So machst du Drahtlosdrucker und dein Heimnetzwerk sicher!

Drahtlosdrucker und Heimnetzwerk sichern.

Viele Menschen machen sich Sorgen, dass jemand ihren Computer hacken könnte. Den drahtlosen Drucker haben die meisten dabei nicht auf dem Schirm – obwohl er oft genau dort steht, wo Hacker ansetzen. Ungesicherte Drucker sind eine klassische Einstiegstür ins Heimnetzwerk.

Cybernews hat das 2022 eindrücklich bewiesen: Fast 28.000 ungesicherte Drucker weltweit wurden absichtlich gekapert – mit einer Erfolgsquote von 56 Prozent. Die Drucker wurden anschließend dazu gebracht, einen Leitfaden zur Druckersicherheit auszudrucken. Ironischer geht es kaum.

Dieser Artikel zeigt dir sieben konkrete Maßnahmen, mit denen du deinen Drucker und dein Heimnetzwerk absicherst – von der Firmware bis zur Netzwerktrennung.

Ein Drucker, der im Hintergrund läuft und nie aktualisiert wird, ist für Angreifer oft die einfachste Tür ins Netzwerk.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Standard-Anmeldedaten sofort ändern

Wenn du einen neuen Drucker kaufst, wird er mit Standardeinstellungen ausgeliefert. Die Hersteller geben dir eine Möglichkeit, dein Gerät anzuschließen und einzurichten – dazu gehören in der Regel Standard-Anmeldeinformationen.

Ändere diese Standarddaten sofort bei der Einrichtung. Hacker verwenden eine Masterliste mit all diesen Standardeinstellungen und fügen sie in automatisierte Skripte ein – so lange, bis ein Treffer landet. Erstelle stattdessen ein sicheres Passwort mit mindestens 12 Zeichen, einer Mischung aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen.

Drucker-Firmware konsequent aktuell halten

Wie Computer, Software und Apps muss auch die Firmware deines Druckers regelmäßig aktualisiert werden. Diese Updates enthalten oft wichtige Sicherheits-Patches. Kein Update bedeutet offene Flanken.

Firmware-Updates sind nicht so offensichtlich wie Software-Updates – du bekommst in der Regel keine Popup-Benachrichtigung. Suche aktiv an drei Stellen: in der Dienstprogramm-App des PC-Herstellers auf einem angeschlossenen Gerät, direkt am Bedienfeld des Druckers und in der auf dem PC installierten App des Druckerherstellers.

Netzwerk-Firewall als aktive Kontrollinstanz

Eine Netzwerk-Firewall überwacht den Datenverkehr und blockiert verdächtige Aktivitäten, bevor sie Schaden anrichten. Konfiguriere die Firewall so, dass sie den ein- und ausgehenden Druckerverkehr explizit im Blick behält.

Drucker im Gastnetzwerk isolieren

Die meisten heutigen Router ermöglichen es dir, ein Gastnetzwerk einzurichten – ein separates WLAN, das über denselben Router läuft wie dein Hauptnetzwerk. So ist es für Hacker deutlich schwieriger, von einem Netzwerk zum anderen zu gelangen.

Du kannst trotzdem von Geräten im Hauptnetzwerk auf dem Drucker drucken – du musst nur alles richtig konfigurieren. Wer dabei Hilfe braucht, kann sich direkt an uns wenden. Mehr zu IoT-Geräten und Gastnetzwerken findest du auch in unserem Artikel Sicherheit zu Hause: Binde IoT-Geräte ins Gast-WLAN ein.

Ungenutzte Ports und Dienste abschalten

IoT-Geräte wie Drucker haben oft viele Anschlussmöglichkeiten – Ports und Dienste, die du möglicherweise gar nicht brauchst. Jeder offene Port ist ein potenzieller Einstiegspunkt für Angreifer.

Deaktiviere alles, was du nicht aktiv nutzt. Das reduziert die Angriffsfläche spürbar und kostet dich nur ein paar Minuten in den Druckereinstellungen.

Drucker bei Nichtgebrauch vom Netz trennen

Die meisten Heimdrucker werden nur selten benutzt – vielleicht einmal im Monat oder ein paar Mal im Jahr. Wenn du deinen Drucker nicht brauchst, steck ihn aus.

Ein ausgeschaltetes Gerät ist nicht erreichbar. Kein Strom, kein Zugriff – so einfach ist das.

Bewährte Cyber-Hygiene als Grundlage

Dein Drucker ist nur ein Gerät in deinem Netzwerk. Im Jahr 2022 lag die durchschnittliche Anzahl der angeschlossenen Geräte pro US-Haushalt bei 22. Jedes davon ist ein potenzieller Angriffspunkt – deshalb zählt das Gesamtbild.

Nutze immer sichere Passwörter mit mindestens 10 bis 12 Zeichen und einer Mischung aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen. Halte Software und Firmware auf allen Geräten aktuell, und setze wo immer möglich Multi-Faktor-Authentifizierung ein. Aktiviere Gerätefirewalls und stelle sicher, dass auf allen Geräten ein gutes Antivirenprogramm installiert ist.

Melde dich niemals über einen Link, den du per E-Mail oder SMS erhalten hast, bei einem Konto an. Lerne, wie du Phishing erkennst, und hol dir eine zweite Meinung, bevor du klickst. Lass mindestens alle ein bis zwei Jahre eine Sicherheitsüberprüfung von einem Profi durchführen.

Hol dir Hilfe bei der Sicherung deiner Daten

Die IT-Profis von pirenjo.IT helfen dir dabei, deine Daten zu schützen und deine Geräte sicher zu betreiben. Mach noch heute einen Termin für ein Kennenlerngespräch.

Wie oft sollte ich die Firmware meines Druckers aktualisieren?

Prüfe mindestens alle drei Monate, ob ein Firmware-Update verfügbar ist. Ein kurzer Blick in die Druckersoftware oder auf die Hersteller-Website reicht meistens aus.

Was ist ein Gastnetzwerk und warum ist es für Drucker sinnvoll?

Ein Gastnetzwerk ist ein separates WLAN über denselben Router – dein Drucker ist dort von Computern und Smartphones isoliert, sodass ein kompromittierter Drucker nicht auf deine sensiblen Daten zugreifen kann.

Kann pirenjo.IT in Stuttgart bei der Einrichtung eines sicheren Heimnetzwerks helfen?

Ja, pirenjo.IT betreut Privatkunden und kleine Unternehmen im Raum Stuttgart bei der sicheren Konfiguration von Heimnetzwerken – inklusive Drucker, Router und Firewall. Vereinbare einfach ein Kennenlerngespräch, um die Situation zu besprechen.

Welche Ports sollte ich an meinem Drucker deaktivieren?

Deaktiviere alle Ports und Dienste, die du nicht aktiv nutzt – dazu zählen häufig FTP, Telnet oder nicht benötigte USB-Sharing-Dienste. Frag einen IT-Profi, welche Dienste für deinen Einsatzzweck wirklich notwendig sind.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Sicherheitsüberprüfungen für Heimnetzwerke an?

Ja, pirenjo.IT führt für Privathaushalte und Unternehmen in Waiblingen und der Region Rems-Murr regelmäßige Sicherheitschecks durch – dabei werden Drucker, Router, Endgeräte und Netzwerkkonfiguration auf Schwachstellen geprüft.

App Fatigue – warum sie ein Sicherheitsrisiko darstellt!

Frau am Laptop leidet unter App Fatigue.

Die meisten Abteilungen haben etwa 40-60 verschiedene digitale Tools im Einsatz – und die Zahl wächst weiter. 71 % der Mitarbeitenden sagen, dass sie so viele Apps verwenden, dass die Arbeit dadurch komplexer wird.

Viele der Apps, die täglich genutzt werden, bringen unzählige Benachrichtigungen mit sich: der Ping, wenn jemand deinen Namen in einem Teams-Kanal erwähnt, die Popup-Meldung bei einem verfügbaren Update, die Warnung bei Fehlern oder Sicherheitsproblemen. App Fatigue – also App-Müdigkeit – ist ein reales Problem und wird zunehmend zum Cybersicherheitsrisiko. Je mehr Menschen mit Benachrichtigungen überhäuft werden, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie diese ignorieren.

Dazu kommt: Jede neue App bedeutet auch ein neues Passwort. Mitarbeitende jonglieren bereits mit etwa 191 Passwörtern – mindestens 154 davon nutzen sie im Laufe eines Monats. Das trifft Produktivität und Cybersicherheit gleichermaßen.

Wie gefährdet App-Müdigkeit Unternehmen?

Wer zu viele Tools verwaltet, verliert den Überblick – und genau da entstehen Sicherheitslücken.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Ignorierte Updates als offene Angriffsfläche

Wenn digitale Benachrichtigungen die Arbeit ständig unterbrechen, entsteht das Gefühl, dauerhaft im Rückstand zu sein. Das führt dazu, dass Aufgaben ignoriert werden, die nicht unmittelbar dringend wirken – zum Beispiel die Installation eines App-Updates.

Mitarbeitende, die von zu vielen App-Benachrichtigungen überfordert sind, klicken Update-Hinweise einfach weg. Sie haben das Gefühl, gerade keine Zeit zu haben, und wissen nicht, wie lange die Installation dauert.

Das Ignorieren von App-Updates ist gefährlich. Viele dieser Updates enthalten wichtige Sicherheits-Patches für bekannte Sicherheitslücken. Werden sie nicht installiert, sind das Gerät und das gesamte Netzwerk angreifbarer – und ein erfolgreicher Cyberangriff wird deutlich wahrscheinlicher.

Ein ungepatchtes System ist eine offene Tür. Nicht böswillig – einfach vergessen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Passwort-Wiederverwendung als strukturelles Risiko

Je mehr SaaS-Konten jemand anlegen muss, desto wahrscheinlicher ist die Wiederverwendung von Passwörtern. Schätzungen zufolge werden Passwörter in 64 % der Fälle wiederverwendet.

Die Offenlegung von Zugangsdaten ist eine der häufigsten Ursachen für Datenschutzverletzungen in der Cloud. Hacker knacken schwache Passwörter schnell – und wenn ein Passwort mehrfach verwendet wird, sind viele Konten gleichzeitig gefährdet.

Passwort-Wiederverwendung ist kein Fehler einzelner Mitarbeitender – es ist ein strukturelles Problem, das wir lösen müssen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Abgeschaltete Warnungen als blinder Fleck

Einige Benachrichtigungen lassen sich deaktivieren – muss man wirklich jedes Mal informiert werden, wenn jemand auf einen Gruppen-Thread antwortet? Aber wichtige Sicherheitswarnungen abzuschalten ist keine gute Idee.

Es gibt einen Punkt, an dem eine weitere Push-Benachrichtigung einfach zu viel ist. Dann werden alle Benachrichtigungen abgeschaltet, die irgendwo zu finden sind. Das Problem: In der Masse stecken auch kritische Meldungen – zum Beispiel die Warnung einer Anti-Malware-App vor einem neu entdeckten Virus.

Was ist die Lösung für App-Müdigkeit?

Du kannst eine Strategie entwickeln, die Menschen die Kontrolle über ihre Technik zurückgibt – statt umgekehrt.

Weniger Tools, klare Regeln, automatisierte Updates – das ist keine Vereinfachung, das ist professionelle IT.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Weniger Apps, weniger Risiko

Sowohl aus Produktivitäts- als auch aus Sicherheitsperspektive gilt: Weniger Anwendungen sind besser. Je weniger Apps du hast, desto geringer das Risiko – und desto weniger Passwörter und Benachrichtigungen müssen verwaltet werden.

Schau dir die genutzten Tools an und prüfe, wo es Redundanzen gibt. Viele Unternehmen setzen zwei oder mehr Anwendungen ein, die dieselbe Funktion erfüllen könnten. Erwäge den Einsatz einer übergreifenden Plattform wie Microsoft 365 oder Google Workspace. Diese Plattformen bündeln mehrere Tools – und die Nutzenden brauchen nur eine einzige Anmeldung.

Zentral verwaltete Benachrichtigungen

Für die meisten Nutzenden ist es schwierig einzuschätzen, welche Benachrichtigungen wirklich wichtig sind. Richte App-Benachrichtigungen zentral ein. So wird sichergestellt, dass niemand bombardiert wird und trotzdem die wichtigen Meldungen ankommen.

Automatisierte Updates als Sicherheitsbasis

Eine bewährte Praxis in der Cybersicherheit ist die Automatisierung von Geräte- und Software-Updates. Damit wird der Prozess aus den Händen der Mitarbeitenden genommen – und die Produktivität steigt, weil unnötige Update-Hinweise wegfallen.

Die Automatisierung von Geräteaktualisierungen über eine verwaltete Servicelösung verbessert die Sicherheit spürbar. Außerdem sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass eine ungepatchte App dein Netzwerk gefährdet. Mehr dazu, wie ein strukturiertes IT-Sicherheitskonzept dabei hilft, findest du in unserem Leitfaden.

Offene Kommunikation über Warnmeldungen

Manche Mitarbeitenden schalten eine Benachrichtigung nicht ab, weil sie Konsequenzen fürchten. Manager bemerken oft gar nicht, dass die ständigen Unterbrechungen durch App-Benachrichtigungen die Produktivität bremsen.

Sprich mit deinem Team und mach klar, dass offen kommuniziert werden kann. Diskutiert gemeinsam, wie Alarme sinnvoll genutzt werden und welche Wege zur Verwaltung von Warnmeldungen den Arbeitsalltag produktiver machen. Wer dabei Orientierung braucht, findet in einem Awareness Training für Mitarbeitende einen guten Einstieg.

Brauchst du Hilfe bei der Eindämmung deiner Cloud-App-Umgebung?

Cloud-Tools können schnell außer Kontrolle geraten. Lass dir bei der Konsolidierung und Optimierung deiner Cloud-App-Umgebung helfen. Mach noch heute ein kostenloses Kennenlerngespräch aus und lass dich von unseren Cloud-Spezialisten beraten. Bei pirenjo.IT bist du an der richtigen Adresse für die Optimierung deiner Cloud-Umgebung.

Was ist App Fatigue und warum ist sie ein Sicherheitsrisiko?

App Fatigue beschreibt die Überforderung durch zu viele Apps und Benachrichtigungen. Mitarbeitende ignorieren dadurch wichtige Sicherheitswarnungen und Updates – und öffnen Angreifern Tür und Tor.

Wie viele Apps nutzen Mitarbeitende durchschnittlich?

Die meisten Abteilungen setzen 40-60 verschiedene digitale Tools ein. 71 % der Mitarbeitenden geben an, dass diese Zahl ihre Arbeit komplexer macht.

Wie können Unternehmen in Stuttgart App Fatigue reduzieren?

Stuttgarter Unternehmen können mit einer zentralen Plattform wie Microsoft 365 redundante Tools ablösen und App-Benachrichtigungen durch ihr IT-Team zentral einrichten lassen. pirenjo.IT unterstützt dabei mit einer kostenlosen Erstberatung.

Warum ist Passwort-Wiederverwendung durch App Fatigue so gefährlich?

Passwörter werden in 64 % der Fälle wiederverwendet. Wird ein Passwort geknackt, sind damit sofort mehrere Konten kompromittiert – ein häufiger Einstiegspunkt für Datenschutzverletzungen in der Cloud.

Welche IT-Dienstleister in Waiblingen helfen bei der Optimierung von Cloud-App-Umgebungen?

pirenjo.IT aus Waiblingen spezialisiert sich auf die Konsolidierung und Verwaltung von Cloud-App-Umgebungen für KMU. Vereinbare ein kostenloses Kennenlerngespräch, um deine Tool-Landschaft zu analysieren und zu verschlanken.

Push-Bombing: So verhinderst du es!

Explodierender Kopf eines Mannes mit Smartphone symbolisiert Push-Bombing.

Die Übernahme von Cloud-Konten ist zu einem ernsten Problem für Unternehmen geworden. Zwischen 2019 und 2021 stieg die Zahl der Kontoübernahmen (ATO) um 307 %. Denk daran, wie viele Vorgänge in deinem Unternehmen einen Benutzernamen und ein Passwort erfordern – Mitarbeitende melden sich täglich bei zahlreichen Systemen und Cloud-Anwendungen an, und genau das machen Hacker sich zunutze.

Dieser Artikel erklärt, wie Push-Bombing funktioniert, warum selbst MFA keinen vollständigen Schutz bietet, und welche Maßnahmen dein Unternehmen konkret ergreifen kann.

Multi-Faktor-Authentifizierung als erste Verteidigungslinie

Viele Organisationen verwenden die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA). Sie ist eine bewährte Methode, um Angreifer zu stoppen, die sich Zugang zu Benutzernamen und Passwörtern verschafft haben. MFA schützt Cloud-Konten seit Jahren zuverlässig.

Aber gerade diese Effektivität hat Hacker zu Workarounds verleitet. Eine dieser Methoden zur Umgehung der MFA ist Push-Bombing.

Wie Push-Bombing funktioniert

Wenn ein Benutzer die MFA für ein Konto aktiviert, erhält er nach der Eingabe seiner Anmeldedaten eine Autorisierungsanfrage – üblicherweise per SMS, als Popup-Fenster auf dem Gerät oder als App-Benachrichtigung. Das Empfangen dieser Anfrage ist ein normaler Bestandteil des Anmeldevorgangs und etwas, das Benutzer kennen und dem sie vertrauen.

Beim Push-Bombing beginnen Hacker mit den Anmeldedaten des Benutzers, die sie durch Phishing oder aus gestohlenen Datensätzen erhalten haben. Sie nutzen den Push-Benachrichtigungsprozess aus, indem sie mehrfach hintereinander Anmeldeversuche starten. Dadurch erhält der legitime Benutzer mehrere Push-Benachrichtigungen in kurzer Folge.

Viele Menschen hinterfragen den Erhalt eines unerwarteten Codes zunächst kritisch. Wird jemand jedoch mit diesen Codes bombardiert, kann es leicht passieren, dass er versehentlich auf „Genehmigen“ tippt. Push-Bombing ist ein Social-Engineering-Angriff, der darauf abzielt, den Benutzer zu verwirren und zu zermürben, bis er dem Hacker unbeabsichtigt Zugang gewährt.

5 Maßnahmen gegen Push-Bombing in deinem Unternehmen

Wer MFA aktiviert hat, fühlt sich oft sicher – und unterschätzt genau deshalb Angriffe wie Push-Bombing. Sicherheit entsteht nicht durch eine einzige Maßnahme, sondern durch mehrere Schutzebenen, die ineinandergreifen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Mitarbeitende als entscheidender Sicherheitsfaktor

Wenn ein Benutzer einen Push-Bombing-Angriff erlebt, kann das verstörend und verwirrend sein. Wer im Vorfeld geschult wurde, ist besser darauf vorbereitet, sich zu verteidigen.

Informiere dein Team darüber, was Push-Bombing ist und wie es funktioniert. Schule alle im richtigen Umgang mit MFA-Benachrichtigungen, die nicht angefordert wurden. Gib deinen Mitarbeitenden außerdem die Möglichkeit, solche Angriffe zu melden – so kann dein IT-Sicherheitsteam andere Benutzer warnen und die Anmeldedaten aller gezielt schützen.

Weniger Apps, weniger Angriffsfläche

Im Durchschnitt nutzen Mitarbeitende pro Tag 36 verschiedene Cloud-basierte Dienste. Das ist eine Menge an Anmeldungen, die es zu verwalten gilt. Je mehr Logins jemand täglich nutzt, desto größer ist das Risiko eines gestohlenen Passworts.

Schau dir an, wie viele Anwendungen dein Unternehmen tatsächlich einsetzt, und suche aktiv nach Möglichkeiten, die Anwendungsflut zu verringern. Plattformen wie Microsoft 365 und Google Workspace bündeln viele Tools hinter einem einzigen Login. Das vereinfacht deine Cloud-Umgebung und verbessert gleichzeitig Sicherheit und Produktivität.

Phishing-resistente MFA als zuverlässiger Schutz

Du kannst Push-Bombing-Angriffe gezielt vereiteln, indem du zu einer anderen Form der MFA wechselst. Phishing-resistente MFA verwendet einen Passkey auf dem Gerät oder einen physischen Sicherheitsschlüssel zur Authentifizierung – ohne Push-Benachrichtigung, die genehmigt werden müsste.

Diese Lösung ist aufwändiger einzurichten, aber sie ist auch sicherer als text- oder appbasierte MFA. Wer Push-Bombing dauerhaft ausschließen will, kommt an phishing-resistenten Methoden nicht vorbei.

Starke Passwortrichtlinien als Grundlage

Damit Hacker mehrere Push-Benachrichtigungen senden können, brauchen sie zunächst die Anmeldedaten des Benutzers. Starke Passwortrichtlinien verringern die Wahrscheinlichkeit, dass ein Passwort überhaupt geknackt wird.

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Zu den bewährten Standards gehören mindestens ein Groß- und ein Kleinbuchstabe, eine Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen, der Verzicht auf persönliche Informationen im Passwort, sichere Aufbewahrung der Zugangsdaten und keine Wiederverwendung von Passwörtern für mehrere Konten. Wer das konsequent umsetzt, entzieht Angreifern bereits im ersten Schritt die Grundlage. Mehr dazu, wie du deine Konten generell absichern kannst, zeigt dieser Artikel über den Vergleich der sichersten MFA-Methoden.

Identitätsmanagement-Lösung als zentrale Schutzebene

Fortschrittliche Identitätsmanagement-Lösungen fassen alle Anmeldungen in einer einzigen Lösung zusammen. Benutzer verwalten dann nur noch eine Anmeldung und eine MFA-Eingabeaufforderung statt mehrerer. Das reduziert die Angriffsfläche erheblich.

Darüber hinaus ermöglichen solche Lösungen kontextbezogene Anmeldungsrichtlinien. Das System kann automatisch Anmeldeversuche außerhalb eines bestimmten geografischen Bereichs blockieren, Anmeldungen zu ungewöhnlichen Zeiten unterbinden, und eingreifen, wenn andere kontextbezogene Faktoren nicht erfüllt sind. Das schafft echte Planbarkeit in der Zugangssicherheit.

Brauchst du Hilfe bei der Verbesserung deiner Identitäts- und Zugangssicherheit?

Die Multi-Faktor-Authentifizierung allein reicht nicht aus. Unternehmen brauchen mehrere Schutzebenen, um das Risiko eines Cloud-Angriffs zu verringern. Vereinbare noch heute einen Termin für ein Kennenlerngespräch – die IT-Sicherheitsexperten von pirenjo.IT machen deine Online-Konten bombensicher.

Was ist Push-Bombing und wie erkenne ich es?

Push-Bombing liegt vor, wenn du innerhalb kurzer Zeit mehrere MFA-Genehmigungsanfragen erhältst, obwohl du dich gerade nicht anmeldest. Brich den Vorgang sofort ab, genehmige nichts und melde den Vorfall deinem IT-Team.

Welche MFA-Methode schützt am besten vor Push-Bombing?

Phishing-resistente MFA mit einem Passkey auf dem Gerät oder einem physischen Sicherheitsschlüssel ist am sichersten, weil es keine genehmigungspflichtige Push-Benachrichtigung gibt. SMS-basierte oder app-basierte MFA bleibt anfällig für Push-Bombing.

Wie schützt pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart vor Kontoübernahmen?

pirenjo.IT analysiert für Unternehmen im Raum Stuttgart die bestehende Zugangs- und MFA-Infrastruktur und empfiehlt konkrete Maßnahmen – von phishing-resistenter MFA bis hin zu Identitätsmanagement-Lösungen mit kontextbezogenen Richtlinien.

Hilft ein Passwortmanager dabei, Push-Bombing zu verhindern?

Ein Passwortmanager hilft indirekt: Er sorgt für starke, einzigartige Passwörter pro Konto und reduziert damit die Wahrscheinlichkeit, dass Anmeldedaten überhaupt in fremde Hände gelangen. Ohne Zugangsdaten können Hacker keinen Push-Bombing-Angriff starten.

Kann pirenjo.IT Mitarbeitende in Waiblingen im Umgang mit MFA-Angriffen schulen?

Ja – pirenjo.IT bietet Security-Awareness-Schulungen für Unternehmen in Waiblingen und dem Rems-Murr-Kreis an, in denen Mitarbeitende lernen, Push-Bombing und andere Social-Engineering-Angriffe zu erkennen und richtig zu reagieren.

Mobile Malware hat zugenommen: Was solltest du tun?

Mobile Malware ist auf dem Vormarsch! Das sollten Sie tun!

Cybersecurity-Forscher haben eine alarmierende Statistik aufgedeckt: In den ersten Monaten des Jahres 2022 stiegen die Angriffe mit mobiler Malware um 500 % an. Das ist nicht nur wegen des Ausmaßes beunruhigend, sondern auch, weil viele Menschen ihre Smartphones noch immer nicht ausreichend schützen.

Mehr als 60 % des digitalen Betrugs erfolgt heute über mobile Geräte. Dennoch sichern die meisten Menschen ihren Computer konsequenter als ihr Smartphone. Dein Handy ist längst ein Minicomputer – und sollte auch so behandelt werden.

Tipps zur Verbesserung der Sicherheit deines Smartphones

Wir sehen immer wieder, dass Smartphones im Unternehmensalltag wie selbstverständlich für E-Mails, Freigaben und Kundenkommunikation genutzt werden – aber kaum jemand hat eine Anti-Malware-App installiert. Das ist eine offene Flanke.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Mobile Anti-Malware als erste Verteidigungslinie

Auch Mobiltelefone brauchen ein Antiviren- und Antimalwareprogramm. Malware kann und wird Smartphones und Tablets infizieren. Stell sicher, dass eine zuverlässige Anti-Malware-App auf deinem Handy installiert ist.

Hüte dich dabei vor Gratisangeboten. Kostenlose Sicherheitsanwendungen klingen verlockend – sind aber oft selbst der Angriffsvektor. Malware ist häufig genau in solchen kostenlosen Apps versteckt.

Unbekannte App-Quellen als unterschätztes Risiko

Lade mobile Anwendungen nur aus vertrauenswürdigen Quellen herunter – also ausschließlich aus dem Apple App Store, Google Play, dem Microsoft Store oder dem Amazon App Store. Apps außerhalb dieser Stores zu installieren ist ein ernstes Sicherheitsrisiko.

Recherchiere den App-Entwickler zusätzlich kurz online und prüfe seinen Ruf. Wenn du eine gefährliche App auf dein Telefon lädst, kann sie es mit Malware infizieren – und diese bleibt oft zurück, selbst wenn du die App später wieder löschst.

E-Mail auf dem Handy ist nicht automatisch sicherer

Viele rufen E-Mails lieber auf dem Handy ab, weil es bequemer ist. Dabei entsteht schnell ein falsches Gefühl von Sicherheit. Das Gerät ändert nichts an der Gefährlichkeit einer Phishing-Mail.

Sei genauso vorsichtig bei unerwarteten E-Mails und bei Nachrichten, die sich als legitim ausgeben. Auf dem Smartphone ist es außerdem schwierig, mit dem Cursor über einen Link zu fahren, ohne zu klicken. Wenn du etwas Fragwürdiges siehst, öffne die E-Mail lieber am PC – dort kannst du Links vor dem Klicken prüfen.

SMS-Phishing (Smishing) als wachsende Bedrohung

Im März 2022 übertraf Text-Spam erstmals die Robocalls. Unerwünschte Textnachrichten nahmen um 30 % zu – zehn Prozentpunkte mehr als Robo-Anrufe. Viele dieser Spam-Texte sind sogenanntes Smishing.

Smishing ist die SMS-Version von Phishing. Die Texte enthalten in der Regel bösartige Links. Klickst du darauf, kann ein Angreifer in dein Gerät eindringen oder dich zur Eingabe persönlicher Daten verleiten.

Achte auf Nachrichten, die keinen Sinn ergeben – zum Beispiel Versandbenachrichtigungen für Bestellungen, die du gar nicht aufgegeben hast. Phishing per Textnachricht ist ein wachsendes Problem, und viele tappen genau deshalb in die Falle, weil sie damit noch nicht vertraut sind.

Alte Apps als stille Sicherheitslücke

Ungefähr 2,6 Millionen Apps wurden seit einem Jahr oder länger nicht mehr aktualisiert. Werden Apps vom Entwickler aufgegeben, entstehen Sicherheitslücken auf deinem Gerät. Hacker suchen gezielt nach solchen Schwachstellen.

Geh dein Gerät durch und entferne alte Anwendungen, die du nicht mehr nutzt. Es gibt keinen Grund, sie aufzubewahren und damit dein Gerät zu gefährden.

Achte außerdem auf den Zeitpunkt der letzten Aktualisierung. Liegt diese mehr als ein Jahr zurück, solltest du die App durch etwas Aktuelleres ersetzen. App-Updates enthalten oft sicherheitsrelevante Patches – und ein Jahr ohne Update ist zu lang.

Betriebssystem-Updates nicht aufschieben

Nutzt du die aktuelle Version von Android oder iOS? Wer Updates nicht installiert, lässt Schwachstellen offen, über die Hacker Daten ausspähen können. Automatisiere Updates so weit wie möglich.

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Wenn du ein Unternehmen mit mehreren Geräten führst, ist es sinnvoll, deine Smartphones in einen Plan für Managed IT Services aufzunehmen. So fällt kein Gerät durchs Raster – und Updates laufen automatisiert im Hintergrund.

VPN im öffentlichen WLAN als Mindestschutz

Öffentliches WLAN ist gefährlich. Die meisten wissen das – nutzen es aber trotzdem, weil das Datenvolumen knapp ist oder der Mobilfunkempfang schlecht. Beides sind nachvollziehbare Gründe, aber kein Freifahrtschein für ungesicherte Verbindungen.

Wenn du eine VPN-Anwendung verwendest, kannst du dich mit deutlich geringerem Risiko in öffentliches WLAN einwählen. VPNs leiten deine Daten über einen verschlüsselten Server – und schützen sie so vor Mitlesern, die im selben Netzwerk lauern. Weitere Hinweise zum sicheren Umgang mit mobilen Geräten findest du auch in unserem Artikel Wie du deine mobilen Geräte vor Cyberangriffen schützt.

Mobile Sicherheitslösungen zur Vorbeugung einer Datenpanne

Warte nicht, bis dein Telefon mit Malware infiziert ist, um es richtig zu sichern. Wir helfen dir mit automatisierten Lösungen, deine Geräte, Konten und Daten zu schützen. Vereinbare jetzt ein Kennenlerngespräch! Die Experten für IT-Sicherheit von pirenjo.IT freuen sich, dir zu helfen.

Wie erkenne ich, ob mein Smartphone mit Malware infiziert ist?

Achte auf ungewöhnlich hohen Akkuverbrauch, unbekannte Apps, erhöhtes Datenvolumen oder langsame Performance – das können Hinweise auf Malware sein. Im Zweifel hilft ein Scan mit einer vertrauenswürdigen Anti-Malware-App.

Sind iPhones sicherer als Android-Geräte?

iOS ist durch sein geschlossenes Ökosystem etwas restriktiver – aber kein System ist immun. Beide Plattformen profitieren von aktuellen Betriebssystem-Updates, einer guten Anti-Malware-App und bewusstem Nutzerverhalten.

Welche Mobile-Security-Lösung empfiehlt pirenjo.IT für Unternehmen in Stuttgart?

Für Unternehmen in Stuttgart empfehlen wir eine Kombination aus Mobile Device Management (MDM) und automatisierten Update-Richtlinien – eingebettet in einen Managed-IT-Vertrag, damit kein Gerät vergessen wird.

Reicht ein VPN aus, um mein Smartphone vollständig zu schützen?

Ein VPN schützt deine Datenübertragung im öffentlichen WLAN, ersetzt aber keine Anti-Malware-App und kein regelmäßiges Update. Prüfe, ob du alle drei Schutzebenen aktiv nutzt.

Kann pirenjo.IT in Waiblingen auch Smartphones in bestehende IT-Konzepte integrieren?

Ja – als IT-Systemhaus in Waiblingen binden wir mobile Geräte direkt in bestehende Sicherheitskonzepte ein, inklusive MDM, VPN-Anbindung und automatischer Patch-Verwaltung.

So nutzt du ChatGPT sinnvoll im Unternehmen!

ChatGPT sinnvoll im Unternehmen einsetzen.

ChatGPT taucht inzwischen in immer mehr Alltagstools auf – Bing und Google nutzen das Sprachmodell bereits, und viele Geschäftsanwendungen folgen. Teams setzen es ein für alles von E-Mail-Entwürfen bis zur Ideenfindung für Produktnamen.

Das klingt verlockend – aber eine unbedachte Nutzung kann schnell zum Problem werden. Dieser Artikel zeigt dir, welche Regeln du brauchst, wo ChatGPT wirklich hilft, und worauf du beim Datenschutz achten musst.

Best Practices für die Nutzung von ChatGPT

Die Schwächen von ChatGPT verstehen

Es handelt sich noch um eine sehr neue Technologie – und sie macht Fehler. Wenn du ChatGPT zum ersten Mal benutzt, erscheint direkt eine entsprechende Warnung. Verwende die Antworten nie ohne menschliche Überprüfung und Überarbeitung.

ChatGPT kann dir zum Beispiel eine Richtlinie für die Gerätenutzung durch Mitarbeiter erstellen – auf Wunsch in Minuten. Allerdings können darin Dinge stehen, die nicht ganz korrekt sind. Nutze es als Hilfestellung, nicht als Ersatz für von Menschen erstellte Inhalte.

Ein weiterer Schwachpunkt ist mögliche Verzerrung. Da das Modell mit riesigen Mengen an Inhalten trainiert wurde, kann es sich schlechte Gewohnheiten aneignen. Du könntest voreingenommene oder schockierende Antworten erhalten. Betrachte das Tool aus menschlicher Sicht als ein Kleinkind, das Aufsicht braucht.

Die Rolle von ChatGPT klar definieren

Bevor du ChatGPT in deinem Unternehmen einsetzt, musst du seine Rolle definieren. Die Bandbreite reicht von der Beantwortung von Kundenanfragen bis zur Entwicklung von Ideen für neue Produkte.

Mit einer klaren Rolle kannst du die Leistungsfähigkeit besser nutzen – und gleichzeitig Regeln aufstellen, die Missbrauch verhindern. Lege genau fest, für welche Aufgaben dein Unternehmen ChatGPT zulässt und für welche nicht.

Auf diese Weise setzt dein Team das Tool dort ein, wo es sinnvoll ist – und eine unkontrollierte Nutzung wird von Anfang an ausgeschlossen.

Datenschutz für Kunden beachten

Datenschutz ist ein zentraler Aspekt jedes Unternehmens – und ChatGPT bildet da keine Ausnahme. Wenn du das Tool in deine Arbeit integrierst, musst du die Privatsphäre deiner Kunden im Blick behalten. Italien hat ChatGPT im März 2023 sogar vorübergehend verboten – wegen genau dieser Datenschutzbedenken.

Sei dir bewusst, dass ChatGPT Mitarbeiter- oder Kundendaten gefährden kann. Begrenze das Potenzial für Datenabfluss aktiv. Du kannst ChatGPT zum Beispiel so konfigurieren, dass die Sammlung von Kundendaten stoppt, sobald alle erforderlichen Informationen vorliegen.

Menschliche Kontrolle gewährleisten

ChatGPT ist ein leistungsfähiges Werkzeug – aber kein Ersatz für menschliche Interaktion. Um sicherzustellen, dass die Ergebnisse sachdienlich und korrekt sind, ist menschliche Kontrolle unverzichtbar. Sie verhindert unangemessene Antworten, die sich negativ auf dein Unternehmen auswirken könnten.

ChatGPT in den bestehenden Kundenservice einbinden

Die Integration von ChatGPT in deine Kundendienstkanäle kann die Kundenerfahrung verbessern und gleichzeitig die Arbeitsbelastung verringern. Binde es in deine Website, soziale Medien und andere Support-Kanäle ein – es liefert Echtzeit-Antworten auf Kundenanfragen.

Aber auch hier gilt: Menschen müssen ChatGPT und seine Antworten im Blick behalten. Ein intelligenter Einsatz verringert die Wartezeit für Kunden und verbessert die Erfahrung mit deinem Unternehmen.

Performance messen und optimieren

Die Messung der Leistung von ChatGPT ist entscheidend, um sicherzustellen, dass es wirklich einen Mehrwert bringt. Analysiere dazu Kundenzufriedenheit, Reaktionszeit und die Zahl bearbeiteter Anfragen.

Schau dir auch Produktivitätsstatistiken an: Spart der Einsatz von ChatGPT bei der Erstellung von Kunden-E-Mails Zeit – oder braucht dein Team genauso lange, um die Antworten zu überarbeiten? Auf Basis dieser Analyse kannst du ChatGPT optimieren und zu einer besseren Unterstützung für dein Unternehmen machen.

Transparent bei der Nutzung sein

Sei offen, wenn du ChatGPT für E-Mail-Antworten oder andere Aufgaben einsetzt. Deine Kunden werden deine Ehrlichkeit zu schätzen wissen. In deinen Richtlinien reicht zum Beispiel ein klarer Satz:

„Wir setzen KI für bestimmte Inhalte ein und bearbeiten und überprüfen die Ergebnisse stets.“

Die Verwendung von KI-generierten Inhalten ist noch ein heikles Thema. Verantwortungsbewusste Unternehmen sagen ihren Kunden genau, wo und wie sie KI einsetzen.

ChatGPT sinnvoll einsetzen – mit klaren Regeln

ChatGPT ist ein starkes Werkzeug – aber es steckt noch in den Kinderschuhen. Wer es unbedacht einsetzt, riskiert Datenschutzprobleme, fehlerhafte Inhalte und Vertrauensverlust bei Kunden. Wer klare Regeln definiert, Kontrolle behält und Leistung misst, holt den echten Nutzen heraus.

Wenn dich interessiert, wie KI-Tools wie ChatGPT mit Microsoft Copilot zusammenwirken können, findest du dort einen praxisnahen Einstieg. Und wer manuelle Prozesse in seinem Unternehmen noch nicht automatisiert hat, sollte sich fragen: Was kostet dich das eigentlich jeden Monat?

Brauchst du Hilfe bei der Navigation durch die sich schnell verändernde Technologielandschaft? Vereinbare noch heute ein Kennenlerngespräch und lass dich von den IT-Experten von pirenjo.IT beraten.

Für welche Aufgaben eignet sich ChatGPT im Unternehmensalltag am besten?

ChatGPT hilft gut bei der Erstellung von Textentwürfen, der Beantwortung von Kundenanfragen und der Ideenfindung – immer mit menschlicher Kontrolle im Anschluss.

Wie verhindere ich, dass Mitarbeitende ChatGPT unkontrolliert einsetzen?

Definiere schriftlich, für welche Aufgaben ChatGPT erlaubt ist, und schule dein Team entsprechend – klare Nutzungsrichtlinien sind der erste Schritt.

Welche Datenschutzrisiken entstehen beim Einsatz von ChatGPT in Stuttgarter Unternehmen?

Kunden- und Mitarbeiterdaten dürfen nicht ungefiltert in ChatGPT eingegeben werden – als Unternehmen im Raum Stuttgart bist du an die DSGVO gebunden und haftest bei Datenpannen.

Muss ich meinen Kunden mitteilen, dass ich KI-generierte Inhalte verwende?

Eine transparente Kommunikation ist zwar gesetzlich nicht überall vorgeschrieben, stärkt aber das Vertrauen deiner Kunden und schützt dich vor Reputationsschäden.

Können KMU aus Waiblingen ChatGPT ohne eigene IT-Abteilung sinnvoll nutzen?

Ja – ein externer IT-Dienstleister aus der Region kann dir helfen, die richtigen Nutzungsregeln zu definieren, Datenschutzvorgaben einzuhalten und das Tool sicher in bestehende Prozesse einzubinden.

Passwörter durch sichere Passkeys ersetzen?

Passwörter durch sichere Passkeys ersetzen - Titel

Passwörter sind die am häufigsten verwendete Methode der Authentifizierung – aber auch eine der schwächsten. Sie sind oft leicht zu erraten oder zu stehlen, und viele Menschen verwenden dasselbe Passwort für mehrere Konten. Das macht sie anfällig für Cyberangriffe.

Die schiere Menge an Passwörtern, die sich Menschen merken müssen, ist groß. Das führt zu Gewohnheiten, die Kriminellen in die Hände spielen: schwache Passwörter, unsichere Speicherung, und immer wieder dasselbe Kennwort für verschiedene Dienste.

61 % aller Datenschutzverletzungen betreffen gestohlene oder gehackte Anmeldedaten.

In den letzten Jahren hat sich eine bessere Lösung herausgebildet – Passkeys. Passkeys sind sicherer als Passwörter und bieten eine bequemere Möglichkeit, sich bei deinen Konten anzumelden. Dieser Artikel zeigt dir, wie Passkeys funktionieren, welche Vorteile sie bringen, und wo aktuell noch Grenzen liegen.

Was ist Passkey-Authentifizierung?

Passkeys funktionieren, indem sie für jeden Anmeldeversuch einen eindeutigen Code erzeugen, der dann vom Server validiert wird. Dieser Code wird anhand einer Kombination von Informationen über den Benutzer und das Gerät erstellt, das zur Anmeldung verwendet wird.

Du kannst dir Passkeys als einen digitalen Berechtigungsnachweis vorstellen. Mit einem Passkey authentifizierst du dich bei einem Webdienst oder einem cloudbasierten Konto – die Eingabe eines Benutzernamens und eines Passworts ist nicht erforderlich.

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FIDO2 (Fast IDentity Online 2) ist ein Standard, der eine starke Authentifizierungslösung im Web ermöglicht.

Diese Authentifizierungstechnologie nutzt die Web-Authentifizierung (WebAuthn). Das ist eine Kernkomponente von FIDO2, einem Authentifizierungsprotokoll. Anstelle eines eindeutigen Passworts wird zur Benutzerüberprüfung die Public-Key-Kryptographie verwendet.

Das Gerät des Benutzers speichert den Authentifizierungsschlüssel – dabei kann es sich um einen Computer, ein mobiles Gerät oder ein Gerät mit Sicherheitsschlüssel handeln. Er wird dann von Websites verwendet, die Passkeys aktiviert haben, um den Benutzer anzumelden.

Vorteile von Passkeys gegenüber Passwörtern

Wer heute noch ausschließlich auf Passwörter setzt, arbeitet mit einem Sicherheitsmodell von gestern. Passkeys sind nicht perfekt – aber sie schließen die größten Lücken.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Mehr Sicherheit durch kryptografische Schlüssel

Passkeys sind schwieriger zu hacken als Passwörter – insbesondere dann, wenn der Schlüssel aus einer Kombination von biometrischen und Gerätedaten generiert wird.

Biometrische Daten können Gesichtserkennung oder Fingerabdruck-Scans umfassen. Geräteinformationen wie die MAC-Adresse oder der Standort des Geräts kommen ergänzend hinzu. Das macht es für Angreifer deutlich schwieriger, Zugang zu deinen Konten zu erhalten.

Einfacher Einstieg, kein Passwort-Stress

Bei der Kennwortauthentifizierung müssen Benutzer oft viele komplexe Kennwörter merken. Das ist zeitaufwändig und fehleranfällig.

Das Vergessen von Passwörtern ist keine Seltenheit – und das Zurücksetzen kostet Zeit. Jedes Mal, wenn eine Person ihr Passwort zurücksetzen muss, dauert das durchschnittlich drei Minuten und 46 Sekunden.

Passkeys beseitigen dieses Problem, indem sie einen einzigen Code bereitstellen. Du kannst denselben Code für alle deine Konten verwenden – das vereinfacht die Anmeldung und verringert die Wahrscheinlichkeit, Zugangsdaten zu verlieren.

Wirksamer Schutz gegen Phishing

Phishing-Betrug mit Zugangsdaten ist weit verbreitet. Betrüger senden E-Mails, die vorgeben, dass mit dem Konto etwas nicht stimmt – du klickst auf einen Link und landest auf einer gefälschten Anmeldeseite, die deinen Benutzernamen und dein Passwort abgreift.

Wenn du dich stattdessen mit einem Passkey authentifizierst, funktioniert dieser Angriff nicht. Selbst wenn ein Hacker dein Kennwort hätte, käme er damit nicht weiter – er bräuchte zusätzlich die Passkey-Authentifizierung deines Geräts. Mehr dazu, wie du deine Konten generell absicherst, findest du im Artikel Wie du deine Onlinekonten vor Angriffen schützen kannst.

Hat die Verwendung von Passkeys Nachteile?

Passkeys sehen definitiv wie die Zukunft der Authentifizierungstechnologie aus. Aber es gibt einige Punkte, auf die du stoßen kannst, wenn du sie jetzt einführst.

Noch keine flächendeckende Verbreitung

Einer der Hauptnachteile ist, dass Passkeys noch nicht weit verbreitet sind. Viele Websites und Cloud-Dienste verlassen sich weiterhin auf Passwörter und sind noch nicht Passkey-fähig.

Das bedeutet, dass du für einige Konten weiterhin Passwörter verwenden musst – zumindest so lange, bis sich Passkeys weiter durchsetzen. Es kann etwas umständlich sein, Passkeys für einige Konten und herkömmliche Passwörter für andere zu verwenden.

Zusätzliche Hardware und Software erforderlich

Ein Vorteil von Passwörtern ist, dass sie kostenlos und einfach zu verwenden sind – du erstellst sie einfach bei der Registrierung auf einer Website.

Passkeys erfordern zusätzliche Hardware und Software, um die Codes zu erzeugen und zu validieren. Das kann für Unternehmen anfangs kostspielig sein. Aber es gibt ein Einsparungspotenzial durch verbesserte Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit, das die Implementierungskosten aufwiegen kann.

Jetzt auf die Zukunft der Authentifizierung vorbereiten

Passkeys sind eine sicherere und bequemere Alternative zu Passwörtern. Sie sind schwerer zu hacken und vereinfachen die Anmeldung bei deinen Konten spürbar. Kein Passwort vergessen. Kein mühsames Zurücksetzen. Sondern ein kryptografischer Schlüssel, der zu deinem Gerät gehört.

Passkeys sind noch nicht überall verfügbar, und Unternehmen müssen unter Umständen ein Budget für die Implementierung einplanen. Trotzdem stellen sie eine vielversprechende Lösung für das Problem schwacher Passwörter dar – mit dem Potenzial, die Cybersicherheit und die Produktivität gleichermaßen zu verbessern. Einen guten Überblick über weitere Sicherheitsmaßnahmen findest du auch in unserem Artikel zur IT-Sicherheit für kleine Unternehmen.

Hilfe bei der Verbesserung deiner Identitäts- und Kontosicherheit

Ersetze deine Passwörter durch sicherere Passkeys – jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um mit der Umsetzung in deinem Unternehmen zu beginnen. Dabei helfen dir unsere IT-Sicherheitsprofis von pirenjo.IT. Ruf uns noch heute an, um ein Kennenlerngespräch zu vereinbaren.

Was ist der Unterschied zwischen einem Passkey und einem Passwort?

Ein Passwort ist ein geheimer Text, den du dir merkst und eingibst. Ein Passkey ist ein kryptografisches Schlüsselpaar, das auf deinem Gerät gespeichert wird und ohne manuelle Eingabe funktioniert – deutlich sicherer und phishing-resistent.

Kann ich Passkeys schon heute für mein Unternehmen einsetzen?

Ja, für viele Dienste wie Google, Microsoft oder Apple ist Passkey-Unterstützung bereits verfügbar. Für ältere oder spezialisierte Unternehmensanwendungen brauchst du möglicherweise noch eine Übergangslösung mit klassischen Passwörtern.

Unterstützt pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart bei der Einführung von Passkeys?

Ja, pirenjo.IT begleitet Unternehmen im Raum Stuttgart bei der Analyse und Einführung moderner Authentifizierungslösungen – von der Bestandsaufnahme bis zur Umsetzung.

Was passiert, wenn ich mein Gerät mit dem Passkey verliere?

Passkeys lassen sich über Cloud-Backup-Funktionen (z. B. iCloud Keychain oder Google Password Manager) wiederherstellen. Achte darauf, dass du vor der Einführung ein Wiederherstellungskonzept für dein Unternehmen festlegst.

Hilft pirenjo.IT Unternehmen in Waiblingen dabei, ihre Kontosicherheit zu verbessern?

Ja, als IT-Systemhaus in Waiblingen unterstützt pirenjo.IT lokale Unternehmen dabei, veraltete Passwort-Strategien durch moderne Authentifizierungsmethoden wie Passkeys zu ersetzen – praxisnah und ohne unnötigen Aufwand.

Kundenorientierte Technologien, die dir Vorteile verschaffen

Kundenorientierte Technologie, die Vorteile verschafft.

Kunden suchen nach Bequemlichkeit. Das bedeutet Technologie, die ihnen das Leben leichter macht – von Webformularen bis hin zu POS-Systemen. Bei allem, was du tust, musst du das Kundenerlebnis im Blick behalten.

Wenn Menschen mit ihren Erfahrungen bei einem Unternehmen unzufrieden sind, wenden sie sich ab. Vielleicht fanden sie es schwierig, auf deiner Website zurechtzufinden. Vielleicht hatten sie eine Frage, aber niemand war da, um sie zu beantworten. Kundenorientierte Unternehmen sind 60 % rentabler als solche, die das nicht sind.

Technologie ist der Schlüssel dazu, Website-Besucher in Kunden zu verwandeln – und dafür zu sorgen, dass sie wiederkommen. Dieser Artikel zeigt dir, welche Technologien sich für welches Budget eignen und wie du damit das Kundenerlebnis konkret verbesserst.

Cloud-Formulare

Verschickst du noch immer Word-Dokumente per E-Mail an deine Kunden? Mit cloudbasierten Formularen läuft das deutlich reibungsloser. Dein Kunde muss kein Formular speichern und daran denken, es zurückzuschicken – stattdessen folgt er einem Link und füllt die Informationen von jedem Gerät aus online aus.

Für dich vereinfacht das ebenfalls den Prozess: Formulardaten kommen automatisch rein, und die Systeme liefern direkt Analysen dazu. Wenn du Microsoft 365 nutzt, hast du ein Cloud-Formular-Tool bereits dabei – such nach Microsoft Forms in deinen verfügbaren Anwendungen oder besuche die Microsoft-Website.

Elektronische Signaturen

Experten gehen davon aus, dass die Nutzung von eSignaturen bis 2024 um 69 % zunehmen wird. Die Möglichkeit, Dokumente digital zu unterzeichnen, bedeutet, dass mehr Verträge tatsächlich unterzeichnet werden. Ausdrucken, unterschreiben, scannen – jeder dieser Schritte ist ein mögliches Hindernis.

Druckern geht die Tinte aus. Menschen haben Probleme mit einem Scanner, den sie selten benutzen. Jedes dieser Probleme kann dazu führen, dass ein Kunde die Unterzeichnung eines Dokuments überdenkt. Digitale Signaturen beseitigen diese Hürden und sorgen gleichzeitig für eine rechtsverbindliche Unterschrift.

Intelligenter Chatbot

Wenn jemand eine Kaufentscheidung trifft, hat er oft eine Frage. Findet er keine schnelle Antwort, geht er vielleicht woanders hin.

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Richtig programmierte Chatbots beantworten einen großen Prozentsatz wiederkehrender Fragen – und das rund um die Uhr auf deiner Website. Etwa 68 % der Verbraucher sind mit hilfreichen Chatbots zufrieden. Sie schätzen die schnelle Antwort, die eine E-Mail oft nicht liefern kann.

SMS-Benachrichtigungen

E-Mail-Postfächer sind mit Junk überflutet. Wenn jemand über eine Lieferung oder einen Kauf informiert werden muss, zieht er es oft vor, das per SMS zu erhalten – damit geht die Nachricht nicht unter.

Denk über die Einführung von SMS-Benachrichtigungen für wichtige Kundenwarnungen nach. Gib deinen Kunden dabei die Wahl, welche Benachrichtigungen sie erhalten möchten – zum Beispiel zu Zahlungen, Verkäufen oder Versanddetails. Eine klare Opt-in- und Opt-out-Methode ist dabei Pflicht.

Mobile App für dein Unternehmen

Die Smartphone-Nutzung wächst, und mit ihr der Wunsch nach Apps statt Websites. Studien zeigen, dass mobile Nutzer 90 % ihrer Zeit mit Apps verbringen und nur 10 % mit einem Internetbrowser.

Eine eigene App macht es für Kunden einfacher, mit dir Geschäfte zu machen, und bietet dir mehr Marketing- und Servicefunktionen – etwa Push-Benachrichtigungen. Wer mit einem kleinen Budget startet, kann mit einer sogenannten Wrapper-App beginnen: Diese Lösungen wandeln deine bestehende Website in eine App um.

FAQ-Kiosk

Für Einzelhandelsgeschäfte kann ein FAQ-Kiosk echten Mehrwert bringen. Kunden beantworten ihre Fragen schnell selbst – der Kiosk kann auch helfen, nach Angeboten und Gutscheinen zu suchen.

Auch Dienstleistungsunternehmen profitieren davon. Du kannst ihn für häufig gestellte Fragen nutzen oder Kunden gezielt an die zuständigen Mitarbeitenden weiterleiten.

VoIP-Telefonanlage

Dein Telefonsystem ist nicht nur interne IT – es ist eine der Technologien, die dich am direktesten mit deinen Kunden verbindet. Die Erfahrung beim Anruf entscheidet darüber, wie Kunden dein Unternehmen wahrnehmen.

VoIP-Telefonsysteme geben deinen Mitarbeitenden die Flexibilität, Kunden überall zu helfen – auch abseits des Schreibtischs. Funktionen wie Gruppenanrufe, automatische Anrufbeantworter und Voicemail-zu-E-Mail sorgen für eine bessere Interaktion. Wie du dein VoIP-Netzwerk dabei absicherst, zeigt dir dieser Artikel: VoIP-Netzwerk bombensicher machen.

Hilfe bei deiner Technologie-Roadmap

Welche technologischen Upgrades nutzen deinem Unternehmen am meisten? Wie integrierst du neue Systeme in bestehende Lösungen? Das sind Fragen, die wir gemeinsam mit dir beantworten. Rüste dich jetzt für die Zukunft und buche ein Kennenlerngespräch. Die IT-Spezialisten von pirenjo.IT freuen sich darauf, auch dein Unternehmen für morgen fit zu machen.

Wie pirenjo.IT Unternehmen im Raum Stuttgart rundum betreut, erfährst du auf der Managed Services Seite.

Was sind kundenorientierte Technologien und warum lohnen sie sich für KMU?

Kundenorientierte Technologien wie Cloud-Formulare, Chatbots oder eSignaturen machen es einfacher, mit einem Unternehmen Geschäfte zu machen. Unternehmen, die das konsequent umsetzen, sind laut Studien bis zu 60 % rentabler als der Durchschnitt.

Welche Technologie hat den größten Effekt auf die Kundenzufriedenheit?

Das hängt vom Geschäftsmodell ab – für viele KMU bringen Chatbots und SMS-Benachrichtigungen schnell messbare Verbesserungen, weil sie direkt an den häufigsten Kontaktpunkten ansetzen.

Welche IT-Dienstleister in Stuttgart helfen bei der Einführung kundenorientierter Technologien?

pirenjo.IT betreut Unternehmen im Raum Stuttgart bei der Auswahl und Einführung passender Technologien – von Cloud-Formularen über VoIP bis zur mobilen App. Buche ein Kennenlerngespräch, um deine individuelle Roadmap zu besprechen.

Ist eine eigene mobile App auch für kleine Unternehmen sinnvoll?

Ja – mit einer Wrapper-App lässt sich eine bestehende Website mit überschaubarem Budget in eine App verwandeln. Das ist ein sinnvoller Einstieg, bevor du in eine vollständig native App investierst.

Kann pirenjo.IT aus Waiblingen auch VoIP-Systeme für unseren Standort einrichten?

Ja, pirenjo.IT hat seinen Sitz in Waiblingen und richtet VoIP-Telefonanlagen für Unternehmen in der gesamten Region Rems-Murr ein – inklusive Konfiguration, Schulung und laufendem Support.

Diese Alltagsgegenstände können zu Identitätsdiebstahl führen

Alltagsgegenstände führen unter Umständen zu Identitätsdiebstahl.

Man würde nicht denken, dass ein Kinderspielzeug zur Preisgabe persönlicher Daten führen kann. Aber genau das passiert regelmäßig. Was ist mit deinem Mülleimer, der draußen steht? Er kann eine Fundgrube für einen Identitätsdieb sein, der nachts in der Nachbarschaft unterwegs ist.

Viele Alltagsgegenstände werden beim Thema Datensicherheit übersehen, weil die meisten Menschen ihren Fokus auf Computer und Cloud-Konten legen. Sichere Passwörter und ein Virenschutzprogramm für den PC sind wichtig – aber es gibt weitere Wege, über die Hacker und Diebe an deine persönlichen Daten gelangen. Dieser Artikel zeigt dir sechs gängige Alltagsgegenstände, über die Kriminelle deine Daten stehlen können.

6 Alltagsgegenstände, die Identitätsdiebstahl ermöglichen

Alte Smartphones als unterschätzte Datenschleuder

Menschen ersetzen ihre Smartphones etwa alle zweieinhalb Jahre. Das sind eine Menge alter Geräte, auf denen persönliche Daten schlummern.

Denk an alles, was auf deinem Mobiltelefon gespeichert ist: synchronisierte Cloud-Dienste, Banking-Apps, Business-Apps und persönliche Gesundheits-Apps. Mit der fortschreitenden Chiptechnologie speichern Smartphones heute auch Dokumente, Tabellen, Fotos und Videos.

Ein Cyberkrimineller stößt leicht auf ein altes Smartphone – in Wohltätigkeitsläden oder im Müll. Stelle sicher, dass du alte Smartphones ordnungsgemäß bereinigst, indem du alle Daten vollständig löschst. Elektronische Geräte gehören außerdem nicht in den normalen Hausmüll, sondern zu einer zertifizierten Recycling-Stelle.

Drahtlose Drucker als Einfallstor ins Netzwerk

Die meisten Drucker sind heute kabellos und damit Teil deines Heim- oder Arbeitsnetzwerks. Von einem anderen Raum aus zu drucken ist praktisch – aber die Internetverbindung des Druckers ist gleichzeitig ein Risiko für deine Daten.

Auf Druckern können sensible Dokumente wie Steuerunterlagen oder Verträge gespeichert sein. Die meisten Menschen denken beim Thema Datensicherheitsmaßnahmen nicht an Drucker – das macht sie anfällig. Ein Hacker kann Daten vom Drucker abrufen oder ihn als Brücke nutzen, um in andere Geräte im selben Netzwerk einzudringen.

Schütze deinen Drucker, indem du die Firmware regelmäßig aktualisierst und Updates sofort einspielst. Schalte ihn aus, wenn du ihn nicht brauchst – ein ausgeschalteter Drucker ist für Hacker nicht erreichbar.

USB-Sticks unbekannter Herkunft als Malware-Köder

Hast du schon einmal einen USB-Stick herumliegen gesehen? Vielleicht dachtest du, du hast ein kostenloses Speichermedium gefunden – oder du wolltest als hilfsbereiter Finder herausfinden, wem er gehört. Beides klingt nachvollziehbar, ist aber gefährlich.

Schließe niemals ein USB-Gerät unbekannter Herkunft an deinen Computer an. Das ist ein alter Trick von Hackern: Sie platzieren Malware auf Sticks und lassen sie als Köder liegen. Sobald du den Stick anschließt, kann er dein Gerät infizieren.

Alte Festplatten mit ungelöschten Restdaten

Wenn du einen alten Computer oder ein Wechsellaufwerk entsorgst, reicht es nicht aus, nur deine Dateien zu löschen. Auf Computerfestplatten können weitere persönliche Daten in System- und Programmdateien verbleiben.

Bist du noch in einem Browser angemeldet, sind viele deiner persönlichen Daten in Gefahr – Browser speichern Passwörter, Kreditkartendaten, Besuchsverlauf und mehr. Lass dir am besten von einem IT-Fachmann helfen, der dein Computerlaufwerk ordnungsgemäß löscht. Danach kannst du es sicher entsorgen, spenden oder weiterverwenden.

Die Mülltonne als Informationsquelle für Kriminelle

Kriminelle Identitätsdiebe sind nicht nur online aktiv. Sie durchsuchen auch tagsüber Mülltonnen in der Nachbarschaft – besonders an Abholtagen. Was du entsorgst, kann bares Geld für Betrüger sein.

Dein Müll kann bereits genehmigte Kreditkartenangebote enthalten, die du als Junk-Mail abgetan hast. Dazu kommen alte Kontoauszüge und Versicherungsunterlagen. Jeder dieser Gegenstände liefert Dieben Informationen, um Betrug zu begehen oder sich als dich auszugeben.

Ein Aktenvernichter ist hier dein bester Schutz. Schreddere alle Dokumente mit persönlichen Informationen, bevor du sie wegwirfst. Dieser eine zusätzliche Schritt kann dich vor einem kostspieligen Vorfall bewahren.

IoT-Spielzeug für Kinder als Angriffsziel

Elektronische Bären, smarte Kinderuhren, Barbies mit WLAN-Anbindung – alles Spielzeuge, die Hacker gezielt ins Visier nehmen. Bei der Hello Barbie von Mattel wurde festgestellt, dass sie den Diebstahl persönlicher Daten ermöglicht – ein Hacker konnte sogar das Mikrofon nutzen, um Familien auszuspionieren.

Eltern finden diese vernetzten Spielzeuge oft cool und denken dabei nicht an Datensicherheit. Weil es sich „nur“ um Kinderspielzeug handelt, ist die Sicherheit oft schwächer – und Cyberkriminelle wissen das. Genau deshalb haben sie es gezielt auf diese IoT-Geräte abgesehen.

Sei bei allen internetfähigen Geräten, die du ins Haus holst, kritisch – auch bei Spielzeug. Installiere alle Firmware-Updates und prüfe vorab, ob das Gerät bereits von einer Datenschutzverletzung betroffen war. Mehr dazu, wie du deine Onlinekonten und vernetzten Geräte schützen kannst, findest du in unserem Leitfaden.

IT-Sicherheitsprüfung für dein Zuhause – und ruhiger schlafen

Lass nicht zu, dass der Gedanke an Identitätsdiebstahl dich nachts wach hält. Ruf uns noch heute an und vereinbare ein Kennenlerngespräch. Eine IT-Sicherheitsprüfung durch unsere Experten von pirenjo.IT gibt dir Klarheit darüber, wo deine Schwachstellen liegen – und wie du sie schließt.

Wie lösche ich ein altes Smartphone richtig, bevor ich es entsorge?

Führe über die Geräteeinstellungen einen vollständigen Werksreset durch und entferne vorher alle verknüpften Konten. Bei Unsicherheit hilft ein IT-Fachmann, das Gerät sicher zu bereinigen.

Welche Dokumente sollte ich vor dem Wegwerfen unbedingt schreddern?

Schreddere alles mit Namen, Adresse, Kontonummern, Versicherungsdaten oder Unterschriften – also Kontoauszüge, Kreditkartenangebote, Arztbriefe und Verträge. Ein Aktenvernichter mit Kreuzschnitt bietet den besten Schutz.

Können Stuttgarter Unternehmen eine professionelle IT-Sicherheitsprüfung für ihre vernetzten Geräte beauftragen?

Ja – pirenjo.IT bietet Unternehmen im Raum Stuttgart gezielte IT-Sicherheitsprüfungen an, die auch Drucker, IoT-Geräte und Endgeräte umfassen. Vereinbare einfach ein kostenloses Erstgespräch.

Wie erkenne ich, ob ein IoT-Spielzeug eine Sicherheitslücke hat?

Prüfe beim Hersteller, ob es bekannte Sicherheitsvorfälle oder Firmware-Updates gibt, und vermeide Geräte ohne regelmäßige Update-Versorgung. Sicherheitsportale wie das BSI veröffentlichen Warnungen zu betroffenen Produkten.

Wo kann ich in Waiblingen alte Festplatten und Smartphones sicher entsorgen lassen?

In Waiblingen nimmst du elektronische Altgeräte beim Wertstoffhof des Rems-Murr-Kreises ab – für eine zertifizierte Datenlöschung vor der Entsorgung empfiehlt sich zusätzlich ein IT-Dienstleister wie pirenjo.IT.

Virtuelle Termine in Microsoft Teams – so geht’s!

Virtuelle Termine in Microsoft Teams - Titel

Die Terminplanung gehört für viele Teams zum Alltag. Vertriebsmitarbeiter vereinbaren virtuelle Termine, um Produktfragen zu klären. Softwareunternehmen ermöglichen Live-Demos. Therapeuten in der Ferntherapie lassen Videositzungen direkt buchen.

Microsoft Teams hat eine neue Funktion eingeführt: virtuelle Termine – eine eigene Art von Besprechungen, zugeschnitten auf die Zusammenarbeit mit Kunden. Dieser Artikel zeigt dir, was dahintersteckt, welche Features verfügbar sind und wie du die Funktion einrichtest.

Hast du bisher Teams und eine separate Online-Termin-App parallel genutzt? Mit dieser neuen Funktion wird das deutlich einfacher.

Was sind virtuelle Termine in Teams?

Virtuelle Termine bieten dir eine All-in-One Meeting-Plattform für Kundengespräche. Du kannst B2C-Meetings in Microsoft Teams planen, verwalten und durchführen.

Diese Funktion verbindet die Terminvereinbarung direkt mit der Videokonferenz-Oberfläche. Jeder, der den Link hat, kann am virtuellen Termin teilnehmen – ein Teams-Konto ist dafür nicht nötig.

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Die Leistungsfähigkeit von Microsofts Terminplanungs-App Bookings ist direkt mit Teams verbunden. Einige der verfügbaren Funktionen sind in jedem Microsoft 365-Tarif enthalten, andere nur im Premium-Tarif. Wer bereits Microsoft Teams aktiv nutzt, kann mit virtuellen Terminen noch mehr aus der Plattform herausholen.

Die Features von virtuellen Terminen

Geplante Termine verwalten

Du siehst all deine geplanten Termine in einer einzigen Ansicht. Stornierungen und Terminänderungen lassen sich direkt von dort aus erledigen.

Benutzerdefinierte Bestätigungen und Erinnerungen

Du kannst Kunden eine individuelle Nachricht per SMS oder E-Mail schicken. Das macht das Erlebnis persönlicher, ohne dass du jede Nachricht manuell verschicken musst.

Automatisierte Terminerinnerungen sparen zusätzlich Zeit und sorgen dafür, dass Kunden gut vorbereitet in den Termin gehen.

Individueller Warteraum

Du kannst das Wartezimmer in Teams ganz individuell gestalten. Mit Designs und Logos präsentierst du dein Unternehmen professionell, bevor das Gespräch überhaupt beginnt.

Während du noch im vorherigen Termin bist, kannst du mit wartenden Teilnehmern im Warteraum chatten und ihnen mitteilen, dass du gleich für sie da bist.

Nachbereitung der Besprechung

Nach einem virtuellen Termin kannst du direkt Follow-ups versenden. So verkürzt du die Zeit, die du für die Übermittlung versprochener Informationen brauchst.

Alle Details liegen an einem einzigen Ort – die Kommunikation mit deinen Kunden lässt sich so leichter nachverfolgen.

Organisation und Abteilungsanalyse

Ohne ein gutes Nachverfolgungssystem ist es schwer zu erkennen, ob deine Demos zu Verkäufen führen. Einen Überblick über die Kundentermine im gesamten Unternehmen zu behalten ist dabei entscheidend.

Das geht mit der Premium-Analysefunktion. Sie liefert dir hilfreiche Berichte und Einblicke in virtuelle B2C-Termine über alle Abteilungen hinweg.

Virtuelle Termine in Teams einrichten – so geht’s Schritt für Schritt

Um virtuelle Termine in Teams nutzen zu können, müssen Administratoren ein paar Dinge einrichten. Beachte, dass du Adminrechte für Bookings haben musst, um auf diese Einstellungen zugreifen zu können.

Einen Kalender erstellen

Wähle in der App „Virtuelle Termine“ die Option „Einen Kalender erstellen“. Du findest diese Option auf der Registerkarte „Home“. Bei größeren Organisationen machen separate Kalender für verschiedene Abteilungen oft Sinn.

Mitarbeitende hinzufügen

Als nächstes fügst du deine Mitarbeitenden hinzu – bis zu 100 Personen sind möglich. Du weist ihnen dabei eine Rolle zu.

Sobald du deine Mitarbeitenden hinzugefügt hast, kannst du deren Verfügbarkeit sowohl in Teams als auch in Outlook einsehen. Dein Kalender wird app-übergreifend synchronisiert – das ist ein klarer Vorteil einer integrierten Plattform wie Microsoft 365.

Termintypen erstellen

Als nächstes legst du deine Terminarten fest. Mit „Geplant“ planst du selbst den Tag und die Uhrzeit – das System fügt diese Information automatisch der E-Mail-Bestätigung hinzu. Mit „On-Demand“ (Teams Premium) können Kunden in deinem Buchungskalender selbst auswählen, wann sie sich treffen möchten.

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SMS-Benachrichtigungen einrichten (optional)

Wenn du SMS-Benachrichtigungen nutzen möchtest und über den richtigen Teams-Plan verfügst, richtest du das als nächstes ein. So kannst du Terminbestätigungen und -erinnerungen ganz einfach per Textnachricht versenden.

Hinweis: Die Teilnehmer benötigen derzeit noch eine gültige US-amerikanische, kanadische oder britische Telefonnummer, um die SMS-Benachrichtigungen zu erhalten.

Formulare verknüpfen (optional)

Sollen Teilnehmer vor dem Termin Formulare ausfüllen, kannst du diese jetzt verknüpfen. Virtuelle Termine erlauben die Verknüpfung von bis zu vier cloudbasierten Formularen – zum Beispiel Formulare, die du in Microsoft Forms erstellt hast.

Buchungsseite veröffentlichen

Wenn du deinen Kunden die Möglichkeit geben willst, Termine auf Abruf zu buchen, musst du die Buchungsseite veröffentlichen. Das geht auf der Registerkarte „Verwalten“ von Virtuelle Termine. Wähle dort „Buchungsseite“ und aktiviere „Buchungsseite veröffentlichen“.

Microsoft 365 effektiver nutzen

Microsoft 365 bietet weit mehr, als die meisten Unternehmen tatsächlich nutzen. Viele Teams zahlen für externe Anwendungen, die bereits in M365 integriert sind – ohne es zu wissen.

Möchtest du dein Microsoft 365-Erlebnis verbessern? Vereinbare heute noch ein Kennenlerngespräch. Die Microsoft-365-Experten von pirenjo.IT helfen dir dabei, die Potenziale der Plattform vollständig auszuschöpfen.

Brauchen Kunden ein Teams-Konto, um an einem virtuellen Termin teilzunehmen?

Nein. Kunden können über einen einfachen Link teilnehmen, ohne ein Microsoft Teams-Konto zu besitzen.

Was ist der Unterschied zwischen einem geplanten und einem On-Demand-Termin?

Bei einem geplanten Termin legst du Datum und Uhrzeit selbst fest. On-Demand-Termine (Teams Premium) erlauben Kunden, sich im Buchungskalender eigenständig einzutragen.

Können Unternehmen in Stuttgart virtuelle Termine in Teams für Kundengespräche nutzen?

Ja, und pirenjo.IT unterstützt Unternehmen im Raum Stuttgart dabei, die Funktion einzurichten und in bestehende Microsoft 365-Workflows zu integrieren.

Wie viele Mitarbeitende lassen sich in virtuellen Terminen verwalten?

Du kannst bis zu 100 Mitarbeitende hinzufügen und ihnen individuelle Rollen zuweisen – die Verfügbarkeit wird app-übergreifend in Teams und Outlook synchronisiert.

Hilft pirenjo.IT in Waiblingen bei der Einrichtung von virtuellen Terminen in Teams?

Ja. pirenjo.IT begleitet Unternehmen in Waiblingen und der gesamten Region Rems-Murr bei der Einrichtung und Nutzung von Microsoft Teams – inklusive der Funktion für virtuelle Termine.

So bleibt dein Konto trotz Online Banking sicher!

Schützen Sie Ihr Konto trotz Online Banking.

Etwa 73 % der Menschen weltweit nutzen mindestens einmal im Monat eine Form des Online-Bankings. Noch nie war der Zugang zu Konten so bequem – aber dieser Komfort hat seinen Preis.

Im Jahr 2021 stieg der Betrug bei der Übernahme von Konten um 90 %. Der Betrug mit neuen Konten stieg um satte 109 %. Mit der zunehmenden Einfachheit des Online-Bankings hat auch die Internetkriminalität im Bankwesen zugenommen.

Wer in dein Facebook-Konto eindringt, ist ärgerlich. Wer in dein Bankkonto einbricht, kann dich finanziell ruinieren – und das Geld bekommst du möglicherweise nie zurück. Dieser Artikel zeigt dir, welche Fehler dein Konto gefährden und wie du dich mit konkreten Maßnahmen wirkungsvoll schützt.

Fehler, die es Kriminellen ermöglichen, auf dein Konto zuzugreifen

Die meisten Kontoangriffe gelingen nicht wegen ausgeklügelter Technik – sondern weil einfache Schutzmaßnahmen nicht aktiv sind.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Zwei-Faktor-Authentifizierung als unterschätzte Absicherung

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist ein einfaches Verfahren mit großer Wirkung. Wenn du diese Einstellung in deinem Online-Konto aktivierst, ist ein zusätzlicher Schritt erforderlich, um Zugang zu erhalten. Dieser Schritt besteht in der Regel darin, einen einmaligen Passcode per SMS zu erhalten und ihn bei der Anmeldung einzugeben.

Viele machen den Fehler, diese Funktion zu deaktivieren – entweder weil sie nichts davon wissen oder weil sie ihnen zu lästig ist. Ohne 2FA ist es für Angreifer deutlich einfacher, in dein Konto einzudringen.

Phishing-Betrug als häufigste Einfallstür

Es gibt verschiedene Arten von Phishing-Betrug, die auf Online-Banking abzielen. Cyber-Kriminelle versenden E-Mails, die aussehen, als kämen sie von deiner Bank – mit Versprechen wie unglaublich niedrigen Kreditkartenzinsen oder Warnungen vor angeblich nicht autorisierten Kontoaktivitäten.

Klickst du auf den Link, landest du auf einer gefälschten Seite, die täuschend echt aussieht. Sobald Betrüger deine Anmeldedaten haben, handeln sie sofort – und räumen so viel ab wie möglich.

Schwache Passwörter als offene Einladung

Wenn dein Passwort leicht zu merken ist, ist es oft auch leicht zu erraten. Die Verwendung schwacher Passwörter ist ein häufiger Fehler, den Cyberkriminelle systematisch ausnutzen. Ein sicheres Passwort ist mindestens 10 Zeichen lang, enthält Zahlen, Sonderzeichen und mindestens einen Großbuchstaben, und hat keinen persönlichen Bezug wie dein Geburtsdatum.

Unsichere mobile Apps als Trojaner-Versteck

Banking-Trojaner sind oft in bösartigen mobilen Anwendungen versteckt. Diese Apps können so unschuldig aussehen wie ein Task-Manager. Sobald sie installiert sind, durchsuchen sie dein Gerät gezielt nach Banking- und Wallet-Apps und schleusen deine Zugangsdaten aus.

Öffentliches WLAN als Risikofaktor

Das Einloggen über ein öffentliches WLAN ist eine der riskantesten Gewohnheiten beim Online-Banking. Hacker halten sich an öffentlichen Hotspots auf und spionieren die Aktivitäten anderer aus. Gib niemals ein Passwort oder andere sensible Daten ein, wenn du mit einem öffentlichen WLAN verbunden bist.

Tipps zur Verbesserung der Sicherheit beim Online-Banking

Wer Online-Banking nutzt, ohne die Grundschutzmaßnahmen aktiv zu haben, spielt Russisches Roulette mit dem eigenen Konto.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Zwei-Faktor-Authentifizierung als erste Verteidigungslinie

Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung in deinem Online-Banking-Konto. Diese wird auch als Multi-Faktor-Authentifizierung oder zweistufige Verifizierung bezeichnet. Laut Microsoft können damit 99,9 % der betrügerischen Anmeldeversuche verhindert werden.

Warnmeldungen als Frühwarnsystem

Wenn ein Angreifer in dein Konto eindringt, ist Zeit das A und O. Je schneller du deine Bank informierst, desto besser – im besten Fall lässt du dein Konto sofort sperren und begrenzst den Schaden.

Richte über dein Online-Banking Warnmeldungen ein – zum Beispiel Benachrichtigungen bei niedrigem Kontostand und Login-Warnungen bei unbekannten Geräten.

Antivirenprogramm und DNS-Filter als technische Schutzschicht

Setze auf deinem PC und deinem mobilen Gerät eine zuverlässige Antiviren-Software ein. Viele denken dabei nicht an ihr Smartphone – dabei erledigen sie Bankgeschäfte genauso oft mobil wie am Rechner.

Sinnvoll ist außerdem ein DNS-Filter. Er blockiert gefährliche Phishing-Seiten, bevor du sie überhaupt aufrufen kannst. Kein Klick, kein Schaden.

Phishing-Schulungen als aktiver Schutz

Weißt du, wie du Phishing erkennen kannst? Wer Phishing per SMS, E-Mail und Telefon zuverlässig erkennt, wird deutlich seltener Opfer. Es gibt viele kostenlose Kurse online – und bei Bedarf bieten wir dir auch individuelle Schulungsmöglichkeiten an.

Hol dir Hilfe, um dich vor Betrug zu schützen

Es gibt digitale Lösungen, die wir konkret einführen können, um dich vor Online-Bedrohungen zu schützen. Unsere IT-Sicherheitsexperten von pirenjo.IT helfen dir dabei. Mach noch heute einen Termin für ein Kennenlerngespräch und bring deine IT-Sicherheit auf ein solides Fundament.

Was ist Zwei-Faktor-Authentifizierung und warum sollte ich sie für Online-Banking aktivieren?

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ergänzt dein Passwort um einen zweiten Sicherheitsschritt, zum Beispiel einen einmaligen Code per SMS. Laut Microsoft blockiert sie 99,9 % aller betrügerischen Anmeldeversuche.

Wie erkenne ich eine Phishing-E-Mail meiner Bank?

Achte auf ungewöhnliche Absenderadressen, Rechtschreibfehler und Links, die nicht zur echten Domain deiner Bank führen. Im Zweifel ruf direkt bei deiner Bank an, anstatt auf Links in der E-Mail zu klicken.

Bietet pirenjo.IT in Stuttgart Phishing-Schulungen für Unternehmen an?

Ja, pirenjo.IT bietet Unternehmen in Stuttgart und der Region individuelle Security-Awareness-Trainings an, die Mitarbeitende gezielt auf aktuelle Phishing-Methoden vorbereiten. Nimm einfach Kontakt auf für ein unverbindliches Erstgespräch.

Ist Online-Banking über das Smartphone sicher?

Nur wenn du ausschließlich offizielle Banking-Apps aus dem App Store oder Google Play nutzt, aktuelle Sicherheitsupdates installiert hast und keine öffentlichen WLAN-Netze verwendest. Ein Antivirenprogramm auf dem Smartphone erhöht den Schutz zusätzlich.

Kann pirenjo.IT Unternehmen in Waiblingen beim Schutz vor Bankbetrug und Cyberkriminalität helfen?

Ja, als IT-Systemhaus mit Sitz in Waiblingen unterstützt pirenjo.IT Unternehmen in der Region mit Managed Security, DNS-Filterung und Endpoint-Schutz. Vereinbare ein kostenloses Erstgespräch, um deinen konkreten Schutzbedarf zu besprechen.