Was ist Cybersecurity?

Cybersecurity verständlich erklärt: Erfahre, wie du deine IT-Infrastruktur, E-Mails und Daten vor Cyberangriffen schützt und dein Unternehmen langfristig absicherst.

Cybersecurity – oft auch IT-Sicherheit oder Cybersicherheit genannt – umfasst alle Maßnahmen, mit denen du deine IT-Systeme, Daten, E-Mails, Netzwerke und Cloud-Dienste vor Angriffen und Missbrauch schützt. Es geht darum, digitale Risiken so in den Griff zu bekommen, dass dein Unternehmen sicher, stabil und planbar arbeiten kann.

Im Kern verfolgt Cybersecurity drei Ziele: Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. Vertrauliche Informationen sollen nur für berechtigte Personen zugänglich sein. Daten und Systeme sollen unverfälscht (=integer) bleiben. Und kritische Anwendungen sollen dann funktionieren, wenn du sie brauchst. Wenn diese drei Punkte erfüllt sind, läuft deine IT nicht nur, sie unterstützt dein Geschäft aktiv.

Für dich als Geschäftsführung oder IT-Verantwortliche:r heißt das: Du musst nicht jede technische Abkürzung kennen. Aber du solltest verstehen, welche Bausteine eine solide Cyber-Sicherheitsstrategie hat und wo in deinem Unternehmen die größten Hebel liegen.

Warum Cybersecurity heute geschäftskritisch ist – besonders für KMU

Die Digitalisierung hat aus IT-Infrastruktur eine geschäftskritische Grundlage gemacht. Verträge liegen digital vor, Projekte werden in der Cloud bearbeitet, Kommunikation läuft über E-Mail, Kollaborationstools und Spezialsoftware. Fällt dieser Teil der IT weg, steht in vielen Unternehmen sehr schnell der gesamte Betrieb.

Gerade kleine und mittlere Unternehmen sind häufig verwundbar. Die IT ist im Laufe der Jahre gewachsen, oft ohne klare Strategie. Lösungen wurden ergänzt, wenn es nötig erschien, Zuständigkeiten sind dezentral verteilt oder unklar. Gleichzeitig arbeiten Cyberkriminelle hochprofessionell, nutzen automatisierte Angriffe und suchen gezielt nach schlecht gesicherten Systemen – unabhängig von der Unternehmensgröße.

Die Folgen eines schweren Cyberangriffs reichen von Produktionsstillstand und Umsatzverlust über Vertragsstrafen bis hin zu massiven Reputationsschäden. Dazu kommen potenzielle Bußgelder bei Datenschutzverstößen. Für viele KMU wäre ein solcher Vorfall existenzbedrohend. Cybersecurity ist daher kein rein technisches Thema, sondern ein echter Management-Faktor.

Im Raum Stuttgart – mit vielen innovativen KMU, Architekturbüros und Ingenieurbüros – zeigt sich das besonders deutlich. Wer komplexe Projekte, sensible Kundendaten oder vertrauliche Planungsunterlagen verarbeitet, kann sich längere Ausfälle oder Datenlecks schlicht nicht leisten.

Grundlagen der Cybersecurity – Ziele und Definitionen

Cybersecurity lässt sich als Gesamtheit aller technischen, organisatorischen und menschlichen Maßnahmen definieren, die deine IT-Infrastruktur vor Bedrohungen aus dem Netz schützen. Sie betrifft nicht nur Server und Firewalls, sondern alle Ebenen: vom Notebook im Homeoffice bis zum SaaS-Dienst in der Cloud.

Die Schutzziele helfen, das einzuordnen. Vertraulichkeit bedeutet, dass etwa Kunden- oder Projektdaten nicht in falsche Hände geraten. Integrität schützt vor unbemerkter Manipulation, etwa wenn Pläne, Zahlen oder Dokumente verändert werden. Verfügbarkeit stellt sicher, dass Systeme und Daten nutzbar bleiben – auch bei Ausfällen oder Angriffen.

Cybersecurity ist dabei kein Zustand, sondern ein Prozess. Neue Technologien eröffnen neue Angriffsflächen. Software bekommt regelmäßig Sicherheitsupdates, weil ständig Schwachstellen entdeckt werden. Cyberangriffe entwickeln sich genauso weiter. Wer seine Sicherheitsstrategie nicht regelmäßig überprüft und anpasst, läuft mit der Zeit mit offener Flanke.

Wichtig: Cybersecurity ist eine Querschnittsaufgabe. Technik allein reicht nicht. Prozesse, Verantwortlichkeiten, Schulungen und eine klare Kommunikation sind genauso wichtig wie Firewalls oder Endpoint-Schutz.

Die aktuelle Bedrohungslage – was Unternehmen heute beschäftigt

Wenn man über Cyber-Sicherheit spricht, fallen schnell Begriffe wie Ransomware, Phishing, Malware oder Zero-Day. Dahinter stecken ganz konkrete Geschäftsrisiken.

Ransomware ist eine besonders sichtbare Bedrohung. Angreifer verschlüsseln Daten und fordern Lösegeld. Betroffene Unternehmen stehen vor der Wahl, zu zahlen oder Daten und Systeme komplett neu aufzubauen. Ohne funktionierende Backups kann das existenzgefährdend werden. Selbst wenn Backups vorhanden sind, kostet die Wiederherstellung Zeit, Geld und Nerven.

Phishing-Angriffe sind subtiler, aber mindestens genauso gefährlich. Über gefälschte E-Mails, Webseiten oder Nachrichten in Kollaborationstools werden Zugangsdaten abgegriffen oder Schadsoftware eingeschleust. Viele erfolgreiche Angriffe beginnen mit einer einzelnen unbedachten Klickaktion. Social Engineering – also das bewusste Ausnutzen menschlicher Gutgläubigkeit und Stresssituationen – spielt hier eine große Rolle.

Daneben gibt es klassische Schadsoftware wie Viren, Trojaner und Spyware, die unbemerkt Daten ausleiten oder Systeme manipulieren. Zero-Day-Schwachstellen in Betriebssystemen oder Business-Software bieten Angreifern zusätzliche Möglichkeiten, bevor Hersteller Patches bereitstellen können. Supply-Chain-Angriffe zielen auf Dienstleister oder Partner, um über diese in eigentlich gut geschützte Unternehmen einzudringen.

Cloud-Dienste und Remote-Arbeit haben neue Angriffflächen geschaffen. Fehlkonfigurationen in der Cloud, ungesicherte Remote-Zugänge oder schlecht geschützte Heimarbeitsplätze werden gezielt gescannt. Angriffe laufen größtenteils automatisiert: Bots prüfen weltweit Millionen Systeme auf bekannte Lücken. Wer ungeschützt ist, wird nicht „aus Versehen“, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit gefunden.

Technische Sicherheitsmaßnahmen – ein stabiles Fundament schaffen

Ein wirksamer Schutz vor Cyberangriffen beginnt mit einer soliden technischen Basis. Für KMU heißt das nicht, jede denkbare High-End-Lösung einzusetzen, sondern die richtigen Bausteine sinnvoll zu kombinieren.

Netzwerksegmentierung gehört dazu. Wenn alle Geräte in einem einzigen, flachen Netz hängen, kann sich ein Angriff ungehindert ausbreiten. Eine Trennung nach Funktionen – etwa Büroarbeitsplätze, Server, Produktionsanlagen, Gäste-WLAN – reduziert das Risiko massiv. Kommt es doch zu einem Einbruch, lässt er sich besser eingrenzen und kontrollieren.

Firewalls bilden die zentrale Kontrollinstanz an den Übergängen zwischen Netzsegmenten und zum Internet. Sie filtern Datenströme, blockieren unerwünschte Zugriffe und können verdächtigen Verkehr bereits erkennen, bevor er im internen Netz Schaden anrichtet. Moderne Firewalls gehen weit über einfache Paketfilter hinaus und prüfen Inhalte, Anwendungen und Muster.

Endpoint-Schutz adressiert alle Endgeräte: PCs, Laptops, Server, Smartphones, Tablets. Wo früher ein Antivirenprogramm genügte, kommen heute Lösungen zum Einsatz, die verdächtiges Verhalten erkennen, Angriffe isolieren und forensische Auswertungen ermöglichen. Wichtig ist auch konsequentes Patch-Management. Sicherheitsupdates für Betriebssysteme, Office-Pakete, Spezialsoftware und Browser müssen zeitnah eingespielt werden.

Diese technischen Maßnahmen greifen dann optimal, wenn sie geplant zusammenspielen. Einzelmaßnahmen ohne Konzept führen schnell zu Lücken, weil Schnittstellen vergessen wurden oder Zuständigkeiten unklar bleiben. Ein Sicherheitskonzept definiert, welche Systeme wie geschützt werden sollen und auf welchen Ebenen kontrolliert wird.

Firewall-Sicherheit im Überblick – Rolle und Funktionen

Firewalls werden oft als „Türsteher“ beschrieben – und das trifft es ganz gut. Sie entscheiden, welcher Datenverkehr ins Netzwerk hinein und hinaus darf. In einem modernen Unternehmensnetzwerk ist die Firewall eine zentrale Instanz der Network Security.

Ihre Rolle ist klar: Sie schützt sensible Bereiche vor unkontrollierten Zugriffen. Typischerweise steht eine Firewall am Übergang zum Internet und zwischen wichtigen internen Segmenten. Dort setzt sie definierte Regeln um. Nur freigegebene Dienste und Verbindungen sind erlaubt, alles andere wird standardmäßig blockiert. So wird verhindert, dass interne Systeme direkt von außen angreifbar sind.

Die Funktionen moderner Firewalls sind vielfältig. Sie prüfen nicht nur Absender, Empfänger und Ports, sondern analysieren auch Inhalte und Protokolle. Anwendungen wie Web, E-Mail oder Remote-Desktop können gezielt überwacht und eingeschränkt werden. Verdächtige Muster, die auf Angriffe hindeuten, werden erkannt und automatisch blockiert. Viele Firewalls dienen zusätzlich als VPN-Gateway für sichere Verbindungen von Außenstellen oder mobilen Mitarbeitenden.

Für KMU ist wichtig: Eine Firewall ist kein einmal installiertes Gerät, das danach unbeaufsichtigt im Rack steht. Regeln müssen regelmäßig überprüft, Protokolle ausgewertet und Firmware-Updates eingespielt werden. Wenn sich die IT-Landschaft ändert – neue Cloud-Dienste, zusätzliche Standorte, neue Anwendungen –, muss die Firewall-Konfiguration mitziehen. Eine gut geplante und sauber gepflegte Firewall reduziert den Alltag an Sicherheitsvorfällen deutlich.

Identitäts- und Zugriffsmanagement – wer darf was?

Viele Cyberangriffe setzen nicht bei der Technik an, sondern bei den Identitäten dahinter. Gestohlene oder erratene Passwörter sind ein häufiges Einfallstor. Deshalb spielt Identitäts- und Zugriffsmanagement eine zentrale Rolle.

Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) ist hier ein Pflichtprogramm für alle kritischen Dienste. Das Prinzip ist einfach: Neben Benutzername und Passwort wird ein zweiter Faktor abgefragt, etwa ein Einmalcode auf dem Smartphone oder ein physischer Sicherheitsschlüssel. Selbst wenn Angreifer an das Passwort gelangen, kommen sie ohne den zweiten Faktor nicht weiter. Besonders wichtig ist MFA bei E-Mail-Konten, Remote-Zugängen, Cloud-Logins und Administrationszugängen.

Rollen- und Rechtekonzepte sorgen für klare Zugriffsgrenzen. Das Prinzip lautet: so viele Rechte wie nötig, so wenige wie möglich. Wer im Vertrieb arbeitet, benötigt andere Zugriffe als jemand in der Buchhaltung oder in der Geschäftsführung. Durch sauber definierte Rollen wird verhindert, dass ein kompromittiertes Konto gleich das gesamte Unternehmen aufs Spiel setzt.

Passwortpraxis bleibt trotz MFA ein Thema. Wiederverwendete oder triviale Passwörter sind ein Sicherheitsrisiko. Ein Passwortmanager hilft, starke und einzigartige Passwörter zu erzeugen und sicher zu verwalten. Statt starrer Wechselzyklen ist es sinnvoller, auf Einmaligkeit, Länge und schnelle Reaktion bei Verdacht auf Kompromittierung zu setzen.

Zum Identitätsmanagement gehören auch saubere Prozesse beim Ein- und Austritt von Mitarbeitenden. Neue Kollegen erhalten strukturierte Zugriffsrechte, ausscheidende werden zeitnah deaktiviert. Gemeinsame Konten sollten – wenn sie sich nicht vermeiden lassen – besonders gut abgesichert und dokumentiert sein.

Cloud-Sicherheit – Verantwortung richtig verteilen

Cloud-Dienste sind aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Ob E-Mail, Kollaboration, Datenspeicher, ERP oder Fachanwendungen: Viele KMU setzen auf SaaS- oder IaaS-Lösungen. Das entlastet die eigene IT, verschiebt aber nicht die gesamte Verantwortung.

Die Anbieter sorgen in der Regel für physische Sicherheit, Redundanz, Grundhärtung der Plattform und Basis-Schutzmaßnahmen. Du bleibst aber verantwortlich für Zugriffe, Konfigurationen und den Umgang mit Daten. Viele Sicherheitsvorfälle in der Cloud gehen auf falsche Einstellungen zurück, nicht auf gehackte Rechenzentren.

Wer Cloud-Dienste nutzt, sollte daher regelmäßig überprüfen, welche Daten für wen sichtbar sind, welche Freigabelinks existieren und ob sensible Informationen ausreichend geschützt sind. Sicherheitsfunktionen wie MFA, Anomalie-Erkennung oder Alerting sollten konsequent aktiviert und genutzt werden.

Hybride Infrastrukturen – also Mischformen aus lokalen Systemen und Cloud – erfordern besondere Aufmerksamkeit. Hier geht es um konsistente Richtlinien, verschlüsselte Verbindungen zwischen den Welten und eine zentrale Verwaltung von Benutzeridentitäten. Ziel ist, dass es für die Nutzer nahtlos funktioniert und für die IT steuerbar und sicher bleibt.

Cloud-Backups sind ein weiterer Baustein. Viele gehen davon aus, dass Cloud-Anbieter automatisch alle Backup-Anforderungen abdecken. Das ist nicht immer der Fall. Löschungen, Ransomware in synchronisierten Ordnern oder Fehlkonfigurationen können auch in der Cloud zu Datenverlust führen. Eine durchdachte Backup-Strategie, die Cloud-Daten einschließt, ist daher unverzichtbar.

E-Mail- und Phishing-Schutz – der Klassiker unter den Einfallstoren

E-Mails sind nach wie vor eines der beliebtesten Einfallstore für Cyberangriffe. Phishing-Mails, schädliche Anhänge, manipulierte Links: Der Posteingang ist regelmäßig der Startpunkt für Sicherheitsvorfälle.

Technisch lässt sich hier viel abfangen. Professionelle E-Mail-Security-Lösungen filtern Spam, erkennen bekannte Betrugsmuster, prüfen Anhänge in isolierten Umgebungen und analysieren Links, bevor sie den Nutzenden angezeigt werden. Mechanismen wie SPF, DKIM und DMARC erschweren es Angreifern, E-Mails im Namen deines Unternehmens zu fälschen.

Trotzdem bleibt immer ein Rest an verdächtigen Nachrichten übrig, die bei Menschen landen. Deshalb geht E-Mail-Sicherheit nicht ohne Schulung und klare Regeln. Mitarbeitende müssen typische Hinweise auf Phishing kennen, etwa ungewöhnliche Absender, sprachliche Auffälligkeiten, unerwartete Dringlichkeit oder abweichende Links hinter scheinbar bekannten Bezeichnungen.

Eine Kultur, in der verdächtige Mails lieber einmal zu viel gemeldet als ignoriert werden, macht hier den Unterschied. Simulierte Phishing-Kampagnen können helfen, das Bewusstsein zu schärfen und praxisnah zu trainieren – ohne bloßzustellen, sondern mit dem Ziel, gemeinsam besser zu werden.

Backup und Recovery – deine Versicherung im Ernstfall

Prävention ist wichtig, aber nie perfekt. Selbst in gut geschützten Umgebungen kann es zu Ausfällen, Fehlern oder erfolgreichen Angriffen kommen. Dann entscheidet sich, ob du in Tagen wieder arbeitsfähig bist – oder über Wochen im Krisenmodus festhängst.

Regelmäßige, strukturierte Backups aller geschäftskritischen Daten und Systeme sind die Basis. Wichtige Daten sollten in mehreren Kopien, auf unterschiedlichen Medien und an getrennten Standorten vorliegen. Offsite- oder Cloud-Backups schützen davor, dass ein physisches Ereignis wie Brand, Einbruch oder Wasser alle Kopien gleichzeitig zerstört.

Ebenso wichtig wie das Backup selbst ist die Wiederherstellung. Ein Backup, das sich im Ernstfall nicht zurückspielen lässt, ist wertlos. Regelmäßige Restore-Tests zeigen, ob Verfahren funktionieren, wie lange sie dauern und wo noch Optimierungsbedarf besteht. In vielen Unternehmen ist das eine der wichtigsten Erkenntnisse aus ersten Sicherheits- oder Notfall-Workshops.

Ransomware-Resilienz hängt stark von der Qualität der Backup-Strategie ab. Backups sollten so gestaltet sein, dass Angreifer sie nicht einfach mitverschlüsseln oder löschen können. Segmentierung, getrennte Berechtigungen oder unveränderliche (=immutable) Backup-Speicher sind hier wirksame Mittel.

Ein Notfallplan – wer was wann tut – ergänzt die technische Seite. Zuständigkeiten, Kommunikationswege, externe Ansprechpartner und Entscheidungsregeln sollten im Vorfeld definiert sein. In der Krise hast du keine Zeit, das erst zu klären.

Security Awareness – Mitarbeitende als Sicherheitsfaktor

Menschen werden oft als „schwächste Stelle“ in der IT-Sicherheit bezeichnet. In der Praxis sind sie aber vor allem eines: ein entscheidender Faktor. Gut informierte und sensibilisierte Mitarbeitende erkennen viele Angriffe frühzeitig und helfen, Schäden zu begrenzen.

„Die beste Technik hilft nichts, wenn der Mensch nicht geschult wird. 95% aller Cybersicherheitsvorfälle sind heutzutage auf menschliches Versagen zurückzuführen. Stichwort: Security Awareness stärken!“

Christian Markus, Geschäftsführer pirenjo.IT

Security Awareness bedeutet, dass grundlegende Sicherheitskonzepte verstanden und im Alltag berücksichtigt werden. Dazu gehört der Umgang mit E-Mails, Passwörtern, Datenträgern, Cloud-Freigaben, mobilen Geräten und Remote-Arbeitsplätzen. Es geht nicht darum, aus jeder Person einen IT-Profi zu machen, sondern um klare Leitplanken und wieder erkennbare Muster.

Schulungen sollten praxisnah, verständlich und regelmäßig stattfinden. Ein einmaliger Workshop reicht nicht aus, um Verhalten dauerhaft zu verändern. Kurze Online-Formate, wiederkehrende Impulse, echte Beispiele aus dem eigenen Umfeld und dialogorientierte Formate funktionieren besser als trockene Vorträge.

Eine offene Kultur ist hier entscheidend. Wer einen Fehler gemacht hat, sollte ihn melden können, ohne mit Sanktionen rechnen zu müssen. Je früher ein Fehlversuch oder ein Verdacht auf einen Angriff bekannt wird, desto gezielter kann reagiert werden. Wenn alle im Unternehmen verstehen, dass IT-Sicherheit Teamarbeit ist, steigt das Schutzniveau automatisch.

Cybersecurity in Prozessen – Zuständigkeiten und Richtlinien

Damit Cybersecurity nicht als lose Sammlung einzelner Maßnahmen endet, braucht es klare Prozesse und Zuständigkeiten. Die Verantwortung ist nicht allein bei der IT angesiedelt. Geschäftsführung, Fachbereiche und externe Partner müssen zusammenarbeiten.

Zunächst hilft es, interne Rollen zu benennen. Wer trägt die Gesamtverantwortung für IT-Sicherheit und entscheidet im Ernstfall über Maßnahmen, die den Betrieb beeinflussen? Wer ist Ansprechpartner für Sicherheitsvorfälle im Tagesgeschäft? In KMU kann das ein externer IT-Partner in Kombination mit einer verantwortlichen Person im Unternehmen sein.

Richtlinien machen Erwartungen transparent. Sie beschreiben etwa, wie Passwörter gehandhabt werden, wie mit privaten Geräten umgegangen wird, wie Updates organisiert sind oder wie sensible Daten gespeichert und übertragen werden. Diese Richtlinien sollten verständlich formuliert und einfach zugänglich sein – sonst werden sie im Alltag ignoriert.

Cybersecurity sollte außerdem bei neuen Projekten, Softwareeinführungen und Prozessveränderungen von Anfang an mitgedacht werden. Wer erst danach versucht, „noch schnell“ Sicherheitsmaßnahmen aufzusetzen, kämpft unnötig gegen Widerstände und technische Grenzen an. Ein kurzer Sicherheits-Check in Projektvorlagen oder Entscheidungsprozessen kann hier viel bewirken.

Rechtliche und regulatorische Anforderungen – was du im Blick haben solltest

Neben wirtschaftlichen Risiken spielen rechtliche Vorgaben eine zentrale Rolle. In Deutschland und der EU gibt es klare Anforderungen an den Schutz von Daten und IT-Systemen.

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verpflichtet Unternehmen dazu, personenbezogene Daten angemessen zu schützen. Dazu gehören technische Maßnahmen wie Verschlüsselung, Zugriffskontrollen und Backups ebenso wie organisatorische Vorgaben. Kommt es zu einer Datenschutzverletzung, kann eine Meldepflicht gegenüber der Aufsichtsbehörde bestehen. Bußgelder und Reputationsschäden sind mögliche Folgen, wenn deutlich wird, dass grundlegende IT-Sicherheitsmaßnahmen vernachlässigt wurden.

Die NIS2-Richtlinie der EU weitet den Kreis der Unternehmen aus, die strengere Anforderungen an Cybersecurity erfüllen müssen. Betroffen sind viele Organisationen in Bereichen wie Verkehr, Gesundheit, Energie, digitale Dienste und weitere kritische beziehungsweise wichtige Sektoren. Auch mittelständische Unternehmen können darunterfallen, je nach Branche und Größe. Gefordert werden etwa systematisches Risikomanagement, Vorfallmeldungen, Notfallplanung und nachweisbare Sicherheitsmaßnahmen.

Unabhängig davon, ob dein Unternehmen direkt unter spezielle Gesetze fällt, lohnt sich eine Basis-Dokumentation. Risikoanalysen, umgesetzte Maßnahmen, durchgeführte Schulungen, Richtlinien und Protokolle von Sicherheitsupdates liefern im Ernstfall den Nachweis, dass du deine Sorgfaltspflichten ernst genommen hast. Das stärkt nicht nur die Position gegenüber Behörden, sondern auch gegenüber Kunden, Partnern und Versicherungen.

Cybersecurity-Strategie für KMU – pragmatisch statt perfektionistisch

Angesichts der vielen Themen rund um IT-Sicherheit entsteht schnell der Eindruck, man müsse alles gleichzeitig lösen. Das ist weder realistisch noch nötig. Eine gute Cybersecurity-Strategie für KMU ist pragmatisch, priorisiert und auf das Geschäftsmodell abgestimmt.

Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme. Welche Systeme sind im Einsatz, wo liegen die wichtigsten Daten, wie wird aktuell gesichert, wie sind Zugriffsrechte geregelt, welche externen Dienste werden genutzt? Bereits eine einfache Übersicht auf dieser Basis zeigt die ersten Lücken. Vielleicht gibt es keinen konsistenten Backup-Plan, veraltete Server sind noch produktiv im Einsatz oder MFA fehlt bei zentralen Logins.

Darauf aufbauend werden Prioritäten gesetzt. Maßnahmen mit großem Effekt und überschaubarem Aufwand kommen zuerst. MFA für kritische Konten, regelmäßige Updates, ein strukturierter Backup-Plan und eine grundlegende E-Mail-Security lassen sich meist relativ schnell etablieren. Gleichzeitig sind sie entscheidend, um die häufigsten Einfallstore zu schließen.

Externe Unterstützung kann dabei helfen, blinde Flecken zu finden und Lösungen sauber umzusetzen. Gerade im Mittelstand fehlt intern oft die Zeit, sich tief in Sicherheitsarchitekturen, Cloud-Konfigurationen oder rechtliche Details einzuarbeiten. Ein Partner, der Technik, Prozesse und Branche versteht und klar kommuniziert, beschleunigt den Weg zu einem tragfähigen Sicherheitsniveau erheblich.

Wichtig ist, Cybersecurity als kontinuierlichen Prozess zu betrachten. Ziele können an konkrete Zeiträume geknüpft werden: bis zu einem bestimmten Termin alle administrativen Konten mit MFA absichern, im nächsten Schritt regelmäßige Awareness-Trainings etablieren, anschließend Notfallübungen einplanen. So wird aus einem abstrakten Großprojekt eine Reihe konkreter Schritte.

Am Ende geht es darum, die wirtschaftliche Seite nicht aus dem Blick zu verlieren. Jeder Euro, den du heute in sinnvolle Sicherheitsmaßnahmen investierst, reduziert das Risiko teurer Ausfälle und Krisen. IT-Sicherheit ist damit weniger ein Kostenblock, sondern ein Baustein für Stabilität, Wachstum und Vertrauen.

Jetzt handeln: Cybersecurity aktiv angehen

Cybersecurity ist kein Thema, das man „für später“ auf die Liste setzt. Angriffe kennen keine Öffnungszeiten, und Automatisierung macht vor Unternehmensgrößen keinen Halt. Gleichzeitig musst du nicht alles perfekt haben, bevor du den ersten Schritt gehst.

Überlege dir, was du kurzfristig anstoßen kannst: Vielleicht ein Gespräch mit deinem IT-Partner, um den Status von Backups, Firewall und MFA zu klären. Oder ein internes Meeting, um das Team für Phishing zu sensibilisieren. Eventuell eine erste, einfache Risikoanalyse, in der du deine wichtigsten Geschäftsprozesse und die dazugehörigen IT-Systeme durchgehst.

Wenn du dir im Raum Stuttgart und darüber hinaus einen Partner wünschst, der IT-Sicherheit verständlich erklärt, auf Augenhöhe mit dir spricht und konkrete, praxistaugliche Lösungen entwickelt, unterstützen wir dich bei pirenjo.IT gerne. Wir schauen gemeinsam, wo du heute stehst, welche Schritte kurzfristig sinnvoll sind und wie wir deine IT so aufstellen, dass sie dein Wachstum stützt, statt bremst.

Wichtig ist vor allem eines: anfangen. Jeder geschlossene Zugang, jede aktivierte MFA, jedes getestete Backup und jede geschulte Person macht dein Unternehmen ein Stück robuster. Cyberangriffe wirst du damit nicht aus der Welt schaffen – aber du sorgst dafür, dass sie deinen Betrieb nicht aus der Bahn werfen.

Wichtige Fragen

 Was ist Cybersecurity in einfachen Worten?

Cybersecurity bezeichnet alle technischen und organisatorischen Maßnahmen, mit denen du IT-Systeme, Netzwerke, E-Mails und Daten vor Cyberangriffen, Missbrauch und Diebstahl schützt.

Warum ist Cybersecurity für kleine und mittlere Unternehmen so wichtig?

Für KMU kann ein erfolgreicher Cyberangriff schnell zu Betriebsstillstand, Datenverlust und hohen Kosten führen, daher ist eine solide IT-Sicherheit heute geschäftskritisch.

Wie kann mein Unternehmen sich konkret vor Cyberangriffen schützen?

Ein wirksamer Schutz entsteht durch eine Kombination aus Firewalls, Endpoint-Schutz, regelmäßigen Backups, sicherer Cloud-Konfiguration, Multi-Faktor-Authentifizierung und geschulten Mitarbeitern.

Worin liegt der Unterschied zwischen IT-Sicherheit und Cybersecurity?

IT-Sicherheit und Cybersecurity werden oft synonym verwendet, Cybersecurity betont jedoch stärker den Schutz vernetzter Systeme und digitaler Prozesse vor gezielten Angriffen aus dem Internet.

Wie unterstützt pirenjo.IT Unternehmen beim Thema Cybersecurity?

pirenjo.IT analysiert deine bestehende IT-Landschaft, identifiziert Risiken und entwickelt eine praxistaugliche Cybersecurity-Strategie mit passenden technischen Maßnahmen, Prozessen und Schulungen für dein Unternehmen.

IT-Sicherheitskonzept: So schützt du dein Unternehmen nachhaltig

Grafik zum IT-Sicherheitskonzept mit Person am Laptop

von pirenjo.IT

Ein IT-Sicherheitskonzept ist kein Bonus, sondern die Basis jeder stabilen digitalen Infrastruktur. In einer Zeit, in der Unternehmen immer stärker vernetzt sind und Cyberangriffe zur Tagesordnung gehören, entscheidet es über Betriebssicherheit, Vertrauen und Zukunftsfähigkeit.

Im Kern beschreibt ein IT-Sicherheitskonzept, wie du deine IT-Systeme, Daten und Prozesse vor Angriffen, Verlust oder Missbrauch schützt – mit klaren Sicherheitszielen, technischen und organisatorischen Maßnahmen sowie einem strukturierten Vorgehen.

Gerade für KMU im Großraum Stuttgart, die täglich mit sensiblen Kunden- und Projektdaten arbeiten, ist das kein optionales Thema mehr. Informationssicherheit ist Voraussetzung, damit Digitalisierung funktioniert – sicher, transparent und effizient.

Warum IT-Sicherheit 2025 Chefsache ist

Die Bedrohungslage bleibt angespannt. Cyberkriminelle agieren professioneller, automatisierter und zunehmend KI-gestützt. Ransomware-Angriffe, Phishing oder DDoS-Attacken sind nur die sichtbare Spitze des Eisbergs.

Neu ist, wie realistisch Täuschungen inzwischen wirken: Deepfake-Stimmen, gefälschte Videoanrufe oder CEO-Fraud-Szenarien machen Social Engineering gefährlicher als je zuvor. Gerade mittelständische Unternehmen gelten als bevorzugtes Ziel – oft, weil sie zwar digital arbeiten, aber nicht ausreichend geschützt sind.

Ein aktuelles IT-Sicherheitskonzept hilft, Risiken realistisch einzuschätzen, Prioritäten zu setzen und auf Angriffe vorbereitet zu sein. Denn wer die eigenen Schwachstellen kennt, kann sie gezielt schließen – bevor andere sie finden.

Die Grundlagen eines funktionierenden Sicherheitskonzepts

Jedes Konzept beginnt mit drei einfachen, aber entscheidenden Fragen:

  1. Was ist zu schützen? (Daten, IT-Systeme, Informationen)
  2. Wie wichtig sind diese Werte? (Schutzbedarf)
  3. Welche Risiken bestehen – und wie lassen sie sich minimieren?

Daraus entsteht eine strukturierte Vorgehensweise:

  • Bestandsanalyse: Welche Systeme und Datenflüsse gibt es im Unternehmen?
  • IT-Strukturanalyse: Wie hängen Systeme mit Prozessen zusammen?
  • Schutzbedarfsfeststellung: Welche Informationen sind besonders kritisch – z. B. Kundendaten oder Entwicklungs-Know-how?

Auf dieser Basis folgen Risikoanalyse, Maßnahmenplanung und Dokumentation. Das Ziel: Ein nachvollziehbarer, gelebter Leitfaden für IT-Sicherheit im Alltag – nicht nur ein PDF im Ordner.

Technische Maßnahmen: Der Werkzeugkasten moderner IT-Sicherheit

Ein wirksames Sicherheitskonzept setzt auf abgestimmte Schutzmechanismen. Firewalls und Antivirensoftware sind Pflicht, aber längst nicht genug. Heute geht es um mehrschichtige Sicherheitsarchitekturen, die Cloud, Homeoffice und mobile Geräte gleichermaßen einbeziehen.

Zu den zentralen technischen Bausteinen gehören:

  • Zero-Trust-Modelle: Kein System oder Nutzer wird automatisch vertraut.
  • Verschlüsselung: Schutz für Daten in Bewegung und in Ruhe (E-Mail, VPN, Cloud).
  • Multi-Faktor-Authentifizierung: Absicherung sensibler Logins durch zusätzliche Verifizierung.
  • Patch-Management: Regelmäßige Updates schließen bekannte Schwachstellen.
  • Backup– und Wiederherstellungsstrategien: Minimieren Ausfallzeiten im Ernstfall.

Diese Maßnahmen wirken erst im Zusammenspiel. Entscheidend ist, dass sie an dein Unternehmen angepasst sind – also zu deiner IT-Landschaft, deinen Prozessen und deinem Risiko-Level passen.

Organisatorische Sicherheit: Verantwortung statt Zufall

Technik allein reicht nicht. Ohne klare Rollen, Prozesse und Verantwortlichkeiten bleibt jedes Konzept lückenhaft.

Definiere, wer für IT-Sicherheit zuständig ist – intern oder extern. Lege Abläufe fest, wie Updates eingespielt, Berechtigungen vergeben oder Vorfälle gemeldet werden. Und sorge dafür, dass alle Beteiligten wissen, wer im Notfall welche Entscheidungen trifft.

Ein gelebtes Sicherheitskonzept umfasst:

  • klare Zuständigkeiten und Kommunikationswege
  • Richtlinien für Passwortmanagement, Onboarding, Offboarding
  • standardisierte Prozesse für Monitoring und Incident Response
  • dokumentierte Verträge und Anforderungen bei externen Dienstleistern

Orientierung für mittelständische Unternehmen bieten etablierte Standards wie BSI IT-Grundschutz oder ISO 27001. Beide liefern praxisnahe Strukturen, die sich auch für wachsende KMU adaptieren lassen. Für kleinere Unternehmen kann ein praxisnaher Einstieg in das Thema z.B. auch über die weniger umfangreiche DIN SPEC 27076 stattfinden.

Mitarbeiter als wichtigste Sicherheitslinie

Der Mensch ist oft das Einfallstor – aber auch die stärkste Verteidigung. Schulung und Sensibilisierung sind daher unverzichtbar.

Phishing, Social Engineering oder unsichere Passwörter lassen sich mit regelmäßigen Trainings deutlich reduzieren. Wichtig ist eine offene Kultur: Fehler dürfen gemeldet werden, ohne Schuldzuweisungen. Nur so entsteht ein realistisches Sicherheitsbewusstsein im Team.

Regelmäßige Awareness-Programme, interne Sicherheitstests und einfache Leitfäden helfen, Sicherheit im Alltag selbstverständlich zu machen.

Datenschutz und Informationssicherheit: Zwei Seiten einer Medaille

Datenschutz schützt personenbezogene Daten, IT-Sicherheit schützt alle Informationen – vom Quellcode bis zu Konstruktionsdaten. Trotzdem hängen beide eng zusammen.

Ein robustes Sicherheitskonzept bildet die Grundlage, um DSGVO-Anforderungen zu erfüllen: durch Zugriffsbeschränkungen, Verschlüsselung, sichere Datenübertragung und klar dokumentierte Maßnahmen.

Datenschutz ohne IT-Sicherheit ist kaum möglich – umgekehrt schafft gute IT-Sicherheit automatisch ein solides Datenschutzniveau.

Notfallmanagement: Wenn’s wirklich passiert

Kein System ist unangreifbar. Deshalb braucht jedes Unternehmen einen klaren Notfallplan – inklusive Ansprechpartnern, Kommunikationswegen und Wiederanlaufstrategien.

Ein funktionierendes Notfallmanagement beantwortet drei Fragen:

  • Wie erkenne ich den Ernstfall?
  • Wie reagiere ich sofort?
  • Wie bringe ich Systeme sicher wieder zum Laufen?

Ergänzend sollten regelmäßig Tests stattfinden, um Abläufe zu prüfen und Verantwortliche zu trainieren. Denn im Notfall zählt jede Minute.

Zertifizierungen, NIS2 & rechtliche Anforderungen

Mit der EU-NIS2-Richtlinie gelten seit 2024 neue Mindeststandards für Informationssicherheit – auch für viele mittelständische Unternehmen. Sie verlangt unter anderem Risikoanalysen, Business-Continuity-Management und mehrstufige Authentifizierung.

Zertifizierungen wie ISO 27001 oder der BSI IT-Grundschutz bieten zudem messbare Qualität und verschaffen im Wettbewerb Vorteile – gerade in technologieaffinen Regionen wie Stuttgart.

Vom Papier in die Praxis: IT-Sicherheit als Routine

Ein Sicherheitskonzept ist kein Einmal-Projekt. Es lebt davon, dass es überprüft, angepasst und weiterentwickelt wird. Der bewährte PDCA-Zyklus (Plan–Do–Check–Act) hilft dabei, kontinuierlich besser zu werden.

Wichtig: Plane ausreichend Ressourcen ein – für Schulungen, Audits und technische Upgrades. Selbst kleine, regelmäßig umgesetzte Maßnahmen bringen oft den größten Fortschritt.

Richtig umgesetzt wird IT-Sicherheit vom Pflichtprogramm zum Wettbewerbsvorteil.

IT-Sicherheit beginnt im Kopf – und endet nie

IT-Sicherheit ist kein Zustand, sondern eine Haltung. Wer Risiken versteht, Verantwortung übernimmt und Wissen teilt, schafft langfristig stabile Strukturen.

Ein durchdachtes IT-Sicherheitskonzept schützt nicht nur Daten, sondern sichert den Erfolg deines Unternehmens. Und wenn du dabei einen Partner suchst, der IT ernst nimmt – aber trotzdem menschlich bleibt – bist du bei uns richtig.

Lust auf eine klare Sicherheitsstrategie?

Wir bei pirenjo.IT entwickeln IT-Sicherheitskonzepte, die zu deinem Unternehmen passen – pragmatisch, verständlich und zukunftssicher.
Lass uns sprechen, wie du deine IT-Struktur stabilisierst und Sicherheit zu einem echten Erfolgsfaktor machst.

Häufige Fragen:

Was bietet pirenjo.IT rund um IT-Sicherheitskonzepte?

pirenjo.IT entwickelt maßgeschneiderte IT-Sicherheitskonzepte, die technische, organisatorische und menschliche Faktoren zu einer ganzheitlichen Sicherheitsstrategie verbinden.

Warum ist ein IT-Sicherheitskonzept für Unternehmen unverzichtbar?

Ein durchdachtes IT-Sicherheitskonzept schützt Systeme und Daten vor Cyberangriffen und schafft die Grundlage für eine stabile, vertrauenswürdige digitale Infrastruktur.

Wie profitieren Unternehmen in der Region Stuttgart von pirenjo.IT?

pirenjo.IT unterstützt Unternehmen in der Region Stuttgart dabei, ihre IT-Strukturen sicher, DSGVO-konform und zukunftsfähig zu gestalten – praxisnah und auf lokale Anforderungen abgestimmt.

Welche Rolle spielt IT-Sicherheit für den Mittelstand in Stuttgart?

Gerade mittelständische Unternehmen in der Region Stuttgart sichern mit einem klaren Sicherheitskonzept ihre Wettbewerbsfähigkeit und schützen sensible Kunden- und Projektdaten.

Wie sorgt pirenjo.IT für nachhaltige IT-Sicherheit?

Durch kontinuierliche Risikoanalysen, Awareness-Schulungen und technische Upgrades macht pirenjo.IT IT-Sicherheit zu einem festen Bestandteil des Unternehmensalltags.

Die 9 besten Passwort-Manager für das Jahr 2021

Klebezettel mit Passwörtern an Bildschirm als Symbolbild für beste Passwort-Manager.

Sind Sie auf der Suche nach dem für Sie besten Passwort-Manager im Jahr 2021? 

Manchmal könnte man meinen, man verliert seinen Verstand.

Sie sitzen  minutenlang vor Ihrem Anmeldebildschirm und zermartern sich das Hirn auf der Suche nach einem Passwort, das Sie schon eine Million Mal eingegeben haben. Schlimmer noch: Es fällt Ihnen beim besten Willen nicht mehr ein. Sie müssen Ihr Passwort zurücksetzen und versuchen, sich an die Antwort auf Ihre Sicherheitsfrage zu erinnern.

Mit diesem Problem sind Sie nicht allein, denn beinahe 80 % der Menschen haben eines ihrer Passwörter in den letzten 3 Monaten zurückgesetzt. Um diesem mühsamen Prozess entgegenzuwirken, nutzen viele Menschen Passwort-Manager, um ihre sensiblen Informationen zu speichern und aufzubewahren.

In diesem Beitrag erfahren Sie alles, was Sie über Passwort-Manager wissen müssen und welche Sie in Betracht ziehen sollten.

Wie funktioniert ein Passwort-Manager?

Ein Passwort-Manager ist eine sichere webbasierte oder herunterladbare Software auf Ihrem Gerät, die es Ihnen ermöglicht, Passwörter zu speichern und so die Anmeldung bei Ihren genutzten Konten zu erleichtern. Einige Passwort-Manager speichern auch andere sensible Informationen wie Kreditkarteninformationen, Adressen, sichere Notizen und mehr.

Viele Menschen nutzen Passwort-Manager, um sich nicht mehr alle individuellen Passwörter merken zu müssen.

Stellen Sie sich vor, Sie müssen nie wieder alle Schritte zum Zurücksetzen Ihres Passworts durchlaufen. Stattdessen können Sie sich mit nur wenigen Klicks bei Ihren Konten anmelden.

Wenn Sie auf eine Website gehen, um sich anzumelden, werden Ihre Passwörter automatisch ausgefüllt, solange Sie in Ihrem Passwort-Manager angemeldet sind.

Darüber hinaus können Sie Add-ons für Ihren Browser nutzen, um diesen Prozess weiter zu vereinfachen.

Passwort-Manager helfen Millionen von Nutzern auf der ganzen Welt, dies zu erreichen und die Schwierigkeiten bei der Anmeldung zu beseitigen. Alles was Sie tun müssen, ist sich ein Master-Passwort zu merken, das Sie für Ihren Passwort-Manager verwenden.

Passwort-Manager helfen Anwendern auch, einen sichereren Online-Fußabdruck zu haben. Es können Passwörter generiert werden und es werden Warnungen an Benutzer gesendet, die möglicherweise kompromittierte Konten haben.Außerdem können Benutzer einzigartige Passwörter erstellen, da sie sich diese nicht merken müssen.Eine Studie ergab beispielsweise, dass weit über 40 Millionen Microsoft-Benutzer dasselbe Passwort für mehrere Konten verwenden. Experten empfehlen unterschiedliche Passwörter zu nutzen, für den Fall, dass ein Konto kompromittiert wird.Mit einem Passwort-Manager können Sie viele dieser Punkte einfach realisieren.

Wie sicher sind Passwort-Manager?

Wie Sie sich vorstellen können, fragen sich viele Verbraucher, wie sicher Passwort-Manager sind.Die kurze Antwort: sehr sicher.Zumeist verwenden Passwort-Manager den Advanced Encryption Standard (AES) mit zufällig generierten 256-Bit Schlüsseln. Dies ist eine der höchstentwickelten Formen von Sicherheitsprotokollen, die Passwort-Manager zur Verschlüsselung und zum Schutz sicherer Informationen verwenden können. Die zufällig generierten Passwörter verschlüsseln die in der Software gespeicherten Informationen.Außerdem verschlüsseln die meisten Passwort-Manager lokal, was bedeutet, dass sie Ihre Informationen niemals speichern oder überprüfen. Bevor Ihre Passwörter im Passwort-Manager gespeichert werden, werden sie verschlüsselt, so dass das Unternehmen die sensiblen Informationen nicht einmal wirklich kennt.Vor allem aber ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass Passwort-Manager eine bessere Option sind als andere Methoden zur Speicherung von Passwörtern wie ein Notizbuch, Google Sheets oder Word-Dokument. Sie sind sicherer und helfen sogar bei Sicherheitsmaßnahmen für Verbraucher. Sie helfen Ihnen, komplexere Passwörter mit Passwort-Generatoren zu erstellen, was letztendlich Ihre Anmeldeverfahren sicherer macht.Ob Sie es wollen oder nicht, andere könnten versuchen, auf Ihre Konten zuzugreifen. Tatsächlich haben mehr als 27 % der Menschen schon einmal versucht, das Passwort einer anderen Person zu erraten – und 17 % haben es geschafft!Sobald sich jemand Zugang zu einem Ihrer Konten verschafft hat, kann er auf alle Konten zugreifen, wenn Sie das gleiche Passwort verwenden. Deshalb ist es so wichtig, dass Sie eine Mischung aus komplexen Passwörtern verwenden, um die Sicherheit Ihrer Online-Konten und der Cloud zu erhöhen. Wenn Sie keine unterschiedlichen Passwörter nutzen, riskieren Sie einen verheerenden Hack, der alle Ihre Konten betreffen kann.Passwort-Manager zwingen Sie dazu, Ihre digitale Sicherheit zu erhöhen und gleichzeitig Ihre sensiblen Daten sicher zu speichern und vor Angreifern zu schützen.

Verwendung von Passwort-Managern

Passwort-Manager sind nach einer schnellen Installation ganz einfach zu bedienen.Hier ist alles was Sie tun müssen:

  1. Melden Sie sich bei dem Passwort-Manager Ihrer Wahl an.
  2. Laden Sie die Desktop-Version und das Browser-Add-on herunter.
  3. Wählen Sie ein Master-Passwort und melden Sie sich an.
  4. Verknüpfen Sie Ihre Konten.

Von dort aus können Sie sich mit wenigen Klicks anmelden, wenn Sie eine Website besuchen, für die Sie ein Konto haben.

Egal, ob Sie die Passwort-App oder den Online-Browser verwenden, beide machen das Hinzufügen, Bearbeiten und Speichern von Passwörtern super einfach.Melden Sie sich einfach an, und schon können Sie loslegen!

Wenn alle Ihre Passwörter endlich gespeichert sind, können Sie sich mit nur wenigen Klicks in Ihre Konten einloggen.

9 Passwort-Manager zur Auswahl (kostenlose und kostenpflichtige Tools)

Vielleicht sind Sie neu auf dem Gebiet der Passwort-Manager und möchten einfach wissen, was die All-in-One-Lösung für Ihre Passwort-Anforderungen ist.Im Folgenden haben wir unsere Top-Kandidaten für die besten Passwort-Manager auf dem Markt hervorgehoben. Dabei haben wir Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit, Preis und Funktionalität berücksichtigt.Wenn Sie die Sicherheit der führenden Passwort-Manager wollen, aber nicht den Preis dafür zahlen möchten, sollten Sie diese kostenlosen Optionen in Betracht ziehen.Während die meisten eine Art Gratis-Modell anbieten, bieten diese Anbieter den größten Funktionsumfang zum Nulltarif (ausgenommen 1Password).

  1. Bitwarden
  2. NordPass
  3. KeePass
  4. RoboForm
  5. Sticky Password
  6. LastPass
  7. Dashlane
  8. 1Password
  9. Keeper

1. Bitwarden

Webseite von Bitwarden, einem der besten Passwort-Manager.

– Bitwarden

Bei Bitwarden handelt es sich um eine Lösung zur Verwaltung von Passwörtern, die alle Ihre Informationen verschlüsselt bevor sie Ihre Geräte verlassen. Durch die Nutzung von Open-Source-Software kann die Infrastruktur von Entwicklern aus der ganzen Welt verbessert werden.Als kostenloses Angebot bietet Bitwarden die Grundlagen, die Sie benötigen, um sicherzustellen, dass Ihre Passwörter sicher und geschützt gespeichert sind. Für nur ein paar Euro pro Jahr können Sie sich für Berichte entscheiden, die Sie warnen, wenn bestimmte Passwörter nicht komplex genug sind und zusätzliche Sicherheitsdaten über Ihre Konten enthalten.Preisgestaltung: Bitwarden ist kostenlos, es sei denn, Sie möchten ein Upgrade für 10 US$ für ausgewählte Premium-Funktionen wie Zwei-Faktor-Authentifizierung, Sicherheitsberichte und mehr.

2. NordPass

NordPass, einer der besten Passwortmanager.

– NordPass

Von den Machern von NordVPN, einer bekannten VPN-Lösung, gibt es nun diesen relativ neuen Passwort-Manager. Er ermöglicht es Benutzern auf ihre Passwörter zuzugreifen, auch wenn sie offline sind – unabhängig vom Gerät. Es ist eine einfache Passwortmanager-App ohne all den Schnickschnack, den seine Konkurrenten haben.Wenn Sie einfach nach einer Möglichkeit suchen, Ihre Passwörter zu speichern und nicht viel mehr brauchen, könnte NordPass die richtige Wahl für Sie sein. Es bietet einzigartige Funktionen wie biometrischen Schutz durch Fingerabdruck-Scannen oder die FaceID-Funktion.Preisgestaltung: Die kostenlose Version sollte für die meisten Anwendungsfälle mehr als geeignet sein, aber Sie können ab 1,99€ pro Monat ein Upgrade durchführen, um den Zustand der Passwörter zu bewerten, über mehrere Geräte zu synchronisieren und vieles mehr.

3. KeePass

KeePass bringt Sie zurück zu den Grundlagen. Sie werden hier keine ausgefallene Benutzeroberfläche finden, aber die Open-Source-Software lässt Sie „alle Ihre Passwörter in einer Datenbank speichern“, auf die Sie mit Ihrem Schlüssel zugreifen können.

Webseite von Keepass, einem der besten Passwort-Manager.

– KeePass

Die Plattform wirbt damit, dass sie von der NASA als vertrauenswürdig eingestuft wird, und es erscheinen regelmäßig neue Versionen. Dieses Programm ist perfekt für Benutzer, die nur ihre Passwörter sicher gespeichert haben möchten und sonst nichts.Mit KeePass können Sie einige der anderen Funktionen umgehen, die eine Ablenkung sein könnten, und erhalten nur Ihre Passwörter sicher gespeichert, so dass Sie sich darum nicht kümmern müssen.Preisgestaltung: KeePass ist eine kostenlose Open-Source Software.

4. RoboForm

RoboForm, einer der besten Passwort-Manager.

– RoboForm

Eine unkomplizierte Lösung für die Speicherung Ihrer Passwörter bietet RoboForm. Der Passwort-Manager bietet eine Vielzahl von Funktionen, darunter einen Master-Passwort-Generator, automatische Ausfüllungen von Passwort-Formularen, Multi-Plattform-Unterstützung und vieles mehr.Hier wird Ihnen sogar das sichere Versenden von Logins ermöglicht, was bei Passwort-Manager-Lösungen von Mitbewerbern in der Regel eine kostenpflichtige Funktion ist. Die App lässt sich mit allen Browsern integrieren und Sie können Ihre Passwörter importieren oder exportieren, um sofort loszulegen.Preisgestaltung: Die Lizenzierung pro Benutzer kostet bei bis zu 10 Benutzern der Business-Version 33,95€ im Jahr. Diese Kosten pro Anwender reduzieren sich staffelweise bei einer höheren Benutzeranzahl.

5. Sticky Password

Webseite von Sticky Password, einem der besten Passwort-Manager.

– Sticky Password

Um Ihnen zu helfen sich sicher anzumelden und Ihre Passwörter nicht mehr zu vergessen ist Sticky Password bestens geeignet. Dieser Passwort-Manager verfügt über einen verschlüsselten Tresor, in dem Sie Ihre Anmeldedaten sicher speichern können. Mit einer einzigen Anmeldung können Sie mit wenigen Klicks in Sekundenschnelle auf alle Ihre Passwörter zugreifen.Dank einer einfachen Oberfläche, gepaart mit den notwendigen Funktionen, bietet Sticky Password die Freigabe für mehrere Geräte, sodass Sie auf Ihre Passwörter in Ihrem Online-Konto oder offline in der App zugreifen können. Die Plattform verfügt über No-Cloud-WiFi-Synchronisation und biometrische Authentifizierung, was sie sicher und zuverlässig macht.Sticky Password bietet auch ein intelligentes Sicherheits-Dashboard, das hervorhebt, welche Ihrer gespeicherten Logins schwache Passwörter haben und in kompliziertere Passwörter geändert werden sollten. Dies ist ein zusätzlicher Bonus für Benutzer, die erweiterte Sicherheitsmaßnahmen für ihren digitalen Fußabdruck wünschen.Preisgestaltung: Sticky Password ist kostenlos. Wenn Sie sich für die Premium-Passwortmanager-Option entscheiden, erhalten Sie eine unbegrenzte Passwortfreigabe, Synchronisation und ein Backup. Diese Option kostet 26,95 US$ pro Jahr oder einmalig 199,99 US$ auf Lebenszeit.

6. LastPass

Webseite von LastPass, einem der besten Passwort-Manager.

– LastPass

Dieser Passwort-Manager war einer der ersten auf dem Markt und gilt zusammen mit 1Password als Branchenführer.LastPass funktioniert indem der Benutzer sich mit einem sicheren Master-Passwort anmeldet und dann weitere Passwörter hinzufügen kann. Der „Tresor“ kann zum Speichern von Passwörtern, sicheren Notizen und sogar Adressen verwendet werden.Sie können Passwörter in vielen Umgebung speichern und darauf zuzugreifen, denn LastPass hat Erweiterungen für fast jeden Browser. Um sich einzuloggen kann der Nutzer als zusätzliches Sicherheitsfeature eine Multi-Faktor-Authentifizierung einrichten. Diese ist zusätzlich zu der AES-256-Bit-Verschlüsselung, die nur auf Ihrem Gerät stattfindet.Obwohl LastPass anfangs nicht der intuitivste Passwort-Manager ist, hat seine einzigartige Zusammenstellung von Tools ihn zu einem der meistgenutzten Passwort-Manager unter den Nutzern gemacht. Diese sind auch in der kostenlosen Variante enthalten. Doch eine große Änderung, die das Unternehmen im Jahr 2021 eingeführt hat, könnte sich negativ auf den zukünftigen Marktanteil von LastPass auswirken.Seit dem 16. März 2021 beschränkt LastPass den Zugriff auf seinen Dienst auf einen aktiven Gerätetyp. Das bedeutet, dass Sie, wenn Sie den kostenlosen Plan nutzen, sich für Computer oder mobile Geräte entscheiden müssen, um auf Ihre Passwörter, Tresore und Notizen zuzugreifen. Bei der ersten Anmeldung wird ein Gerätetyp festgelegt und Sie können nur diesen nutzen.

Preisgestaltung: Es wird eine kostenlose Version angeboten, mit der Sie Ihre eigenen Passwörter speichern, aber nicht freigeben können, und die auf einen aktiven Gerätetyp beschränkt ist. Premium-Versionen beginnen bei 2,90€ pro Monat. Sie schaltet Premium-Funktionen wie Freigabe, ein Sicherheits-Dashboard, Dark-Web-Überwachung und mehr frei. Des Weiteren gibt es auch Business-Lösungen ab 2,90€ pro Benutzer und Monat.

7. Dashlane

Webseite von Dashlane, einem der besten Passwort-Manager.

– Dashlane

Dieser Passwort-Manager will „Ihnen online ein sichereres und einfacheres Leben ermöglichen“. Die App geht über die reine Passwortverwaltung hinaus und untersucht Ihren gesamten digitalen Fußabdruck, um Wege zu finden, Ihre Online-Informationen geschützt und sicher zu halten.Ähnlich wie andere Passwortmanager-Apps speichert Dashlane Ihre Passwortinformationen, während Sie surfen, und verfügt über eine Funktion zum automatischen Ausfüllen von Passwörtern, mit der Sie Ihr Passwort eingeben können, wenn Sie sich zum ersten Mal bei einem Konto anmelden.Dashlane bietet auch einen Passwort-Generator an, ein Tool, das ein einzigartiges Passwort für jedes Konto erstellt und es in Ihrem Passwort-Manager speichert. Diese Passwörter sind eine zufällige Kombination aus Zeichen, Symbolen und Zahlen, was es für Hacker schwieriger macht, sie zu erraten.Was Dashlane wirklich auszeichnet, ist die Funktion zur Überwachung des Dark Web. Diese Premium-Funktion scannt das Internet und vergleicht die neuesten Sicherheitsverletzungen und Hacks mit Ihren Konten. Sie alarmiert Sie, wenn irgendetwas in Ihren Konten verdächtig aussieht oder wenn Sie Ihr Passwort ändern müssen.Preisgestaltung: Im Business-Bereich gibt es die Option TEAM für 5€/Monat und Benutzer, sowie den Plan BUSINESS für 8€/Monat und Benutzer.

8. 1Password

1Password, einer der besten Passwort-Manager.

– 1Password

Ein Passwort-Manager, der die Notwendigkeit von nur „einem Passwort“ hervorhebt, das Sie für den Rest Ihres Lebens benötigen. Die Plattform bietet webbasierte, mobile und Desktop-Apps, so dass Sie Ihre Passwörter auf jedem Gerät leicht abrufen können.Zu den Kernfunktionen von 1Password gehört ein automatischer Formularausfüller, mit dem Sie sich mit nur einem Klick, einem Blick oder einer Berührung bei Ihren Konten anmelden können. Darüber hinaus bietet es Watchtower, der das Web scannt und Sie warnt, wenn eines Ihrer Passwörter nicht komplex genug ist. Es überprüft Ihre Passwörter und sendet Ihnen eine Warnung, wenn Sie eine Zwei-Faktor-Authentifizierung für eine Website einrichten müssen.1Password generiert auch einen „geheimen Schlüssel“ für Benutzer. Dieser Schlüssel authentifiziert sich mit dem 1Password-Server, wird aber vom Benutzer lokal gespeichert, um eine zusätzliche Verschlüsselungsebene zu schaffen.Preisgestaltung: 1Password bietet keine kostenlose Option an. Die Preisoptionen beginnen bei 2,65€/Monat pro Person (jährliche Abrechnung).

9. Keeper

Website von Keeper, einem der besten Passwort-Manager.

– Keeper

Sie wollen Ihre Passwortdaten speichern und gleichzeitig vor passwortbezogenen Datenverletzungen und Bedrohungen geschützt sein? Kein Problem mit dieser App! Mit Keeper können Sie auch verschiedene Rollen hinzufügen, um verschiedene Berechtigungen und Privilegien für jedes Konto zu vergeben.Die Benutzerfreundlichkeit von Keeper hebt sich von der Konkurrenz ab. Das Layout ist leicht zu erfassen und der Blau-Weiß-Kontrast der App macht sie zu einem einfachen, ansprechenden visuellen Erlebnis.Preisgestaltung: Keeper bietet 5 verschiedene Pläne (Enterprise, Business, Privat, Familienabo, Schüler/Student) ab 3,47€/Monat pro Person.

Zusammenfassung

Passwort-Manager sind eine willkommene Technologie, die von den Benutzern zunehmend angenommen wird. Sie sind ein sicherer Weg, um sensible Daten und Anmeldeinformationen zu speichern.Mit ein paar Klicks zum Herunterladen und nur einem Master-Passwort, das man sich merken muss, sind Passwort-Manager eine bequeme und hilfreiche Software, die Teil Ihres Toolsets sein sollte.Wie bei anderen Arten von Apps hängt die Wahl hier von Ihren spezifischen Bedürfnissen, Ihrem Budget und Ihrem Anwendungsfall ab. Die in diesem Blog-Beitrag vorgestellten Lösungen sind alle valide und können die meisten Anwendungsfälle und persönlichen Vorlieben abdecken.

Sollten Sie weitere Fragen zum Thema IT-Sicherheit haben steht Ihnen unser Team von pirenjo.IT zur Verfügung!

Warum ein Backup Ihrer Office 365 Daten wichtig ist!

Rasterbild mit Wolkensymbol für Office 365 Backup.

Für die meisten Unternehmen ist Office 365 heute eine sehr attraktive Alternative zu lokalen Installationen von Microsoft Office und einem On-Premise Exchange Server. Es bietet großartige Software und umfasst alle Komponenten der klassischen On-Premises-Lösung, einschließlich Exchange Online, OneDrive for Business und SharePoint Online. Statt hoher Vorlaufkosten für die Software und die Hardware zur Unterstützung des Exchange Servers liegt alles bequem in der Cloud. Das hat auch den Vorteil, dass alle Benutzer die neueste Version von MS Office erhalten. Sie müssen nur eine monatliche Gebühr pro Benutzer für all diese Dienste zahlen. Wenn Ihre Daten in der Cloud sicher sind, brauchen Sie dann noch ein Backup ihrer Office 365 Daten?

Microsoft Exchange Online ist einer der am meisten genutzten dieser Cloud-basierten Dienste. Die Messaging-Anwendung umfasst E-Mails, Kalender, Kontakte und Aufgaben. Außerhalb des Kernsystemschutzes ist ein Schutz für gelöschte Elemente aktiviert, der die manuelle Wiederherstellung von gelöschten Elementen und Aufbewahrungsrichtlinien umfasst.

Bei einer Software-as-a-Service (SaaS)-Plattform wird alles bereitgestellt: Netzwerke, Server, Anwendungen und Endbenutzerzugänge. Diese Systeme werden verwaltet und überwacht, um ihre ständige Verfügbarkeit zu gewährleisten sowie redundante Dienste über das Netzwerk der Microsoft-Rechenzentren weltweit zu ermöglichen. Microsoft O365 sorgt dafür, dass Ihre Daten gesichert werden und jederzeit von mehreren Geräten aus leicht zugänglich sind. Microsoft tut zwar sein Bestes um sicherzustellen, dass Ihre Office 365-Daten sicher sind und gesichert werden. Es gibt jedoch mehrere Fälle, in denen die kritischen Daten und Nachrichten Ihres Unternehmens verloren gehen oder gefährdet werden können. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sicherstellen, dass Sie Office 365-Backups von einem Drittanbieter haben.

Datenverlust in Office 365

Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Office 365-Daten aufgrund von Fehlern von Microsoft dauerhaft verlieren, ist unglaublich gering. Datenverlust durch Fehler von Endbenutzern oder Administratoren hingegen ist nicht ungewöhnlich. Menschen innerhalb Ihrer Organisation werden unweigerlich Fehler machen, aber Microsoft hat verschiedene Schritte unternommen, um diese Risiken zu minimieren und Ihnen zu helfen, Ihre Daten zu sichern, während sie in Office 365 gehostet werden. Es besteht auch das Risiko von Ransomware oder einer Sicherheitsverletzung, die zu Datenverlusten führen kann. Lassen Sie uns einen kurzen Blick auf die 3 Hauptgründe werfen, warum Office 365-Daten verloren gehen können und warum Sie möglicherweise Office 365-Backups benötigen. Benutzerfehler, Sicherheitsverletzungen oder abtrünnige Mitarbeiter.

Anwenderfehler

Anwenderfehler sind das unvermeidliche „Ups“. Ein einfacher, ehrlicher Fehler mit katastrophalen Folgen. Die häufigste Ursache für Datenverluste in Office 365 ist auf Benutzerfehler zurückzuführen. Diese fallen in der Regel in 2 Hauptkategorien: versehentliches Löschen von Informationen oder absichtliches Löschen von Daten, um später festzustellen, dass sie noch benötigt wurden.

Im ersten Fall könnte es eine einfache Angelegenheit sein. Sie löschen eine Outlook-Nachricht, weil Sie dachten, Sie hätten bereits eine Kopie gespeichert oder irgendwo archiviert. Das Gleiche ist für SharePoint- und OneDrive-Dokumente möglich. Die meisten dieser Vorfälle haben irgendeine Art von Aufbewahrungsrichtlinie, bei der Sie die Dateien für einige Zeit aus dem Papierkorb sicher wiederherstellen können. Leider gilt das nicht für Kalenderereignisse und Kontakteinträge. Sie haben keinen Papierkorb, aus dem Sie Ihre versehentlich gelöschten Daten retten können. Ein einfacher versehentlicher Mausklick oder eine falsch eingegebene Tastenkombination kann zu einem großen Verlust von Geschäftsdaten führen.

Mann fasst mit Hand an Stirn als Symbol für Anwenderfehler ohne Office 365 Backup.

Im zweiten Fall könnten Sie oder einer Ihrer Kollegen ein Dokument oder eine Nachricht löschen, von der Sie dachten, dass sie nicht mehr benötigt wird. Später stellen Sie fest, dass sie lebenswichtig war und nicht wiederhergestellt werden kann. Dies ist häufig der Fall, wenn Projekte enden oder Mitarbeiter Ihr Unternehmen verlassen. Diese gemeinsam genutzten Daten werden gelöscht, weil dieser Mitarbeiter damit fertig ist, aber später stellt man fest, dass jemand anderes im Unternehmen noch Bedarf an den Daten hat.

Leider gibt es für Microsoft keine Möglichkeit, festzustellen, ob die Löschung korrekt war oder nicht. Microsoft kann Sie nicht vor sich selbst schützen. Sie haben Office 365 angewiesen die Daten zu löschen und das Programm hat nur getan was Sie wollten. Microsoft ist sehr gut darin, seine eigenen Fehler zu vermeiden. Aber es gibt einige Situationen, in denen Microsoft nicht helfen kann. Hier macht es Sinn über ein Backup ihrer Office 365 Daten nachzudenken.

Sicherheitsverletzungen

Schloss mit Loch zeigt Sicherheitslücke ohne Office 365 Backup.

Eine Sicherheitsverletzung liegt immer dann vor, wenn eine unerwünschte Person Zugriff auf Ihr Office 365-Konto erhält. Wenn sich jemand anderes als ein autorisierter Benutzer bei einem Office 365-Konto Ihres Unternehmens anmeldet, ist dies eine Sicherheitsverletzung.

Die häufigste Art der Sicherheitsverletzung besteht darin, dass ein Angreifer einen Ihrer Benutzer dazu bringt, seine Anmeldedaten preiszugeben, damit er auf sein Office 365-Konto zugreifen kann. Dies geschieht oft durch E-Mail-Phishing und Social Engineering, das eher auf Ihre Mitarbeiter als auf die Technologie abzielt. Der Benutzer erhält eine gefälschte E-Mail, die legitim aussieht und ihn auffordert, sich mit seinen Anmeldedaten zu authentifizieren oder anzumelden. Oftmals sehen diese E-Mails oder Webseiten aus wie „echte“ Anmeldebildschirme, was dazu beiträgt, dass Benutzer ihre Passwörter preisgegeben.

Sobald diese Cyberkriminellen Zugriff auf die Anmeldedaten haben, können sie auf das Office 365-Konto Ihres Mitarbeiters zugreifen und mit den Daten machen was sie wollen. Sie können sie kopieren, freigeben, löschen oder mitnehmen. Oft sind die Office 365-Daten kompromittiert und Ihr Unternehmen wird möglicherweise um ein Lösegeld gebeten und darüber informiert, dass Ihre Dateien verschlüsselt wurden. Wenn Sie nicht eine bestimmte Summe zahlen, haben Sie keinen Zugriff mehr auf diese wichtigen Daten. Wir können Ihnen auch dabei helfen, einen verlässlichen Ransomware-Schutz aufzubauen.

Abtrünnige Mitarbeiter

Manchmal ist der Datenverlust nicht auf einen Unfall zurückzuführen, sondern das Ergebnis eines böswilligen oder gefrusteten Mitarbeiters. Oft sabotiert dieser unzufriedene aktuelle oder ehemalige Mitarbeiter Unternehmensdaten oder Computersysteme, wenn die Administratoren ihn nicht aus seinem Office 365-Konto gesperrt haben, bevor der Mitarbeiter über seine Kündigung informiert wurde. Wenn der Mitarbeiter zurückkehrt um seinen Schreibtisch aufzuräumen, kann er auch seinen Exchange-Posteingang und OneDrive- oder SharePoint-Ordner voller wichtiger Kunden-E-Mails, freigegebener Dateien und wichtiger Unternehmensdokumente ausräumen.

Die klügste Lösung wäre natürlich, sicherzustellen, dass Sie die Passwörter der Mitarbeiter deaktivieren oder ändern bevor Sie sie entlassen oder es ein Problem gibt. Regelmäßige Überprüfungen des Benutzerverhaltens könnten Sie darauf aufmerksam machen, dass ein Benutzer plötzlich sensible Informationen von mehreren Projekt-Sites oder außerhalb der normalen Nutzungsmuster herunterlädt.

Office 365 Backups um Probleme mit Datenverlusten zu vermeiden

Microsoft arbeitet nach dem Modell der geteilten Verantwortung. Das bedeutet, dass sie ihre Infrastruktur warten, aber die Wiederherstellung Ihrer Unternehmensdaten liegt in Ihrer eigenen Verantwortung. Wie in diesem Artikel erwähnt, gibt es mehrere Probleme die dazu führen können, dass Sie Daten verlieren. Und das obwohl Sie denken, dass sie in der Cloud sicher sind.

Menschliches Versagen ist unvermeidlich und Benutzer löschen oft versehentlich Daten. Auch wenn ein Office 365-Administrator eine Datei löscht, werden alle Daten in den Papierkorb gelegt, wo sie nach 90 Tagen gelöscht werden. Nach 90 Tagen werden sie automatisch gelöscht und es gibt keine Rollback-Option. Und schließlich können auch Sicherheitsverletzungen und unseriöse Mitarbeiter Datenverluste verursachen.

Selbst wenn Sie alle Sicherheitseinstellungen von Office 365 aktivieren, Ihre Mitarbeiter gut schulen und alle Best Practices der Branche beachten – es ist trotzdem keine gute Idee, alle Ihre unersetzlichen Geschäftsdaten an nur einem Ort zu haben.

Der beste Weg Ihre Daten vor Schaden zu bewahren ist, sie dort aufzubewahren, wo sie niemals gelöscht werden können. Ihre Office 365-Daten benötigen eine Backup-Lösung eines Drittanbieters, wenn Sie sicher sein wollen, dass sie wirklich geschützt sind.

Office 365-Backups sind eine kluge Strategie. Eine sichere zweite Kopie der Office 365-Daten bedeutet, dass egal, was Microsoft oder Hacker oder Ihre eigenen Mitarbeiter mit Ihrer Office 365-Umgebung anstellen, eine Kopie Ihrer Daten sicher an einem anderen Ort aufbewahrt wird.

Wir können helfen!

Möchten Sie sicherstellen, dass Ihre Office 365-Daten geschützt sind? Wollen Sie ein Office 365-Backup einrichten? Wir können Ihnen helfen, Zeit zu sparen und Stress zu vermeiden – mit einer Office 365-Backup-Lösung, die über die nativen Wiederherstellungsfunktionen von Microsoft hinausgeht und es einfach macht, die benötigten Dateien und Ordner schnell zu finden und wiederherzustellen. Die IT-Experten von pirenjo.IT kümmern sich auch um eine umfassende Backup-Strategie für ihr Unternehmen. Kontaktieren Sie uns jetzt!