Erschreckende Trends bei Phishing-Angriffen in 2022

Erschreckende Trends bei Phishing - Titelbild

Im Jahr 2020 waren 75 % der Unternehmen weltweit von einem Phishing-Angriff betroffen. Phishing ist nach wie vor eine der größten Gefahren für die Funktionsfähigkeit und das Wohlergehen Ihres Unternehmens, denn es ist die häufigste Angriffsmethode für alle Arten von Cyberangriffen.

Eine einzige Phishing-E-Mail kann dafür verantwortlich sein, dass ein Unternehmen von Ransomware befallen wird und kostspielige Ausfallzeiten in Kauf nehmen muss. Sie kann auch dazu führen, dass ein Benutzer unwissentlich die Anmeldedaten für ein E-Mail-Konto des Unternehmens weitergibt, die der Hacker dann wiederum für gezielte Angriffe auf Kunden nutzt.

Phishing nutzt menschliches Versagen aus, und einige Phishing-E-Mails verwenden ausgeklügelte Taktiken, um den Empfänger zur Preisgabe von Informationen oder zur Infizierung eines Netzwerks mit Malware zu verleiten.

Die Bedrohungen durch Mobile Phishing sind im Jahr 2021 stark angestiegen.

Die besten Schutzmaßnahmen gegen anhaltende Phishing-Angriffe sind:

  • Filtern von E-Mails
  • DNS-Filter
  • Virenschutz / Anti-Malware der nächsten Generation
  • Fortlaufende Schulungen für Mitarbeiter zum Thema Cybersicherheit

Um Ihre Mitarbeiter richtig zu schulen und sicherzustellen, dass Ihre IT-Sicherheit auf die neuesten Bedrohungen abgestimmt ist, müssen Sie wissen, welche neuen Phishing-Gefahren auf Sie zukommen.

Hier sind einige der neuesten Phishing-Trends, auf die Sie im Jahr 2022 achten sollten.

Phishing geschieht zunehmend per Textnachrichten

Viele Leute sind gegenüber Textnachrichten weniger misstrauisch als gegenüber unerwarteten E-Mail-Nachrichten. Die meisten Phishing-Schulungen konzentrieren sich in der Regel auf die E-Mail-Form des Phishings, da diese bisher am weitesten verbreitet war.

Aber Cyberkriminelle nutzen jetzt die leichte Verfügbarkeit von Mobiltelefonnummern und verwenden Textnachrichten für Phishing-Angriffe. Diese Art von Phishing (auch „Smishing“ genannt) nimmt immer mehr zu.

Die Menschen erhalten heute mehr Textnachrichten als in der Vergangenheit, was zum großen Teil darauf zurückzuführen ist, dass Einzelhändler und Dienstleistungsunternehmen vermehrt Textnachrichten für Verkaufs- und Lieferhinweise nutzen.

Dies macht es für Phishing via SMS noch einfacher, eine Versandmitteilung vorzutäuschen und den Nutzer dazu zu bringen, auf eine verkürzte URL zu klicken.

Die Kompromittierung von Geschäfts-E-Mails nimmt zu

Ransomware war in den letzten Jahren eine wachsende Bedrohung, vor allem weil sie für die kriminellen Gruppen, die Cyberangriffe starten, eine große Einnahmequelle darstellt. Eine neue, aufstrebende Form des Angriffs beginnt recht lukrativ zu sein und nimmt daher ebenfalls zu.

Die Kompromittierung von Geschäfts-E-Mails (Business Email Compromise, BEC) ist auf dem Vormarsch. Diese wird von Angreifern ausgenutzt, um mit Dingen wie Geschenkkartenbetrug und gefälschten Überweisungsanforderungen Geld zu verdienen.

Was BEC so gefährlich (und lukrativ) macht? Die Tatsache, dass ein Krimineller, der sich Zugang zu einem geschäftlichen E-Mail-Konto verschafft, sehr überzeugende Phishing-Nachrichten senden kann. Und zwar an Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten dieses Unternehmens. Die Empfänger werden der bekannten E-Mail-Adresse sofort vertrauen, was diese E-Mails zu mächtigen Waffen für Cyberkriminelle macht.

Kleine Unternehmen werden immer häufiger mit Spear-Phishing angegriffen

Man ist nie zu klein, um von einem Hacker angegriffen zu werden. Kleine Unternehmen sind häufig das Ziel von Cyberangriffen, weil sie in der Regel weniger IT-Sicherheit haben als größere Unternehmen.

43 % aller Datenschutzverletzungen zielen auf kleine und mittelständische Unternehmen ab, und 40 % der kleinen Unternehmen, die Opfer eines Angriffs werden, haben mindestens acht Stunden Ausfallzeit als Folge davon.

Spear-Phishing ist eine gefährlichere Form des Phishings, da es gezielt und nicht allgemein eingesetzt wird. Es ist die Art, die auch bei einem Angriff mit BEC eingesetzt wird.

Früher wurde Spear-Phishing vor allem für größere Unternehmen eingesetzt, da es mehr Zeit in Anspruch nimmt, einen gezielten und maßgeschneiderten Angriff vorzubereiten. Da jedoch große kriminelle Gruppen und staatlich gesponserte Hacker ihre Angriffe effizienter gestalten, können sie leichter jeden ins Visier nehmen.

Dies führt dazu, dass kleine Unternehmen mehr maßgeschneiderte Phishing-Angriffe erhalten, die für ihre Nutzer schwerer als Betrug zu erkennen sind.

Initial Access Broker machen Angriffe effektiver

Wir haben gerade darüber gesprochen, dass große kriminelle Gruppen ihre Angriffe ständig optimieren, um sie noch effektiver zu machen. Sie behandeln Cyberangriffe wie ein Geschäft und arbeiten ständig daran, sie noch profitabler zu machen.

Eine Möglichkeit, dies zu tun, ist der Einsatz externer Spezialisten, so genannter Initial Access Broker. Dabei handelt es sich um eine spezielle Art von Hackern, die sich nur darauf konzentrieren, den ersten Zugang zu einem Netzwerk oder Unternehmenskonto zu erhalten.

Der zunehmende Einsatz dieser Experten auf ihrem Gebiet macht Phishing-Angriffe noch gefährlicher und für die Benutzer noch schwieriger zu erkennen.

Identitäten von Unternehmen werden immer häufiger verwendet

Da die Benutzer immer vorsichtiger werden, wenn es um E-Mails von unbekannten Absendern geht, nutzen Phishing-Angreifer zunehmend die Möglichkeit, sich als Unternehmen auszugeben. In diesem Fall sieht eine Phishing-E-Mail wie eine legitime E-Mail von einem Unternehmen aus, das der Benutzer vielleicht kennt oder mit dem er sogar Geschäfte macht.

Amazon ist ein häufiges Ziel von Betrügern, die sich als das echte Unternehmen ausgeben, aber es kommt auch bei kleineren Unternehmen vor. So gab es beispielsweise Fälle, in denen die Kundenlisten von Website-Hosting-Unternehmen geknackt wurden. Diese Kunden bekamen daraufhin E-Mails, die die Nutzer aufforderten, sich bei einem Konto anzumelden, um ein dringendes Problem zu beheben.

Ist Ihr Unternehmen ausreichend vor Phishing-Angriffen geschützt?

Es ist wichtig, eine mehrschichtige Strategie zu verfolgen, wenn es darum geht, sich gegen eine der größten Gefahren für das Wohlergehen Ihres Unternehmens zu schützen. Beginnen Sie mit einem Cybersicherheitsaudit, um Ihre aktuelle Sicherheitslage zu überprüfen und Verbesserungsmöglichkeiten zu ermitteln. Unsere IT-Experten von pirenjo.IT helfen Ihnen in einem unverbindlichen 15-minütigen Telefonat gerne weiter.

So wichtig ist die Sicherheit virtualisierter Infrastrukturen

So wichtig ist die Sicherheit virtueller Infrastrukturen - Titelbild

Eine marode virtuelle Infrastruktur birgt Risiken für jedes Unternehmen. Und sie kann erhebliche Auswirkungen darauf haben, wie schnell Sie nach einem Angriff Ihre Daten wiederherstellen und den Betrieb wieder aufnehmen können.

Heutzutage nutzen viele Unternehmen eine virtualisierte Infrastruktur für eine einfachere Datenspeicherung. Der Grund dafür ist, dass dieser Ansatz den physischen Lösungen aufgrund der größeren Flexibilität, der einfachen Bereitstellung und der günstigen Preise überlegen ist.

Dieses Modell erfordert jedoch auch ein umfassendes Sicherheitskonzept.

Das Risiko eines Datenverlusts ist viel größer, da viele Tools und Praktiken zum Schutz physischer Daten in der virtuellen Umgebung nahezu nutzlos sind. Virtuelle Bedrohungen sind anders. Deshalb müssen Sie über den traditionellen Perimeterschutz hinaus denken.

Wenn Sie also eine virtualisierte Infrastruktur für die Datenspeicherung verwenden oder eine solche einrichten wollen, sollten Sie weiterlesen.

In diesem Artikel werden die Risiken einer unzureichenden Sicherheit der virtualisierten Infrastruktur erörtert und Möglichkeiten zu deren Verbesserung aufgezeigt.

Überlassen Sie Ihre virtualisierte Infrastruktur nicht dem Zufall

Virtualisierungssicherheit ist für die Sicherheitsstrategie eines jeden Unternehmens von entscheidender Bedeutung. Schließlich leben wir heute in einer Welt der virtualisierten Umgebungen und müssen die Sicherheit auf allen Ebenen berücksichtigen.

Im Folgenden werden drei der häufigsten Sicherheitsprobleme bei der Virtualisierung untersucht.

1. Angriffe von Außen

Diese stellen eine echte Bedrohung für virtualisierte Infrastrukturen dar.

Wenn Hacker in Ihre Host-Level- oder Serververwaltungssoftware eindringen, können sie leicht auf andere wichtige Teile Ihres Systems zugreifen. Sie können z.B. einen neuen Benutzer anlegen und diesem Administratorrechte zuweisen. Diese Berechtigung ermöglicht den Cyberkriminellen sensible Daten Ihres Unternehmens zu erlangen oder zu zerstören.

2. File Sharing und Copy-Pasting

Das Filesharing von Host und virtueller Maschine (VM) ist normalerweise deaktiviert. Das Gleiche gilt für das Kopieren und Einfügen von Elementen zwischen der Remote-Verwaltungskonsole und der VM. Sie können die Standardeinstellungen ändern, indem Sie das ESXi-Hostsystem anpassen, aber diese Maßnahme wird nicht empfohlen.

Warum?

Wenn sich ein Hacker Zugang zu Ihrer Verwaltungskonsole verschafft, kann er Daten außerhalb Ihrer virtuellen Umgebung kopieren oder Malware in Ihrer virtuellen Maschine installieren.

3. Viren

Virtuelle Maschinen (VM) sind anfällig für viele Angriffe, wobei Ransomware zu den beliebtesten zählt. Aus diesem Grund ist es wichtig, regelmäßig Backups Ihrer Website-Daten zu erstellen und sie an einem Ort zu speichern, an dem sie nicht von Hackern verschlüsselt werden können.

Wenn Sie es versäumen, Backups durchzuführen, könnten Sie in eine Situation geraten, in der Hacker Geld für die Entschlüsselung Ihrer Daten verlangen.

Die Wiederherstellung einer VM ist ziemlich schwierig, selbst wenn Sie regelmäßig Backups durchführen. Daher müssen Sie Ihre Teammitglieder darüber aufklären, wie sie das Risiko von Ransomware und anderen Viren verringern können.

Optimierung der Sicherheit Ihrer virtualisierten Infrastruktur

Das richtige Backup für mehr Sicherheit von virtualisierten Infrastrukturen.

Auch bei der Backuplösung für virtuelle Umgebungen gibt es einiges zu optimieren!

Nun kennen Sie die 3 häufigsten Probleme, denen sich ein Unternehmen gegenübersehen kann, wenn es eine ungeschützte virtuelle Infrastruktur hat. Aber was können Sie jetzt genau gegen diese Gefahren tun?

Hier sind 4 Tipps zur Verbesserung Ihrer Sicherheit.

1. Vermeiden Sie eine Über-Virtualisierung

Die Über-Virtualisierung (engl. virtual sprawl) wird oft mit wachsenden virtuellen Umgebungen in Verbindung gebracht. Je mehr Sie expandieren, desto größer ist die Notwendigkeit, Ihre VMs zu sichern. Die Anzahl der Maschinen kann jedoch Ihre Möglichkeiten dazu übersteigen.

Um diese virtuelle Auswucherung in den Griff zu bekommen, sollten Sie folgendes tun:

  • Erstellen Sie jederzeit ein Verzeichnis aller Ihrer Maschinen
  • Einrichtung von Kontrollpunkten mit standortübergreifender Überwachung
  • Überwachen Sie IP-Adressen, die Zugriff auf Ihre VMs haben
  • Richten Sie sowohl lokale, als auch externe Backups ein
  • Prüfen Sie Ihre virtuelle Umgebung regelmäßig und stellen Sie fest, welche Maschinen Sie benötigen und welche nicht notwendig sind.
  • Führen Sie ein zentrales Protokoll über Ihre Systeme und protokollieren Sie alle Hardware-Aktionen
  • Erstellung eines Patch-Wartungsplans für alle Rechner, um sie auf dem neuesten Stand zu halten

2. Machen Sie keine Fehler bei der Ersteinrichtung

Wenn Sie virtuelle Server verwenden, riskieren Sie einiges durch Konfigurationsfehler.

Deshalb ist es wichtig, bei der Ersteinrichtung darauf zu achten, dass keine Sicherheitsrisiken bestehen. Dazu gehören unnötige Ports, nutzlose Dienste und ähnliche Schwachstellen. Andernfalls werden alle Ihre virtuellen Maschinen die gleichen Probleme erben.

Die Wahrheit ist, dass viele Unternehmen schlechte virtuelle Netzwerkkonfigurationen haben. Sie können dies vermeiden, indem Sie sicherstellen, dass alle virtuellen Anwendungen die den Host aufrufen (und umgekehrt), ordnungsgemäß segmentiert sind. Dies gilt auch für Datenbanken und alle Webdienste.

Es ist auch erwähnenswert, dass die meisten Virtualisierungsplattformen nur drei Switch-Sicherheitseinstellungen bieten:

  • Gefälschte Übertragungen (forged transmits)
  • MAC-Adressänderungen
  • Promiscuous Mode

Für virtuelle Systeme, die sich mit anderen Netzwerkbereichen verbinden, gibt es keinen Schutz.

Untersuchen Sie also jede Virtualisierungsplattform, die diese Art von Kommunikation zulässt, einschließlich aller Speicherlecks, Copy-Paste-Funktionen und Gerätetreiber. Sie können auch die Systemüberwachungsfunktionen so einstellen, dass diese Bereiche überwacht werden.

3. Sicherung aller Teile der Infrastruktur

Es ist unerlässlich, dass Sie alle Teile Ihrer Infrastruktur ordnungsgemäß absichern. Dazu gehören die physischen Komponenten (Switches, Hosts, physischer Speicher, Router) sowie virtuelle und Gastsysteme. Vergessen Sie auch nicht Ihre Cloud-Systeme.

Wenn es um den Schutz verschiedener Teile der Infrastruktur geht, können Sie einige Dinge tun:

  • Installieren Sie die neueste Firmware für Ihre Hosts. Die virtualisierte Infrastruktur muss über die neuesten Sicherheits-Patches verfügen. Halten Sie also alle Ihre VMware-Tools auf dem neuesten Stand.
  • Ihre aktiven Netzwerkelemente wie Router, Switches und Lastverteiler sollten die neueste Firmware verwenden.
  • Patches für alle Betriebssysteme mit automatischen Updates. Planen Sie Patch-Installationen außerhalb Ihrer Arbeitszeiten und führen Sie automatische Neustarts durch.
  • In allen virtualisierten Umgebungen sollte eine zuverlässige Anti-Malware- und Anti-Virus-Software installiert (und regelmäßig aktualisiert) werden.

4. Führen Sie eine verlässliche Backup-Strategie ein

Ordnungsgemäße Disaster Recovery (DR) und Backup-Pläne sind entscheidend dafür, dass Ihr Unternehmen nach einem Angriff weiterarbeiten kann. Denn sowohl Ihre physischen als auch Ihre virtuellen Komponenten können durch Hackerangriffe, Wirbelstürme usw. gleichermaßen beschädigt werden.

Idealerweise sollten Sie einen DR-Standort in einem weit entfernten Rechenzentrum oder in der Cloud einrichten. Auf diese Weise vermindern Sie das Risiko, für längere Zeit nicht produktiv sein zu können, wenn Ihre wichtigen Daten kompromittiert werden.

Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie ein Backup Ihrer VMs und Ihrer physischen Server erstellen. Glücklicherweise können Sie sowohl Ihre physischen Systeme, die unter Windows oder Linux laufen, als auch Ihre VMs, die unter jedem Betriebssystem laufen, sichern.

Außerdem sollten Sie mindestens drei Kopien Ihrer Daten erstellen und zwei davon an verschiedenen virtuellen Orten aufbewahren. Und stellen Sie sicher, dass Sie ein Backup außerhalb des Unternehmens aufbewahren.

Wenn Sie noch einen draufsetzen wollen, können Sie Ihre VMs für Notfälle in einem anderen Rechenzentrum duplizieren.

Räumen Sie der Sicherheit Ihrer virtuellen Infrastruktur Priorität ein

Wenn Sie der Sicherheit der virtualisierten Infrastruktur noch nie viel Bedeutung beigemessen haben, sollte dies jetzt Ihre Priorität sein. Angesichts der Vielzahl möglicher Bedrohungen ist der Schutz Ihrer VMs vor unbefugter Datenfreigabe, Viren und anderen Arten von Angriffen von entscheidender Bedeutung.

Alle Aspekte Ihrer physischen und virtuellen Komponenten müssen geschützt werden, um Probleme zu vermeiden. Wenn dieses Thema für Sie ein Fremdwort ist, sind Sie nicht allein. Die Realität ist, dass viele Unternehmer mit dem gleichen Problem zu kämpfen haben.

Sie können unsere IT-Experten von pirenjo.IT für ein 15-minütiges Gespräch kontaktieren, in dem wir besprechen können, wie Sie die Sicherheit Ihrer virtualisierten Infrastruktur aufs nächste Level bringen können.

Wie Sie Ihre Onlinekonten vor Angriffen schützen können

Wie Sie Ihre Online-Konten vor Angriffen schützen können - Titelbild.

Gestohlene Anmeldedaten sind im Dark Web eine heiße Ware. Es gibt einen Preis für jede Art von Konto, vom Online Banking bis zu sozialen Medien. Für gehackte Social-Media-Konten werden zum Beispiel zwischen 30 und 80 Dollar pro Stück gezahlt.

Die zunehmende Nutzung von Cloud-Diensten hat zu einer starken Zunahme von Sicherheitsverletzungen bei Cloud-Konten geführt. Laut dem jüngsten Bericht von IBM Security über die Kosten von Datenschutzverletzungen sind kompromittierte Anmeldedaten inzwischen weltweit die häufigste Ursache für Verstöße dieser Art.

Die Kompromittierung eines privaten oder geschäftlichen Cloud-Kontos kann sehr kostspielig sein. Es kann zu einer Ransomware-Infektion, einem Verstoß gegen Richtlinien, Identitätsdiebstahl und mehr führen.

Erschwerend kommt hinzu, dass viele Benutzer immer noch schlechte Angewohnheiten bezüglich Passwörtern haben, die es den Kriminellen allzu leicht machen. Zum Beispiel:

  • 34 % der Menschen geben zu, dass sie Passwörter mit Kollegen teilen
  • 44 % verwenden Passwörter für berufliche und private Konten wieder
  • 49 % der Befragten speichern Passwörter in ungeschützten Klartextdokumenten

Cloud-Konten sind mehr denn je dem Risiko einer Sicherheitsverletzung ausgesetzt, aber es gibt einige Dinge die Sie tun können, um Ihre Onlinekonten vor Angriffen zu schützen.

Multi-Faktor-Authentifizierung verwenden

Die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) ist die beste Methode, die es zum Schutz von Cloud-Konten gibt. Obwohl sie nicht ausfallsicher ist, verhindert sie laut einer von Microsoft zitierten Studie nachweislich 99,9 % der betrügerischen Anmeldeversuche.

Eine zweite Komponente zur Anmeldung, die in der Regel die Eingabe eines Codes erfordert der an Ihr Telefon gesendet wird, erhöht die Sicherheit Ihres Kontos erheblich. In den meisten Fällen hat ein Hacker keinen Zugang zu Ihrem Telefon oder einem anderen Gerät, das den MFA-Code empfängt, sodass er hier nicht mehr weiterkommt.

Die kurze Unannehmlichkeit, die dieser zusätzliche Schritt bei der Anmeldung bei Ihren Konten mit sich bringt, ist das Plus an Sicherheit mehr als wert.

Passwort-Manager zur sicheren Speicherung nutzen

Eine Möglichkeit, wie Kriminelle leicht an Benutzerkennwörter gelangen können, ist, dass die Benutzer sie auf unsichere Weise speichern. Zum Beispiel in einem ungeschützten Word- oder Excel-Dokument oder in den Kontakten auf ihrem PC oder Telefon.

Mit einem Passwort-Manager haben Sie einen zentralen Ort, an dem Sie alle Ihre Passwörter bequem speichern können und der zudem verschlüsselt und sicher ist. Außerdem müssen Sie sich nur ein einziges starkes Hauptpasswort merken, um auf alle anderen zuzugreifen.

Passwort-Manager können auch alle Ihre Passwörter in vielen verschiedenen Browsern automatisch ausfüllen. So können Sie ganz bequem, sogar über verschiedene Geräte hinweg, sicher auf Ihre Passwörter zugreifen.

Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen überprüfen / anpassen

Haben Sie sich die Zeit genommen, die Sicherheitseinstellungen in Ihren Cloud-Tools zu überprüfen? Eine der häufigsten Ursachen für Sicherheitsverletzungen bei Cloud-Konten sind Fehlkonfigurationen. Dies ist der Fall, wenn die Sicherheitseinstellungen nicht richtig eingestellt sind, um ein Konto zu schützen.

Sie sollten die SaaS-Sicherheitseinstellungen nicht einfach auf den Standardwerten belassen, da diese möglicherweise nicht ausreichend sind. Überprüfen Sie die Sicherheitseinstellungen von Cloud-Anwendungen und passen Sie sie an, um sicherzustellen, dass Ihr Konto ordnungsgemäß geschützt ist.

Warnungen über geleakte Passwörter im Browser anzeigen lassen

Auch wenn Sie über eine einwandfreie Kennwortsicherheit verfügen, können Ihre Kennwörter dennoch gefährdet sein. Dies kann passieren, wenn die Hauptdatenbank mit Benutzernamen und Kennwörtern eines Einzelhändlers oder Cloud-Dienstes den Sie nutzen, zugänglich gemacht und die Daten gestohlen werden.

Wenn dies geschieht, werden diese durchgesickerten Passwörter schnell im Dark Web zum Verkauf angeboten ohne dass Sie es merken.

Da dieses Problem weit verbreitet ist, wurden bei Browsern wie Chrome und Edge Funktionen zur Warnung vor geleakten Passwörtern hinzugefügt. Alle Passwörter, die Sie im Browser speichern, werden überwacht, und wenn Sie feststellen, dass sie nicht mehr sicher sind, erhalten Sie eine Warnmeldung, wenn Sie sie verwenden.

Mit bestimmten Einstellungen des Browsers können Sie Ihre Online-Konten besser schützen.

Browser haben meist Einstellungen, die vor geleakten Passwörtern warnen. Hier am Beispiel von Chrome.

Achten Sie darauf im Passwortbereich Ihres Browsers, da Sie diese Funktion möglicherweise aktivieren müssen. Auf diese Weise erfahren Sie so schnell wie möglich, wenn ein Passwort preisgegeben wurde, so dass Sie es ändern können.

Keine Passwörter in öffentlichem WLAN eingeben

Wann immer Sie sich in einem öffentlichen WLAN aufhalten, sollten Sie davon ausgehen, dass jemand oder etwas Ihren Datenverkehr überwacht. Hacker halten sich gerne an öffentlichen Hotspots in Flughäfen, Restaurants, Cafés und anderen Orten auf, um sensible Daten wie Anmeldepasswörter zu sammeln.

Sie sollten niemals ein Passwort, eine Kreditkartennummer oder andere sensible Daten eingeben, wenn Sie mit einem öffentlichen WLAN verbunden sind. Sie sollten entweder das WLAN ausschalten und die Mobilfunkverbindung Ihres Telefons nutzen oder eine VPN-App (Virtual Private Network) verwenden, die die Verbindung verschlüsselt.

Sichern Sie Ihre Geräte ordentlich

Wenn es einem Angreifer gelingt, mithilfe von Malware in Ihr Gerät einzudringen, kann er oft auch ohne Passwort auf Ihre Konten zugreifen. Denken Sie mal daran, wie viele Apps Sie auf Ihren Geräten öffnen können, bei denen Sie bereits eingeloggt sind.

Um zu verhindern, dass ein Online-Konto über eines Ihrer Geräte geknackt wird, sollten Sie für eine hohe Gerätesicherheit sorgen. Zu den besten Praktiken gehören:

  • Virenschutz / Anti-Malware
  • Aktuelle Software und Betriebssysteme
  • Phishing-Schutz (wie E-Mail-Filter und DNS-Filter)

Sie suchen nach Sicherheitslösungen für Passwörter und Cloud-Konten?

Überlassen Sie Ihre Online-Konten nicht diesen Risiken. Wir helfen Ihnen bei der Überprüfung der IT-Sicherheit Ihrer aktuellen Cloud-Konten und geben Ihnen hilfreiche Empfehlungen. Melden Sie sich jetzt zu einem unverbindlichen 15-minütigen Gespräch mit unseren IT-Experten von pirenjo.IT an!

Welcher Typ von Hacker Ihre Geschäftsdaten gefährdet.

Verschiedene Typen von Hackern, die Ihre Daten gefährden.

Ihre Daten sind für ein erfolgreiches Unternehmen von zentraler Bedeutung. Wenn Sie nicht über angemessene Sicherheitsmaßnahmen verfügen, können Hacker Ihre Daten leicht stehlen und Sie aus dem Geschäft zwingen.

Cyberkriminelle sind vielleicht die größte Bedrohung für Ihr Unternehmen. Sie verschaffen sich nicht nur Zugang zu Ihrem Geld und Ihren Konten, sondern können auch wichtige Software übernehmen und so die Zusammenarbeit mit Ihren Kunden verhindern.

Jedes Unternehmen kann Opfer eines Hackerangriffs werden. Kleine und mittlere Unternehmen sind jedoch besonders gefährdet.

Warum?

Allzu oft befassen sich die Firmeninhaber bei der Gründung ihres Unternehmens nicht mit der Cybersicherheit. Manchmal beauftragen sie sogar einfach den ersten IT-Dienstleister, der Ihnen über den Weg läuft. Sie wissen auch nicht, wie sie sich vor Online-Angreifern schützen können, was sie zu Zielen macht.

Infolgedessen gehen diese Unternehmen häufig aufgrund des Verlusts sensibler Daten unter. Das ist kein Risiko, das Sie eingehen möchten.

In diesem Artikel werden Sie mit den verschiedenen Arten von Hackern vertraut gemacht und erfahren außerdem, wie Sie Ihr Unternehmen vor ihnen schützen können.

Die 5 Arten von Hackern, vor denen man sich in Acht nehmen muss

Hier ist eine kurze Liste potenzieller Hacker, je nachdem, worauf sie aus sind:

1. Hacker, die es auf persönliche Informationen abgesehen haben

Viele Hacker sind versessen darauf, die persönlichen Daten Ihrer Kunden und Mitarbeiter in die Finger zu bekommen. Dazu gehören Geburtsdaten, Finanzdaten und weitere Identifikationsnummern.

Geburtsdaten in Verbindung mit weiteren persönlichen Daten sind für Hacker oftmals der Schlüssel um ungeeignete Passwörter zu knacken. Stellen Sie deshalb immer sicher, dass Ihre Passwörter keine personenbezogenen Daten enthalten.

Gerade Kreditkartendaten und ähnliches können für betrügerische Aktivitäten und Käufe genutzt werden, vor allem wenn es an verlässlichen digitalen Sicherheitssystemen mangelt.

2. Hacker, die Ihre digitale Infrastruktur nutzen wollen

Speicher und Datenserver sind teuer – und Hacker wissen das.

Um Kosten zu sparen, könnten Hacker versuchen, ihre Anwendungen und Daten stattdessen auf Ihrer Infrastruktur zu speichern. Je besser Ihre Infrastruktur ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass Cyber-Kriminelle sie ins Visier nehmen. Dies kann Ihr Netzwerk bis an die Grenzen belasten und verheerende Auswirkungen auf Ihr Unternehmen haben.

Es überrascht nicht, dass Technologieunternehmen zu den häufigsten Opfern dieser Art von Hackerangriffen gehören.

Zu den üblichen Anzeichen dafür, dass ein Hacker in Ihre digitale Infrastruktur eingedrungen ist, gehören:

  • Der Speicherplatz geht schneller zur Neige als üblich.
  • Ihr Netzwerk wird langsamer.
  • Möglicherweise haben Sie unbekannte Geräte in Ihrem Netzwerk.

3. Hacker, die es auf vertrauliche Informationen abgesehen haben

Top Secret Akte mit Büroklammer als Symbol für Hacker, die Ihre Geschäftsdaten gefährden können.

Firmengeheimnisse dürfen unter keinen Umständen in die falschen Hände gelangen.

Nur wenige geschäftliche Aspekte sind so wichtig wie Ihr geistiges Eigentum. Ihre Produkte und Dienstleistungen ermöglichen es Ihnen, sich von der Konkurrenz abzuheben und bei der Zielgruppe Anklang zu finden.

Ein großes Problem entsteht, wenn Hacker den Entwurf Ihres kommenden Produkts stehlen, bevor Sie es auf den Markt bringen oder Ihr Patent einreichen. Ein Konkurrent könnte an die Informationen gelangen, so dass er zuerst auf den Markt kommt und Ihre Preise unterbieten kann.

4. Hacker, die an Anmeldedaten gelangen wollen

Sicher, Sie und Ihr IT-Dienstleister haben vielleicht genug getan, damit Hacker nicht in der Lage sind, an Finanzdaten zu gelangen. Aber sind die Konten Ihrer Mitarbeiter auch sicher?

Wenn Hacker sie kompromittieren, können sie Betrügereien durchführen und Informationen erlangen, die Ihren Geschäftsbetrieb beeinträchtigen.

So kann beispielsweise der Verlust der Anmeldedaten des Geschäftsführers verheerend sein. Sie verschaffen Hackern nicht nur Zugang zu sensiblen Informationen, sondern helfen ihnen auch, sich als Geschäftsführer auszugeben. Im Gegenzug können sie Informationen von Mitarbeitern oder Kunden erlangen und Ihren Betrieb lahmlegen.

Diese Datenverletzung kann zu Chaos führen und Ihren Ruf in Mitleidenschaft ziehen.

5. Hacker, die die Kontrolle über das Netzwerk anstreben

In manchen Fällen haben es Hacker nicht auf Daten abgesehen. Stattdessen wollen sie die Kontrolle über das gesamte Netzwerk erlangen. Und um das zu erreichen, starten sie Ransomware-Angriffe.

Durch diese Aktivitäten können sie Sie aus Ihrem eigenen System aussperren und den Zugriff auf Ihre Daten verhindern, bis Sie ein Lösegeld zahlen. Sie werden in der Regel durch Spam, Phishing-E-Mails und Online-Werbung initiiert.

Die durchschnittliche Lösegeldsumme liegt bei etwa 30.000 Dollar, aber der durch die Unterbrechung des Geschäftsbetriebs verursachte Verlust ist viel größer.

Wie Sie Ihr Unternehmen schützen können

Da Sie nun wissen, wie Hacker Ihr Unternehmen kompromittieren können, möchten wir Ihnen 5 wirksame Möglichkeiten vorstellen, wie Sie sich am besten davor schützen:

1. Investieren Sie in Sicherheitsmaßnahmen

Ein wichtiger Faktor, der von vielen Unternehmenseigentümern vernachlässigt wird, ist die Höhe des Geld- und Zeitaufwands für die Cybersicherheit. Vermeiden Sie diesen Fehler, indem Sie genügend Ressourcen für optimale Verteidigungsmaßnahmen bereitstellen. Stellen Sie sicher, dass Sie in einen zuverlässigen IT-Dienstleister investieren, der Ihnen dabei hilft.

Auf diese Weise sollten Ihre Online-Konten, Ihre Hardware und Ihr Netzwerk sicherer sein.

2. Schulung Ihres Teams

Die meisten Sicherheitssysteme haben Schwachstellen. Aber ihre Mitarbeiter sind in der Regel die größte.

Aus diesem Grund sollten Personalleitung und Geschäftsführung sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter sowohl im Büro als auch zu Hause optimale Sicherheitsmaßnahmen ergreifen. Sie alle müssen bedenken, dass jedes Telefon oder jeder Laptop, den sie für die Arbeit nutzen, eine Schwachstelle und ein Einfallstor für Hacker sein kann.

Um Ihre Mitarbeiter mit den besten Sicherheitspraktiken vertraut zu machen, sollten Sie einmal im Jahr eine Sicherheitsschulung durchführen. Dabei können Sie zum Beispiel über verschiedene Aspekte Ihres Unternehmens und die notwendigen Schritte zur Abschreckung von Cyberkriminellen sprechen.

Eine umfassende Aufklärung kann einen großen Beitrag zur Förderung einer guten Sicherheitskultur leisten.

3. Hinzufügen von Authentifizierungsoptionen

Es gibt viele wirksame Instrumente, mit denen Sie sich gegen Hacker wehren können. Eines davon ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) – eine einfache, aber effektive Waffe gegen Betrüger.

Bei dieser Maßnahme muss jeder Nutzer seine Identität bestätigen, um auf Ihr System zugreifen zu können. Sie könnten sie für alle geschäftsbezogenen Konten verwenden, um die Gefahr von Cyberkriminalität zu verringern.

Außerdem sollten Sie Ihre Teammitglieder ermutigen, 2FA für ihre persönlichen Konten zu aktivieren. Auf diese Weise ist es wahrscheinlicher, dass sie sich an angemessene Sicherheitspraktiken halten und das Risiko kompromittierter Geräte und Datenschutzverletzungen verringern.

4. Einsatz von Software

Computerviren sind ein weiteres beliebtes Mittel für Hacker. Eine gute Möglichkeit, mit ihnen fertig zu werden, ist der Einsatz von Antiviren-Software.

Vergewissern Sie sich, dass Ihre integrierte Antiviren-Software auf dem neuesten Stand ist.

Jeder Rechner, der auf Arbeitsressourcen zugreifen kann, sollte durch diese Software geschützt werden. Außerdem sollte der Benutzer wöchentliche Antiviren-Scans durchführen, um das Risiko einer Vireninfektion zu verringern.

5. Sicherheitschecks durchführen

Die Überprüfung Ihres Systems ist für eine optimale Cybersicherheit unerlässlich. Eine solide Antiviren-Software ist praktisch, aber Sie sollten manuelle Scans nicht vernachlässigen. Es ist wichtig, dass Ihr IT-Dienstleister diese regelmäßig durchführt.

Überprüfen Sie insbesondere, wer auf Ihr Netzwerk zugegriffen hat, und stellen Sie sicher, dass jeder Zugang autorisiert ist. Jede verdächtige Aktivität muss überprüft und aufgeklärt werden. Andernfalls können sich diese Warnsignale als fatal für das Unternehmen erweisen.

Bleiben Sie auf der sicheren Seite

Der Kampf gegen Hacker ist vielleicht nicht der aufregendste Teil der Unternehmensführung. Wenn Sie jedoch die Cybersicherheit vernachlässigen, wird Ihr Unternehmen zu einer leichten Beute für Betrüger. Sie können Geld und Daten verlieren, und auch Ihr Ruf kann irreparablen Schaden nehmen.

Es gibt zwar keine Patentlösung, aber die Anwendung der beschriebenen Maßnahmen sollte ein guter Ausgangspunkt sein.

Setzen Sie sich noch heute mit uns in Verbindung, wenn Sie Ihre Cybersicherheit im Detail besprechen und potenzielle Risiken aufzeigen möchten. Wir können ein kurzes, unverfängliches Gespräch vereinbaren und herausfinden, wie wir von pirenjo.IT Ihnen helfen können.

13 Maßnahmen für zuverlässige Cybersicherheit in Ihrem Unternehmen

Maßnahmen für Cybersicherheit in ihrem Unternehmen.

Geschickte Hacker können leicht auf Ihr System zugreifen und wertvolle Geschäftsdaten stehlen. Die Verbesserung Ihrer Cybersicherheit kann helfen, dieses Problem zu lösen.

Ihre Cybersicherheit ernst zu nehmen ist eine Grundvoraussetzung. Andernfalls öffnen Sie Kriminellen Tür und Tor, um den Datenschutz Ihres Unternehmens zu gefährden und rechtliche Probleme zu verursachen.

Nun könnte man meinen, dass Cyberkriminelle nur große Unternehmen ins Visier nehmen, weil diese über mehr finanzielle Mittel verfügen. Aber das ist nicht der Fall.

Unabhängig davon, ob Sie ein kleines oder mittelgroßes Unternehmen sind, verfügen Sie über eine große Menge an sensiblen Daten, die von Hackern genutzt werden können. Wenn diese Daten in die falschen Hände geraten, kann Ihr guter Ruf schnell in Mitleidenschaft gezogen werden und Sie verlieren möglicherweise den Zugang zu wichtigen Informationen.

Die gute Nachricht ist, dass jeder Verantwortliche eines Unternehmens dieses Szenario verhindern kann. Und der beste Weg, dies zu tun, ist, diese 13 Maßnahmen für zuverlässige Cybersicherheit in Ihrem Unternehmen anzuwenden.

Die 13 Maßnahmen

1. Verbesserung der Cloud-Sicherheit

Die Speicherung von Daten in der Cloud gibt es kostengünstig und bequem, aber das bedeutet nicht, dass jede x-beliebige Plattform geeignet ist.

Suchen Sie nach den sichersten Angeboten, bei denen Sicherheitsfunktionen im Vordergrund stehen. Zu den besten Optionen gehören z. B. Dropbox oder OneDrive.

2. Sichern Sie Ihr gesamtes Netzwerk

Mobile Geräte, Computer und Laptops, die mit Ihrem Netzwerk verbunden sind, können ideale Angriffspunkte für Hacker sein. Die Absicherung all dieser Geräte durch strenge Authentifizierungsmaßnahmen ist ein guter Weg, um Cyberangriffe zu verhindern.

Die Verwendung von sicheren Wi-Fi- und Gerätepasswörtern kann nur von Vorteil sein. Sie schränken den Zugang ein und sorgen dafür, dass wirklich nur Ihre Teammitglieder auf Ihr System zugreifen können.

Im Folgenden finden Sie einige Richtlinien für die Erstellung sicherer und dennoch bequemer Passwörter:

  • Übertreiben Sie es nicht mit der Mischung aus Buchstaben, Symbolen, Zahlen und Großbuchstaben. Denken Sie sich stattdessen etwas Einfacheres aus, das aber immer noch alle unterschiedliche Zeichenarten beinhaltet.
  • Wählen Sie etwas, das Sie sich leicht merken können.
  •  Machen Sie Ihre Passworthinweise niemals öffentlich zugänglich.
  • Setzen Sie Ihre Passwörter zurück, wenn Sie sie vergessen haben. Zusätzlich sollten Sie diese jährlich ändern, um es potentiellen Angreifern schwerer zu machen.

11 wirksame Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz Ihrer Microsoft 365-Daten

Titel: So schützen Sie Ihre Microsoft 365-Daten.

Damit Sie Ihre Microsoft 365-Anwendungen optimal nutzen können, müssen Sie geeignete Sicherheitsmaßnahmen ergreifen.

Microsoft 365 ist eines der besten Tools für Zusammenarbeit und Produktivität. Es bietet den Nutzern eine nahtlose Kommunikation, Skalierbarkeit und unterstützt die Arbeit aus der Ferne mit verschiedenen Funktionen. Auch die Sicherheit ist dank einer breiten Palette von Schutzmechanismen ganz ok.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie vor Cyberangriffen geschützt sind.

Datenlecks, unbefugter Zugriff und Malware können Ihr System dennoch gefährden und bieten Hackern ideale Einfallstore. Sollte Ihr Unternehmen Opfer eines solchen Angriffs werden, kann dies schwerwiegende Folgen haben, die von Betriebsunterbrechungen bis hin zu schwerwiegenden Rufschädigungen reichen.

Die einzige Möglichkeit, Hacker abzuwehren, besteht darin, Ihren Microsoft 365-Datenschutz auf die nächste Stufe zu heben. In diesem Artikel werden die 11 effektivsten Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz Ihrer Daten in Microsoft 365 aufgeführt.

Die 11 wirksamen Sicherheitsmaßnahmen

1. Aktivieren der Multi-Faktor-Authentifizierung

Microsoft 365-Nutzer haben nur einen Faktor, um ihre Identität zu bestätigen, wenn sie einen Benutzernamen und ein Kennwort verwenden. Leider halten sich viele Menschen nicht an strenge Passwortprotokolle. Wenn Sie das auch tun, setzen Sie Ihr Unternehmen der Gefahr von unbefugten Zugriffen aus.

An dieser Stelle kommt die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) ins Spiel.

Sie kann die Sicherheit von Microsoft 365 durch einzigartige Passphrasen oder andere Faktoren zur Überprüfung der Benutzeridentität erhöhen. Das Beste daran ist, dass diese Maßnahme einfach anzuwenden ist.

Die Aktivierung von MFA sollte jedoch nur der erste Schritt sein. Der nächste Schritt ist die Aktivierung der Sicherheitsstandardeinstellungen (Security Defaults), einer Microsoft-Funktion, die MFA in jedem Administratorkonto erzwingt.

Eine weitere gute Idee ist die Implementierung von MFA in allen Konten ohne Administratorberechtigung. Denn diese Konten können immer noch Dienste und Anwendungen in Ihrem Netzwerk gefährden.

2. Sitzungszeitüberschreitung verwenden

Viele Mitarbeiter vergessen sich bei ihren Konten abzumelden und ihre mobilen Geräte oder Computer zu sperren. Dies kann Hackern unbegrenzten Zugang zu Unternehmenskonten gewähren und sie in die Lage versetzen, Ihre Daten zu kompromittieren.

Durch die Integration von Sitzungszeitsperren (auch Session Timeouts genannt) in interne Netzwerke und Konten werden Benutzer nach einer bestimmten Inaktivitätszeit automatisch abgemeldet. Das bedeutet, dass Hacker die Geräte in diesem Moment nicht übernehmen und auf sensible Informationen zugreifen können.

3. Gemeinsame Nutzung von öffentlich zugänglichen Kalendern einschränken

Die gemeinsame Nutzung von Kalendern ermöglicht es Ihren Mitarbeitern, Zeitpläne mit Kollegen zu synchronisieren und auszutauschen. Das erleichtert zwar die Zusammenarbeit im Team, kann aber auch dazu führen, dass Hacker Einblick in Ihre Abläufe erhalten oder bestimmte Benutzer als Ziel ausmachen können.

Wenn Ihr Sicherheitsadministrator zum Beispiel im Urlaub ist und diese Informationen öffentlich zugänglich sind, können Angreifer dieses Fenster nutzen, um Angriffe zu starten.

4. Fortschrittlichen Bedrohungsschutz einsetzen

Advanced Threat Protection (ATP) ist eine robuste Lösung, die hochentwickelte Bedrohungen erkennt und abwehrt, die in der Regel Antiviren- und Firewall-Schutzmaßnahmen umgehen.

Es ermöglicht den Zugriff auf eine Datenbank, die in Echtzeit aktualisiert wird, so dass die Benutzer die Bedrohungen verstehen und die Daten in ihre Analysen integrieren können.

ATP benachrichtigt Sie über Angriffe, den Schweregrad und die Methode, mit der sie gestoppt wurden, unabhängig von der Quelle. Es ist besonders effektiv bei der Verhinderung von Phishing.

Es stützt sich auf maschinelles Lernen und eine umfangreiche Datenbank mit verdächtigen Websites, die für die Verbreitung von Malware oder Phishing-Versuche berüchtigt sind.

5. Warnungsrichtlinien wirksam einsetzen

Mit Microsoft 365 können Sie Ihre Richtlinienbenachrichtigungen im Compliance Center einrichten, um die Sicherheitsanforderungen Ihres Unternehmens zu erfüllen. So erhalten Ihre Mitarbeiter beispielsweise Hinweise zum Versand sensibler Informationen, wenn sie eine Nachricht an einen Kontakt außerhalb Ihres Netzwerks senden wollen.

Diese Warnungen können vor Datenlecks schützen und gleichzeitig Ihr Team über sichere Methoden der gemeinsamen Datennutzung aufklären.

6. Sichern Sie Ihren mobilen Zugriff

Mann gibt Code in Smartphone ein.

Mit den Verwaltungsfunktionen für Mobilgeräte von Microsoft 365 erreichen Sie ein höheres Maß an Sicherheit.

Ihr Team verwendet häufig Smartphones, um auf geschäftliche E-Mails, Kontakte, Dokumente und Kalender zuzugreifen, vor allem, wenn sie von unterwegs aus arbeiten. Die Sicherung ihrer Geräte sollte daher oberste Priorität beim Datenschutz haben.

Der beste Weg dazu sind die Verwaltungsfunktionen für Mobilgeräte von Microsoft 365. Mit ihnen können Sie Ihre Sicherheitsrichtlinien, Berechtigungen und Einschränkungen verwalten und sensible Daten von gestohlenen oder verlorenen Geräten löschen.

Wenn Sie dieses Thema interessiert, geben wir Ihnen gerne weitere Tipps dazu, wie Sie Ihre mobilen Geräte vor Cyberangriffen schützen können.

7. Deaktivieren der Legacyauthentifizierungsprotokolle

Es ist erwähnenswert, dass ältere Protokolle mehrere Sicherheitsfunktionen von Microsoft 365 nicht unterstützen, die die Wahrscheinlichkeit eines Eindringens verringern, wie z. B. die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA). Dies kann sie zu perfekten Einfallstoren für Angreifer machen, die Ihr Unternehmen ins Visier nehmen wollen.

Die MFA gehört übrigens zu den 8 Best Practices, die Ihr IT-Dienstleister haben sollte.

Am besten ist es, ältere Protokolle zu deaktivieren, um die Risiken zu minimieren.

Sie sollten die Legacy-Authentifizierung jedoch nicht deaktivieren, wenn Ihr Team sie für ältere E-Mail-Konten benötigt. Die gute Nachricht ist, dass Sie Ihr Netzwerk trotzdem sicherer machen können, indem Sie die Sperre auf Benutzer beschränken, die dieses Protokoll nicht benötigen.

8. Rollenbasierte Zugriffskontrolle einrichten

Die Zugriffsverwaltung ist eine praktische Sicherheitsfunktion, mit der Sie den Fluss privater Informationen in Ihrem Unternehmen begrenzen können. Sie ermöglicht es Ihnen, die Benutzer festzulegen, die auf Daten in Ihrem Unternehmen zugreifen können.

So können Sie beispielsweise Datenlecks minimieren, indem Sie verhindern, dass einfache Teammitglieder Dateien auf Führungsebene lesen und bearbeiten.

9. Sich auf ein einheitliches Audit-Protokoll verlassen

Das Unified Audit Log (UAL) umfasst Protokolle von verschiedenen Microsoft 365-Diensten, wie Azure AD, SharePoint Online, OneDrive und Microsoft Teams. Durch die Aktivierung dieses Protokolls kann der Administrator Einblicke in bösartige Aktivitäten und Aktionen erhalten, die gegen Unternehmensrichtlinien verstoßen.

Möglicherweise möchten Sie Ihre Protokolle auch in ein bestehendes SIEM-Tool (Security Information and Event Management) einbinden. Auf diese Weise können Sie Protokolle mit aktuellen Protokollüberwachungs- und -verwaltungslösungen verbinden, um verdächtige Aktivitäten aufzudecken. Außerdem können Sie so die allgemeine Sicherheit Ihrer Microsoft 365-Suite verbessern.

10. E-Mails verschlüsseln

Die Verschlüsselung sensibler Daten ist oft der letzte Ausweg, wenn es um Datenschutzverletzungen geht. Im Falle eines Cyberangriffs auf Ihre E-Mails, können zuverlässige Verschlüsselungstools sie unlesbar machen. Daher ist die E-Mail-Verschlüsselung immer eine Überlegung wert.

Für Microsoft 365-Nutzer, die regelmäßig E-Mails und Dateien austauschen, ist diese Funktion beinahe schon essentiell.

11. Mitarbeiter schulen und weiterbilden

Die oben genannten Maßnahmen sind zweifelsohne wirksam, aber sie können ins Leere laufen, wenn Sie Ihre Mitarbeiter nicht berücksichtigen. Tatsächlich sind menschliche Fehler die Hauptursache für die meisten Datenschutzverletzungen.

Eine der besten Möglichkeiten, Sicherheitsverstöße in Ihrem Unternehmen zu verhindern, ist die Planung von Sicherheitsschulungen und Trainings für Mitarbeiter. Sie können sie für potenzielle Bedrohungen sensibilisieren und ihnen zeigen, wie sie mit diesen umgehen sollten.

Dies ist besonders wichtig bei der Einstellung von Mitarbeitern. Vergewissern Sie sich, dass sie eine gründliche Awareness-Schulung durchlaufen, bevor Sie ihnen Zugang zu sensiblen Daten und den Geräten des Unternehmens gewähren.

Überlassen Sie den Datenschutz in Ihrem Unternehmen nicht dem Zufall

Microsoft 365 bietet eine Reihe von intuitiven und praktischen Tools. Die Verwendung kann dabei so bequem sein, dass Sie sogar den Schutz Ihrer Daten vergessen.

Allerdings gehen Sie damit ein großes Risiko ein, da Ihr System so für Hacker anfällig wird.

Die Anwendung der in diesem Artikel erwähnten Schutzmechanismen wird die Sicherheitsbedrohungen für Ihr Unternehmen drastisch verringern.

Wir können Ihnen helfen, Ihre Sicherheit bei der Verwendung von Microsoft 365-Apps weiter zu gewährleisten. Kontaktieren Sie unsere IT-Experten von pirenjo.IT für ein 15-minütiges, unverbindliches Gespräch. Lassen Sie uns besprechen, wie wie wir zusammen Cyber-Bedrohungen in Schach halten können.

Verbessern Sie Ihr Servermanagement mit diesen 8 Tipps

Servermanagement verbessern - Sauberer Serverraum

Auch wenn Ihre Server auf dem neuesten Stand der Technik sind, kann ihre Effizienz mit der Zeit nachlassen. Ihre Verwaltung ist der Schlüssel zur Optimierung Ihrer Geschäftsabläufe.

Zahlreiche Unternehmen verlassen sich auf Server für verschiedene IT-Aufgaben, wie Anwendungen, E-Mails, Hosting von Websites und Datenspeicherung.

Obwohl viele Unternehmen zu cloudbasierten Diensten mit ausgelagerten Rechenzentren übergegangen sind, sind viele Unternehmen immer noch auf eigene Server angewiesen. Daher müssen sie sicherstellen, dass ihre Geräte in einem tadellosen Zustand bleiben

Hier kommt die Serververwaltung ins Spiel.

Die Verwaltung Ihrer Server kann die Leistung Ihres Teams optimieren, indem sie es in die Lage versetzt, komplexe Aufgaben schneller zu erledigen. Außerdem können sie so Probleme frühzeitig erkennen, bevor sie aus dem Ruder laufen und Ihr Unternehmen gefährden. Dadurch wird das Risiko von Betriebsausfällen drastisch gesenkt.

Aber die einzige Möglichkeit, das Beste aus Ihrer Serververwaltung herauszuholen, besteht darin, sie richtig durchzuführen. Um Ihnen dabei zu helfen, finden Sie in diesem Artikel acht Tipps zur Verbesserung Ihrer Serververwaltung.

Die 8 Tipps

Tipp Nr. 1 – Die Server richtig montieren

Kleine Unternehmen müssen oft kurzfristigen Belangen Vorrang vor langfristigen Plänen einräumen, weil sie mit knappen Budgets arbeiten müssen. Dies zeigt sich insbesondere bei der Serververwaltung.

Wenn Sie Ihre Server zum ersten Mal einrichten, könnte es verlockend sein, sie in der Nähe Ihrer Arbeitsplätze anzuschließen. Dies kann jedoch Ihrer Hardware schaden.

Die Montage Ihrer Server in Racks ist eine viel bessere Lösung. So können sie vor Unfällen in stark frequentierten Bereichen, Stolperfallen, verschütteten Flüssigkeiten und Schmutz geschützt werden.

Darüber hinaus können Serverschränke dazu beitragen, die Hardware sicher aufzubewahren, indem sie sie in einem zugänglichen Bereich organisieren, der die Verwaltung und Reinigung erleichtert. Sie begrenzen auch die Belastung durch regelmäßige Abnutzung im Büro.

Eine weitere wichtige Überlegung ist, bei der Installation Ihrer Server für die Zukunft zu planen.

Achten Sie bei der Auswahl eines Racks darauf, dass genügend Platz für die Erweiterung Ihrer Hardware vorhanden ist. Wenn Ihr Büro nicht gerade winzig ist, ist es besser, halbleere Racks zu haben, als sie in ein paar Jahren komplett ersetzen zu müssen.

Tipp Nr. 2 – Trennen Sie Ihre Server von Ihrem Hauptarbeitsbereich

Je nach Servertyp können sie im Betrieb ziemlich laut werden. Darüber hinaus können sie wertvolle Hardware enthalten. Daher sollten Sie sie räumlich von den Arbeitsräumen trennen.

Wenn Sie sich keinen eigenen Serverraum leisten können, investieren Sie in sichere Rack-Halterungen mit integrierter Schalldämmung.

Tipp Nr. 3 – Warten Sie Ihre Hardware

IT-Techniker überwacht Server

Durch die stetige Überwachung der wichtigsten Komponenten Ihres Servers können Sie Problemen vorbeugen.

Die Wartung der Hardware spielt eine zentrale Rolle bei der Serververwaltung. Ohne verlässliche Hardware kann Ihre Produktivität drastisch sinken.

Um dieses Szenario zu vermeiden, müssen Sie die wichtigsten Komponenten Ihres Servers überwachen:

  • CPU (Central Processing Unit) – Ihre CPU ist das Herzstück Ihres Servers und führt alle Berechnungen für laufende Programme durch. Sie müssen sie ständig überwachen, um eine Überbeanspruchung zu vermeiden. Wenn sie nahe an 100 % ihrer Leistung arbeitet, können Ihre Teammitglieder aufgrund von Verlangsamungen keine zusätzlichen Aufgaben ausführen. Möglicherweise sind Chip-Upgrades oder ein Leistungstuning erforderlich, um die Belastung zu mindern.
  • RAM (Random Access Memory) – Dies ist der Arbeitsspeicher Ihres Servers, da er schneller arbeitet als Festplatten. Je mehr RAM Sie haben, desto höher ist die Leistung Ihres Geräts. Überwachen Sie die Nutzung des Arbeitsspeichers genau und fügen Sie mehr Arbeitsspeicher hinzu, wenn die Kapazität fast erschöpft ist.
  • Festplattenlaufwerk – Die Festplatte ist der permanente Speicher Ihrer Server. Sie speichert Ihre Daten und Programme, aber ihre Leistung kann bei übermäßiger Nutzung abnehmen. Zu einer ordnungsgemäßen Festplattenverwaltung gehört es, den verfügbaren Speicherplatz im Auge zu behalten, unnötige Dateien zu löschen, neue Laufwerke zu installieren oder cloudbasierte Lösungen einzubeziehen.

Tipp Nr. 4 – Denken Sie an die Kühlung

Sie erwarten von Ihren Servern, dass sie schnell arbeiten, aber die einzige Möglichkeit, dies zu gewährleisten, ist, optimale Bedingungen zu schaffen. Das heißt, Sie sollten sich in erster Linie auf die Kühlung der Server konzentrieren. Überschüssige Wärme kann ihre Lebensdauer drastisch verkürzen.

Am besten ist es, wenn Sie Ihr Kühlsystem außerhalb des Gebäudes betreiben.

Wenn Sie einen Stromausfall haben oder die zentrale Klimaanlage nachts nicht funktioniert, brauchen Sie eine Kühllösung, die mit Notstrom betrieben werden kann.

Tipp Nr. 5 – Verwaltung und Überwachung Ihrer Software

Auch die für Ihren Server verwendete Software muss regelmäßig gewartet werden. Das Wichtigste ist, dass Sie regelmäßig Updates durchführen und alte Software löschen, um die Leistung zu verbessern. Ihre Server werden besser funktionieren, und es gibt weniger Schwachstellen, die Cyberkriminelle ausnutzen können, um auf Ihr Netzwerk zuzugreifen.

Tipp Nr. 6 – Verkabeln Sie die Geräte ordentlich

Die Menge an Kabeln in Ihrer Servereinrichtung kann überwältigend sein, besonders wenn Sie keine technische Erfahrung haben. Das Durcheinander zu sortieren, verbessert nicht nur die Sauberkeit, sondern kann auch dazu beitragen, die Tauglichkeit Ihres Servers für zukünftige Modernisierungen zu erhöhen.

Denken Sie daran, dass Sie alle Kabel, die Sie entfernen, neu anordnen oder verlegen, ordentlich beschriften und gruppieren sollten. Auf diese Weise vermeiden Sie Unordnung.

Tipp Nr. 7 – Sicherheit zuerst!

Wie bereits erwähnt, können Server anfällig für Cyberangriffe sein. Deshalb ist es so wichtig, ein sicheres System zu unterhalten. Hier ist, was Sie tun sollten:

  • Installieren und aktualisieren Sie Antiviren-Software, im Idealfall einen Managed Antivirus.
  • Unterbinden Sie nicht genehmigten Datenverkehr mit Hilfe von Firewalls.
  • Verwenden Sie eine zuverlässige Zugangskontrollsoftware oder strenge Passwortrichtlinien und weisen Sie Ihre Benutzer an, diese regelmäßig zu ändern.
  • Verschlüsseln Sie externe Netzwerke und Datenspeicher.
  • Einbindung von SIEM-Tools (Security Information and Event Management).
  • Analyse und Umsetzung von Maßnahmen zur Sicherheitsprotokollierung, um potenzielle Bedrohungen zu verstehen.

Tipp Nr. 8 – Sichern Sie Ihre Daten

Der letzte Teil einer guten Serververwaltung besteht darin, Ihre Daten regelmäßig zu sichern. Schließlich kann der Verlust von Informationen katastrophale Folgen haben, Ihrem Ruf schaden und am Ende sogar Ihre Kunden vergraulen. Daher ist eine gute Backup-Strategie unerlässlich.

Neben der Sicherung von Serversoftware und -hardware sollten Sie auch ein Backup für Ihre Stromversorgung haben, um Datenverluste bei Stromausfällen zu vermeiden. Außerdem können Sie verschiedene Tools integrieren, um Backups, Wiederherstellungen und die Statusüberwachung zu beschleunigen.

Suchen Sie nach Software, die sowohl Ihre IT-Architektur als auch Ihr Betriebssystem abdeckt. Sie muss mit allen Systemen und Anwendungen funktionieren, die Sie derzeit haben oder zu installieren planen. Außerdem sollte sie Serverprobleme mit leistungsstarken Analysefunktionen effizient diagnostizieren können.

Servermanagement vom Feinsten

Die Verwaltung eines effektiven Serverbetriebs umfasst mehrere wichtige Aspekte, von der Überwachung der Systemtemperatur bis hin zu Updates und Datensicherungen. Auch wenn dies ein mühsamer Prozess sein kann, ist er für die Optimierung Ihrer Serverleistung und die Beseitigung von Sicherheitsbedenken unerlässlich.

Wenn Sie Hilfe bei der optimalen Serververwaltung in Ihrem Unternehmen benötigen, helfen wir Ihnen gerne weiter. Nehmen Sie Kontakt mit unseren IT-Experten von pirenjo.IT auf und lassen Sie uns ein kurzes, unverbindliches Gespräch darüber führen.

Wie Sie Ihr VPN auswählen, um den Schutz vor Cyberangriffen zu erhöhen

Schutz vor Cyberangriffe wird durch auswaählen eines VPN verbessert.

Öffentliche Netzwerke setzen Ihr Unternehmen Sicherheitsbedrohungen aus. Die Umstellung auf ein VPN kann diese Bedrohungen erheblich verringern.

Viele Unternehmen verlassen sich für die Kommunikation und den Datenaustausch auf öffentliche Netze. So können sie Kosten sparen und ihre Mittel anderweitig einsetzen.

Es ergeben sich jedoch auch einige Sicherheitsprobleme.

Zunächst einmal könnte der Netzbetreiber die Aktivitäten überwachen, wodurch er Zugang zu Kundendaten, E-Mails und wichtigen Dateien erhält. Infolgedessen können sensible Informationen in die falschen Hände geraten und den Ruf Ihres Unternehmens gefährden.

Eine weitere mögliche Folge ist der Verlust des Zugangs zu Bankkonten, Kreditkarten und unschätzbaren Ressourcen. Diese Probleme können für jedes Unternehmen zu großen Verlusten führen.

Ihr Unternehmen könnte diesem Risiko ausgesetzt sein, sobald ein Teammitglied eine Verbindung zu einem öffentlichen Netzwerk herstellt.

Um sie zu beseitigen, müssen Sie zu einem virtuellen privaten Netzwerk (VPN) oder einem sicheren globalen Netzwerk (SGN) wechseln. Beide bieten Online-Anonymität und Schutz der Privatsphäre und ermöglichen es Ihnen, Ihre Geschäfte vor neugierigen Blicken zu schützen.

Dennoch können Sie sich nicht für jedes x-beliebige VPN oder SGN entscheiden. In diesem Artikel finden Sie die 10 Faktoren, die Sie bei der Auswahl des richtigen VPNs beachten sollten.

Die 10 Faktoren

Faktor 1 – Standort

Der Standort Ihrer VPN- oder SGN-Server ist aus mehreren Gründen wichtig.

Je größer zum Beispiel die Entfernung zwischen Ihrem Server und Ihrem Unternehmen ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Latenzproblemen kommt. Um ein reibungsloses Surferlebnis zu gewährleisten, sollten Sie daher den nächstgelegenen Server wählen.

Darüber hinaus können Sie auch ein VPN oder SGN von demselben Ort wie die Inhalte, auf die Ihr Team zugreifen muss, in Betracht ziehen, um geografische Beschränkungen zu überwinden. Wenn Ihre Arbeit zum Beispiel Recherchen im Vereinigten Königreich erfordert, suchen Sie nach Servern aus diesem Land.

Faktor 2 – Preis

Geld spielt eine Rolle beim VPN auswählen und dem Schutz vor Cyberangriffen

Sparen bei VPN oder SGN? Das geht schnell auf Kosten der Qualität und Sicherheit!

Die Nutzung kostenloser VPNs oder SGNs mag verlockend sein, aber sie bieten ein mangelhaftes Erlebnis. Zunächst einmal können sie Sie von Ihren Internetaktivitäten ausschließen und sind oft voll mit störender Werbung.

Es ist viel besser, in eine kostenpflichtige Plattform zu investieren. Sie verfügen über verschiedene leistungsstarke Funktionen, eine größere Anzahl von Servern und Konfigurationen, die Ihre Sicherheit erhöhen.

Faktor 3 – Gerätekompatibilität

Ein weiteres Detail, das Sie berücksichtigen sollten, ist die Kompatibilität Ihres VPN oder SGN.

In den meisten Fällen benötigen Sie eine Software, die mit mehreren Geräten zusammenarbeitet, z. B. mit Ihrem Smartphone, Laptop und Tablet. Andernfalls wird die plattformübergreifende Arbeit eingeschränkt.

Faktor 4 – Kapazitäten

Bevor Sie sich für Ihr VPN oder SGN entscheiden, sollten Sie die Datenmenge bestimmen, die Sie nutzen wollen. Das bedeutet, dass Sie eine Lösung wählen sollten, die eine ausreichende Datenmenge zur Verfügung stellt, wenn Ihre Aktivitäten eine große Menge an Online-Ressourcen erfordern.

Überprüfen Sie außerdem die Anzahl der Online-Server. Je höher die Zahl, desto effizienter kann Ihre Plattform ressourcenintensive Aufgaben unterstützen.

Faktor 5 – Protokollunterstützung

Protokolle sind Regeln, die die Verbindungen zwischen dem Client (Software auf Ihrem Gerät) und dem Server festlegen.

Es gibt verschiedene Protokolle, aber zu den am häufigsten verwendeten gehören PPTP, OpenVPN, IPSec, SSL, SSH und SSTP. Jedes dieser Protokolle bietet unterschiedliche Geschwindigkeiten und Sicherheitsniveaus, die beide für Ihr Unternehmen von entscheidender Bedeutung sind.

OpenVPN zum Beispiel ist ein Open-Source-Protokoll und eine der sichersten Optionen für Unternehmen. Es arbeitet mit einer 256-Bit-Verschlüsselung und fortschrittlichen Chiffren und bietet einen soliden Schutz vor Cyberangriffen. Außerdem ist es hervorragend mit Firewalls kompatibel.

Faktor 6 – Datenprotokollierungsrichtlinien

VPNs und SGNs protokollieren Benutzerdaten, um den Kundensupport zu optimieren und verfügbare Verbindungen zu begrenzen. Sie müssen jedoch bedenken, welche Informationen sie protokollieren.

In den meisten Fällen gehören dazu die Sitzungsdauer und die IP-Adressen. Einige Anbieter können aber auch Ihre Software, heruntergeladene Dateien und besuchte Webseiten protokollieren.

Wenn Sie nach einem geeigneten VPN oder SGN suchen, sollten Sie unbedingt die Richtlinien zur Datenprotokollierung lesen, um festzustellen, welche Informationen die App speichert. Sie sollten auch überprüfen, ob das Unternehmen transparent ist. Wenn jemand versucht Sie zu beschwindeln, lehnen Sie das Angebot ab.

Faktor 7 – Verfügbarkeit eines Notausschalters

Keine Cybersicherheitsmaßnahme ist ausfallsicher – VPNs und SGNs sind da keine Ausnahme. Überlastete Plattformen können IP-Leaks auslösen, die Ihre private Verbindung unterbrechen und Ihre wahre Adresse offenlegen, wenn Sie online sind.

Um dieses Szenario zu vermeiden, sollten Sie nach Plattformen mit einem eingebauten „Kill Switch“ suchen. Er unterbricht den Internetzugang Ihrer Geräte im Falle von IP-Leaks. Der Kill Switch stoppt die Übertragung unverschlüsselter Informationen und kann verhindern, dass Cyberkriminelle an Ihre Daten gelangen.

Faktor 8 – Updates

Ihr VPN- oder SGN-Anbieter muss regelmäßig Updates bereitstellen, um sicherzustellen, dass Sie Ihre Aufgaben sicher und effizient ausführen können.

Wenn die Aktualisierungshäufigkeit auf der Webseite nicht offen angegeben ist, finden Sie heraus, wann die letzte Aktualisierung in Ihrem App Store stattgefunden hat. Das sollte Ihnen einen Anhaltspunkt dafür geben, wie häufig die Updates verschickt werden.

Faktor 9 – Zentrales Management

Durch die zentrale Verwaltung können Sie die VPN- oder SGN-Verteilung einfacher steuern und Zugriffsberechtigungen und Benutzerkonten verwalten. Einige der besten Anwendungen bieten sogar eine gateway- oder rollenbasierte Zugriffsverwaltung. Damit können Benutzer nur auf die Segmente des Netzwerks zugreifen, die sie für die Ausführung ihrer Aufgaben benötigen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Kontrolle über Ihre Konsole. IT-Administratoren sollten die Erlaubnis haben, Konten zu eröffnen und zu löschen sowie die mit der Plattform verbundenen Geräte zu überprüfen.

Und schließlich könnte Ihr Unternehmen von VPNs oder SGNs mit IP-Whitelisting profitieren. Sie ermöglichen es Administratoren, die IP-Adressen Ihres Unternehmens zu genehmigen, um sicherzustellen, dass nur Mitglieder mit einer verifizierten IP-Adresse Unternehmensressourcen nutzen können. Diese Funktion bietet eine präzise Kontrolle über den Netzwerkzugriff.

Faktor 10 – Kundensupport

Der Kundensupport ist vielleicht der wichtigste Faktor. Ihr Anbieter sollte über verschiedene Portale, wie Telefon, Live-Chat und E-Mail, leicht zu erreichen sein.

Dank der einfachen Erreichbarkeit können Sie den VPN- oder SGN-Entwickler über verschiedene Probleme informieren. Zum Beispiel können sie Ihnen helfen, Ihr Netzwerk wiederherzustellen, falls es einmal ausfallen sollte.

Die meisten Kundensupport-Teams sind gut erreichbar, aber vergewissern Sie sich durch das Lesen von Kundenrezensionen.

Schutz vor Cyberangriffen mit einem bombensicheren VPN

Die digitale Welt ist voller Herausforderungen, insbesondere wenn Ihr Unternehmen öffentliche Netze nutzt. Ein Datenverlust kann jederzeit eintreten, wodurch Ihre Konkurrenten die Oberhand gewinnen und Ihr Ruf Schaden nehmen kann.

Deshalb ist der Wechsel zu einem VPN oder SGN eine der klügsten Investitionen, die Sie tätigen können.

Um das Beste aus Ihrem Dienst herauszuholen, sollten Sie eine App mit verlässlichen Sicherheitsfunktionen, Kundensupport und geeigneten Konfigurationen für Ihren Betrieb finden.

Wenn Sie ein kurzes, unverkrampftes Gespräch wünschen, um Ihre Cybersicherheit zu erörtern und herauszufinden, wo Sie potenzielle Risiken haben, kontaktieren Sie uns noch heute. Die IT-Experten von pirenjo.IT freuen sich auf Sie!

Wie Sie Ihre mobilen Geräte vor Cyberangriffen schützen

Titelbild - Mobile Geräte vor Cyberangriffen schützen

Die Realität ist, dass mobile Geräte weniger sicher sind als Desktop-Computer. Die Erhöhung der Sicherheit auf solchen Geräten ist unerlässlich, wenn Sie sie geschäftlich nutzen möchten.

Technologische Durchbrüche haben Ihre Arbeit in mehrfacher Hinsicht verbessert. In erster Linie können Sie jetzt mobile Geräte nutzen, um Ihre Kommunikation und den Datenaustausch zu vereinfachen.

Dieser technologische Fortschritt bedeutet aber auch, dass sich die Informationen auf den mobilen Geräten Ihrer Mitarbeiter nicht mehr nur auf Telefonnummern und Kontakte beschränken. Sie enthalten jetzt viel mehr wichtige Daten wie E-Mails, Passwörter und andere Kontodetails.

Aus diesem Grund ist die Sicherheit dieser mobilen Geräte der Schlüssel zum Schutz Ihres Rufs und zur Minimierung des Risikos von finanziellen Verlusten.

Leider sind Tablets und Smartphones nicht so gut vor Cyberangriffen geschützt wie Desktops und Laptops. Anti-Malware-Anwendungen sind zwar vorhanden, aber sie sind nicht so leistungsfähig wie ihre Pendants für Computer. Darüber hinaus unterstützen viele Geräte bestimmte Maßnahmen und Anwendungen nicht, die die Hersteller zur Verbesserung der Unternehmenssicherheit entwickeln.

Glücklicherweise können Sie Ihre Smartphones und Tablets dennoch durch zuverlässige Sicherheitsmaßnahmen schützen.

Dieser Artikel befasst sich mit den 9 Best Practices zur Verbesserung der Cybersicherheit auf mobilen Geräten. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre mobilen Geräte vor Cyberangriffen schützen können.

Die 9 Best Practices

1. Festlegung von zuverlässigen Sicherheitsrichtlinien

Bevor Sie Tablets oder Smartphones an Ihre Teams ausgeben, sollten Sie eine wirksame Nutzungsrichtlinie erstellen. Definieren Sie Regeln für die zulässige Nutzung und legen Sie Konsequenzen für Verstöße gegen diese Regeln fest.

Ihre Mitarbeiter müssen sich der Sicherheitsrisiken und der Maßnahmen bewusst sein, die ihnen helfen können, die Risiken zu verringern. Sie sollten wissen, dass sie die erste Verteidigungslinie gegen Cyberkriminalität sind.

Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie eine BYOD-Richtlinie (Bring Your Own Device) entwickeln, wenn Sie Ihrem Team erlauben, ein persönliches Gerät für geschäftliche Zwecke zu nutzen. Ihre Unternehmensrichtlinie kann Folgendes beinhalten:

  • Anforderungen für die Installation und Fernlöschung von Software auf jedem persönlichen Gerät, das Unternehmensdaten speichert oder darauf zugreift
  • Schulung und Aufklärung der Mitarbeiter über den Schutz von Unternehmensdaten bei der Nutzung drahtloser Netzwerke auf ihren mobilen Geräten
  • Datenschutzmethoden, die eine automatische Sperrung oder andere Sicherheitsmaßnahmen nach längerer Inaktivität vorsehen
  • Protokolle für verlorene und gestohlene Geräte
  • Einsatz von Sicherheitssoftware und Antiviren-Plattformen
  • Anforderungen an die Datensicherung

2. Betriebssystem stets aktuell halten

Die Aktualisierung von Android- und iOS-Betriebssystemen verbessert die allgemeine Benutzerfreundlichkeit, aber ihre wichtigste Rolle besteht in der Behebung von Sicherheitslücken.

Installieren Sie daher Updates, sobald der Entwickler sie herausgibt, um die Anfälligkeit für Cybersicherheitsbedrohungen zu verringern. Wenn Sie dies hinauszögern, haben Kriminelle genug Zeit, Ihre Schwachstellen anzugreifen und veraltete Betriebssysteme auszunutzen.

3. Kennwortschutz aktivieren

Durch Passwörter kann man mobile Geräte vor Cyberangriffen schützen.

Egal ob Fingerabdruckscanner, Gesichtserkennung oder nur Ziffern und Buchstaben. Sichern Sie den Zugriff auf Ihre mobilen Geräte.

Ein komplexes Passwort oder eine PIN kann Cyberkriminelle daran hindern, auf mobile Geräte zuzugreifen. Neben alphanumerischen Kombinationen können Sie auch Gesichts- oder Fingerabdruckerkennung verwenden, je nachdem, was für Ihre Mitarbeiter geeignet ist.

Wenn Sie sich für Ziffern und Buchstaben entscheiden, geben Sie die Kombination nicht an Personen außerhalb Ihres Unternehmens weiter. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihre Mitarbeiter sie nicht auf ihren Telefonen speichern. Unbeschriftete Ordner und sogar physische Brieftaschen sind eine viel sicherere Option.

4. Nur Business-Programme installieren

Laxe Download-Richtlinien können es Ihren Teammitgliedern erlauben, nicht zur Arbeit benötigte Apps zu installieren. Das Herunterladen solcher Apps mag harmlos erscheinen, aber sie sind für ihre schädlichen Werbecodes und viele andere Bedrohungen berüchtigt.

Um dieses Risiko zu minimieren, sollten Sie Ihren Mitarbeitern sagen, dass sie nur die für ihre Aufgaben erforderlichen Apps herunterladen und nutzen dürfen.

5. Öffentliche WLAN-Netzwerke vermeiden

In Notfällen muss Ihr Team vielleicht öffentliche WLAN-Netzwerke nutzen, um wichtige E-Mails zu versenden oder eine Besprechung zu planen. Die Verbindung zu solchen Netzwerken kann jedoch dazu führen, dass vertrauliche Unternehmensdaten an Cyberkriminelle weitergegeben werden, die das gleiche Netzwerk nutzen.

Der einfachste Weg, dieses Risiko zu minimieren, ist die Bereitstellung eines qualitativ hochwertigen Internettarifs, der Roaming-Dienste für Ihre Außendienstmitarbeiter beinhaltet.

Wenn es jedoch keine Möglichkeit gibt, öffentliche WLAN-Verbindungen zu vermeiden, kann ein seriöses virtuelles privates Netzwerk (VPN) oder ein sicheres globales Netzwerk (SGN) Abhilfe schaffen. Es kann dazu beitragen, Ihre Daten zu schützen, indem es direkte, sichere Verbindungen von Ihrem Standort zu der gewünschten Website herstellt.

6. Nutzen Sie die Telefonortung

Der Verlust der vom Unternehmen zur Verfügung gestellten mobilen Geräte ist ärgerlich, aber es ist nicht das Ende der Welt.

Die Aktivierung von Android „Mein Gerät finden“, „Mein iPhone suchen“ auf iOS oder anderer Software zur Geräteverfolgung kann Ihnen helfen, Ihre verlorenen Smartphones zu finden. Einige Programme ermöglichen es Ihnen auch, die Daten auf Ihren gestohlenen Geräten aus der Ferne zu löschen.

Die Installation dieser Apps dauert nur ein paar Minuten und verschafft Ihnen die dringend benötigte Sicherheit. Selbst wenn Ihre Mitarbeiter ihr mobiles Gerät verlieren, ist es weniger wahrscheinlich, dass Cyberkriminelle die Inhalte in die Hände bekommen.

7. MDM (Mobile Device Management) einsetzen

Für noch mehr Sicherheit empfiehlt sich die Integration mit einem zuverlässigen MDM. Dies ist eine hervorragende Möglichkeit, persönliche und geschäftliche Informationen zu trennen und gleichzeitig Ihren Teammitgliedern die Möglichkeit zu geben, wirksame Sicherheitsmaßnahmen auf ihren Geräten einzurichten.

In den meisten Fällen ist cloudbasierte Software die günstigste, flexibelste und am einfachsten zu verwaltende Art von MDM. Mit vielen Plattformen können Sie Geräteinformationen auslesen, Anwendungen aktualisieren und verwalten, Ihre Geräte konfigurieren, Nutzungsbeschränkungen erstellen und Inhalte aus der Ferne löschen.

Implementieren Sie nach Möglichkeit eine MDM-Software, die Sicherheitsmaßnahmen für alle Geräte durchsetzt. Wie bereits erwähnt, kann dies Datenverschlüsselung, sichere Passwörter und die Einrichtung von Containern umfassen, um persönliche Informationen von Unternehmensdaten zu trennen.

8. Meldungen sorgfältig prüfen

Cyberkriminelle setzen häufig SMS-Phishing ein, um Ihr Team dazu zu bringen, auf gefährliche Links zu klicken. Sie geben sich als glaubwürdige Personen aus und fordern Ihre Mitarbeiter auf, vertrauliche Informationen weiterzugeben.

Wenn Ihre Mitarbeiter auf solche Nachrichten stoßen, sollten sie diese löschen oder die IT-Abteilung alarmieren. Eine weitere gute Idee ist, die SMS nicht zu öffnen und den Absender zu blockieren.

9. Blockieren und Whitelisting

Viele Bedrohungen können Ihr Unternehmen aufgrund von Mitarbeiterfehlern gefährden. So kann es sein, dass ein Teammitglied nicht bemerkt, dass es eine bösartige App herunterlädt, die es Dieben ermöglicht, Daten von seinen Mobilgeräten zu stehlen.

Durch Blockieren und das sogenannte Whitelisting können Sie Ihre Mitarbeiter vor diesen Risiken schützen, indem Sie festlegen, welche Websites und Apps sicher sind.

Einerseits kann das Sperren bestimmter Anwendungen Ihre IT-Abteilung beruhigen und sie warnen, wenn jemand versucht, auf diese Anwendungen zuzugreifen.

Andererseits eignen sich Whitelists hervorragend, um die Tools hervorzuheben, die Ihr Team Social Media Apps und Spielen vorziehen sollte.

Bleiben Sie wachsam

Wenn Sie nur Ihre Desktop-Computer und Laptops sichern, ist eine Katastrophe vorprogrammiert.

Ihre Mitarbeiter verwenden ihre mobilen Geräte möglicherweise immer noch zum Versenden von E-Mails und zum Austausch vertraulicher Informationen. Deshalb sollte der Schutz vor Cyberkriminellen für Sie oberste Priorität haben.

Entwickeln Sie also strenge Nutzungsrichtlinien und befolgen Sie andere empfohlene Praktiken, um die Smartphones und Tablets Ihres Teams praktisch unangreifbar für Datendiebstahl zu machen.

Wir hoffen, dass Sie nun wissen, wie Sie Ihre mobilen Geräte vor Cyberangriffen schützen können.

Setzen Sie sich noch heute mit unseren Experten von pirenjo.IT in Verbindung, um weitere Tipps zur Cybersicherheit zu erhalten. Wir können einen Termin für ein unverbindliches Gespräch vereinbaren, in dem wir Ihnen helfen, potenzielle Sicherheitsrisiken zu erkennen und zu beseitigen.

6 Sicherheitslücken in der Cybersicherheit, die Sie vermeiden müssen

Hacker nutzt Sicherheitslücke aus, die Sie vermeiden müssen.

Cyberkriminelle können verschiedene Schwachstellen in Ihrem Unternehmen ausnutzen. Die Behebung dieser Schwachstellen ist entscheidend für den Erhalt Ihres guten Rufs.

Unabhängig von Ihrem Unternehmen ist es wichtig, dass Sie Ihre Cybersicherheit ernst nehmen. Andernfalls können Kriminelle Ihren Betrieb leicht lahmlegen.

Nehmen Sie die Universität Sunderland als Beispiel.

Zunächst sah es so aus, als ob es sich um ein normales IT-Problem handelte, das schnell behoben werden konnte. Doch bald wurde ihnen klar, dass sie Opfer eines Cyberangriffs geworden waren.

Infolgedessen musste die Universität alle Online-Kurse absagen. Auch die Mitarbeiter hatten Probleme, auf ihre E-Mails zuzugreifen. Auch die Telefonleitungen und die Website der Universität fielen aus.

Dies war ein erheblicher Rückschlag, da die Universität ihren Betrieb nicht wieder aufnehmen konnte.

Das zeigt, dass selbst akademische Einrichtungen Schwachstellen in ihren Cybersicherheitssystemen haben, die sie für Angriffe anfällig machen.

Ihr Unternehmen könnte ähnliche Schwachstellen haben.

Der Hauptunterschied besteht jedoch darin, dass derartige Angriffe und der Verlust des Zugriffs auf E-Mails nicht nur Ihren Betrieb stören, sondern Sie Tausende von Euro kosten und rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können.

Deshalb müssen Sie Ihre Lösungen regelmäßig auf Schwachstellen überprüfen. In diesem Artikel erfahren Sie, worauf Sie achten sollten.

Die 6 Sicherheitslücken

1. Fehlender Endpunktschutz

Viele Unternehmen versäumen es, Endpunkt-Schutzmechanismen wie Antivirus-Tools einzurichten. Das bedeutet, dass ihre Organisation anfälliger für Cyberangriffe ist und Angreifer leicht auf ihre Server zugreifen können.

Ein weiteres Problem ist der unzureichende Schutz der Endgeräte. Mehrere Faktoren können sie zu Schwachstellen machen, darunter die Verwendung von signaturbasierten Antivirenplattformen. Diese sind nicht mehr effizient, da sie von vielen technisch versierten Kriminellen schnell umgangen werden können.

Außerdem überwachen viele Programme kein unerwartetes oder ungewöhnliches Verhalten. Möglicherweise sind sie auch nicht in der Lage, Endpunkte zu untersuchen oder auf sie zu reagieren, insbesondere in größerem Maßstab.

Der beste Weg, diese Probleme zu lösen, ist die Investition in hochmoderne Endpunktverteidigungstools, die Antiviren-, Reaktions- und Verhaltensanalysefunktionen der nächsten Generation umfassen. Sie bieten eine umfassende Bewertung bösartiger Aktionen und flexible Maßnahmen zur Prävention.

Wenn Sie eine herkömmliche Antiviren-Plattform verwenden, sollten Sie ein Upgrade auf eine Version mit detaillierten Verhaltensprüfungen in Betracht ziehen. Diese bieten oft auch detaillierte Gefährdungsindikatoren und Echtzeit-Reaktionsfunktionen.

2. Unzureichende Kontrolle der Benutzerrechte

Die Begrenzung der Zugriffsrechte Ihrer Software-Benutzer ist der wichtigste Grundsatz bei der Kontrolle von Sicherheitslücken. Je weniger Informationen sie abrufen können, desto weniger Schaden können sie anrichten, wenn sie ein kompromittiertes Konto haben.

Problematisch wird es, wenn Ihr Unternehmen den Zugriff auf die Benutzerkonten nicht kontrolliert, so dass praktisch jeder Benutzer über Administratorrechte verfügen kann. Noch schlimmer wird es, wenn Ihre Konfiguration es nicht privilegierten Mitgliedern erlaubt, Konten auf Administratorebene einzurichten.

Daher sollten Sie nur denjenigen Teammitgliedern Zugang gewähren, die ihre Aufgaben ohne diesen Zugang nicht erfüllen können.

Sie müssen auch sicherstellen, dass neue Konten keinen Zugriff auf Administratorenebene haben. So können Sie verhindern, dass weniger privilegierte Benutzer zusätzliche privilegierte Konten erstellen.

3. Kompromittierte oder zu schwache Anmeldedaten

Anmeldebildschirm. Zugangsdaten als Sicherheitslücke in der Cybersicherheit.

Ihre Zugangsdaten, also Benutzername und Passwort können schnell zur Sicherheitslücke werden.

Ihr Kennwort und Ihr Benutzername sind wahrscheinlich die am häufigsten verwendeten Zugangsdaten. Und Cyberkriminelle können sie leicht ausspionieren und Ihre Anmeldedaten preisgeben.

Dies geschieht in der Regel, wenn ein ahnungsloses Teammitglied dem Phishing zum Opfer fällt und seine Anmeldedaten auf einer gefälschten Website eingibt. Und mit den kompromittierten Anmeldedaten verschafft sich ein Eindringling Zugang zu Informationen.

Auch wenn Analyse und Überwachung dazu beitragen können, böswillige Aktivitäten zu erkennen, können diese Zugangsdaten die Sicherheit umgehen und die Erkennung erschweren. Die Folgen sind unterschiedlich, je nachdem, welchen Zugang sie ermöglichen.

Privilegierte Zugangsdaten bieten beispielsweise administrativen Zugriff auf Systeme und Geräte und stellen ein höheres Risiko dar als einfache Benutzerkonten.

Vergessen Sie nicht, dass nicht nur Menschen Anmeldedaten besitzen.

Sicherheitstools, Netzwerkgeräte und Server verfügen in der Regel über Passwörter, um die Kommunikation und Integration zwischen den Geräten zu ermöglichen. Eindringlinge können sie nutzen, um Bewegungen in Ihrem Unternehmen sowohl horizontal als auch vertikal zu aktivieren – ihr Zugang ist nahezu unbegrenzt.

Um dieses Szenario zu vermeiden, sollten Sie strenge Passwortkontrollen einführen. Eine weitere gute Idee ist es, längere und komplexe Passwörter zu verwenden und sie regelmäßig zu ändern. Die Kombination dieser Grundsätze ist eine weitere wirksame Methode, um kompromittierte Anmeldedaten zu verhindern.

4. Fehlende Netzwerksegmentierung

Cyberkriminelle können eine unzureichende Netzwerküberwachung und -segmentierung ausnutzen, um vollen Zugriff auf Ihr System zu erhalten. Dies ist eine große Schwachstelle, da Angreifer so ihren Zugang länger aufrechterhalten können.

Eine der Hauptursachen für diese Schwäche ist das Versäumnis, eine Subnetzüberwachung oder eine Kontrolle des ausgehenden Datenverkehrs zu etablieren.

Die Überwindung dieses Hindernisses in einem großen Unternehmen kann eine Herausforderung sein, wenn Hunderte von Systemen ausgehenden Datenverkehr senden und miteinander kommunizieren. Dennoch ist die Lösung des Problems ein Muss.

Zu diesem Zweck sollten Sie sich in erster Linie darauf konzentrieren, den Netzwerkzugang in den Systemen innerhalb Ihrer Subnetze zu kontrollieren und zuverlässige Erkennungsstrategien zu entwickeln. Außerdem sollten Sie seltsame DNS-Abfragen, Verhaltenstrends im Datenverkehr und die Kommunikation von System zu System aufspüren.

Außerdem können Mikrosegmentierung, Firewalls und Proxys helfen, restriktive Richtlinien für die Systemkommunikation und den Datenverkehr zu erstellen.

5. Fehlkonfigurationen

Fehlkonfiguration bezieht sich auf Fehler in Ihrer Systemkonfiguration. So können beispielsweise aktivierte Einrichtungsseiten und Standardbenutzernamen oder -kennwörter zu Verstößen führen.

Wenn Sie das Setup oder die Konfiguration des Anwendungsservers nicht deaktivieren, können Hacker versteckte Schwachstellen erkennen und so zusätzliche Informationen erhalten. Denn falsch konfigurierte Anwendungen und Geräte sind ein leichtes Einfallstor für Cyberkriminelle.

Um dies zu verhindern, sollten Sie Systeme und Verfahren einrichten, um den Konfigurationsprozess zu straffen und wann immer möglich zu automatisieren. Durch die Überwachung der Geräte- und Anwendungseinstellungen und den Vergleich mit den bewährten Verfahren werden auch potenzielle Bedrohungen im gesamten Netzwerk aufgedeckt.

6. Ransomware

Bei Ransomware handelt es sich um eine Cyber-Erpressung, die den Zugriff der Nutzer auf ihre Daten verhindert, bis der Angreifer ein Lösegeld erhält. Sie fordern das Opfer auf, eine bestimmte Gebühr zu zahlen, um ihren Daten wieder entschlüsselt zu bekommen. Die Forderungen können sehr hohe Summen erreichen und viele Kriminelle entscheiden sich für nicht nachverfolgbare Bitcoin-Zahlungen.

Um Ihre Daten zu schützen, müssen Sie sicherstellen, dass Ihr System für den Fall eines Ransomware-Angriffs gerüstet ist. Halten Sie daher Ihr System auf dem neuesten Stand der Sicherheitsstandards, um die Zahl der Schwachstellen zu verringern. Ein weiterer empfohlener Schutzmechanismus besteht darin, sich nur an vertrauenswürdige Software-Anbieter zu halten.

Bedrohungen neutralisieren – ruhig schlafen

Die erfolgreiche Führung eines Unternehmens mit mangelhaften IT-Sicherheitsmaßnahmen ist praktisch unmöglich. Das Risiko, wertvolle Daten und den Ruf zu verlieren, ist einfach zu hoch.

Um sicherzustellen, dass Ihr Unternehmen keine leichte Beute für Cyberangreifer ist, müssen Sie zuverlässige Verteidigungsstrategien implementieren. Das lässt Sie auch garantiert besser schlafen!

Wenn Ihr IT-Dienstleister keine angemessenen Vorkehrungen treffen kann, gehen Sie ein großes Risiko ein. Möglicherweise zahlen Sie ihm viel Geld für Sicherheitsmaßnahmen, die für Ihr Unternehmen nicht von Nutzen sind.

Wenn Sie ein Problem mit Ihrer IT haben, wenden Sie sich an pirenjo.IT für ein kurzes, unverbindliches Gespräch. Wir werden sehen, ob wir Ihnen helfen können, ihre Effizienz zu steigern und ein unangreifbares System für Ihr Unternehmen einzurichten.