Welcher Typ von Hacker deine Geschäftsdaten gefährdet.

Verschiedene Typen von Hackern, die Ihre Daten gefährden.

43 Prozent aller Cyberangriffe weltweit richten sich gegen kleine und mittlere Unternehmen. Nicht weil Großkonzerne verschont werden – sondern weil KMU schlicht einfachere Ziele sind. Wer seine Cybersicherheit vernachlässigt, wird zur leichten Beute.

Dieser Artikel zeigt dir, welche fünf Typen von Hackern dein Unternehmen bedrohen und mit welchen Maßnahmen du dich wirkungsvoll schützt.

Die 5 Arten von Hackern, vor denen du dich in Acht nehmen musst

Viele Unternehmen unterschätzen, wie gezielt Angreifer vorgehen. Wer weiß, welcher Typ Hacker welche Daten angreift, kann seine Schutzmaßnahmen viel gezielter aufstellen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Persönliche Daten als bevorzugtes Angriffsziel

Viele Hacker sind darauf aus, die persönlichen Daten deiner Kunden und Mitarbeiter zu stehlen. Dazu gehören Geburtsdaten, Finanzdaten und Identifikationsnummern.

Geburtsdaten in Kombination mit weiteren persönlichen Angaben sind für Hacker oft der Schlüssel, um schwache Passwörter zu knacken. Stelle sicher, dass deine Passwörter keine personenbezogenen Daten enthalten.

Kreditkartendaten lassen sich direkt für betrügerische Käufe missbrauchen – vor allem dort, wo verlässliche digitale Sicherheitssysteme fehlen.

Deine digitale Infrastruktur als Kosteneinsparung für Angreifer

Speicher und Datenserver sind teuer – und Hacker wissen das. Um Kosten zu sparen, versuchen manche Angreifer, ihre Anwendungen und Daten auf deiner Infrastruktur zu speichern.

Je leistungsfähiger deine Infrastruktur ist, desto attraktiver ist sie als Ziel. Das kann dein Netzwerk bis an die Grenzen belasten und den laufenden Betrieb ernsthaft gefährden.

Typische Warnsignale: Speicherplatz schwindet schneller als üblich, das Netzwerk wird langsamer, und unbekannte Geräte tauchen in deiner Umgebung auf.

Geistiges Eigentum als lukratives Angriffsziel

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Firmengeheimnisse dürfen unter keinen Umständen in die falschen Hände geraten. Deine Produkte und Dienstleistungen ermöglichen es dir, dich von der Konkurrenz abzuheben – und genau das macht sie wertvoll für Angreifer.

Ein konkretes Risiko: Hacker stehlen den Entwurf deines nächsten Produkts, bevor du es auf den Markt bringst oder dein Patent einreichst. Ein Konkurrent kommt dann zuerst – und unterbietet deine Preise.

Gestohlene Anmeldedaten als Einfallstor

Du und dein IT-Dienstleister habt vielleicht genug getan, damit Hacker nicht an Finanzdaten gelangen. Aber sind die Konten deiner Mitarbeiter auch wirklich sicher?

Wenn Hacker Konten kompromittieren, können sie Betrug durchführen und Informationen erlangen, die deinen Geschäftsbetrieb direkt beeinträchtigen.

Der Verlust der Anmeldedaten der Geschäftsführung ist besonders gefährlich: Angreifer verschaffen sich damit nicht nur Zugang zu sensiblen Informationen, sondern können sich auch als Geschäftsführer ausgeben – und so Mitarbeiter oder Kunden täuschen. Das beschädigt deinen Ruf nachhaltig und kann den Betrieb lahmlegen.

Netzwerkkontrolle per Ransomware

Manche Hacker wollen gar keine Daten stehlen. Ihr Ziel ist die vollständige Kontrolle über dein Netzwerk – erreicht durch Ransomware-Angriffe.

Sie sperren dich aus deinem eigenen System aus und blockieren den Zugriff auf deine Daten, bis du ein Lösegeld zahlst. Ausgelöst werden solche Angriffe meist durch Spam, Phishing-E-Mails und manipulierte Online-Werbung.

Die durchschnittliche Lösegeldforderung liegt bei rund 30.000 Dollar – der tatsächliche Schaden durch Betriebsunterbrechung übersteigt diesen Betrag jedoch regelmäßig um ein Vielfaches.

5 Maßnahmen, mit denen du dein Unternehmen schützt

Schutz vor Hackern fängt nicht mit teurer Technik an – sondern damit, dass du weißt, wo deine größten Schwachstellen liegen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Investition in Sicherheitsmaßnahmen zahlt sich aus

Viele Unternehmenseigentümer unterschätzen, wie viel Zeit und Geld für Cybersicherheit nötig sind. Wer hier spart, zahlt später mehr – durch Datenverlust, Ausfallzeiten und Reputationsschäden.

Stelle genügend Ressourcen für wirksame Schutzmaßnahmen bereit und investiere in einen zuverlässigen IT-Dienstleister. So sind deine Konten, deine Hardware und dein Netzwerk deutlich besser abgesichert.

Mitarbeitende als entscheidender Sicherheitsfaktor

Die meisten Sicherheitssysteme haben Schwachstellen. Die größte ist in der Regel der Mensch. Jedes Telefon und jeder Laptop, der für die Arbeit genutzt wird, kann ein Einfallstor für Hacker sein – egal ob im Büro oder im Home-Office.

Führe mindestens einmal im Jahr eine Sicherheitsschulung durch. Themen wie Phishing-Erkennung, sichere Passwortnutzung und der Umgang mit verdächtigen E-Mails gehören für alle Mitarbeitenden zum Pflichtprogramm.

Zwei-Faktor-Authentifizierung als erste Verteidigungslinie

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist eine der einfachsten und zugleich wirksamsten Schutzmaßnahmen. Jeder Nutzer muss seine Identität zusätzlich bestätigen – selbst wenn ein Passwort gestohlen wurde, bleibt der Zugang versperrt.

Aktiviere 2FA für alle geschäftsbezogenen Konten und ermutige dein Team, das auch für private Konten zu tun. Wer 2FA konsequent nutzt, senkt das Risiko kompromittierter Zugänge erheblich.

Antiviren-Software konsequent einsetzen

Computerviren gehören zum Standardwerkzeug von Hackern. Halte deine Antiviren-Software auf jedem Gerät aktuell – nicht nur auf Büro-PCs, sondern auf allen Geräten, die auf Unternehmensressourcen zugreifen.

Führe zusätzlich wöchentliche automatisierte Scans durch. So erkennst du Bedrohungen frühzeitig, bevor sie Schaden anrichten.

Regelmäßige Sicherheitschecks als Pflicht

Gute Antiviren-Software reicht allein nicht aus. Manuelle Überprüfungen durch deinen IT-Dienstleister sind unverzichtbar – denn automatisierte Tools übersehen bisweilen gezielte Angriffe.

Prüfe regelmäßig, wer auf dein Netzwerk zugegriffen hat, und stelle sicher, dass jeder Zugang autorisiert ist. Jede verdächtige Aktivität muss sofort untersucht werden. Wer Warnsignale ignoriert, riskiert fatale Folgen für den Betrieb.

Setze dich noch heute mit uns in Verbindung, wenn du deine Cybersicherheit im Detail besprechen und potenzielle Risiken aufzeigen möchtest. Wir können ein kurzes, unverfängliches Gespräch vereinbaren und herausfinden, wie wir von pirenjo.IT dir helfen können.

Welche Arten von Hackern greifen kleine Unternehmen am häufigsten an?

Die häufigsten Angriffe richten sich auf persönliche Daten, Anmeldedaten und Netzwerkkontrolle per Ransomware. Phishing-E-Mails und schwache Passwörter sind dabei die beliebtesten Einfallstore.

Was kostet ein Ransomware-Angriff ein Unternehmen durchschnittlich?

Die durchschnittliche Lösegeldforderung liegt bei rund 30.000 Dollar – der eigentliche Schaden durch Betriebsunterbrechung übersteigt diesen Betrag jedoch meist deutlich.

Wie können Unternehmen in Stuttgart ihre Mitarbeiter gegen Hacker schulen?

Setze auf eine jährliche Sicherheitsschulung, die konkrete Szenarien wie Phishing-Erkennung und sichere Passwortnutzung abdeckt. pirenjo.IT unterstützt Unternehmen in Stuttgart dabei, praxisnahe Trainings aufzusetzen, die das Angriffs-Risiko messbar senken.

Warum ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung so wichtig gegen Hacker?

Selbst wenn ein Passwort gestohlen wird, verhindert 2FA den Zugriff ohne den zweiten Bestätigungsschritt. Aktiviere 2FA für alle geschäftsbezogenen Konten – das ist eine der wirksamsten und einfachsten Schutzmaßnahmen überhaupt.

Welche IT-Sicherheitsmaßnahmen empfiehlt pirenjo.IT für Unternehmen in Waiblingen?

Als Einstieg empfiehlt pirenjo.IT regelmäßige Sicherheitschecks, aktuelle Antiviren-Software und eine jährliche Mitarbeiterschulung. Ein kurzes Erstgespräch zeigt schnell, wo die größten Risiken im eigenen Netzwerk liegen.

Microsoft Word optimal nutzen: 11 Tipps

Microsoft Word optimal nutzen - Titelbild

Microsoft Word steckt voller Funktionen, die die meisten Nutzer nie anfassen – obwohl sie echte Zeitersparnisse bringen.

Word ist eines der beliebtesten Büroprogramme der Welt. Millionen Menschen nutzen es täglich – für Geschäftsbriefe, Lebensläufe, Flyer, Marketing-Newsletter, Etiketten, Pläne, Mitarbeiterberichte und Seminarunterlagen. Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener: Das Programm lässt sich in Sekunden drucken und weitergeben.

Das Problem: Die meisten schöpfen das volle Potenzial nicht aus. Die folgenden 11 Tipps zeigen dir, welche Funktionen wirklich etwas bringen – und wie du sie konkret einsetzt.

Die 11 Tipps im Überblick

Wechsel zu einem Online-Arbeitsbereich

Du musst Word nicht zwingend auf deinem Smartphone, Tablet oder Computer installieren. Auf der Website office.com kannst du dich mit deinem Microsoft-Konto anmelden und Word Online, die Online-Version des Programms, direkt im Browser nutzen.

Das ist besonders praktisch bei begrenztem Speicherplatz: Word benötigt etwa 1,2 GB auf dem Mac und 2,1 GB unter Windows. Die Online-Variante bietet die gleiche Funktionalität – ohne Platz auf deinem Gerät zu beanspruchen.

Effizient zusammenarbeiten

Mit Word können mehrere Personen ein Dokument gleichzeitig bearbeiten. Speichere deine Datei in deinem OneDrive-Konto, nutze die Freigabefunktion und sende den Link an deine Kollegen. Die Empfänger können die Datei dann entweder mit Word Online oder der Desktop-App bearbeiten.

Diktierfunktion in Word nutzen

Wer den ganzen Tag schreibt – E-Mails, Präsentationen, Berichte – kennt das Problem: körperliche und geistige Ermüdung durch dauerhaftes Tippen. Die Diktierfunktion wandelt deine Sprache mit Spracherkennungstechnologie direkt in Text um.

Das Zusatzprogramm funktioniert in Word, PowerPoint und Outlook. Deine Finger bekommen eine Pause – und die Eingabe geht oft schneller als gedacht.

Redaktionelle Kontrolle per Änderungsverfolgung

Mit der Funktion „Änderungen nachverfolgen“ behältst du den Überblick über alle Bearbeitungen im Dokument. Du findest sie auf der Registerkarte „Überprüfen“. Nach dem Aktivieren siehst du alle Änderungen, die andere Nutzer vorgenommen haben.

Du kannst Vorschläge deiner Kolleginnen und Kollegen direkt annehmen oder ablehnen – ohne die gesamte Überarbeitung selbst erledigen zu müssen.

Verknüpfte Notizen mit OneNote

Wer Artikel oder längere Texte schreibt, kennt das Problem: Gedanken gehen verloren, Struktur fehlt. OneNote hilft dir, Notizen und Ideen zu sammeln, bevor du mit dem eigentlichen Text beginnst. Noch praktischer wird es mit den verknüpften Notizen.

Mit verknüpften Notizen kannst du OneNote am Rand deines Bildschirms andocken. So arbeitest du in Word und machst gleichzeitig Notizen in OneNote – konzentriert und ohne Kontextwechsel. Wie du OneNote für die Teamarbeit optimal nutzt, haben wir in einem eigenen Artikel beschrieben.

Recherche direkt im Dokument

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Einfacher geht’s kaum: Wort markieren, Rechtsklick und schon nutzt du die komfortable Suchfunktion.

Mit der Suchfunktion von Word kannst du während der Arbeit an einem Dokument Online-Recherchen durchführen – ohne einen anderen Browser-Tab öffnen zu müssen. Markiere dazu ein Wort oder einen Satz, klicke mit der rechten Maustaste darauf und wähle „Nach … suchen“.

Word führt dann eine Bing-Suche durch und zeigt die Ergebnisse direkt im rechten Bereich deiner Ansicht an.

Augen schützen mit der Zoomfunktion

Eines der häufigsten Hindernisse beim produktiven Arbeiten ist die Überanstrengung der Augen durch zu nahes Sitzen am Bildschirm. Die Zoomfunktion schafft Abhilfe.

Nutze den Schieberegler unten rechts im Dokument oder drücke die Windows- und Plus-Taste auf deiner Tastatur. Wähle die Einstellung, die sich für dich am angenehmsten anfühlt – das beugt Ermüdungserscheinungen der Augen wirksam vor.

Symbole für bessere Lesbarkeit

Gut lesbare Dokumente lenken die Aufmerksamkeit gezielt auf das Wesentliche. Symbole in Word helfen dir dabei: Sie heben wichtige Informationen hervor, ohne das Dokument zu überladen.

Das Ergebnis ist eine bessere Lesbarkeit deiner Dateien – ob du sie selbst verwendest oder Kollegen damit arbeiten.

Formatvorlagen konsequent einsetzen

Der Bereich Formatvorlagen enthält vorgefertigte Textformatierungsoptionen, mit denen du deine Dokumente schnell und einheitlich gestalten kannst. Du kannst eigene Stile erstellen oder häufig verwendete Formatierungen speichern.

Wer seine Einstellungen einmal speichert, muss Dokumente nie wieder manuell formatieren – das spart bei jedem neuen Dokument messbar Zeit.

Bilder direkt in Word suchen und einfügen

Mit Word musst du keinen Webbrowser öffnen, um das passende Foto für dein Dokument zu finden. Platziere den Cursor an der gewünschten Stelle, navigiere zur Registerkarte Einfügen und wähle Bilder, dann Online-Bilder.

Wähle das passende Bild aus – und dein Dokument wirkt sofort optisch ansprechender. Kein Browserwechsel, kein Speichern und erneutes Einfügen.

PDFs direkt in Word bearbeiten

Du brauchst keine separate PDF-Bearbeitungssoftware herunterzuladen. Word verfügt über eine eingebaute PDF-Bearbeitungsfunktion, mit der du Dokumente schnell ändern kannst.

Das spart Zeit und verhindert, dass du potenziell schädliche Drittanbieter-Anwendungen installierst. Wichtig: Du musst die PDF-Datei vorher in ein mit Word kompatibles Format konvertieren.

Viele unserer Kunden nutzen Word seit Jahren täglich – und kennen trotzdem nur einen Bruchteil der Funktionen, die ihnen wirklich Zeit sparen würden.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Den Überblick behalten mit Microsoft Word

Microsoft Word ist ein starkes Werkzeug für Kommunikation und Zusammenarbeit im Unternehmen. Es ermöglicht dir und deinem Team, Dokumente schnell zu erstellen und Korrespondenz mit Kunden zu organisieren.

Wer die oben genannten Funktionen kennt und einsetzt, arbeitet deutlich effizienter – und hat mehr Zeit für die Aufgaben, die wirklich zählen. Mehr Tipps rund um Microsoft 365 findest du in unserem Artikel zu den 5 Microsoft Teams Tipps. Wie du Microsoft 365 von Grund auf für dein Unternehmen einrichtest, zeigt dir unser praxisnaher Leitfaden zur Microsoft 365 Einrichtung für KMU.

Du willst noch mehr aus deiner Software herausholen? Wir bei pirenjo.IT helfen dir gerne weiter – meld dich für ein unverbindliches Gespräch.

Kann ich Microsoft Word kostenlos im Browser nutzen?

Ja, unter office.com steht Word Online kostenlos zur Verfügung – du brauchst nur ein Microsoft-Konto und keinen Speicherplatz auf deinem Gerät.

Wie funktioniert die gleichzeitige Bearbeitung eines Word-Dokuments im Team?

Speichere das Dokument in OneDrive, teile es per Freigabe-Link und deine Kollegen können es gleichzeitig in Word Online oder der Desktop-App bearbeiten.

Welche Word-Funktionen helfen Unternehmen in Stuttgart besonders bei der Dokumentenarbeit?

Besonders die Änderungsverfolgung, Formatvorlagen und die integrierte Diktierfunktion sparen im Büroalltag viel Zeit – unabhängig von Branche oder Unternehmensgröße.

Kann ich mit Word auch PDF-Dateien bearbeiten, ohne eine Extra-Software zu installieren?

Ja, Word hat eine eingebaute PDF-Bearbeitungsfunktion – konvertiere die PDF einfach in ein Word-kompatibles Format und öffne sie direkt im Programm.

Unterstützt pirenjo.IT Unternehmen in Waiblingen bei der Einrichtung und Nutzung von Microsoft 365 inklusive Word?

Ja, als IT-Systemhaus in Waiblingen richtet pirenjo.IT Microsoft 365 für KMU ein und schult Teams im produktiven Umgang mit Word, Teams und weiteren M365-Anwendungen.

Die 3 besten Android-Apps für mehr Produktivität im Büro

Die 3 besten App-Suiten für Android.

Nutzt dein Team seine mobilen Android-Geräte, um Aufgaben zu erledigen? Die Integration einer Android-Suite von Apps in deinen Arbeitsplatz kann die Produktivität erheblich steigern.

Viele Unternehmen entscheiden sich für Android, um ihre Büroproduktivität zu verbessern. Die richtigen Apps bringen höhere Flexibilität, bessere Arbeitsabläufe und effiziente Kommunikation. Dieser Artikel stellt dir die drei besten Android-App-Suiten vor – mit einem klaren Blick auf Stärken, Schwächen und den konkreten Nutzen im Büroalltag.

Alle Bereiche deines Unternehmens können von einer hochwertigen Suite von Android-Apps profitieren. Dein Kundenbetreuer kann zum Beispiel eine App nutzen, um Kundeninformationen direkt während eines Verkaufsgesprächs zu aktualisieren, anstatt Notizen zu machen und die Daten später nachzupflegen. Das spart Zeit und reduziert Fehler, die durch zusätzliche Schritte entstehen.

Apps reduzieren außerdem den Papierkram. Dein Team muss nicht mehr warten, bis es ins Büro zurückkehrt, um Dokumente zu faxen oder auszudrucken. Aufgaben lassen sich unterwegs mit weniger Aufwand erledigen – und gleichzeitig sinkt der Verbrauch von Tinte, Strom und Papier.

Die drei App-Suiten im Überblick

Wer seine Mitarbeitenden mit den richtigen Apps ausstattet, gewinnt keine Features – sondern Stunden.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Microsoft 365

Im Gegensatz zu Microsoft Office (ein einmaliger Kauf) ist Microsoft 365 ein Abonnementdienst. Du musst nicht befürchten, jedes Mal den vollen Preis zu zahlen, wenn eine neue Version herauskommt. Abonnenten erhalten automatisch Zugang zu neuen Funktionen, Sicherheitsupdates und technischem Support – ohne zusätzliche Kosten.

Auf all diese Funktionen kann über mehrere PCs, Tablets, Smartphones und Mac-Geräte zugegriffen werden. Wie viele Geräte genau, hängt davon ab, welchen Microsoft 365-Plan du abonnierst. Es gibt verschiedene Business- und Enterprise-Pläne, sodass du dein Abonnement jederzeit anpassen kannst, um deine Rendite zu optimieren.

Microsoft 365 lässt sich am besten als Produktivitätszentrale beschreiben. Es bietet weit mehr als nur bequemen Zugriff auf die bekannten Office-Desktop-Anwendungen wie Word, Excel, Outlook und PowerPoint. Dazu kommen integrierte professionelle E-Mail- und Kalenderfunktionen, 1 TB Online-Speicher pro Nutzer und Tools für die Zusammenarbeit wie Microsoft Teams, Groups und Yammer.

Du kannst Microsoft 365 außerdem mit anderen Produktivitätstools wie Windows 365 (auch bekannt als „Cloud PC“) und Windows Analytics kombinieren. Seit September 2021 unterstützt Microsoft auch Integrationsoptionen für Salesforce und Atlassians Confluence Cloud – neben beliebten Drittanbieter-Apps wie Slack, Mailchimp, Trello und Evernote. Erweiterte Sicherheits- und Geräteverwaltung liefert Microsoft 365 Defender.

Wir beraten dich gerne und helfen dir bei der Einrichtung von Microsoft Office 365. Mehr dazu, wie du Microsoft 365 in deinem KMU einrichtest, findest du in unserem praxisnahen Leitfaden.

Microsoft 365 ist nicht einfach eine Software – es ist die Infrastruktur, auf der moderne Teams aufbauen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Google Workspace

Google Workspace (früher G Suite) ist der Hauptkonkurrent von Microsoft 365. Abonnenten erhalten Zugang zu einer Reihe von Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit – darunter Gmail, Google Drive, Google Meet und Calendar sowie Google Docs, Sheets, Slides, Forms, Sites und mehr.

Google bietet drei Business-Pläne (Business Starter, Standard und Plus) und einen Enterprise-Plan mit nutzungsabhängigen Preisen an. Da du Google Workspace auf monatlicher Basis abonnierst, hast du mehr Flexibilität. Du kannst problemlos jeden Monat zwischen den Plänen wechseln, wenn sich dein Unternehmen verändert.

Alle Google Workspace-Tarife bieten eine kostenlose 14-tägige Testphase – die beste Möglichkeit, um herauszufinden, ob ein bestimmter Plan den monatlichen Preis wert ist. Allerdings verfügt der Einstiegsplan Business Basic über nur 30 GB Speicherplatz pro Nutzer, während das vergleichbare Angebot von Microsoft 365 mit 1 TB deutlich mehr bietet. Die Pläne Business Standard und Business Plus sind beim Speicherplatz aber wettbewerbsfähig.

Wenn dein Unternehmen spezielle Anwendungen benötigt, die über die Kernfunktionen von Google Workspace hinausgehen, lohnt sich ein Blick in den Google Workspace Marketplace. Dieses Verzeichnis enthält Hunderte von Drittanbieter-Apps, die mit Google Workspace kompatibel sind – zum Beispiel Dropbox, Trello, HelloSign und MindMeister.

Wer im Team arbeitet und auf schlanke Tools setzt, findet in Google Workspace einen starken Ausgangspunkt.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

WPS Office

WPS Office kann von großem Nutzen für deinen Arbeitsplatz sein, da es fast 50 Sprachen unterstützt. Es ist kostenlos zu installieren und besteht aus Spreadsheet, Presentation und Writer – vergleichbar mit Excel, PowerPoint und Word von Microsoft. Weitere Funktionen lassen sich kostenpflichtig hinzubuchen.

Im Gegensatz zu den anderen Anwendungen kann WPS Office sogar PDF in WPS konvertieren und Adobe-Dateien lesen. Die App unterstützt mehrere Dateitypen, darunter HTML, TXT, PPTX, DOT, RTF und DOC. Alle Dokumente sind mit Google Docs und Microsoft Office kompatibel.

Mit WPS Writer kannst du Dokumente mit Kennwörtern sicher speichern. Dank der automatischen Speicherfunktion arbeitest du ohne das Risiko eines Datenverlusts. Außerdem verfügt die App über eine Rechtschreibprüfung, Kommentarfunktion und Änderungsverfolgung.

Microsoft 365, Google Workspace oder WPS Office – was passt zu dir?

Alle drei Suiten sind solide Optionen für Android-Nutzer. In den meisten Fällen ist Microsoft 365 die stärkste Wahl: Es liefert die Tools, die für gute Zusammenarbeit nötig sind – Word, Excel, Outlook und PowerPoint – und überzeugt mit zuverlässigem Kundensupport. Dennoch lohnt es sich, alle Optionen sorgfältig zu prüfen, bevor du dich langfristig auf eine Produktivitätssuite festlegst.

Wenn du die Produktivität und Rentabilität deines Unternehmens steigern möchtest, ruf unsere IT-Profis von pirenjo.IT noch heute an. In einem unverbindlichen Gespräch finden wir gemeinsam heraus, welche Lösung zu deinem Betrieb passt.

Welche Android-App-Suite ist für kleine Unternehmen am besten geeignet?

Für die meisten kleinen Unternehmen ist Microsoft 365 die stärkste Wahl, weil es Zusammenarbeit, Sicherheit und bekannte Tools in einem Paket vereint. Wer ein geringeres Budget hat, kann mit der kostenlosen WPS Office-Basis gut starten.

Was kostet Microsoft 365 für Unternehmen pro Monat?

Microsoft 365 Business Basic startet ab 6,00 Euro pro Nutzer und Monat, Business Standard liegt bei 12,50 Euro. Die genauen Preise hängen vom gewählten Plan und der Nutzerzahl ab.

Können Unternehmen in Stuttgart bei der Einrichtung von Microsoft 365 auf lokale IT-Unterstützung setzen?

Ja – pirenjo.IT betreut Unternehmen in Stuttgart und der Region bei der Einrichtung, Migration und Verwaltung von Microsoft 365. Ruf uns einfach an oder schreib uns für ein unverbindliches Erstgespräch.

Ist Google Workspace eine sichere Wahl für Unternehmensdaten?

Google Workspace erfüllt gängige Sicherheitsstandards und bietet Funktionen wie Zwei-Faktor-Authentifizierung und verschlüsselte Übertragung. Prüfe für sensible Geschäftsdaten zusätzlich, ob die Datenhaltung in der EU deinen Anforderungen entspricht.

Welche Android-App-Suite empfiehlt pirenjo.IT für Betriebe in Waiblingen?

Für Betriebe in Waiblingen empfehlen wir in den meisten Fällen Microsoft 365 – besonders wenn bereits Windows-Geräte im Einsatz sind. Wir helfen dir gerne bei der Auswahl und Einrichtung direkt vor Ort.

7 Funktionen von Microsoft Edge, die deine Produktivität steigern

Produktivität mit Microsoft Edge steigern.

Viele Unternehmen zögern bei Microsoft Edge, weil sie befürchten, dass er den Betrieb verlangsamt. Der Browser wurde jedoch grundlegend überarbeitet und bringt echte Produktivitätsgewinne mit sich.

Microsoft hat seit den Tagen des Internet Explorer große Fortschritte gemacht. Mit Microsoft Edge bietet das Unternehmen eine verfeinerte Version, die auf der Chromium-Engine von Google basiert – für schnelleres Laden, bessere Kompatibilität und erweiterten Support. Dazu kommen regelmäßige Updates, die den Browser kontinuierlich verbessern.

Mit Edge kannst du privater surfen, die Leistung optimieren, geräteübergreifende Unterstützung aktivieren und viele weitere nützliche Funktionen nutzen. Diese Funktionen überladen die Benutzeroberfläche nicht und sind leicht zu finden. Dein Team kommt damit auch ohne Hilfe des IT-Dienstleisters zurecht.

7 Funktionen von Microsoft Edge für mehr Produktivität

WLAN-Freigabe

Eine der attraktivsten Funktionen von Edge ist die Freigabe. Damit kannst du Browserinhalte auf Geräte in der Nähe übertragen, ohne die angezeigte Website verlassen zu müssen.

Die Freigabefunktion ist einfach und übersichtlich. Sie funktioniert ähnlich wie die Buttons zum Teilen in sozialen Netzwerken, bietet aber mehr Anpassungs- und Kontrolloptionen. Die WLAN-Freigabe ist dabei die praktischste Option – du kannst aber auch zwischen anderen Diensten wie OneNote und Mail wählen.

Profilverwaltung

Microsoft Edge ermöglicht das Einrichten mehrerer Profile. Damit kannst du deinen Browser für andere Teammitglieder freigeben, ohne deine Einstellungen oder Informationen preiszugeben. Das macht Edge zu einem praktischen Werkzeug für die Trennung von Arbeit und Privatem.

Für das Einrichten brauchst du nicht einmal deinen IT-Dienstleister einzuschalten. Wenn du ein neues Profil zu Edge hinzufügst, verknüpfst du es einfach mit einem anderen Microsoft-Konto. Dieses Konto hat dann einen eigenen Verlauf, eigene Favoriten und eigene Einstellungen – unabhängig von anderen Profilen desselben Browsers.

Es gibt auch die Möglichkeit, automatisch zwischen den verbundenen Profilen zu wechseln. Der Browser fordert dich beim Starten einer bestimmten Seite auf, das richtige Profil zu verwenden. Das spart Zeit und steigert die Produktivität spürbar.

Webseiten anheften

Die meisten Browser verfügen über eine Pin-Funktion, mit der Nutzer schnell auf ihre Lieblingswebseiten zugreifen können. Das Programm startet, die Seiten laden automatisch – praktisch in der Theorie.

In der Praxis gibt es ein Problem: Wenn du das Fenster mit den angehefteten Seiten schließt, bevor du die übrigen Fenster schließt, gehen die angehefteten Seiten verloren. Für dein Team kann das bei einem wichtigen Projekt echten Zeitverlust bedeuten – Seiten müssen neu gesucht und neu angeheftet werden.

Microsoft Edge löst dieses Problem mit der Option „An Taskleiste anheften“. Sobald du die gewünschte Seite geöffnet hast, klickst du im Menü „Weitere Tools“ auf diese Funktion. Beim nächsten Mal reicht ein Klick auf das Symbol in der Taskleiste.

Privatsphäre-Einstellungen

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Hast du auch manchmal das Gefühl, dass die ganze Welt mitliest? Dann passe einfach die Privatsphäre-Einstellungen an.

Tracking-Verhinderung ist eine Funktion von Microsoft Edge, die verhindert, dass soziale Medien, Werbetreibende und andere Tracker deine Online-Aktivitäten verfolgen. Sie schützt deine Privatsphäre und macht dein Surfen weniger personalisiert – was in jeder beruflichen Umgebung wichtig ist.

Die Funktion bietet drei Datenschutzstufen: Basic lässt die meisten Tracker zu, personalisiert Anzeigen und Inhalte, blockiert aber bekannte schädliche Tracker. Ausgewogen blockiert Tracker von ungeöffneten Websites, was zu weniger Werbung und weniger Personalisierung führt. Streng bietet die größte Privatsphäre – die Personalisierung ist minimal, und einige Website-Elemente werden deaktiviert, um bedrohliche Tracker abzuwehren.

Leseliste

Dein Team markiert häufig Artikel, um sie später wieder aufzurufen – aber die Lesezeichen wirken dadurch schnell überladen. Microsoft Edge löst dieses Problem mit der Leseliste.

Diese Funktion ermöglicht es dir, Artikel zu speichern und die gespeicherte Liste mit anderen Geräten zu synchronisieren. Die Registerkarte „Favoriten“ oder „Lesezeichen“ bleibt dabei aufgeräumt, sodass dein Team jederzeit schnell zurückfindet.

Wenn du auf eine interessante Webseite stößt, klickst du einfach auf das Sternsymbol in der Adressleiste, wählst die Leseliste und klickst auf Hinzufügen. Außerdem gibt es einen praktischen Lesemodus, der Unordnung beseitigt und die Effizienz am Arbeitsplatz weiter steigert.

Tab-Vorschau

Wahrscheinlich führst du und dein Team täglich viele Recherchen durch. Das bedeutet: viele offene Registerkarten, und die Anzahl kann schnell überwältigend werden. Du verlierst den Überblick, und dein Vorankommen leidet.

Mit Microsoft Edge vermeidest du dieses Szenario durch die Tab-Vorschau-Funktion. Sie zeigt eine Vorschau aller geöffneten Registerkarten in einem Feld am oberen Rand des Bildschirms an. Die Funktion lässt sich durch Klicken auf das Chevron-Symbol aktivieren. Sobald du die gesuchte Registerkarte gefunden hast, tippst du erneut auf das Chevron-Symbol, und das Panel verschwindet.

Tabs stummschalten

Vielleicht hörst du gerne Musik, um dich besser konzentrieren zu können. Wenn du aber gerade tief in deine Arbeit eingetaucht bist, kann eine neu geöffnete Registerkarte plötzlich einen hochfrequenten Dialog abspielen und deine Konzentration unterbrechen.

Zum Glück kannst du wieder zur Tagesordnung übergehen, indem du die Funktion „Stummschalten von Registerkarten“ in Microsoft Edge aktivierst. Suche einfach die störende Registerkarte und klicke mit der rechten Maustaste darauf, um die Funktion zu aktivieren. So arbeitest du ohne lästige Ablenkungen und hältst eine hohe Produktivität aufrecht.

Microsoft Edge im Arbeitsalltag

Als Unternehmer ist es eine deiner wichtigsten Aufgaben, die Produktivität des gesamten Teams sicherzustellen. Wenn deine Mitarbeitenden zu wenig leisten, kann die Kundenzufriedenheit sinken – und die Konkurrenz nutzt das aus.

Edge ist kein kleines Upgrade – es ist ein grundlegend überarbeiteter Browser, der deine Erfahrung optimiert und deinem Team hilft, seine Aufgaben effizienter zu erledigen. Kein aufgeblähtes Interface, keine Kompatibilitätsprobleme, und keine Nostalgie für den Internet Explorer.

Wenn du weitere Tipps suchst, um deine Produktivität zu steigern, melde dich bei unseren IT-Experten von pirenjo.IT. Wir vereinbaren ein 15-minütiges, unverbindliches Gespräch, um herauszufinden, wie wir dein Unternehmen voranbringen können. Passend dazu findest du auf unserem Blog auch 11 Tipps, um Microsoft Word optimal zu nutzen, und einen Überblick über 7 unterschätzte Office 365 Tools.

Lohnt sich Microsoft Edge für kleine Unternehmen?

Ja. Edge basiert auf der Chromium-Engine, bietet regelmäßige Sicherheits-Updates und integriert sich direkt in Microsoft 365 – ohne zusätzliche Kosten.

Wie richte ich mehrere Profile in Microsoft Edge ein?

Klicke oben rechts auf dein Profilbild und wähle „Profil hinzufügen“. Verknüpfe das neue Profil mit einem anderen Microsoft-Konto – fertig.

Unterstützt pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart bei der Einrichtung von Microsoft Edge?

Ja. pirenjo.IT betreut Unternehmen im Raum Stuttgart bei der Einrichtung und Konfiguration von Microsoft Edge – inklusive Profilverwaltung, Datenschutzeinstellungen und Microsoft-365-Integration.

Wie schütze ich mein Team vor Tracking im Browser?

Aktiviere in Edge die Tracking-Verhinderung auf der Stufe „Ausgewogen“ oder „Streng“ – zu finden unter Einstellungen > Datenschutz, Suche und Dienste.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Schulungen zu Microsoft-Tools wie Edge an?

Ja. pirenjo.IT bietet am Standort Waiblingen Mitarbeiterschulungen zu Microsoft 365 und Edge an – damit dein Team die Funktionen direkt im Arbeitsalltag nutzen kann.

13 Maßnahmen für zuverlässige Cybersicherheit in deinem Unternehmen

Maßnahmen für Cybersicherheit in ihrem Unternehmen.

43 Prozent aller Cyberangriffe weltweit richten sich gegen kleine und mittlere Unternehmen. Das ist kein Zufall – und kein Grund zur Panik, aber ein klarer Grund zum Handeln.

Deine Cybersicherheit ernst zu nehmen ist keine Option, sondern eine Grundvoraussetzung. Wer das ignoriert, öffnet Kriminellen Tür und Tor – und riskiert nicht nur Datenverlust, sondern auch rechtliche Konsequenzen und bleibende Reputationsschäden.

Viele denken, Hacker zielen nur auf große Konzerne. Das stimmt nicht. Wer ein kleines oder mittelgroßes Unternehmen führt, verfügt über eine große Menge sensibler Daten – und oft über deutlich weniger Schutzmaßnahmen. Genau das macht KMU zum attraktiven Ziel.

Geraten diese Daten in die falschen Hände, kann dein Ruf schnell leiden – und der Zugang zu wichtigen Informationen ist plötzlich weg. Die gute Nachricht: Du kannst dieses Szenario verhindern. Die folgenden 13 Maßnahmen zeigen dir, wie du dein Unternehmen zuverlässig absicherst.

Die 13 Maßnahmen für zuverlässige Cybersicherheit

Viele Unternehmen investieren erst in Cybersicherheit, nachdem etwas passiert ist. Wer vorher handelt, spart nicht nur Geld – er schützt seinen Ruf.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Cloud-Sicherheit als aktive Entscheidung

Die Speicherung von Daten in der Cloud ist kostengünstig und praktisch – aber das bedeutet nicht, dass jede Plattform geeignet ist. Suche gezielt nach Angeboten, bei denen Sicherheitsfunktionen im Vordergrund stehen. Bewährte Optionen sind zum Beispiel Dropbox oder OneDrive.

Sicheres Netzwerk als Grundlage

Mobile Geräte, Computer und Laptops, die mit deinem Netzwerk verbunden sind, können ideale Angriffspunkte für Hacker sein. Die Absicherung all dieser Geräte durch strenge Authentifizierungsmaßnahmen ist ein wirksamer Weg, Cyberangriffe zu verhindern.

Verwende sichere WLAN- und Gerätepasswörter mit einer sinnvollen Mischung aus Buchstaben, Symbolen, Zahlen und Großbuchstaben. Wähle etwas, das du dir gut merken kannst – und mache Passworthinweise niemals öffentlich zugänglich. Ändere Passwörter mindestens einmal jährlich und setze sie sofort zurück, wenn ein Teammitglied das Unternehmen verlässt.

Welche 13 Maßnahmen sind für zuverlässige Cybersicherheit in einem Unternehmen am wichtigsten?

Die wichtigsten Maßnahmen umfassen sichere Cloud-Nutzung, starke Passwörter, Netzwerksicherheit, Multi-Faktor-Authentifizierung und regelmäßige Mitarbeiterschulungen. Wer diese Grundlagen konsequent umsetzt, reduziert das Risiko eines erfolgreichen Cyberangriffs deutlich.

Sind kleine und mittelgroße Unternehmen wirklich ein Ziel für Hacker?

Ja – 43 Prozent aller Cyberangriffe weltweit richten sich gegen KMU. Gerade kleinere Unternehmen verfügen oft über weniger Schutzmaßnahmen und sind deshalb ein attraktives Ziel.

Wie unterstützt pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart beim Thema Cybersicherheit?

pirenjo.IT betreut Unternehmen im Raum Stuttgart mit einem strukturierten IT-Sicherheitskonzept – von der Analyse bestehender Schwachstellen bis zur laufenden Überwachung der Systeme. Vereinbare ein erstes Gespräch, um deinen konkreten Schutzbedarf zu klären.

Wie oft sollte ich Passwörter in meinem Unternehmen ändern?

Ändere Passwörter mindestens einmal jährlich und sofort nach dem Ausscheiden eines Mitarbeitenden. Nutze einen Passwort-Manager, um den Überblick zu behalten.

Gibt es einen lokalen IT-Sicherheitspartner für Unternehmen in Waiblingen?

pirenjo.IT ist in Waiblingen ansässig und betreut Unternehmen im gesamten Rems-Murr-Kreis. Prüfe auf pirenjo.it, welche IT-Sicherheitsleistungen direkt vor Ort verfügbar sind.

11 wirksame Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz Ihrer Microsoft 365-Daten

Titel: So schützen Sie Ihre Microsoft 365-Daten.

Microsoft 365 ist eines der meistgenutzten Tools für Zusammenarbeit und Produktivität in kleinen und mittleren Unternehmen. Die Plattform bringt eine breite Palette an Schutzmechanismen mit – aber das bedeutet nicht, dass du automatisch vor Cyberangriffen geschützt bist.

Datenlecks, unbefugter Zugriff und Malware können dein System gefährden und Hackern ideale Einfallstore bieten. Wird dein Unternehmen Opfer eines solchen Angriffs, reichen die Folgen von Betriebsunterbrechungen bis hin zu ernsthaften Reputationsschäden. Dieser Artikel zeigt dir die 11 wirksamsten Sicherheitsmaßnahmen, mit denen du deine Microsoft 365-Daten gezielt absicherst.

Multi-Faktor-Authentifizierung als erste Verteidigungslinie

Wer sich nur auf Benutzername und Passwort verlässt, gibt Angreifern eine reelle Chance. Ein zweiter Faktor kostet fünf Minuten Einrichtung – und verhindert die meisten unbefugten Zugriffe.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Microsoft 365-Nutzer haben nur einen Faktor, um ihre Identität zu bestätigen, wenn sie Benutzername und Passwort verwenden. Leider halten sich viele Menschen nicht an strenge Passwortprotokolle – und setzen ihr Unternehmen damit der Gefahr unbefugter Zugriffe aus.

Die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) erhöht die Sicherheit durch einzigartige Passphrasen oder weitere Faktoren zur Identitätsverifikation. Der erste Schritt ist die Aktivierung von MFA. Der zweite ist die Aktivierung der Sicherheitsstandardeinstellungen (Security Defaults) – eine Microsoft-Funktion, die MFA in jedem Administratorkonto erzwingt.

Darüber hinaus lohnt es sich, MFA auch in allen Konten ohne Administratorberechtigung einzuführen. Denn auch diese Konten können Dienste und Anwendungen in deinem Netzwerk gefährden.

Sitzungszeitüberschreitung als stilles Sicherheitsnetz

Viele Mitarbeitende vergessen, sich bei ihren Konten abzumelden oder ihre Geräte zu sperren. Das gibt Hackern unbegrenzten Zugang zu Unternehmenskonten – und damit die Möglichkeit, deine Daten zu kompromittieren.

Session Timeouts lösen dieses Problem automatisch: Nutzer werden nach einer definierten Inaktivitätszeit abgemeldet. Kein offenes Fenster mehr für Angreifer, die ein unbeaufsichtigtes Gerät übernehmen wollen.

Öffentliche Kalender als unterschätztes Angriffsziel

Die gemeinsame Kalendernutzung erleichtert die Teamkoordination – kann aber dazu führen, dass Hacker Einblick in interne Abläufe erhalten oder bestimmte Personen gezielt ins Visier nehmen.

Ist dein Sicherheitsadministrator im Urlaub und diese Information öffentlich zugänglich, können Angreifer dieses Fenster gezielt nutzen. Schränke daher die öffentliche Freigabe von Kalendern konsequent ein.

Advanced Threat Protection gegen moderne Angriffsmethoden

Advanced Threat Protection (ATP) erkennt und wehrt hochentwickelte Bedrohungen ab, die Antiviren- und Firewall-Schutzmaßnahmen typischerweise umgehen. Es ermöglicht den Zugriff auf eine Datenbank, die in Echtzeit aktualisiert wird – sodass du Bedrohungen verstehst und Daten direkt in Analysen einbeziehen kannst.

ATP informiert dich über Angriffe, deren Schweregrad und die Methode, mit der sie gestoppt wurden – unabhängig von der Quelle. Besonders effektiv ist es bei der Abwehr von Phishing: Es stützt sich auf maschinelles Lernen und eine umfangreiche Datenbank bekannter Phishing- und Malware-Seiten.

Warnungsrichtlinien gezielt einsetzen

Mit Microsoft 365 kannst du Richtlinienbenachrichtigungen im Compliance Center einrichten, die auf die Sicherheitsanforderungen deines Unternehmens zugeschnitten sind. Deine Mitarbeitenden erhalten zum Beispiel automatisch Hinweise, wenn sie sensible Informationen an externe Kontakte versenden wollen.

Diese Warnungen schützen vor Datenlecks – und schulen dein Team gleichzeitig in sicheren Methoden der gemeinsamen Datennutzung.

Mobiler Zugriff als Sicherheitsrisiko ernst nehmen

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Dein Team greift regelmäßig per Smartphone auf geschäftliche E-Mails, Kontakte, Dokumente und Kalender zu – vor allem im mobilen Arbeiten. Die Absicherung dieser Geräte gehört deshalb zu den wichtigsten Maßnahmen im Datenschutz.

Die Verwaltungsfunktionen für Mobilgeräte von Microsoft 365 helfen dir dabei: Du kannst Sicherheitsrichtlinien, Berechtigungen und Einschränkungen zentral verwalten und sensible Daten von gestohlenen oder verlorenen Geräten aus der Ferne löschen. Mehr dazu, wie du mobile Geräte vor Cyberangriffen schützt, findest du in unserem Ratgeber.

Legacy-Authentifizierung als offenes Einfallstor

Ältere Protokolle unterstützen mehrere zentrale Sicherheitsfunktionen von Microsoft 365 nicht – darunter die Multi-Faktor-Authentifizierung. Das macht sie zu idealen Einfallstoren für Angreifer. Am besten deaktivierst du Legacy-Protokolle, um das Risiko zu minimieren.

Benötigt dein Team ältere Protokolle für bestehende E-Mail-Konten, musst du nicht alles auf einmal umstellen. Du kannst die Sperre auf Benutzer beschränken, die das Legacy-Protokoll nicht zwingend brauchen – und so dein Netzwerk Schritt für Schritt absichern. MFA gehört übrigens zu den 8 Best Practices, die dein IT-Dienstleister einhalten sollte.

Rollenbasierte Zugriffskontrolle als Datenschutzgrundlage

Die Zugriffsverwaltung ermöglicht es dir, den Fluss privater Informationen in deinem Unternehmen gezielt zu begrenzen. Du legst fest, welche Nutzer auf welche Daten zugreifen dürfen.

So verhinderst du zum Beispiel, dass einfache Teammitglieder Dateien auf Führungsebene lesen oder bearbeiten können. Kein unnötiges Risiko. Kein unkontrollierter Datenfluss.

Unified Audit Log als Frühwarnsystem

Das Unified Audit Log (UAL) bündelt Protokolle aus verschiedenen Microsoft 365-Diensten – darunter Azure AD, SharePoint Online, OneDrive und Microsoft Teams. Durch die Aktivierung erhält der Administrator Einblick in verdächtige Aktivitäten und Richtlinienverstöße.

Du kannst deine Protokolle zusätzlich in ein bestehendes SIEM-Tool (Security Information and Event Management) einbinden. Das verbindet Protokolldaten mit aktuellen Überwachungslösungen und verbessert die Gesamtsicherheit deiner Microsoft 365-Umgebung spürbar.

E-Mail-Verschlüsselung als letzte Schutzlinie

Verschlüsselung ist oft der letzte Ausweg bei einer Datenschutzverletzung. Greift jemand auf deine E-Mails zu, machen zuverlässige Verschlüsselungstools die Inhalte für Angreifer unlesbar.

Für Microsoft 365-Nutzer, die regelmäßig E-Mails und Dateien austauschen, ist diese Funktion kaum verzichtbar. Wer Daten teilt, sollte sie auch schützen.

Mitarbeitende als entscheidender Sicherheitsfaktor

Alle technischen Maßnahmen können ins Leere laufen, wenn der Mensch das schwächste Glied bleibt. Menschliche Fehler sind nachweislich die Hauptursache für die meisten Datenschutzverletzungen.

Plane deshalb regelmäßige Sicherheitsschulungen für dein Team. Sensibilisiere Mitarbeitende für potenzielle Bedrohungen und zeig ihnen, wie sie im Ernstfall handeln sollen. Das gilt besonders beim Onboarding neuer Kolleginnen und Kollegen: Sie sollten eine gründliche Awareness-Schulung durchlaufen, bevor sie Zugang zu sensiblen Daten und Unternehmensgeräten erhalten.

Lass den Datenschutz in deinem Unternehmen nicht dem Zufall. Die Maßnahmen aus diesem Artikel verringern Sicherheitsbedrohungen drastisch – aber nur, wenn sie konsequent umgesetzt werden. Wir von pirenjo.IT helfen dir dabei, deine Microsoft 365-Umgebung gezielt abzusichern. Melde dich für ein 15-minütiges, unverbindliches Gespräch.

Welche Microsoft 365-Sicherheitsmaßnahme hat den größten Effekt?

Die Aktivierung der Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) verhindert laut Microsoft über 99 Prozent aller automatisierten Angriffe auf Konten. Sie ist einfach einzurichten und sofort wirksam.

Was passiert mit Daten auf einem gestohlenen Firmenhandy, das Microsoft 365 nutzt?

Über die Mobile Device Management-Funktionen von Microsoft 365 kannst du sensible Daten auf verlorenen oder gestohlenen Geräten aus der Ferne löschen – vorausgesetzt, das Gerät ist vorab in der Verwaltung registriert.

Können Unternehmen in Stuttgart Microsoft 365 DSGVO-konform einsetzen?

Ja – mit den richtigen Einstellungen, Datenspeicherort in der EU und einem Auftragsverarbeitungsvertrag mit Microsoft ist ein DSGVO-konformer Betrieb möglich. Unternehmen im Raum Stuttgart sollten das gemeinsam mit einem lokalen IT-Dienstleister prüfen.

Wie oft sollten Sicherheitsschulungen für Microsoft 365-Nutzer stattfinden?

Mindestens einmal pro Jahr – besser quartalsweise, da sich Angriffsmethoden wie Phishing kontinuierlich weiterentwickeln. Neue Mitarbeitende sollten vor dem ersten Datenzugriff geschult werden.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen Unterstützung bei der Absicherung von Microsoft 365?

Ja – pirenjo.IT betreut KMU im Raum Waiblingen und der gesamten Region Stuttgart bei der Einrichtung, Härtung und laufenden Überwachung ihrer Microsoft 365-Umgebung. Melde dich für ein unverbindliches Erstgespräch.

Verbessere dein Servermanagement mit diesen 8 Tipps

Servermanagement verbessern - Sauberer Serverraum

Auch wenn deine Server auf dem neuesten Stand der Technik sind, kann ihre Effizienz mit der Zeit nachlassen. Ihre Verwaltung ist der Schlüssel zur Optimierung deiner Geschäftsabläufe.

Zahlreiche Unternehmen verlassen sich auf Server für verschiedene IT-Aufgaben wie Anwendungen, E-Mails, Hosting von Websites und Datenspeicherung. Obwohl viele Unternehmen zu cloudbasierten Diensten mit ausgelagerten Rechenzentren übergegangen sind, sind viele immer noch auf eigene Server angewiesen.

Die Verwaltung deiner Server kann die Leistung deines Teams optimieren, indem sie es in die Lage versetzt, komplexe Aufgaben schneller zu erledigen. Außerdem kannst du so Probleme frühzeitig erkennen, bevor sie aus dem Ruder laufen und dein Unternehmen gefährden. Die folgenden acht Tipps zeigen dir, wie du dein Servermanagement konkret verbesserst.

Die 8 Tipps für besseres Servermanagement

Wer Server nur dann anfasst, wenn etwas brennt, zahlt dreimal: einmal für den Ausfall, einmal für die Reparatur, und einmal für den Vertrauensverlust bei seinen Kunden.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Server richtig montieren

Kleine Unternehmen müssen oft kurzfristigen Belangen Vorrang vor langfristigen Plänen einräumen, weil sie mit knappen Budgets arbeiten müssen. Das zeigt sich insbesondere bei der Serververwaltung.

Wenn du deine Server zum ersten Mal einrichtest, könnte es verlockend sein, sie in der Nähe deiner Arbeitsplätze anzuschließen. Das kann jedoch deiner Hardware schaden.

Die Montage deiner Server in Racks ist eine viel bessere Lösung. So können sie vor Unfällen in stark frequentierten Bereichen, Stolperfallen, verschütteten Flüssigkeiten und Schmutz geschützt werden. Serverschränke helfen dabei, die Hardware sicher und zugänglich zu organisieren – das erleichtert Verwaltung und Reinigung und begrenzt die Belastung durch regelmäßige Abnutzung im Büro.

Eine weitere wichtige Überlegung ist, bei der Installation deiner Server für die Zukunft zu planen. Achte bei der Auswahl eines Racks darauf, dass genügend Platz für die Erweiterung deiner Hardware vorhanden ist. Wer heute halbleere Racks hat, spart sich in ein paar Jahren den kompletten Austausch.

Server vom Hauptarbeitsbereich trennen

Je nach Servertyp können sie im Betrieb ziemlich laut werden. Darüber hinaus können sie wertvolle Hardware enthalten. Daher solltest du sie räumlich von den Arbeitsräumen trennen.

Wenn du dir keinen eigenen Serverraum leisten kannst, investiere in sichere Rack-Halterungen mit integrierter Schalldämmung.

Hardware regelmäßig warten

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Durch die stetige Überwachung der wichtigsten Komponenten deines Servers kannst du Problemen vorbeugen. Die Wartung der Hardware spielt eine zentrale Rolle bei der Serververwaltung – ohne verlässliche Hardware sinkt deine Produktivität drastisch.

Die CPU ist das Herzstück deines Servers und führt alle Berechnungen für laufende Programme durch. Du musst sie ständig überwachen, um eine Überbeanspruchung zu vermeiden. Wenn sie nahe an 100 % ihrer Leistung arbeitet, können deine Teammitglieder aufgrund von Verlangsamungen keine zusätzlichen Aufgaben ausführen. Möglicherweise sind Chip-Upgrades oder ein Leistungstuning erforderlich, um die Belastung zu mindern.

Beim RAM gilt: Je mehr Arbeitsspeicher du hast, desto höher ist die Leistung deines Geräts. Überwache die Nutzung des Arbeitsspeichers genau und füge mehr RAM hinzu, wenn die Kapazität fast erschöpft ist.

Das Festplattenlaufwerk ist der permanente Speicher deines Servers. Es speichert deine Daten und Programme, aber seine Leistung kann bei übermäßiger Nutzung abnehmen. Zu einer ordnungsgemäßen Festplattenverwaltung gehört es, den verfügbaren Speicherplatz im Auge zu behalten, unnötige Dateien zu löschen, neue Laufwerke zu installieren oder cloudbasierte Lösungen einzubeziehen.

Kühlung nicht vernachlässigen

Du erwartest von deinen Servern, dass sie schnell arbeiten – aber die einzige Möglichkeit, das zu gewährleisten, ist optimale Bedingungen zu schaffen. Das heißt: Konzentriere dich zuerst auf die Kühlung. Überschüssige Wärme verkürzt die Lebensdauer deiner Hardware drastisch.

Am besten betreibst du dein Kühlsystem außerhalb des Gebäudes. Wenn du einen Stromausfall hast oder die zentrale Klimaanlage nachts nicht funktioniert, brauchst du eine Kühllösung, die mit Notstrom betrieben werden kann.

Software verwalten und überwachen

Auch die für deinen Server verwendete Software muss regelmäßig gewartet werden. Das Wichtigste ist, dass du regelmäßig Updates durchführst und alte Software löschst, um die Leistung zu verbessern. Deine Server werden besser funktionieren, und es gibt weniger Schwachstellen, die Cyberkriminelle ausnutzen können, um auf dein Netzwerk zuzugreifen.

Geräte ordentlich verkabeln

Die Menge an Kabeln in deiner Servereinrichtung kann überwältigend sein, besonders wenn du keine technische Erfahrung hast. Das Durcheinander zu sortieren verbessert nicht nur die Sauberkeit, sondern erhöht auch die Tauglichkeit deines Servers für zukünftige Modernisierungen.

Denk daran, alle Kabel, die du entfernst, neu anordnest oder verlegst, ordentlich zu beschriften und zu gruppieren. Auf diese Weise vermeidest du Unordnung.

Sicherheit konsequent umsetzen

Server können anfällig für Cyberangriffe sein. Deshalb ist es so wichtig, ein sicheres System zu unterhalten. Installiere und aktualisiere Antiviren-Software – im Idealfall einen Managed Antivirus. Unterbinde nicht genehmigten Datenverkehr mit Hilfe von Firewalls und verwende eine zuverlässige Zugangskontrollsoftware oder strenge Passwortrichtlinien.

Weise deine Benutzer an, Passwörter regelmäßig zu ändern, und verschlüssele externe Netzwerke und Datenspeicher. Die Einbindung von SIEM-Tools (Security Information and Event Management) hilft dir dabei, potenzielle Bedrohungen durch Analyse und Auswertung von Sicherheitsprotokollen frühzeitig zu erkennen und zu verstehen.

Daten regelmäßig sichern

Der letzte Teil einer guten Serververwaltung besteht darin, deine Daten regelmäßig zu sichern. Der Verlust von Informationen kann katastrophale Folgen haben, deinem Ruf schaden und am Ende sogar deine Kunden vergraulen. Daher ist eine gute Backup-Strategie unerlässlich.

Neben der Sicherung von Serversoftware und -hardware solltest du auch ein Backup für deine Stromversorgung haben, um Datenverluste bei Stromausfällen zu vermeiden. Außerdem kannst du verschiedene Tools integrieren, um Backups, Wiederherstellungen und die Statusüberwachung zu beschleunigen.

Suche nach Software, die sowohl deine IT-Architektur als auch dein Betriebssystem abdeckt. Sie muss mit allen Systemen und Anwendungen funktionieren, die du derzeit hast oder zu installieren planst. Außerdem sollte sie Serverprobleme mit leistungsstarken Analysefunktionen effizient diagnostizieren können.

Mehr dazu, wie du deine Daten langfristig absicherst, findest du in unserem Artikel zu Backup-Strategien für KMU. Wer zusätzlich die IT-Sicherheit rund um seinen Server stärken möchte, findet bei den IT-Sicherheitsmaßnahmen für kleine Unternehmen einen guten Einstieg.

Wie oft sollte ich die Hardware meines Servers warten?

Plane mindestens alle 6 Monate eine vollständige Hardware-Inspektion ein – dazu gehören CPU-Auslastung, RAM-Kapazität und Festplattenzustand. Kritische Komponenten wie Lüfter und Kühlsystem solltest du monatlich im Monitoring im Blick behalten.

Was passiert, wenn ich Server-Updates zu lange aufschiebe?

Veraltete Software hinterlässt Sicherheitslücken, die Angreifer gezielt ausnutzen. Ein ungepatchter Server kann innerhalb von Stunden kompromittiert werden – regelmäßige Updates sind daher keine Option, sondern Pflicht.

Kann pirenjo.IT das Servermanagement für Unternehmen in Stuttgart übernehmen?

Ja, pirenjo.IT betreut Unternehmen im Raum Stuttgart mit vollständigem Managed Server Management – von der Überwachung über Updates bis hin zur Backup-Strategie. Nimm einfach Kontakt auf für ein unverbindliches Erstgespräch.

Welche Backup-Strategie ist für Server empfehlenswert?

Die 3-2-1-Regel hat sich bewährt: 3 Kopien deiner Daten, auf 2 verschiedenen Medien, davon 1 an einem externen Standort oder in der Cloud. So bist du auch bei Hardwareausfall oder Ransomware abgesichert.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Unterstützung bei der physischen Server-Einrichtung an?

Ja, pirenjo.IT unterstützt Unternehmen in Waiblingen und dem Rems-Murr-Kreis bei der physischen Server-Installation – inklusive Rack-Montage, Verkabelung und Planung für zukünftige Erweiterungen. Ruf einfach an oder schreib uns.

Wie du dein VPN auswählst, um den Schutz vor Cyberangriffen zu erhöhen

Schutz vor Cyberangriffe wird durch auswaählen eines VPN verbessert.

Öffentliche Netzwerke setzen dein Unternehmen echten Sicherheitsbedrohungen aus. Ein VPN kann diese Bedrohungen erheblich verringern – wenn du das richtige wählst.

Viele Unternehmen verlassen sich für die Kommunikation und den Datenaustausch auf öffentliche Netze. So lassen sich Kosten sparen und Mittel anderweitig einsetzen. Damit entstehen aber auch ernsthafte Sicherheitsprobleme.

Der Netzbetreiber könnte die Aktivitäten überwachen und dadurch Zugang zu Kundendaten, E-Mails und wichtigen Dateien erhalten. Sensible Informationen geraten in die falschen Hände – und der Ruf deines Unternehmens steht auf dem Spiel. Verlust des Zugangs zu Bankkonten, Kreditkarten und wichtigen Ressourcen ist eine weitere reale Gefahr.

Dieses Risiko entsteht, sobald ein Teammitglied eine Verbindung zu einem öffentlichen Netzwerk herstellt. Um es zu beseitigen, brauchst du ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) oder ein sicheres globales Netzwerk (SGN). Beide bieten Online-Anonymität und Schutz der Privatsphäre, damit deine Geschäfte vor neugierigen Blicken geschützt bleiben. Die folgenden 10 Faktoren zeigen dir, worauf es bei der Auswahl wirklich ankommt.

Die 10 Faktoren bei der VPN-Auswahl

Wer ein VPN nur nach Preis auswählt, kauft sich eine Scheinsicherheit. Die entscheidenden Faktoren sind Protokoll, Logging-Politik und Notausschalter – nicht das monatliche Abo.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Serverstandort als erster Auswahlfilter

Der Standort deiner VPN- oder SGN-Server ist aus mehreren Gründen wichtig. Je größer die Entfernung zwischen Server und Unternehmen, desto wahrscheinlicher sind Latenzprobleme. Wähle daher den nächstgelegenen Server, um ein flüssiges Surferlebnis zu gewährleisten.

Darüber hinaus kann ein VPN oder SGN vom gleichen Standort wie die benötigten Inhalte geografische Beschränkungen überwinden. Wenn deine Arbeit Recherchen im Vereinigten Königreich erfordert, such gezielt nach Servern aus diesem Land.

Kostenlose VPNs als Sicherheitsrisiko

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Die Nutzung kostenloser VPNs oder SGNs mag verlockend sein – aber sie bieten ein mangelhaftes Erlebnis. Sie können dich von deinen Internetaktivitäten ausschließen und sind oft voll mit störender Werbung.

Es ist deutlich besser, in eine kostenpflichtige Plattform zu investieren. Diese verfügen über leistungsstarke Funktionen, eine größere Anzahl von Servern und Konfigurationen, die deine Sicherheit erheblich erhöhen.

Gerätekompatibilität als Grundvoraussetzung

Ein weiteres Detail, das du berücksichtigen solltest, ist die Kompatibilität deines VPN oder SGN. In den meisten Fällen brauchst du eine Software, die mit mehreren Geräten zusammenarbeitet – Smartphone, Laptop und Tablet. Andernfalls wird die plattformübergreifende Arbeit eingeschränkt.

Kapazitäten realistisch einschätzen

Bevor du dich für ein VPN oder SGN entscheidest, bestimme die Datenmenge, die du benötigst. Wähle eine Lösung, die ausreichend Datenvolumen bereitstellt, wenn deine Aktivitäten viele Online-Ressourcen erfordern.

Überprüfe außerdem die Anzahl der verfügbaren Server. Je höher die Zahl, desto effizienter unterstützt deine Plattform ressourcenintensive Aufgaben.

Protokollunterstützung entscheidet über das Sicherheitsniveau

Protokolle sind Regeln, die die Verbindungen zwischen dem Client auf deinem Gerät und dem Server festlegen. Zu den am häufigsten verwendeten gehören PPTP, OpenVPN, IPSec, SSL, SSH und SSTP. Jedes dieser Protokolle bietet unterschiedliche Geschwindigkeiten und Sicherheitsniveaus – beides ist für dein Unternehmen entscheidend.

OpenVPN beispielsweise ist ein Open-Source-Protokoll und eine der sichersten Optionen für Unternehmen. Es arbeitet mit 256-Bit-Verschlüsselung und fortschrittlichen Chiffren und bietet soliden Schutz vor Cyberangriffen. Außerdem ist es hervorragend mit Firewalls kompatibel.

Datenprotokollierungsrichtlinien genau prüfen

VPNs und SGNs protokollieren Benutzerdaten, um den Kundensupport zu optimieren und verfügbare Verbindungen zu begrenzen. Überlege dabei, welche Informationen gespeichert werden. In den meisten Fällen sind das Sitzungsdauer und IP-Adressen – manche Anbieter erfassen aber auch verwendete Software, heruntergeladene Dateien und besuchte Webseiten.

Lies unbedingt die Richtlinien zur Datenprotokollierung, um festzustellen, welche Informationen die App speichert. Prüfe auch, ob das Unternehmen transparent kommuniziert. Wer ausweicht oder verschleiert, scheidet als Anbieter aus.

Kill Switch als letztes Sicherheitsnetz

Keine Cybersicherheitsmaßnahme ist ausfallsicher – VPNs und SGNs sind da keine Ausnahme. Überlastete Plattformen können IP-Leaks auslösen, die deine private Verbindung unterbrechen und deine wahre Adresse offenlegen.

Such daher nach Plattformen mit einem eingebauten „Kill Switch“. Er unterbricht den Internetzugang deiner Geräte bei IP-Leaks sofort. Der Kill Switch stoppt die Übertragung unverschlüsselter Informationen und verhindert, dass Cyberkriminelle an deine Daten gelangen.

Regelmäßige Updates als Qualitätsmerkmal

Dein VPN- oder SGN-Anbieter muss regelmäßig Updates bereitstellen, damit du deine Aufgaben sicher und effizient ausführen kannst. Wenn die Update-Häufigkeit auf der Website nicht offen angegeben ist, prüfe, wann die letzte Aktualisierung im App Store stattgefunden hat. Das gibt dir einen konkreten Anhaltspunkt.

Zentrales Management für IT-Administratoren

Durch zentrale Verwaltung kannst du die VPN- oder SGN-Verteilung einfacher steuern und Zugriffsberechtigungen sowie Benutzerkonten verwalten. Die besten Anwendungen bieten sogar gateway- oder rollenbasierte Zugriffsverwaltung. Damit greifen Nutzer nur auf die Netzwerksegmente zu, die sie für ihre Aufgaben tatsächlich brauchen.

IT-Administratoren sollten außerdem die Kontrolle über die Konsole haben – also Konten anlegen und löschen sowie verbundene Geräte prüfen können. Besonders nützlich ist IP-Whitelisting: Damit genehmigst du gezielt die IP-Adressen deines Unternehmens, sodass nur Mitglieder mit verifizierter IP auf Unternehmensressourcen zugreifen können.

Kundensupport als unterschätzter Faktor

Der Kundensupport ist vielleicht der wichtigste Faktor überhaupt. Dein Anbieter sollte über verschiedene Kanäle wie Telefon, Live-Chat und E-Mail gut erreichbar sein. Nur so kannst du den Entwickler schnell über Probleme informieren – zum Beispiel, wenn das Netzwerk ausfällt und wiederhergestellt werden muss.

Die meisten Kundensupport-Teams sind gut erreichbar, aber überprüfe das gezielt durch aktuelle Kundenrezensionen. Mehr zur Absicherung deiner Online-Konten über das VPN hinaus findest du im Artikel Wie du deine Onlinekonten vor Angriffen schützen kannst.

Schutz vor Cyberangriffen mit einem bombensicheren VPN

Die digitale Welt ist voller Herausforderungen, besonders wenn dein Unternehmen öffentliche Netze nutzt. Ein Datenverlust kann jederzeit eintreten – und Konkurrenten gewinnen die Oberhand, während dein Ruf Schaden nimmt.

Der Wechsel zu einem VPN oder SGN ist eine der klügsten Investitionen, die du tätigen kannst. Finde eine Lösung mit verlässlichen Sicherheitsfunktionen, erreichbarem Kundensupport und den richtigen Konfigurationen für deinen Betrieb. Welche weiteren IT-Sicherheitsmaßnahmen für KMU sinnvoll sind, zeigt dieser Überblick.

Wenn du ein kurzes, unverkrampftes Gespräch wünschst, um deine Cybersicherheit zu besprechen und potenzielle Risiken zu identifizieren, melde dich noch heute. Die IT-Experten von pirenjo.IT freuen sich auf dich!

Was ist der Unterschied zwischen einem VPN und einem SGN?

Ein VPN (Virtual Private Network) verschlüsselt den Datenverkehr zwischen Gerät und Server, während ein SGN (Secure Global Network) zusätzlich auf globale Netzwerkinfrastruktur mit erweiterten Sicherheitsfunktionen setzt. Für die meisten KMU ist ein gut konfiguriertes VPN der pragmatische Einstieg.

Welches VPN-Protokoll ist für Unternehmen am sichersten?

OpenVPN gilt als eine der sichersten Optionen: Es arbeitet mit 256-Bit-Verschlüsselung, ist Open Source und kompatibel mit den meisten Firewalls. Achte beim Anbieter darauf, dass OpenVPN aktiv unterstützt und regelmäßig aktualisiert wird.

Welchen VPN-Anbieter empfiehlt pirenjo.IT für Unternehmen im Raum Stuttgart?

Wir empfehlen keinen pauschalen Anbieter, sondern prüfen gemeinsam mit Unternehmen im Raum Stuttgart, welche Lösung zu Betriebsgröße, Gerätestruktur und Sicherheitsanforderungen passt. Ein kurzes Erstgespräch reicht oft, um Klarheit zu schaffen.

Reicht ein VPN aus, um ein Unternehmen vor Cyberangriffen zu schützen?

Ein VPN ist ein wichtiger Baustein, ersetzt aber kein vollständiges Sicherheitskonzept. Ergänzend brauchst du Firewalls, Endpoint-Schutz, regelmäßige Updates und ein geschultes Team.

Kann pirenjo.IT in Waiblingen bei der VPN-Einrichtung helfen?

Ja – als IT-Systemhaus in Waiblingen richtet pirenjo.IT VPN-Lösungen für KMU ein, kümmert sich um Konfiguration, Nutzerverwaltung und laufende Wartung. Melde dich für ein unverbindliches Erstgespräch.

Wie du deine mobilen Geräte vor Cyberangriffen schützt

Titelbild - Mobile Geräte vor Cyberangriffen schützen

Mobile Geräte sind strukturell unsicherer als Desktop-Systeme. Anti-Malware-Lösungen für Smartphones und Tablets erreichen nicht die Schutztiefe, die auf stationären Systemen möglich ist – und genau das machen Cyberkriminelle gezielt zum Einfallstor.

Dabei enthalten die mobilen Geräte deiner Mitarbeitenden längst mehr als Telefonnummern und Kontakte. E-Mails, Passwörter, Kontozugänge und Unternehmensdaten liegen dort – oft ohne angemessenen Schutz. Dieser Artikel zeigt dir, welche 9 Maßnahmen die Sicherheit mobiler Geräte im Unternehmenseinsatz konkret verbessern.

Die 9 Best Practices für sichere mobile Geräte

Wer mobile Geräte nicht genauso konsequent absichert wie Desktop-Systeme, öffnet Angreifern eine Tür, die rund um die Uhr erreichbar ist.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Zuverlässige Sicherheitsrichtlinien als Fundament

Bevor du Tablets oder Smartphones an deine Teams ausgibst, solltest du eine wirksame Nutzungsrichtlinie erstellen. Definiere Regeln für die zulässige Nutzung und lege Konsequenzen für Verstöße fest.

Deine Mitarbeitenden müssen sich der Sicherheitsrisiken bewusst sein – und wissen, dass sie die erste Verteidigungslinie gegen Cyberkriminalität sind. Wer das versteht, handelt anders als jemand, der einfach ein Gerät in die Hand bekommt.

Wenn du deinem Team erlaubst, persönliche Geräte für geschäftliche Zwecke zu nutzen, brauchst du außerdem eine BYOD-Richtlinie (Bring Your Own Device). Diese sollte Anforderungen für die Installation und Fernlöschung von Software abdecken und Schulungspflichten zur Nutzung drahtloser Netzwerke definieren. Automatische Sperrregeln bei Inaktivität, Protokolle für verlorene und gestohlene Geräte sowie Anforderungen an Datensicherung und Antiviren-Software gehören ebenfalls dazu.

Betriebssystem-Updates als aktiver Schutz

Die Aktualisierung von Android- und iOS-Betriebssystemen verbessert nicht nur die Benutzerfreundlichkeit – ihre wichtigste Rolle besteht in der Behebung von Sicherheitslücken. Installiere Updates deshalb, sobald der Hersteller sie veröffentlicht.

Wer Updates verzögert, gibt Angreifern Zeit. Veraltete Betriebssysteme sind bekannte Ziele – und Kriminelle nutzen genau diese Lücke systematisch aus.

Kennwortschutz als Mindestandard

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Ein komplexes Passwort oder eine PIN kann Cyberkriminelle daran hindern, auf mobile Geräte zuzugreifen. Neben alphanumerischen Kombinationen kannst du auch Gesichts- oder Fingerabdruckerkennung einsetzen – je nachdem, was für deine Mitarbeitenden praktikabel ist.

Entscheidest du dich für Ziffern und Buchstaben, gib die Kombination nicht an Personen außerhalb deines Unternehmens weiter. Achte außerdem darauf, dass deine Mitarbeitenden sie nicht auf dem Gerät selbst speichern. Unbeschriftete Ordner oder physische Notizen an einem sicheren Ort sind deutlich sicherer.

Nur Business-Apps – konsequent

Laxe Download-Richtlinien erlauben Teammitgliedern, nicht arbeitsbezogene Apps zu installieren. Das klingt harmlos – aber viele dieser Apps sind bekannt für schädliche Werbecodes und andere Bedrohungen. Gib deinen Mitarbeitenden klar vor, dass sie ausschließlich die für ihre Aufgaben erforderlichen Apps herunterladen und nutzen dürfen.

Wer App Fatigue kennt, weiß: zu viele Apps bedeuten mehr Angriffsfläche – nicht mehr Produktivität.

Öffentliche WLAN-Netzwerke meiden

In Notfällen muss dein Team vielleicht öffentliche WLAN-Netzwerke nutzen, um wichtige E-Mails zu versenden oder eine Besprechung zu planen. Die Verbindung zu solchen Netzwerken kann jedoch dazu führen, dass vertrauliche Unternehmensdaten an Cyberkriminelle weitergegeben werden, die dasselbe Netzwerk nutzen.

Der einfachste Weg: ein qualitativ hochwertiger Internettarif mit Roaming-Diensten für Außendienstmitarbeitende. Ist das nicht möglich, schafft ein seriöses virtuelles privates Netzwerk (VPN) oder ein sicheres globales Netzwerk (SGN) Abhilfe. Es stellt direkte, verschlüsselte Verbindungen her – unabhängig davon, über welches Netzwerk du gerade erreichbar bist.

Telefonortung und Fernlöschung aktivieren

Der Verlust eines vom Unternehmen bereitgestellten mobilen Geräts ist ärgerlich – aber kein Datenschutzdesaster, wenn die richtigen Vorkehrungen getroffen sind. Die Aktivierung von Android „Mein Gerät finden“ oder „Mein iPhone suchen“ auf iOS hilft dabei, verlorene Smartphones zu lokalisieren. Einige Programme ermöglichen außerdem die Fernlöschung aller Daten auf gestohlenen Geräten.

Die Installation dauert wenige Minuten und verschafft echte Sicherheit. Selbst wenn ein Mitarbeitender das Gerät verliert, kommen Cyberkriminelle so deutlich schwieriger an die Inhalte.

MDM als zentrale Schaltstelle

Mobile Device Management (MDM) ist eine bewährte Möglichkeit, persönliche und geschäftliche Informationen zu trennen und gleichzeitig Sicherheitsmaßnahmen auf allen Geräten durchzusetzen. Cloudbasierte MDM-Software ist dabei in der Regel die günstigste, flexibelste und am einfachsten zu verwaltende Option.

Mit den meisten Plattformen kannst du Geräteinformationen auslesen, Anwendungen aktualisieren und verwalten sowie Geräte konfigurieren. Nutzungsbeschränkungen, Datenverschlüsselung, sichere Passwortanforderungen und das Einrichten von Containern, die persönliche Daten von Unternehmensdaten trennen, kommen ebenfalls dazu. Im Ernstfall lässt sich der Inhalt auch aus der Ferne löschen.

Nachrichten sorgfältig prüfen

Cyberkriminelle setzen häufig SMS-Phishing ein, um dein Team dazu zu bringen, auf gefährliche Links zu klicken. Sie geben sich dabei als vertrauenswürdige Personen oder Institutionen aus und fordern Mitarbeitende auf, vertrauliche Informationen weiterzugeben.

Stoßen deine Mitarbeitenden auf solche Nachrichten, sollten sie diese löschen oder sofort die IT-Abteilung informieren. Noch besser: die SMS gar nicht erst öffnen und den Absender direkt blockieren.

Blockieren und Whitelisting als letzte Sicherheitsebene

Nicht jeder Angriff passiert absichtlich. Ein Teammitglied bemerkt vielleicht nicht, dass es eine bösartige App herunterlädt – und gibt damit Angreifern Zugriff auf Gerätedaten. Durch Blockieren und Whitelisting legst du fest, welche Websites und Apps als sicher gelten und welche nicht.

Das Sperren bestimmter Anwendungen gibt deiner IT-Abteilung Kontrolle und löst automatisch einen Alarm aus, wenn jemand versucht, auf gesperrte Apps zuzugreifen. Whitelists heben hervor, welche Tools dein Team bevorzugt nutzen soll – anstatt auf Social-Media-Apps oder andere nicht arbeitsbezogene Software zurückzugreifen.

Wachsam bleiben – auch außerhalb des Büros

Wer nur Desktop-Computer und Laptops absichert, lässt eine der größten Angriffsflächen offen. Deine Mitarbeitenden senden E-Mails, greifen auf Konten zu und tauschen vertrauliche Informationen über ihre mobilen Geräte aus – täglich und von überall.

Strenge Nutzungsrichtlinien, konsequente Technik und klare Kommunikation machen Smartphones und Tablets deines Teams praktisch unangreifbar für Datendiebstahl. Wie du deine Onlinekonten zusätzlich vor Angriffen schützt, zeigt dir ein separater Artikel. Nimm Kontakt zu den Experten von pirenjo.IT auf, um potenzielle Sicherheitsrisiken in deinem Unternehmen zu erkennen und zu beseitigen.

Welche BYOD-Richtlinien sollte ein Unternehmen für mobile Geräte festlegen?

Eine BYOD-Richtlinie sollte mindestens Fernlöschrechte, Passwortanforderungen, Antiviren-Pflicht und klare Protokolle für verlorene Geräte enthalten. Schulungen zur sicheren Nutzung öffentlicher Netzwerke gehören ebenfalls dazu.

Was ist Mobile Device Management (MDM) und wann lohnt es sich?

MDM-Software erlaubt es, Unternehmensgeräte zentral zu verwalten, zu konfigurieren und im Ernstfall aus der Ferne zu löschen. Ab etwa 10 mobilen Geräten im Unternehmenseinsatz rechnet sich der Einsatz in der Regel.

Können Unternehmen in Stuttgart ihre mobilen Geräte extern absichern lassen?

Ja – pirenjo.IT betreut Unternehmen aus Stuttgart und dem Großraum bei der Einrichtung von MDM, VPN und Sicherheitsrichtlinien für mobile Geräte. Frag direkt nach einem unverbindlichen Erstgespräch.

Wie gefährlich ist SMS-Phishing für Unternehmen wirklich?

SMS-Phishing ist eine der am häufigsten unterschätzten Angriffsmethoden, weil Mitarbeitende auf mobilen Geräten weniger aufmerksam sind als am Arbeitsplatz-PC. Klare Meldeprozesse und Schulungen reduzieren das Risiko deutlich.

Welche Unterstützung bietet pirenjo.IT für Unternehmen in Waiblingen bei der Absicherung mobiler Geräte?

pirenjo.IT unterstützt Unternehmen in Waiblingen und dem Rems-Murr-Kreis bei der Einführung von MDM-Lösungen, der Erstellung von BYOD-Richtlinien und der Schulung von Mitarbeitenden zu sicherer Gerätenutzung. Melde dich für ein erstes Gespräch.

7 unterschätzte Office 365 Tools, die dein Unternehmen nach vorne bringen

Daumen hoch für die 7 unterschätzten Office 365 Tools.

Office 365 steckt voller Tools, die in den meisten Unternehmen kaum jemand kennt – und noch weniger nutzt. Dabei steckt genau dort ein Großteil des Produktivitätspotenzials.

Kohler, der Hersteller von Küchen- und Badarmaturen, hat das in der Pandemie erlebt. Als die meisten Mitarbeitenden plötzlich remote arbeiteten, half Office 365 dabei, personalisierte Schulungen aufzubauen, über 400 Terabyte an Verzeichnissen über SharePoint zu bewegen und Teams so einzusetzen, dass Fachleute weltweit gemeinsam Markteinblicke gewinnen konnten. Das Ergebnis war eine neue Kultur der Agilität. Und das funktioniert nicht nur für Konzerne.

Die folgenden 7 Tools aus Office 365 werden in kleinen und mittleren Unternehmen regelmäßig übersehen – obwohl sie täglich Zeit sparen könnten.

7 unterschätzte Office 365 Tools im Überblick

Power Automate ist eines der Tools, das unsere Kunden am häufigsten unterschätzen – bis sie es zum ersten Mal produktiv einsetzen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Power Automate als stiller Produktivitätstreiber

Mit Microsoft Power Automate kannst du Arbeitsabläufe über verschiedene Anwendungen hinweg automatisieren. Du kannst das Programm mit Sofortnachrichten und E-Mail-Benachrichtigungen verbinden, Dateien aus verschiedenen Anwendungen synchronisieren oder sie von einer Plattform auf eine andere kopieren.

Wenn du zum Beispiel ein SharePoint-Formular ausfüllst, kannst du mit Power Automate automatisch einen Lead in Dynamics 365 erstellen. Das Beste daran: das Tool ist nicht auf Microsoft-Dienste beschränkt. Du kannst damit auch Daten aus Facebook extrahieren oder Dateien in Dropbox hochladen.

Das Ergebnis ist eine höhere Produktivität durch verbesserte Verknüpfungen. Wer manuelle Routinen hat, verliert Zeit. Wer sie automatisiert, gewinnt sie zurück.

Teams als zentraler Arbeitsraum

Microsoft Teams ist ein zentraler Ort für Meetings, Sharing und Chats für dein Team. Diese cloudbasierte Plattform kombiniert Notizen, Dateien, Konferenzen und verschiedene Apps in Echtzeit.

Das Programm verbessert die Zusammenarbeit, indem es Menschen, Inhalte und Gespräche in einem einzigen zentralen Bereich zusammenführt. Es lässt sich in Office 365-Anwendungen integrieren und bietet eine sichere globale Cloud.

Alle Mitglieder können Bearbeitungen in PowerPoint-Präsentationen in Echtzeit verfolgen und über das Chat-Fenster Feedback geben. Teams unterstützt außerdem die plattformübergreifende Zusammenarbeit – du kannst auf deinem Telefon, Tablet oder Computer arbeiten.

To-Do für den strukturierten Arbeitstag

Microsoft To-Do ist eine intelligente Plattform zur Aufgabenverwaltung, die die Planung des gesamten Tages erleichtert. Du kannst Listen für fast alles erstellen – für Projekte zu Hause, für die Arbeit und für den Einkauf.

Mit To-Do behältst du den Überblick über Erinnerungen, Notizen und Fälligkeitsdaten. Du kannst diese Listen nicht nur im Browser abrufen, sondern auch auf Android-Telefonen, iPhones und Windows-10-Geräten.

MyAnalytics als Spiegel der eigenen Arbeitsgewohnheiten

Viele Mitarbeitende verbringen einen Großteil ihrer Zeit in Besprechungen, am Telefon und mit E-Mails – ohne dabei besonders produktiv zu sein. MyAnalytics setzt genau hier an. Das Tool steigert die Effizienz, indem es zwei Faktoren analysiert: mit wem Nutzer ihre Zeit verbringen und wie sie sie verbringen.

Mithilfe zuverlässiger Analysen schlägt das Tool vor, wie du produktiver arbeiten kannst – zum Beispiel indem du weniger nach Feierabend arbeitest und ungenutzte Zeit in Meetings reduzierst. Eine integrierte KI kennzeichnet außerdem deine Termine in Outlook, um dich an tägliche Pflichten zu erinnern.

MyAnalytics besteht aus vier Komponenten: Digests speichert wöchentliche Zusammenfassungen im Outlook-Posteingang. Das Dashboard zeigt Statistiken wie Produktivitätseinblicke, Arbeitsgewohnheiten und Verbesserungsvorschläge. Insights Outlook präsentiert Karten mit deinen Arbeitsaktivitäten und gibt dir verschiedene Reaktionsmöglichkeiten. Inline-Vorschläge sind direkt in Outlook verfügbar und helfen dabei, bestimmte Entscheidungen zu treffen.

Microsoft hat bei der Entwicklung an deine Privatsphäre gedacht. Du bist die einzige Person, die auf deine persönlichen Erkenntnisse und Daten zugreifen kann.

Delve zeigt, was gerade wirklich zählt

Delve ist ein Visualisierungstool, das Elemente sozialer Medien und sozialen Lernens einbezieht. Es nutzt die Inhalte von vier Plattformen: Exchange, SharePoint, Yammer und OneDrive.

Dabei werden nicht nur deine Daten zusammengetragen. Die Software erkennt relevante Informationen wie Nutzeraktivitäten und frühere Interaktionen – und zeigt dir so, was für deine Arbeit gerade wirklich wichtig ist.

Sway als moderne Alternative zu PowerPoint

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Jeder kennt PowerPoint. Aber kennst du schon Sway?

Sway ist eine Präsentations-App, die PowerPoint langfristig Konkurrenz machen könnte. Sie verfügt über eine integrierte Design-Engine zur Erstellung ansprechender Präsentationen und Berichte. Zu den Funktionen gehören Drag-and-Drop von Bildern, Diagrammen, Videos und Canvas-basierten Formaten.

Das Programm erstellt auch Newsletter und Berichte, die auf verschiedenen Geräten angezeigt werden können.

Planner für Teams mit mehreren Projekten gleichzeitig

Microsoft Planner ist eine ausgezeichnete Wahl für Unternehmen mit Teammitgliedern auf der ganzen Welt und mehreren gleichzeitigen Projekten. Das Tool kann deine Aufgabenverwaltungsprozesse schnell digitalisieren.

Es bietet Zugang zu visuellen Organisationstools und vier Schlüsselfunktionen: Informationshub, Insights, Kommunikation und flexible Kategorisierungen. Teammitglieder können Dateien gemeinsam nutzen, Pläne erstellen, Aufgaben zuweisen und sich mit Kollegen austauschen – während sie Fortschrittsberichte erhalten.

Die Arbeitsumgebung deines Unternehmens verbessern

Office 365 kann mit einer breiten Palette von Kommunikations- und Kollaborationstools dabei helfen, eine agile und produktive Arbeitsumgebung aufzubauen. Das Beispiel von Kohler zeigt, was möglich ist.

Unabhängig davon, ob dein Team im Büro oder remote arbeitet – diese Suite verbessert das Projektmanagement spürbar. Allerdings kann ein nachlässiger IT-Dienstleister deine Integration mit Office 365 behindern. Mehr dazu, worauf du bei der Microsoft 365 Einrichtung für KMU achten solltest, findest du in unserem Leitfaden.

Wenn du das Gefühl hast, dass dein Dienstleister nicht die erforderlichen Ergebnisse liefert, ruf unsere Experten von pirenjo.IT an. Wir vereinbaren ein kurzes Gespräch und finden die passende Lösung für die IT-Probleme deines Unternehmens.

Welche Office 365 Tools eignen sich am besten für kleine Unternehmen?

Power Automate und Microsoft Planner sind besonders wertvoll für kleine Unternehmen, weil sie Aufgabenverwaltung und Automatisierung ohne IT-Vorkenntnisse ermöglichen. Teams und To-Do kommen direkt danach.

Was ist der Unterschied zwischen Microsoft To-Do und Microsoft Planner?

To-Do ist für die persönliche Aufgabenverwaltung einzelner Nutzer gedacht, Planner hingegen für die Koordination ganzer Teams und Projekte mit Zuweisungen und Fortschrittsberichten.

Kann pirenjo.IT aus Stuttgart bei der Einführung von Office 365 unterstützen?

Ja, pirenjo.IT begleitet Unternehmen im Raum Stuttgart bei der Einführung und Konfiguration von Office 365 – von der Lizenzauswahl bis zur Schulung der Mitarbeitenden.

Ist MyAnalytics datenschutzkonform einsetzbar?

Ja, MyAnalytics ist so konzipiert, dass nur der jeweilige Nutzer selbst auf seine Daten zugreifen kann – kein Vorgesetzter und kein Administrator sieht die persönlichen Auswertungen.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Schulungen zu Office 365 Tools wie Teams oder Power Automate an?

Ja, pirenjo.IT bietet Unternehmen in Waiblingen und dem Rems-Murr-Kreis praxisnahe Schulungen zu Office 365 an – direkt vor Ort oder remote, abgestimmt auf den konkreten Arbeitsalltag des Teams.