Kundenorientierte Technologien, die dir Vorteile verschaffen

Kundenorientierte Technologie, die Vorteile verschafft.

Kunden suchen nach Bequemlichkeit. Das bedeutet Technologie, die ihnen das Leben leichter macht – von Webformularen bis hin zu POS-Systemen. Bei allem, was du tust, musst du das Kundenerlebnis im Blick behalten.

Wenn Menschen mit ihren Erfahrungen bei einem Unternehmen unzufrieden sind, wenden sie sich ab. Vielleicht fanden sie es schwierig, auf deiner Website zurechtzufinden. Vielleicht hatten sie eine Frage, aber niemand war da, um sie zu beantworten. Kundenorientierte Unternehmen sind 60 % rentabler als solche, die das nicht sind.

Technologie ist der Schlüssel dazu, Website-Besucher in Kunden zu verwandeln – und dafür zu sorgen, dass sie wiederkommen. Dieser Artikel zeigt dir, welche Technologien sich für welches Budget eignen und wie du damit das Kundenerlebnis konkret verbesserst.

Cloud-Formulare

Verschickst du noch immer Word-Dokumente per E-Mail an deine Kunden? Mit cloudbasierten Formularen läuft das deutlich reibungsloser. Dein Kunde muss kein Formular speichern und daran denken, es zurückzuschicken – stattdessen folgt er einem Link und füllt die Informationen von jedem Gerät aus online aus.

Für dich vereinfacht das ebenfalls den Prozess: Formulardaten kommen automatisch rein, und die Systeme liefern direkt Analysen dazu. Wenn du Microsoft 365 nutzt, hast du ein Cloud-Formular-Tool bereits dabei – such nach Microsoft Forms in deinen verfügbaren Anwendungen oder besuche die Microsoft-Website.

Elektronische Signaturen

Experten gehen davon aus, dass die Nutzung von eSignaturen bis 2024 um 69 % zunehmen wird. Die Möglichkeit, Dokumente digital zu unterzeichnen, bedeutet, dass mehr Verträge tatsächlich unterzeichnet werden. Ausdrucken, unterschreiben, scannen – jeder dieser Schritte ist ein mögliches Hindernis.

Druckern geht die Tinte aus. Menschen haben Probleme mit einem Scanner, den sie selten benutzen. Jedes dieser Probleme kann dazu führen, dass ein Kunde die Unterzeichnung eines Dokuments überdenkt. Digitale Signaturen beseitigen diese Hürden und sorgen gleichzeitig für eine rechtsverbindliche Unterschrift.

Intelligenter Chatbot

Wenn jemand eine Kaufentscheidung trifft, hat er oft eine Frage. Findet er keine schnelle Antwort, geht er vielleicht woanders hin.

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Richtig programmierte Chatbots beantworten einen großen Prozentsatz wiederkehrender Fragen – und das rund um die Uhr auf deiner Website. Etwa 68 % der Verbraucher sind mit hilfreichen Chatbots zufrieden. Sie schätzen die schnelle Antwort, die eine E-Mail oft nicht liefern kann.

SMS-Benachrichtigungen

E-Mail-Postfächer sind mit Junk überflutet. Wenn jemand über eine Lieferung oder einen Kauf informiert werden muss, zieht er es oft vor, das per SMS zu erhalten – damit geht die Nachricht nicht unter.

Denk über die Einführung von SMS-Benachrichtigungen für wichtige Kundenwarnungen nach. Gib deinen Kunden dabei die Wahl, welche Benachrichtigungen sie erhalten möchten – zum Beispiel zu Zahlungen, Verkäufen oder Versanddetails. Eine klare Opt-in- und Opt-out-Methode ist dabei Pflicht.

Mobile App für dein Unternehmen

Die Smartphone-Nutzung wächst, und mit ihr der Wunsch nach Apps statt Websites. Studien zeigen, dass mobile Nutzer 90 % ihrer Zeit mit Apps verbringen und nur 10 % mit einem Internetbrowser.

Eine eigene App macht es für Kunden einfacher, mit dir Geschäfte zu machen, und bietet dir mehr Marketing- und Servicefunktionen – etwa Push-Benachrichtigungen. Wer mit einem kleinen Budget startet, kann mit einer sogenannten Wrapper-App beginnen: Diese Lösungen wandeln deine bestehende Website in eine App um.

FAQ-Kiosk

Für Einzelhandelsgeschäfte kann ein FAQ-Kiosk echten Mehrwert bringen. Kunden beantworten ihre Fragen schnell selbst – der Kiosk kann auch helfen, nach Angeboten und Gutscheinen zu suchen.

Auch Dienstleistungsunternehmen profitieren davon. Du kannst ihn für häufig gestellte Fragen nutzen oder Kunden gezielt an die zuständigen Mitarbeitenden weiterleiten.

VoIP-Telefonanlage

Dein Telefonsystem ist nicht nur interne IT – es ist eine der Technologien, die dich am direktesten mit deinen Kunden verbindet. Die Erfahrung beim Anruf entscheidet darüber, wie Kunden dein Unternehmen wahrnehmen.

VoIP-Telefonsysteme geben deinen Mitarbeitenden die Flexibilität, Kunden überall zu helfen – auch abseits des Schreibtischs. Funktionen wie Gruppenanrufe, automatische Anrufbeantworter und Voicemail-zu-E-Mail sorgen für eine bessere Interaktion. Wie du dein VoIP-Netzwerk dabei absicherst, zeigt dir dieser Artikel: VoIP-Netzwerk bombensicher machen.

Hilfe bei deiner Technologie-Roadmap

Welche technologischen Upgrades nutzen deinem Unternehmen am meisten? Wie integrierst du neue Systeme in bestehende Lösungen? Das sind Fragen, die wir gemeinsam mit dir beantworten. Rüste dich jetzt für die Zukunft und buche ein Kennenlerngespräch. Die IT-Spezialisten von pirenjo.IT freuen sich darauf, auch dein Unternehmen für morgen fit zu machen.

Wie pirenjo.IT Unternehmen im Raum Stuttgart rundum betreut, erfährst du auf der Managed Services Seite.

Was sind kundenorientierte Technologien und warum lohnen sie sich für KMU?

Kundenorientierte Technologien wie Cloud-Formulare, Chatbots oder eSignaturen machen es einfacher, mit einem Unternehmen Geschäfte zu machen. Unternehmen, die das konsequent umsetzen, sind laut Studien bis zu 60 % rentabler als der Durchschnitt.

Welche Technologie hat den größten Effekt auf die Kundenzufriedenheit?

Das hängt vom Geschäftsmodell ab – für viele KMU bringen Chatbots und SMS-Benachrichtigungen schnell messbare Verbesserungen, weil sie direkt an den häufigsten Kontaktpunkten ansetzen.

Welche IT-Dienstleister in Stuttgart helfen bei der Einführung kundenorientierter Technologien?

pirenjo.IT betreut Unternehmen im Raum Stuttgart bei der Auswahl und Einführung passender Technologien – von Cloud-Formularen über VoIP bis zur mobilen App. Buche ein Kennenlerngespräch, um deine individuelle Roadmap zu besprechen.

Ist eine eigene mobile App auch für kleine Unternehmen sinnvoll?

Ja – mit einer Wrapper-App lässt sich eine bestehende Website mit überschaubarem Budget in eine App verwandeln. Das ist ein sinnvoller Einstieg, bevor du in eine vollständig native App investierst.

Kann pirenjo.IT aus Waiblingen auch VoIP-Systeme für unseren Standort einrichten?

Ja, pirenjo.IT hat seinen Sitz in Waiblingen und richtet VoIP-Telefonanlagen für Unternehmen in der gesamten Region Rems-Murr ein – inklusive Konfiguration, Schulung und laufendem Support.

So bleibt dein Konto trotz Online Banking sicher!

Schützen Sie Ihr Konto trotz Online Banking.

Etwa 73 % der Menschen weltweit nutzen mindestens einmal im Monat eine Form des Online-Bankings. Noch nie war der Zugang zu Konten so bequem – aber dieser Komfort hat seinen Preis.

Im Jahr 2021 stieg der Betrug bei der Übernahme von Konten um 90 %. Der Betrug mit neuen Konten stieg um satte 109 %. Mit der zunehmenden Einfachheit des Online-Bankings hat auch die Internetkriminalität im Bankwesen zugenommen.

Wer in dein Facebook-Konto eindringt, ist ärgerlich. Wer in dein Bankkonto einbricht, kann dich finanziell ruinieren – und das Geld bekommst du möglicherweise nie zurück. Dieser Artikel zeigt dir, welche Fehler dein Konto gefährden und wie du dich mit konkreten Maßnahmen wirkungsvoll schützt.

Fehler, die es Kriminellen ermöglichen, auf dein Konto zuzugreifen

Die meisten Kontoangriffe gelingen nicht wegen ausgeklügelter Technik – sondern weil einfache Schutzmaßnahmen nicht aktiv sind.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Zwei-Faktor-Authentifizierung als unterschätzte Absicherung

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist ein einfaches Verfahren mit großer Wirkung. Wenn du diese Einstellung in deinem Online-Konto aktivierst, ist ein zusätzlicher Schritt erforderlich, um Zugang zu erhalten. Dieser Schritt besteht in der Regel darin, einen einmaligen Passcode per SMS zu erhalten und ihn bei der Anmeldung einzugeben.

Viele machen den Fehler, diese Funktion zu deaktivieren – entweder weil sie nichts davon wissen oder weil sie ihnen zu lästig ist. Ohne 2FA ist es für Angreifer deutlich einfacher, in dein Konto einzudringen.

Phishing-Betrug als häufigste Einfallstür

Es gibt verschiedene Arten von Phishing-Betrug, die auf Online-Banking abzielen. Cyber-Kriminelle versenden E-Mails, die aussehen, als kämen sie von deiner Bank – mit Versprechen wie unglaublich niedrigen Kreditkartenzinsen oder Warnungen vor angeblich nicht autorisierten Kontoaktivitäten.

Klickst du auf den Link, landest du auf einer gefälschten Seite, die täuschend echt aussieht. Sobald Betrüger deine Anmeldedaten haben, handeln sie sofort – und räumen so viel ab wie möglich.

Schwache Passwörter als offene Einladung

Wenn dein Passwort leicht zu merken ist, ist es oft auch leicht zu erraten. Die Verwendung schwacher Passwörter ist ein häufiger Fehler, den Cyberkriminelle systematisch ausnutzen. Ein sicheres Passwort ist mindestens 10 Zeichen lang, enthält Zahlen, Sonderzeichen und mindestens einen Großbuchstaben, und hat keinen persönlichen Bezug wie dein Geburtsdatum.

Unsichere mobile Apps als Trojaner-Versteck

Banking-Trojaner sind oft in bösartigen mobilen Anwendungen versteckt. Diese Apps können so unschuldig aussehen wie ein Task-Manager. Sobald sie installiert sind, durchsuchen sie dein Gerät gezielt nach Banking- und Wallet-Apps und schleusen deine Zugangsdaten aus.

Öffentliches WLAN als Risikofaktor

Das Einloggen über ein öffentliches WLAN ist eine der riskantesten Gewohnheiten beim Online-Banking. Hacker halten sich an öffentlichen Hotspots auf und spionieren die Aktivitäten anderer aus. Gib niemals ein Passwort oder andere sensible Daten ein, wenn du mit einem öffentlichen WLAN verbunden bist.

Tipps zur Verbesserung der Sicherheit beim Online-Banking

Wer Online-Banking nutzt, ohne die Grundschutzmaßnahmen aktiv zu haben, spielt Russisches Roulette mit dem eigenen Konto.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Zwei-Faktor-Authentifizierung als erste Verteidigungslinie

Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung in deinem Online-Banking-Konto. Diese wird auch als Multi-Faktor-Authentifizierung oder zweistufige Verifizierung bezeichnet. Laut Microsoft können damit 99,9 % der betrügerischen Anmeldeversuche verhindert werden.

Warnmeldungen als Frühwarnsystem

Wenn ein Angreifer in dein Konto eindringt, ist Zeit das A und O. Je schneller du deine Bank informierst, desto besser – im besten Fall lässt du dein Konto sofort sperren und begrenzst den Schaden.

Richte über dein Online-Banking Warnmeldungen ein – zum Beispiel Benachrichtigungen bei niedrigem Kontostand und Login-Warnungen bei unbekannten Geräten.

Antivirenprogramm und DNS-Filter als technische Schutzschicht

Setze auf deinem PC und deinem mobilen Gerät eine zuverlässige Antiviren-Software ein. Viele denken dabei nicht an ihr Smartphone – dabei erledigen sie Bankgeschäfte genauso oft mobil wie am Rechner.

Sinnvoll ist außerdem ein DNS-Filter. Er blockiert gefährliche Phishing-Seiten, bevor du sie überhaupt aufrufen kannst. Kein Klick, kein Schaden.

Phishing-Schulungen als aktiver Schutz

Weißt du, wie du Phishing erkennen kannst? Wer Phishing per SMS, E-Mail und Telefon zuverlässig erkennt, wird deutlich seltener Opfer. Es gibt viele kostenlose Kurse online – und bei Bedarf bieten wir dir auch individuelle Schulungsmöglichkeiten an.

Hol dir Hilfe, um dich vor Betrug zu schützen

Es gibt digitale Lösungen, die wir konkret einführen können, um dich vor Online-Bedrohungen zu schützen. Unsere IT-Sicherheitsexperten von pirenjo.IT helfen dir dabei. Mach noch heute einen Termin für ein Kennenlerngespräch und bring deine IT-Sicherheit auf ein solides Fundament.

Was ist Zwei-Faktor-Authentifizierung und warum sollte ich sie für Online-Banking aktivieren?

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ergänzt dein Passwort um einen zweiten Sicherheitsschritt, zum Beispiel einen einmaligen Code per SMS. Laut Microsoft blockiert sie 99,9 % aller betrügerischen Anmeldeversuche.

Wie erkenne ich eine Phishing-E-Mail meiner Bank?

Achte auf ungewöhnliche Absenderadressen, Rechtschreibfehler und Links, die nicht zur echten Domain deiner Bank führen. Im Zweifel ruf direkt bei deiner Bank an, anstatt auf Links in der E-Mail zu klicken.

Bietet pirenjo.IT in Stuttgart Phishing-Schulungen für Unternehmen an?

Ja, pirenjo.IT bietet Unternehmen in Stuttgart und der Region individuelle Security-Awareness-Trainings an, die Mitarbeitende gezielt auf aktuelle Phishing-Methoden vorbereiten. Nimm einfach Kontakt auf für ein unverbindliches Erstgespräch.

Ist Online-Banking über das Smartphone sicher?

Nur wenn du ausschließlich offizielle Banking-Apps aus dem App Store oder Google Play nutzt, aktuelle Sicherheitsupdates installiert hast und keine öffentlichen WLAN-Netze verwendest. Ein Antivirenprogramm auf dem Smartphone erhöht den Schutz zusätzlich.

Kann pirenjo.IT Unternehmen in Waiblingen beim Schutz vor Bankbetrug und Cyberkriminalität helfen?

Ja, als IT-Systemhaus mit Sitz in Waiblingen unterstützt pirenjo.IT Unternehmen in der Region mit Managed Security, DNS-Filterung und Endpoint-Schutz. Vereinbare ein kostenloses Erstgespräch, um deinen konkreten Schutzbedarf zu besprechen.

Das solltest du wissen, bevor du Lensa AI verwendest!

Was man wissen sollte, wenn man Lensa AI benützt.

Lensa AI ist eine der bekanntesten KI-Foto-Apps – und wirft wichtige Datenschutzfragen auf, die 2025/2026 aktueller sind denn je. Bevor du die Lensa AI App verwendest, solltest du wissen, welche Daten sie sammelt, welche Rechte du an deinen eigenen Bildern abgibst und was das für deine Privatsphäre bedeutet.

KI-Bilder sind überall: Du siehst faszinierende KI-generierte Porträts von Freunden auf Instagram oder Facebook und fragst dich, wie du so etwas auch erstellen kannst. Filter- und Selfie-Apps haben sich rasant weiterentwickelt – du kannst dich heute wie eine Figur aus einem Animationsfilm darstellen lassen, erkennbar als du selbst, nur in einer idealisierten Version mit „perfekten“ Haaren, Haut und Gesichtszügen. Eine der Apps, die dabei immer wieder auftaucht, ist Lensa AI.

Du lädst etwa 10 Fotos hoch, die App speist diese in ihren KI-Algorithmus ein – und erstellt daraus mehrere Fantasie-Selfies von dir. Diese sogenannten „Magic Avatars“ gibt es allerdings nicht umsonst. Die App lässt sich zwar kostenlos herunterladen und in begrenztem Umfang nutzen, für mehr musst du aber bezahlen. Die Preisstaffeln reichen dabei von wenigen Euro für ein Avatar-Paket bis hin zu einer Vollmitgliedschaft im höheren Preissegment.

Das klingt nach harmlosem digitalem Spaß – aber bei Lensa AI und ähnlichen Selfie-Apps zahlst du mehr, als du ahnst. Die eigentlichen Kosten entstehen durch die Datenschutzrechte, die du mit der Nutzung aufgibst. Dieser Artikel zeigt dir, welche Daten gesammelt werden, welche Rechte du abgibst und wie du dich schützen kannst.

Warum du dich um den Datenschutz bei Lensa AI und ähnlichen Apps sorgen solltest

Dank Gesetzen wie der DSGVO müssen App-Entwickler transparent machen, was sie mit deinen Daten tun. Schaut man sich Lensa AI im App Store genauer an, fallen einige alarmierende Punkte auf – die laut aktuellen Datenschutzanalysen auch 2025/2026 weiterhin relevant sind. Viele Nutzer klicken bei KI-Apps einfach auf „Akzeptieren“ – ohne zu wissen, dass sie damit teils weitreichende Rechte an ihren eigenen Gesichtsbildern abgeben.

Viele Nutzer klicken bei KI-Apps einfach auf „Akzeptieren“ – ohne zu wissen, dass sie damit teils weitreichende Rechte an ihren eigenen Gesichtsbildern abgeben.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Tracking über die App hinaus

Sobald du die Lensa AI-App herunterlädst, kann sie deine Telefonaktivitäten verfolgen. Laut den App-Store-Angaben darf die App Käufe und eindeutige Identifikatoren verwenden, um dich zu tracken – und zwar nicht nur, wenn du Lensa AI aktiv verwendest. Die App kann dich auch über Websites und Apps anderer Unternehmen hinweg verfolgen.

Das bedeutet: Lensa AI beobachtet dich potenziell auch dann, wenn sie im Hintergrund läuft oder du gerade andere Apps nutzt. Dieses Tracking-Verhalten ist bei kostenlosen oder günstig angebotenen KI-Apps laut aktuellen Berichten von Verbraucherschutzorganisationen weit verbreitet – und wird von den meisten Nutzerinnen und Nutzern stark unterschätzt.

Was Lensa AI über dich weiß

Lensa AI durchsucht dein Gerät nach einer Vielzahl von Datenpunkten. Durch das Herunterladen der App erlaubst du das ausdrücklich. Ein Teil der gesammelten Daten wird direkt mit dir als Person verknüpft – etwa mit deinem Namen, deiner IP-Adresse oder deiner Telefonnummer.

Direkt mit dir verknüpft werden deine Benutzerinhalte – also die von dir hochgeladenen Bilder und Fotos. Nicht direkt verknüpft werden laut Anbieter Einkäufe auf Websites oder in Apps, App-Nutzungsdaten, nicht näher spezifizierte Identifikatoren sowie Diagnose- und Gerätedaten. Ob diese Trennung in der Praxis tatsächlich eingehalten wird, lässt sich von außen kaum prüfen – zumal sich die Datenschutzerklärungen solcher Apps erfahrungsgemäß ohne große Ankündigung ändern können.

Verlust der Rechte an deinen hochgeladenen Bildern

Was Apps wie Lensa AI mit deinen Daten machen dürfen, ist eine rechtliche Grauzone – und das ist kein Zufall. Viele Technologieunternehmen formulieren ihre Nutzungsbedingungen absichtlich vage, um sich möglichst viele Optionen offenzuhalten.

Ein Abschnitt aus den KI-Nutzungsbedingungen von Lensa, dem du bei der Nutzung zustimmst, lautet sinngemäß:

„…ausschließlich für die Zwecke des Betriebs oder der Verbesserung von Lensa gewähren Sie uns eine zeitlich begrenzte, widerrufliche, nicht-exklusive, gebührenfreie, weltweite, voll bezahlte, übertragbare und unterlizenzierbare Lizenz zur Nutzung, Reproduktion, Änderung, Verbreitung und Erstellung abgeleiteter Werke Ihrer Benutzerinhalte, ohne dass Sie eine zusätzliche Vergütung erhalten…“

Was „Betrieb“ von Lensa genau bedeutet, bleibt bewusst offen. Im schlimmsten Fall darf das Unternehmen deine Bilder nutzen, um damit Geld zu verdienen – etwa durch das Training weiterer KI-Modelle oder durch Weitergabe an Dritte. Laut dieser Klausel darf Lensa deine Bilder verändern, verbreiten und für abgeleitete Werke verwenden. Du gibst damit faktisch einen erheblichen Teil deiner Bildrechte auf, ohne dafür vergütet zu werden.

Laut aktuellen Studien und Berichten von Datenschutzorganisationen ist dieses Muster bei KI-Foto-Apps weit verbreitet – und wird auch 2025/2026 von den meisten Nutzerinnen und Nutzern nicht ausreichend wahrgenommen. Gerade weil KI-Tools inzwischen noch leistungsfähiger geworden sind, wiegt der Verlust der Kontrolle über deine Gesichtsbilder schwerer als noch vor einigen Jahren.

Was du tun kannst, um deine Daten zu schützen

Nicht sofort auf jede Modewelle aufspringen

Das kann schwer sein, wenn du siehst, dass alle Freunde eine neue KI-App ausprobieren und beeindruckende Ergebnisse teilen. Aber gerade bei Apps, die dein Gesicht verarbeiten, lohnt es sich, einen Moment innezuhalten. Frag dich: Brauche ich das wirklich – oder folge ich gerade nur einem kurzlebigen Trend? Die Bilder, die du hochlädst, sind hochsensible biometrische Daten. Einmal hochgeladen, hast du keine Kontrolle mehr darüber, was damit passiert.

Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung tatsächlich lesen

Ja, das klingt mühsam – und ja, die meisten Menschen tun es nicht. Aber gerade bei Apps, die biometrische Daten verarbeiten, kann ein Blick in die Datenschutzerklärung entscheidend sein. Achte besonders auf Formulierungen wie „übertragbare Lizenz“, „abgeleitete Werke“ oder „Weitergabe an Dritte“. Diese Begriffe zeigen dir, wie weit die Rechte reichen, die du dem Unternehmen einräumst. Wenn du unsicher bist, was eine Klausel bedeutet, ist das allein schon ein Warnsignal.

App-Berechtigungen einschränken

Sowohl auf iOS als auch auf Android kannst du nach dem Download einer App gezielt einstellen, auf welche Bereiche deines Geräts die App zugreifen darf. Gehe dazu in die Einstellungen deines Smartphones und überprüfe die Berechtigungen für Lensa AI – etwa den Zugriff auf Fotos, Kamera, Ortsdaten oder Mikrofon. Erteile nur die Berechtigungen, die für die eigentliche Funktion der App wirklich notwendig sind. Alles andere ist unnötiges Risiko.

Konto löschen und Datenlöschung beantragen

Wenn du Lensa AI bereits genutzt hast und deine Daten zurückhaben möchtest, kannst du in der App oder über den Anbieter-Support die Löschung deines Kontos und deiner gespeicherten Daten beantragen. Nach der DSGVO hast du als EU-Bürger das Recht darauf. Beachte aber: Was das Unternehmen mit bereits verarbeiteten Bildern gemacht hat, lässt sich im Nachhinein kaum rückgängig machen. Die Prävention ist hier deutlich wirksamer als die nachträgliche Reaktion.

Alternativen prüfen

Es gibt inzwischen eine Reihe von KI-Bildtools, die entweder lokal auf deinem Gerät arbeiten oder transparentere Datenschutzbedingungen anbieten. Wer kreative KI-Porträts erstellen möchte, sollte sich die Zeit nehmen, verschiedene Anbieter zu vergleichen – auch hinsichtlich ihrer Datenschutzerklärungen und des Unternehmenssitzes. Apps aus der EU oder mit explizitem DSGVO-Commitment bieten in der Regel einen besseren Schutz als Anbieter ohne klaren europäischen Datenschutzbezug.

Ist die Lensa App kostenlos? Was du wirklich bezahlst

Eine der häufigsten Fragen lautet: Ist die Lensa App kostenlos? Die kurze Antwort: Herunterladen ist kostenlos, aber die interessanten Funktionen – vor allem die Magic Avatars – sind kostenpflichtig. Du zahlst je nach Paket zwischen wenigen Euro für ein einmaliges Avatar-Set bis hin zu einem monatlichen oder jährlichen Abo im höheren Preissegment.

Was dabei oft übersehen wird: Du zahlst nicht nur mit Geld. Du zahlst auch mit deinen Daten. Wie weiter oben beschrieben, räumst du dem Anbieter durch die Nutzung weitreichende Rechte an deinen hochgeladenen Bildern ein. Der eigentliche Preis der App ist also höher, als er auf den ersten Blick erscheint – besonders dann, wenn du Fotos von dir selbst oder anderen Personen hochlädst.

Lensa AI 2025/2026: Was hat sich verändert?

Seit dem viralen Hype rund um die Magic Avatars hat sich der Markt für KI-Foto-Apps deutlich weiterentwickelt. Lensa AI ist längst nicht mehr allein – zahlreiche Konkurrenzprodukte bieten ähnliche oder erweiterte Funktionen an. Gleichzeitig ist das Bewusstsein für die Datenschutzrisiken bei biometrischen Daten gestiegen: Laut aktuellen Berichten von Verbraucherschutzorganisationen und Datenschutzbehörden steht die KI-Bildverarbeitung inzwischen stärker im regulatorischen Fokus als noch 2022 oder 2023.

Was sich nicht grundlegend verändert hat: die grundlegende Problematik rund um Bildrechte, Tracking und vage Nutzungsbedingungen. Diese Punkte sind 2025/2026 genauso relevant wie bei der Erstveröffentlichung dieses Artikels – und betreffen nicht nur Lensa AI, sondern KI-Apps generell. Wer heute eine solche App nutzt, sollte die Datenschutzfragen noch kritischer hinterfragen als damals, denn die technischen Möglichkeiten zur Auswertung von Gesichtsbildern sind seitdem erheblich gewachsen.

Fazit: Lensa AI nutzen – ja oder nein?

Lensa AI ist eine technisch beeindruckende App – das lässt sich nicht bestreiten. Die Ergebnisse sind kreativ, unterhaltsam und für viele Nutzerinnen und Nutzer schlicht faszinierend. Aber der Preis dafür ist höher als der Betrag, der im App Store steht. Du gibst Daten und Rechte ab, die du im Nachhinein kaum zurückbekommst.

Wenn du Lensa AI oder eine ähnliche KI-App nutzen möchtest, tue das bewusst: Lies die Datenschutzerklärung, schränke App-Berechtigungen ein und überlege dir, welche Fotos du hochlädst. Und wenn du Fragen zum Thema Datenschutz, sichere App-Nutzung oder den Umgang mit sensiblen Daten im Unternehmen hast, stehen wir von pirenjo.IT aus Waiblingen dir gerne zur Verfügung.

FAQ: Häufige Fragen zu Lensa AI

Ist die Lensa App kostenlos?

Lensa AI kann kostenlos heruntergeladen und in eingeschränktem Umfang genutzt werden. Die Magic Avatars und weitere erweiterte Funktionen sind jedoch kostenpflichtig. Je nach Paket zahlst du einmalig für ein Avatar-Set oder buchst ein Monats- bzw. Jahresabo. Hinzu kommt der „versteckte Preis“ in Form von Daten und Nutzungsrechten, die du dem Anbieter mit der Nutzung einräumst.

Was macht Lensa AI mit meinen Fotos?

Laut den Nutzungsbedingungen räumst du Lensa AI eine weltweite, übertragbare Lizenz zur Nutzung, Veränderung und Verbreitung deiner hochgeladenen Bilder ein – auch zur Erstellung sogenannter „abgeleiteter Werke“. Das bedeutet im Klartext: Der Anbieter darf deine Fotos potenziell auch für das Training weiterer KI-Modelle oder andere Zwecke verwenden. Ob und wie diese Rechte tatsächlich ausgeübt werden, ist von außen nicht überprüfbar.

Ist Lensa AI sicher?

Das hängt davon ab, wie du „sicher“ definierst. Technisch gesehen funktioniert die App – deine Bilder werden verarbeitet und zurückgegeben. Aus Datenschutzsicht gibt es jedoch erhebliche Bedenken: Die App trackt Nutzer über andere Apps und Websites hinweg, verknüpft hochgeladene Bilder direkt mit deiner Person und nutzt vage Nutzungsbedingungen, die dem Anbieter weitreichende Rechte einräumen. Wer sensibel mit seinen biometrischen Daten umgeht, sollte diese Punkte ernst nehmen.

Kann ich meine Daten bei Lensa AI löschen lassen?

Als Nutzer mit Wohnsitz in der EU hast du nach der DSGVO das Recht, die Löschung deiner gespeicherten Daten zu beantragen. Du kannst dich dazu direkt an den Support von Lensa AI wenden oder in der App nach einer Löschfunktion suchen. Beachte jedoch: Bereits verarbeitete Bilder – etwa solche, die in KI-Trainingsdaten geflossen sein könnten – lassen sich im Nachhinein kaum zuverlässig entfernen.

Gibt es Alternativen zu Lensa AI mit besserem Datenschutz?

Ja, der Markt für KI-Bildtools hat sich seit 2023 stark verbreitert. Es gibt inzwischen Anbieter, die explizit mit DSGVO-Konformität werben oder Bildverarbeitung lokal auf dem Gerät durchführen – ohne dass deine Fotos auf externe Server übertragen werden. Laut aktuellen Vergleichen von Datenschutzorganisationen lohnt es sich, vor der Nutzung einer solchen App gezielt nach dem Unternehmenssitz und der Datenschutzerklärung zu suchen. Anbieter aus der EU unterliegen in der Regel strengeren Anforderungen als US-amerikanische oder asiatische Konkurrenten.

Einfache Anleitung für besseren Endgeräteschutz

Laptop und Tablet mit Sicherheitsschloss zeigen besseren Endgeräteschutz.

Endgeräte machen einen großen Teil des Netzwerks und der IT-Infrastruktur eines Unternehmens aus. Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Computern, mobilen Geräten und Servern. Auch IoT-Geräte, die mit dem Unternehmensnetzwerk verbunden sind gehören dazu.

Die Anzahl der Endpunkte in einem Unternehmen hängt von der Unternehmensgröße ab. Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern haben etwa 22 Endpunkte. Kleine Unternehmen mit 50 bis 100 Mitarbeitern haben etwa 114. Großunternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern haben durchschnittlich 1.920 Endpunkte.

Jedes dieser Geräte ist eine Chance für einen Hacker, in die Verteidigungssysteme eines Unternehmens einzudringen. Sie könnten Malware einschleusen oder sich Zugang zu sensiblen Unternehmensdaten verschaffen. Eine Endpunkt-Sicherheitsstrategie befasst sich mit dem Risikopotenzial von Endpunkten und setzt gezielte Taktiken ein.

64 % der Unternehmen haben einen oder mehrere kompromittierende Endpunktangriffe erlebt.

In diesem Leitfaden stellen wir Ihnen unkomplizierte Lösungen vor, die sich auf den Schutz von Endgeräten konzentrieren.

Kennwortschwachstellen beheben

Passwörter sind eine der größten Schwachstellen, wenn es um Endgeräte geht. In den Nachrichten wird immer wieder über große Datenschutzverletzungen berichtet, die mit durchgesickerten Passwörtern zusammenhängen. Ein Beispiel dafür ist RockYou2021. Dabei wurde die größte Anzahl von Passwörtern aller Zeiten offengelegt – 3,2 Milliarden.

Unzureichende Passwortsicherheit und Sicherheitsverletzungen machen den Diebstahl von Zugangsdaten zu einer der größten Gefahren für die Cybersicherheit.

Aber wie beheben Sie nun Kennwortschwachstellen an Ihren Endpunkten? Wir bei pirenjo.IT empfehlen Folgendes:

  • Schulung der Mitarbeiter*innen in der richtigen Erstellung und Handhabung von Passwörtern
  • Professionelle Passwortverwaltung
  • Nutzung von passwortlosen Lösungen, wie z. B. Biometrie
  • Einführung von Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) für alle Konten

Malware-Infektion vor dem Systemstart verhindern

USB-Laufwerke (auch als Flash-Laufwerke bekannt) sind ein beliebtes Werbegeschenk auf Messen. Aber ein harmlos aussehender USB-Stick kann tatsächlich einen Angriff auf den Computer auslösen. Ein Trick, den Hacker anwenden, um sich Zugang zu einem Computer zu verschaffen, besteht darin, ihn von einem USB-Gerät zu starten, das bösartigen Code enthält.

Es gibt bestimmte Vorkehrungen, die Sie treffen können, um dies zu verhindern. Eine davon ist, dass Sie einen Firmware-Schutz verwenden, der zwei Bereiche abdeckt. Dazu gehören Trusted Platform Module (TPM) und Unified Extensible Firmware Interface (UEFI) Security.

Das TPM ist resistent gegen physische Manipulationen und Manipulationen durch Malware. Es prüft, ob der Startvorgang ordnungsgemäß abläuft. Es überwacht auch das Vorhandensein von anomalem Verhalten. Suchen Sie außerdem nach Geräten und Sicherheitslösungen, mit denen Sie den USB-Startvorgang deaktivieren können.

Alle Endpoint Security-Lösungen aktualisieren

Sie sollten Ihre Sicherheitslösungen für Endgeräte regelmäßig aktualisieren. Am besten automatisieren Sie Software-Updates, wenn möglich, damit sie in jedem Fall durchgeführt werden.

Firmware-Updates werden oft vergessen. Ein Grund dafür ist, dass sie in der Regel nicht die gleichen Warnungen ausgeben wie Software-Updates. Aber sie sind genauso wichtig, um sicherzustellen, dass Ihre Geräte sicher und geschützt bleiben.

Am besten ist es, wenn ein IT-Experte all Ihre Endpunkt-Updates verwaltet. Er sorgt dafür, dass die Aktualisierungen rechtzeitig erfolgen. Er sorgt auch dafür, dass Geräte und Software reibungslos aktualisiert werden. Diesen Service übernehmen wir sehr gerne für Ihr gesamtes Unternehmen.

Moderne Geräte- und Benutzerauthentifizierung

Wie authentifizieren Sie Benutzer für den Zugriff auf Ihr Netzwerk, Ihre Geschäftsanwendungen und Daten? Wenn Sie nur einen Benutzernamen und ein Passwort verwenden, besteht für Ihr Unternehmen ein hohes Risiko einer Sicherheitsverletzung.

Verwenden Sie zwei moderne Methoden zur Authentifizierung:

  • Kontextualisierte Authentifizierung
  • Zero-Trust-Ansatz

Die kontextabhängige Authentifizierung geht einen Schritt weiter als MFA. Sie befasst sich mit kontextbasierten Bedingungen für die Authentifizierung und Sicherheitsrichtlinien. Dazu gehören mehrere Dinge. Zum Beispiel die Tageszeit, zu der sich jemand anmeldet, der geografische Standort und das Gerät, das er verwendet. Erst wenn alle Bedingungen erfüllt sind, wird eine Authentifizierung ermöglicht.

Zero Trust ist ein Ansatz, der Ihr Netzwerk kontinuierlich überwacht. Er stellt sicher, dass jede Einheit in einem Netzwerk dazugehört. Ein Beispiel für diesen Ansatz ist das Safelisting von Geräten. Sie genehmigen alle Geräte für den Zugriff auf Ihr Netzwerk und sperren alle anderen standardmäßig.

Anwendung von Sicherheitsrichtlinien während des gesamten Gerätelebenszyklus

Von der Anschaffung eines Geräts bis zu seiner Ausmusterung müssen Sicherheitsprotokolle vorhanden sein. Tools wie Microsoft AutoPilot und SEMM ermöglichen es Unternehmen, dies zu automatisieren. Sie sorgen dafür, dass in jeder Phase des Lebenszyklus die bestmöglichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. So wird gewährleistet, dass ein Unternehmen keine kritischen Entwicklungsschritte im Bereich Gerätesicherheit verpasst.

Beispiele für die Sicherheit im Lebenszyklus eines Geräts sind die erste Ausgabe eines Geräts an einen Benutzer. An diesem Punkt sollten Sie unerwünschte Berechtigungen entziehen.

Wenn ein Gerät einmal zu einem anderen Benutzer wechselt, muss es ordnungsgemäß von alten Daten bereinigt werden sowie für den neuen Nutzer neu konfiguriert werden.

Stellen Sie ein Gerät außer Dienst, sollte es ordnungsgemäß bereinigt werden. Das bedeutet, dass alle Informationen gelöscht und die Verbindung zu allen Konten getrennt werden müssen.

Auf Geräteverlust vorbereiten

Leider gehen immer wieder mobile Geräte und Laptops verloren oder werden gestohlen. Wenn das passiert, sollten Sie eine Vorgehensweise haben, die sofort umgesetzt werden kann. Dies verhindert, dass das Unternehmen Daten verliert und Geschäftskonten gefährdet.

Bereiten Sie sich im Voraus mit Hilfe von Backup-Lösungen auf einen möglichen Geräteverlust vor. Außerdem sollten Sie eine Endgerätesicherung verwenden, die die Sperrung und Löschung von Geräten aus der Ferne ermöglicht.

Verringern Sie Ihr Endpunktrisiko noch heute!

Lassen Sie sich Schritt für Schritt bei der Einrichtung einer zuverlässigen Endpunktsicherheit helfen. Unsere IT-Sicherheitsexperten von pirenjo.IT können helfen! Kontaktieren Sie uns noch heute für ein kostenloses Kennenlerngespräch.

Reduziere deine Kosten bei Datenpannen!

Rollende Euromünzen symbolisieren Reduktion der Kosten bei Datenpannen.

83 % der Unternehmen haben mehr als eine Datenschutzverletzung erlitten. Das ist keine Ausnahme mehr – das ist die Regel. (IBM Security 2022 Cost of a Data Breach Report)

Datenpannen schaden Unternehmen auf mehreren Ebenen gleichzeitig: unmittelbare Kosten für die Beseitigung der Sicherheitsverletzung, Produktivitätsverluste, entgangene Geschäfte, verlorenes Kundenvertrauen und umfangreiche Rechtskosten. Die weltweiten Durchschnittskosten einer Datenschutzverletzung lagen 2022 bei 4,35 Millionen Dollar – 2,6 % mehr als im Vorjahr. 60 % der kleinen Unternehmen stellen innerhalb von sechs Monaten nach einem Angriff den Betrieb ein.

Du musst dich nicht mit diesem Risiko abfinden. Es gibt bewährte Maßnahmen, mit denen du die Kosten einer Datenpanne gezielt begrenzen kannst. Dieser Artikel zeigt dir vier Cybersicherheitspraktiken, die den Schaden eines Cyberangriffs messbar reduzieren – alle Zahlen stammen direkt aus dem IBM-Sicherheitsbericht 2022.

4 Cybersecurity-Taktiken zur Verringerung der Auswirkungen einer Datenpanne

45 % aller Datenschutzverletzungen finden in der Cloud statt – aber wer auf eine hybride Strategie setzt, zahlt im Ernstfall deutlich weniger.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Hybrider Cloud-Ansatz als Kostenpuffer

Die meisten Unternehmen nutzen die Cloud für Datenspeicherung und Geschäftsprozesse. 45 % aller Datenschutzverletzungen finden dort statt – aber nicht alle Cloud-Strategien sind gleich teuer im Ernstfall.

Sicherheitsverletzungen in der öffentlichen Cloud kosten deutlich mehr als in einer hybriden Cloud. Eine hybride Cloud bedeutet: Einige Daten und Prozesse laufen in einer öffentlichen Cloud, andere in einer privaten Cloud-Umgebung. Der hybride Ansatz hat in der Praxis sogar besser abgeschnitten als eine rein private Cloud. Wer auf Hybrid setzt, zahlt im Schnitt weniger – und behält mehr Kontrolle.

Ein Incident Response Plan muss nicht kompliziert sein – aber er muss vorhanden und geübt sein. Wer im Ernstfall improvisiert, zahlt drauf.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Incident Response Plan als Kostenbremse

Du musst kein großes Unternehmen sein, um einen Incident Response Plan (IR) zu erstellen. Der IR-Plan ist ein Satz von Anweisungen, wie auf Zwischenfälle reagiert werden soll – gedacht für die Mitarbeitenden, die ihn im Fall eines Cybersecurity-Vorfalls befolgen müssen.

Bei einem Ransomware-Angriff sollte der erste Schritt darin bestehen, das infizierte Gerät sofort vom Netz zu trennen. IR-Pläne verbessern die Geschwindigkeit und Wirksamkeit einer Reaktion auf eine Sicherheitskrise erheblich. Ein guter IR-Plan senkt die Kosten einer Datenschutzverletzung um durchschnittlich 2,66 Millionen Dollar pro Vorfall.

79 % der Unternehmen mit kritischer Infrastruktur haben noch kein Zero-Trust-Konzept. Das ist ein teures Versäumnis – im Schnitt rund 1 Million Dollar teurer pro Vorfall.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Zero Trust als strukturelle Absicherung

Zero Trust ist eine Sammlung von Sicherheitsprotokollen, die zusammenarbeiten, um ein Netzwerk zu verstärken. Dazu gehören Multi-Faktor-Authentifizierung, Whitelisting für Anwendungen und kontextabhängige Benutzerauthentifizierung.

79 % der Unternehmen mit kritischen Infrastrukturen haben noch kein Zero-Trust-Konzept eingeführt. Unternehmen ohne Zero-Trust-Taktik zahlen etwa 1 Million Dollar mehr pro Datenschutzverletzung. Kein Zero Trust zu haben ist damit keine neutrale Entscheidung – es ist eine teure.

KI und Automatisierung als stärkster Kostenhebel

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Der Einsatz der richtigen Sicherheitstools kann einen großen Unterschied bei den Kosten ausmachen, die bei einer Datenverletzung entstehen. Tools, die KI und Automatisierung im Sicherheitsbereich einsetzen, brachten in der Praxis die größten Kosteneinsparungen.

Die Ausgaben für Datenschutzverletzungen sind durch KI- und Automatisierungslösungen um 65,2 % gesunken. Zu dieser Art von Lösungen gehören Tools wie Advanced Threat Protection (ATP) und Anwendungen, die Bedrohungen aufspüren und die Reaktion automatisieren.

So verbesserst du deine Cyber-Resilienz Schritt für Schritt

Viele dieser Maßnahmen zur Senkung der Kosten für Datenschutzverletzungen sind Best Practices – und lassen sich schrittweise umsetzen. Stell gemeinsam mit einem vertrauenswürdigen IT-Anbieter einen Fahrplan auf. Zuerst kommen die einfach umsetzbaren Maßnahmen, dann die längerfristigen Projekte.

Ein guter Einstieg ist die Einführung der Multi-Faktor-Authentifizierung. Sie ist kostengünstig, schnell implementiert, und verringert das Risiko eines Cloud-Angriffs messbar. Mehr dazu, welche MFA-Variante am besten passt, zeigt dieser Vergleich der sichersten MFA-Methoden.

Ein längerfristiges Projekt ist die Erstellung eines Incident Response Plans. Danach legst du einen Zeitplan fest, der vorsieht, dass dein Team regelmäßig Übungen dazu durchführt – mit unterschiedlichen Szenarien, die ihr dabei durchspielt. Wer wissen möchte, welche Schwachstellen dabei zuerst geschlossen werden sollten, findet im Artikel zu den 5 größten IT-Sicherheitsschwachpunkten einen praxisnahen Überblick.

Brauchst du Hilfe bei der Verbesserung deiner Sicherheit und der Risikominderung?

Die Zusammenarbeit mit einem vertrauenswürdigen IT-Partner nimmt dir einen großen Teil der Sicherheitslast ab. Kontaktiere unsere IT-Sicherheitsprofis von pirenjo.IT noch heute und vereinbare einen Termin für ein Kennenlerngespräch. Gerne erstellen wir gemeinsam eine Cybersicherheits-Roadmap.

Was kostet eine Datenpanne ein kleines Unternehmen im Durchschnitt?

Laut IBM Security 2022 liegen die weltweiten Durchschnittskosten einer Datenschutzverletzung bei 4,35 Millionen Dollar. Für kleine Unternehmen kann das existenzbedrohend sein – 60 % stellen innerhalb von sechs Monaten nach einem Angriff den Betrieb ein.

Wie viel spart ein Incident Response Plan bei einer Datenpanne?

Ein gut vorbereiteter und geübter Incident Response Plan senkt die Kosten einer Datenschutzverletzung um durchschnittlich 2,66 Millionen Dollar pro Vorfall. Prüfe, ob dein Unternehmen bereits einen solchen Plan besitzt – und ob er regelmäßig geübt wird.

Welche IT-Sicherheitsmaßnahmen empfiehlt pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart?

Als ersten Schritt empfehlen wir die Einführung von Multi-Faktor-Authentifizierung und einen hybriden Cloud-Ansatz – beides ist kostengünstig umsetzbar und reduziert das Risiko einer Datenpanne messbar. Sprich uns für eine individuelle Cybersicherheits-Roadmap an.

Was ist Zero Trust und warum lohnt sich die Einführung?

Zero Trust ist ein Sicherheitskonzept, das auf konsequenter Verifikation aller Nutzer und Geräte im Netzwerk basiert. Unternehmen ohne Zero-Trust-Ansatz zahlen im Schnitt rund 1 Million Dollar mehr pro Datenschutzverletzung.

Unterstützt pirenjo.IT Unternehmen in Waiblingen bei der Erstellung eines Incident Response Plans?

Ja – pirenjo.IT begleitet Unternehmen in Waiblingen und der Region Rems-Murr von der Erstellung des Incident Response Plans bis zur regelmäßigen Übung mit dem Team. Vereinbare ein kostenloses Kennenlerngespräch, um den ersten Schritt zu machen.

8 Technik-Checks vor der Reise

Technik-Checks, die man vor der Reise machen sollte.

Technologie begleitet uns überall – auch auf Reisen. Wer ohne Smartphone kaum noch die Straße runterkommt, merkt schnell, wie abhängig wir davon sind. Wenn deine Geräte im entscheidenden Moment nicht funktionieren, kann das den ganzen Trip ruinieren.

Mit ein paar gezielten Checks vor der Abreise schützt du dich vor fehlenden Ladegeräten, Datenverlust und bösen Überraschungen unterwegs. Hier sind die 8 wichtigsten Technik-Checks, die du vor jeder Reise erledigen solltest.

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Überprüfe deine Apps

Hattest du schon mal am Flughafengate das Gefühl, dass irgendwas nicht stimmt – und dann merkst du, dein Flugsteig hat sich geändert? Während alle anderen längst auf dem Weg zum neuen Gate sind, rennst du hinterher. Der Unterschied: Die anderen hatten die App der Fluggesellschaft und haben die Benachrichtigung bekommen.

Lade alle Apps, die du unterwegs brauchst, noch zu Hause über dein eigenes WLAN herunter. Am Flughafen kann schlechter Empfang das schnell zur Geduldsprobe machen. Dazu gehören die Apps deiner Fluggesellschaft, der Bahn und des Hotels – je nach Reiseziel auch eine aktuelle Wetter- und Tourismus-App.

Überprüfe deine Kabel und Adapter

Ladegeräte und Adapter gehören zu den Dingen, die am häufigsten vergessen oder liegengelassen werden – in Flughäfen, Restaurants und Bahnhöfen rund um die Welt. Ohne Ersatz ist der Akku schneller leer, als du denkst.

Pack ein Ersatzladegerät für Laptop, Tablet oder Smartphone ein – für den Fall, dass das erste den Geist aufgibt oder verloren geht. Andernfalls zahlst du am Urlaubsort leicht das Dreifache für ein Notfall-Ladegerät aus dem Souvenirladen.

Strom für unterwegs

Eine Powerbank ist eine der einfachsten Absicherungen für unterwegs. Die kleinen Blöcke speichern eine Ladung und können dein Smartphone im Notfall wieder zum Leben erwecken – erhältlich in jedem größeren Elektronikmarkt oder online.

Die Powerbank hilft dir außerdem, sogenannte „Juice-Jacking“-Fallen zu umgehen. Dabei handelt es sich um manipulierte öffentliche USB-Ladeanschlüsse, die Hacker nutzen, um beim Laden Daten von deinem Gerät abzugreifen. Wer die eigene Powerbank nutzt, geht dieses Risiko erst gar nicht ein.

Prüfe deinen Mobilfunktarif

Vor einer Auslandsreise lohnt sich ein Blick in deinen Mobilfunktarif. Ohne internationale Freischaltung funktionieren weder Anrufe noch SMS nach Hause – und das merkst du meistens erst dann, wenn du es dringend brauchst.

Dein Netzbetreiber kann den Tarif um internationale Funktionalität erweitern – frag aber vorher nach den Kosten, denn lange Gespräche und mobile Daten können schnell teuer werden. Eine Alternative ist eine VoIP-App, die Anrufe und Nachrichten über eine Internetverbindung ermöglicht und oft deutlich günstiger ist.

VPN prüfen oder hinzufügen

Kostenloses, öffentliches WLAN klingt praktisch – ist aber ein Risiko. Du weißt nicht, wer sonst noch in diesem Netzwerk unterwegs ist. Ein Angreifer in derselben Verbindung kann deine Daten abgreifen, wenn dein Gerät nicht geschützt ist.

Nutze entweder die Verbindung deines Mobilfunkanbieters oder eine VPN-App (Virtual Private Network). VPN-Tarife sind kostengünstig und sorgen dafür, dass deine Daten auch in öffentlichen Netzwerken verschlüsselt bleiben. Mehr dazu, wie du das richtige VPN auswählst, findest du in unserem Artikel zum Thema.

Überprüfe deine Backups

Auf Reisen passieren Missgeschicke. Ein vergessenes Telefon, verlorenes Gepäck oder ein gestohlener Laptop – das klingt unwahrscheinlich, bis es passiert. Laut einer Studie der Auburn University geschehen 10 % aller Laptop-Diebstähle auf Flughäfen.

Sichere deine Geräte vor der Reise – in der Cloud oder auf einem lokalen Speicher. So verlierst du keine wertvollen Daten, wenn ein Gerät weg ist. Und du kannst ohne Zögern den Befehl „Mein Gerät löschen“ aus der Ferne erteilen, wenn es nötig wird.

Prüfe die Sicherheit deines Geräts

Bevor du aufbrichst, solltest du deine Geräte so gut wie möglich absichern. Unterwegs ist die Aufmerksamkeit oft woanders – und dann übersieht man schnell einen verdächtigen Phishing-Link oder vergisst, das Antivirenprogramm zu prüfen.

Stelle vor der Abreise sicher, dass Virenschutz und Anti-Malware aktuell sind und DNS-Filterung aktiv ist. Eine Bildschirmsperre mit Passcode sollte gesetzt, Freigabefunktionen deaktiviert sein. Außerdem: VPN-App installiert und die Find-My-Device-Funktion eingeschaltet.

Diese Kombination schützt dich auch dann, wenn du unterwegs nicht jeden Klick doppelt prüfen kannst. Einen umfassenden Überblick zu mobilem Geräteschutz vor Cyberangriffen findest du in unserem Artikel dazu.

Mache Doppel-Checks

Nutze das Buddy-System als Backup. Wenn du mit der Familie reist, prüft beim Aussteigen jeder kurz, ob alle ihre Geräte dabei haben.

Wer allein unterwegs ist, lässt Freund*innen oder Familienmitglieder per Nachricht nachfragen: Ladegerät dabei? VPN eingeschaltet? Backup gemacht? Diese kleinen Erinnerungen können digitale Reisealpträume verhindern – und kosten nichts.

Verbessere jetzt die Sicherheit deiner Geräte

Lass deine Geräte nicht ungeschützt auf Reisen gehen. Eine Schwachstelle in deiner Banking-App oder bei deinen persönlichen Daten kann teuer werden. Kontaktiere unsere IT-Sicherheitsexperten von pirenjo.IT für Gerätesicherheitslösungen, die zu dir passen. Jetzt Kennenlerngespräch vereinbaren!

Welche Apps sollte ich vor einer Reise unbedingt installieren?

Lade vor der Abreise die Apps deiner Fluggesellschaft, der Bahn und deines Hotels herunter – am besten über dein heimisches WLAN. So bekommst du Benachrichtigungen zu Gate-Änderungen oder Verspätungen zuverlässig und ohne schlechten Empfang am Flughafen.

Was ist Juice-Jacking und wie schütze ich mich dagegen?

Juice-Jacking bezeichnet manipulierte öffentliche USB-Ladeanschlüsse, über die Angreifer beim Laden Daten von deinem Gerät stehlen. Nutze stattdessen eine eigene Powerbank oder lade ausschließlich über dein mitgebrachtes Netzteil an einer normalen Steckdose.

Können Unternehmen aus Stuttgart ihre Firmengeräte vor Geschäftsreisen absichern lassen?

Ja – pirenjo.IT betreut Unternehmen in Stuttgart und Umgebung mit Gerätesicherheitslösungen für Geschäftsreisende, inklusive VPN-Einrichtung, Verschlüsselung und Remote-Wipe-Konfiguration. Vereinbare einfach ein Kennenlerngespräch, um den Bedarf einzuschätzen.

Wie sichere ich meine Daten am besten vor einer Reise?

Sichere alle wichtigen Daten vor der Abreise in der Cloud oder auf einem externen Speicher. So kannst du im Fall eines Diebstahls oder Verlusts deines Geräts bedenkenlos den Remote-Wipe-Befehl erteilen, ohne wichtige Dateien zu verlieren.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Beratung zur mobilen IT-Sicherheit für Reisende an?

Ja – als IT-Systemhaus in Waiblingen berät pirenjo.IT Unternehmen und Privatpersonen zu mobilem Geräteschutz, VPN-Lösungen und sicheren Backup-Strategien für unterwegs. Nimm einfach Kontakt auf für ein erstes Gespräch.

Was man tun sollte, wenn ein Mobilgerät verloren geht!

Smartphone mit Schloss und Schild.

Jedes Jahr gehen etwa 70 Millionen Smartphones verloren. Die Besitzer finden nur etwa 7 % davon wieder. 52 % der gestohlenen Geräte gehen dabei im Büro verloren. Kaum etwas löst so schnell Panik aus wie ein fehlendes Smartphone oder Laptop – und das zu Recht.

Auf diesen Geräten ist ein großer Teil unseres Lebens gespeichert: Dateien, persönliche Finanzdaten, Apps, Passwörter, Bilder, Videos und vieles mehr. Die dort gespeicherten Informationen sind persönlicher als das, was in deiner Brieftasche steckt. Das macht ein verlorenes oder gestohlenes Gerät zu einem ernsten Problem.

Oft ist nicht das Gerät das größte Problem. Es sind die Daten auf dem Gerät und der Zugriff auf Cloud-Konten und Websites. Der Gedanke, dass diese Daten in die Hände von Kriminellen gelangen könnten, ist mehr als unangenehm. Noch kritischer wird es, wenn ein Arbeitslaptop oder ein Firmensmartphone verloren geht – dann droht eine Datenschutzverletzung oder schlimmstenfalls ein Ransomware-Angriff, der von dem gestohlenen Gerät ausgeht.

Im Jahr 2020 zahlte das Lifespan Health System eine HIPAA-Strafe in Höhe von 1.040.000 Dollar – Grund war ein Verstoß gegen den Datenschutz durch einen unverschlüsselten, gestohlenen Laptop.

Ein gestohlenes Gerät ist kein Hardwareproblem – es ist ein Datenproblem. Wer in den ersten Minuten richtig reagiert, kann den Schaden meist begrenzen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Die Minuten nach dem Verlust sind kritisch

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Wenn du den Verlust eines Mobilgerätes bemerkst, zählt jede Minute. Die Dinge, die du in den ersten Minuten tust, sind entscheidend – sowohl für private als auch für geschäftliche Geräte. Je schneller du handelst, desto geringer ist die Gefahr, dass sensible Daten preisgegeben werden.

Goldgrube für Kriminelle: Was auf deinem Gerät gespeichert ist

Wenn ein Krimineller ein Smartphone, ein Tablet oder einen Laptop in die Hände bekommt, hat er Zugang zu einer wahren Fundgrube. Dazu gehören Dokumente, Fotos und Videos, der Zugriff auf alle eingeloggten App-Konten und in Browsern gespeicherte Passwörter. Hinzu kommen Cloud-Speicher über Synchronisierungskonten, E-Mails, Textnachrichten und MFA-Codes, die per SMS ankommen.

5 Maßnahmen, die du sofort nach dem Verlust ergreifen solltest

Zeit ist das A und O, wenn es um ein verlorenes mobiles Gerät geht. Je schneller du handelst, desto geringer ist das Risiko, dass persönliche oder geschäftliche Daten in falsche Hände geraten.

Gerät aus der Ferne sperren

Die meisten mobilen Geräte und Laptops verfügen über die Funktion „Mein Gerät sperren“. Sie ermöglicht eine Fernaktivierung der Gerätesperre, wenn sie im Vorfeld konfiguriert wurde. Außerdem müssen die Ortungsdienste aktiviert sein.

Auch wenn erfahrene Diebe einen Passcode knacken können – das sofortige Aktivieren dieser Funktion kann sie aufhalten. Im gleichen Einstellungsbereich ist normalerweise auch die Funktion „Mein Gerät suchen“ verfügbar. Nutze diese nur, wenn du glaubst, dass das Gerät verlegt – aber nicht gestohlen wurde. Du willst dich schließlich nicht mit den Dieben treffen.

Unternehmen sofort informieren

Wenn du das Gerät geschäftlich nutzt, informiere dein Unternehmen unverzüglich. Selbst wenn du nur geschäftliche E-Mails über ein privates Smartphone abrufst, zählt das. Viele Unternehmen verwenden ein Endgerätemanagement – in diesem Fall kann der Zugang zum Firmennetz sofort gesperrt werden.

Wer das Fehlen sofort meldet, gibt dem Unternehmen die Chance, schnell zu reagieren. Das mindert das Risiko einer Datenverletzung oft deutlich. Wer wartet, gibt Angreifern wertvolle Zeit.

Zugriff auf SaaS-Tools widerrufen

Die meisten mobilen Geräte verfügen über dauerhafte Logins für SaaS-Tools. SaaS steht für Software as a Service – das sind Konten wie Microsoft 365, Trello, Salesforce und ähnliche Dienste.

Nutze ein anderes Gerät, um dich über eine Webanwendung bei deinem Konto anzumelden. Rufe dann den Bereich für autorisierte Geräte in deinen Kontoeinstellungen auf. Suche das fehlende Gerät, melde es bei dem Dienst ab und sperre den Zugriff, falls das möglich ist. Dadurch wird das Gerät von deinem Konto getrennt, und der Dieb hat keinen Zugriff darauf.

Zugriff auf Cloud-Speicher widerrufen

Beziehe auch Cloud-Speicheranwendungen ein, wenn du die Zugriffsrechte widerrufst. Wird dein fehlendes Gerät mit einer Cloud-Speicherplattform synchronisiert, können Kriminelle diese Verbindung ausnutzen.

Sie könnten eine Malware-Datei hochladen, die das gesamte Speichersystem infiziert. Oder sie setzen dein Gerät zurück, verkaufen es weiter und löschen dabei Dateien aus dem Cloud-Speicher. Beides lässt sich verhindern, wenn du den Zugriff rechtzeitig sperrst. Mehr dazu, wie du deine mobilen Geräte grundsätzlich vor Cyberangriffen schützt, findest du in unserem separaten Artikel.

Gerät aus der Ferne löschen

Hoffentlich hast du von all deinen Geräten eine Sicherungskopie erstellt. So hast du im Falle eines verlorenen Geräts eine Kopie aller deiner Dateien. Sieht es so aus, als wäre das Gerät nicht nur verlegt, sondern gestohlen oder endgültig verloren? Dann solltest du die Funktion „Mein Gerät löschen“ verwenden, sofern diese eingerichtet wurde. Dadurch werden die Daten auf der Festplatte gelöscht.

Sicherheitslösungen für mobile Geräte

Unabhängig von der Größe deines Unternehmens ist die Verwaltung mobiler Geräte unerlässlich. Bei den IT-Sicherheitsexperten von pirenjo.IT sind deine Geräte und Daten in guten Händen. Melde dich bei uns, um mehr über unsere Sicherheitslösungen für Endgeräte zu erfahren – oder sichere dir direkt einen Termin für ein kostenloses Erstgespräch.

Was soll ich als Erstes tun, wenn mein Smartphone verloren geht?

Aktiviere sofort die Funktion „Mein Gerät sperren“ über ein anderes Gerät oder die Weboberfläche deines Betriebssystemkontos. Danach widerrufe den Zugriff auf alle eingeloggten SaaS- und Cloud-Dienste.

Welche Daten sind auf einem gestohlenen Gerät am gefährlichsten?

Besonders kritisch sind gespeicherte Browser-Passwörter, dauerhaft eingeloggte App-Konten und der Zugriff auf synchronisierte Cloud-Speicher – darüber können Angreifer auf weitere Systeme zugreifen, ohne ein Passwort zu kennen.

Wie schützt pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart bei verloren gegangenen Firmengeräten?

pirenjo.IT richtet für Unternehmen in Stuttgart ein Endgerätemanagement (MDM) ein, mit dem Firmengeräte aus der Ferne gesperrt, geortet und gelöscht werden können – innerhalb weniger Minuten nach dem Verlust.

Sollte ich nach einem Geräteverlust alle meine Passwörter ändern?

Ja – ändere zumindest die Passwörter aller Dienste, bei denen du auf dem verlorenen Gerät dauerhaft eingeloggt warst. Prüfe außerdem, ob du dort die Multi-Faktor-Authentifizierung aktivieren kannst.

Können Unternehmen in Waiblingen ein Endgerätemanagement über pirenjo.IT einrichten lassen?

Ja – pirenjo.IT betreut Unternehmen in Waiblingen und dem Rems-Murr-Kreis beim Einrichten von Mobile Device Management. Damit lassen sich verlorene Geräte ferngesteuert sperren und löschen, bevor Daten in falsche Hände geraten.

Hacks für eine längere Akkulaufzeit deines Laptops

Eingestecktes Netzkabel an einem Laptop. Hacks für längere Akkulaufzeit.

Einer der großen Vorteile eines Laptops ist, dass du ihn überall benutzen kannst – ganz ohne Steckdose. Doch die Akkulaufzeit nimmt im Laufe der Zeit ab: durch Ladezyklen, Temperaturschwankungen und unnötige Hintergrundprozesse. Die gute Nachricht: Mit ein paar gezielten Einstellungen holst du deutlich mehr Laufzeit aus deinem Gerät heraus.

8 Tipps für eine längere Akkulaufzeit deines Laptops

Display-Helligkeit reduzieren

Je heller dein Bildschirm, desto mehr Energie verbraucht er. Wer schon einmal den automatischen Energiesparmodus aktiviert hat, kennt den Effekt: Die Helligkeit sinkt sofort spürbar. Du kannst die Helligkeit manuell über die Anzeigeeinstellungen oder die Helligkeitstasten in der oberen Tastenreihe deiner Laptop-Tastatur anpassen.

Energie- und Ruhemodus-Einstellungen anpassen

Einer der wirksamsten Hebel liegt in den Systemeinstellungen: Öffne unter Windows die Suche in der Taskleiste und gib „Energieeinstellungen“ ein. Dort findest du Energie-, Ruhemodus- und Akkueinstellungen.

Achte darauf, dass die Zeit bis zum Abdunkeln des Bildschirms und die Zeit bis zum Ruhezustand aufeinander abgestimmt sind. So verlängerst du die Zeitspanne, in der du keine neue Ladung benötigst.

Energiesparmodus frühzeitig aktivieren

Du musst nicht warten, bis dein Laptop auf 10 % Batteriekapazität gesunken ist. Lege in den Systemeinstellungen selbst fest, ab welchem Schwellenwert das Gerät in den Energiesparmodus wechselt. Weißt du im Voraus, dass du eine Weile ohne Stromquelle arbeiten wirst? Aktiviere den Energiesparmodus direkt zu Beginn – das verzögert den nächsten Ladevorgang spürbar.

Batteriekalibrierungs-Tool des Herstellers nutzen

Viele Hersteller liefern eigene PC-Wartungstools mit, die du zur Batteriekalibrierung nutzen kannst. Manchmal behebt eine Kalibrierung ein Problem mit der Laufzeit – vor allem, wenn der Akku kürzer hält als noch beim Kauf.

Suche nach der integrierten Wartungs-App deines Herstellers – sie befindet sich normalerweise in der Taskleiste. Führe dort die Kalibrierung oder eine andere Wartungsfunktion aus.

Hintergrundprozesse durch Computer-Tuning reduzieren

Prozesse im Hintergrund laufen oft weiter, auch wenn du sie gerade nicht brauchst – und belasten dabei den Akku. Ein Computer-Tuning durch deinen IT-Partner kann hier viel bewirken: langsam werdende Systeme werden schneller, und häufig verbessert sich auch die Akkulaufzeit deutlich. Einen Überblick über professionelle IT-Betreuung findest du auf der Managed Services Seite von pirenjo.IT.

Microsoft Edge wegen seiner Effizienzfunktionen nutzen

Viele offene Browser-Tabs belasten den Akku stärker als man denkt. Microsoft Edge bietet gezielte Energiesparfunktionen, die du in den Einstellungen aktivieren kannst. Suche dort nach „Schlafende Tabs“: Aktiviere den Effizienzmodus, schalte schlafende Tabs ein und lege fest, nach welcher Inaktivitätszeit Browser-Tabs in den Ruhezustand versetzt werden.

Unnötige Apps schließen

Öffne den Task-Manager und prüfe, welche Anwendungen gerade laufen. Nicht alle davon sind nötig, wenn du ohne Stromnetz arbeitest – Aktualisierungsdienste oder Cloud-Sync-Apps laufen oft unbemerkt im Hintergrund. Schließe alles, was du in diesem Moment nicht brauchst, und die Akkulaufzeit verlängert sich spürbar.

Laptop vor Hitze und Kälte schützen

Extreme Temperaturen schaden nicht nur der Hardware, sondern auch dem Akku. Lass deinen Laptop niemals an einem heißen Tag oder bei eisiger Kälte im Auto. Das Innere eines Fahrzeugs heizt sich bei Sonnenschein innerhalb weniger Minuten auf Temperaturen auf, die Lithium-Ionen-Akkus dauerhaft schädigen können.

Systemoptimierung oder Akkutausch – wir helfen dir

Wenn die Laufzeit deines Laptops deutlich unter zwei Stunden liegt oder die Akkukapazität unter 60-70 % des ursprünglichen Werts gesunken ist, lohnt sich ein Akkutausch. Wir unterstützen dich mit einer vollständigen Systemoptimierung oder einem Austausch des Laptop-Akkus. Melde dich noch heute und vereinbare ein unverbindliches Kennenlerngespräch mit den IT-Experten von pirenjo.IT.

Wie kann ich die Akkulaufzeit meines Laptops am schnellsten verlängern?

Reduziere die Bildschirmhelligkeit und aktiviere den Energiesparmodus frühzeitig – das sind die zwei Maßnahmen mit dem größten sofortigen Effekt.

Ab wann lohnt sich ein Akkutausch beim Laptop?

Wenn die Akkukapazität unter 60-70 % der ursprünglichen Kapazität gesunken ist oder die Laufzeit deutlich unter zwei Stunden liegt, ist ein Akkutausch sinnvoll.

Bietet pirenjo.IT im Raum Stuttgart Laptop-Wartung und Akkutausch an?

Ja, pirenjo.IT betreut Unternehmen im Raum Stuttgart mit Systemoptimierung, PC-Tuning und Akkutausch – melde dich für ein unverbindliches Erstgespräch.

Warum läuft mein Laptop-Akku nach ein paar Jahren kürzer?

Lithium-Ionen-Akkus verlieren durch Ladezyklen und Temperaturschwankungen an Kapazität – nach 300-500 Ladezyklen ist ein spürbarer Leistungsabfall normal.

Kann pirenjo.IT in Waiblingen auch Hintergrundprozesse optimieren, die den Akku belasten?

Ja, pirenjo.IT führt in Waiblingen und Umgebung PC-Tuning durch, bei dem unnötige Hintergrundprozesse identifiziert und deaktiviert werden – das verlängert die Akkulaufzeit und verbessert die Systemleistung.

9 Sicherheitstipps für Online-Weihnachtseinkäufe

Frau kauft online Weihnachtsgeschenke.

Die Weihnachtseinkaufssaison läuft auf Hochtouren. Und das bedeutet: Auch Betrüger haben ihre Maschinen angeworfen – bereit, von all diesen Online-Transaktionen zu profitieren.

Vergiss beim Kaufrausch nicht die Online-Sicherheit. Ein bisschen Cybersicherheit vorher ist definitiv besser als Schadensbegrenzung hinterher – und bewahrt dich vor einem finanziellen oder datenschutzrechtlichen Fiasko. Die folgenden 9 Tipps zeigen dir, worauf es beim sicheren Online-Einkauf ankommt: von Geräteupdates bis hin zu Banking-Warnungen.

Tipp 1: Führe vor dem Einkauf Geräteupdates durch

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Auch wenn es manchmal etwas dauert und nervt: Führe regelmäßig Updates durch. Computer, Tablets und Smartphones mit veralteter Software sind anfällig – und Hacker nutzen genau das aus.

Updates installieren Patches für bekannte Schwachstellen in Betriebssystemen und verringern dein Risiko erheblich. Stelle sicher, dass du alle Updates installierst, bevor du dein Gerät für Online-Einkäufe verwendest.

Tipp 2: Gehe nicht über E-Mail-Links auf Websites

Ja, es dauert etwas länger, „amazon.com“ direkt einzutippen, anstatt auf einen Link in einer E-Mail zu klicken. Aber Phishing-Betrügereien sind zur Weihnachtszeit häufiger als zu jeder anderen Zeit im Jahr. Ein Klick auf einen bösartigen E-Mail-Link kann einen automatischen Download von Malware auslösen.

Besuche Websites am besten immer direkt. Wenn du es dir einfacher machen willst, speichere deine Lieblingsshops als Lesezeichen im Browser. Das ist sicherer als jeder Text- oder E-Mail-Link.

Tipp 3: Verwende eine Wallet-App

Es ist immer ein Risiko, deine Debit- oder Kreditkarte direkt auf einer Website anzugeben. Das Risiko ist noch höher, wenn du auf einer Website einkaufst, bei der du noch nie bestellt hast.

Kaufe, wenn möglich, mit einer Wallet-App oder PayPal. So gibst du deine Zahlungsdaten nur an den Dienst weiter – Apple Pay, Google Pay oder PayPal. Der Einzelhändler selbst bekommt deine Kartendaten nicht zu sehen.

Tipp 4: Entferne gespeicherte Karten nach dem Checkout

Viele Websites – darunter Amazon – speichern deine Zahlungskartendaten automatisch. Das macht den nächsten Einkauf bequemer, setzt dich aber einem unnötigen Risiko aus. Ein Hacker mit Zugang zu deinem Gerät oder Konto könnte Einkäufe tätigen.

Dazu kommt das Risiko einer Datenpanne beim Händler. Diese kommen regelmäßig vor und können sensible Zahlungsinformationen preisgeben. Je weniger Datenbanken deine Kartendaten speichern, desto besser.

Entferne deine Kartendaten direkt nach dem Checkout aus den Kontoeinstellungen der Website.

Tipp 5: Stelle sicher, dass die Website HTTPS verwendet

HTTPS ist inzwischen weitgehend zum Standard geworden – im Gegensatz zu „HTTP“ ohne das „S“. HTTPS bedeutet, dass eine Website die übertragenen Daten verschlüsselt: deinen Namen, deine Adresse und deine Zahlungsinformationen.

Kaufe niemals auf einer Website ein, die in der Adressleiste kein HTTPS verwendet! Ein zusätzlicher Hinweis ist das kleine Schlosssymbol vor der Webadresse.

Tipp 6: Überprüfe die URL der Website

Tippfehler passieren – vor allem auf einem kleinen Smartphone-Bildschirm. Ein einziger Fehler kann dazu führen, dass du auf einer Nachahmer-Website landest, etwa „amazonn(dot)com“.

Hacker kaufen Domains, die echten Adressen beliebter Händler täuschend ähnlich sehen, und richten dort gefälschte Websites ein. Diese Masche heißt Typosquatting – typo für Tippfehler, squat für besetzen. Nimm dir ein paar Sekunden mehr Zeit und prüfe die URL, bevor du mit dem Einkauf beginnst.

Tipp 7: Kaufe niemals über öffentliches WLAN ein

Wer sich mit einem öffentlichen WLAN verbindet, kann davon ausgehen, dass er beobachtet wird. Hacker lieben die Weihnachtseinkaufssaison und halten sich gezielt an beliebten öffentlichen Hotspots auf.

Sie spionieren die Aktivitäten anderer Geräte im selben Netzwerk aus und können so auf alles zugreifen, was du eingibst – Passwörter und Kreditkartendaten eingeschlossen. Schalte das WLAN aus und wechsle stattdessen auf die Verbindung deines Mobilfunkanbieters.

Tipp 8: Sei auf der Hut vor Markenimitatoren in E-Mails und SMS

Phishing-Betrüger waren während der Weihnachtssaison 2021 besonders aktiv – Typosquatting-Domains in Verbindung mit Phishing-Angriffen stiegen um 397 Prozent. Du solltest zwar immer auf Phishing achten, aber in der Weihnachtszeit ist die Gefahr noch höher.

Die Angreifer wissen, dass Menschen in dieser Zeit E-Mails mit Angeboten, Auftragsbestätigungen und Versandmitteilungen erwarten. Diese Nachrichten nutzen sie als Vorlagen. Sie geben sich als DHL, UPS, Amazon und andere aus – und ihre E-Mails sehen den echten zum Verwechseln ähnlich.

Sei besonders wachsam bei E-Mails, die bekannte Marken imitieren. Auch hier gilt: Rufe Websites immer direkt auf, statt einem Link zu folgen. Informiere dich außerdem über weitere erschreckende Trends bei Phishing-Angriffen.

Tipp 9: Aktiviere Warnungen in der Banking-App und prüfe dein Konto

Prüfe regelmäßig dein Bankkonto und achte auf verdächtige Abbuchungen. Viele Banken erlauben es, automatische Warnmeldungen einzurichten – zum Beispiel wenn ein Kauf einen bestimmten Betrag übersteigt oder von außerhalb des Landes erfolgt.

So behältst du die Kontrolle, ohne dein Konto ständig manuell prüfen zu müssen. Richte diese Warnungen am besten noch heute ein. Weitere Tipps zum Schutz deiner Konten findest du in unserem Artikel Wie du deine Onlinekonten vor Angriffen schützen kannst.

Wie sicher ist dein Mobilgerät?

Malware für Mobilgeräte wird häufig bei Weihnachtseinkaufsbetrügereien eingesetzt. Wie gut ist dein Gerät vor bösartigen Apps und Malware geschützt? Kontaktiere unsere Experten für IT-Sicherheit für einen Sicherheitscheck durch pirenjo.IT. Vereinbare jetzt ein unverbindliches Kennenlerngespräch.

Wie erkenne ich eine sichere Website beim Online-Shopping?

Achte darauf, dass die URL mit „https://“ beginnt und ein Schlosssymbol in der Adressleiste erscheint. Fehlt das „S“, gib dort niemals deine Zahlungsdaten ein.

Was ist Typosquatting und wie schütze ich mich davor?

Typosquatting bezeichnet gefälschte Websites, deren Domain echten Adressen zum Verwechseln ähnlichsieht – etwa „amazonn.com“. Prüfe die URL immer sorgfältig, bevor du mit dem Einkauf beginnst.

Bietet pirenjo.IT in Stuttgart einen Sicherheitscheck für Mobilgeräte an?

Ja, pirenjo.IT führt für Unternehmen im Raum Stuttgart Sicherheitschecks für Mobilgeräte und Endpoints durch. Vereinbare ein unverbindliches Kennenlerngespräch, um den Schutzstatus deiner Geräte zu prüfen.

Ist es sicher, mit PayPal oder Apple Pay in Online-Shops einzukaufen?

Wallet-Dienste wie PayPal, Apple Pay oder Google Pay sind sicherer als die direkte Eingabe deiner Kartendaten, weil der Händler deine Zahlungsinformationen nicht direkt erhält. Nutze diese Dienste, wo immer sie verfügbar sind.

Können Unternehmen aus Waiblingen ihre Mitarbeitenden gegen Phishing-Angriffe absichern?

Ja, pirenjo.IT bietet Unternehmen in Waiblingen und dem Rems-Murr-Kreis gezielte Security-Awareness-Schulungen und technische Schutzmaßnahmen gegen Phishing an. Frag direkt nach einem passenden Paket für dein Team.

Diese 6 veralteten Tools solltest du nicht mehr verwenden

6 Tools die man nicht mehr verwenden sollte.

Technologie verändert sich schnell – und was gestern noch Standard war, ist heute ein Sicherheitsrisiko. Tools wie der Internet Explorer oder Adobe Flash haben ihren Zenit längst überschritten. Wer sie trotzdem noch einsetzt, öffnet Angreifern Tür und Tor.

Dieser Artikel zeigt dir, welche 6 veralteten Tools du so bald wie möglich ersetzen solltest – und warum das Warten auf „noch läuft ja alles“ kein Plan ist.

Warum veraltete Software ein konkretes Risiko ist

Veraltete Software und Hardware erhalten keine Sicherheitsupdates mehr. Genau diese Updates schließen neu entdeckte Schwachstellen – ohne sie bleibt das System ein leichtes Ziel. Rund 1 von 3 Datenschutzverletzungen geht auf ungepatchte Systemschwachstellen zurück.

Dazu kommen handfeste Geschäftsrisiken: Kompatibilitätsprobleme zwischen alter und neuer Software bremsen das Team aus, Datenschutzbestimmungen lassen sich schwerer einhalten, und die Wettbewerbsfähigkeit leidet. 49 % der befragten Arbeitnehmer geben an, dass sie einen Jobwechsel wegen schlechter Technologie in Betracht ziehen würden.

Welche 6 veralteten Tools du ersetzen solltest

Wer auf veraltete Software setzt, spart am falschen Ende – und zahlt meistens doppelt, wenn es zu spät ist.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Internet Explorer – seit Juni 2022 ohne Support

Vor einigen Jahren war der Internet Explorer (IE) der meistgenutzte Browser weltweit. Mit der Zeit überholten ihn Google Chrome und schließlich sein eigener Nachfolger, Microsoft Edge.

Microsoft Edge wurde 2015 eingeführt und hat den IE schrittweise verdrängt. Seit dem 15. Juni 2022 wird der Internet Explorer nicht mehr unterstützt – keine Sicherheitsupdates, kein Patch, keine Hilfe bei Problemen.

Adobe Flash Player – seit Januar 2021 abgekündigt

In den frühen 2000er Jahren lief Adobe Flash auf Millionen von Websites. Animationen, interaktive Inhalte, Videos – Flash war allgegenwärtig. Moderne Technologien wie HTML5 haben diese Funktionen längst übernommen und Flash damit überflüssig gemacht.

Seit dem 1. Januar 2021 stellt Adobe keine Sicherheitsupdates mehr bereit. Hast du den Flash Player noch auf einem deiner Rechner installiert? Dann deinstalliere das Browser-Plugin und jegliche Flash-Software sofort.

Windows 7 und ältere Versionen – aktives Angriffsziel

Windows 7 war eines der beliebtesten Betriebssysteme aller Zeiten – aber es hat ausgedient. Seit dem 14. Januar 2020 liefert Microsoft keine Sicherheits-Patches mehr. Windows 10 und Windows 11 sind längst der neue Standard.

Technisch mag Windows 7 noch funktionieren. Sicherheitstechnisch ist es ein offenes Scheunentor. Angreifer suchen aktiv nach Systemen, auf denen diese Version noch läuft – du kannst davon ausgehen, dass dein Rechner früher oder später gefunden wird.

Ob sich ein Update auf Windows 11 für dein Unternehmen lohnt, zeigt dir unser Artikel Lohnt sich ein Update auf Windows 11?.

macOS 10.14 Mojave und ältere Versionen – Hardware erneuern

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Auch veraltete macOS-Versionen erhalten keine Sicherheitsupdates mehr. Weil iMacs und MacBooks teuer sind, halten viele sie so lange wie möglich. Das Problem: Ab einem bestimmten Alter bekommt die Hardware keine macOS-Updates mehr – und bleibt dauerhaft auf einer nicht mehr unterstützten Version hängen.

Wer macOS 10.14 Mojave oder früher nutzt, wird von Apple nicht mehr mit Patches versorgt. In diesem Fall hilft kein Software-Update mehr – du musst die Hardware erneuern.

Oracle 18c Datenbank – Support seit Juni 2021 beendet

Setzt dein Unternehmen Oracle-Datenbanken ein? Dann prüfe deine aktuelle Version. Die Unterstützung für Oracle 18c endete im Juni 2021. Ungepatchte Schwachstellen machen Sicherheitsverletzungen wahrscheinlich – nicht möglich, wahrscheinlich.

Hast du bereits auf eine neuere Version gewechselt, behalte das nächste Supportende im Blick. Sowohl Oracle 19c als auch 21c haben im April 2024 den Support verloren.

Microsoft SQL Server 2014 – Support seit Juli 2024 vollständig eingestellt

SQL Server 2014 ist ein weiteres verbreitetes Datenbanktool, das seinen Ablauf erreicht hat. Der Mainstream-Support war bereits früher beendet – im Juli 2024 wurde auch der Extended Support eingestellt, inklusive Sicherheitsupdates.

Ein frühzeitiges Upgrade gibt dir Zeit zum Testen und Überprüfen. Kein böses Erwachen, wenn das nächste Sicherheitsproblem auftaucht.

Technologie aufrüsten – ohne Risiko und Überraschungen

Upgrades wirken beängstigend, vor allem wenn bisher alles funktioniert hat. Bedenken wegen Migration oder Kompatibilität sind verständlich. Die IT-Profis von pirenjo.IT helfen dir, deine Technologie sauber aufzurüsten und anschließend gründlich zu testen. Vereinbare jetzt ein 15-minütiges Erstgespräch.

Wie pirenjo.IT Unternehmen im Raum Stuttgart rundum betreut, zeigt die Managed Services Seite. Welche Sicherheitslücken durch veraltete Systeme konkret entstehen, erklärt unser Artikel zu den 6 Sicherheitslücken in der Cybersicherheit.

Wie gefährlich ist es, Windows 7 noch im Unternehmen zu betreiben?

Sehr gefährlich – Windows 7 erhält seit Januar 2020 keine Sicherheits-Patches mehr und ist ein aktives Angriffsziel für Cyberkriminelle. Jedes System, das noch damit läuft, ist ein offenes Einfallstor ins Netzwerk.

Was passiert, wenn ich Adobe Flash Player nicht deinstalliere?

Adobe Flash erhält seit Januar 2021 keine Sicherheitsupdates mehr. Ungepatchte Schwachstellen im Flash Player können Angreifern direkten Zugriff auf dein System ermöglichen – deinstalliere das Plugin sofort.

Kann ein IT-Dienstleister in Stuttgart beim Upgrade auf Windows 11 helfen?

Ja – pirenjo.IT begleitet Unternehmen im Raum Stuttgart beim strukturierten Umstieg auf Windows 11, inklusive Kompatibilitätsprüfung, Migration und Test. Vereinbare einfach ein 15-minütiges Erstgespräch.

Wie erkenne ich, ob meine Oracle-Datenbank noch unterstützt wird?

Prüfe die Versionsnummer in deiner Oracle-Umgebung und gleiche sie mit der Oracle Lifetime Support Policy ab. Oracle 18c ist seit Juni 2021 nicht mehr unterstützt – ein Upgrade auf eine aktuelle Version ist zwingend.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Unterstützung bei veralteten Mac-Systemen an?

Ja – pirenjo.IT unterstützt Unternehmen in Waiblingen und Umgebung bei der Bewertung und Erneuerung veralteter Apple-Hardware, die keine macOS-Updates mehr erhält. Sprich uns direkt an.