Sicherheit zu Hause: Binde IoT-Geräte ins Gast-WLAN ein

Smart Home, bei dem IoT-Geräte ins Gäste-WLAN eingebunden sind.

Ein typischer Haushalt ist heute mit durchschnittlich 10,37 Geräten online. Etwas mehr als die Hälfte davon sind PCs und mobile Geräte – der Rest sind IoT-Geräte.

IoT steht für Internet of Things (Internet der Dinge). Damit ist jede Art von intelligentem Gerät gemeint, das sich online verbindet – vom Streaming-Stick bis zum smarten Kühlschrank, vom Babyphone bis zum Alexa-Sprachassistenten. Und genau diese Geräte werden zunehmend zum Sicherheitsproblem.

Dieser Artikel zeigt dir, warum IoT-Geräte ein Risiko für dein gesamtes Netzwerk darstellen, wie du sie mit einem Gastnetzwerk isolierst, und welche konkreten Schritte dafür nötig sind.

Smarte Geräte sind bequem – aber auch ein Einfallstor für Hacker. Wer sein Heimnetzwerk nicht segmentiert, öffnet Angreifern die Tür zu sensiblen Daten.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

IoT-Geräte als Einfallstor ins Heimnetzwerk

Die Zunahme mobiler und hybrider Arbeit hat die Sicherheitslage zu Hause grundlegend verändert. Viele Unternehmen haben das Arbeiten aus der Ferne zur Norm gemacht. Das bedeutet: IoT-Geräte teilen sich heute dasselbe WLAN-Netzwerk mit Unternehmensdaten und -geräten.

Zwei Zahlen zeigen, wie ernst das Problem ist: In den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 stieg die Zahl der IoT-Cyberattacken im Vergleich zum Vorjahr um 135 Prozent. Und über 25 Prozent aller Cyberangriffe auf Unternehmen betreffen IoT-Geräte.

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Hacker nutzen IoT-Geräte als Sprungbrett

Intelligente Geräte sind in der Regel leichter zu knacken als PCs oder Smartphones. Hacker nutzen sie deshalb als Einfallstor – nicht wegen der Daten auf dem Gerät selbst, sondern wegen der anderen Geräte im selben Netzwerk.

Kriminelle interessieren sich nicht für die Einkaufsliste in deinem smarten Kühlschrank. Aber sie verschaffen sich Zugang zu diesem IoT-Gerät, um herauszufinden, welche anderen Geräte im selben Netzwerk erreichbar sind. Über Freigaben und Berechtigungen, die in Heimnetzwerken häufig vorhanden sind, gelangen sie dann zu deinem Arbeitscomputer oder Smartphone.

Warum IoT-Geräte strukturell unsicherer sind

IoT-Geräte verfügen in der Regel über keine Antivirus- oder Anti-Malware-Funktionen. Nutzer aktualisieren sie selten regelmäßig, und Standard-Benutzername sowie Standard-Passwort werden häufig nie geändert.

Dazu kommen simple Schnittstellen, die eine Sicherheitsverletzung verschleiern können, und gemeinsame Einstellungen, die Angreifern den Einstieg erleichtern. Wer IoT-Geräte im gleichen Netzwerk wie seinen PC betreibt, gibt Angreifern damit eine direkte Brücke zu sensiblen Daten.

Gastnetzwerk einrichten – so trennst du IoT vom Rest

So gut wie alle modernen Router bieten die Möglichkeit, ein zweites WLAN-Netzwerk einzurichten – ein sogenanntes Gastnetzwerk. Es erscheint beim Verbinden als separates Netzwerk und ist vom Hauptnetzwerk vollständig isoliert.

Betreibst du alle IoT-Geräte im Gastnetzwerk, reißt du die Brücke ein, die Hacker nutzen, um von einem smarten Gerät zu einem Gerät mit sensiblen Daten zu gelangen. Dringt ein Angreifer in deinen smarten Lautsprecher ein, sieht er keinen PC und kein Smartphone – weil diese im anderen Netzwerk liegen.

Das gilt unabhängig davon, ob du im Home-Office arbeitest oder deinen Computer für Bankgeschäfte nutzt. Alle PCs und Smartphones enthalten in der Regel Zugangsdaten zu Online-Banking und persönlichen Konten – und die gehören geschützt.

Schritt für Schritt: Gastnetzwerk einrichten

Melde dich zunächst bei den Router-Einstellungen an und suche den Bereich für das Gastnetzwerk – das ist bei jedem Router anders, ein Blick in die Online-Hilfe des Herstellers lohnt sich. Richte das Gastnetzwerk mit einem sicheren Passwort ein.

Ändere anschließend das Passwort deines bestehenden Hauptnetzwerks, damit sich IoT-Geräte nicht automatisch wieder damit verbinden. Verbinde alle smarten Geräte mit dem neuen Gastnetzwerk und trage PC und Smartphone mit dem neuen Passwort ins Hauptnetzwerk ein.

Wenn du künftig neue Geräte hinzufügst, achte darauf, sie dem richtigen Netzwerk zuzuordnen. Nur so bleibt die Trennung dauerhaft wirksam.

WLAN-Namen verraten mehr als du denkst

Vergib beim Benennen deiner WLAN-Netzwerke keine beschreibenden Namen wie „IoT-Netzwerk“, deinen eigenen Namen, deine Adresse oder das Routermodell. Verwende Namen, die Hackern keine verwertbaren Informationen liefern. Auch das ist ein einfacher, aber wirksamer Schutz.

Mehr dazu, wie du dein Heimnetzwerk insgesamt absicherst, findest du in den Best Practices der NSA für ein sicheres Heimnetzwerk. Ergänzend lohnt sich ein Blick auf die häufigsten Sicherheitslücken in der Cybersicherheit, die auch im privaten Umfeld relevant sind.

Brauchst du Hilfe bei deiner Cybersicherheit?

Angesichts der großen Zahl von Remote-Mitarbeitenden haben Hacker begonnen, Heimnetzwerke ins Visier zu nehmen. Sie wissen, dass diese sowohl sensible geschäftliche als auch persönliche Daten enthalten können. Mach dich nicht angreifbar. Vereinbare noch heute einen Termin für ein 15-minütiges Gespräch mit den IT-Experten von pirenjo.IT.

Was ist ein Gastnetzwerk und warum schützt es mich?

Ein Gastnetzwerk ist ein separates WLAN auf deinem Router, das vom Hauptnetzwerk isoliert ist. Geräte im Gastnetzwerk können nicht auf Geräte im Hauptnetzwerk zugreifen – das verhindert, dass ein gehacktes IoT-Gerät als Sprungbrett für deinen PC oder dein Smartphone genutzt wird.

Welche Geräte gehören ins Gastnetzwerk?

Alle IoT-Geräte wie Smart-TV, Streaming-Sticks, smarte Lautsprecher, Thermostate, Babyphone und Kühlschränke mit Internetzugang gehören ins Gastnetzwerk. PC, Laptop und Smartphone bleiben im gesicherten Hauptnetzwerk.

Kann pirenjo.IT in Stuttgart helfen, mein Heimnetzwerk sicherer zu machen?

Ja – pirenjo.IT betreut Privathaushalte und Unternehmen in Stuttgart und Umgebung bei der Einrichtung sicherer Netzwerkstrukturen. Vereinbare ein kostenloses 15-minütiges Erstgespräch, um deine Situation zu besprechen.

Wie sicher ist ein Gastnetzwerk wirklich?

Ein korrekt eingerichtetes Gastnetzwerk mit starkem Passwort und aktivierter Netzwerkisolierung bietet einen wirksamen Schutz. Kein System ist hundertprozentig sicher, aber die Netzsegmentierung schließt eine der häufigsten Angriffsvektoren bei IoT-Geräten.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Unterstützung bei der Router-Konfiguration an?

Ja – als IT-Systemhaus in Waiblingen unterstützt pirenjo.IT sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen bei der sicheren Konfiguration von Routern und Netzwerken. Ruf einfach an oder buche ein Erstgespräch online.

Die 5 häufigsten Cybersecurity-Fehler, die deine Daten gefährden

Die häufigsten Cybersecurity-Fehler Titelbild.

Der weltweite Schaden durch Cyberkriminalität ist auf durchschnittlich 11 Millionen US-Dollar pro Minute angestiegen – das sind 190.000 US-Dollar pro Sekunde. 60 % der kleinen und mittleren Unternehmen, die von einer Datenpanne betroffen sind, schließen innerhalb von sechs Monaten ihre Pforten, weil sie die entstehenden Kosten nicht stemmen können.

Mehr IT-Budget löst das Problem nicht automatisch. Grundlegende Schutzmaßnahmen wie Anti-Malware und Firewall sind wichtig – aber viele der folgenreichsten Sicherheitsverletzungen entstehen durch vermeidbare Fehler im Alltag. Der Sophos Threat Report 2021 bringt es auf den Punkt: „Ein Mangel an Aufmerksamkeit für grundlegende Sicherheitshygiene ist die Ursache für viele der schädlichsten Angriffe.“ Hier sind die fünf häufigsten Fehler – und wie du sie vermeidest.

Ein Sicherheitskonzept auf dem Papier schützt niemanden. Entscheidend ist, ob die Maßnahmen im Alltag wirklich gelebt werden.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Multi-Faktor-Authentifizierung als erste Verteidigungslinie

Laut IBM Security ist der Diebstahl von Anmeldedaten inzwischen die Hauptursache für Datenschutzverletzungen weltweit. Da die meisten Unternehmensprozesse und -daten heute cloudbasiert sind, sind Anmeldedaten der Schlüssel zu verschiedenen Angriffsszenarien.

Benutzeranmeldungen ohne Multi-Faktor-Authentifizierung zu betreiben erhöht das Risiko einer Sicherheitsverletzung deutlich. MFA reduziert betrügerische Anmeldeversuche um 99,9 %. Wer MFA nicht aktiviert hat, lässt eine der effektivsten Schutzmaßnahmen ungenutzt. Wenn du noch kein IT-Sicherheitskonzept hast, ist das der erste Schritt.

Schatten-IT ist nicht das Problem einzelner Mitarbeitender – es ist ein Zeichen, dass die offiziellen Tools die Arbeit nicht gut genug unterstützen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Schatten-IT als unterschätztes Sicherheitsrisiko

Schatten-IT ist die Nutzung von nicht genehmigten Cloud-Anwendungen durch Mitarbeitende für Geschäftsdaten – oft ohne dass die Verantwortlichen im Unternehmen davon wissen. Das birgt gleich mehrere Risiken auf einmal.

Daten können in einer unsicheren Anwendung landen und sind nicht in die Backup-Strategie des Unternehmens eingebunden. Wenn Mitarbeitende das Unternehmen verlassen, können diese Daten verloren gehen. Und die genutzte Anwendung entspricht möglicherweise nicht den Compliance-Anforderungen.

Mitarbeitende greifen oft auf eigene Apps zurück, weil sie eine Lücke im Arbeitsablauf füllen wollen – und sich der Risiken dabei nicht bewusst sind. Klare Richtlinien für die Cloud-Nutzung sind deshalb kein Nice-to-have, sondern Pflicht.

Antivirus allein ist wie ein Schloss an der Haustür, das die Hintertür offen lässt.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Antivirus allein reicht nicht mehr aus

Unabhängig davon, wie klein dein Unternehmen ist – eine einfache Antivirus-Anwendung schützt dich nicht ausreichend. Viele aktuelle Bedrohungen verwenden überhaupt keine bösartigen Dateien mehr.

Phishing-E-Mails enthalten Befehle, die an PC-Systeme gesendet werden und nicht als Virus oder Malware gekennzeichnet sind. Phishing setzt heute überwiegend auf Links statt Dateianhänge, um Nutzende auf bösartige Websites zu leiten. Diese Links werden von einfachen Antivirenlösungen nicht abgefangen.

Du brauchst eine umfassende Strategie: Anti-Malware der nächsten Generation mit KI und maschinellem Lernen, eine Firewall der neuesten Generation, E-Mail-Filterung, DNS-Filterung, automatisierte Sicherheitsrichtlinien für Anwendungen und die Cloud sowie eine Überwachung des Cloud-Zugangs. Einen guten Überblick über wirksame Maßnahmen findest du auch in den 11 Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz deiner Microsoft 365-Daten.

Ein unverwaltetes Gerät im Firmennetzwerk ist wie ein offenes Fenster – du weißt nicht, wer schon hindurchgekommen ist.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Fehlendes Gerätemanagement als blinder Fleck

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Ein Mobile Device Management – kurz MDM – ist für die IT-Sicherheit eines Unternehmens unverzichtbar. Die meisten Unternehmen lassen ihre Mitarbeitenden mittlerweile von zu Hause aus arbeiten und planen, das auch weiterhin zu tun. Das Gerätemanagement für Remote-Geräte und geschäftlich genutzte Smartphones fehlt dabei aber häufig.

Wenn du Sicherheit und Datenzugriff aller Endgeräte – unternehmenseigene und private – nicht zentral verwaltest, steigt das Risiko einer Datenverletzung deutlich. Richte eine Geräteverwaltung wie Intune in Microsoft 365 ein, falls du das noch nicht getan hast.

95 % der Sicherheitsvorfälle haben einen menschlichen Auslöser. Wer nur in Technik investiert, löst das falsche Problem.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Mitarbeitende als entscheidender Sicherheitsfaktor

95 % der Verstöße gegen die Cybersicherheit werden durch menschliches Versagen verursacht. Zu viele Unternehmen nehmen sich nicht die Zeit, ihre Mitarbeitenden kontinuierlich zu schulen – und so fehlt die für eine gute Sicherheitskultur notwendige Kompetenz.

Gut geschulte Teams sind kein Kostenfaktor, sondern aktiver Schutz. Wer Mitarbeitende als Teil der Lösung begreift, senkt das Risiko deutlich. Wer sie als potenzielle Fehlerquelle ignoriert, zahlt früher oder später den Preis.

Schulungen zum IT-Sicherheitsbewusstsein sollten das ganze Jahr über stattfinden – nicht nur jährlich oder beim Onboarding. Kurze Schulungsvideos, Webinare, Team-Schulungen und regelmäßige Tipps im Unternehmens-Newsletter lassen sich gut in den Alltag integrieren und verankern Cybersicherheitsschulungen fest in der Unternehmenskultur.

Wann hast du zuletzt einen Cybersicherheitscheck durchgeführt?

Bleib nicht im Ungewissen über deine IT-Sicherheitsschwachstellen. Führe ein Cybersecurity-Audit durch, um Schwachstellen aufzudecken und dein Risiko zu verringern. Mach jetzt einen Termin für ein 15-minütiges Gespräch aus – unsere IT-Experten von pirenjo.IT helfen dir gerne weiter.

Was ist der gefährlichste Cybersecurity-Fehler für KMU?

Das Fehlen einer Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) ist einer der folgenreichsten Fehler – MFA allein blockiert 99,9 % betrügerischer Anmeldeversuche.

Reicht eine Antivirus-Software als Schutz aus?

Nein. Moderne Angriffe nutzen oft dateilose Methoden und Phishing-Links, die einfache Antivirenlösungen nicht erkennen. Du brauchst mindestens Firewall, DNS-Filterung und E-Mail-Filterung zusätzlich.

Bietet pirenjo.IT in Stuttgart Cybersecurity-Audits für Unternehmen an?

Ja. pirenjo.IT führt für Unternehmen in Stuttgart und Umgebung Cybersecurity-Audits durch, die Schwachstellen in Infrastruktur, Zugriffsrechten und Mitarbeiterschulungen aufdecken.

Wie oft sollten Mitarbeitende zu IT-Sicherheit geschult werden?

Mindestens alle drei Monate – nicht nur einmalig beim Onboarding. Regelmäßige Schulungen sind entscheidend, weil sich Angriffsmethoden wie Phishing kontinuierlich weiterentwickeln.

Kann pirenjo.IT Unternehmen in Waiblingen beim Aufbau eines IT-Sicherheitskonzepts unterstützen?

Ja. Als IT-Systemhaus mit Sitz in Waiblingen unterstützt pirenjo.IT lokale Unternehmen beim Aufbau eines vollständigen IT-Sicherheitskonzepts – von MFA über MDM bis hin zu Security-Awareness-Trainings.

Welche MFA ist die sicherste? Welche die bequemste?

Titelbild - Welche MFA ist die sicherste?

Der Diebstahl von Zugangsdaten hat einen neuen Höchststand erreicht und ist für mehr Datenschutzverletzungen verantwortlich als jede andere Art von Angriffen.

Da Daten und Geschäftsprozesse heute größtenteils cloudbasiert sind, ist das Passwort eines Benutzers der schnellste und einfachste Weg, viele verschiedene Arten von gefährlichen Aktivitäten durchzuführen.

Wenn ein Krimineller als Benutzer angemeldet ist – insbesondere, wenn er über Administratorrechte verfügt – kann er von deinem Unternehmenskonto aus Phishing-E-Mails an deine Mitarbeiter und Kunden versenden. Der Hacker kann auch deine Cloud-Daten mit Ransomware infizieren und Tausende von Dollar für die Rückgabe der Daten verlangen.

Wie schützt du deine Online-Konten, Daten und Geschäftsabläufe? Eine der besten Möglichkeiten ist die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA). Sie stellt ein erhebliches Hindernis für Cyberkriminelle dar, selbst wenn diese sich mit einem legitimen Login anmelden können. Das liegt daran, dass sie höchstwahrscheinlich keinen Zugang zu dem Gerät haben, das den MFA-Code empfängt.

Was sind die 3 wichtigsten Methoden der MFA?

Wenn du in deinem Unternehmen eine Multi-Faktor-Authentifizierung einführst, ist es wichtig, die drei wichtigsten MFA-Methoden zu vergleichen – und nicht einfach davon auszugehen, dass alle Methoden gleich sind.

Es gibt erhebliche Unterschiede, die einige sicherer als andere und einige bequemer machen.

SMS-basiert

Die Form der MFA, mit der die meisten Menschen vertraut sind, ist SMS-basiert. Bei dieser Form werden Textnachrichten verwendet, um den Benutzer zu authentifizieren.

Bei der Einrichtung der MFA gibst du in der Regel deine Handynummer ein. Wenn du dich dann bei deinem Konto anmeldest, erhältst du eine Textnachricht mit einem zeitabhängigen Code, der eingegeben werden muss.

Eingabeaufforderung in einer App

Eine andere Art der Multi-Faktor-Authentifizierung verwendet eine spezielle App, um den Code zu übermitteln. Du generierst den MFA-Code weiterhin bei der Anmeldung – aber anstatt ihn per SMS zu erhalten, empfängst du ihn über die App.

Das geschieht in der Regel über eine Push-Benachrichtigung, die in vielen Fällen sowohl mit einer mobilen App als auch mit einer Desktop-App genutzt werden kann.

Sicherheitsschlüssel

Hand hält Sicherheitsschlüssel, eine der sichersten MFA.

Der Sicherheitsschlüssel sieht meist aus wie ein USB-Stick und kann einen Code generieren, der zusätzlich zum Passwort eingegeben werden muss.

Bei der dritten MFA-Methode wird ein separater Sicherheitsschlüssel verwendet, den du in einen PC oder ein mobiles Gerät einstecken kannst, um die Anmeldung zu authentifizieren. Der Schlüssel selbst wird zum Zeitpunkt der Einrichtung der MFA-Lösung erworben und empfängt den Authentifizierungscode automatisch.

Der MFA-Sicherheitsschlüssel ähnelt in der Regel einem herkömmlichen USB-Stick und muss von dir mitgeführt werden, um dich zu authentifizieren, wenn du dich bei einem System anmeldest.

Die bequemste Form der MFA

Viele Nutzer haben das Gefühl, dass MFA sie ausbremst. Das wird noch schlimmer, wenn sie dafür eine neue App lernen oder an einen winzigen Sicherheitsschlüssel denken müssen – und was passiert, wenn dieser Schlüssel verloren geht?

Diese Unannehmlichkeiten können dazu führen, dass Unternehmen ihre Cloud-Konten weniger geschützt lassen, weil sie auf Multi-Faktor-Authentifizierung verzichten.

Wenn du mit der Ablehnung der Nutzer konfrontiert bist und nach der bequemsten Form der MFA suchst, ist die SMS-basierte MFA die beste Wahl. Die meisten Menschen sind bereits daran gewöhnt, Textnachrichten über ihr Telefon zu erhalten – es muss keine neue Oberfläche erlernt und keine App installiert werden.

Die sicherste Form der MFA

Wenn dein Unternehmen sensible Daten in einer Cloud-Plattform verarbeitet – zum Beispiel in deiner Online-Buchhaltungslösung – solltest du die Sicherheit in den Vordergrund stellen.

Die sicherste Form der MFA ist der Sicherheitsschlüssel. Da er ein separates Gerät ist, sind deine Konten auch bei Verlust oder Diebstahl eines Mobiltelefons nicht ungeschützt. Sowohl die SMS-basierte als auch die App-basierte Variante würden deine Konten in diesem Szenario gefährden.

Die SMS-basierte Variante ist eigentlich am unsichersten: Es gibt inzwischen Schadsoftware, die eine SIM-Karte klonen kann. Das würde einem Hacker ermöglichen, an die MFA-SMS zu gelangen.

Eine Google-Studie untersuchte die Wirksamkeit dieser drei MFA-Methoden bei der Abwehr von drei verschiedenen Arten von Angriffen. Der Sicherheitsschlüssel war insgesamt am sichersten. Die Prozentzahlen der abgewehrten Angriffe sprechen eine klare Sprache: SMS-basierte MFA wehrt 76 bis 100 Prozent der Angriffe ab, die App-Eingabeaufforderung auf dem Gerät schafft 90 bis 100 Prozent, und der Sicherheitsschlüssel erreicht 100 Prozent bei allen drei Angriffsarten.

Was gibt’s dazwischen?

Wo positioniert sich also die App mit einer Eingabeaufforderung auf dem Gerät? Genau zwischen den beiden anderen MFA-Methoden.

Die Verwendung einer MFA-Anwendung, die den Code per Push-Benachrichtigung übermittelt, ist sicherer als die SMS-basierte MFA. Gleichzeitig ist sie bequemer, als einen separaten Sicherheitsschlüssel mit sich herumzutragen, der schnell verloren gehen oder verlegt werden kann.

Brauchst du Hilfe bei der Einrichtung von MFA in deinem Unternehmen?

„MFA ist kein Nice-to-have mehr. Wer heute ohne Multi-Faktor-Authentifizierung arbeitet, lässt die Tür für Angreifer sperrangelweit offen – egal wie stark das Passwort ist.“

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Die Multi-Faktor-Authentifizierung ist im heutigen Bedrohungsumfeld ein Muss. Lass uns deine Hürden besprechen und gemeinsam eine Lösung finden, um deine Cloud-Umgebung besser zu schützen. Mach gleich jetzt einen Termin mit unseren IT-Experten von pirenjo.IT für ein 15-minütiges Gespräch aus!

Welche MFA-Methode ist am sichersten?

Der Sicherheitsschlüssel ist laut einer Google-Studie die sicherste MFA-Methode – er wehrt 100 Prozent aller drei untersuchten Angriffsarten ab. SMS-basierte MFA ist dagegen anfällig für SIM-Kloning-Angriffe.

Was passiert, wenn ich den Sicherheitsschlüssel verliere?

Ohne den physischen Schlüssel kannst du dich nicht mehr anmelden – leg daher immer einen Ersatzschlüssel an und bewahre ihn sicher auf. Viele MFA-Systeme erlauben außerdem die Registrierung mehrerer Schlüssel für denselben Account.

Hilft pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart bei der Einrichtung von MFA?

Ja, pirenjo.IT betreut Unternehmen in Stuttgart und der Region bei der Auswahl und Einrichtung der passenden MFA-Lösung – von der Bedarfsanalyse bis zum Rollout. Vereinbare einfach ein kostenloses 15-minütiges Erstgespräch.

Ist SMS-basierte MFA besser als gar keine MFA?

Ja, deutlich besser – SMS-basierte MFA wehrt laut Google-Studie zwischen 76 und 100 Prozent der Angriffe ab. Kein MFA zu verwenden lässt Angreifern mit gestohlenen Passwörtern freie Hand.

Kann pirenjo.IT Unternehmen in Waiblingen bei der MFA-Einführung unterstützen?

Ja, als IT-Systemhaus mit Sitz in Waiblingen unterstützt pirenjo.IT lokale Unternehmen direkt vor Ort – von der ersten Beratung bis zur vollständigen Einrichtung der MFA in deiner IT-Umgebung.

Erschreckende Trends bei Phishing-Angriffen in 2022

Erschreckende Trends bei Phishing - Titelbild

Im Jahr 2020 waren 75 % der Unternehmen weltweit von einem Phishing-Angriff betroffen. Phishing ist nach wie vor eine der größten Gefahren für die Funktionsfähigkeit deines Unternehmens – denn es ist die häufigste Angriffsmethode für alle Arten von Cyberangriffen.

Eine einzige Phishing-E-Mail kann dafür verantwortlich sein, dass ein Unternehmen von Ransomware befallen wird und kostspielige Ausfallzeiten in Kauf nehmen muss. Sie kann auch dazu führen, dass ein Benutzer unwissentlich Anmeldedaten weitergibt – die Angreifer dann für gezielte Attacken auf Kunden nutzen.

Phishing nutzt menschliches Versagen aus. Viele Angriffe verwenden ausgeklügelte Taktiken, um Empfänger zur Preisgabe von Informationen oder zur Infektion eines Netzwerks mit Malware zu verleiten. Die besten Schutzmaßnahmen sind E-Mail-Filter, DNS-Filter, Virenschutz der nächsten Generation und fortlaufende Mitarbeiterschulungen zur Cybersicherheit.

Um deine Mitarbeitenden richtig zu schulen und sicherzustellen, dass deine IT-Sicherheit auf die neuesten Bedrohungen abgestimmt ist, musst du wissen, welche neuen Phishing-Gefahren auf dich zukommen. Hier sind die wichtigsten Phishing-Trends, auf die du 2022 achten solltest.

Phishing ist kein reines E-Mail-Problem mehr. Die Angriffe kommen heute über SMS, kompromittierte Geschäftskonten und gefälschte Unternehmensidentitäten – und sie werden gezielter.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Phishing per Textnachricht auf dem Vormarsch

Viele Menschen sind gegenüber Textnachrichten weniger misstrauisch als gegenüber unerwarteten E-Mails. Die meisten Phishing-Schulungen konzentrieren sich auf die E-Mail-Form des Phishings, da diese bisher am weitesten verbreitet war.

Cyberkriminelle nutzen inzwischen die leichte Verfügbarkeit von Mobiltelefonnummern und setzen Textnachrichten für Phishing-Angriffe ein. Diese Art von Phishing – auch „Smishing“ genannt – nimmt stetig zu.

Einzelhändler und Dienstleistungsunternehmen nutzen Textnachrichten vermehrt für Verkaufs- und Lieferhinweise. Das macht es für Smishing-Angreifer einfacher, eine Versandmitteilung vorzutäuschen und den Nutzer dazu zu bringen, auf eine verkürzte URL zu klicken.

Kompromittierte Geschäfts-E-Mails als wachsende Einnahmequelle

Ransomware war in den letzten Jahren eine wachsende Bedrohung – vor allem weil sie für kriminelle Gruppen eine große Einnahmequelle darstellt. Eine neue Form des Angriffs beginnt ebenfalls lukrativ zu werden und nimmt daher zu.

Die Kompromittierung von Geschäfts-E-Mails (Business Email Compromise, BEC) ist auf dem Vormarsch. Angreifer nutzen sie, um mit Dingen wie Geschenkkartenbetrug und gefälschten Überweisungsanforderungen Geld zu verdienen.

Wer sich Zugang zu einem geschäftlichen E-Mail-Konto verschafft, kann sehr überzeugende Phishing-Nachrichten an Mitarbeitende, Kunden und Lieferanten senden. Die Empfänger vertrauen der bekannten Absenderadresse sofort – und genau das macht diese Angriffe so wirksam.

Spear-Phishing trifft heute auch kleine Unternehmen

43 % aller Datenschutzverletzungen zielen auf kleine und mittelständische Unternehmen ab. Und 40 % der kleinen Unternehmen, die Opfer eines Angriffs werden, haben mindestens acht Stunden Ausfallzeit als direkte Folge davon. Kein Unternehmen ist zu klein, um ins Visier genommen zu werden.

Spear-Phishing ist eine gefährlichere Form des Phishings, da es gezielt und nicht allgemein eingesetzt wird. Es ist auch die Methode, die bei BEC-Angriffen zum Einsatz kommt.

Früher wurde Spear-Phishing vor allem gegen größere Unternehmen eingesetzt, da ein maßgeschneiderter Angriff mehr Vorbereitungszeit erfordert. Da große kriminelle Gruppen ihre Prozesse effizienter gestalten, können sie heute jeden ins Visier nehmen – und kleine Unternehmen erhalten Angriffe, die für ihre Mitarbeitenden schwerer als Betrug zu erkennen sind.

Initial Access Broker als Spezialisierung im Untergrund

Große kriminelle Gruppen optimieren ihre Angriffe kontinuierlich – sie behandeln Cyberkriminalität wie ein Geschäft und arbeiten daran, sie profitabler zu machen. Eine Möglichkeit dazu ist der Einsatz externer Spezialisten, sogenannter Initial Access Broker.

Dabei handelt es sich um eine spezielle Art von Hackern, die sich ausschließlich darauf konzentrieren, den ersten Zugang zu einem Netzwerk oder Unternehmenskonto zu erhalten. Der zunehmende Einsatz dieser Spezialisten macht Phishing-Angriffe noch gefährlicher und für Benutzer noch schwieriger zu erkennen.

Gefälschte Unternehmensidentitäten als Vertrauensfalle

Da Nutzer vorsichtiger gegenüber E-Mails von unbekannten Absendern werden, geben sich Phishing-Angreifer zunehmend als bekannte Unternehmen aus. Eine Phishing-E-Mail sieht dann aus wie eine legitime Nachricht eines Unternehmens, das der Empfänger kennt oder mit dem er Geschäfte macht.

Amazon ist ein häufiges Ziel solcher Imitationsversuche – aber es trifft auch kleinere Unternehmen. So wurden beispielsweise Kundenlisten von Website-Hosting-Anbietern geknackt. Die betroffenen Kunden erhielten daraufhin E-Mails, die sie aufforderten, sich bei einem Konto anzumelden, um ein angeblich dringendes Problem zu beheben.

Ist dein Unternehmen ausreichend vor Phishing-Angriffen geschützt?

Eine mehrschichtige Strategie ist entscheidend, wenn es darum geht, dich gegen eine der größten Gefahren für dein Unternehmen zu schützen. Beginne mit einem Cybersicherheitsaudit, um deine aktuelle Sicherheitslage zu überprüfen und Verbesserungsmöglichkeiten zu ermitteln. Mehr dazu, welche Maßnahmen konkret helfen, erfährst du in unserem Artikel zu den 5 größten Schwachpunkten der IT-Sicherheit in Unternehmen.

Unsere IT-Experten von pirenjo.IT helfen dir in einem unverbindlichen 15-minütigen Telefonat gerne weiter. Wer früh handelt, vermeidet teure Ausfälle. Wer wartet, zahlt am Ende deutlich mehr.

Was ist der Unterschied zwischen Phishing und Spear-Phishing?

Phishing richtet sich wahllos an viele Empfänger gleichzeitig, während Spear-Phishing gezielt auf eine bestimmte Person oder ein bestimmtes Unternehmen zugeschnitten ist. Spear-Phishing ist schwerer zu erkennen, weil die Nachrichten persönliche Details enthalten und vertrauenswürdig wirken.

Was ist Smishing und wie erkenne ich es?

Smishing ist Phishing per SMS – Angreifer täuschen dabei häufig Paketbenachrichtigungen oder Kontowarnungen vor. Misstraue verkürzten URLs in unerwarteten Textnachrichten und ruf im Zweifel direkt beim Absender an.

Wie schützt pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart vor Phishing-Angriffen?

pirenjo.IT bietet Unternehmen in Stuttgart und der Region mehrschichtige Schutzlösungen – von E-Mail-Filterung und DNS-Schutz bis zu regelmäßigen Security-Awareness-Trainings für Mitarbeitende. Vereinbare ein unverbindliches 15-minütiges Erstgespräch, um deine aktuelle Sicherheitslage zu prüfen.

Was ist Business Email Compromise (BEC) und wie verbreitet ist es?

Bei BEC verschaffen sich Angreifer Zugang zu einem echten Geschäftskonto und versenden darüber täuschend echte Phishing-Nachrichten an Mitarbeitende, Kunden und Lieferanten. Wer die Absenderadresse kennt, vertraut der E-Mail sofort – das macht BEC besonders gefährlich.

Welche Phishing-Schutzmaßnahmen empfiehlt pirenjo.IT für KMU in Waiblingen?

Für kleine und mittelständische Unternehmen in Waiblingen empfiehlt pirenjo.IT mindestens E-Mail-Filterung, DNS-Schutz und halbjährliche Mitarbeiterschulungen zur Cybersicherheit. 43 % aller Datenschutzverletzungen treffen KMU – ein Basisschutz ist daher kein Luxus, sondern Pflicht.

So wichtig ist die Sicherheit virtualisierter Infrastrukturen

So wichtig ist die Sicherheit virtueller Infrastrukturen - Titelbild

Eine marode virtuelle Infrastruktur birgt Risiken für jedes Unternehmen. Und sie kann erhebliche Auswirkungen darauf haben, wie schnell du nach einem Angriff deine Daten wiederherstellst und den Betrieb wieder aufnimmst.

Viele Unternehmen nutzen heute eine virtualisierte Infrastruktur für eine einfachere Datenspeicherung. Dieser Ansatz ist physischen Lösungen aufgrund der größeren Flexibilität, der einfachen Bereitstellung und der günstigeren Preise überlegen.

Dieses Modell erfordert jedoch auch ein umfassendes Sicherheitskonzept. Das Risiko eines Datenverlusts ist deutlich größer, da viele Tools und Praktiken zum Schutz physischer Daten in der virtuellen Umgebung nahezu nutzlos sind. Virtuelle Bedrohungen sind anders – deshalb musst du über den traditionellen Perimeterschutz hinaus denken.

Dieser Artikel beleuchtet die drei häufigsten Sicherheitsprobleme bei der Virtualisierung und zeigt vier konkrete Maßnahmen, mit denen du deine Infrastruktur besser schützt.

Überlasse deine virtualisierte Infrastruktur nicht dem Zufall

Virtualisierungssicherheit ist für die Sicherheitsstrategie eines jeden Unternehmens von entscheidender Bedeutung. Wer virtuelle Umgebungen betreibt, muss die Sicherheit auf allen Ebenen berücksichtigen – nicht nur an der Oberfläche.

Wer seine virtuelle Infrastruktur mit denselben Mitteln schützt wie physische Server, schützt sie nicht – er schläft nur ruhiger.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Angriffe von außen als reale Gefahr

Angriffe von außen stellen eine echte Bedrohung für virtualisierte Infrastrukturen dar. Wenn Hacker in deine Host-Level- oder Serververwaltungssoftware eindringen, können sie leicht auf andere wichtige Teile deines Systems zugreifen.

Sie können zum Beispiel einen neuen Benutzer anlegen und diesem Administratorrechte zuweisen – diese Berechtigung ermöglicht es Cyberkriminellen, sensible Daten deines Unternehmens zu erlangen oder zu zerstören.

File Sharing und Copy-Pasting als Einfallstor

Das Filesharing von Host und virtueller Maschine (VM) ist normalerweise deaktiviert. Das Gleiche gilt für das Kopieren und Einfügen von Elementen zwischen der Remote-Verwaltungskonsole und der VM. Du kannst die Standardeinstellungen ändern, indem du das ESXi-Hostsystem anpasst – diese Maßnahme wird jedoch nicht empfohlen.

Wenn sich ein Hacker Zugang zu deiner Verwaltungskonsole verschafft, kann er Daten außerhalb deiner virtuellen Umgebung kopieren oder Malware in deiner virtuellen Maschine installieren. Kein Zugriff. Kein Copy-Paste. Sondern strikte Trennung.

Viren und Ransomware als häufigste Angriffsvektoren

Virtuelle Maschinen sind anfällig für viele Angriffe, wobei Ransomware zu den beliebtesten zählt. Aus diesem Grund ist es wichtig, regelmäßig Backups deiner Daten zu erstellen und sie an einem Ort zu speichern, an dem sie nicht von Hackern verschlüsselt werden können.

Versäumst du Backups, kannst du in eine Situation geraten, in der Hacker Geld für die Entschlüsselung deiner Daten verlangen. Die Wiederherstellung einer VM ist auch mit regelmäßigen Backups aufwendig – deshalb musst du deine Teammitglieder darüber aufklären, wie sie das Risiko von Ransomware und anderen Viren verringern können.

4 Maßnahmen zur Optimierung der Sicherheit deiner virtualisierten Infrastruktur

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Viele unserer Kunden in der Region Stuttgart und Waiblingen kommen zu uns, nachdem ein erster Vorfall passiert ist. Prävention kostet einen Bruchteil davon.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Über-Virtualisierung als unterschätztes Risiko

Die Über-Virtualisierung (engl. virtual sprawl) wird oft mit wachsenden virtuellen Umgebungen in Verbindung gebracht. Je mehr du expandierst, desto größer ist die Notwendigkeit, deine VMs zu sichern – die Anzahl der Maschinen kann jedoch deine Möglichkeiten dazu übersteigen.

Um diese virtuelle Auswucherung in den Griff zu bekommen, führe jederzeit ein Verzeichnis aller deiner Maschinen und richte Kontrollpunkte mit standortübergreifender Überwachung ein. Überwache die IP-Adressen, die Zugriff auf deine VMs haben, und richte sowohl lokale als auch externe Backups ein.

Prüfe deine virtuelle Umgebung regelmäßig, halte ein zentrales Protokoll über alle Hardware-Aktionen und erstelle einen Patch-Wartungsplan für alle Rechner, um sie auf dem neuesten Stand zu halten.

Konfigurationsfehler bei der Ersteinrichtung vermeiden

Wenn du virtuelle Server verwendest, riskierst du durch Konfigurationsfehler einiges. Bei der Ersteinrichtung musst du deshalb darauf achten, dass keine Sicherheitsrisiken bestehen – dazu gehören unnötige Ports, nutzlose Dienste und ähnliche Schwachstellen. Andernfalls erben alle deine virtuellen Maschinen dieselben Probleme.

Viele Unternehmen haben schlechte virtuelle Netzwerkkonfigurationen. Du kannst das vermeiden, indem du sicherstellst, dass alle virtuellen Anwendungen, die den Host aufrufen (und umgekehrt), ordnungsgemäß segmentiert sind. Das gilt auch für Datenbanken und alle Webdienste.

Die meisten Virtualisierungsplattformen bieten nur drei Switch-Sicherheitseinstellungen: gefälschte Übertragungen (forged transmits), MAC-Adressänderungen und Promiscuous Mode. Für virtuelle Systeme, die sich mit anderen Netzwerkbereichen verbinden, gibt es keinen Schutz.

Untersuche deshalb jede Virtualisierungsplattform, die diese Art von Kommunikation zulässt, einschließlich aller Speicherlecks, Copy-Paste-Funktionen und Gerätetreiber – und stelle die Systemüberwachungsfunktionen so ein, dass diese Bereiche aktiv überwacht werden.

Alle Teile der Infrastruktur absichern

Sichere alle Teile deiner Infrastruktur ordnungsgemäß ab. Dazu gehören die physischen Komponenten wie Switches, Hosts, physischer Speicher und Router sowie virtuelle und Gastsysteme. Vergiss dabei auch nicht deine Cloud-Systeme.

Installiere die neueste Firmware für deine Hosts – die virtualisierte Infrastruktur muss über die neuesten Sicherheits-Patches verfügen, also halte alle deine VMware-Tools auf dem neuesten Stand. Deine aktiven Netzwerkelemente wie Router, Switches und Lastverteiler sollten ebenfalls die neueste Firmware verwenden.

Plane Patch-Installationen für alle Betriebssysteme außerhalb der Arbeitszeiten mit automatischen Neustarts. Und installiere in allen virtualisierten Umgebungen eine zuverlässige Anti-Malware- und Anti-Virus-Software, die du regelmäßig aktualisierst.

Backup-Strategie als Überlebensfaktor

Ordnungsgemäße Disaster Recovery (DR) und Backup-Pläne sind entscheidend dafür, dass dein Unternehmen nach einem Angriff weiterarbeiten kann. Sowohl deine physischen als auch deine virtuellen Komponenten können durch Hackerangriffe oder andere Ereignisse gleichermaßen beschädigt werden.

Richte einen DR-Standort in einem weit entfernten Rechenzentrum oder in der Cloud ein. Auf diese Weise verminderst du das Risiko, für längere Zeit nicht produktiv sein zu können, wenn deine wichtigen Daten kompromittiert werden.

Erstelle außerdem ein Backup deiner VMs und deiner physischen Server. Du kannst sowohl deine physischen Systeme unter Windows oder Linux als auch deine VMs unter jedem Betriebssystem sichern. Erstelle mindestens drei Kopien deiner Daten, bewahre zwei davon an verschiedenen virtuellen Orten auf – und stelle sicher, dass du ein Backup außerhalb des Unternehmens hast. Wer noch einen draufsetzt, dupliziert seine VMs für Notfälle in einem anderen Rechenzentrum. Mehr zur richtigen Backup-Strategie findest du in unserem pragmatischen Leitfaden für KMU.

Räume der Sicherheit deiner virtuellen Infrastruktur Priorität ein

Wer der Sicherheit der virtualisierten Infrastruktur bisher wenig Bedeutung beigemessen hat, sollte das jetzt ändern. Angesichts der Vielzahl möglicher Bedrohungen ist der Schutz deiner VMs vor unbefugter Datenfreigabe, Viren und anderen Angriffen entscheidend.

Alle Aspekte deiner physischen und virtuellen Komponenten müssen geschützt werden. Wer IT-Sicherheit als Nebensache behandelt, zahlt im Ernstfall den vollen Preis. Wer sie als Grundlage versteht, schützt Betrieb, Daten und Planbarkeit gleichermaßen.

Du kannst unsere IT-Experten von pirenjo.IT für ein 15-minütiges Gespräch kontaktieren – wir besprechen gemeinsam, wie du die Sicherheit deiner virtualisierten Infrastruktur auf das nächste Level bringst.

Was sind die größten Sicherheitsrisiken bei virtualisierten Infrastrukturen?

Die häufigsten Risiken sind externe Angriffe auf die Serververwaltungssoftware, Konfigurationsfehler bei der Ersteinrichtung und Ransomware-Angriffe auf virtuelle Maschinen. Wer diese drei Bereiche absichert, schließt die kritischsten Einfallstore.

Wie viele Backup-Kopien sollte ich von meinen virtuellen Maschinen erstellen?

Erstelle mindestens drei Kopien deiner Daten, bewahre zwei davon an verschiedenen Orten auf – und eine davon außerhalb des Unternehmens. Diese 3-2-1-Regel gilt für physische wie für virtuelle Systeme gleichermaßen.

Unterstützt pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart bei der Absicherung virtualisierter Infrastrukturen?

Ja, pirenjo.IT betreut Unternehmen in Stuttgart und der gesamten Region beim Aufbau und der laufenden Absicherung virtualisierter Umgebungen. Vereinbare ein kostenloses 15-minütiges Erstgespräch, um deinen konkreten Bedarf zu besprechen.

Was ist virtual sprawl und warum ist er ein Sicherheitsrisiko?

Virtual sprawl bezeichnet unkontrolliertes Wachstum virtueller Maschinen, das die Übersicht und Verwaltbarkeit übersteigt. Je mehr VMs ohne Kontrolle laufen, desto größer ist die Angriffsfläche – und desto schwieriger wird ein vollständiges Backup.

Können Unternehmen in Waiblingen kurzfristig einen IT-Sicherheitscheck für ihre virtuelle Infrastruktur buchen?

Ja, pirenjo.IT bietet von Waiblingen aus kurzfristige IT-Sicherheitschecks für virtualisierte Umgebungen an. Über Calendly lässt sich ein erster Termin direkt online buchen.

Onlinekonten schützen: 6 Tipps gegen Angriffe

Wie Sie Ihre Online-Konten vor Angriffen schützen können - Titelbild.

Gestohlene Anmeldedaten sind im Dark Web eine heiße Ware. Für gehackte Social-Media-Konten werden zum Beispiel zwischen 30 und 80 Dollar pro Stück gezahlt. Laut dem Bericht von IBM Security über die Kosten von Datenschutzverletzungen sind kompromittierte Anmeldedaten inzwischen weltweit die häufigste Ursache für Sicherheitsverstöße dieser Art.

Die Kompromittierung eines privaten oder geschäftlichen Cloud-Kontos kann sehr kostspielig sein – Ransomware-Infektionen, Identitätsdiebstahl und Richtlinienverstöße sind nur einige der Folgen. Erschwerend kommt hinzu: 34 % der Menschen teilen Passwörter mit Kollegen, 44 % verwenden dieselben Passwörter für berufliche und private Konten, und 49 % speichern Passwörter in ungeschützten Klartextdokumenten.

Cloud-Konten sind mehr denn je dem Risiko einer Sicherheitsverletzung ausgesetzt. Es gibt aber konkrete Maßnahmen, mit denen du deine Onlinekonten wirksam schützen kannst – von MFA über Passwort-Manager bis hin zu Browser-Einstellungen und Gerätesicherheit.

Wer seine Konten nicht aktiv absichert, überlässt Kriminellen die Arbeit. MFA, ein Passwort-Manager und wachsame Browser-Einstellungen kosten wenig Zeit – und verhindern im Zweifel den größten Schaden.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Multi-Faktor-Authentifizierung als erste Verteidigungslinie

Die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) ist die beste Methode zum Schutz von Cloud-Konten. Obwohl sie nicht ausfallsicher ist, verhindert sie laut einer von Microsoft zitierten Studie nachweislich 99,9 % der betrügerischen Anmeldeversuche.

Eine zweite Komponente zur Anmeldung – in der Regel die Eingabe eines Codes, der an dein Telefon gesendet wird – erhöht die Sicherheit deines Kontos erheblich. In den meisten Fällen hat ein Angreifer keinen Zugang zu deinem Gerät, das den MFA-Code empfängt, und kommt damit nicht weiter.

Die kurze Unannehmlichkeit dieses zusätzlichen Schritts ist das Plus an Sicherheit mehr als wert.

Passwort-Manager als sicherer Speicherort

Eine der häufigsten Schwachstellen: Passwörter werden unsicher gespeichert – zum Beispiel in einem ungeschützten Word- oder Excel-Dokument oder in den Kontakten auf dem PC oder Telefon. Kriminelle wissen das und nutzen es gezielt aus.

Mit einem Passwort-Manager hast du einen zentralen Ort, an dem du alle deine Passwörter verschlüsselt und sicher speicherst. Du musst dir nur ein einziges starkes Hauptpasswort merken, um auf alle anderen zuzugreifen.

Passwort-Manager füllen deine Anmeldedaten in vielen Browsern automatisch aus – bequem und geräteübergreifend. Kein Klartextdokument, kein Risiko.

Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen als unterschätzte Schwachstelle

Hast du dir die Zeit genommen, die Sicherheitseinstellungen in deinen Cloud-Tools zu überprüfen? Eine der häufigsten Ursachen für Sicherheitsverletzungen bei Cloud-Konten sind Fehlkonfigurationen – Einstellungen, die nicht richtig gesetzt wurden, um ein Konto zu schützen.

Lass die Sicherheitseinstellungen nicht einfach auf den Standardwerten – diese sind oft unzureichend. Überprüfe die Einstellungen deiner Cloud-Anwendungen und passe sie an, damit dein Konto ordnungsgemäß geschützt ist.

Browser-Warnungen vor geleakten Passwörtern aktiv nutzen

Auch mit einwandfreier Passwortsicherheit können deine Zugangsdaten gefährdet sein. Das passiert, wenn die Datenbank eines Händlers oder Cloud-Dienstes, den du nutzt, kompromittiert und die Daten gestohlen werden. Diese geleakten Passwörter landen schnell im Dark Web – ohne dass du es merkst.

Da dieses Problem weit verbreitet ist, haben Browser wie Chrome und Edge Funktionen zur Warnung vor geleakten Passwörtern eingebaut. Alle Passwörter, die du im Browser speicherst, werden überwacht – und wenn sie nicht mehr sicher sind, erhältst du eine Warnmeldung beim nächsten Einsatz.

Mit bestimmten Einstellungen des Browsers können Sie Ihre Online-Konten besser schützen.

Browser haben meist Einstellungen, die vor geleakten Passwörtern warnen. Hier am Beispiel von Chrome.

Prüfe den Passwortbereich deines Browsers – du musst diese Funktion möglicherweise erst aktivieren. So erfährst du schnellstmöglich, wenn ein Passwort preisgegeben wurde, und kannst es umgehend ändern.

Kein Passwort in öffentlichem WLAN – nie

Wann immer du dich in einem öffentlichen WLAN aufhältst, solltest du davon ausgehen, dass jemand deinen Datenverkehr überwacht. Angreifer halten sich gerne an öffentlichen Hotspots in Flughäfen, Restaurants und Cafés auf, um sensible Daten wie Anmeldekennwörter abzufangen.

Gib niemals ein Passwort, eine Kreditkartennummer oder andere sensible Daten ein, wenn du mit einem öffentlichen WLAN verbunden bist. Schalte entweder das WLAN aus und nutze die Mobilfunkverbindung deines Telefons, oder verwende eine VPN-App, die die Verbindung verschlüsselt.

Gerätesicherheit als Grundlage für Kontoschutz

Wenn es einem Angreifer gelingt, mithilfe von Malware in dein Gerät einzudringen, kann er oft auch ohne Passwort auf deine Konten zugreifen. Denk daran, wie viele Apps du auf deinen Geräten öffnen kannst, bei denen du bereits eingeloggt bist.

Um zu verhindern, dass ein Konto über eines deiner Geräte geknackt wird, brauchst du eine solide Gerätesicherheit. Dazu gehören ein zuverlässiger Virenschutz mit Anti-Malware-Funktion, aktuelle Software und Betriebssysteme, und ein durchdachter Phishing-Schutz – etwa durch E-Mail-Filter und DNS-Filter.

Du suchst nach Sicherheitslösungen für Passwörter und Cloud-Konten?

Überlass deine Online-Konten nicht diesen Risiken. Wir helfen dir bei der Überprüfung der IT-Sicherheit deiner aktuellen Cloud-Konten und geben dir hilfreiche Empfehlungen. Melde dich jetzt zu einem unverbindlichen 15-minütigen Gespräch mit unseren IT-Experten von pirenjo.IT an!

Was ist Multi-Faktor-Authentifizierung und warum ist sie so wichtig?

MFA fügt nach dem Passwort eine zweite Sicherheitsstufe hinzu – zum Beispiel einen Code per SMS oder App. Laut Microsoft verhindert sie nachweislich 99,9 % der betrügerischen Anmeldeversuche.

Welcher Passwort-Manager ist für Unternehmen empfehlenswert?

Bewährte Lösungen für Unternehmen sind unter anderem 1Password, Bitwarden und KeePass. Achte darauf, dass der Manager Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bietet und sich in bestehende Systeme integrieren lässt.

Wie können Unternehmen in Stuttgart ihre Cloud-Konten professionell absichern lassen?

pirenjo.IT aus Waiblingen betreut Unternehmen im Großraum Stuttgart bei der Überprüfung und Absicherung von Cloud-Konten – von der MFA-Einrichtung bis zur Konfigurationsprüfung. Vereinbare einfach ein kostenloses 15-minütiges Erstgespräch.

Wie erkenne ich, ob mein Passwort im Dark Web aufgetaucht ist?

Browser wie Chrome und Edge warnen dich automatisch, wenn gespeicherte Passwörter in bekannten Datenlecks auftauchen. Zusätzlich kannst du die Website HaveIBeenPwned.com nutzen, um E-Mail-Adressen gezielt zu prüfen.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Schulungen zur Passwortsicherheit für Teams an?

Ja, pirenjo.IT bietet Security-Awareness-Trainings für Mitarbeitende im Raum Waiblingen und Stuttgart an – praxisnah, ohne Fachjargon und direkt auf den Arbeitsalltag zugeschnitten.

Welcher Typ von Hacker deine Geschäftsdaten gefährdet.

Verschiedene Typen von Hackern, die Ihre Daten gefährden.

43 Prozent aller Cyberangriffe weltweit richten sich gegen kleine und mittlere Unternehmen. Nicht weil Großkonzerne verschont werden – sondern weil KMU schlicht einfachere Ziele sind. Wer seine Cybersicherheit vernachlässigt, wird zur leichten Beute.

Dieser Artikel zeigt dir, welche fünf Typen von Hackern dein Unternehmen bedrohen und mit welchen Maßnahmen du dich wirkungsvoll schützt.

Die 5 Arten von Hackern, vor denen du dich in Acht nehmen musst

Viele Unternehmen unterschätzen, wie gezielt Angreifer vorgehen. Wer weiß, welcher Typ Hacker welche Daten angreift, kann seine Schutzmaßnahmen viel gezielter aufstellen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Persönliche Daten als bevorzugtes Angriffsziel

Viele Hacker sind darauf aus, die persönlichen Daten deiner Kunden und Mitarbeiter zu stehlen. Dazu gehören Geburtsdaten, Finanzdaten und Identifikationsnummern.

Geburtsdaten in Kombination mit weiteren persönlichen Angaben sind für Hacker oft der Schlüssel, um schwache Passwörter zu knacken. Stelle sicher, dass deine Passwörter keine personenbezogenen Daten enthalten.

Kreditkartendaten lassen sich direkt für betrügerische Käufe missbrauchen – vor allem dort, wo verlässliche digitale Sicherheitssysteme fehlen.

Deine digitale Infrastruktur als Kosteneinsparung für Angreifer

Speicher und Datenserver sind teuer – und Hacker wissen das. Um Kosten zu sparen, versuchen manche Angreifer, ihre Anwendungen und Daten auf deiner Infrastruktur zu speichern.

Je leistungsfähiger deine Infrastruktur ist, desto attraktiver ist sie als Ziel. Das kann dein Netzwerk bis an die Grenzen belasten und den laufenden Betrieb ernsthaft gefährden.

Typische Warnsignale: Speicherplatz schwindet schneller als üblich, das Netzwerk wird langsamer, und unbekannte Geräte tauchen in deiner Umgebung auf.

Geistiges Eigentum als lukratives Angriffsziel

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Firmengeheimnisse dürfen unter keinen Umständen in die falschen Hände geraten. Deine Produkte und Dienstleistungen ermöglichen es dir, dich von der Konkurrenz abzuheben – und genau das macht sie wertvoll für Angreifer.

Ein konkretes Risiko: Hacker stehlen den Entwurf deines nächsten Produkts, bevor du es auf den Markt bringst oder dein Patent einreichst. Ein Konkurrent kommt dann zuerst – und unterbietet deine Preise.

Gestohlene Anmeldedaten als Einfallstor

Du und dein IT-Dienstleister habt vielleicht genug getan, damit Hacker nicht an Finanzdaten gelangen. Aber sind die Konten deiner Mitarbeiter auch wirklich sicher?

Wenn Hacker Konten kompromittieren, können sie Betrug durchführen und Informationen erlangen, die deinen Geschäftsbetrieb direkt beeinträchtigen.

Der Verlust der Anmeldedaten der Geschäftsführung ist besonders gefährlich: Angreifer verschaffen sich damit nicht nur Zugang zu sensiblen Informationen, sondern können sich auch als Geschäftsführer ausgeben – und so Mitarbeiter oder Kunden täuschen. Das beschädigt deinen Ruf nachhaltig und kann den Betrieb lahmlegen.

Netzwerkkontrolle per Ransomware

Manche Hacker wollen gar keine Daten stehlen. Ihr Ziel ist die vollständige Kontrolle über dein Netzwerk – erreicht durch Ransomware-Angriffe.

Sie sperren dich aus deinem eigenen System aus und blockieren den Zugriff auf deine Daten, bis du ein Lösegeld zahlst. Ausgelöst werden solche Angriffe meist durch Spam, Phishing-E-Mails und manipulierte Online-Werbung.

Die durchschnittliche Lösegeldforderung liegt bei rund 30.000 Dollar – der tatsächliche Schaden durch Betriebsunterbrechung übersteigt diesen Betrag jedoch regelmäßig um ein Vielfaches.

5 Maßnahmen, mit denen du dein Unternehmen schützt

Schutz vor Hackern fängt nicht mit teurer Technik an – sondern damit, dass du weißt, wo deine größten Schwachstellen liegen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Investition in Sicherheitsmaßnahmen zahlt sich aus

Viele Unternehmenseigentümer unterschätzen, wie viel Zeit und Geld für Cybersicherheit nötig sind. Wer hier spart, zahlt später mehr – durch Datenverlust, Ausfallzeiten und Reputationsschäden.

Stelle genügend Ressourcen für wirksame Schutzmaßnahmen bereit und investiere in einen zuverlässigen IT-Dienstleister. So sind deine Konten, deine Hardware und dein Netzwerk deutlich besser abgesichert.

Mitarbeitende als entscheidender Sicherheitsfaktor

Die meisten Sicherheitssysteme haben Schwachstellen. Die größte ist in der Regel der Mensch. Jedes Telefon und jeder Laptop, der für die Arbeit genutzt wird, kann ein Einfallstor für Hacker sein – egal ob im Büro oder im Home-Office.

Führe mindestens einmal im Jahr eine Sicherheitsschulung durch. Themen wie Phishing-Erkennung, sichere Passwortnutzung und der Umgang mit verdächtigen E-Mails gehören für alle Mitarbeitenden zum Pflichtprogramm.

Zwei-Faktor-Authentifizierung als erste Verteidigungslinie

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist eine der einfachsten und zugleich wirksamsten Schutzmaßnahmen. Jeder Nutzer muss seine Identität zusätzlich bestätigen – selbst wenn ein Passwort gestohlen wurde, bleibt der Zugang versperrt.

Aktiviere 2FA für alle geschäftsbezogenen Konten und ermutige dein Team, das auch für private Konten zu tun. Wer 2FA konsequent nutzt, senkt das Risiko kompromittierter Zugänge erheblich.

Antiviren-Software konsequent einsetzen

Computerviren gehören zum Standardwerkzeug von Hackern. Halte deine Antiviren-Software auf jedem Gerät aktuell – nicht nur auf Büro-PCs, sondern auf allen Geräten, die auf Unternehmensressourcen zugreifen.

Führe zusätzlich wöchentliche automatisierte Scans durch. So erkennst du Bedrohungen frühzeitig, bevor sie Schaden anrichten.

Regelmäßige Sicherheitschecks als Pflicht

Gute Antiviren-Software reicht allein nicht aus. Manuelle Überprüfungen durch deinen IT-Dienstleister sind unverzichtbar – denn automatisierte Tools übersehen bisweilen gezielte Angriffe.

Prüfe regelmäßig, wer auf dein Netzwerk zugegriffen hat, und stelle sicher, dass jeder Zugang autorisiert ist. Jede verdächtige Aktivität muss sofort untersucht werden. Wer Warnsignale ignoriert, riskiert fatale Folgen für den Betrieb.

Setze dich noch heute mit uns in Verbindung, wenn du deine Cybersicherheit im Detail besprechen und potenzielle Risiken aufzeigen möchtest. Wir können ein kurzes, unverfängliches Gespräch vereinbaren und herausfinden, wie wir von pirenjo.IT dir helfen können.

Welche Arten von Hackern greifen kleine Unternehmen am häufigsten an?

Die häufigsten Angriffe richten sich auf persönliche Daten, Anmeldedaten und Netzwerkkontrolle per Ransomware. Phishing-E-Mails und schwache Passwörter sind dabei die beliebtesten Einfallstore.

Was kostet ein Ransomware-Angriff ein Unternehmen durchschnittlich?

Die durchschnittliche Lösegeldforderung liegt bei rund 30.000 Dollar – der eigentliche Schaden durch Betriebsunterbrechung übersteigt diesen Betrag jedoch meist deutlich.

Wie können Unternehmen in Stuttgart ihre Mitarbeiter gegen Hacker schulen?

Setze auf eine jährliche Sicherheitsschulung, die konkrete Szenarien wie Phishing-Erkennung und sichere Passwortnutzung abdeckt. pirenjo.IT unterstützt Unternehmen in Stuttgart dabei, praxisnahe Trainings aufzusetzen, die das Angriffs-Risiko messbar senken.

Warum ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung so wichtig gegen Hacker?

Selbst wenn ein Passwort gestohlen wird, verhindert 2FA den Zugriff ohne den zweiten Bestätigungsschritt. Aktiviere 2FA für alle geschäftsbezogenen Konten – das ist eine der wirksamsten und einfachsten Schutzmaßnahmen überhaupt.

Welche IT-Sicherheitsmaßnahmen empfiehlt pirenjo.IT für Unternehmen in Waiblingen?

Als Einstieg empfiehlt pirenjo.IT regelmäßige Sicherheitschecks, aktuelle Antiviren-Software und eine jährliche Mitarbeiterschulung. Ein kurzes Erstgespräch zeigt schnell, wo die größten Risiken im eigenen Netzwerk liegen.

13 Maßnahmen für zuverlässige Cybersicherheit in deinem Unternehmen

Maßnahmen für Cybersicherheit in ihrem Unternehmen.

43 Prozent aller Cyberangriffe weltweit richten sich gegen kleine und mittlere Unternehmen. Das ist kein Zufall – und kein Grund zur Panik, aber ein klarer Grund zum Handeln.

Deine Cybersicherheit ernst zu nehmen ist keine Option, sondern eine Grundvoraussetzung. Wer das ignoriert, öffnet Kriminellen Tür und Tor – und riskiert nicht nur Datenverlust, sondern auch rechtliche Konsequenzen und bleibende Reputationsschäden.

Viele denken, Hacker zielen nur auf große Konzerne. Das stimmt nicht. Wer ein kleines oder mittelgroßes Unternehmen führt, verfügt über eine große Menge sensibler Daten – und oft über deutlich weniger Schutzmaßnahmen. Genau das macht KMU zum attraktiven Ziel.

Geraten diese Daten in die falschen Hände, kann dein Ruf schnell leiden – und der Zugang zu wichtigen Informationen ist plötzlich weg. Die gute Nachricht: Du kannst dieses Szenario verhindern. Die folgenden 13 Maßnahmen zeigen dir, wie du dein Unternehmen zuverlässig absicherst.

Die 13 Maßnahmen für zuverlässige Cybersicherheit

Viele Unternehmen investieren erst in Cybersicherheit, nachdem etwas passiert ist. Wer vorher handelt, spart nicht nur Geld – er schützt seinen Ruf.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Cloud-Sicherheit als aktive Entscheidung

Die Speicherung von Daten in der Cloud ist kostengünstig und praktisch – aber das bedeutet nicht, dass jede Plattform geeignet ist. Suche gezielt nach Angeboten, bei denen Sicherheitsfunktionen im Vordergrund stehen. Bewährte Optionen sind zum Beispiel Dropbox oder OneDrive.

Sicheres Netzwerk als Grundlage

Mobile Geräte, Computer und Laptops, die mit deinem Netzwerk verbunden sind, können ideale Angriffspunkte für Hacker sein. Die Absicherung all dieser Geräte durch strenge Authentifizierungsmaßnahmen ist ein wirksamer Weg, Cyberangriffe zu verhindern.

Verwende sichere WLAN- und Gerätepasswörter mit einer sinnvollen Mischung aus Buchstaben, Symbolen, Zahlen und Großbuchstaben. Wähle etwas, das du dir gut merken kannst – und mache Passworthinweise niemals öffentlich zugänglich. Ändere Passwörter mindestens einmal jährlich und setze sie sofort zurück, wenn ein Teammitglied das Unternehmen verlässt.

Welche 13 Maßnahmen sind für zuverlässige Cybersicherheit in einem Unternehmen am wichtigsten?

Die wichtigsten Maßnahmen umfassen sichere Cloud-Nutzung, starke Passwörter, Netzwerksicherheit, Multi-Faktor-Authentifizierung und regelmäßige Mitarbeiterschulungen. Wer diese Grundlagen konsequent umsetzt, reduziert das Risiko eines erfolgreichen Cyberangriffs deutlich.

Sind kleine und mittelgroße Unternehmen wirklich ein Ziel für Hacker?

Ja – 43 Prozent aller Cyberangriffe weltweit richten sich gegen KMU. Gerade kleinere Unternehmen verfügen oft über weniger Schutzmaßnahmen und sind deshalb ein attraktives Ziel.

Wie unterstützt pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart beim Thema Cybersicherheit?

pirenjo.IT betreut Unternehmen im Raum Stuttgart mit einem strukturierten IT-Sicherheitskonzept – von der Analyse bestehender Schwachstellen bis zur laufenden Überwachung der Systeme. Vereinbare ein erstes Gespräch, um deinen konkreten Schutzbedarf zu klären.

Wie oft sollte ich Passwörter in meinem Unternehmen ändern?

Ändere Passwörter mindestens einmal jährlich und sofort nach dem Ausscheiden eines Mitarbeitenden. Nutze einen Passwort-Manager, um den Überblick zu behalten.

Gibt es einen lokalen IT-Sicherheitspartner für Unternehmen in Waiblingen?

pirenjo.IT ist in Waiblingen ansässig und betreut Unternehmen im gesamten Rems-Murr-Kreis. Prüfe auf pirenjo.it, welche IT-Sicherheitsleistungen direkt vor Ort verfügbar sind.

11 wirksame Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz Ihrer Microsoft 365-Daten

Titel: So schützen Sie Ihre Microsoft 365-Daten.

Microsoft 365 ist eines der meistgenutzten Tools für Zusammenarbeit und Produktivität in kleinen und mittleren Unternehmen. Die Plattform bringt eine breite Palette an Schutzmechanismen mit – aber das bedeutet nicht, dass du automatisch vor Cyberangriffen geschützt bist.

Datenlecks, unbefugter Zugriff und Malware können dein System gefährden und Hackern ideale Einfallstore bieten. Wird dein Unternehmen Opfer eines solchen Angriffs, reichen die Folgen von Betriebsunterbrechungen bis hin zu ernsthaften Reputationsschäden. Dieser Artikel zeigt dir die 11 wirksamsten Sicherheitsmaßnahmen, mit denen du deine Microsoft 365-Daten gezielt absicherst.

Multi-Faktor-Authentifizierung als erste Verteidigungslinie

Wer sich nur auf Benutzername und Passwort verlässt, gibt Angreifern eine reelle Chance. Ein zweiter Faktor kostet fünf Minuten Einrichtung – und verhindert die meisten unbefugten Zugriffe.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Microsoft 365-Nutzer haben nur einen Faktor, um ihre Identität zu bestätigen, wenn sie Benutzername und Passwort verwenden. Leider halten sich viele Menschen nicht an strenge Passwortprotokolle – und setzen ihr Unternehmen damit der Gefahr unbefugter Zugriffe aus.

Die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) erhöht die Sicherheit durch einzigartige Passphrasen oder weitere Faktoren zur Identitätsverifikation. Der erste Schritt ist die Aktivierung von MFA. Der zweite ist die Aktivierung der Sicherheitsstandardeinstellungen (Security Defaults) – eine Microsoft-Funktion, die MFA in jedem Administratorkonto erzwingt.

Darüber hinaus lohnt es sich, MFA auch in allen Konten ohne Administratorberechtigung einzuführen. Denn auch diese Konten können Dienste und Anwendungen in deinem Netzwerk gefährden.

Sitzungszeitüberschreitung als stilles Sicherheitsnetz

Viele Mitarbeitende vergessen, sich bei ihren Konten abzumelden oder ihre Geräte zu sperren. Das gibt Hackern unbegrenzten Zugang zu Unternehmenskonten – und damit die Möglichkeit, deine Daten zu kompromittieren.

Session Timeouts lösen dieses Problem automatisch: Nutzer werden nach einer definierten Inaktivitätszeit abgemeldet. Kein offenes Fenster mehr für Angreifer, die ein unbeaufsichtigtes Gerät übernehmen wollen.

Öffentliche Kalender als unterschätztes Angriffsziel

Die gemeinsame Kalendernutzung erleichtert die Teamkoordination – kann aber dazu führen, dass Hacker Einblick in interne Abläufe erhalten oder bestimmte Personen gezielt ins Visier nehmen.

Ist dein Sicherheitsadministrator im Urlaub und diese Information öffentlich zugänglich, können Angreifer dieses Fenster gezielt nutzen. Schränke daher die öffentliche Freigabe von Kalendern konsequent ein.

Advanced Threat Protection gegen moderne Angriffsmethoden

Advanced Threat Protection (ATP) erkennt und wehrt hochentwickelte Bedrohungen ab, die Antiviren- und Firewall-Schutzmaßnahmen typischerweise umgehen. Es ermöglicht den Zugriff auf eine Datenbank, die in Echtzeit aktualisiert wird – sodass du Bedrohungen verstehst und Daten direkt in Analysen einbeziehen kannst.

ATP informiert dich über Angriffe, deren Schweregrad und die Methode, mit der sie gestoppt wurden – unabhängig von der Quelle. Besonders effektiv ist es bei der Abwehr von Phishing: Es stützt sich auf maschinelles Lernen und eine umfangreiche Datenbank bekannter Phishing- und Malware-Seiten.

Warnungsrichtlinien gezielt einsetzen

Mit Microsoft 365 kannst du Richtlinienbenachrichtigungen im Compliance Center einrichten, die auf die Sicherheitsanforderungen deines Unternehmens zugeschnitten sind. Deine Mitarbeitenden erhalten zum Beispiel automatisch Hinweise, wenn sie sensible Informationen an externe Kontakte versenden wollen.

Diese Warnungen schützen vor Datenlecks – und schulen dein Team gleichzeitig in sicheren Methoden der gemeinsamen Datennutzung.

Mobiler Zugriff als Sicherheitsrisiko ernst nehmen

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Dein Team greift regelmäßig per Smartphone auf geschäftliche E-Mails, Kontakte, Dokumente und Kalender zu – vor allem im mobilen Arbeiten. Die Absicherung dieser Geräte gehört deshalb zu den wichtigsten Maßnahmen im Datenschutz.

Die Verwaltungsfunktionen für Mobilgeräte von Microsoft 365 helfen dir dabei: Du kannst Sicherheitsrichtlinien, Berechtigungen und Einschränkungen zentral verwalten und sensible Daten von gestohlenen oder verlorenen Geräten aus der Ferne löschen. Mehr dazu, wie du mobile Geräte vor Cyberangriffen schützt, findest du in unserem Ratgeber.

Legacy-Authentifizierung als offenes Einfallstor

Ältere Protokolle unterstützen mehrere zentrale Sicherheitsfunktionen von Microsoft 365 nicht – darunter die Multi-Faktor-Authentifizierung. Das macht sie zu idealen Einfallstoren für Angreifer. Am besten deaktivierst du Legacy-Protokolle, um das Risiko zu minimieren.

Benötigt dein Team ältere Protokolle für bestehende E-Mail-Konten, musst du nicht alles auf einmal umstellen. Du kannst die Sperre auf Benutzer beschränken, die das Legacy-Protokoll nicht zwingend brauchen – und so dein Netzwerk Schritt für Schritt absichern. MFA gehört übrigens zu den 8 Best Practices, die dein IT-Dienstleister einhalten sollte.

Rollenbasierte Zugriffskontrolle als Datenschutzgrundlage

Die Zugriffsverwaltung ermöglicht es dir, den Fluss privater Informationen in deinem Unternehmen gezielt zu begrenzen. Du legst fest, welche Nutzer auf welche Daten zugreifen dürfen.

So verhinderst du zum Beispiel, dass einfache Teammitglieder Dateien auf Führungsebene lesen oder bearbeiten können. Kein unnötiges Risiko. Kein unkontrollierter Datenfluss.

Unified Audit Log als Frühwarnsystem

Das Unified Audit Log (UAL) bündelt Protokolle aus verschiedenen Microsoft 365-Diensten – darunter Azure AD, SharePoint Online, OneDrive und Microsoft Teams. Durch die Aktivierung erhält der Administrator Einblick in verdächtige Aktivitäten und Richtlinienverstöße.

Du kannst deine Protokolle zusätzlich in ein bestehendes SIEM-Tool (Security Information and Event Management) einbinden. Das verbindet Protokolldaten mit aktuellen Überwachungslösungen und verbessert die Gesamtsicherheit deiner Microsoft 365-Umgebung spürbar.

E-Mail-Verschlüsselung als letzte Schutzlinie

Verschlüsselung ist oft der letzte Ausweg bei einer Datenschutzverletzung. Greift jemand auf deine E-Mails zu, machen zuverlässige Verschlüsselungstools die Inhalte für Angreifer unlesbar.

Für Microsoft 365-Nutzer, die regelmäßig E-Mails und Dateien austauschen, ist diese Funktion kaum verzichtbar. Wer Daten teilt, sollte sie auch schützen.

Mitarbeitende als entscheidender Sicherheitsfaktor

Alle technischen Maßnahmen können ins Leere laufen, wenn der Mensch das schwächste Glied bleibt. Menschliche Fehler sind nachweislich die Hauptursache für die meisten Datenschutzverletzungen.

Plane deshalb regelmäßige Sicherheitsschulungen für dein Team. Sensibilisiere Mitarbeitende für potenzielle Bedrohungen und zeig ihnen, wie sie im Ernstfall handeln sollen. Das gilt besonders beim Onboarding neuer Kolleginnen und Kollegen: Sie sollten eine gründliche Awareness-Schulung durchlaufen, bevor sie Zugang zu sensiblen Daten und Unternehmensgeräten erhalten.

Lass den Datenschutz in deinem Unternehmen nicht dem Zufall. Die Maßnahmen aus diesem Artikel verringern Sicherheitsbedrohungen drastisch – aber nur, wenn sie konsequent umgesetzt werden. Wir von pirenjo.IT helfen dir dabei, deine Microsoft 365-Umgebung gezielt abzusichern. Melde dich für ein 15-minütiges, unverbindliches Gespräch.

Welche Microsoft 365-Sicherheitsmaßnahme hat den größten Effekt?

Die Aktivierung der Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) verhindert laut Microsoft über 99 Prozent aller automatisierten Angriffe auf Konten. Sie ist einfach einzurichten und sofort wirksam.

Was passiert mit Daten auf einem gestohlenen Firmenhandy, das Microsoft 365 nutzt?

Über die Mobile Device Management-Funktionen von Microsoft 365 kannst du sensible Daten auf verlorenen oder gestohlenen Geräten aus der Ferne löschen – vorausgesetzt, das Gerät ist vorab in der Verwaltung registriert.

Können Unternehmen in Stuttgart Microsoft 365 DSGVO-konform einsetzen?

Ja – mit den richtigen Einstellungen, Datenspeicherort in der EU und einem Auftragsverarbeitungsvertrag mit Microsoft ist ein DSGVO-konformer Betrieb möglich. Unternehmen im Raum Stuttgart sollten das gemeinsam mit einem lokalen IT-Dienstleister prüfen.

Wie oft sollten Sicherheitsschulungen für Microsoft 365-Nutzer stattfinden?

Mindestens einmal pro Jahr – besser quartalsweise, da sich Angriffsmethoden wie Phishing kontinuierlich weiterentwickeln. Neue Mitarbeitende sollten vor dem ersten Datenzugriff geschult werden.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen Unterstützung bei der Absicherung von Microsoft 365?

Ja – pirenjo.IT betreut KMU im Raum Waiblingen und der gesamten Region Stuttgart bei der Einrichtung, Härtung und laufenden Überwachung ihrer Microsoft 365-Umgebung. Melde dich für ein unverbindliches Erstgespräch.

Verbessere dein Servermanagement mit diesen 8 Tipps

Servermanagement verbessern - Sauberer Serverraum

Auch wenn deine Server auf dem neuesten Stand der Technik sind, kann ihre Effizienz mit der Zeit nachlassen. Ihre Verwaltung ist der Schlüssel zur Optimierung deiner Geschäftsabläufe.

Zahlreiche Unternehmen verlassen sich auf Server für verschiedene IT-Aufgaben wie Anwendungen, E-Mails, Hosting von Websites und Datenspeicherung. Obwohl viele Unternehmen zu cloudbasierten Diensten mit ausgelagerten Rechenzentren übergegangen sind, sind viele immer noch auf eigene Server angewiesen.

Die Verwaltung deiner Server kann die Leistung deines Teams optimieren, indem sie es in die Lage versetzt, komplexe Aufgaben schneller zu erledigen. Außerdem kannst du so Probleme frühzeitig erkennen, bevor sie aus dem Ruder laufen und dein Unternehmen gefährden. Die folgenden acht Tipps zeigen dir, wie du dein Servermanagement konkret verbesserst.

Die 8 Tipps für besseres Servermanagement

Wer Server nur dann anfasst, wenn etwas brennt, zahlt dreimal: einmal für den Ausfall, einmal für die Reparatur, und einmal für den Vertrauensverlust bei seinen Kunden.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Server richtig montieren

Kleine Unternehmen müssen oft kurzfristigen Belangen Vorrang vor langfristigen Plänen einräumen, weil sie mit knappen Budgets arbeiten müssen. Das zeigt sich insbesondere bei der Serververwaltung.

Wenn du deine Server zum ersten Mal einrichtest, könnte es verlockend sein, sie in der Nähe deiner Arbeitsplätze anzuschließen. Das kann jedoch deiner Hardware schaden.

Die Montage deiner Server in Racks ist eine viel bessere Lösung. So können sie vor Unfällen in stark frequentierten Bereichen, Stolperfallen, verschütteten Flüssigkeiten und Schmutz geschützt werden. Serverschränke helfen dabei, die Hardware sicher und zugänglich zu organisieren – das erleichtert Verwaltung und Reinigung und begrenzt die Belastung durch regelmäßige Abnutzung im Büro.

Eine weitere wichtige Überlegung ist, bei der Installation deiner Server für die Zukunft zu planen. Achte bei der Auswahl eines Racks darauf, dass genügend Platz für die Erweiterung deiner Hardware vorhanden ist. Wer heute halbleere Racks hat, spart sich in ein paar Jahren den kompletten Austausch.

Server vom Hauptarbeitsbereich trennen

Je nach Servertyp können sie im Betrieb ziemlich laut werden. Darüber hinaus können sie wertvolle Hardware enthalten. Daher solltest du sie räumlich von den Arbeitsräumen trennen.

Wenn du dir keinen eigenen Serverraum leisten kannst, investiere in sichere Rack-Halterungen mit integrierter Schalldämmung.

Hardware regelmäßig warten

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Durch die stetige Überwachung der wichtigsten Komponenten deines Servers kannst du Problemen vorbeugen. Die Wartung der Hardware spielt eine zentrale Rolle bei der Serververwaltung – ohne verlässliche Hardware sinkt deine Produktivität drastisch.

Die CPU ist das Herzstück deines Servers und führt alle Berechnungen für laufende Programme durch. Du musst sie ständig überwachen, um eine Überbeanspruchung zu vermeiden. Wenn sie nahe an 100 % ihrer Leistung arbeitet, können deine Teammitglieder aufgrund von Verlangsamungen keine zusätzlichen Aufgaben ausführen. Möglicherweise sind Chip-Upgrades oder ein Leistungstuning erforderlich, um die Belastung zu mindern.

Beim RAM gilt: Je mehr Arbeitsspeicher du hast, desto höher ist die Leistung deines Geräts. Überwache die Nutzung des Arbeitsspeichers genau und füge mehr RAM hinzu, wenn die Kapazität fast erschöpft ist.

Das Festplattenlaufwerk ist der permanente Speicher deines Servers. Es speichert deine Daten und Programme, aber seine Leistung kann bei übermäßiger Nutzung abnehmen. Zu einer ordnungsgemäßen Festplattenverwaltung gehört es, den verfügbaren Speicherplatz im Auge zu behalten, unnötige Dateien zu löschen, neue Laufwerke zu installieren oder cloudbasierte Lösungen einzubeziehen.

Kühlung nicht vernachlässigen

Du erwartest von deinen Servern, dass sie schnell arbeiten – aber die einzige Möglichkeit, das zu gewährleisten, ist optimale Bedingungen zu schaffen. Das heißt: Konzentriere dich zuerst auf die Kühlung. Überschüssige Wärme verkürzt die Lebensdauer deiner Hardware drastisch.

Am besten betreibst du dein Kühlsystem außerhalb des Gebäudes. Wenn du einen Stromausfall hast oder die zentrale Klimaanlage nachts nicht funktioniert, brauchst du eine Kühllösung, die mit Notstrom betrieben werden kann.

Software verwalten und überwachen

Auch die für deinen Server verwendete Software muss regelmäßig gewartet werden. Das Wichtigste ist, dass du regelmäßig Updates durchführst und alte Software löschst, um die Leistung zu verbessern. Deine Server werden besser funktionieren, und es gibt weniger Schwachstellen, die Cyberkriminelle ausnutzen können, um auf dein Netzwerk zuzugreifen.

Geräte ordentlich verkabeln

Die Menge an Kabeln in deiner Servereinrichtung kann überwältigend sein, besonders wenn du keine technische Erfahrung hast. Das Durcheinander zu sortieren verbessert nicht nur die Sauberkeit, sondern erhöht auch die Tauglichkeit deines Servers für zukünftige Modernisierungen.

Denk daran, alle Kabel, die du entfernst, neu anordnest oder verlegst, ordentlich zu beschriften und zu gruppieren. Auf diese Weise vermeidest du Unordnung.

Sicherheit konsequent umsetzen

Server können anfällig für Cyberangriffe sein. Deshalb ist es so wichtig, ein sicheres System zu unterhalten. Installiere und aktualisiere Antiviren-Software – im Idealfall einen Managed Antivirus. Unterbinde nicht genehmigten Datenverkehr mit Hilfe von Firewalls und verwende eine zuverlässige Zugangskontrollsoftware oder strenge Passwortrichtlinien.

Weise deine Benutzer an, Passwörter regelmäßig zu ändern, und verschlüssele externe Netzwerke und Datenspeicher. Die Einbindung von SIEM-Tools (Security Information and Event Management) hilft dir dabei, potenzielle Bedrohungen durch Analyse und Auswertung von Sicherheitsprotokollen frühzeitig zu erkennen und zu verstehen.

Daten regelmäßig sichern

Der letzte Teil einer guten Serververwaltung besteht darin, deine Daten regelmäßig zu sichern. Der Verlust von Informationen kann katastrophale Folgen haben, deinem Ruf schaden und am Ende sogar deine Kunden vergraulen. Daher ist eine gute Backup-Strategie unerlässlich.

Neben der Sicherung von Serversoftware und -hardware solltest du auch ein Backup für deine Stromversorgung haben, um Datenverluste bei Stromausfällen zu vermeiden. Außerdem kannst du verschiedene Tools integrieren, um Backups, Wiederherstellungen und die Statusüberwachung zu beschleunigen.

Suche nach Software, die sowohl deine IT-Architektur als auch dein Betriebssystem abdeckt. Sie muss mit allen Systemen und Anwendungen funktionieren, die du derzeit hast oder zu installieren planst. Außerdem sollte sie Serverprobleme mit leistungsstarken Analysefunktionen effizient diagnostizieren können.

Mehr dazu, wie du deine Daten langfristig absicherst, findest du in unserem Artikel zu Backup-Strategien für KMU. Wer zusätzlich die IT-Sicherheit rund um seinen Server stärken möchte, findet bei den IT-Sicherheitsmaßnahmen für kleine Unternehmen einen guten Einstieg.

Wie oft sollte ich die Hardware meines Servers warten?

Plane mindestens alle 6 Monate eine vollständige Hardware-Inspektion ein – dazu gehören CPU-Auslastung, RAM-Kapazität und Festplattenzustand. Kritische Komponenten wie Lüfter und Kühlsystem solltest du monatlich im Monitoring im Blick behalten.

Was passiert, wenn ich Server-Updates zu lange aufschiebe?

Veraltete Software hinterlässt Sicherheitslücken, die Angreifer gezielt ausnutzen. Ein ungepatchter Server kann innerhalb von Stunden kompromittiert werden – regelmäßige Updates sind daher keine Option, sondern Pflicht.

Kann pirenjo.IT das Servermanagement für Unternehmen in Stuttgart übernehmen?

Ja, pirenjo.IT betreut Unternehmen im Raum Stuttgart mit vollständigem Managed Server Management – von der Überwachung über Updates bis hin zur Backup-Strategie. Nimm einfach Kontakt auf für ein unverbindliches Erstgespräch.

Welche Backup-Strategie ist für Server empfehlenswert?

Die 3-2-1-Regel hat sich bewährt: 3 Kopien deiner Daten, auf 2 verschiedenen Medien, davon 1 an einem externen Standort oder in der Cloud. So bist du auch bei Hardwareausfall oder Ransomware abgesichert.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Unterstützung bei der physischen Server-Einrichtung an?

Ja, pirenjo.IT unterstützt Unternehmen in Waiblingen und dem Rems-Murr-Kreis bei der physischen Server-Installation – inklusive Rack-Montage, Verkabelung und Planung für zukünftige Erweiterungen. Ruf einfach an oder schreib uns.