Die 5 häufigsten Cybersecurity-Fehler, die deine Daten gefährden

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Die 5 häufigsten Cybersecurity-Fehler, die deine Daten gefährden
Die häufigsten Cybersecurity-Fehler Titelbild.

Der weltweite Schaden durch Cyberkriminalität ist auf durchschnittlich 11 Millionen US-Dollar pro Minute angestiegen – das sind 190.000 US-Dollar pro Sekunde. 60 % der kleinen und mittleren Unternehmen, die von einer Datenpanne betroffen sind, schließen innerhalb von sechs Monaten ihre Pforten, weil sie die entstehenden Kosten nicht stemmen können.

Mehr IT-Budget löst das Problem nicht automatisch. Grundlegende Schutzmaßnahmen wie Anti-Malware und Firewall sind wichtig – aber viele der folgenreichsten Sicherheitsverletzungen entstehen durch vermeidbare Fehler im Alltag. Der Sophos Threat Report 2021 bringt es auf den Punkt: „Ein Mangel an Aufmerksamkeit für grundlegende Sicherheitshygiene ist die Ursache für viele der schädlichsten Angriffe.“ Hier sind die fünf häufigsten Fehler – und wie du sie vermeidest.

Ein Sicherheitskonzept auf dem Papier schützt niemanden. Entscheidend ist, ob die Maßnahmen im Alltag wirklich gelebt werden.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Multi-Faktor-Authentifizierung als erste Verteidigungslinie

Laut IBM Security ist der Diebstahl von Anmeldedaten inzwischen die Hauptursache für Datenschutzverletzungen weltweit. Da die meisten Unternehmensprozesse und -daten heute cloudbasiert sind, sind Anmeldedaten der Schlüssel zu verschiedenen Angriffsszenarien.

Benutzeranmeldungen ohne Multi-Faktor-Authentifizierung zu betreiben erhöht das Risiko einer Sicherheitsverletzung deutlich. MFA reduziert betrügerische Anmeldeversuche um 99,9 %. Wer MFA nicht aktiviert hat, lässt eine der effektivsten Schutzmaßnahmen ungenutzt. Wenn du noch kein IT-Sicherheitskonzept hast, ist das der erste Schritt.

Schatten-IT ist nicht das Problem einzelner Mitarbeitender – es ist ein Zeichen, dass die offiziellen Tools die Arbeit nicht gut genug unterstützen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Schatten-IT als unterschätztes Sicherheitsrisiko

Schatten-IT ist die Nutzung von nicht genehmigten Cloud-Anwendungen durch Mitarbeitende für Geschäftsdaten – oft ohne dass die Verantwortlichen im Unternehmen davon wissen. Das birgt gleich mehrere Risiken auf einmal.

Daten können in einer unsicheren Anwendung landen und sind nicht in die Backup-Strategie des Unternehmens eingebunden. Wenn Mitarbeitende das Unternehmen verlassen, können diese Daten verloren gehen. Und die genutzte Anwendung entspricht möglicherweise nicht den Compliance-Anforderungen.

Mitarbeitende greifen oft auf eigene Apps zurück, weil sie eine Lücke im Arbeitsablauf füllen wollen – und sich der Risiken dabei nicht bewusst sind. Klare Richtlinien für die Cloud-Nutzung sind deshalb kein Nice-to-have, sondern Pflicht.

Antivirus allein ist wie ein Schloss an der Haustür, das die Hintertür offen lässt.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Antivirus allein reicht nicht mehr aus

Unabhängig davon, wie klein dein Unternehmen ist – eine einfache Antivirus-Anwendung schützt dich nicht ausreichend. Viele aktuelle Bedrohungen verwenden überhaupt keine bösartigen Dateien mehr.

Phishing-E-Mails enthalten Befehle, die an PC-Systeme gesendet werden und nicht als Virus oder Malware gekennzeichnet sind. Phishing setzt heute überwiegend auf Links statt Dateianhänge, um Nutzende auf bösartige Websites zu leiten. Diese Links werden von einfachen Antivirenlösungen nicht abgefangen.

Du brauchst eine umfassende Strategie: Anti-Malware der nächsten Generation mit KI und maschinellem Lernen, eine Firewall der neuesten Generation, E-Mail-Filterung, DNS-Filterung, automatisierte Sicherheitsrichtlinien für Anwendungen und die Cloud sowie eine Überwachung des Cloud-Zugangs. Einen guten Überblick über wirksame Maßnahmen findest du auch in den 11 Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz deiner Microsoft 365-Daten.

Ein unverwaltetes Gerät im Firmennetzwerk ist wie ein offenes Fenster – du weißt nicht, wer schon hindurchgekommen ist.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Fehlendes Gerätemanagement als blinder Fleck

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Ein Mobile Device Management – kurz MDM – ist für die IT-Sicherheit eines Unternehmens unverzichtbar. Die meisten Unternehmen lassen ihre Mitarbeitenden mittlerweile von zu Hause aus arbeiten und planen, das auch weiterhin zu tun. Das Gerätemanagement für Remote-Geräte und geschäftlich genutzte Smartphones fehlt dabei aber häufig.

Wenn du Sicherheit und Datenzugriff aller Endgeräte – unternehmenseigene und private – nicht zentral verwaltest, steigt das Risiko einer Datenverletzung deutlich. Richte eine Geräteverwaltung wie Intune in Microsoft 365 ein, falls du das noch nicht getan hast.

95 % der Sicherheitsvorfälle haben einen menschlichen Auslöser. Wer nur in Technik investiert, löst das falsche Problem.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Mitarbeitende als entscheidender Sicherheitsfaktor

95 % der Verstöße gegen die Cybersicherheit werden durch menschliches Versagen verursacht. Zu viele Unternehmen nehmen sich nicht die Zeit, ihre Mitarbeitenden kontinuierlich zu schulen – und so fehlt die für eine gute Sicherheitskultur notwendige Kompetenz.

Gut geschulte Teams sind kein Kostenfaktor, sondern aktiver Schutz. Wer Mitarbeitende als Teil der Lösung begreift, senkt das Risiko deutlich. Wer sie als potenzielle Fehlerquelle ignoriert, zahlt früher oder später den Preis.

Schulungen zum IT-Sicherheitsbewusstsein sollten das ganze Jahr über stattfinden – nicht nur jährlich oder beim Onboarding. Kurze Schulungsvideos, Webinare, Team-Schulungen und regelmäßige Tipps im Unternehmens-Newsletter lassen sich gut in den Alltag integrieren und verankern Cybersicherheitsschulungen fest in der Unternehmenskultur.

Wann hast du zuletzt einen Cybersicherheitscheck durchgeführt?

Bleib nicht im Ungewissen über deine IT-Sicherheitsschwachstellen. Führe ein Cybersecurity-Audit durch, um Schwachstellen aufzudecken und dein Risiko zu verringern. Mach jetzt einen Termin für ein 15-minütiges Gespräch aus – unsere IT-Experten von pirenjo.IT helfen dir gerne weiter.

Was ist der gefährlichste Cybersecurity-Fehler für KMU?

Das Fehlen einer Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) ist einer der folgenreichsten Fehler – MFA allein blockiert 99,9 % betrügerischer Anmeldeversuche.

Reicht eine Antivirus-Software als Schutz aus?

Nein. Moderne Angriffe nutzen oft dateilose Methoden und Phishing-Links, die einfache Antivirenlösungen nicht erkennen. Du brauchst mindestens Firewall, DNS-Filterung und E-Mail-Filterung zusätzlich.

Bietet pirenjo.IT in Stuttgart Cybersecurity-Audits für Unternehmen an?

Ja. pirenjo.IT führt für Unternehmen in Stuttgart und Umgebung Cybersecurity-Audits durch, die Schwachstellen in Infrastruktur, Zugriffsrechten und Mitarbeiterschulungen aufdecken.

Wie oft sollten Mitarbeitende zu IT-Sicherheit geschult werden?

Mindestens alle drei Monate – nicht nur einmalig beim Onboarding. Regelmäßige Schulungen sind entscheidend, weil sich Angriffsmethoden wie Phishing kontinuierlich weiterentwickeln.

Kann pirenjo.IT Unternehmen in Waiblingen beim Aufbau eines IT-Sicherheitskonzepts unterstützen?

Ja. Als IT-Systemhaus mit Sitz in Waiblingen unterstützt pirenjo.IT lokale Unternehmen beim Aufbau eines vollständigen IT-Sicherheitskonzepts – von MFA über MDM bis hin zu Security-Awareness-Trainings.

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