Mobile Malware hat zugenommen: Was solltest du tun?

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Mobile Malware hat zugenommen: Was solltest du tun?
Mobile Malware ist auf dem Vormarsch! Das sollten Sie tun!

Cybersecurity-Forscher haben eine alarmierende Statistik aufgedeckt: In den ersten Monaten des Jahres 2022 stiegen die Angriffe mit mobiler Malware um 500 % an. Das ist nicht nur wegen des Ausmaßes beunruhigend, sondern auch, weil viele Menschen ihre Smartphones noch immer nicht ausreichend schützen.

Mehr als 60 % des digitalen Betrugs erfolgt heute über mobile Geräte. Dennoch sichern die meisten Menschen ihren Computer konsequenter als ihr Smartphone. Dein Handy ist längst ein Minicomputer – und sollte auch so behandelt werden.

Tipps zur Verbesserung der Sicherheit deines Smartphones

Wir sehen immer wieder, dass Smartphones im Unternehmensalltag wie selbstverständlich für E-Mails, Freigaben und Kundenkommunikation genutzt werden – aber kaum jemand hat eine Anti-Malware-App installiert. Das ist eine offene Flanke.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Mobile Anti-Malware als erste Verteidigungslinie

Auch Mobiltelefone brauchen ein Antiviren- und Antimalwareprogramm. Malware kann und wird Smartphones und Tablets infizieren. Stell sicher, dass eine zuverlässige Anti-Malware-App auf deinem Handy installiert ist.

Hüte dich dabei vor Gratisangeboten. Kostenlose Sicherheitsanwendungen klingen verlockend – sind aber oft selbst der Angriffsvektor. Malware ist häufig genau in solchen kostenlosen Apps versteckt.

Unbekannte App-Quellen als unterschätztes Risiko

Lade mobile Anwendungen nur aus vertrauenswürdigen Quellen herunter – also ausschließlich aus dem Apple App Store, Google Play, dem Microsoft Store oder dem Amazon App Store. Apps außerhalb dieser Stores zu installieren ist ein ernstes Sicherheitsrisiko.

Recherchiere den App-Entwickler zusätzlich kurz online und prüfe seinen Ruf. Wenn du eine gefährliche App auf dein Telefon lädst, kann sie es mit Malware infizieren – und diese bleibt oft zurück, selbst wenn du die App später wieder löschst.

E-Mail auf dem Handy ist nicht automatisch sicherer

Viele rufen E-Mails lieber auf dem Handy ab, weil es bequemer ist. Dabei entsteht schnell ein falsches Gefühl von Sicherheit. Das Gerät ändert nichts an der Gefährlichkeit einer Phishing-Mail.

Sei genauso vorsichtig bei unerwarteten E-Mails und bei Nachrichten, die sich als legitim ausgeben. Auf dem Smartphone ist es außerdem schwierig, mit dem Cursor über einen Link zu fahren, ohne zu klicken. Wenn du etwas Fragwürdiges siehst, öffne die E-Mail lieber am PC – dort kannst du Links vor dem Klicken prüfen.

SMS-Phishing (Smishing) als wachsende Bedrohung

Im März 2022 übertraf Text-Spam erstmals die Robocalls. Unerwünschte Textnachrichten nahmen um 30 % zu – zehn Prozentpunkte mehr als Robo-Anrufe. Viele dieser Spam-Texte sind sogenanntes Smishing.

Smishing ist die SMS-Version von Phishing. Die Texte enthalten in der Regel bösartige Links. Klickst du darauf, kann ein Angreifer in dein Gerät eindringen oder dich zur Eingabe persönlicher Daten verleiten.

Achte auf Nachrichten, die keinen Sinn ergeben – zum Beispiel Versandbenachrichtigungen für Bestellungen, die du gar nicht aufgegeben hast. Phishing per Textnachricht ist ein wachsendes Problem, und viele tappen genau deshalb in die Falle, weil sie damit noch nicht vertraut sind.

Alte Apps als stille Sicherheitslücke

Ungefähr 2,6 Millionen Apps wurden seit einem Jahr oder länger nicht mehr aktualisiert. Werden Apps vom Entwickler aufgegeben, entstehen Sicherheitslücken auf deinem Gerät. Hacker suchen gezielt nach solchen Schwachstellen.

Geh dein Gerät durch und entferne alte Anwendungen, die du nicht mehr nutzt. Es gibt keinen Grund, sie aufzubewahren und damit dein Gerät zu gefährden.

Achte außerdem auf den Zeitpunkt der letzten Aktualisierung. Liegt diese mehr als ein Jahr zurück, solltest du die App durch etwas Aktuelleres ersetzen. App-Updates enthalten oft sicherheitsrelevante Patches – und ein Jahr ohne Update ist zu lang.

Betriebssystem-Updates nicht aufschieben

Nutzt du die aktuelle Version von Android oder iOS? Wer Updates nicht installiert, lässt Schwachstellen offen, über die Hacker Daten ausspähen können. Automatisiere Updates so weit wie möglich.

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Wenn du ein Unternehmen mit mehreren Geräten führst, ist es sinnvoll, deine Smartphones in einen Plan für Managed IT Services aufzunehmen. So fällt kein Gerät durchs Raster – und Updates laufen automatisiert im Hintergrund.

VPN im öffentlichen WLAN als Mindestschutz

Öffentliches WLAN ist gefährlich. Die meisten wissen das – nutzen es aber trotzdem, weil das Datenvolumen knapp ist oder der Mobilfunkempfang schlecht. Beides sind nachvollziehbare Gründe, aber kein Freifahrtschein für ungesicherte Verbindungen.

Wenn du eine VPN-Anwendung verwendest, kannst du dich mit deutlich geringerem Risiko in öffentliches WLAN einwählen. VPNs leiten deine Daten über einen verschlüsselten Server – und schützen sie so vor Mitlesern, die im selben Netzwerk lauern. Weitere Hinweise zum sicheren Umgang mit mobilen Geräten findest du auch in unserem Artikel Wie du deine mobilen Geräte vor Cyberangriffen schützt.

Mobile Sicherheitslösungen zur Vorbeugung einer Datenpanne

Warte nicht, bis dein Telefon mit Malware infiziert ist, um es richtig zu sichern. Wir helfen dir mit automatisierten Lösungen, deine Geräte, Konten und Daten zu schützen. Vereinbare jetzt ein Kennenlerngespräch! Die Experten für IT-Sicherheit von pirenjo.IT freuen sich, dir zu helfen.

Wie erkenne ich, ob mein Smartphone mit Malware infiziert ist?

Achte auf ungewöhnlich hohen Akkuverbrauch, unbekannte Apps, erhöhtes Datenvolumen oder langsame Performance – das können Hinweise auf Malware sein. Im Zweifel hilft ein Scan mit einer vertrauenswürdigen Anti-Malware-App.

Sind iPhones sicherer als Android-Geräte?

iOS ist durch sein geschlossenes Ökosystem etwas restriktiver – aber kein System ist immun. Beide Plattformen profitieren von aktuellen Betriebssystem-Updates, einer guten Anti-Malware-App und bewusstem Nutzerverhalten.

Welche Mobile-Security-Lösung empfiehlt pirenjo.IT für Unternehmen in Stuttgart?

Für Unternehmen in Stuttgart empfehlen wir eine Kombination aus Mobile Device Management (MDM) und automatisierten Update-Richtlinien – eingebettet in einen Managed-IT-Vertrag, damit kein Gerät vergessen wird.

Reicht ein VPN aus, um mein Smartphone vollständig zu schützen?

Ein VPN schützt deine Datenübertragung im öffentlichen WLAN, ersetzt aber keine Anti-Malware-App und kein regelmäßiges Update. Prüfe, ob du alle drei Schutzebenen aktiv nutzt.

Kann pirenjo.IT in Waiblingen auch Smartphones in bestehende IT-Konzepte integrieren?

Ja – als IT-Systemhaus in Waiblingen binden wir mobile Geräte direkt in bestehende Sicherheitskonzepte ein, inklusive MDM, VPN-Anbindung und automatischer Patch-Verwaltung.

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