43 Prozent aller Cyberangriffe weltweit richten sich gegen kleine und mittlere Unternehmen. Trotzdem sind viele Betriebe nicht ausreichend aufgestellt, um Angriffe auf ihre Netzwerke abzuwehren. Das macht sie leicht angreifbar – und im Ernstfall kann erst gehandelt werden, wenn der Schaden bereits eingetreten ist.
Dieser Artikel zeigt dir, wo die gefährlichsten Lücken in der IT-Sicherheit entstehen und was du konkret dagegen tun kannst. Zwei interne Links helfen dir dabei, tiefer in einzelne Themen einzutauchen.
Viele Unternehmen investieren in Technik, aber vergessen den Menschen dahinter. Dabei entscheidet meistens nicht die Firewall über einen Angriff – sondern ein einziger Klick.
– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT
Mangel an umfassenden Security-Lösungen
Die meisten Unternehmen haben keine Lösung im Einsatz, die sie vor zielgerichteten Angriffen schützt. Das macht sie anfällig für Industriespionage, CEO-Betrug oder andere Arten des Phishing. Oft fehlt zudem die Möglichkeit, sicherheitsrelevante Vorfälle ordentlich zu untersuchen.
Schwachstellen im System werden dadurch zu spät erkannt – oder im schlimmsten Fall gar nicht bemerkt. Mit Security-Lösungen von ESET schützt du alle Endpoints zuverlässig vor Schadsoftware. Für zusätzlichen Schutz vor gezielten Angriffen per Mail empfiehlt sich Sophos E-Mail Security.
Schwache Passwörter und fehlende Mehrfach-Authentifizierung
„Passwort“ oder „123456″ – der Traum eines jeden Hackers. Sind Passwörter leicht zu erraten, bieten sie ein ideales Einfallstor für Cyberkriminelle. Viele glauben, mit stärkeren Passwörtern auf der sicheren Seite zu sein – aber selbst diese lassen sich irgendwann knacken oder über gezielte Phishing-Mails abgreifen.
Eine einfache Authentifizierung reicht daher nicht mehr aus, um Unternehmensdaten zu schützen. Hier kommen mehrfaktorielle Authentifizierungen ins Spiel – zum Beispiel die 2-Faktor-Authentifizierung oder die Authentifizierung per Smart-Card. Mit einem Passwort-Manager verwaltest du deine Passwörter sicher und zuverlässig. Durch den Einsatz von ESET Secure Authentication erreichst du einen abgesicherten Zugriff auf Unternehmenskonten.
[IMAGE_BLOCK_0]Mobile Endgeräte ohne ausreichenden Schutz
Smartphones, Tablets, Phablets – die Bandbreite mobiler Endgeräte im Unternehmenseinsatz wird immer größer. Oft wird dabei vergessen, dass auch diese Geräte einen umfassenden Schutz vor Malware benötigen. Vor allem wenn privat mitgebrachte Geräte im Unternehmen genutzt werden, fehlen passende Security-Lösungen.
Gewiefte Angreifer nutzen gezielt diese Schwachstellen aus. Eine Lösung, die alle mobilen Endgeräte schützt, ist daher ein Muss für jedes moderne Unternehmen. Mit der ESET Mobile Protection stellst du sicher, dass sensible Daten auch außerhalb des Unternehmensnetzwerks geschützt bleiben.
Fehlendes Sicherheitsbewusstsein bei Mitarbeitenden
Alle Sicherheitsmaßnahmen in einem Unternehmen sind nur so stark wie das Bewusstsein der Menschen, die täglich damit arbeiten. Fehlt eine ausreichende Sensibilisierung, ist die Belegschaft anfällig für Angriffe durch Phishing- oder Spam-Mails. Auch Unachtsamkeit und Fehlverhalten gefährden die Sicherheit von Unternehmensdaten.
Regelmäßige Schulungen, in denen auf mögliche Gefahren hingewiesen und das richtige Verhalten bei Vorfällen thematisiert wird, sind daher eine wichtige Säule der IT-Sicherheit. Sophos Email Security schützt zusätzlich zuverlässig vor Spam und verschiedener Malware – und verhindert so, dass schadhafte Mails überhaupt bis zu deinen Mitarbeitenden vordringen.
Kein proaktives Handeln – nur Feuerlöschen
Die Vorstellung vom IT-Dienstleister als eine Art Feuerwehr ist überholt – aber immer noch in vielen Unternehmen verankert. Wer erst handelt, wenn ein Angriff bereits passiert ist, kann den entstandenen Schaden nur noch begrenzen. Wer dagegen proaktiv vorsorgt, verhindert viele Vorfälle von vornherein.
Der moderne Ansatz setzt auf Systemüberwachung, um Probleme gar nicht erst entstehen zu lassen. Übungen und IT-Notfallpläne stellen sicher, dass die Abläufe im Ernstfall klar sind und schnell umgesetzt werden können. Mit einem guten Remote Monitoring und Management werden deine Systeme aus der Ferne überwacht und stets auf dem neuesten Stand gehalten.
Mehr dazu, wie du dein Unternehmen strukturiert absicherst, erfährst du im Artikel IT-Sicherheitskonzept: So schützt du dein Unternehmen nachhaltig. Einen Überblick über konkrete Maßnahmen liefert außerdem Managed Security Services für KMU.
Die häufigsten Einfallstore sind schwache Passwörter, fehlende Mehrfaktor-Authentifizierung und ungeschützte mobile Endgeräte. Hinzu kommt fehlendes Sicherheitsbewusstsein bei Mitarbeitenden, das gezielte Phishing-Angriffe begünstigt.
Nein – ein einzelnes Antivirenprogramm schützt nur vor bekannten Bedrohungen. Für zuverlässigen Schutz brauchst du eine Kombination aus Endpoint-Security, E-Mail-Schutz, Mehrfaktor-Authentifizierung und regelmäßigen Mitarbeiterschulungen.
Für Unternehmen im Raum Stuttgart empfiehlt sich ein lokaler IT-Dienstleister, der Endpoint-Security, E-Mail-Schutz und proaktives Monitoring aus einer Hand anbietet. pirenjo.IT betreut Betriebe in der Region mit maßgeschneiderten Security-Konzepten.
Mindestens einmal im Jahr sollte eine strukturierte Schulung stattfinden – bei erhöhtem Risiko oder nach Sicherheitsvorfällen auch häufiger. Kurze, regelmäßige Awareness-Impulse zwischendurch erhöhen die Wirksamkeit deutlich.
Ja – pirenjo.IT ist in Waiblingen ansässig und unterstützt KMU in der Region beim Aufbau eines individuellen IT-Sicherheitskonzepts, von der Analyse bestehender Schwachstellen bis zur laufenden Betreuung.