Wie wird das Metaverse die Wirtschaft verändern?

Mann mit VR-Brille verändert die Wirtschaft durch das Metaverse.

Das neue Modewort ist „Metaverse“. Aber was bedeutet das eigentlich für Unternehmen? Ist es nur etwas, worüber sich Unternehmen der sozialen Medien Gedanken machen müssen? Wird das Metaverse tatsächlich die Wirtschaft verändern?

Laut Leuten wie dem CEO von Apple, Tim Cook, wird das Metaverse kommen. Er erklärte, dass „ein Leben ohne AR bald undenkbar sein wird“. Ob das nun eine kurzfristige oder langfristige Vorhersage ist, Unternehmen müssen darauf vorbereitet sein.

Zunächst einmal muss man verstehen, was das Metaverse ist. Metaverse ist ein allgemeiner Begriff und kein geschützter Eigenname. Das Metaverse bezieht sich auf eine kollektive Weiterentwicklung des Internets zu einer virtuellen 3D-Umgebung. Es handelt sich dabei um eine Welt, in der verschiedene Orte miteinander verbunden sind. So treffen sich z.B. bereits seit Jahrzehnten Menschen aus verschiedenen Ländern in Online-Spielen in einer virtuellen Welt.

Hat Facebook/Meta das Metaversum erfunden? Nein.

Die Idee von vernetzten 3D-Welten gibt es schon seit Jahrzehnten. Mehrere Online-Gaming-Unternehmen haben sich ihren Bereich im Metaversum gesichert. Aber diese unterschiedlichen Umgebungen sind eher wenig miteinander verbunden.

Was ist einer der ersten Vertreter des frühen Metaversums? Das war eine kurzlebige Software namens Adobe Atmosphere. Diese immersive 3D-Erfahrung umfasste miteinander verbundene Online-Welten. Sie ermöglichte es auch, mit anderen Menschen zu chatten. Es war ein wenig vor seiner Zeit, zeigt aber, dass das Konzept des Metaversums schon seit einiger Zeit existiert.

Das Metaversum erfährt jetzt Aufmerksamkeit, weil die Technologie fortgeschritten ist. Sie hat begonnen, den Bedürfnissen einer solchen Welt gerecht zu werden. Dazu gehören schnelle Internetverbindungen und immense Rechenleistung. Dazu gehört auch eine Übertragungsmethode für 3D, die auf den meisten PCs funktioniert.

Sind wir schon am Ziel? Noch nicht ganz. Aber das Metaversum nimmt immer mehr Fahrt auf. Vor kurzem hat Microsoft eine Partnerschaft mit Meta angekündigt. Diese Partnerschaft soll Microsoft 365-Anwendungen in das Metaversum bringen. Das bedeutet Zusammenarbeit auf eine völlig neue Art und Weise. Microsoft stellt fest, dass 50 % der Generation Z und der Millennials erwarten, dass sie in den nächsten zwei Jahren einen Teil ihrer Arbeit im Metaverse erledigen werden.

Teams Meeting in VR wird durch Metaverse die Wirtschaft verändern.

Microsoft arbeitet schon an der Integration von Teams ins Metaverse.

Welche Auswirkungen hat das Metaverse auf Ihr Unternehmen?

Mit Unternehmen wie Microsoft, die sich mit der Zukunft von AR/VR befassen, könnte dies bald Realität werden. Sie können davon ausgehen, dass das Metaverse in den nächsten Jahren auch Ihr eigenes Unternehmen in irgendeiner Weise tangieren wird. Hier eine Vorschau darauf, was es beeinflussen könnte.

Wird man im Metaverse in Zukunft Werbung schalten?

Als das Internet zum ersten Mal eingeführt wurde, erkannten die Unternehmen nicht sofort sein Potenzial. Heute können sich die meisten Unternehmen nicht mehr vorstellen, ohne eine Website zu arbeiten. Sie ist eine Notwendigkeit für die Gewinnung von Kundenkontakten und die Umsetzung von Verkäufen.

Wenn sich das Metaverse als neue 3D-Variante des Internets durchsetzt, könnte es genauso wichtig sein. Das bedeutet, dass man sich mit Werbung in virtuellen Welten beschäftigen sollte. Möglicherweise können Sie auch Ihre eigene VR-Website oder einen Showroom erstellen.

Im Bereich der Werbung könnte das Metaverse durchaus die Wirtschaft verändern, bzw. zumindest stark beeinflussen.

Kundenbetreuung im Metaverse?

Als die Popularität der sozialen Medien zunahm, erkannten die Unternehmen, dass die Kunden sie nutzten, um zu kommunizieren. 79 % der Verbraucher erwarten, dass Unternehmen auf eine Nachricht in den sozialen Medien reagieren. Und sie erwarten diese Antwort innerhalb eines Tages.

Um diesem Bedarf gerecht zu werden, haben viele Unternehmen eine Präsenz in den sozialen Medien. Sie nutzen diese für das Marketing und um Anfragen von Kunden zu beantworten.

Das Metaverse könnte der nächste Schritt sein. Wenn die Menschen sich dort aufhalten, werden sie erwarten, dass sie mit den Unternehmen in diesem Raum interagieren. Genau wie sie es jetzt mit sozialen Netzwerken tun.

Das bedeutet, dass die Unternehmen wissen müssen, wie die Kunden das Metaversum nutzen, während es wächst. Die Aufnahme einer Frage zur Nutzung des Metaversums in eine Kundenumfrage könnte eine Möglichkeit sein, proaktiv auf dieses Thema einzugehen.

Mitarbeiterschulungen

Einer der angepriesenen Vorteile des Metaversums ist seine Fähigkeit, immersive Schulungen zu ermöglichen. Dies könnte die Ausbildungsmöglichkeiten für alle, vom Arzt bis zum Gabelstaplerfahrer, erheblich verbessern.

Stellen Sie sich vor, Sie könnten eine Aufgabe in einer virtuellen Welt genauer veranschaulichen. Eine Person könnte dort gefahrlos Fehler machen. Dann könnte man sich mit der Aufgabe vertraut machen, bevor man sie im wirklichen Leben ausführt.

Überlegen Sie, welche Art von Schulung Ihre Mitarbeiter benötigen. Dann überlegen Sie, wie eine VR-Welt die Ausbildung sicherer und effizienter machen kann. Das Metaverse bietet vielleicht noch nicht das, wonach Sie suchen. Aber bei der Geschwindigkeit des technologischen Fortschritts könnte es bereits in ein oder zwei Jahren so weit sein.

Immersivere Zusammenarbeit im Remote-Team

Virtuelle Meetings sind während der Pandemie aus der Not heraus stark angestiegen. Heute sind Besprechungen über Teams oder Zoom gang und gäbe. Die nächste Generation von Online-Teambesprechungen könnte in einer virtuellen Welt stattfinden.

Wie wir bereits erwähnt haben, arbeitet Microsoft bereits daran, seine Anwendungen in einen virtuellen Raum zu bringen. Fügen Sie ein paar Avatare und eine immersive Umgebung hinzu. Plötzlich haben Sie ein völlig anderes Meeting-Erlebnis.

Wie lässt sich die virtuelle Zusammenarbeit von Remote-Teams im Metaversum noch verbessern? Sie hat mit der Planung und Instandhaltung von Gebäuden zu tun. Stellen Sie sich vor, Sie könnten durch eine 3D-Nachbildung eines Raums gehen, bevor er gebaut wird. Die Feinabstimmung der Konstruktion könnte stattfinden, während man sich in diesem (virtuellen) Raum befindet.

Ist Ihr Unternehmen bereit für die nächste digitale Transformation?

Ob das Metaverse tatsächlich die Wirtschaft verändern kann, wird sich erst noch zeigen müssen. Was sind Ihre Pläne für die digitale Transformation in den nächsten 12 Monaten? Oder für die nächsten drei Jahre? Wenn Sie nicht wissen, wo Sie anfangen sollen, können wir Ihnen helfen. Kontaktieren Sie unsere Digitalisierungsexperten bei pirenjo.IT noch heute und vereinbaren Sie einen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch. Gemeinsam werden wir Ihr Unternehmen für die Zukunft aufstellen.

Wie pirenjo.IT Unternehmen im Raum Stuttgart rundum betreut, erfährst du auf der Managed Services Seite.

Trends bei Cyberangriffen im Jahr 2023

Hacker mit Laptop zeigt den Trend zu Cyber-Angriffen im Jahr 2023.

68 % der befragten Unternehmer sind der Meinung, dass die Cybersicherheitsrisiken zunehmen. Dafür haben sie einen guten Grund. Die Angriffe werden immer raffinierter und werden oft von großen kriminellen Organisationen verübt. Diese kriminellen Gruppen behandeln Cyberangriffe wie ein Geschäft.

Im Jahr 2021 stieg die durchschnittliche Zahl der weltweiten Cyberangriffe um 15,1 % im Vergleich zum Vorjahr.

Um dein Unternehmen im kommenden Jahr zu schützen, ist es wichtig, die Angriffstrends zu beobachten. Welche neuen Methoden verwenden Hacker? Welche Arten von Angriffen nehmen an Umfang zu? Hier sind die Angriffstrends, auf die du dich gefasst machen musst.

Angriffe auf 5G-Geräte

Smartphone mit 5G ist einer der Trends für Cyber-Angriffe im Jahr 2023.

5G bietet nicht nur Vorteile, sondern als unausgereifte Technologie auch Schwachstellen. Die Welt spricht schon seit einigen Jahren über 5G – blitzschnelles Internet für alle. Während die Anbieter die Infrastruktur noch ausbauen, wird dieser Bereich ein beliebtes Ziel für Cyberangriffe jeglicher Art.

Hacker versuchen, die teils noch unausgereifte 5G-Hardware und -Software zu ihrem Vorteil zu nutzen. Bei jeder neuen Technologie wie dieser gibt es zwangsläufig Schwachstellen – und genau diese wollen Hacker ausnutzen.

Du kannst dich darauf vorbereiten, indem du dich über die Firmware-Sicherheit der Geräte informierst, die du kaufst. Dies gilt insbesondere für Geräte, die für 5G aktiviert sind. Einige Hersteller legen mehr Wert auf Sicherheitsfeatures der Firmware als andere. Frag beim Kauf neuer Geräte unbedingt danach.

Umgehung des Einmalpassworts (OTP = One-Time Password)

Dieser alarmierende neue Trend zielt darauf ab, eine der besten Formen der Kontosicherheit zu umgehen. Die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) ist bekannt dafür, dass sie betrügerische Anmeldeversuche sehr effektiv verhindert. Sie kann die Übernahme von Konten selbst dann verhindern, wenn der Kriminelle das Passwort des Nutzers hat.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Hacker versuchen, MFA zu umgehen. Beim Wiederverwenden eines Tokens verschaffen sich Angreifer Zugriff auf ein aktuelles Benutzer-OTP und versuchen, es erneut einzusetzen. Bei der gemeinsamen Nutzung ungenutzter Token verwendet der Hacker sein eigenes Konto, um ein OTP zu erhalten, und probiert es dann für ein fremdes Konto aus. Geleakte Token werden über Webanwendungen abgegriffen und direkt missbraucht.

Besonders perfide ist die Funktion zum Zurücksetzen des Passworts: Ein Hacker nutzt Phishing, um dich dazu zu bringen, dein Passwort zurückzusetzen. Anschließend wird dazu gebracht, dein OTP per SMS oder E-Mail zu übermitteln.

Angriffe mit Bezug zum Weltgeschehen

Während der Pandemie stieg das Volumen der Cyberangriffe um etwa 600 %. Große kriminelle Hackergruppen haben erkannt, dass weltweite Ereignisse und Katastrophen lukrativ sind.

Sie starten Phishing-Kampagnen zu bekannten, weltweiten Ereignissen – vom jüngsten Wirbelsturm bis zum Krieg in der Ukraine. Ahnungslose Menschen fallen oft auf diese Betrügereien herein, weil sie durch die Krisen abgelenkt sind.

Du musst dich besonders vor Betrügereien im Zusammenhang mit solchen Ereignissen in Acht nehmen. Sie verwenden oft Social-Engineering-Taktiken wie traurige Fotos, um mit den Emotionen zu spielen.

Smishing & Angriffe auf mobile Geräte

Mobile Geräte begleiten uns heutzutage fast überall. Diese unmittelbare Verbindung zu einem potenziellen Opfer ist Cyberkriminellen nicht entgangen. Mach dich auf mehr Angriffe auf Mobilgeräte gefasst, einschließlich SMS-basiertem Phishing („Smishing“).

Viele Menschen sind nicht darauf vorbereitet, dass sie gefälschte Nachrichten an persönliche Nummern erhalten. Handynummern sind nicht mehr so privat, wie sie es einmal waren – Hacker können online Listen mit diesen Nummern kaufen. Sie erstellen dann überzeugende gefälschte Texte, die wie Versandmitteilungen oder Empfangsbestätigungen aussehen. Ein falscher Klick genügt, um einen Account zugänglich zu machen oder eine Datenpanne zu verursachen.

Auch mobile Malware ist auf dem Vormarsch. In den ersten Monaten des Jahres 2022 stieg die Zahl der auf mobile Geräte abzielenden Schadprogramme um 500 %. Sorge deshalb für einen guten mobilen Malware-Schutz und weitere Schutzmaßnahmen auf deinen Geräten, wie zum Beispiel einen DNS-Filter.

Erweitertes Phishing mit KI und maschinellem Lernen

Heutzutage sind Phishing-E-Mails nicht mehr so leicht zu erkennen. Früher hatten sie fast immer Rechtschreibfehler oder pixelige Bilder. Bei einigen ist das immer noch der Fall – bei den meisten jedoch nicht mehr.

Kriminelle Gruppen verbessern Phishing mithilfe von KI und maschinellem Lernen. Diese E-Mails sehen nicht nur identisch aus wie die Nachrichten einer echten Marke, sondern sind auch noch personalisiert. Hacker nutzen diese Taktiken, um mehr Opfer zu täuschen und gezieltere Phishing-Nachrichten in kürzerer Zeit zu versenden als in den vergangenen Jahren.

Planen Sie noch heute einen IT-Sicherheitscheck

„Wer wartet, bis ein Angriff passiert, zahlt am Ende immer mehr – in Zeit, Geld und Vertrauen.“

— Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Ist dein Unternehmen auf die Trends bei Cyberangriffen im Jahr 2023 vorbereitet? Warte nicht, bis du es auf die harte Tour herausfinden musst. Sichere dir jetzt einen Termin für ein Kennenlerngespräch und vereinbare einen IT-Sicherheitscheck. So bist du den digitalen Kriminellen einen Schritt voraus. Unsere IT-Spezialisten von pirenjo.IT freuen sich auf dich.

Welche Cyberangriffe sind 2023 besonders gefährlich für kleine Unternehmen?

Phishing mit KI-Unterstützung, Smishing auf Mobilgeräte und Angriffe auf 5G-Geräte sind 2023 die am stärksten wachsenden Bedrohungen für KMU. Kriminelle Gruppen agieren dabei zunehmend organisiert und automatisiert.

Wie schütze ich mein Unternehmen vor MFA-Umgehungsangriffen?

Nutze App-basierte Authentifikatoren statt SMS-OTP und schule deine Mitarbeitenden darin, keine OTP-Codes auf Anfrage weiterzugeben. Phishing-resistente MFA-Methoden wie FIDO2 bieten den stärksten Schutz.

Bietet pirenjo.IT in Stuttgart einen IT-Sicherheitscheck für mein Unternehmen an?

Ja. pirenjo.IT führt IT-Sicherheitschecks für Unternehmen im Raum Stuttgart durch – inklusive Schwachstellenanalyse, Handlungsempfehlungen und Umsetzungsbegleitung. Vereinbare direkt einen Termin über das Kennenlerngespräch.

Was ist Smishing und wie erkenne ich solche Angriffe?

Smishing ist SMS-basiertes Phishing – Angreifer senden gefälschte Textnachrichten, die wie Paketbenachrichtigungen oder Kontoalerts aussehen. Klicke nie auf Links in unerwarteten SMS und ruf im Zweifel direkt beim Absender an.

Kann pirenjo.IT Unternehmen in Waiblingen beim Schutz vor Phishing-Angriffen helfen?

Ja. Als IT-Systemhaus mit Sitz in Waiblingen betreut pirenjo.IT Unternehmen in der Region mit Awareness-Trainings, technischen Schutzlösungen und laufendem IT-Security-Monitoring. Sprich uns direkt an.

Fehler, die Unternehmen am digitalen Arbeitsplatz machen

Digitaler Arbeitsplatz mit Laptop und Smartphone.

Während der schlimmsten Phase der Pandemie arbeiteten schätzungsweise 70 % der Vollzeitbeschäftigten von zu Hause aus. Selbst jetzt, da sich die Lage normalisiert hat, ist Remote-Arbeit weiterhin gängige Praxis. 92 % der befragten Arbeitnehmer gehen davon aus, dass sie noch mindestens einen Tag pro Woche von zu Hause aus arbeiten werden.

Dieser Wandel hat Unternehmen gezwungen, ihre Tools und Strategien grundlegend zu überdenken. Viele mussten auf einen Cloud-basierten digitalen Arbeitsbereich umsteigen, um hybride Teams überhaupt arbeitsfähig zu machen. Dabei zeigen sich immer wieder dieselben Fehler – und die kosten Zeit, Geld und manchmal auch Daten.

Dieser Umschwung bringt echte Vorteile mit sich: niedrigere Kosten für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, eine bessere Work-Life-Balance, höhere Motivation, gleiche oder höhere Produktivität und mehr Flexibilität bei der Kundenbetreuung. Gleichzeitig entstehen neue Risiken – anfällige Netzwerke, Kommunikationsprobleme, Schatten-IT und ein erhöhtes Risiko von Datenschutzverletzungen.

Bei 20 % der Unternehmen kam es während der Pandemie zu einem Sicherheitsverstoß, der auf einen externen Mitarbeiter zurückzuführen war. Die Herausforderungen zu meistern erfordert Zeit, Mühe und oft die Unterstützung eines erfahrenen IT-Fachmanns.

Die folgenden fünf Fehler tauchen besonders häufig auf. Die Statistiken stammen aus dem Bericht „State of the Digital Workplace“ von IGLOO.

„Viele Unternehmen haben ihren digitalen Arbeitsplatz eingerichtet – aber nie wirklich strukturiert. Das rächt sich spätestens dann, wenn Mitarbeitende Dateien nicht finden, Tools nicht funktionieren und Sicherheitslücken entstehen, die niemand bemerkt hat.“

— Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Schlechte Organisation von Cloud-Dateien

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Wenn Unternehmen ihre Arbeitsabläufe virtuell gestalten, liegen Dateien in Cloud-Speicherumgebungen. Sind diese nicht strukturiert, wird die tägliche Arbeit zur Suchaufgabe. Mitarbeitende verbringen Zeit damit, Dokumente zu finden – statt inhaltlich zu arbeiten.

Etwa 51 % der Arbeitnehmer haben aus diesem Grund schon einmal ein Dokument nicht mit einem Kollegen geteilt – entweder konnten sie es nicht finden oder gingen davon aus, es wäre zu schwer zu finden. Das ist der höchste Wert, den der IGLOO-Bericht für diese Statistik verzeichnet. Das Problem wird schlimmer, nicht besser.

Halte die Dateistruktur flach – maximal zwei bis drei Ordnerebenen tief. Schaffe eine einheitliche Hierarchie und Benennungsstruktur, lege keine Ordner für weniger als zehn Dokumente an, und archiviere oder lösche ältere Dateien monatlich, um Unordnung zu vermeiden.

„Eine gute Cloud-Struktur ist kein einmaliges Projekt – sie muss gepflegt werden. Wer das nicht tut, baut digitalen Datenschrott auf.“

— Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Remote-Mitarbeiter außen vor lassen

Niemand mag es, in einer Besprechung zu merken, dass man keinen Kontext hat – weil ein wichtiges Gespräch vorher nur im Büro stattgefunden hat. Fast 60 % der Beschäftigten geben an, dass ihnen wichtige Informationen entgehen, wenn sie remote arbeiten. Der Grund: Kollegen vor Ort haben Entscheidungen getroffen, ohne die externen Teammitglieder einzubeziehen.

Die Effizienz leidet, wenn Büro-Teams Entscheidungen ohne Rücksicht auf die externen Kollegen treffen. Manager und Vorgesetzte müssen bei der Veränderung dieser Kultur die Führung übernehmen. Alte Gewohnheiten ändern sich langsam – aber die Denkweise kann sich verschieben, wenn sie aktiv eingefordert wird.

„Hybride Teams funktionieren nur, wenn Remote-Mitarbeitende gleichwertig eingebunden sind – nicht als nachträgliche Information, sondern in Echtzeit.“

— Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Unerlaubte Nutzung von Cloud-Apps nicht berücksichtigen

Die nicht autorisierte Nutzung von Cloud-Anwendungen – auch bekannt als Schatten-IT – war bereits vor der Pandemie ein Problem. Es eskalierte, als Mitarbeitende von zu Hause aus arbeiteten und dabei persönliche Geräte und Anwendungen einsetzten. Mehr als die Hälfte (57 %) der Mitarbeitenden verwendet mindestens eine nicht autorisierte App in ihrem Arbeitsablauf.

Die Risiken sind konkret: Datenlecks durch unsichere Anwendungen, Verstöße gegen Datenschutzbestimmungen, Redundanzen bei der App-Nutzung, die Kosten erhöhen, und unkontrollierte Unternehmensdaten in Systemen, auf die niemand sonst Zugriff hat. Wenn ein Mitarbeiter geht und Daten nur in einer nicht autorisierten App liegen, sind diese Daten praktisch verloren.

„Schatten-IT ist kein Absichtsvergehen – es ist ein Zeichen, dass die offiziellen Tools nicht gut genug funktionieren. Wer das Problem lösen will, muss zuerst zuhören.“

— Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Nicht erkennen, dass „abseits des Büros“ nicht immer „von zu Hause“ bedeutet

Remote-Mitarbeitende arbeiten nicht immer von zu Hause aus, wo sie mit einem bekannten WLAN verbunden sind. Sie arbeiten auch von Flughäfen, Hotels, dem Haus eines Familienmitglieds oder lokalen Cafés aus. Öffentliche Netze sind berüchtigt dafür, sogenannte Man-in-the-Middle-Angriffe zu ermöglichen: Ein Angreifer verbindet sich mit demselben Netz und kann mithilfe von Software auf Datenübertragungen anderer zugreifen.

Unternehmen, die Daten externer Mitarbeitender nicht angemessen schützen, riskieren genau das. Ein Unternehmens-VPN ist die einfachste Gegenmaßnahme – relativ kostengünstig und unkompliziert einzusetzen. Der Mitarbeitende aktiviert die App auf seinem Gerät, und alle Daten werden über sichere, verschlüsselte Server geleitet.

„Ein VPN kostet wenige Euro pro Monat und Nutzer. Ein Datenleck kostet ein Vielfaches davon – ganz zu schweigen vom Vertrauensschaden.“

— Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Verwendung von Kommunikations-Tools, die alle frustrieren

Nicht weniger als 85 % der Fernmitarbeitenden geben an, dass sie schon ein bis zwei Meetings wegen technischer Probleme unterbrechen mussten. Kommunikation ist das Schmiermittel des digitalen Arbeitsplatzes – und wenn sie stockt, stockt alles. Effektive cloudbasierte Video- und Audioanrufe sowie Chats hängen direkt von der richtigen Technologie ab.

Setze kein Kommunikations-Tool voreilig ein. Nimm dir Zeit, teste verschiedene Optionen und lass dich bei der Konfiguration unterstützen, um virtuelle Meetings stabil zu halten. Stelle außerdem sicher, dass dein Remote-Team auch auf der Hardware-Seite gut ausgestattet ist – dazu gehören Headsets, VoIP-Tischgeräte und Webcams, die zuverlässig funktionieren.

Steigere die Produktivität in deinem Hybridbüro

Vereinbare noch heute einen Termin für eine IT-Beratung. In einem Kennenlerngespräch finden wir schnell heraus, wie unsere IT-Experten von pirenjo.IT dir helfen können. Zusammen erreichen wir mehr Effizienz und Produktivität an deinen digitalen Arbeitsplätzen.

Wie pirenjo.IT Unternehmen im Raum Stuttgart rundum betreut, erfährst du auf der Managed Services Seite.

Welche Fehler machen Unternehmen am häufigsten beim digitalen Arbeitsplatz?

Die fünf häufigsten Fehler sind unstrukturierte Cloud-Ablage, mangelnde Einbindung von Remote-Mitarbeitenden, unkontrollierte Schatten-IT, fehlender VPN-Schutz außerhalb des Heimnetzes und der Einsatz von Kommunikations-Tools ohne ausreichende Konfiguration. Jeder dieser Fehler lässt sich mit klaren Maßnahmen und der richtigen IT-Begleitung beheben.

Was ist Schatten-IT und warum ist sie gefährlich?

Schatten-IT bezeichnet die Nutzung von Software und Apps, die nicht vom Unternehmen freigegeben wurden. Sie entsteht oft, weil offizielle Tools nicht gut genug funktionieren – und führt zu Datenlecks, Compliance-Verstößen und unkontrollierten Datenabflüssen.

Wie hilft pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart beim Aufbau eines sicheren digitalen Arbeitsplatzes?

pirenjo.IT betreut Unternehmen im Raum Stuttgart von der Cloud-Strukturierung über VPN-Einrichtung bis hin zur Auswahl und Konfiguration von Kommunikations-Tools. Frag direkt an – ein erstes Kennenlerngespräch ist kostenlos und unverbindlich.

Wie schütze ich mein Team vor Angriffen über öffentliche WLAN-Netze?

Setze ein Unternehmens-VPN ein, das alle Mitarbeitenden auf mobilen und stationären Geräten verwenden. Es verschlüsselt den Datenverkehr und schützt auch in öffentlichen Netzwerken zuverlässig vor Man-in-the-Middle-Angriffen.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Unterstützung bei der Einrichtung von Microsoft Teams oder ähnlichen Tools an?

Ja, pirenjo.IT richtet in Waiblingen und Umgebung cloudbasierte Kommunikations-Tools wie Microsoft Teams ein, konfiguriert sie für den stabilen Einsatz im hybriden Team und schult Mitarbeitende bei Bedarf. Vereinbare ein Erstgespräch über die Website.

Was man tun sollte, wenn ein Mobilgerät verloren geht!

Smartphone mit Schloss und Schild.

Kaum etwas löst so schnell Panik aus wie ein fehlendes Smartphone oder Laptop. Auf diesen Geräten ist ein großer Teil unseres Lebens gespeichert. Dazu gehören Dateien, persönliche Finanzdaten, Apps, Passwörter, Bilder, Videos und vieles mehr.

Die dort gespeicherten Informationen sind persönlicher als selbst die in Ihrer Brieftasche. Das liegt an all Ihren digitalen Fußabdrücken. Das macht ein verlorenes oder gestohlenes Gerät zu einem Grund zur Sorge.

Oft ist nicht das Gerät das größte Problem. Es sind die Daten auf dem Gerät und der Zugriff des Geräts auf Cloud-Konten und Websites. Der Gedanke, dass diese Daten in die Hände von Kriminellen gelangen könnten, ist ziemlich beängstigend.

Jedes Jahr gehen etwa 70 Millionen Smartphones verloren. Die Besitzer finden nur etwa 7 % davon wieder. Diebstahl am Arbeitsplatz ist nur allzu häufig. 52 % der gestohlenen Geräte gehen im Büro verloren.

Noch schlimmer ist es, wenn ein Arbeitslaptop oder ein Smartphone verloren geht. Dies kann bedeuten, dass das Unternehmen einer Datenschutzverletzung ausgesetzt ist. Es könnte in der Folge auch von einem Ransomware-Angriff betroffen sein, der von dem gestohlenen Gerät ausgeht.

Im Jahr 2020 zahlte das Lifespan Health System eine HIPAA-Strafe in Höhe von 1.040.000 Dollar. Grund dafür war ein Verstoß gegen den Datenschutz durch einen unverschlüsselten, gestohlenen Laptop.

Die Minuten nach dem Verlust Ihres Geräts sind kritisch

Mann zeigt auf Armbanduhr, denn schnelles Handeln ist kritisch, wenn ein Mobilgerät verloren geht.

Wenn man den Verlust eines Mobilgerätes bemerkt zählt jede Minute.

Die Dinge, die Sie in den Minuten nach dem Verlust eines Geräts tun, sind entscheidend. Dies gilt sowohl für private als auch für geschäftliche Geräte. Je schneller Sie handeln, desto geringer ist die Gefahr, dass sensible Daten preisgegeben werden.

Welche Arten von Informationen sind auf Ihrem Gerät gespeichert?

Wenn ein Krimineller ein Smartphone, ein Tablet oder einen Laptop in die Hände bekommt, hat er Zugang zu einer wahren Goldgrube. Dazu gehören:

  • Dokumente
  • Fotos und Videos
  • Zugriff auf alle eingeloggten App-Konten auf dem Gerät
  • In einem Browser gespeicherte Passwörter
  • Zugriff auf Cloud-Speicher über ein Synchronisierungskonto
  • Emails
  • Textnachrichten
  • Aufforderungen zur Multi-Faktor-Authentifizierung, die per SMS kommen
  • Und mehr…

Unmittelbar nach dem Verschwinden Ihres Geräts zu ergreifende Maßnahmen

Wie bereits erwähnt: Zeit ist das A und O, wenn es um ein verlorenes mobiles Gerät geht. Je schneller Sie handeln, desto geringer ist das Risiko, dass persönliche oder geschäftliche Daten verloren gehen.

Hier sind die Schritte, die Sie unmittelbar nach dem Verschwinden des Geräts unternehmen sollten.

Aktivieren einer „Mein Gerät sperren“-Funktion

Die meisten mobilen Geräte und Laptops verfügen über die Funktion „Mein Gerät sperren“. Sie ermöglicht eine Fernaktivierung für die Gerätesperre, wenn Sie im Vorfeld konfiguriert wurde. Außerdem müssen Sie die “ Ortungsdienste “ aktivieren. Auch wenn gute Diebe in der Lage sind, einen Passcode zu knacken, kann das sofortige Aktivieren dieser Funktion sie aufhalten.

Was ist mit „Mein Gerät finden“?

Im gleichen Einstellungsbereich ist normalerweise auch die Funktion „Mein Gerät suchen“ verfügbar. Verwenden Sie diese Funktion nur, um Ihr Gerät zu finden, wenn Sie glauben, dass es verlegt, aber nicht gestohlen wurde. Sie wollen sich ja schließlich nicht mit den Dieben treffen!

Melden Sie Ihrem Unternehmen das Fehlen des Geräts, wenn es für die Arbeit verwendet wird

Wenn Sie das Gerät geschäftlich nutzen, sollten Sie Ihr Unternehmen unverzüglich darüber informieren. Selbst wenn Sie nur geschäftliche E-Mails über ein privates Smartphone abrufen, zählt dies. Viele Unternehmen verwenden ein Endgerätemanagement. In diesem Fall kann der Zugang zum Firmennetz sofort gesperrt werden.

Wenn Sie das Fehlen Ihres Geräts sofort melden, kann Ihr Unternehmen schnell handeln. Dadurch kann das Risiko einer Datenverletzung oft gemindert werden.

Abmelden und Zugriff auf SaaS-Tools widerrufen

Die meisten mobilen Geräte verfügen über dauerhafte Logins für SaaS-Tools. SaaS steht für Software as a Service. Dies sind Konten wie Microsoft 365, Trello, Salesforce usw.

Verwenden Sie ein anderes Gerät, um sich über eine Webanwendung bei Ihrem Konto anzumelden. Rufen Sie dann den Bereich für autorisierte Geräte in Ihren Kontoeinstellungen auf. Suchen Sie das fehlende Gerät und melden Sie es bei dem Dienst ab. Sperren Sie dann den Zugriff, falls dies möglich ist.

Dadurch wird das Gerät von Ihrem Konto getrennt, so dass der Dieb keinen Zugriff darauf hat.

Abmelden und Zugriff auf Cloud-Speicher widerrufen

Sie sollten auch Cloud-Speicheranwendungen einbeziehen, wenn Sie die Zugriffsrechte widerrufen. Wird Ihr fehlendes Gerät mit einer Cloud-Speicherplattform synchronisiert? Wenn ja, können Kriminelle diese Verbindung ausnutzen.

Sie könnten eine Malware-Datei hochladen, die das gesamte Speichersystem infiziert. Oder Sie setzen Ihr Gerät zurück, verkaufen es weiter und löschen dabei Dateien aus dem Cloud-Speicher.

Funktion „Mein Gerät löschen“ aktivieren

Hoffentlich haben Sie von all Ihren Geräten eine Sicherungskopie erstellt. So stellen Sie sicher, dass Sie im Falle eines verlorenen Geräts eine Kopie aller Ihrer Dateien haben.

Sieht es so aus, als wäre das Gerät nicht nur verlegt, sondern gestohlen oder endgültig verloren? Wenn ja, dann sollten Sie die Funktion „Mein Gerät löschen“ verwenden, sofern diese eingerichtet wurde. Dadurch werden die Daten auf der Festplatte gelöscht.

Benötigen Sie Sicherheitslösungen für mobile Geräte?

Unabhängig von der Größe Ihres Unternehmens ist die Verwaltung mobiler Geräte unerlässlich. Wenden Sie sich an uns, um mehr über unsere Sicherheitslösungen für Endgeräte zu erfahren. Bei unseren IT-Sicherheitsexperten von pirenjo.IT sind Ihre Geräte und Daten in guten Händen. Sichern Sie sich gleich jetzt einen Termin für ein kostenloses Erstgespräch!

So oft sollten Sie Ihr Team in IT-Sicherheit schulen!

Mitarbeiter*innen vor einem Laptop, die eine IT-Sicherheitsschulung machen.

Einmal im Jahr Phishing-Training, gutes Gefühl — und dann, fünf Monate später, klickt jemand trotzdem auf einen gefährlichen Link. Das ist kein Einzelfall. Das ist das Muster, das wir bei pirenjo.IT immer wieder sehen.

Dieser Artikel erklärt, warum jährliche IT-Sicherheitsschulungen nicht ausreichen, welchen Rhythmus die Forschung empfiehlt, und welche Themen dein Team wirklich beherrschen muss.

Warum einmal im Jahr nicht reicht

„Die meisten Sicherheitsvorfälle, die wir bei Kundenunternehmen sehen, haben eine Gemeinsamkeit: Das letzte Security-Training liegt über ein Jahr zurück.“

— Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Dein Team hat die jährliche Anti-Phishing-Kampagne abgeschlossen. Alle wissen, wie Phishing-Mails aussehen. Das gute Gefühl hält — bis etwa fünf bis sechs Monate später eine kostspielige Ransomware-Infektion durch einen einzigen Klick auf einen Phishing-Link entsteht.

Das Problem ist nicht mangelnde Motivation. Menschen vergessen — das ist normal. Wer das Gelernte nicht regelmäßig auffrischt, verliert es. Kein einmaliges Training der Welt ändert dauerhaft das Verhalten.

Alle 4 Monate: der optimale Schulungsrhythmus

Woher kommt die Empfehlung, alle vier Monate zu schulen? Auf der USENIX-Sicherheitskonferenz SOUPS wurde eine Studie vorgestellt, die genau das untersucht hat: die Fähigkeit von Mitarbeitenden, Phishing-E-Mails zu erkennen, in Abhängigkeit vom Schulungsrhythmus.

Die Teilnehmenden wurden in Gruppen aufgeteilt und in unterschiedlichen Abständen nach der Schulung getestet — nach 4, 6, 8, 10 und 12 Monaten. Das Ergebnis war eindeutig: Nach vier Monaten waren die Erkennungsraten noch hoch. Ab sechs Monaten verschlechterten sie sich spürbar, und je länger der Abstand zur Schulung, desto schlechter die Werte.

Vier Monate ist damit der „Sweet Spot“ — der Zeitpunkt, an dem eine Auffrischung den meisten Effekt hat. Wer sein Team häufiger in IT-Sicherheit schult, bekommt dauerhaft bessere Ergebnisse.

So entwickelst du eine echte IT-Sicherheitskultur

„Sicherheitskultur entsteht nicht durch ein Jahrestraining. Sie entsteht durch Wiederholung, durch kleine Impulse, und dadurch, dass das Thema im Alltag präsent bleibt.“

— Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Der Goldstandard ist eine Kultur der Cybersicherheit — eine Haltung im Team, bei der jeder weiß: Sensible Daten müssen geschützt werden, Phishing-Versuche müssen gemeldet werden, und Passwörter sind keine Nebensache. Laut dem Sophos Threat Report 2021 ist das in den meisten Unternehmen jedoch nicht die Realität.

Der Bericht stellt fest: „Die Vernachlässigung eines oder mehrerer Aspekte der grundlegenden Sicherheitshygiene hat sich als Ursache für viele der schädlichsten Angriffe erwiesen, die wir untersucht haben.“

Gut geschulte Mitarbeitende verringern das Risiko für ein Unternehmen messbar. Das bedeutet nicht, dass du einmal im Jahr einen ganzen Tag Pflichtschulung einplanst. Besser ist es, die Methoden zu variieren und Sicherheit als kontinuierliches Thema zu verankern.

Konkret funktioniert das über kurze monatliche Lernvideos per E-Mail, teambasierte Diskussionen am runden Tisch, einen wöchentlichen Sicherheitstipp im Unternehmens-Newsletter, simulierte Phishing-Tests, Schulungen durch einen IT-Experten, visuelle Impulse über Poster — und die Nutzung des Oktobers als offiziellen Cybersecurity-Monat im Unternehmen.

5 Sicherheitsthemen, die dein Team regelmäßig braucht

Phishing über E-Mail, SMS und soziale Medien

E-Mail-Phishing bleibt die am weitesten verbreitete Angriffsmethode. Aber SMS-Phishing („Smishing“) und Phishing über soziale Medien nehmen deutlich zu. Dein Team muss wissen, wie diese Angriffe konkret aussehen — damit niemand auf diese Tricks hereinfällt.

Genau dafür bieten wir bei pirenjo.IT unsere Security Awareness Kampagne an. Dabei finden wir heraus, wie gut dein Team Phishing-Mails bereits erkennt — und ob ein gezieltes IT-Sicherheitstraining sinnvoll ist.

Zugangsdaten und Passwörter sicher halten

Viele Unternehmen haben den Großteil ihrer Daten auf Cloud-basierte Plattformen verlagert. Das macht den Diebstahl von Zugangsdaten zum attraktivsten Angriffsweg — und laut IBM zur weltweit häufigsten Ursache für Datenschutzverletzungen.

Besprich mit deinem Team, warum starke Passwörter wichtig sind — und zeig, wie ein Passwortmanager für Unternehmen konkret funktioniert. Wer das Thema erklärt, senkt das Risiko.

Mobilgeräte als unterschätztes Einfallstor

Mobile Geräte werden in fast jedem Büro für einen erheblichen Teil der Arbeit genutzt. E-Mails lesen, Dokumente freigeben, auf Unternehmensanwendungen zugreifen — das alles passiert heute auf dem Smartphone. Kein Wunder, dass Angreifer dort ansetzen.

Prüfe, welche Sicherheitsanforderungen für Mitarbeitergeräte gelten, die auf Unternehmensdaten zugreifen. Mindeststandards wie ein gesicherter Sperrcode und aktuelle Betriebssystem-Updates sollten für jedes Gerät selbstverständlich sein.

Datensicherheit und Compliance

Datenschutzvorschriften haben in den letzten Jahren zugenommen. Die meisten Unternehmen müssen mehr als eine Regulierung einhalten — von der DSGVO bis zu branchenspezifischen Anforderungen. Wer sein Team nicht schult, riskiert teure Verstöße.

Schule dein Team im richtigen Umgang mit Daten und in den geltenden Sicherheitsverfahren. Das verringert das Risiko eines Datenlecks und schützt dein Unternehmen vor kostspieligen Strafen.

IT-Sicherheitstraining von Profis

Überlass die IT-Sicherheitsschulung den Experten bei pirenjo.IT. Wir helfen dir mit einem Schulungsprogramm, das dein Team wirklich erreicht — und das Verhalten nachhaltig verändert. Buche jetzt ein kostenloses Erstgespräch.

Wie oft sollte ein Unternehmen IT-Sicherheitsschulungen durchführen?

Laut einer USENIX-Studie (SOUPS) ist ein Schulungsrhythmus von alle 4 Monate optimal – danach sinken die Erkennungsraten für Phishing messbar. Wer nur einmal im Jahr schult, riskiert, dass das Wissen bereits nach 6 Monaten nachlässt.

Was ist ein Security Awareness Training und was bringt es?

Ein Security Awareness Training schult Mitarbeitende darin, Phishing-Mails, unsichere Passwörter und riskantes Verhalten im Arbeitsalltag zu erkennen. Gut geschulte Teams verringern das Risiko eines erfolgreichen Cyberangriffs nachweislich.

Bietet pirenjo.IT in Stuttgart IT-Sicherheitsschulungen für Teams an?

Ja – pirenjo.IT bietet Security Awareness Trainings für Unternehmen im Raum Stuttgart an, inklusive simulierter Phishing-Kampagnen und persönlicher Auswertung. Vereinbare direkt ein kostenloses Erstgespräch.

Welche Themen gehören in jede IT-Sicherheitsschulung?

Pflichtthemen sind Phishing-Erkennung (E-Mail, SMS, soziale Medien), sicherer Umgang mit Passwörtern und Zugangsdaten, Mobilgeräte-Sicherheit und datenschutzkonforme Datenverarbeitung. Diese Themen sollten alle 4 Monate aufgefrischt werden.

Können Unternehmen aus Waiblingen ein Security Awareness Training bei pirenjo.IT buchen?

Ja – als IT-Systemhaus mit Sitz in Waiblingen begleiten wir Unternehmen aus der Region direkt vor Ort oder remote durch das gesamte Security Awareness Programm. Ruf uns an oder buche ein kostenloses Erstgespräch online.

Hacks für eine längere Akkulaufzeit Ihres Laptops

Eingestecktes Netzkabel an einem Laptop. Hacks für längere Akkulaufzeit.

Einer der großen Vorteile eines Laptops ist, dass du ihn überall benutzen kannst. Du musst ihn nicht ständig an die Steckdose anschließen, da er über einen internen Akku verfügt.

Wenn du deinen Laptop neu gekauft hast, kann die Akkulaufzeit zunächst mehrere Stunden betragen. Aber die Lebensdauer kann im Laufe der Zeit kürzer werden und die Akkuleistung nimmt ab. Manchmal liegt das an mangelnder PC-Wartung, in anderen Fällen an den Umgebungsbedingungen, denen der Laptop ausgesetzt ist – zum Beispiel in einem heißen Auto.

Wenn die Akkukapazität deines Laptops nachlässt, kann das frustrierend sein. Es gibt aber konkrete Möglichkeiten, die Zeit zu verlängern, in der du das Gerät nicht an die Steckdose anschließen musst.

Verringern der Display-Helligkeit

Je heller dein Bildschirm ist, desto mehr Energie verbraucht er. Hast du schon einmal den automatischen Modus für niedrigen Akkustand bei einem Laptop aktiviert? Dann weißt du, dass du sofort einen Unterschied in der Helligkeit bemerkst. Das liegt daran, dass mit dieser Einstellung die Helligkeit reduziert wird.

Du kannst die Helligkeit deines Bildschirms in den Anzeigeeinstellungen verringern. Das geht ganz bequem über die Helligkeitstasten, die sich üblicherweise in der oberen Tastenreihe einer Laptop-Tastatur befinden.

Energiespar-/Ruhemodus-Einstellungen

Einer der wirksamsten Hacks für eine längere Akkulaufzeit liegt nicht sofort auf der Hand: Passe einige der Energie- und Ruhezustandseinstellungen an. Wenn du Windows verwendest, öffne die Suche in der Taskleiste und gib „Energieeinstellungen“ ein. Das führt dich zu den Energie-, Ruhemodus- und Akkueinstellungen in den Systemeinstellungen.

Achte oben auf Tipps zur Verlängerung der Batterielebensdauer – zum Beispiel, dass die Zeit, in der der Bildschirm nach Inaktivität dunkel wird, mit der Zeit übereinstimmt, in der er in den Ruhezustand geht. Prüfe dann die Einstellungen für Bildschirm, Ruhezustand und Energiemodus. So verlängerst du die Zeitspanne, in der du keine neue Ladung benötigst.

Energiesparmodus frühzeitig aktivieren

Du musst nicht warten, bis dein Laptop 10 % Batteriekapazität erreicht hat. Lege den Wert in den Systemeinstellungen selbst fest, bei dem dein Gerät in den Energiesparmodus wechselt.

Weißt du im Voraus, dass du für eine Weile ohne Stromquelle sein wirst? Versetze deinen PC sofort in den Energiesparmodus, damit du den Ladevorgang so lange wie möglich hinauszögern kannst.

Batteriekalibrierungs-Tool des Herstellers nutzen

Die Hersteller liefern eigene PC-Wartungstools mit. Diese kannst du zur Batteriekalibrierung verwenden. Manchmal behebt die Kalibrierung des Akkus ein Problem mit der Lebensdauer – vor allem, wenn diese kürzer geworden ist als beim Kauf des Laptops.

Suche nach der integrierten Wartungs-App deines Herstellers. Sie befindet sich normalerweise in der Taskleiste, sofern du sie nicht ausgeblendet hast. Wenn du sie öffnest, führe die Kalibrierung oder eine andere Wartungsfunktion aus.

Tuning für den Computer

Wenn du Prozesse im Hintergrund laufen lässt, kann das deine Akkulaufzeit beeinträchtigen. Prozesse, die nicht benötigt werden, laufen oft trotzdem weiter.

Ein Computer-Tuning durch deinen IT-Partner kann eine Vielzahl von Problemen lösen – darunter langsam werdende Computer und oft auch eine schwache Akkulaufzeit.

Erwäge die Verwendung des Microsoft Edge Browsers wegen seiner Effizienzeinstellungen

Hast du viele Browser-Tabs geöffnet, während du an deinem PC arbeitest? Das könnte deinen Akku belasten. Probiere den Edge-Browser von Microsoft aus – er erfreut sich zunehmender Beliebtheit, seit er die Chromium-Engine enthält, dieselbe, die auch Chrome verwendet.

Der Browser verfügt über mehrere Energiesparfunktionen, die du in den Einstellungen aktivieren kannst. Suche in den Edge-Einstellungen nach „Schlafende Tabs“, um sie zu finden. Aktiviere den Effizienzmodus, schalte schlafende Tabs ein und lege fest, wann inaktive Browser-Tabs in den Ruhezustand versetzt werden sollen, um Batteriestrom zu sparen.

Unnötige Apps, die den Akku belasten, abschalten

Prüfe im Task-Manager, welche Anwendungen auf deinem PC laufen. Müssen wirklich alle davon laufen, wenn du nicht mit dem Stromnetz verbunden bist? Oft werden Prozesse ausgeführt, die nicht immer notwendig sind – zum Beispiel ein Aktualisierungsdienst oder eine App zum Synchronisieren von Cloud-Speicher.

Schließe die Apps, die du zu diesem Zeitpunkt nicht benötigst, um die Akkulaufzeit zu verlängern.

Schütze deinen PC vor zu viel Hitze oder Kälte

Sowohl übermäßige Hitze als auch eisige Temperaturen können für einen Computer schädlich sein. Das gilt auch für die Lebensdauer der Batterie. Lass deinen Laptop niemals an einem heißen Tag oder bei eisiger Kälte im Auto.

Auch wenn es dir nicht besonders heiß vorkommt, kann sich das Innere eines Fahrzeugs bei Sonnenschein sehr schnell aufheizen. Sei dir der extremen Temperaturschwankungen bewusst, denen dein Laptop ausgesetzt ist.

Benötigst du eine Systemoptimierung oder einen Batteriewechsel?

Wir können dir bei Bedarf mit einer vollständigen Systemoptimierung oder einem Austausch des Laptop-Akkus helfen. Ärgere dich nicht mit einer kurzen Akkulaufzeit herum, wenn du das im Handumdrehen beheben kannst. Melde dich noch heute und mache einen Termin für ein unverbindliches Kennenlerngespräch aus. Unsere IT-Experten für Systemoptimierung von pirenjo.IT freuen sich darauf, dir helfen zu können.

Wie pirenjo.IT Unternehmen im Raum Stuttgart rundum betreut, erfährst du auf der Managed Services Seite.

Wie kann ich die Akkulaufzeit meines Laptops am schnellsten verlängern?

Reduziere die Bildschirmhelligkeit und aktiviere den Energiesparmodus frühzeitig – das sind die zwei Maßnahmen mit dem größten sofortigen Effekt.

Ab wann lohnt sich ein Akkutausch beim Laptop?

Wenn die Akkukapazität unter 60-70 % der ursprünglichen Kapazität gesunken ist oder die Laufzeit deutlich unter zwei Stunden liegt, ist ein Akkutausch sinnvoll.

Bietet pirenjo.IT im Raum Stuttgart Laptop-Wartung und Akkutausch an?

Ja, pirenjo.IT betreut Unternehmen im Raum Stuttgart mit Systemoptimierung, PC-Tuning und Akkutausch – melde dich für ein unverbindliches Erstgespräch.

Warum läuft mein Laptop-Akku nach ein paar Jahren kürzer?

Lithium-Ionen-Akkus verlieren durch Ladezyklen und Temperaturschwankungen an Kapazität – nach 300-500 Ladezyklen ist ein spürbarer Leistungsabfall normal.

Kann pirenjo.IT in Waiblingen auch Hintergrundprozesse optimieren, die den Akku belasten?

Ja, pirenjo.IT führt in Waiblingen und Umgebung PC-Tuning durch, bei dem unnötige Hintergrundprozesse identifiziert und deaktiviert werden – das verlängert Akkulaufzeit und verbessert die Systemleistung.

9 Sicherheitstipps für Online-Weihnachtseinkäufe

Frau kauft online Weihnachtsgeschenke.

Die Weihnachtseinkaufssaison ist in vollem Gange. Das bedeutet, dass auch die Betrüger ihre Maschinen auf Touren gebracht haben. Sie sind bereit, von all diesen Online-Transaktionen zu profitieren.

Vergessen Sie nicht, während des Kaufrauschs in dieser Zeit des Jahres auf die Online-Sicherheit zu achten. Eine gesunde Portion Cybersicherheit vorher ist definitiv besser als Schadensbegrenzung hinterher. Es kann Sie auch vor einem finanziellen oder datenschutzrechtlichen Fiasko bewahren.

Im Folgenden finden Sie einige der wichtigsten Sicherheitstipps für Ihren Online-Einkauf.

Führen Sie vor dem Einkauf Geräteupdates durch

Einstellungsmenü eines Gerätes mit einem ausstehenden Software Update.

Auch wenn es manchmal etwas dauert und nervt: Führen Sie regelmäßig Updates durch.

Computer, Tablets und Smartphones mit veralteter Software sind anfällig. Auch wenn Sie vielleicht nicht auf ein 10-minütiges iPhone-Update warten wollen, gewinnen Sie dadurch Sicherheit.

Hacker nutzen häufig Schwachstellen in Gerätebetriebssystemen aus. Durch Updates werden Patches für bekannte Schwachstellen installiert, was Ihr Risiko verringert. Stellen Sie sicher, dass Sie alle Updates installieren, bevor Sie Ihr Gerät für Online-Einkäufe in der Weihnachtssaison verwenden.

Gehen Sie nicht über E-Mail-Links auf Websites

Ja, es dauert etwas länger, wenn man „amazon.com“ eintippen muss, anstatt einfach auf einen Link in einer E-Mail zu klicken. Aber Phishing-Betrügereien sind um die Weihnachtszeit so häufig wie zu keiner anderen Zeit im Jahr. Wenn Sie auf einen E-Mail-Link zu einer bösartigen Website klicken, kann dies zum Beispiel einen automatischen Download von Malware auslösen.

Klicken Sie am besten nicht auf Links, sondern besuchen Sie die Website direkt. Wenn Sie es sich einfacher machen wollen, speichern Sie Websites als Einkaufs-Lesezeichen in Ihrem Browser. Das ist sicherer als ein Klick auf einen Text- oder E-Mail-Link.

Verwenden Sie eine Wallet-App

Es ist immer ein Risiko, wenn Sie Ihre Debit- oder Kreditkarte auf einer Website angeben. Das Risiko ist sogar noch höher, wenn Sie Ihre Weihnachtseinkäufe auf einer Website tätigen, auf der Sie noch nie etwas gekauft haben.

Kaufen Sie, wenn möglich, mit einer Wallet-App oder PayPal. Auf diese Weise müssen Sie die Daten Ihrer Zahlungskarte nicht direkt an den Händler weitergeben. Stattdessen geben Sie sie an den Dienst der Wallet-App (Apple Pay, Google Pay, PayPal usw.) weiter. Der Einzelhändler erhält sie jedoch nicht.

Alle gespeicherten Karten nach dem Auschecken entfernen

Es gibt viele Websites (einschließlich Amazon), die automatisch Ihre Zahlungskartendaten speichern. Das ist schlecht. Ja, es macht den nächsten Einkauf vielleicht bequemer, aber es setzt Sie einem Risiko aus. Ein Hacker mit Zugang zu Ihrem Gerät oder Konto könnte Einkäufe tätigen.

Es besteht auch das Risiko einer Datenpanne des Einzelhändlers. Diese sind häufig und können sensible Zahlungsinformationen von Kunden preisgeben. Je weniger Datenbanken Sie erlauben, Ihre Zahlungsdaten zu speichern, desto besser für Ihre Sicherheit.

Entfernen Sie Ihre Kartendaten sofort nach dem Check-out von der Website. In der Regel müssen Sie dazu die Einstellungen Ihres Kontos aufrufen.

Stellen Sie sicher, dass die Website HTTPS verwendet (Betonung auf „S“)

HTTPS ist inzwischen weitgehend zum Standard für Websites geworden. Dies ist anstelle von „HTTP“ ohne das „S“ am Ende. HTTPS bedeutet, dass eine Website die über die Website übertragenen Daten verschlüsselt. Dazu gehören Ihr Name, Ihre Adresse und Ihre Zahlungsinformationen.

Sie sollten NIEMALS auf einer Website einkaufen, die in der Adressleiste kein HTTPS verwendet!

Ein zusätzlicher Hinweis ist ein kleines Schlosssymbol vor der Adresse der Website.

Überprüfen Sie die URL der Website

Wir alle machen von Zeit zu Zeit Tippfehler. Vor allem, wenn man auf einem kleinen Smartphone-Bildschirm tippt. Ein Tippfehler kann dazu führen, dass Sie auf einer Nachahmer-Website landen (z. B. amazonn(dot)com).

Hacker kaufen Domains, die den echten Domains beliebter Einzelhändler sehr ähnlich sind. Dann richten sie nachgemachte Websites ein, um Nutzer zu täuschen, die bei der Eingabe der URL einen Fehler machen.

Diese Masche wird auch als Typosquatting (typo = Tippfehler; squat = etw. besetzen) bezeichnet.

Nehmen Sie sich ein paar Sekunden mehr Zeit, um sich zu vergewissern, dass Sie auf der richtigen Website gelandet sind. Tun Sie dies, bevor Sie mit dem Einkaufen beginnen.

Kaufen Sie niemals online ein, wenn Sie ein öffentliches WLAN nutzen

Wenn Sie Ihr Gerät mit einem öffentlichen WLAN verbinden, können Sie davon ausgehen, dass Sie von einem Fremden beobachtet werden. Hacker lieben die Weihnachtseinkaufssaison und halten sich an beliebten öffentlichen WLAN-Spots auf.

Sie spionieren die Aktivitäten anderer Geräte aus, die mit demselben kostenlosen Hotspot verbunden sind. Dadurch können sie Zugriff auf alles erhalten, was Sie eingeben. Zum Beispiel Passwörter und Kreditkarteninformationen.

Kaufen Sie niemals online ein, wenn Sie mit einem öffentlichen Wi-Fi-Netzwerk verbunden sind. Schalten Sie stattdessen das WLAN aus und wechseln Sie zur Verbindung Ihres Mobilfunkanbieters.

Seien Sie auf der Hut vor E-Mails und Texten von Markenimitatoren

Phishing-Betrüger waren während der Weihnachtssaison 2021 sehr aktiv. Es gab einen Anstieg von 397 % bei Typo-Squatting-Domains in Verbindung mit Phishing-Angriffen.

Sie sollten zwar immer auf Phishing achten, aber in der Weihnachtszeit ist es noch gefährlicher. Die Angreifer wissen, dass die Menschen E-Mails mit Weihnachtsangeboten von Einzelhändlern erwarten. Außerdem erhalten sie in dieser Zeit des Jahres eine Flut von Auftragsbestätigungen und Versandmitteilungen.

Hacker verwenden diese E-Mails als Vorlagen. Sie geben sich als Unternehmen wie DHL, UPS, Amazon und andere aus. Ihre E-Mails sehen fast genauso aus wie die echten. Sie verleiten Sie dazu, auf eine bösartige Website zu klicken und/oder sich dort anzumelden.

Seien Sie besonders auf der Hut vor E-Mails, die sich als bekannte Markenhersteller ausgeben. Dies ist ein weiterer Grund, warum es immer besser ist, eine Website direkt aufzurufen, als einen E-Mail-Link zu verwenden.

Sie sollten sich unbedingt auch über weitere erschreckende Trends bei Phishing-Angriffen informieren!

Warnungen in Banking-App aktivieren und Konto überprüfen

Überprüfen Sie regelmäßig Ihr Bankkonto. Achten Sie auf verdächtige Abbuchungen, die auf einen Verstoß hindeuten könnten. Eine Möglichkeit, den Überwachungsprozess zu automatisieren, besteht darin, über Ihre Online-Banking-App Banking-Warnungen einzurichten.

Bei vielen Banken können Sie beispielsweise Warnmeldungen für Ereignisse wie diese einrichten:

  • Wenn ein Kauf einen bestimmten Betrag übersteigt
  • Wenn ein Kauf von außerhalb des Landes erfolgt

Wie sicher ist Ihr Mobilgerät?

Malware für Mobilgeräte wird häufig bei Weihnachtseinkaufsbetrügereien eingesetzt. Wie sicher ist Ihr Gerät vor bösartigen Anwendungen und Malware? Kontaktieren Sie unsere Experten für IT-Sicherheit  noch heute für einen Sicherheitscheck durch pirenjo.IT. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für ein unverbindliches Kennenlerngespräch!

Computer mit Malware infiziert? Das sind die Anzeichen!

Computer mit Malware infiziert? Titel

## Traffic-Drop Analyse — https://www.pirenjo.it/computer-mit-malware-infiziert-das-sind-die-anzeichen/

**Rückgang:** 66 → 2 Klicks (38% weniger)

**Mögliche Ursachen und Maßnahmen:**

1. **Algo-Update** → Content-Qualität prüfen, E-E-A-T stärken
– Autor-Block prüfen (Christian Markus als Experte)
– Quellen und Fakten aktualisieren

2. **Neue Konkurrenz** → Wettbewerber-SERP analysieren
– Welcher Wettbewerber ist neu auf Position 1-3?
– Was macht der Artikel besser?

3. **Veralteter Content** → Inhalt aktualisieren
– Jahreszahlen prüfen
– Screenshots/Beispiele erneuern
– ‚Aktualisiert: 2026‘ in Header ergänzen

Diese 6 veralteten Tools sollten Sie nicht mehr verwenden

6 Tools die man nicht mehr verwenden sollte.

Eine Konstante in der Technologie ist, dass sie sich schnell verändert. Tools, die einst zum Standard gehörten, wie der Internet Explorer oder Adobe Flash, kommen aus der Mode. Neue Tools ersetzen diejenigen, die veraltet sind. Veraltete Technologien können Computer und Netzwerke anfällig für Angriffe machen.

Auch wenn ältere Software auf Ihren Systemen noch einwandfrei funktioniert, heißt das nicht, dass Sie sie verwenden dürfen. Eine der größten Gefahren bei der Verwendung veralteter Technologie besteht darin, dass sie zu einer Datenschutzverletzung führen kann.

Veraltete Software und Hardware erhält keine wichtigen Sicherheitsupdates mehr. Mit den Updates werden häufig neu gefundene und ausgenutzte Systemschwachstellen behoben. Keine Sicherheits-Patches bedeuten, dass ein Gerät ein leichtes Ziel für einen Cybersecurity-Angriff ist.

Ungefähr 1 von 3 Datenschutzverletzungen ist auf nicht gepatchte Systemschwachstellen zurückzuführen.

Wichtige Gründe für die Aktualisierung Ihrer Technologie auf eine unterstützte Version sind:

  • Verringerung des Risikos einer Datenverletzung oder einer Malware-Infektion
  • Einhaltung der Datenschutzbestimmungen
  • Einen guten Ruf zu wahren und das Vertrauen der Kunden zu fördern
  • Wettbewerbsfähigkeit auf Ihrem Markt beibehalten
  • Entschärfung von Hardware- und Softwarekompatibilitätsproblemen
  • Produktivität der Mitarbeiter fördern

Ältere Systeme sind klobig und behindern die Produktivität der Mitarbeiter. Wenn Sie diese älteren Systeme weiter verwenden, kann dies dazu führen, dass gute Teammitglieder aufgrund von Frustration verloren gehen.

49 % der befragten Arbeitnehmer geben an, dass sie in Erwägung ziehen würden, ihren Arbeitsplatz wegen schlechter Technologie zu verlassen.

Im Folgenden finden Sie eine Liste veralteter technischer Hilfsmittel, die Sie so bald wie möglich ersetzen sollten. Sind einige dieser Geräte noch auf Ihrem Heimcomputer oder in Ihrem Unternehmen im Einsatz?

Welche veraltete Technik sollten Sie loswerden?

Internet Explorer

Vor vielen Monden war der Internet Explorer (IE) die Nummer eins unter den Browsern weltweit. Doch mit der Zeit wurde er von Google Chrome und anderen Browsern verdrängt. Darunter auch sein Nachfolger, Microsoft Edge.

Mit der Einführung von Microsoft Edge im Jahr 2015 begann Microsoft mit der schrittweisen Abschaffung des IE. In den letzten Jahren haben immer weniger Anwendungen die Verwendung des IE unterstützt. Der Browser wird seit dem 15. Juni 2022 nicht mehr unterstützt.

Adobe Flash Player

In den frühen 2000er Jahren wurde Adobe Flash auf Millionen von Websites eingesetzt. Aber andere Tools können jetzt die Animationen und andere tolle Dinge, die Flash tun konnte. Dadurch wurde das Tool obsolet, und Adobe stellte es ein.

Der Adobe Flash Player wird seit dem 1. Januar 2021 nicht mehr unterstützt, einschließlich Sicherheitsupdates. Haben Sie diesen noch auf einem Ihrer Computer installiert? Wenn ja, sollten Sie das Browser-Plugin und jegliche Flash-Software deinstallieren.

Windows 7 und ältere Versionen

Windows 7 war ein sehr beliebtes Betriebssystem, aber es hat mittlerweile ausgedient. Die Nachfolger, Windows 10 und Windows 11, sind inzwischen weit verbreitet. Das Betriebssystem Windows 7 wird seit dem 14. Januar 2020 nicht mehr unterstützt.

Auch wenn es technisch noch funktioniert, ist es sehr anfällig für Hacker. Das Microsoft Windows 7 ist daher ein beliebtes Ziel. Sie können also sicher sein, dass Kriminelle auf der Suche nach Systemen sind, auf denen diese veraltete Version von Windows noch läuft.

macOS 10.14 Mojave und frühere Versionen

Auch veraltete MacOS-Versionen werden nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt.

Aufgrund der Kosten von iMacs und MacBooks neigen die Leute dazu, sie so lange wie möglich zu behalten. Sobald diese Geräte ein bestimmtes Alter erreicht haben, bekommen sie keine Updates mehr. Dadurch bleibt die Hardware folglich auf einer älteren und nicht unterstützten macOS-Version hängen.

Wenn Sie macOS 10.14 Mojave oder früher verwenden, wird Ihr Betriebssystem nicht mehr von Apple unterstützt und Sie müssen Ihre Hardware erneuern.

Oracle 18c Datenbank

Wenn Ihr Unternehmen Oracle-Datenbanken verwendet, sollten Sie Ihre aktuelle Version überprüfen. Wenn Sie die Oracle 18c-Datenbank verwenden, sind Sie angreifbar. Aufgrund ungepatchter Systemschwachstellen kann es leicht zu Sicherheitsverletzungen kommen.

Die Unterstützung für die Oracle 18c-Datenbank endet im Juni 2021. Wenn Sie ein Upgrade durchgeführt haben, sollten Sie ein Auge auf ein weiteres bevorstehendes Supportende haben. Sowohl Oracle 19c als auch 21c werden im April 2024 den Support verlieren.

Microsoft SQL Server 2014

Ein weiteres beliebtes Datenbanktool ist SQL von Microsoft. Wenn Sie SQL Server 2014 verwenden, dann ist der Mainstream-Support bereits beendet. Und im Juli 2024 wird der gesamte Support, einschließlich Sicherheitsupdates, eingestellt.

So haben Sie etwas mehr Zeit für ein Upgrade, bevor Sie Gefahr laufen, keine Sicherheits-Patches zu erhalten. Aber es ist besser, das Upgrade früher als später durchzuführen. So bleibt genügend Zeit zum Testen und Überprüfen des Upgrades.

Hilfe bei der Aufrüstung Ihrer Technologie und der Reduzierung von Risiken

Upgrades können beängstigend sein, vor allem, wenn bisher alles gut gelaufen ist. Vielleicht haben Sie Angst, dass eine Migration oder ein Upgrade Probleme verursachen könnte. Unsere IT-Profis von pirenjo.IT können Ihnen helfen, Ihre Technologie reibungslos aufzurüsten und anschließend gründlich zu testen. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin für ein 15-minütiges Gespräch!

Wie pirenjo.IT Unternehmen im Raum Stuttgart rundum betreut, erfährst du auf der Managed Services Seite.

Sicherheit zu Hause: Binden Sie IoT-Geräte ins Gast-WLAN ein

Smart Home, bei dem IoT-Geräte ins Gäste-WLAN eingebunden sind.

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