Tipps zur Google Suche: Spare jede Menge Zeit!

Tipps zur Google Suche

Jede Minute werden über 2,4 Millionen Suchanfragen bei Google durchgeführt. Arbeitnehmer verbringen laut einer McKinsey-Studie durchschnittlich 1,8 Stunden pro Tag – also 9,3 Stunden pro Woche – mit der Suche und Beschaffung von Informationen. Das kostet Produktivität. Und jeden Tag wächst die Datenmenge im Netz weiter.

Gezielte Suchtipps helfen dir, Ergebnisse einzugrenzen und die richtigen Informationen deutlich schneller zu finden. Dieser Artikel zeigt dir sechs Google-Operatoren und Filter, mit denen du sofort Zeit sparst.

6 Google-Suchtipps, die dir sofort Zeit sparen

Suche nach einer bestimmten Website mit „site:“

[IMAGE_BLOCK_0]

Manchmal musst du Informationen auf einer bestimmten Website finden – zum Beispiel eine staatliche Statistik, von der du weißt, dass es sie gibt, die du aber mit einer allgemeinen Suche nicht findest.

Mit der Funktion „site:“ kannst du in Google nach Stichworten auf einer bestimmten Website suchen. Gib in die Suchleiste Folgendes ein: site:(site url) (Stichwort)

Dadurch werden nur Suchergebnisse für diese eine bestimmte URL angezeigt.

Fluginformationen finden, ohne Google zu verlassen

[IMAGE_BLOCK_1]

Wenn du auf Fluginformationen zugreifen musst, bist du oft unterwegs – entweder auf dem Weg zum Flughafen oder wartend auf jemanden, der ankommt. Mehrere Seiten im Browser laden kostet wertvolle Zeit.

Gib einfach die Flugnummer und den Namen der Fluggesellschaft ein. Du erhältst eine Auflistung der Fluginformationen, ohne auf eine andere Seite klicken zu müssen. Per Tabulator kannst du sogar die Fluginformationen für denselben Flug an verschiedenen Tagen auswählen.

Suche nach Dokumenttypen mit „filetype:“

[IMAGE_BLOCK_2]

Wenn du gerade damit beauftragt wurdest, eine Präsentation zum Thema nachhaltige Energie zu erstellen, kann es hilfreich sein zu sehen, was andere zum selben Thema gemacht haben. Die Suche auf Websites liefert viele Details – die Suche nach einer anderen PowerPoint-Präsentation gibt dir aber noch mehr Einblick in die Aufbereitung solcher Inhalte.

Google verfügt über eine Suchfunktion, mit der du nach einem Dateityp suchen kannst. Anstelle von Webseiten werden dann Dateien des gesuchten Dateityps in den Ergebnissen angezeigt. Gib dazu Folgendes ein: filetype:(type) (Stichwort)

Für eine PowerPoint-Präsentation zum Thema nachhaltige Energie gibst du ein: filetype:ppt nachhaltige Energie. Alle Ergebnisse sind dann PPT-Präsentationen. Diese Funktion funktioniert genauso für andere Dateitypen wie DOC, PDF, XLS, XLSX und SVG.

Den Zeitrahmen über den Link „Suchfilter“ eingrenzen

Es ist frustrierend, wenn du eine Bevölkerungs- oder Cybersicherheitsstatistik suchst und Ergebnisse erhältst, die zu alt sind, um relevant zu sein. Du kannst Google mitteilen, in welchem Veröffentlichungszeitraum du suchen möchtest – statt wertvolle Zeit damit zu verbringen, veraltete Treffer wegzuklicken.

Um deine Suchergebnisse auf einen bestimmten Zeitraum einzugrenzen, gib dein Stichwort ein und klicke auf „Suchen“. Klicke dann unter der Suchleiste auf „Suchfilter“, anschließend auf „Beliebige Zeit“ und wähle „Zeitraum festlegen…“.

[IMAGE_BLOCK_3]

Du kannst aus voreingestellten Zeitrahmen wählen – z. B. die letzte Stunde oder das letzte Jahr – oder einen benutzerdefinierten Zeitraum für deine Ergebnisse festlegen.

Ähnliche Seiten mit „related:“ aufspüren

Wenn du ein Thema online recherchierst, ist es oft hilfreich, ähnliche Websites zu finden wie die, die du gerade besuchst. Das ist besonders nützlich, wenn du ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung vergleichen möchtest.

Google kann dir eine Liste verwandter Websites anzeigen, wenn du die Funktion „related:“ verwendest. Gib in deiner Suchleiste Folgendes ein: related:https://website.com

Eine weitere Möglichkeit, diesen Suchtipp zu nutzen: Gib die URL deiner eigenen Website ein und finde so deine Mitbewerber.

Mit „-(Stichwort)“ unerwünschte Ergebnisse ausblenden

Nicht relevante Ergebnisse gehören zu den größten Zeitfressern bei der Online-Suche. Du wühlst dich durch Treffer, die nichts mit dem zu tun haben, was du eigentlich suchst – nur weil sie ein verwandtes Stichwort enthalten.

Ein Beispiel: Du suchst das Ruby Slipper Cafe in New Orleans, bekommst aber immer wieder Seiten zum Film „Der Zauberer von Oz“. Mit der Funktion für negative Suchwörter eliminierst du diese irrelevanten Ergebnisse. Gib einfach ein: (Stichwort) -(Stichwort)

Im obigen Beispiel würdest du eingeben: ruby slippers -oz. Das Minuszeichen vor einem Stichwort schließt es gezielt aus deiner Suche aus.

Produktivität im Arbeitsalltag weiter steigern

IT-Berater sind nicht nur für große Projekte da – wir können dir auch helfen, die Produktivität in deinem täglichen Arbeitsablauf zu steigern. Buche jetzt einen Termin für ein 15-minütiges Gespräch und erfahre, wie die IT-Experten von pirenjo.IT auch dir weiterhelfen können.

Wie pirenjo.IT Unternehmen im Raum Stuttgart rundum betreut, erfährst du auf der Managed Services Seite. Wer außerdem täglich mit Microsoft Word arbeitet, findet in unseren 11 Tipps für Microsoft Word weitere Zeitsparmöglichkeiten.

Welche Google-Suchtipps sparen im Büroalltag am meisten Zeit?

Die Operatoren site:, filetype: und das Minuszeichen für negative Stichwörter helfen am schnellsten, irrelevante Ergebnisse auszublenden und gezielt die richtigen Dokumente oder Seiten zu finden. Kombiniert kannst du damit Suchzeiten von mehreren Minuten auf Sekunden reduzieren.

Wie finde ich mit Google gezielt PDF-Dateien zu einem Thema?

Gib in der Suchleiste filetype:pdf (dein Stichwort) ein – Google zeigt dann ausschließlich PDF-Dokumente zu diesem Thema an. Das funktioniert genauso für DOC, XLS und PPT.

Bietet pirenjo.IT in Stuttgart Schulungen zu produktivem Arbeiten mit digitalen Tools an?

Ja, pirenjo.IT betreut Unternehmen im Raum Stuttgart auch bei der Optimierung digitaler Arbeitsprozesse – von Tool-Schulungen bis hin zu IT-Beratung im Alltag. Vereinbare einfach ein kostenloses 15-minütiges Erstgespräch.

Was bedeutet der Google-Operator „related:“ und wofür nutze ich ihn?

Mit related:https://website.com zeigt Google Websites an, die inhaltlich ähnlich zur eingegebenen URL sind. Das ist nützlich für Marktrecherchen oder um Mitbewerber einer bestimmten Seite zu finden.

Kann pirenjo.IT Unternehmen in Waiblingen bei der Steigerung der digitalen Produktivität helfen?

Ja, als IT-Systemhaus mit Sitz in Waiblingen unterstützt pirenjo.IT lokale Unternehmen dabei, digitale Abläufe effizienter zu gestalten – von der IT-Beratung bis zur Einführung produktivitätssteigernder Tools.

Erschreckende Trends bei Phishing-Angriffen in 2022

Erschreckende Trends bei Phishing - Titelbild

Im Jahr 2020 waren 75 % der Unternehmen weltweit von einem Phishing-Angriff betroffen. Phishing ist nach wie vor eine der größten Gefahren für die Funktionsfähigkeit deines Unternehmens – denn es ist die häufigste Angriffsmethode für alle Arten von Cyberangriffen.

Eine einzige Phishing-E-Mail kann dafür verantwortlich sein, dass ein Unternehmen von Ransomware befallen wird und kostspielige Ausfallzeiten in Kauf nehmen muss. Sie kann auch dazu führen, dass ein Benutzer unwissentlich Anmeldedaten weitergibt – die Angreifer dann für gezielte Attacken auf Kunden nutzen.

Phishing nutzt menschliches Versagen aus. Viele Angriffe verwenden ausgeklügelte Taktiken, um Empfänger zur Preisgabe von Informationen oder zur Infektion eines Netzwerks mit Malware zu verleiten. Die besten Schutzmaßnahmen sind E-Mail-Filter, DNS-Filter, Virenschutz der nächsten Generation und fortlaufende Mitarbeiterschulungen zur Cybersicherheit.

Um deine Mitarbeitenden richtig zu schulen und sicherzustellen, dass deine IT-Sicherheit auf die neuesten Bedrohungen abgestimmt ist, musst du wissen, welche neuen Phishing-Gefahren auf dich zukommen. Hier sind die wichtigsten Phishing-Trends, auf die du 2022 achten solltest.

Phishing ist kein reines E-Mail-Problem mehr. Die Angriffe kommen heute über SMS, kompromittierte Geschäftskonten und gefälschte Unternehmensidentitäten – und sie werden gezielter.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Phishing per Textnachricht auf dem Vormarsch

Viele Menschen sind gegenüber Textnachrichten weniger misstrauisch als gegenüber unerwarteten E-Mails. Die meisten Phishing-Schulungen konzentrieren sich auf die E-Mail-Form des Phishings, da diese bisher am weitesten verbreitet war.

Cyberkriminelle nutzen inzwischen die leichte Verfügbarkeit von Mobiltelefonnummern und setzen Textnachrichten für Phishing-Angriffe ein. Diese Art von Phishing – auch „Smishing“ genannt – nimmt stetig zu.

Einzelhändler und Dienstleistungsunternehmen nutzen Textnachrichten vermehrt für Verkaufs- und Lieferhinweise. Das macht es für Smishing-Angreifer einfacher, eine Versandmitteilung vorzutäuschen und den Nutzer dazu zu bringen, auf eine verkürzte URL zu klicken.

Kompromittierte Geschäfts-E-Mails als wachsende Einnahmequelle

Ransomware war in den letzten Jahren eine wachsende Bedrohung – vor allem weil sie für kriminelle Gruppen eine große Einnahmequelle darstellt. Eine neue Form des Angriffs beginnt ebenfalls lukrativ zu werden und nimmt daher zu.

Die Kompromittierung von Geschäfts-E-Mails (Business Email Compromise, BEC) ist auf dem Vormarsch. Angreifer nutzen sie, um mit Dingen wie Geschenkkartenbetrug und gefälschten Überweisungsanforderungen Geld zu verdienen.

Wer sich Zugang zu einem geschäftlichen E-Mail-Konto verschafft, kann sehr überzeugende Phishing-Nachrichten an Mitarbeitende, Kunden und Lieferanten senden. Die Empfänger vertrauen der bekannten Absenderadresse sofort – und genau das macht diese Angriffe so wirksam.

Spear-Phishing trifft heute auch kleine Unternehmen

43 % aller Datenschutzverletzungen zielen auf kleine und mittelständische Unternehmen ab. Und 40 % der kleinen Unternehmen, die Opfer eines Angriffs werden, haben mindestens acht Stunden Ausfallzeit als direkte Folge davon. Kein Unternehmen ist zu klein, um ins Visier genommen zu werden.

Spear-Phishing ist eine gefährlichere Form des Phishings, da es gezielt und nicht allgemein eingesetzt wird. Es ist auch die Methode, die bei BEC-Angriffen zum Einsatz kommt.

Früher wurde Spear-Phishing vor allem gegen größere Unternehmen eingesetzt, da ein maßgeschneiderter Angriff mehr Vorbereitungszeit erfordert. Da große kriminelle Gruppen ihre Prozesse effizienter gestalten, können sie heute jeden ins Visier nehmen – und kleine Unternehmen erhalten Angriffe, die für ihre Mitarbeitenden schwerer als Betrug zu erkennen sind.

Initial Access Broker als Spezialisierung im Untergrund

Große kriminelle Gruppen optimieren ihre Angriffe kontinuierlich – sie behandeln Cyberkriminalität wie ein Geschäft und arbeiten daran, sie profitabler zu machen. Eine Möglichkeit dazu ist der Einsatz externer Spezialisten, sogenannter Initial Access Broker.

Dabei handelt es sich um eine spezielle Art von Hackern, die sich ausschließlich darauf konzentrieren, den ersten Zugang zu einem Netzwerk oder Unternehmenskonto zu erhalten. Der zunehmende Einsatz dieser Spezialisten macht Phishing-Angriffe noch gefährlicher und für Benutzer noch schwieriger zu erkennen.

Gefälschte Unternehmensidentitäten als Vertrauensfalle

Da Nutzer vorsichtiger gegenüber E-Mails von unbekannten Absendern werden, geben sich Phishing-Angreifer zunehmend als bekannte Unternehmen aus. Eine Phishing-E-Mail sieht dann aus wie eine legitime Nachricht eines Unternehmens, das der Empfänger kennt oder mit dem er Geschäfte macht.

Amazon ist ein häufiges Ziel solcher Imitationsversuche – aber es trifft auch kleinere Unternehmen. So wurden beispielsweise Kundenlisten von Website-Hosting-Anbietern geknackt. Die betroffenen Kunden erhielten daraufhin E-Mails, die sie aufforderten, sich bei einem Konto anzumelden, um ein angeblich dringendes Problem zu beheben.

Ist dein Unternehmen ausreichend vor Phishing-Angriffen geschützt?

Eine mehrschichtige Strategie ist entscheidend, wenn es darum geht, dich gegen eine der größten Gefahren für dein Unternehmen zu schützen. Beginne mit einem Cybersicherheitsaudit, um deine aktuelle Sicherheitslage zu überprüfen und Verbesserungsmöglichkeiten zu ermitteln. Mehr dazu, welche Maßnahmen konkret helfen, erfährst du in unserem Artikel zu den 5 größten Schwachpunkten der IT-Sicherheit in Unternehmen.

Unsere IT-Experten von pirenjo.IT helfen dir in einem unverbindlichen 15-minütigen Telefonat gerne weiter. Wer früh handelt, vermeidet teure Ausfälle. Wer wartet, zahlt am Ende deutlich mehr.

Was ist der Unterschied zwischen Phishing und Spear-Phishing?

Phishing richtet sich wahllos an viele Empfänger gleichzeitig, während Spear-Phishing gezielt auf eine bestimmte Person oder ein bestimmtes Unternehmen zugeschnitten ist. Spear-Phishing ist schwerer zu erkennen, weil die Nachrichten persönliche Details enthalten und vertrauenswürdig wirken.

Was ist Smishing und wie erkenne ich es?

Smishing ist Phishing per SMS – Angreifer täuschen dabei häufig Paketbenachrichtigungen oder Kontowarnungen vor. Misstraue verkürzten URLs in unerwarteten Textnachrichten und ruf im Zweifel direkt beim Absender an.

Wie schützt pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart vor Phishing-Angriffen?

pirenjo.IT bietet Unternehmen in Stuttgart und der Region mehrschichtige Schutzlösungen – von E-Mail-Filterung und DNS-Schutz bis zu regelmäßigen Security-Awareness-Trainings für Mitarbeitende. Vereinbare ein unverbindliches 15-minütiges Erstgespräch, um deine aktuelle Sicherheitslage zu prüfen.

Was ist Business Email Compromise (BEC) und wie verbreitet ist es?

Bei BEC verschaffen sich Angreifer Zugang zu einem echten Geschäftskonto und versenden darüber täuschend echte Phishing-Nachrichten an Mitarbeitende, Kunden und Lieferanten. Wer die Absenderadresse kennt, vertraut der E-Mail sofort – das macht BEC besonders gefährlich.

Welche Phishing-Schutzmaßnahmen empfiehlt pirenjo.IT für KMU in Waiblingen?

Für kleine und mittelständische Unternehmen in Waiblingen empfiehlt pirenjo.IT mindestens E-Mail-Filterung, DNS-Schutz und halbjährliche Mitarbeiterschulungen zur Cybersicherheit. 43 % aller Datenschutzverletzungen treffen KMU – ein Basisschutz ist daher kein Luxus, sondern Pflicht.