8 Technik-Checks vor der Reise

Technik-Checks, die man vor der Reise machen sollte.

Technologie begleitet uns überall – auch auf Reisen. Wer ohne Smartphone kaum noch die Straße runterkommt, merkt schnell, wie abhängig wir davon sind. Wenn deine Geräte im entscheidenden Moment nicht funktionieren, kann das den ganzen Trip ruinieren.

Mit ein paar gezielten Checks vor der Abreise schützt du dich vor fehlenden Ladegeräten, Datenverlust und bösen Überraschungen unterwegs. Hier sind die 8 wichtigsten Technik-Checks, die du vor jeder Reise erledigen solltest.

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Überprüfe deine Apps

Hattest du schon mal am Flughafengate das Gefühl, dass irgendwas nicht stimmt – und dann merkst du, dein Flugsteig hat sich geändert? Während alle anderen längst auf dem Weg zum neuen Gate sind, rennst du hinterher. Der Unterschied: Die anderen hatten die App der Fluggesellschaft und haben die Benachrichtigung bekommen.

Lade alle Apps, die du unterwegs brauchst, noch zu Hause über dein eigenes WLAN herunter. Am Flughafen kann schlechter Empfang das schnell zur Geduldsprobe machen. Dazu gehören die Apps deiner Fluggesellschaft, der Bahn und des Hotels – je nach Reiseziel auch eine aktuelle Wetter- und Tourismus-App.

Überprüfe deine Kabel und Adapter

Ladegeräte und Adapter gehören zu den Dingen, die am häufigsten vergessen oder liegengelassen werden – in Flughäfen, Restaurants und Bahnhöfen rund um die Welt. Ohne Ersatz ist der Akku schneller leer, als du denkst.

Pack ein Ersatzladegerät für Laptop, Tablet oder Smartphone ein – für den Fall, dass das erste den Geist aufgibt oder verloren geht. Andernfalls zahlst du am Urlaubsort leicht das Dreifache für ein Notfall-Ladegerät aus dem Souvenirladen.

Strom für unterwegs

Eine Powerbank ist eine der einfachsten Absicherungen für unterwegs. Die kleinen Blöcke speichern eine Ladung und können dein Smartphone im Notfall wieder zum Leben erwecken – erhältlich in jedem größeren Elektronikmarkt oder online.

Die Powerbank hilft dir außerdem, sogenannte „Juice-Jacking“-Fallen zu umgehen. Dabei handelt es sich um manipulierte öffentliche USB-Ladeanschlüsse, die Hacker nutzen, um beim Laden Daten von deinem Gerät abzugreifen. Wer die eigene Powerbank nutzt, geht dieses Risiko erst gar nicht ein.

Prüfe deinen Mobilfunktarif

Vor einer Auslandsreise lohnt sich ein Blick in deinen Mobilfunktarif. Ohne internationale Freischaltung funktionieren weder Anrufe noch SMS nach Hause – und das merkst du meistens erst dann, wenn du es dringend brauchst.

Dein Netzbetreiber kann den Tarif um internationale Funktionalität erweitern – frag aber vorher nach den Kosten, denn lange Gespräche und mobile Daten können schnell teuer werden. Eine Alternative ist eine VoIP-App, die Anrufe und Nachrichten über eine Internetverbindung ermöglicht und oft deutlich günstiger ist.

VPN prüfen oder hinzufügen

Kostenloses, öffentliches WLAN klingt praktisch – ist aber ein Risiko. Du weißt nicht, wer sonst noch in diesem Netzwerk unterwegs ist. Ein Angreifer in derselben Verbindung kann deine Daten abgreifen, wenn dein Gerät nicht geschützt ist.

Nutze entweder die Verbindung deines Mobilfunkanbieters oder eine VPN-App (Virtual Private Network). VPN-Tarife sind kostengünstig und sorgen dafür, dass deine Daten auch in öffentlichen Netzwerken verschlüsselt bleiben. Mehr dazu, wie du das richtige VPN auswählst, findest du in unserem Artikel zum Thema.

Überprüfe deine Backups

Auf Reisen passieren Missgeschicke. Ein vergessenes Telefon, verlorenes Gepäck oder ein gestohlener Laptop – das klingt unwahrscheinlich, bis es passiert. Laut einer Studie der Auburn University geschehen 10 % aller Laptop-Diebstähle auf Flughäfen.

Sichere deine Geräte vor der Reise – in der Cloud oder auf einem lokalen Speicher. So verlierst du keine wertvollen Daten, wenn ein Gerät weg ist. Und du kannst ohne Zögern den Befehl „Mein Gerät löschen“ aus der Ferne erteilen, wenn es nötig wird.

Prüfe die Sicherheit deines Geräts

Bevor du aufbrichst, solltest du deine Geräte so gut wie möglich absichern. Unterwegs ist die Aufmerksamkeit oft woanders – und dann übersieht man schnell einen verdächtigen Phishing-Link oder vergisst, das Antivirenprogramm zu prüfen.

Stelle vor der Abreise sicher, dass Virenschutz und Anti-Malware aktuell sind und DNS-Filterung aktiv ist. Eine Bildschirmsperre mit Passcode sollte gesetzt, Freigabefunktionen deaktiviert sein. Außerdem: VPN-App installiert und die Find-My-Device-Funktion eingeschaltet.

Diese Kombination schützt dich auch dann, wenn du unterwegs nicht jeden Klick doppelt prüfen kannst. Einen umfassenden Überblick zu mobilem Geräteschutz vor Cyberangriffen findest du in unserem Artikel dazu.

Mache Doppel-Checks

Nutze das Buddy-System als Backup. Wenn du mit der Familie reist, prüft beim Aussteigen jeder kurz, ob alle ihre Geräte dabei haben.

Wer allein unterwegs ist, lässt Freund*innen oder Familienmitglieder per Nachricht nachfragen: Ladegerät dabei? VPN eingeschaltet? Backup gemacht? Diese kleinen Erinnerungen können digitale Reisealpträume verhindern – und kosten nichts.

Verbessere jetzt die Sicherheit deiner Geräte

Lass deine Geräte nicht ungeschützt auf Reisen gehen. Eine Schwachstelle in deiner Banking-App oder bei deinen persönlichen Daten kann teuer werden. Kontaktiere unsere IT-Sicherheitsexperten von pirenjo.IT für Gerätesicherheitslösungen, die zu dir passen. Jetzt Kennenlerngespräch vereinbaren!

Welche Apps sollte ich vor einer Reise unbedingt installieren?

Lade vor der Abreise die Apps deiner Fluggesellschaft, der Bahn und deines Hotels herunter – am besten über dein heimisches WLAN. So bekommst du Benachrichtigungen zu Gate-Änderungen oder Verspätungen zuverlässig und ohne schlechten Empfang am Flughafen.

Was ist Juice-Jacking und wie schütze ich mich dagegen?

Juice-Jacking bezeichnet manipulierte öffentliche USB-Ladeanschlüsse, über die Angreifer beim Laden Daten von deinem Gerät stehlen. Nutze stattdessen eine eigene Powerbank oder lade ausschließlich über dein mitgebrachtes Netzteil an einer normalen Steckdose.

Können Unternehmen aus Stuttgart ihre Firmengeräte vor Geschäftsreisen absichern lassen?

Ja – pirenjo.IT betreut Unternehmen in Stuttgart und Umgebung mit Gerätesicherheitslösungen für Geschäftsreisende, inklusive VPN-Einrichtung, Verschlüsselung und Remote-Wipe-Konfiguration. Vereinbare einfach ein Kennenlerngespräch, um den Bedarf einzuschätzen.

Wie sichere ich meine Daten am besten vor einer Reise?

Sichere alle wichtigen Daten vor der Abreise in der Cloud oder auf einem externen Speicher. So kannst du im Fall eines Diebstahls oder Verlusts deines Geräts bedenkenlos den Remote-Wipe-Befehl erteilen, ohne wichtige Dateien zu verlieren.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Beratung zur mobilen IT-Sicherheit für Reisende an?

Ja – als IT-Systemhaus in Waiblingen berät pirenjo.IT Unternehmen und Privatpersonen zu mobilem Geräteschutz, VPN-Lösungen und sicheren Backup-Strategien für unterwegs. Nimm einfach Kontakt auf für ein erstes Gespräch.

So stoppst du gefährliche Insider-Bedrohungen

Laptop und Hände zeigen gefährliche Insider-Bedrohung.

Eine der am schwierigsten zu entdeckenden Arten von Angriffen sind jene, die von Insidern durchgeführt werden. Ein „Insider“ ist jeder, der legitimen Zugang zu deinem Unternehmensnetzwerk und deinen Daten hat – über ein Login oder eine andere autorisierte Verbindung.

Da Insider über einen autorisierten Systemzugang verfügen, können sie bestimmte Sicherheitsvorkehrungen umgehen – zum Beispiel solche, die Eindringlinge fernhalten sollen. Ein angemeldeter Benutzer wird nicht als Eindringling angesehen. Diese Sicherheitsvorkehrungen werden schlicht nicht ausgelöst.

Drei beunruhigende Statistiken aus einem aktuellen Bericht des Ponemon Institute verdeutlichen, wie ernst die Lage ist: Insider-Angriffe haben in den letzten zwei Jahren um 44 % zugenommen. Unternehmen benötigen im Schnitt 85 Tage, um eine Insider-Bedrohung einzudämmen – gegenüber 77 Tagen im Jahr 2020. Die durchschnittlichen Kosten für die Bekämpfung solcher Bedrohungen sind um 34 % gestiegen.

Dieser Artikel zeigt dir, welche vier Arten von Insider-Bedrohungen es gibt und mit welchen Maßnahmen du sie wirksam eindämmst.

4 Arten von Insider-Bedrohungen

Ein Grund dafür, dass Insider-Bedrohungen schwer zu erkennen sind: Es gibt nicht nur eine Art davon. Mitarbeitende, Lieferanten und Hacker können alle Insider-Angriffe durchführen. Einige handeln böswillig, andere versehentlich – was die Erkennung zusätzlich erschwert.

Wer nur auf externe Angreifer schaut, übersieht die Gefahr, die schon längst im eigenen Netzwerk sitzt.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Böswillige oder verärgerte Angestellte

Vertriebsmitarbeitende, die das Unternehmen verlassen, können beschließen, alle Kontakte mitzunehmen. Das ist böswilliger Diebstahl von Unternehmensdaten.

Ein weiteres Beispiel sind verärgerte Mitarbeitende, die ihrem Vorgesetzten oder dem Unternehmen schaden wollen. Sie könnten Ransomware einschleusen oder einen Deal mit einem Hacker eingehen und ihre Anmeldedaten gegen Geld herausgeben.

Fahrlässigkeit ist kein Vorsatz – aber der Schaden ist derselbe.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Unachtsame oder nachlässige Mitarbeitende

Einige Insider-Bedrohungen entstehen durch nachlässige oder ungeschulte Mitarbeitende – ohne jede böse Absicht. Beispiele sind die versehentliche Weitergabe geheimer Daten auf einer unsicheren Plattform oder der Zugriff auf Geschäftsanwendungen über den Computer eines Freundes. Die Mitarbeitenden sind sich der Konsequenzen für die Sicherheit schlichtweg nicht bewusst.

Dritte im Netzwerk sind oft das schwächste Glied – weil niemand sie wirklich im Blick hat.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Dritte mit Zugang zu deinen Systemen

Außenstehende mit Zugang zu deinem Netzwerk sind ein sehr reales Problem. Auftragnehmer, Freiberufler und Lieferanten können alle ein Risiko für eine Sicherheitsverletzung darstellen.

Stelle sicher, dass diese Dritten vollständig überprüft werden – bevor du ihnen Zugang zum System gewährst. Lass deinen IT-Partner sie außerdem auf etwaige Datensicherheitsbedenken hin prüfen.

Ein kompromittiertes Passwort reicht aus, um zum Insider zu werden – ohne dass irgendjemand es merkt.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Durch Hacker kompromittierte Passwörter

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Kompromittierte Anmeldedaten sind eine der gefährlichsten Arten von Insider-Bedrohungen. Sie sind mittlerweile die Nummer 1 bei Datenschutzverletzungen weltweit.

Wenn ein Cyberkrimineller auf die Anmeldedaten einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters zugreift, wird er zum „Insider“. Das Computersystem hält ihn für den rechtmäßigen Benutzer. Kein Alarm, kein Hinweis – der Angreifer bewegt sich frei im Netzwerk.

Wege zur Eindämmung von Insider-Bedrohungen

Insider-Bedrohungen sind im Nachhinein oft schwer zu erkennen. Wer jedoch proaktiv Maßnahmen zur Schadensbegrenzung ergreift, kann sie bereits im Keim ersticken – bevor ein teurer Zwischenfall entsteht, von dem du vielleicht erst nach Monaten erfährst.

Hintergrundprüfungen sind kein Misstrauen – sie sind professionelle Sorgfalt.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Gründliche Hintergrundchecks als erste Verteidigungslinie

Achte bei der Einstellung neuer Mitarbeitender auf eine gründliche Hintergrundprüfung. Böswillige Insider haben in der Regel Auffälligkeiten in ihrem beruflichen Werdegang. Das Gleiche gilt für alle Anbieter oder Auftragnehmer, die Zugang zu deinen Systemen haben.

Mobile Geräte sind heute Endpunkte mit vollem Netzwerkzugang – sie brauchen dieselbe Kontrolle wie stationäre Systeme.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Endgeräte-Management als Zugangskontrolle

Mobile Geräte machen heute etwa 60 % der Endgeräte in einem Unternehmen aus. Viele Unternehmen verwenden jedoch keine Lösung zur Verwaltung des Gerätezugriffs auf Ressourcen.

Richte eine Managementlösung für Endgeräte ein, um den Gerätezugriff zu überwachen. Damit kannst du Geräte auf eine sichere Liste setzen und nicht autorisierte Geräte standardmäßig blockieren.

MFA ist keine Option mehr – sie ist die Grundvoraussetzung für jeden sicheren Zugang.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Multi-Faktor-Authentifizierung als Schutz vor Zugangsdaten-Diebstahl

Eine der besten Methoden zur Bekämpfung des Diebstahls von Zugangsdaten ist die mehrstufige Authentifizierung. Hacker haben es schwer, den zweiten Faktor zu umgehen – denn sie haben selten Zugriff auf das mobile Gerät oder den FIDO-Sicherheitsschlüssel einer Person.

Kombiniere das mit konsequenter Passwortsicherheit: sichere Passwörter für alle Cloud-Anwendungen, ein zentraler Passwort-Manager für das Unternehmen, und individuelle Passwörter für jede Anmeldung. Wer alle drei Punkte umsetzt, schließt einen der häufigsten Einfallstore. Mehr dazu, wie du Onlinekonten vor Angriffen schützt, findest du in unserem separaten Beitrag.

Schulungen wirken – aber nur, wenn sie regelmäßig stattfinden und echte Szenarien zeigen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Datensicherheits-Schulungen als Schutz vor Unwissenheit

Schulungen helfen dir, das Risiko einer Datenschutzverletzung durch Unachtsamkeit zu mindern. Schule deine Mitarbeitenden im richtigen Umgang mit Daten und im Einhalten von Sicherheitsrichtlinien für sensible Informationen. Wer nicht weiß, welche Handlungen gefährlich sind, kann sie auch nicht vermeiden.

Netzwerküberwachung ist kein Überwachungsstaat – sie ist die einzige Möglichkeit, Angriffe zu stoppen, bevor der Schaden entsteht.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Netzwerküberwachung als Frühwarnsystem

Wie erkennst du jemanden, der Zugang zu deinem System hat, dabei, wenn er etwas Unerlaubtes tut? Die Antwort ist intelligente Netzwerküberwachung.

Nutze KI-gestützte Bedrohungsüberwachung, um seltsame Verhaltensweisen sofort zu erkennen – zum Beispiel wenn jemand eine große Anzahl von Dateien herunterlädt oder sich von außerhalb des Landes anmeldet. Kein Monitoring, keine Alarmierung – im schlimmsten Fall drei Tage Ausfall, bevor überhaupt jemand reagiert.

Brauchst du Hilfe, um Insider-Attacken zu verhindern?

Eine mehrstufige Sicherheitslösung kann dir helfen, alle vier Arten von Insider-Bedrohungen abzuschwächen. Die IT-Sicherheitsexperten von pirenjo.IT helfen dir mit einer zuverlässigen und erschwinglichen Lösung. Vereinbare noch heute ein kostenloses Kennenlerngespräch.

Was ist der Unterschied zwischen einer böswilligen und einer versehentlichen Insider-Bedrohung?

Bei einer böswilligen Insider-Bedrohung handelt eine Person absichtlich zum Schaden des Unternehmens – zum Beispiel durch Datendiebstahl oder das Einschleusen von Schadsoftware. Eine versehentliche Insider-Bedrohung entsteht durch Unwissen oder Nachlässigkeit, etwa wenn Mitarbeitende sensible Daten auf unsicheren Plattformen teilen.

Wie schützt Multi-Faktor-Authentifizierung vor kompromittierten Anmeldedaten?

MFA verlangt neben dem Passwort einen zweiten Faktor – zum Beispiel einen Code auf dem Mobilgerät oder einen Sicherheitsschlüssel. Selbst wenn ein Angreifer das Passwort kennt, kann er ohne diesen zweiten Faktor nicht auf das System zugreifen.

Wie können Unternehmen in Stuttgart Insider-Bedrohungen durch externe Dienstleister reduzieren?

Prüfe alle Auftragnehmer und Lieferanten gründlich, bevor du ihnen Systemzugang gibst – und begrenze deren Zugriffsrechte auf das notwendige Minimum. Ein IT-Sicherheitspartner wie pirenjo.IT aus Waiblingen unterstützt Stuttgarter Unternehmen dabei mit strukturierten Zugangsprozessen und Endgeräte-Management.

Wie lange dauert es durchschnittlich, eine Insider-Bedrohung zu erkennen und einzudämmen?

Laut dem Ponemon Institute dauert es im Schnitt 85 Tage, um eine Insider-Bedrohung vollständig einzudämmen – 2020 waren es noch 77 Tage. Proaktive Netzwerküberwachung und klare Sicherheitsrichtlinien können diese Zeit deutlich verkürzen.

Welche konkreten Maßnahmen empfiehlt pirenjo.IT aus Waiblingen kleinen Unternehmen gegen Insider-Bedrohungen?

Achte auf MFA für alle Zugänge, eine zentrale Endgeräte-Managementlösung und regelmäßige Mitarbeiterschulungen zur Datensicherheit. pirenjo.IT begleitet Unternehmen im Raum Waiblingen und Stuttgart bei der Umsetzung dieser Maßnahmen – abgestimmt auf Budget und Unternehmensgröße.

Wie wird das Metaverse die Wirtschaft verändern?

Mann mit VR-Brille verändert die Wirtschaft durch das Metaverse.

Das neue Modewort ist „Metaverse“. Aber was bedeutet das eigentlich für Unternehmen? Ist es nur etwas, worüber sich Unternehmen der sozialen Medien Gedanken machen müssen? Wird das Metaverse tatsächlich die Wirtschaft verändern?

Laut Leuten wie dem CEO von Apple, Tim Cook, wird das Metaverse kommen. Er erklärte, dass „ein Leben ohne AR bald undenkbar sein wird“. Ob das nun eine kurzfristige oder langfristige Vorhersage ist – Unternehmen müssen darauf vorbereitet sein. Dieser Artikel zeigt dir, welche Bereiche das Metaverse konkret betreffen wird und was du jetzt wissen solltest.

Zunächst einmal muss man verstehen, was das Metaverse ist. Metaverse ist ein allgemeiner Begriff und kein geschützter Eigenname. Das Metaverse bezieht sich auf eine kollektive Weiterentwicklung des Internets zu einer virtuellen 3D-Umgebung. Es handelt sich dabei um eine Welt, in der verschiedene Orte miteinander verbunden sind. So treffen sich zum Beispiel bereits seit Jahrzehnten Menschen aus verschiedenen Ländern in Online-Spielen in einer virtuellen Welt.

Hat Facebook/Meta das Metaversum erfunden? Nein. Die Idee von vernetzten 3D-Welten gibt es schon seit Jahrzehnten. Mehrere Online-Gaming-Unternehmen haben sich ihren Bereich im Metaversum gesichert. Aber diese unterschiedlichen Umgebungen sind bislang wenig miteinander verbunden.

Was ist einer der ersten Vertreter des frühen Metaversums? Das war eine kurzlebige Software namens Adobe Atmosphere. Diese immersive 3D-Erfahrung umfasste miteinander verbundene Online-Welten und ermöglichte es auch, mit anderen Menschen zu chatten. Es war ein wenig vor seiner Zeit, zeigt aber, dass das Konzept des Metaversums schon seit einiger Zeit existiert.

Das Metaversum erfährt jetzt Aufmerksamkeit, weil die Technologie fortgeschritten ist. Sie hat begonnen, den Bedürfnissen einer solchen Welt gerecht zu werden – dazu gehören schnelle Internetverbindungen, immense Rechenleistung und eine Übertragungsmethode für 3D, die auf den meisten PCs funktioniert.

Sind wir schon am Ziel? Noch nicht ganz. Aber das Metaversum nimmt immer mehr Fahrt auf. Vor kurzem hat Microsoft eine Partnerschaft mit Meta angekündigt. Diese Partnerschaft soll Microsoft 365-Anwendungen in das Metaversum bringen – also Zusammenarbeit auf eine völlig neue Art und Weise. Microsoft stellt fest, dass 50 % der Generation Z und der Millennials erwarten, in den nächsten zwei Jahren einen Teil ihrer Arbeit im Metaverse zu erledigen.

Teams Meeting in VR wird durch Metaverse die Wirtschaft verändern.

Microsoft arbeitet schon an der Integration von Teams ins Metaverse.

Welche Auswirkungen hat das Metaverse auf dein Unternehmen?

Mit Unternehmen wie Microsoft, die sich mit der Zukunft von AR/VR befassen, könnte dies bald Realität werden. Du kannst davon ausgehen, dass das Metaverse in den nächsten Jahren auch dein eigenes Unternehmen in irgendeiner Weise tangieren wird. Hier eine Vorschau darauf, was es beeinflussen könnte.

Wer heute die Entwicklung des Metaversums ignoriert, steht in fünf Jahren vor denselben Fragen wie jene, die 2005 noch keine Website für nötig hielten.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Werbung im virtuellen Raum als nächste Pflichtdisziplin

Als das Internet zum ersten Mal eingeführt wurde, erkannten die Unternehmen nicht sofort sein Potenzial. Heute können sich die meisten Unternehmen nicht mehr vorstellen, ohne eine Website zu arbeiten. Sie ist eine Notwendigkeit für die Gewinnung von Kundenkontakten und die Umsetzung von Verkäufen.

Wenn sich das Metaverse als neue 3D-Variante des Internets durchsetzt, könnte es genauso wichtig sein. Das bedeutet, dass du dich mit Werbung in virtuellen Welten beschäftigen solltest. Möglicherweise kannst du auch deine eigene VR-Website oder einen Showroom erstellen.

Im Bereich der Werbung könnte das Metaverse die Wirtschaft durchaus stark beeinflussen. Wer früh dabei ist, sichert sich einen Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb.

Kundenbetreuung im Metaverse

Als die Popularität der sozialen Medien zunahm, erkannten die Unternehmen, dass die Kunden sie nutzten, um zu kommunizieren. 79 % der Verbraucher erwarten, dass Unternehmen auf eine Nachricht in den sozialen Medien reagieren – und zwar innerhalb eines Tages.

Um diesem Bedarf gerecht zu werden, haben viele Unternehmen eine Präsenz in den sozialen Medien aufgebaut. Sie nutzen diese für das Marketing und um Anfragen von Kunden zu beantworten.

Das Metaverse könnte der nächste Schritt sein. Wenn die Menschen sich dort aufhalten, werden sie erwarten, dass sie mit den Unternehmen in diesem Raum interagieren – genau wie jetzt mit sozialen Netzwerken. Das bedeutet, dass du wissen musst, wie deine Kunden das Metaversum nutzen, während es wächst. Eine Frage zur Metaversum-Nutzung in einer Kundenumfrage könnte ein guter erster Schritt sein.

Mitarbeiterschulungen mit mehr Tiefe

Einer der angepriesenen Vorteile des Metaversums ist seine Fähigkeit, immersive Schulungen zu ermöglichen. Dies könnte die Ausbildungsmöglichkeiten für alle – vom Arzt bis zum Gabelstaplerfahrer – erheblich verbessern.

Überleg, wie eine VR-Welt die Ausbildung sicherer und effizienter machen kann. Eine Person könnte Aufgaben in einer virtuellen Welt gefahrlos üben, bevor sie diese im echten Leben ausführt. Das Metaverse bietet vielleicht noch nicht das, wonach du suchst. Aber bei der Geschwindigkeit des technologischen Fortschritts könnte es bereits in ein oder zwei Jahren so weit sein.

Zusammenarbeit im Remote-Team auf neuem Niveau

Virtuelle Meetings sind während der Pandemie stark angestiegen. Heute sind Besprechungen über Teams oder Zoom gang und gäbe. Die nächste Generation von Online-Teambesprechungen könnte in einer virtuellen Welt stattfinden.

Microsoft arbeitet bereits daran, seine Anwendungen in einen virtuellen Raum zu bringen. Füge ein paar Avatare und eine immersive Umgebung hinzu – plötzlich hast du ein völlig anderes Meeting-Erlebnis. Die virtuelle Zusammenarbeit von Remote-Teams lässt sich im Metaversum auch für ganz andere Szenarien nutzen, zum Beispiel die Planung und Instandhaltung von Gebäuden. Durch ein 3D-Modell eines Raums zu gehen, bevor er gebaut wird, könnte Planungsfehler erheblich reduzieren. Mehr dazu, wie Managed Services von pirenjo.IT Unternehmen im Raum Stuttgart rundum betreuen, erfährst du auf unserer Managed Services Seite.

Ist dein Unternehmen bereit für die nächste digitale Transformation?

Ob das Metaverse tatsächlich die Wirtschaft verändern kann, wird sich erst noch zeigen müssen. Was sind deine Pläne für die digitale Transformation in den nächsten 12 Monaten? Oder für die nächsten drei Jahre? Wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst, helfen wir dir gerne. Kontaktiere unsere Digitalisierungsexperten bei pirenjo.IT und vereinbare einen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch. Gemeinsam stellen wir dein Unternehmen für die Zukunft auf.

Was ist das Metaverse kurz erklärt?

Das Metaverse ist eine kollektive Weiterentwicklung des Internets zu einer vernetzten, virtuellen 3D-Umgebung. Nutzer können sich dort als Avatare begegnen, arbeiten und interagieren.

Wie verändert das Metaverse die Arbeitswelt für Unternehmen?

Das Metaverse ermöglicht immersivere Remote-Zusammenarbeit, realitätsnahe Mitarbeiterschulungen und neue Formen der Kundenbetreuung – weit über klassische Videokonferenzen hinaus.

Welche Stuttgarter Unternehmen sollten sich jetzt mit dem Metaverse beschäftigen?

Besonders Unternehmen aus dem Stuttgarter Raum, die auf Remote-Teams, Showrooms oder erklärungsbedürftige Produkte setzen, sollten die Entwicklung des Metaversums frühzeitig im Blick behalten.

Wie schnell wird das Metaverse für KMU relevant?

Laut Microsoft erwarten 50 % der Generation Z und Millennials, in den nächsten zwei Jahren einen Teil ihrer Arbeit im Metaverse zu erledigen – KMU sollten die Entwicklung also aktiv verfolgen, nicht abwarten.

Kann pirenjo.IT aus Waiblingen bei der digitalen Transformation in Richtung Metaverse unterstützen?

Ja – pirenjo.IT begleitet Unternehmen aus Waiblingen und der Region bei der strategischen IT-Planung, damit du technologische Entwicklungen wie das Metaverse gezielt und ohne Umwege angehen kannst.