorfällen auch häufiger. Kurze, regelmäßige Awareness-Impulse zwischendurch erhöhen die Wirksamkeit deutlich.

Kann pirenjo.IT Unternehmen in Waiblingen beim Aufbau eines IT-Sicherheitskonzepts unterstützen?

Ja – pirenjo.IT ist in Waiblingen ansässig und unterstützt KMU in der Region beim Aufbau eines individuellen IT-Sicherheitskonzepts, von der Analyse bestehender Schwachstellen bis zur laufenden Betreuung.