Die 5 häufigsten Cybersecurity-Fehler, die deine Daten gefährden

Die häufigsten Cybersecurity-Fehler Titelbild.

Der weltweite Schaden durch Cyberkriminalität ist auf durchschnittlich 11 Millionen US-Dollar pro Minute angestiegen – das sind 190.000 US-Dollar pro Sekunde. 60 % der kleinen und mittleren Unternehmen, die von einer Datenpanne betroffen sind, schließen innerhalb von sechs Monaten ihre Pforten, weil sie die entstehenden Kosten nicht stemmen können.

Mehr IT-Budget löst das Problem nicht automatisch. Grundlegende Schutzmaßnahmen wie Anti-Malware und Firewall sind wichtig – aber viele der folgenreichsten Sicherheitsverletzungen entstehen durch vermeidbare Fehler im Alltag. Der Sophos Threat Report 2021 bringt es auf den Punkt: „Ein Mangel an Aufmerksamkeit für grundlegende Sicherheitshygiene ist die Ursache für viele der schädlichsten Angriffe.“ Hier sind die fünf häufigsten Fehler – und wie du sie vermeidest.

Ein Sicherheitskonzept auf dem Papier schützt niemanden. Entscheidend ist, ob die Maßnahmen im Alltag wirklich gelebt werden.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Multi-Faktor-Authentifizierung als erste Verteidigungslinie

Laut IBM Security ist der Diebstahl von Anmeldedaten inzwischen die Hauptursache für Datenschutzverletzungen weltweit. Da die meisten Unternehmensprozesse und -daten heute cloudbasiert sind, sind Anmeldedaten der Schlüssel zu verschiedenen Angriffsszenarien.

Benutzeranmeldungen ohne Multi-Faktor-Authentifizierung zu betreiben erhöht das Risiko einer Sicherheitsverletzung deutlich. MFA reduziert betrügerische Anmeldeversuche um 99,9 %. Wer MFA nicht aktiviert hat, lässt eine der effektivsten Schutzmaßnahmen ungenutzt. Wenn du noch kein IT-Sicherheitskonzept hast, ist das der erste Schritt.

Schatten-IT ist nicht das Problem einzelner Mitarbeitender – es ist ein Zeichen, dass die offiziellen Tools die Arbeit nicht gut genug unterstützen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Schatten-IT als unterschätztes Sicherheitsrisiko

Schatten-IT ist die Nutzung von nicht genehmigten Cloud-Anwendungen durch Mitarbeitende für Geschäftsdaten – oft ohne dass die Verantwortlichen im Unternehmen davon wissen. Das birgt gleich mehrere Risiken auf einmal.

Daten können in einer unsicheren Anwendung landen und sind nicht in die Backup-Strategie des Unternehmens eingebunden. Wenn Mitarbeitende das Unternehmen verlassen, können diese Daten verloren gehen. Und die genutzte Anwendung entspricht möglicherweise nicht den Compliance-Anforderungen.

Mitarbeitende greifen oft auf eigene Apps zurück, weil sie eine Lücke im Arbeitsablauf füllen wollen – und sich der Risiken dabei nicht bewusst sind. Klare Richtlinien für die Cloud-Nutzung sind deshalb kein Nice-to-have, sondern Pflicht.

Antivirus allein ist wie ein Schloss an der Haustür, das die Hintertür offen lässt.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Antivirus allein reicht nicht mehr aus

Unabhängig davon, wie klein dein Unternehmen ist – eine einfache Antivirus-Anwendung schützt dich nicht ausreichend. Viele aktuelle Bedrohungen verwenden überhaupt keine bösartigen Dateien mehr.

Phishing-E-Mails enthalten Befehle, die an PC-Systeme gesendet werden und nicht als Virus oder Malware gekennzeichnet sind. Phishing setzt heute überwiegend auf Links statt Dateianhänge, um Nutzende auf bösartige Websites zu leiten. Diese Links werden von einfachen Antivirenlösungen nicht abgefangen.

Du brauchst eine umfassende Strategie: Anti-Malware der nächsten Generation mit KI und maschinellem Lernen, eine Firewall der neuesten Generation, E-Mail-Filterung, DNS-Filterung, automatisierte Sicherheitsrichtlinien für Anwendungen und die Cloud sowie eine Überwachung des Cloud-Zugangs. Einen guten Überblick über wirksame Maßnahmen findest du auch in den 11 Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz deiner Microsoft 365-Daten.

Ein unverwaltetes Gerät im Firmennetzwerk ist wie ein offenes Fenster – du weißt nicht, wer schon hindurchgekommen ist.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Fehlendes Gerätemanagement als blinder Fleck

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Ein Mobile Device Management – kurz MDM – ist für die IT-Sicherheit eines Unternehmens unverzichtbar. Die meisten Unternehmen lassen ihre Mitarbeitenden mittlerweile von zu Hause aus arbeiten und planen, das auch weiterhin zu tun. Das Gerätemanagement für Remote-Geräte und geschäftlich genutzte Smartphones fehlt dabei aber häufig.

Wenn du Sicherheit und Datenzugriff aller Endgeräte – unternehmenseigene und private – nicht zentral verwaltest, steigt das Risiko einer Datenverletzung deutlich. Richte eine Geräteverwaltung wie Intune in Microsoft 365 ein, falls du das noch nicht getan hast.

95 % der Sicherheitsvorfälle haben einen menschlichen Auslöser. Wer nur in Technik investiert, löst das falsche Problem.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Mitarbeitende als entscheidender Sicherheitsfaktor

95 % der Verstöße gegen die Cybersicherheit werden durch menschliches Versagen verursacht. Zu viele Unternehmen nehmen sich nicht die Zeit, ihre Mitarbeitenden kontinuierlich zu schulen – und so fehlt die für eine gute Sicherheitskultur notwendige Kompetenz.

Gut geschulte Teams sind kein Kostenfaktor, sondern aktiver Schutz. Wer Mitarbeitende als Teil der Lösung begreift, senkt das Risiko deutlich. Wer sie als potenzielle Fehlerquelle ignoriert, zahlt früher oder später den Preis.

Schulungen zum IT-Sicherheitsbewusstsein sollten das ganze Jahr über stattfinden – nicht nur jährlich oder beim Onboarding. Kurze Schulungsvideos, Webinare, Team-Schulungen und regelmäßige Tipps im Unternehmens-Newsletter lassen sich gut in den Alltag integrieren und verankern Cybersicherheitsschulungen fest in der Unternehmenskultur.

Wann hast du zuletzt einen Cybersicherheitscheck durchgeführt?

Bleib nicht im Ungewissen über deine IT-Sicherheitsschwachstellen. Führe ein Cybersecurity-Audit durch, um Schwachstellen aufzudecken und dein Risiko zu verringern. Mach jetzt einen Termin für ein 15-minütiges Gespräch aus – unsere IT-Experten von pirenjo.IT helfen dir gerne weiter.

Was ist der gefährlichste Cybersecurity-Fehler für KMU?

Das Fehlen einer Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) ist einer der folgenreichsten Fehler – MFA allein blockiert 99,9 % betrügerischer Anmeldeversuche.

Reicht eine Antivirus-Software als Schutz aus?

Nein. Moderne Angriffe nutzen oft dateilose Methoden und Phishing-Links, die einfache Antivirenlösungen nicht erkennen. Du brauchst mindestens Firewall, DNS-Filterung und E-Mail-Filterung zusätzlich.

Bietet pirenjo.IT in Stuttgart Cybersecurity-Audits für Unternehmen an?

Ja. pirenjo.IT führt für Unternehmen in Stuttgart und Umgebung Cybersecurity-Audits durch, die Schwachstellen in Infrastruktur, Zugriffsrechten und Mitarbeiterschulungen aufdecken.

Wie oft sollten Mitarbeitende zu IT-Sicherheit geschult werden?

Mindestens alle drei Monate – nicht nur einmalig beim Onboarding. Regelmäßige Schulungen sind entscheidend, weil sich Angriffsmethoden wie Phishing kontinuierlich weiterentwickeln.

Kann pirenjo.IT Unternehmen in Waiblingen beim Aufbau eines IT-Sicherheitskonzepts unterstützen?

Ja. Als IT-Systemhaus mit Sitz in Waiblingen unterstützt pirenjo.IT lokale Unternehmen beim Aufbau eines vollständigen IT-Sicherheitskonzepts – von MFA über MDM bis hin zu Security-Awareness-Trainings.

Wie du deinen alten PC wieder flottmachst!

Laptop mit Stethoskop zeigt wie man alten PC wieder flott macht.

Ein neuer Computer kostet schnell 800 bis 1.500 Euro. Viele kleine Unternehmen und private PC-Nutzer kämpfen deshalb lieber länger mit ihrem alten System – oft länger als nötig.

Dabei gibt es Upgrades, die einen älteren PC deutlich schneller machen und dabei einen Bruchteil eines Neukaufs kosten. Welche Aufrüstungen wirklich etwas bringen und wann ein professionelles Tune-Up die bessere Wahl ist – das zeigt dieser Artikel.

Die meisten PCs werden nicht zu alt – sie werden einfach nie richtig aufgerüstet. Ein gezieltes Upgrade bringt oft mehr als ein teurer Neukauf.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Aufrüstung auf ein Solid-State-Laufwerk (SSD)

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Die Preise für Solid-State-Laufwerke sind in den letzten Jahren stark gesunken – sie sind heute ein erschwingliches Upgrade mit spürbarem Effekt. Im Gegensatz zu Festplattenlaufwerken (HDDs) haben SSDs keine beweglichen Teile und nutzen Flash-Speicher für eine deutlich schnellere Reaktionszeit.

SSDs erreichen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 2.500 MB/Sekunde – eine klassische HDD schafft maximal 200 MB/Sekunde. Die Zugriffszeit einer SSD liegt bei 0,1 ms, die einer HDD bei 5,5 bis 8,0 ms. Dazu verbraucht eine SSD nur 2 bis 5 Watt, eine HDD dagegen 6 bis 15 Watt.

Das Ergebnis ist spürbar: Der PC fährt schneller hoch, Dateien öffnen sich flotter, und Programme starten ohne das lästige Warten. Wer eine HDD gegen eine SSD tauscht, hat oft das Gefühl, einen neuen Rechner vor sich zu haben.

Den Arbeitsspeicher (RAM) erhöhen

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Kam dein PC mit nur 4 GB Arbeitsspeicher aus dem Laden, merkst du das spätestens dann, wenn du mehrere Browser-Tabs gleichzeitig offen hast oder grafikintensive Programme nutzt. Ein Upgrade auf 8 GB oder 12 GB RAM kostet meist unter 50 Euro und kann den Unterschied zwischen mühsamem und flüssigem Arbeiten ausmachen.

Sofern dein PC über freie Steckplätze verfügt, ist mehr Arbeitsspeicher das kostengünstigste Upgrade mit dem größten spürbaren Effekt. Wer den alten Rechner behalten will, sollte mit dem RAM anfangen.

Aufrüsten der Grafikkarte

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Arbeitest du mit Video-, Bildbearbeitungs- oder 3D-Software, kann eine veraltete Grafikkarte dein Arbeiten deutlich verlangsamen. Ein Upgrade auf ein moderneres Modell verbessert die Leistung spürbar – ohne dass du den gesamten Rechner ersetzen musst.

So lassen sich oft noch mehrere produktive Jahre aus dem vorhandenen System herausholen. Wer nur gelegentlich mit grafikintensiven Anwendungen arbeitet, kommt mit einer Mittelklasse-Karte gut aus.

Das Kühlsystem ersetzen

Wärme ist der Feind der internen Teile deines Computers. Wenn das Kühlsystem veraltet ist und nicht mehr richtig funktioniert, sammelt sich überschüssige Wärme im Inneren des Geräts an – und das führt zu Problemen.

Programme stürzen ab, das System startet von selbst neu, und die Leistung bricht ein. Hast du den Verdacht, dass übermäßige Hitze ein Problem sein könnte, überprüfe Lüfter und Kühlsystem deines Computers und prüfe, ob ein Austausch nötig ist.

Externen Monitor an einen Laptop anschließen

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Arbeitest du am Laptop und leidest unter zu wenig Bildschirmfläche, lohnt sich die Anschaffung eines externen Monitors – das kostet erheblich weniger als ein neuer PC. Ein zusätzlicher Bildschirm steigert die Produktivität spürbar und schafft Planbarkeit im täglichen Arbeiten.

Monitore sind langlebig und bleiben auch dann noch nutzbar, wenn du irgendwann doch auf einen neuen Rechner wechselst. Eine Investition, die sich mehrfach auszahlt.

Die Tastatur austauschen

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Ältere Tastaturen können klemmen, Tasten verlieren oder die Beschriftung abnutzen – bis du kaum noch unterscheiden kannst, welche Taste welche Funktion hat. Wenn eine frustrierende Tastatur deine Arbeit am PC bremst, ist ein Austausch eine sehr kostengünstige Möglichkeit zur Verbesserung. Neue Tastaturen gibt es bereits ab 15 bis 30 Euro.

Eine externe Festplatte anschaffen

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Ein PC wird langsamer, wenn sich die interne Festplatte mit Daten füllt. Im Laufe der Jahre sammeln sich Dateien an – und kaum jemand nimmt sich die Zeit, regelmäßig aufzuräumen. Mit dem Kauf einer externen Festplatte lagerst du Dateien aus und hältst sie trotzdem leicht zugänglich.

Ein weiterer Vorteil: Die externe Festplatte ist tragbar und lässt sich problemlos zwischen Wohnung und Arbeitsplatz mitnehmen und an beiden Orten nutzen. Praktisch und günstig.

Professionelles Tune-Up für deinen Computer

Die kostenlosen PC-Reinigungsprogramme aus dem Internet bieten nicht das, was ein professioneller IT-Anbieter leisten kann. Wir gehen Dinge wie die Windows Registry, doppelte Systemdateien, interne Fehler und vieles mehr durch – um dein System zu bereinigen und all den Ballast zu entfernen, der sich über die Jahre angesammelt hat.

Wir führen auch einen Wartungscheck durch: Sind Teile defekt? Welches Upgrade bringt dir am meisten? Du bekommst eine klare Empfehlung – keine Standardlösung von der Stange.

Passend dazu: Im Artikel Lohnt sich ein Update auf Windows 11? findest du weitere Hinweise, wann ein Software-Upgrade mehr bringt als neue Hardware.

Hol dir noch heute Hilfe zur Verbesserung der Leistung deines Computers

Mühst du dich mit einem älteren PC ab? Wir helfen dir mit kostengünstigen Upgrade-Optionen, die zu deinem System und deinem Budget passen. Vereinbare noch heute einen Termin für ein 15-minütiges Schnuppergespräch. Die IT-Spezialisten von pirenjo.IT schauen sich deinen PC an und sagen dir, was wirklich hilft.

Wie pirenjo.IT Unternehmen im Raum Stuttgart rundum betreut, erfährst du auf der Managed Services Seite.

Welches Upgrade bringt einem alten PC am meisten?

Der Wechsel von einer HDD auf eine SSD ist in den meisten Fällen das wirkungsvollste Upgrade – die Ladezeiten sinken drastisch und der PC fühlt sich sofort schneller an. Wer zusätzlich den RAM auf 8 GB oder mehr aufrüstet, bemerkt den Unterschied auch bei Multitasking sofort.

Ab wann lohnt sich ein Neukauf statt einer Aufrüstung?

Ist der Prozessor älter als 8 bis 10 Jahre oder unterstützt das Mainboard kein DDR4-RAM mehr, rechnet sich ein Neukauf meist schneller als eine Aufrüstung. Lass den PC kurz prüfen – dann bekommst du eine klare Empfehlung.

Bietet pirenjo.IT in Stuttgart auch einen PC-Tune-Up-Service vor Ort an?

Ja, pirenjo.IT betreut Unternehmen und Privatpersonen im Raum Stuttgart direkt vor Ort. Vereinbare ein kostenloses 15-minütiges Erstgespräch, um zu klären, welches Upgrade für deinen PC sinnvoll ist.

Kann ich meinen Laptop auch mit einem externen Monitor aufrüsten?

Ja, die meisten Laptops unterstützen externe Monitore per HDMI oder USB-C. Ein zweiter Bildschirm steigert die Produktivität spürbar und kostet deutlich weniger als ein neues Gerät.

Hilft pirenjo.IT auch kleinen Unternehmen in Waiblingen beim PC-Upgrade?

Ja, pirenjo.IT ist in Waiblingen ansässig und kennt die Anforderungen kleiner Unternehmen im Rems-Murr-Kreis genau. Wir prüfen, welches Upgrade sich für dein Budget und deine Systeme am meisten lohnt – und setzen es bei Bedarf direkt um.

Welche MFA ist die sicherste? Welche die bequemste?

Titelbild - Welche MFA ist die sicherste?

Der Diebstahl von Zugangsdaten hat einen neuen Höchststand erreicht und ist für mehr Datenschutzverletzungen verantwortlich als jede andere Art von Angriffen.

Da Daten und Geschäftsprozesse heute größtenteils cloudbasiert sind, ist das Passwort eines Benutzers der schnellste und einfachste Weg, viele verschiedene Arten von gefährlichen Aktivitäten durchzuführen.

Wenn ein Krimineller als Benutzer angemeldet ist – insbesondere, wenn er über Administratorrechte verfügt – kann er von deinem Unternehmenskonto aus Phishing-E-Mails an deine Mitarbeiter und Kunden versenden. Der Hacker kann auch deine Cloud-Daten mit Ransomware infizieren und Tausende von Dollar für die Rückgabe der Daten verlangen.

Wie schützt du deine Online-Konten, Daten und Geschäftsabläufe? Eine der besten Möglichkeiten ist die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA). Sie stellt ein erhebliches Hindernis für Cyberkriminelle dar, selbst wenn diese sich mit einem legitimen Login anmelden können. Das liegt daran, dass sie höchstwahrscheinlich keinen Zugang zu dem Gerät haben, das den MFA-Code empfängt.

Was sind die 3 wichtigsten Methoden der MFA?

Wenn du in deinem Unternehmen eine Multi-Faktor-Authentifizierung einführst, ist es wichtig, die drei wichtigsten MFA-Methoden zu vergleichen – und nicht einfach davon auszugehen, dass alle Methoden gleich sind.

Es gibt erhebliche Unterschiede, die einige sicherer als andere und einige bequemer machen.

SMS-basiert

Die Form der MFA, mit der die meisten Menschen vertraut sind, ist SMS-basiert. Bei dieser Form werden Textnachrichten verwendet, um den Benutzer zu authentifizieren.

Bei der Einrichtung der MFA gibst du in der Regel deine Handynummer ein. Wenn du dich dann bei deinem Konto anmeldest, erhältst du eine Textnachricht mit einem zeitabhängigen Code, der eingegeben werden muss.

Eingabeaufforderung in einer App

Eine andere Art der Multi-Faktor-Authentifizierung verwendet eine spezielle App, um den Code zu übermitteln. Du generierst den MFA-Code weiterhin bei der Anmeldung – aber anstatt ihn per SMS zu erhalten, empfängst du ihn über die App.

Das geschieht in der Regel über eine Push-Benachrichtigung, die in vielen Fällen sowohl mit einer mobilen App als auch mit einer Desktop-App genutzt werden kann.

Sicherheitsschlüssel

Hand hält Sicherheitsschlüssel, eine der sichersten MFA.

Der Sicherheitsschlüssel sieht meist aus wie ein USB-Stick und kann einen Code generieren, der zusätzlich zum Passwort eingegeben werden muss.

Bei der dritten MFA-Methode wird ein separater Sicherheitsschlüssel verwendet, den du in einen PC oder ein mobiles Gerät einstecken kannst, um die Anmeldung zu authentifizieren. Der Schlüssel selbst wird zum Zeitpunkt der Einrichtung der MFA-Lösung erworben und empfängt den Authentifizierungscode automatisch.

Der MFA-Sicherheitsschlüssel ähnelt in der Regel einem herkömmlichen USB-Stick und muss von dir mitgeführt werden, um dich zu authentifizieren, wenn du dich bei einem System anmeldest.

Die bequemste Form der MFA

Viele Nutzer haben das Gefühl, dass MFA sie ausbremst. Das wird noch schlimmer, wenn sie dafür eine neue App lernen oder an einen winzigen Sicherheitsschlüssel denken müssen – und was passiert, wenn dieser Schlüssel verloren geht?

Diese Unannehmlichkeiten können dazu führen, dass Unternehmen ihre Cloud-Konten weniger geschützt lassen, weil sie auf Multi-Faktor-Authentifizierung verzichten.

Wenn du mit der Ablehnung der Nutzer konfrontiert bist und nach der bequemsten Form der MFA suchst, ist die SMS-basierte MFA die beste Wahl. Die meisten Menschen sind bereits daran gewöhnt, Textnachrichten über ihr Telefon zu erhalten – es muss keine neue Oberfläche erlernt und keine App installiert werden.

Die sicherste Form der MFA

Wenn dein Unternehmen sensible Daten in einer Cloud-Plattform verarbeitet – zum Beispiel in deiner Online-Buchhaltungslösung – solltest du die Sicherheit in den Vordergrund stellen.

Die sicherste Form der MFA ist der Sicherheitsschlüssel. Da er ein separates Gerät ist, sind deine Konten auch bei Verlust oder Diebstahl eines Mobiltelefons nicht ungeschützt. Sowohl die SMS-basierte als auch die App-basierte Variante würden deine Konten in diesem Szenario gefährden.

Die SMS-basierte Variante ist eigentlich am unsichersten: Es gibt inzwischen Schadsoftware, die eine SIM-Karte klonen kann. Das würde einem Hacker ermöglichen, an die MFA-SMS zu gelangen.

Eine Google-Studie untersuchte die Wirksamkeit dieser drei MFA-Methoden bei der Abwehr von drei verschiedenen Arten von Angriffen. Der Sicherheitsschlüssel war insgesamt am sichersten. Die Prozentzahlen der abgewehrten Angriffe sprechen eine klare Sprache: SMS-basierte MFA wehrt 76 bis 100 Prozent der Angriffe ab, die App-Eingabeaufforderung auf dem Gerät schafft 90 bis 100 Prozent, und der Sicherheitsschlüssel erreicht 100 Prozent bei allen drei Angriffsarten.

Was gibt’s dazwischen?

Wo positioniert sich also die App mit einer Eingabeaufforderung auf dem Gerät? Genau zwischen den beiden anderen MFA-Methoden.

Die Verwendung einer MFA-Anwendung, die den Code per Push-Benachrichtigung übermittelt, ist sicherer als die SMS-basierte MFA. Gleichzeitig ist sie bequemer, als einen separaten Sicherheitsschlüssel mit sich herumzutragen, der schnell verloren gehen oder verlegt werden kann.

Brauchst du Hilfe bei der Einrichtung von MFA in deinem Unternehmen?

„MFA ist kein Nice-to-have mehr. Wer heute ohne Multi-Faktor-Authentifizierung arbeitet, lässt die Tür für Angreifer sperrangelweit offen – egal wie stark das Passwort ist.“

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Die Multi-Faktor-Authentifizierung ist im heutigen Bedrohungsumfeld ein Muss. Lass uns deine Hürden besprechen und gemeinsam eine Lösung finden, um deine Cloud-Umgebung besser zu schützen. Mach gleich jetzt einen Termin mit unseren IT-Experten von pirenjo.IT für ein 15-minütiges Gespräch aus!

Welche MFA-Methode ist am sichersten?

Der Sicherheitsschlüssel ist laut einer Google-Studie die sicherste MFA-Methode – er wehrt 100 Prozent aller drei untersuchten Angriffsarten ab. SMS-basierte MFA ist dagegen anfällig für SIM-Kloning-Angriffe.

Was passiert, wenn ich den Sicherheitsschlüssel verliere?

Ohne den physischen Schlüssel kannst du dich nicht mehr anmelden – leg daher immer einen Ersatzschlüssel an und bewahre ihn sicher auf. Viele MFA-Systeme erlauben außerdem die Registrierung mehrerer Schlüssel für denselben Account.

Hilft pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart bei der Einrichtung von MFA?

Ja, pirenjo.IT betreut Unternehmen in Stuttgart und der Region bei der Auswahl und Einrichtung der passenden MFA-Lösung – von der Bedarfsanalyse bis zum Rollout. Vereinbare einfach ein kostenloses 15-minütiges Erstgespräch.

Ist SMS-basierte MFA besser als gar keine MFA?

Ja, deutlich besser – SMS-basierte MFA wehrt laut Google-Studie zwischen 76 und 100 Prozent der Angriffe ab. Kein MFA zu verwenden lässt Angreifern mit gestohlenen Passwörtern freie Hand.

Kann pirenjo.IT Unternehmen in Waiblingen bei der MFA-Einführung unterstützen?

Ja, als IT-Systemhaus mit Sitz in Waiblingen unterstützt pirenjo.IT lokale Unternehmen direkt vor Ort – von der ersten Beratung bis zur vollständigen Einrichtung der MFA in deiner IT-Umgebung.