vCIO als Trusted Advisor: Wann externe IT-Beratung echten Mehrwert bringt

vCIO als Trusted Advisor: Warum externe IT-Beratung KMU entlastet, Entscheidungen strukturiert und echte strategische IT-Entwicklung ermöglicht.

Viele KMU verfügen über eine funktionierende IT-Betreuung. Systeme laufen, Supportanfragen werden gelöst, neue Anforderungen werden umgesetzt. Und dennoch entsteht häufig ein diffuses Gefühl: Die IT entwickelt sich nicht wirklich weiter. Entscheidungen dauern lange, Investitionen wirken wenig strategisch, Sicherheitsfragen werden eher reagierend als vorausschauend behandelt. In solchen Situationen bietet ein vCIO als fester Ansprechpartner und Trusted Advisor kontinuierliche Unterstützung, behält den Überblick über alle IT-Themen und sorgt dafür, dass Unternehmen von den Vorteilen moderner Technologie und strategischer Beratung profitieren.

Genau an diesem Punkt beginnt der Mehrwert eines vCIO – nicht als zusätzlicher Techniker, sondern als strategischer Sparringspartner auf Augenhöhe, der als Betriebsleiter und Unternehmer agiert, technisches und geschäftliches Denken vereint und die Energie sowie Ressourcen des Geschäftsinhabers gezielt entlastet.

Einführung in die Rolle des Virtual CIO

Der Virtual CIO übernimmt als externer IT-Leiter die strategische Steuerung deiner Unternehmens-IT. Du bekommst einen Partner, der auf Augenhöhe mit dir arbeitet. Anders als klassische IT-Dienstleister kümmern wir uns nicht nur ums Tagesgeschäft. Unser Fokus liegt auf einer IT-Strategie, die wirklich zu deinen Geschäftszielen passt.

Als Chief Information Officer bringen wir umfassende Expertise mit. Wir analysieren deine bestehenden IT-Systeme und Prozesse. Schwachstellen finden wir schnell, Potenziale auch. Dann entwickeln wir maßgeschneiderte Lösungen, die deine Effizienz und Produktivität steigern. Dabei geht es nicht um Technik um der Technik willen. Die Frage ist: Wie wird deine IT zum strategischen Hebel für dein Kerngeschäft?

Wir arbeiten eng mit dir zusammen, um deine Anforderungen zu verstehen. Gemeinsam entwickeln wir eine IT-Strategie, die Wachstum, Sicherheit und Innovation fördert. Du bekommst Begleitung bei der Auswahl und Einführung neuer Technologien. Wir überwachen deine IT-Infrastruktur und sorgen für kontinuierliche Optimierung. Durch regelmäßige Analyse stellen wir sicher, dass deine IT-Investitionen zielgerichtet und zukunftssicher sind.

Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen in der Region Stuttgart bietet der Virtual CIO eine flexible Lösung. Du hast keine eigene IT-Abteilung oder dein IT-Leiter ist im Tagesgeschäft gebunden? Dann profitierst du von einer professionellen IT-Strategie ohne Fixkosten und Aufwand einer internen CIO-Position. Du kannst deine IT-Systeme gezielt weiterentwickeln. Risiken minimierst du, deine Wettbewerbsfähigkeit stärkst du nachhaltig.

Mit einem vCIO als Partner gewinnst du einen strategischen Berater. Du bekommst nicht nur technische Lösungen, sondern jemanden, der die gesamte IT-Landschaft im Blick behält. Wir treiben deine Digitalisierung aktiv voran. Die Zusammenarbeit ermöglicht es dir, deine IT-Infrastruktur effizient zu gestalten. Du kontrollierst Kosten und steigerst die Produktivität deiner Mitarbeiter. Alles im Einklang mit deinen individuellen Geschäftsanforderungen und Zielen.

Vom funktionierenden Betrieb zur wirksamen Steuerung

Ein vCIO übernimmt die CIO-Funktion auf Zeit. Seine Aufgabe ist nicht der operative Betrieb, sondern die strategische Steuerung. Er verbindet Geschäftsziele, Prozesse und IT-Landschaft zu einem konsistenten Gesamtbild und sorgt dafür, dass technologische Entscheidungen nachvollziehbar, priorisiert und wirtschaftlich fundiert getroffen werden.

„Ein Trusted Advisor sagt dir nicht nur, was technisch möglich ist – sondern auch, was du besser lassen solltest.“

Christian Markus, Geschäftsführer pirenjo.IT

 Der entscheidende Unterschied zur klassischen Beratung liegt in der Kontinuität. Während punktuelle Beratungsprojekte meist mit einer Analyse und einer Präsentation enden, begleitet ein vCIO dauerhaft. Als fester Ansprechpartner steht er während der Umsetzung und Nachbetreuung kontinuierlich zur Verfügung und stellt so eine individuelle Beratung und Betreuung sicher. Er strukturiert Themen wie Cyber-Sicherheit, Digitalisierung und IT-Management entlang der Unternehmensziele, entwickelt realistische Roadmaps für die kommenden Monate, schafft Transparenz bei Budgets und moderiert zwischen Geschäftsführung, IT-Leitung und externen Dienstleistern. Dabei ordnet der vCIO Projekte und IT-Strategien in einen übergeordneten strategischen Rahmen ein, um die IT-Weiterentwicklung gezielt und nachhaltig zu steuern. Sein Fokus liegt dabei weniger auf Technikdetails als auf Entscheidungsqualität.

Wann externe IT-Beratung zum strategischen Hebel wird

Externe CIO-Expertise entfaltet ihren größten Nutzen dort, wo nicht Systeme das Problem sind, sondern fehlende Priorisierung. In vielen KMU wachsen Anforderungen schneller als Strukturen. Parallel laufen Modernisierungsprojekte, Sicherheitsinitiativen, Cloud-Themen und Prozessdigitalisierung – ohne übergeordnete Steuerung.

Gerade bei Fachkräftemangel, Digitalisierungsprojekten, IT-Sicherheitsvorfällen oder zur Überwindung von Betriebsblindheit bietet externe IT-Beratung echten Mehrwert. Externe Berater liefern zudem eine objektive Analyse und identifizieren Schwachstellen, die intern oft übersehen werden.

Typische Signale sind eine steigende Komplexität ohne klare Zielarchitektur, Projekte, die sich verzögern oder ihren Nutzen nicht klar belegen können, Budgets, die jährlich neu verhandelt werden, ohne langfristige Linie, oder eine starke Abhängigkeit von einzelnen Personen. Auch Sicherheitsmaßnahmen entstehen häufig erst nach einem Vorfall, nicht aus einer strategischen Risikoabwägung heraus. Im Fall eines Cyber-Angriffs oder Notfalls kann der vCIO schnell eingreifen und das Krisenmanagement übernehmen.

 „Wenn ständig neue Projekte starten, aber nichts wirklich abgeschlossen wird, fehlt meistens kein Budget – sondern klare Priorität.“

Christian Markus, Geschäftsführer pirenjo.IT

 In solchen Situationen fehlt meist kein weiteres Tool, sondern ein strukturierender Blick von außen. Ein vCIO bringt Ordnung in Prioritäten, definiert Verantwortlichkeiten und übersetzt technische Optionen in betriebswirtschaftliche Entscheidungsgrundlagen. Das entlastet sowohl Geschäftsführung als auch IT-Verantwortliche.

 Entscheidungshilfe: Wo steht Dein Unternehmen?

Ob und in welchem Umfang ein vCIO sinnvoll ist, hängt stark vom organisatorischen Reifegrad der IT ab. Ein umfassender Überblick über die gesamte IT-Landschaft ist dabei essenziell, um den aktuellen Stand und die Entwicklungsmöglichkeiten richtig bewerten zu können.

In Unternehmen mit geringem Reifegrad steht häufig zunächst Transparenz im Vordergrund. Dokumentation ist lückenhaft, Zuständigkeiten sind nicht klar geregelt, Risiken werden nicht systematisch bewertet. Hier geht es darum, Grundlagen zu schaffen und Abhängigkeiten zu reduzieren. Durch gezielte Datenanalysen können Unternehmen ihren Standort bestimmen und Prozesse gezielt optimieren.

Bei mittlerem Reifegrad ist die IT meist funktional gut aufgestellt, doch die strategische Steuerung hinkt hinterher. Die Landschaft wächst, Cloud- oder Digitalisierungsprojekte stehen an, Budgets steigen – aber Prioritäten bleiben unklar. In dieser Phase wird der vCIO vor allem zum Strukturgeber: Er entwickelt eine Roadmap, ordnet Projekte in ein Gesamtbild ein und sorgt dafür, dass Investitionen auf die Unternehmensstrategie einzahlen. Die Analyse von Kundendaten hilft dabei, die IT-Strategie noch gezielter auf die Bedürfnisse der Kunden auszurichten.

In einem hohen Reifegradumfeld geht es weniger um Basisstrukturen, sondern um das Management von Komplexität. Mehrere Standorte, internationale Abhängigkeiten, anspruchsvolle Security-Anforderungen oder parallele Transformationsprojekte erhöhen den Koordinationsbedarf. Hier unterstützt ein vCIO bei Governance-Strukturen, Architekturentscheidungen und strategischer Risikoabsicherung auf Managementebene.

Diese Einordnung ersetzt keine detaillierte Analyse, bietet aber eine erste Orientierung: Entscheidend ist nicht die Größe des Unternehmens, sondern die Komplexität seiner IT- und Entscheidungslandschaft.

Ergänzung statt Ersatz: vCIO und interne IT-Leitung

Ein interner IT-Leiter kennt das Unternehmen, seine Prozesse und seine Menschen im Detail. Ein externer vCIO ersetzt diese Rolle nicht, sondern ergänzt sie. Er unterstützt und optimiert die Arbeit der internen IT-Abteilung insbesondere im strategischen Kontext. Als integrativer Teil des Teams kann der vCIO sowohl vorübergehend als auch langfristig eingebunden werden. Er schafft Freiraum für operative Exzellenz, indem er strategische Themen bündelt, Prioritäten mit der Geschäftsführung abstimmt und als neutraler Sparringspartner fungiert. Dadurch wird die interne IT entlastet und kann sich stärker auf ihre Kernkompetenzen und wesentliche Geschäftsbereiche konzentrieren.

 „Ein externer vCIO soll niemanden ersetzen – er soll verhindern, dass gute Leute im Tagesgeschäft untergehen.“

Christian Markus, Geschäftsführer pirenjo.IT

 Gerade in wachsenden Unternehmen entsteht häufig die Situation, dass operative Anforderungen sämtliche Kapazitäten binden. Strategie bleibt dann zwangsläufig liegen. Ein externer vCIO kann diese Lücke schließen, ohne zusätzliche interne Hierarchie aufzubauen.

Governance und Sicherheit – pragmatisch gedacht

Strukturierte IT-Steuerung orientiert sich häufig an etablierten Frameworks wie ISO 27001, COBIT oder dem NIST-Ansatz. Für KMU geht es jedoch nicht darum, diese Modelle vollständig zu implementieren, sondern ihre Kerngedanken pragmatisch anzuwenden: klare Verantwortlichkeiten, definierte Kernprozesse, nachvollziehbare Risikoabwägungen und eine transparente Investitionslogik.

Ein vCIO übersetzt diese Prinzipien in praktikable Strukturen, die zur Größe und Kultur des Unternehmens passen. Ziel ist keine Bürokratie, sondern Planbarkeit und Stabilität.

Strategische IT-Beratung als Führungsinstrument

Mit zunehmender Digitalisierung wird IT zur geschäftskritischen Infrastruktur. Sie beeinflusst Produktivität, Kundenerlebnis, Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit gleichermaßen. Wer IT ausschließlich als operativen Service betrachtet, verzichtet auf strategisches Potenzial und die Vorteile, die ein vCIO als Trusted Advisor durch gezielte Unterstützung und innovative Technologie-Lösungen bieten kann.

Ein vCIO wirkt daher nicht primär als Projektberater, sondern als Trusted Advisor der Geschäftsführung, Betriebsleiters und Unternehmer. Er sorgt dafür, dass IT-Entscheidungen nicht isoliert, sondern im Kontext von Wachstum, Risiko und Wertschöpfung getroffen werden. Durch strategisches Denken und als Gesprächspartner auf Augenhöhe analysiert der vCIO gemeinsam mit dem Geschäftsinhaber die Unternehmensziele, entwickelt maßgeschneiderte IT-Strategien und optimiert interne Prozesse sowie die eingesetzte Technologie. Dabei hilft er, Probleme und IT-Probleme wie Systemausfälle oder Sicherheitslücken frühzeitig zu erkennen und zu lösen, wodurch die Produktivität gesteigert und die Energie sowie Ressourcen des Unternehmers geschont werden. Externe IT-Beratung bietet zudem Vorteile wie die Verbesserung von Transparenz und Sicherheit, Kostenreduktion durch effiziente Technologie-Nutzung und eine flexible, skalierbare Unterstützung beim IT-Management, die mit dem Wachstum des Unternehmens mitwächst.

Die zentrale Frage lautet nicht: „Brauchen wir mehr IT?“ Sondern: „Steuern wir unsere IT so, dass sie unser Geschäftsmodell aktiv unterstützt?“

 „Strategische IT erkennt man nicht an großen Projekten, sondern daran, dass Entscheidungen plötzlich klarer werden.“

Christian Markus, Geschäftsführer pirenjo.IT

Sehr gut geeignet direkt vor der zentralen Frage im Fazit.

Wenn diese Frage nicht klar mit Ja beantwortet werden kann, ist es Zeit, über strategische Führung – auch in externer Form – nachzudenken. Ein vCIO kann durch individuelle Lösungen und gezielte Unterstützung die Produktivität im Unternehmen deutlich steigern.

Häufige Fragen

Was macht ein vCIO im Unterschied zu einem klassischen IT-Dienstleister?

Ein vCIO entwickelt strategische IT-Entscheidungen, schafft Transparenz und priorisiert Maßnahmen, während der IT-Dienstleister vor allem das Tagesgeschäft betreut.

Wann lohnt sich ein vCIO für ein KMU?

Sobald IT-Themen sich stapeln, Projekte stocken oder keine klare IT-Strategie existiert, bringt ein vCIO Struktur, Übersicht und belastbare Entscheidungen.

Wie unterstützt ein vCIO überlastete interne IT-Teams?

Ein vCIO übernimmt strategische Planung, Governance und Projektsteuerung, damit sich das Team wieder auf Betrieb und Support konzentrieren kann.

Welchen Vorteil hat ein vCIO speziell für Unternehmen im Raum Stuttgart?

Unternehmen in der Region profitieren von klaren Prioritäten und stabilen IT-Strukturen, weil Innovationsdruck und Abhängigkeiten von Lieferketten besonders hoch sind.

Warum ist pirenjo.IT ein geeigneter Partner für die Rolle des vCIO?

pirenjo.IT verbindet tiefe technische Expertise mit verständlicher Kommunikation und übernimmt Verantwortung für Strategie, Umsetzung und spürbare Entlastung im Alltag.

Virtueller CIO: Strategische IT-Führung ohne eigene IT-Leitung

Virtueller CIO (vCIO) für KMU: Klare IT-Strategie, weniger Risiken und bessere Entscheidungen für stabiles Wachstum.

Viele KMU stecken mitten im Wachstum und merken irgendwann: Die IT ist kein Nebenjob mehr. Systeme werden komplexer, Teams größer, Abhängigkeiten kritischer. Trotzdem fehlt häufig eine eigene IT-Leitung. Ein virtueller CIO – kurz vCIO – schließt genau diese Lücke. Besonders für Unternehmer und kleine sowie mittelständische Unternehmen (KMU), die keine eigene IT-Leitung oder nicht die Ressourcen für einen Vollzeit CIO haben, ist der virtuelle CIO eine ideale Lösung. Er bringt die strategische Führungskraft ins Unternehmen, die den Blick fürs Ganze behält und Entscheidungen vorbereitet, ohne dass du eine Vollzeitstelle schaffen musst – und profitierst dabei von der Flexibilität und Kostenersparnis im Vergleich zu einem Vollzeit CIO.

Was ein vCIO leistet

Ein virtueller CIO übernimmt die Rolle eines Chief Information Officer, nur extern und flexibel. Während ein IT-Leiter oft tief im Tagesgeschäft gebunden ist, kümmert sich ein vCIO vor allem um Struktur, Strategie und Planung. Er sorgt dafür, dass deine IT-Systeme nicht einfach laufen – sondern dein Unternehmen sinnvoll unterstützen. Diese Services bieten strategische Beratung, Optimierung und IT-Leadership, die Unternehmen auf Abruf zur Verfügung stehen und so Zugang zu Expertenwissen ermöglichen. Als Berater und Serviceanbieter unterstützt der externe CIO bei der Auswahl und Optimierung von IT-Infrastruktur, IT-Service und Unternehmensprozessen, um die individuellen Anforderungen der Kunden zu erfüllen. Er begleitet die Digitalisierung und Transformation, entwickelt einen strategischen Rahmen für die IT-Planung und -Entwicklung und bietet Hilfestellung bei der Suche nach innovativen Lösungen. Dabei werden Anforderungen, Optimierungspotenziale und Geschäftsziele stets berücksichtigt. Er bindet Mitarbeiter ein, stärkt die Kernkompetenzen und hilft, die Marktposition durch gezielten Einsatz und Nutzung von Tools zu verbessern. Zudem minimiert der vCIO Risiken und schafft einen sicheren Rahmen für die IT-Infrastruktur und IT-Projekte.

„IT am Laufen zu halten ist das eine. IT gezielt weiterzuentwickeln, ohne sich zu verzetteln, ist eine ganz andere Aufgabe.“

Christian Markus, Geschäftsführer pirenjo.IT

Warum KMU einen virtual CIO brauchen

Wachstum macht IT schnell zu einem kritischen Faktor. Neue Tools, mehr Daten, Homeoffice, Sicherheitsanforderungen – ohne Strategien entstehen Insellösungen, teure Reparaturen und Entscheide, die kurzfristig funktionieren, aber langfristig bremsen. Ein vCIO schafft Transparenz und setzt Prioritäten. Er zeigt Wege auf, wie IT-Investitionen sinnvoll geplant und Risiken früh erkannt werden. Das Ziel: weniger Überraschungen, mehr Planbarkeit und eine IT, die dir beim Unternehmenswachstum hilft, statt es auszubremsen.

Herausforderungen ohne strategische Führung

Fehlt der CIO-Blick, rutschen Unternehmen oft in einen reaktiven Modus. Systeme wachsen ungeplant, Verantwortlichkeiten verschwimmen und Entschlüsse hängen am operativen Druck. Die Folge sind technische Schulden, Sicherheitslücken oder Abhängigkeiten von einzelnen Tools oder externen Dienstleistern. Teams sind überlastet, weil niemand die Gesamtverantwortung trägt. Genau hier setzt ein vCIO an und schafft Strukturen, die wieder Kontrolle in die IT-Landschaft bringen.

Aufgaben eines vCIO im Unternehmen

Er definiert Standards, schafft Prozesse und übernimmt die übergeordnete Steuerung der Unternehmens-IT. Dazu gehören IT-Planung, Roadmaps, Budgetierung, Risikomanagement, Security-Konzepte und die Bewertung neuer Technologien. Er begleitet Transformationsprojekte, unterstützt bei Entscheidungen und sorgt dafür, dass Prozesse, Infrastruktur und Unternehmensziele zusammenpassen. Kurz gesagt: Er macht die IT berechenbar und verbindet Technik mit Business.

Wie ein vCIO den Alltag spürbar entlastet

Viele KMU arbeiten im Feuerwehr-Modus. Probleme werden erst dann angegangen, wenn es brennt. Ein virtual CIO bringt Ruhe rein. Er verhindert Eskalationen, schafft klare Abläufe und sorgt dafür, dass Projekte nicht mehr an Kleinigkeiten scheitern. Das reduziert Stress im Team und macht die IT stabiler. Gleichzeitig steigen Effizienz und Geschwindigkeit, weil Beschlüsse nicht mehr zwischen Tür und Angel fallen, sondern sauber vorbereitet werden. Durch die gezielte Digitalisierung und Optimierung von Geschäftsprozessen wird die Produktivität der Mitarbeiter gesteigert und die effiziente Datenverwaltung unterstützt . Zudem spielt er eine zentrale Rolle bei der Transformation und Optimierung der Arbeitsabläufe, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens nachhaltig zu sichern.

„Viele Geschäftsführer merken erst mit einem vCIO, wie viel Energie sie vorher in IT-Einzelfragen verloren haben.“

Christian Markus, Geschäftsführer pirenjo.IT

Abgrenzung zu internen Rollen

Ein CIO steuert strategisch, ein IT-Leiter übernimmt meist die operative Verantwortung. Der virtual CIO vereint strategische Expertise mit externer Objektivität und Erfahrung aus vielen Projekten. Im Vergleich zu einem Vollzeit-CIO entstehen bei einem virtuellen CIO nur variable Kosten, da keine festen Gehälter und Sozialleistungen anfallen. Für KMU ist genau das attraktiv: Du bekommst die Kompetenz einer Führungskraft, ohne die Kosten eines Vollzeit-CIOs. Dein Team bleibt entlastet und kann sich auf das Kerngeschäft konzentrieren – ohne das Gefühl, übergangen zu werden.

Wirtschaftliche Vorteile eines vCIO

Ein interner CIO ist teuer und für viele Unternehmen unrealistisch. Ein virtueller CIO bietet dieselbe fachliche Tiefe, aber skalierbar und bedarfsgerecht. Er unterstützt bei Investitionsplanung, optimiert Lizenzkosten, reduziert Risiken und vermeidet Fehlkäufe. Durch die gezielte Optimierung der IT-Infrastruktur und Prozesse sorgt der vCIO für Effizienzsteigerungen und ermöglicht signifikante Kosteneinsparungen im IT-Budget. Strategische Entscheidungen wirken sich direkt auf Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Wachstum aus. Ein externer CIO zahlt sich aus – oft schon dadurch, dass strukturelle Fehler künftig gar nicht erst entstehen.

Bessere Entscheidungen durch klare Analysen

Ob Cloud-Strategie, Modernisierung der Infrastruktur, neue Software oder Prozessoptimierung: Ein vCIO liefert klare Entscheidungsgrundlagen. Er bewertet Technologien, Kosten, Risiken und Auswirkungen auf Unternehmensprozesse. Das gibt dir die Sicherheit, dass Entscheidungen nicht nur technisch funktionieren, sondern wirtschaftlich Sinn ergeben und langfristig tragfähig sind.

 „Mit einem vCIO geht es weniger darum, schneller zu entscheiden – sondern endlich fundiert.“

Christian Markus, Geschäftsführer pirenjo.IT

Sparringspartner für Geschäftsführung und IT-Team

Ein CIO spricht die Sprache aller Beteiligten – von der Geschäftsführung bis zum Technikteam. Er übersetzt komplexe Themen verständlich und sorgt dafür, dass alle an einem Strang ziehen. Darüber hinaus bietet der virtuelle CIO gezielte Hilfestellung bei der Optimierung der Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Geschäftsführung, um die Effizienz und das Verständnis innerhalb der Mitarbeiterschaft zu steigern. Gerade in wachsenden Organisationen ist diese Rolle wichtig: Sie schafft Abstimmung, verhindert Missverständnisse und unterstützt Teams, ohne sie zu übergehen. Das Ergebnis ist eine IT, die gemeinsam funktioniert statt nebeneinanderher zu arbeiten.

Wie die Zusammenarbeit abläuft

Zu Beginn steht eine Analyse der bestehenden IT-Landschaft. Anschließend entsteht eine Roadmap, die Maßnahmen, Prioritäten und Zeitplanung definiert. Danach begleitet der vCIO die Umsetzung und übernimmt die laufende strategische Verantwortung – inklusive regelmäßiger Reviews und Anpassungen. Die IT-Strategie bleibt dadurch dynamisch und entwickelt sich mit dem Unternehmen weiter.

Typische Risiken ohne vCIO

Unternehmen, die auf strategische IT-Unterstützung verzichten, rutschen in Investitionsstau, steigende Risiken und organisatorische Abhängigkeiten. Entscheidungen basieren auf Bauchgefühl statt Fakten, und Modernisierungen bleiben Stückwerk. Das bremst Effizienz, Skalierbarkeit und digitale Entwicklung. Mit einem vCIO werden diese Risiken sichtbar und aktiv gesteuert.

Wann ein KMU bereit ist für einen vCIO

Ein externer CIO wird relevant, sobald IT-Themen zu viel Raum einnehmen, Projekte stocken, Sicherheitsanforderungen steigen oder die Geschäftsführung zu tief im Technikalltag steckt. Für Unternehmer bietet ein virtueller CIO entscheidende Vorteile, indem er die Optimierung der IT-Infrastruktur, die Digitalisierung und die Transformation von Geschäftsprozessen vorantreibt und so Effizienz, Transparenz und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig steigert. Auch Wachstum, neue Prozesse oder der Wunsch nach digitaler Weiterentwicklung sind klare Signale. Sobald strategische Fragen wichtiger werden als reine Technik, ist ein vCIO der logische nächste Schritt.

Der vCIO als Zukunftsmodell für moderne KMU

Immer mehr KMU setzen auf einen virtuellen CIO. Die Kombination aus strategischer Führung, Fachwissen und Flexibilität macht das Modell attraktiv – besonders dann, wenn interne Ressourcen begrenzt sind. Ein vCIO schafft Struktur, Klarheit und eine IT-Landschaft, die mit dem Unternehmen wächst.

Häufige Fragen

Was bringt ein virtueller CIO einem KMU konkret?

Ein vCIO schafft Struktur, Prioritäten und klare Entscheidungsgrundlagen, damit die IT stabil läuft und das Unternehmen planbar wachsen kann.

Wie unterscheidet sich ein virtual CIO von einem IT-Dienstleister?

Ein vCIO übernimmt strategische Führung, während klassische IT-Dienstleister vor allem den technischen Betrieb abdecken.

Warum ist ein vCIO besonders für die Region Stuttgart interessant?

Viele Betriebe in der Region wachsen schnell und arbeiten mit komplexen IT-Systemen; ein vCIO hilft, diese Entwicklung sicher und effizient zu steuern.

Wann lohnt sich ein virtueller CIO über pirenjo.IT?

Wenn du strategische IT-Führung brauchst, aber keine interne CIO-Stelle schaffen willst, liefert pirenjo.IT klare Orientierung und entlastet dich spürbar im Alltag.

Wie unterstützt ein vCIO interne IT-Teams?

Er übernimmt die strategische Ebene, schafft Standards und sorgt dafür, dass das Team sich auf das operative Kerngeschäft konzentrieren kann.

IT-Führung im Mittelstand: Warum viele KMU einen CIO brauchen – aber keinen einstellen

Warum viele KMU einen CIO brauchen, aber keinen einstellen können – und wie externe CIO-Modelle IT-Strategie und Sicherheit voranbringen.

In vielen kleinen und mittleren Unternehmen hat sich die IT leise vom Arbeitswerkzeug zum strategischen Hebel entwickelt. Digitalisierung, neue Technologien, Homeoffice, Cloud, regulatorische Anforderungen und steigende Risiken in der Informationssicherheit bestimmen heute mit, wie zukunftsfähig dein Unternehmen ist. IT beeinflusst Effizienz, Flexibilität, die Qualität der Arbeit deiner Mitarbeitenden und sogar euren Ruf am Markt.

Genau deshalb reicht es nicht mehr, wenn der IT-Betrieb einfach irgendwie funktioniert. Du brauchst eine klare IT-Strategie, die zu deinem Geschäftsmodell passt, zu deinen Kunden, zu deinen Wachstumszielen. Große Unternehmen lösen das über eine klare Rolle in der Geschäftsleitung: den Chief Information Officer. Der CIO sorgt dafür, dass Informationstechnologie kein Selbstzweck ist, sondern die Unternehmensstrategie unterstützt.

Im Mittelstand fehlt diese CIO-Rolle oft. Die Verantwortung verteilt sich auf Geschäftsführung, kaufmännische Leitung, einzelne IT-Verantwortliche und externe IT-Dienstleister. Viele KMU arbeiten ohne ausformulierter IT-Strategie. Entscheidungen fallen ad hoc, wenn etwas dringend ist, nicht wenn es sinnvoll wäre. Genau hier liegt der Kern dessen, warum viele KMU einen CIO brauchen – aber keinen einstellen können. Die Funktion ist eigentlich nötig, die klassische Position passt aber nicht zur Realität von kleinen und mittleren Unternehmen.

Wenn IT zur Chefsache wird – und warum das häufig überfordert

Mit Wachstum und zunehmender Digitalisierung wird IT zwangsläufig zum Thema für die Geschäftsführung. Neue Software, Cloud-Migrationen, Homeoffice-Regelungen, Sicherheitskonzepte, branchenspezifische Anforderungen, Datenflüsse zwischen Systemen: Die Entscheidungen haben direkte Auswirkungen auf Umsatz, Produktivität und Risiko. Sie lassen sich nicht „nach unten delegieren“, ohne dass jemand den Überblick behält.

Viele Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer sind jedoch keine IT-Fachkräfte. Sie tragen die Verantwortung für den Geschäftsbetrieb, haben aber weder Zeit noch Ressourcen, sich tief in Themen wie IT-Infrastruktur, Cloud-Architektur oder Informationssicherheit einzuarbeiten. Das führt zu einem Dilemma. Einerseits ist IT Chefsache, andererseits fehlt die Basis, um Entscheidungen souverän zu treffen. Häufig wird dann aus dem Bauch entschieden oder so lange gewartet, bis Druck von außen entsteht.

Besonders deutlich wird das im Bereich Sicherheit. Cyberangriffe, Ransomware, Social Engineering, Compliance-Anforderungen und Meldepflichten haben das Risiko deutlich erhöht. Gleichzeitig ist vielen Unternehmen nicht klar, welche Maßnahmen wirklich notwendig sind, um das Risiko auf ein tragbares Maß zu reduzieren. Ohne jemanden, der Risiken verständlich einordnet und priorisiert, bleiben Sicherheitsprojekte zu oft liegen. Erst ein Vorfall zeigt, was fehlte.

„IT-Entscheidungen aus dem Bauch fühlen sich schnell an, sind aber selten gute Entscheidungen. Spätestens bei Sicherheit oder Wachstum rächt sich das.“

Christian Markus, Geschäftsführer pirenjo.IT

Dazu kommt die organisatorische Seite. Sobald dein Unternehmen wächst, werden provisorische Lösungen zur Belastung. Schnell angebundene Standorte, „mal eben“ eingeführte Tools, gewachsene Berechtigungen: All das verknotet sich mit der Zeit. Spätestens dann merkst du, dass IT-Fragen zwar auf deinem Tisch landen, eine strukturelle Antwort aber fehlt. Genau hier würde eine CIO-Funktion entlasten.

Was ein CIO im KMU wirklich leisten muss

Ein CIO im Mittelstand ist keine Prestige-Position, sondern eine Funktion mit klarem Auftrag. Im Kern geht es darum, IT-Strategie, IT-Betrieb und Geschäftsziele dauerhaft miteinander zu verzahnen. Das beginnt bei der einfachen Frage, wohin sich dein Unternehmen in den nächsten Jahren entwickeln will und welche Rolle Informationstechnologie dabei spielt. Aus dieser Perspektive entsteht eine IT-Strategie, die Ziele, Prioritäten und einen groben Zeitplan definiert.

Neben dieser strategischen Ebene übernimmt ein CIO eine wichtige Übersetzungsfunktion. In vielen KMU existiert eine Art Sprachbarriere zwischen IT-Abteilung oder IT-Dienstleister und Geschäftsführung. Techniker argumentieren mit Lizenzen, Protokollen und Versionen, während du in Risiken, Kosten, Nutzen und Kundenbeziehungen denkst. Ein CIO erklärt dir die Auswirkungen einer technischen Entscheidung in verständlichen Begriffen und übersetzt deine Anforderungen in konkrete Aufgaben für IT-Verantwortliche. Das verhindert Fehlinvestitionen und Missverständnisse.

Im Mittelstand ist ein CIO außerdem nah am operativen Alltag. Er muss die kritischen Systeme kennen, die Engpässe in den Prozessen, die Abhängigkeiten zwischen Anwendungen. Nur so lässt sich bewerten, welche Maßnahmen zuerst angegangen werden sollten und welche Themen warten können. In vielen Projekten zeigt sich, dass genau diese Mischung aus strategischem Blick und Praxisnähe darüber entscheidet, ob eine IT-Strategie wirklich umgesetzt wird oder im Dokumentenschrank verschwindet.

Warum viele KMU keinen CIO einstellen können

So verständlich der Bedarf ist, so groß sind die Hürden bei der klassischen CIO-Position. Ein wesentlicher Punkt sind die Kosten. Erfahrene IT-Führungskräfte bewegen sich häufig im oberen Gehaltsbereich und sind damit für viele kleine und mittlere Unternehmen schlicht nicht darstellbar. Dazu kommt, dass der tatsächliche Bedarf an strategischer Steuerung in vielen KMU nicht bei vierzig Stunden pro Woche liegt. Ein Vollzeit-CIO wäre dort unterbeschäftigt, ohne dass seine Position weniger kosten würde.

Der zweite Engpass ist der Fachkräftemangel. Es gibt nicht viele Menschen, die tiefes technisches Wissen, Führungserfahrung, betriebswirtschaftliches Verständnis und Kommunikationsstärke verbinden. Die Nachfrage nach solchen IT-Fachkräften ist hoch. Gerade Konzerne und große Unternehmen können mit Gehalt, Karrierepfaden und Teams punkten. KMU konkurrieren mit ihnen um dieselben Profile, haben aber oft weder das Budget noch die Reputation, um wirklich mithalten zu können.

Hinzu kommt die Frage, wie klar die Rolle überhaupt definiert ist. In manchen Unternehmen herrscht das Bild, der bestehende IT-Leiter könne neben dem Tagesgeschäft quasi nebenbei die Funktion eines CIO mit übernehmen. In anderen Fällen werden unrealistische Erwartungen aufgebaut, etwa die Vorstellung, ein neuer CIO werde in kurzer Zeit alle IT-Probleme lösen. Wenn diese Rolle dann mit operativen Aufgaben überladen wird und gleichzeitig strategische Ergebnisse erwartet werden, ist Enttäuschung vorprogrammiert.

In der Summe bedeutet das: Viele Unternehmen sehen, dass sie eine CIO-Funktion brauchen. Sie können oder wollen aber keinen klassischen Chief Information Officer in Festanstellung einstellen. Der Bedarf bleibt, das Modell passt nicht.

Die Lücke zwischen IT-Betrieb und IT-Strategie

Die praktische Folge ist eine Lücke, die in vielen KMU deutlich spürbar ist. Auf der einen Seite funktioniert der IT-Betrieb mehr oder weniger. Systeme laufen, Tickets werden bearbeitet, Backups werden gemacht, Updates eingespielt. Auf der anderen Seite fehlen eine IT-Strategie, klare Ziele für die nächsten Jahre und eine strukturierte Digitalisierungs-Roadmap. Diese Lücke ist problematisch, weil sie dazu führt, dass IT zwar verwaltet, aber nicht gestaltet wird.

Typisch ist eine starke Reaktion auf akute Ereignisse. Neue Software wird eingeführt, weil eine alte Version nicht mehr unterstützt wird. Sicherheitsmaßnahmen werden nach einem Vorfall verschärft. Infrastruktur wird erweitert, wenn die Performance nicht mehr ausreicht. Es fehlt eine übergeordnete Sicht, die diese Entscheidungen zusammenführt und langfristig denkt.

Das zeigt sich auch in Investitionen. Ohne strategischen Rahmen werden Budgets oft an der falschen Stelle eingesetzt oder zu spät freigegeben. Wichtige Modernisierungen werden immer wieder verschoben, bis sie gleichzeitig fällig werden. Der Investitionsstau wird sichtbar, wenn du plötzlich mehrere Systeme parallel erneuern musst, statt sie geplant zu ersetzen.

„Die meisten KMU haben keine schlechte IT – sie haben einfach niemanden, der sie konsequent in die richtige Richtung steuert.“

Christian Markus, Geschäftsführer pirenjo.IT

In Projekten mit mittelständischen Unternehmen im Raum Stuttgart ist dieses Muster regelmäßig zu sehen. Die IT-Fachkräfte und IT-Verantwortlichen geben ihr Bestes im Betrieb, haben aber weder den Auftrag noch die Zeit, eine IT-Strategie zu entwickeln. Die Geschäftsführung spürt, dass Digitalisierung, Informationssicherheit und neue Technologien wichtig sind, hat aber keinen Partner auf C-Level, der diese Themen kontinuierlich treibt. Genau diese Lücke markiert den Bedarf an CIO-Kompetenz.

Typische Symptome fehlender CIO-Kompetenz

Es gibt einige klare Symptome, an denen du erkennen kannst, dass in deinem Unternehmen eine CIO-Funktion fehlt. Oft äußert sich das in einem permanenten Gefühl von „Wir hängen der Entwicklung hinterher“. Projekte werden angesetzt, aber der Nutzen bleibt hinter den Erwartungen zurück. Digitalisierung wirkt eher anstrengend als entlastend.

Ein erstes Anzeichen ist eine dauerhafte Überlastung der IT-Verantwortlichen oder IT-Dienstleister mit operativen Themen. Wenn fast alle Ressourcen in Support und Feuerlöschen fließen, bleibt für strategische Aufgaben nichts übrig. Themen wie Prozessautomatisierung, Datenstrategie oder der strukturierte Aufbau von IT-Governance bleiben auf der Strecke, obwohl der Bedarf offensichtlich ist.

Ein weiteres Merkmal ist eine zersplitterte Systemlandschaft. Unterschiedliche Abteilungen arbeiten mit unterschiedlichen Werkzeugen, die kaum integriert sind. Schatten-IT wächst, weil sich Bereiche selbst helfen, wenn zentrale Lösungen fehlen oder zu langsam kommen. Das Ergebnis sind doppelte Arbeit und Medienbrüche in der täglichen Organisation.

Auch die Wahrnehmung der IT im Unternehmen ist ein Indikator. Wenn IT in Führungskreisen fast ausschließlich als Kostenfaktor oder Problemquelle vorkommt, fehlt meist eine CIO-Perspektive. Wo eine starke CIO-Rolle etabliert ist, wird IT eher als Enabler für neue Geschäftsmodelle, für sichere Homeoffice-Arbeit, für bessere Zusammenarbeit und bessere Entscheidungen verstanden. Im Mittelstand, in dem diese Perspektive fehlt, bleibt die IT-Funktion häufig im Modus „Bitte nicht kaputt machen“.

Interner CIO, externer CIO oder gar keiner?

Für KMU stellt sich deshalb nicht nur die Frage, ob sie CIO-Kompetenz brauchen, sondern auch, in welcher Form. Ein interner CIO in Festanstellung ist dort sinnvoll, wo die IT-Landschaft komplex, der Geschäftsbetrieb stark von IT-Systemen abhängig und ein eigenes IT-Team vorhanden ist, das geführt werden muss. In solchen Unternehmen lässt sich die Rolle tief in der Organisation verankern, mit entsprechender Verantwortung und Verfügbarkeit.

In vielen kleinen und mittleren Unternehmen ist dieses Modell aber weder wirtschaftlich noch organisatorisch sinnvoll. Dort ist der Bedarf an IT-Management real, aber das Volumen an Aufgaben nicht groß genug für eine Vollzeitstelle auf diesem Niveau. Für diese Firmen bietet sich ein externer CIO an, der als „virtueller CIO“ fungiert. Er übernimmt die gleichen Aufgaben wie ein klassischer Chief Information Officer, allerdings mit einem Umfang, der sich nach deinem tatsächlichen Bedarf richtet.

Die Option „gar kein CIO“ ist in der Praxis häufig der Ausgangspunkt. Sie wirkt kurzfristig kostengünstig, ist aber riskant. Ohne CIO-Funktion bleibt die IT-Strategie unscharf, die Verantwortung verteilt und das Risiko hoch, bei Themen wie Informationssicherheit, Datenschutz und Digitalisierung immer nur hinterherzulaufen. Gerade für Unternehmen, die wachsen oder sich differenzieren wollen, ist dieses Modell auf Dauer zu schwach.

„Ein externer CIO ist kein Luxus. Er sorgt dafür, dass IT nicht ständig brennt, sondern planbar wird.“

Christian Markus, Geschäftsführer pirenjo.IT

Wie ein externer CIO KMU konkret unterstützt

Ein externer CIO setzt dort an, wo derzeit Lücken sind. Der Einstieg erfolgt meist über eine strukturierte Bestandsaufnahme. Ziel ist nicht, alle technischen Details aufzuschreiben, sondern die zentralen Baustellen und Chancen zu verstehen. Dazu gehören IT-Infrastruktur, Anwendungen, Sicherheitsniveau, Supportprozesse, Verträge mit Anbietern und laufende Projekte. Auf dieser Basis lassen sich schnell erste Prioritäten setzen.

Aus der Analyse entsteht eine IT-Strategie in der passenden Flughöhe. Sie zeigt auf, welche Ziele du mit deiner IT verfolgen willst, welche Projekte nötig sind und in welcher Reihenfolge du sie angehst. Typische Inhalte sind die Modernisierung der IT-Infrastruktur, klar geregelte Zuständigkeiten zwischen interner IT, IT-Dienstleistern und Fachbereichen, Maßnahmen zur Erhöhung der Informationssicherheit sowie Vorhaben zur Prozessautomatisierung und Nutzung von Daten.

In der Umsetzung übernimmt der externe CIO eine Leitfunktion. Er begleitet Auswahlprozesse für neue Software, unterstützt bei Vertragsverhandlungen mit Anbietern, steuert Projekte und sorgt dafür, dass technische Entscheidungen mit der IT-Strategie und den Unternehmenszielen zusammenpassen. In vielen KMU ist das der entscheidende Schritt, damit IT-Maßnahmen nicht nebeneinanderher laufen, sondern auf ein gemeinsames Ziel einzahlen.

Der große Vorteil ist die Flexibilität. In Phasen großer Veränderung kann ein externer CIO intensiver eingebunden werden, etwa bei der Einführung eines neuen ERP-Systems oder einer umfangreichen Sicherheitsinitiative. In ruhigeren Phasen reicht ein regelmäßiger Strategieaustausch, um den Kurs zu halten, neue Trends einzuordnen und Anpassungsbedarf frühzeitig zu erkennen. Für viele Unternehmen ist das wirtschaftlich deutlich attraktiver als eine interne Festanstellung und bietet dennoch Zugang zu hochwertigem IT-Management.

Worauf KMU bei externer CIO-Unterstützung achten sollten

Damit ein externer CIO wirklich Mehrwert liefert, lohnt sich ein genauer Blick auf seine Arbeitsweise. Ein wichtiger Punkt ist das Verständnis für dein Business. Ein CIO, der Informationstechnologie nur als Selbstzweck betrachtet, wird keine guten Entscheidungen treffen. Er muss dein Geschäftsmodell verstehen, deine Branche, deine typischen Projekte und deine Kunden. Besonders in spezialisierten Bereichen wie Architektur oder Ingenieurwesen macht Branchenerfahrung einen spürbaren Unterschied, etwa beim Umgang mit CAD-Systemen und hohen Anforderungen an Performance und Verfügbarkeit.

Ebenso wichtig ist eine klare, verständliche Kommunikation. Ein externer CIO sollte dir IT-Themen ohne Fachchinesisch erklären können, Entscheidungen sauber begründen und auch unangenehme Punkte offen ansprechen. Die Zusammenarbeit funktioniert nur, wenn Vertrauen entsteht. Dazu gehört, dass du seine Empfehlungen nachvollziehen kannst und dich nicht in technischen Details verlierst.

Ein dritter Aspekt ist die nachweisbare Umsetzungsstärke. Frage nach Projekten, bei denen er nicht nur beraten, sondern Ergebnisse verantwortet hat. Gerade im Mittelstand ist es entscheidend, dass ein externer CIO mit begrenzten Ressourcen umgehen kann und pragmatisch denkt. Theoretische Strategien helfen wenig, wenn sie sich im Alltag nicht durchhalten lassen.

Partner wie pirenjo.IT verbinden genau diese Punkte: tiefes IT-Know-how, Erfahrung mit wachsenden KMU, klare Sprache und eine pragmatische, humorvolle Art, die Zusammenarbeit auch menschlich angenehm macht. So wird aus einem abstrakten „Chief Information Officer“ eine greifbare IT-Funktion, die deine Organisation spürbar entlastet und dich in der Digitalisierung voranbringt.

„Ohne CIO-Kompetenz verwaltet man IT. Mit CIO-Kompetenz gestaltet man sie.“

Christian Markus, Geschäftsführer pirenjo.IT

Häufige Fragen

Was macht ein CIO in einem mittelständischen Unternehmen?

Ein CIO sorgt dafür, dass IT-Strategie, Sicherheit und Digitalisierung geplant gesteuert werden, statt nur auf Probleme zu reagieren.

Warum können viele KMU keinen eigenen CIO einstellen?

Ein Vollzeit-CIO ist teuer, schwer zu finden und in vielen KMU gibt es nicht genug Aufgaben für eine Führungsrolle in Vollzeit.

Wie kann ein externer CIO KMU im Raum Stuttgart unterstützen?

Ein externer CIO hilft Unternehmen in der Region Stuttgart, IT-Strategie, Sicherheit und Digitalisierung strukturiert anzugehen, ohne eine teure Festanstellung.

Woran erkenne ich, dass mein Unternehmen CIO-Kompetenz braucht?

Wenn IT-Projekte stocken, Sicherheitsfragen offenbleiben und Entscheidungen hauptsächlich reaktiv getroffen werden, fehlt meist eine klare CIO-Funktion.

Welche Rolle übernimmt pirenjo.IT als externer CIO-Partner?

pirenjo.IT unterstützt KMU mit klarer IT-Strategie, verständlicher Kommunikation und pragmatischer Umsetzung, damit IT den Alltag entlastet statt blockiert.

Microsoft Power BI – übersichtliche Dashboards erstellen

Laptop mit Dashboard und ausgedruckte Datenanalysen.

Datenvisualisierung ist ein leistungsfähiges Instrument zur Vermittlung komplexer Daten. Sie stellt sie in einem einfachen, leicht verständlichen Format dar. Es reicht jedoch nicht aus, einfach ein Diagramm oder eine Tabelle zu erstellen und fertig. Um die Informationen wirklich nutzen zu können, ist es wichtig, aufschlussreiche Berichte zu erstellen. Berichte, die effektiv die Geschichte hinter den Daten vermitteln.

Aufschlussreiche Berichte helfen den Entscheidungsträgern, wichtige Trends und Muster zu verstehen. Außerdem können dadurch Chancen erkannt und fundierte Entscheidungen getroffen werden. Wenn Analysediagramme und Balkendiagramme nur einen Teil der Geschichte erzählen, können sie zu falschen Entscheidungen führen.

Die Erstellung ganzheitlicher und aufschlussreicher Berichte erfordert die Verwendung mehrerer Datenpunkte. Ein Tool, das dies ermöglicht, ist Microsoft Power BI.

Was ist Microsoft Power BI?

Microsoft Power BI ist ein Business Intelligence-Tool. Es ermöglicht Ihnen, viele Datenquellen mit einem Dashboard zu verbinden. Mit Power BI können Sie Daten ganz einfach ganzheitlich modellieren und visualisieren.

Die Plattform verfügt über mehr als 500 verschiedene Datenkonnektoren. Diese Konnektoren können auf Quellen wie Salesforce, Excel, Azure und andere zugreifen. Benutzer können vorgefertigte Berichtsvorlagen nutzen, um bei der Erstellung von datenintensiven Berichten Zeit zu sparen. Teams können auch virtuell zusammenarbeiten und Dashboards gemeinsam nutzen.

Microsoft Power BI Sales und Marketing Beispiel.

Erstellen Sie übersichtliche Dashboards in Microsoft Power BI.

Tipps für die Gestaltung großartiger Datenvisualisierungsberichte

Erste Schritte in Microsoft Power BI sind folgende:

  • Anmeldung in der Software
  • Verbinden Sie Ihre Datenquellen
  • Verwendung der Tools zur Erstellung von Berichtsgrafiken

Aber die Erstellung großartiger Berichte geht darüber hinaus. Im Folgenden gehen wir auf einige Tipps und bewährte Verfahren ein, mit denen Sie das Beste aus Power BI herausholen können.

Denken Sie an Ihr Publikum

Bei der Gestaltung von Berichts-Dashboards sollten Sie den Endnutzer im Auge behalten. Was will diese Zielgruppe sehen? Sind sie auf der Suche nach Umsatzzahlen? Oder möchten sie Einblicke erhalten, die helfen, Produktivitätslücken zu schließen?

Eine klare und prägnante Sprache, sowie effektive Visualisierungen sind wichtig. Diese helfen dabei, die wichtigsten Erkenntnisse aus den Daten hervorzuheben. Passen Sie die Berichte an den technischen Kenntnisstand und die Geschäftsziele der Zielgruppe an.

Verkomplizieren Sie die Dinge nicht

In vielen Fällen ist weniger mehr. Wenn Sie feststellen, dass Ihr Dashboard überladen aussieht, fügen Sie möglicherweise zu viele Berichte hinzu. Je mehr Sie hinzufügen, desto schwieriger wird es, die Erkenntnisse aus den Daten zu lesen.

Entfernen Sie alle Berichte außer den wichtigsten. Suchen Sie nach Möglichkeiten, verschiedene Datensätze in einem einzigen Bericht zusammenzufassen, z. B. mit gestapelten Balkendiagrammen. Dashboards sollten wichtige Daten auf einen Blick zeigen, also tun Sie Ihr Bestes, um die Notwendigkeit des Scrollens zu vermeiden.

Probieren Sie verschiedene Diagrammtypen aus

Experimentieren Sie mit der Darstellung Ihrer Daten auf unterschiedliche Weise. Wechseln Sie zwischen Balken-, Torten- und anderen Arten von Diagrammen, um dasjenige zu finden, das die Information am besten wiedergibt. Wenn Sie ein neues Dashboard für Ihr Unternehmen erstellen, holen Sie sich Anregungen. Fragen Sie diejenigen, die die Berichte prüfen sollen, welche Art von Diagramm für sie am besten geeignet ist.

Lernen Sie Power Query kennen

Power Query ist eine Datenvorbereitungs-Engine. Mit ihr können Sie viel Zeit bei der Entwicklung aufschlussreicher Berichte sparen. Diese Engine wird in Microsoft-Tools wie Power BI und Excel verwendet.

Nehmen Sie sich die Zeit, um zu lernen, wie Sie dieses Hilfsmittel nutzen können, um Hilfe zu erhalten:

  • Verbinden einer Vielzahl von Datenquellen mit dem Dashboard
  • Vorschau von Datenabfragen
  • Erstellung intuitiver Abfragen über viele Datenquellen
  • Definition von Datenumfang, -vielfalt und -geschwindigkeit

Karten mit Bing verknüpfen

Bing und Power BI sind integriert, so dass Sie die Standard-Kartenkoordinaten nutzen können. Die Mapping-Leistung von Bing kann Ihrer Geokodierung erheblich verbessern.

Wenn Sie zum Beispiel Städte auf einer Karte darstellen möchten, achten Sie auf die exakte geografische Bezeichnung Ihrer Spalten. So kann Bing genau erkennen, wonach Sie suchen.

Sagen Sie den Leuten, was sie sich ansehen

Ein typischer Kommentar, der häufig zu hören ist, wenn Führungskräften ein neuer Bericht vorgelegt wird, lautet: „Was sehe ich da?“ Erklären Sie Ihrem Publikum, was die Daten bedeuten, indem Sie Funktionen wie Tooltips und Textfelder verwenden, um den Kontext hinzuzufügen.

Nur ein oder zwei Sätze können jemandem 5-10 Minuten Zeit ersparen, um herauszufinden, warum Sie ihm diesen Bericht gegeben haben. Dieser Kontext kann schneller zu einer Entscheidung führen. Er hilft auch, Verwirrung oder Missverständnisse über die Daten zu vermeiden.

Hervorheben von Wichtigem

Menschen lesen normalerweise von links nach rechts und von oben nach unten. Legen Sie also Ihr wichtigstes Schaubild in die obere, linke Ecke. Danach folgen die nächstwichtigen Berichte.

Wenn Sie bestimmte Zahlen hervorheben möchten, sollten Sie die Schriftgröße erhöhen oder den Text fett drucken. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Ihr Publikum die wichtigsten Aussagen versteht.

Sie können auch Farben verwenden, um Dinge wie „hoch, mittel, niedrig“ hervorzuheben. So könnte beispielsweise eine niedrige Unfallrate grün, eine mittlere Rate gelb und eine hohe Rate rot dargestellt werden. Dadurch erhalten die Daten einen besseren visuellen Kontext.

Benötigen Sie Hilfe mit Power BI oder anderen Microsoft-Produkten?

Wir können Ihnen dabei helfen, mit Microsoft 365, Power BI und mehr zu beginnen oder Ihre Nutzung zu verbessern. Machen Sie noch heute einen Termin für ein kostenfreies Kennenlerngespräch aus! Unsere Microsoft-Experten von pirenjo.IT freuen sich darauf, Ihnen bei der sinnvollen Nutzung dieser leistungsstarken Plattform helfen zu können.

App Fatigue – warum sie ein Sicherheitsrisiko darstellt!

Frau am Laptop leidet unter App Fatigue.

Die Zahl der Apps und Webtools, die Mitarbeiter*innen regelmäßig nutzen, nimmt weiter zu. Die meisten Abteilungen haben etwa 40-60 verschiedene digitale Tools, die sie nutzen. 71 % der Mitarbeitenden sind der Meinung, dass sie so viele Apps verwenden, dass die Arbeit dadurch komplexer wird.

Viele der Apps, die wir täglich nutzen, bringen unzählige Benachrichtigungen mit sich. Wir erhalten einen „Ping“, wenn jemand unseren Namen in einem Teams-Kanal erwähnt. Wenn ein Update verfügbar ist erhalten wir eine Popup-Benachrichtigung. Dann gibt es noch die Benachrichtigungen über Fehler oder Sicherheitsprobleme.

App Fatigue, oder App-Müdigkeit ist eine sehr reale Sache und wird zu einem Cybersicherheitsproblem. Je mehr Menschen mit Benachrichtigungen zugemüllt werden, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie sie ignorieren.

Denken Sie nur an die verschiedenen digitalen Benachrichtigungen, die Sie erhalten:

  • Softwareanwendungen auf Ihrem Computer
  • Webbasierte SaaS-Tools
  • Websites, für die Sie Warnmeldungen zugelassen haben
  • Mobile Anwendungen und Tools
  • E-Mail-Banner
  • Textnachrichten
  • Tools für die Teamkommunikation

Einige Mitarbeitende erhalten dieselbe Benachrichtigung auf zwei verschiedenen Geräten. Das macht das Problem nur noch größer. Dies führt zu vielen Problemen, die sich auf Produktivität und Cybersicherheit auswirken.

Abgesehen von der Bombardierung mit Warnmeldungen bedeutet jedes Mal, wenn der Chef eine neue App einführt, auch ein neues Passwort. Die Mitarbeiter*innen jonglieren bereits mit etwa 191 Passwörtern. Mindestens 154 davon verwenden sie irgendwann im Laufe des Monats.

Wie gefährdet App-Müdigkeit Unternehmen?

Mitarbeitende fangen an, Updates zu ignorieren

Wenn digitale Benachrichtigungen Ihre Arbeit unterbrechen, haben Sie oft das Gefühl, immer im Rückstand zu sein. Das führt dazu, dass man kleine Aufgaben ignoriert, die als nicht zeitkritisch gelten. Aufgaben wie die Installation eines App-Updates.

Mitarbeiter*innen, die mit zu vielen App-Benachrichtigungen überfordert sind, neigen dazu, sie zu ignorieren. Wenn Aktualisierungen auftauchen, klicken sie sie vielleicht einfach weg. Sie haben das Gefühl, dass sie im Moment keine Zeit haben, und sind sich nicht sicher, wie lange es dauern wird.

Das Ignorieren von App-Updates auf einem Gerät ist gefährlich. Viele dieser Updates enthalten wichtige Sicherheits-Patches für gefundene Sicherheitslücken. Wenn sie nicht installiert werden, sind das Gerät und sein Netzwerk einem höheren Risiko ausgesetzt. Dadurch wird es leichter, einen erfolgreichen Cyberangriff zu starten.

Mitarbeiter verwenden (schwache) Passwörter wieder

Ein weiteres Sicherheitsopfer der App-Müdigkeit ist die Passwortsicherheit. Je mehr SaaS-Konten jemand erstellen muss, desto wahrscheinlicher ist es, dass er seine Passwörter wiederverwendet. Es wird geschätzt, dass Passwörter in 64 % der Fälle wiederverwendet werden.

Die Offenlegung von Zugangsdaten ist eine der Hauptursachen für Datenschutzverletzungen in der Cloud. Hacker können schwache Passwörter leicht knacken. Wenn ein Passwort mehrmals verwendet wird, sind viele Konten gefährdet.

Mitarbeiter*innen können Warnungen abschalten

Einige Benachrichtigungen können Sie abschalten. Müssen Sie zum Beispiel wirklich jedes Mal informiert werden, wenn jemand auf einen Gruppen-Thread antwortet? Oder nur, wenn Sie mit einem @ genannt werden? Aber es ist nicht gut, wichtige Sicherheitswarnungen abzuschalten.

Es gibt einen Punkt, an dem eine weitere Push-Benachrichtigung jemanden an den Rand des Wahnsinns treiben kann. Sie schalten vielleicht alle Benachrichtigungen aus, die sie in allen Apps finden können. Das Problem dabei ist, dass sich in der Masse der Benachrichtigungen auch wichtige Benachrichtigungen befinden. Zum Beispiel eine Anti-Malware-App, die vor einem neu gefundenen Virus warnt.

Was ist die Lösung für App-Müdigkeit?

Es ist nicht möglich, die Zeit zurückzudrehen, als es solche Anwendungen noch nicht gab. Aber Sie können eine Strategie entwickeln, die den Menschen die Verantwortung für ihre Technik überträgt und nicht umgekehrt.

Optimieren Sie Ihre Geschäftsanwendungen

Sowohl aus Produktivitäts- als auch aus Sicherheitsgesichtspunkten sind weniger Anwendungen besser. Je weniger Apps Sie haben, desto geringer ist das Risiko. Außerdem müssen Sie sich weniger Passwörter merken und weniger Benachrichtigungen beachten.

Schauen Sie sich die von Ihnen verwendeten Tools an, um zu sehen, wo es Redundanzen geben könnte. Viele Unternehmen verwenden zwei oder mehr Anwendungen, die dieselbe Funktion erfüllen können.

Erwägen Sie den Einsatz einer übergreifenden Plattform wie Microsoft 365 oder Google Workspace. Diese Plattformen umfassen mehrere Tools, aber die Nutzer benötigen nur eine einzige Anmeldung, um auf sie zuzugreifen.

Lassen Sie Ihr IT-Team Benachrichtigungen einrichten

Für die Nutzer ist es schwierig zu wissen, welche Arten von Benachrichtigungen am wichtigsten sind. Richten Sie ihre App-Benachrichtigungen für sie ein. So wird sichergestellt, dass sie nicht bombardiert werden und trotzdem die wichtigen Benachrichtigungen erhalten.

Anwendungsaktualisierungen automatisieren

Eine bewährte Praxis im Bereich der Cybersicherheit ist die Automatisierung von Geräte- und Software-Updates. Dadurch wird der Prozess aus den Händen der Mitarbeiter*innen genommen. Es steigert die Produktivität, da sie unnötige Updates nicht mehr sehen.

Die Automatisierung von Geräteaktualisierungen durch eine verwaltete Servicelösung verbessert die Sicherheit. Außerdem wird dadurch die Wahrscheinlichkeit verringert, dass eine anfällige App Ihr Netzwerk gefährdet.

Richten Sie eine beidseitige Kommunikation über Warnungen ein

Es kann sein, dass Mitarbeiter*innen eine Benachrichtigung nie ausschalten, weil sie Angst haben, dass sie in Schwierigkeiten geraten könnten. Manager merken vielleicht nicht einmal, dass die ständigen Unterbrechungen durch App-Benachrichtigungen die Produktivität beeinträchtigen.

Kommunizieren Sie mit Ihrem Team und lassen Sie es wissen, dass man mit Ihnen reden kann. Diskutieren Sie, wie man Alarme effektiv nutzt, sowie die besten Möglichkeiten zur Verwaltung von Warnmeldungen für einen besseren und produktiveren Arbeitstag.

Brauchen Sie Hilfe bei der Eindämmung Ihrer Cloud-App-Umgebung?

Heutzutage können Cloud-Tools leicht außer Kontrolle geraten. Lassen Sie sich bei der Konsolidierung und Optimierung Ihrer Cloud-App-Umgebung helfen. Machen Sie noch heute ein kostenloses Kennenlerngespräch aus und lassen Sie sich von unseren Cloud-Spezialisten beraten. Bei pirenjo.IT sind sie an der richtigen Adresse für die Optimierung Ihrer Cloud-Umgebung!

So nutzen Sie ChatGPT sinnvoll im Unternehmen!

ChatGPT sinnvoll im Unternehmen einsetzen.

Man kann sich heutzutage kaum noch im Internet umsehen, ohne auf ChatGPT zu stoßen. Sowohl Bing als auch Google nutzen dieses fortschrittliche Sprachmodell mit künstlicher Intelligenz. Sie können davon ausgehen, dass es in immer mehr geschäftlichen und privaten Tools auftauchen wird, die Sie tagtäglich nutzen.

ChatGPT hat die Art und Weise revolutioniert, wie Unternehmen mit ihren Kunden interagieren. Es hat auch die Art und Weise beeinflusst, wie sie Dinge erledigen. Teams nutzen den intelligenten Chat für alles, von E-Mails bis zur Ideenfindung für Produktnamen.

Die personalisierten und informativen Echtzeit-Antworten des Tools sind ein echter Hingucker. Aber die Integration von ChatGPT in Ihre Geschäftsabläufe erfordert sorgfältige Überlegungen. Sie wollen sicherstellen, dass die Dinge nicht aus dem Ruder laufen, wenn Mitarbeiter das Tool unbedacht nutzen.

In diesem Artikel untersuchen wir die besten Anwendungsmöglichkeiten für ChatGPT in Ihrem Unternehmen.

Best Practices für die Nutzung von ChatGPT

Die Schwächen von ChatGPT verstehen

Es handelt sich noch um eine sehr neue Technologie, und sie macht Fehler. Wenn Sie ChatGPT zum ersten Mal benutzen, erscheint eine entsprechende Warnung. Sie sollten die Antworten, die Sie erhalten, nicht ohne menschliche Überprüfung und Überarbeitung verwenden.

Ja, es kann Ihnen eine Richtlinie für die Gerätenutzung durch Mitarbeiter erstellen, wenn Sie darum bitten. Allerdings kann es sein, dass in dieser automatisch erstellten Richtlinie Dinge stehen, die nicht ganz korrekt sind. Verwenden Sie sie als Hilfestellung, aber nicht als Ersatz für von Menschen erstellte Inhalte.

Ein weiterer Schwachpunkt ist die mögliche Verzerrung. Da die Maschine mit riesigen Mengen an Inhalten trainiert, kann sie sich einige schlechte Gewohnheiten aneignen. So könnten Sie von ChatGPT voreingenommene oder schockierende Antworten erhalten. Machen Sie sich klar, dass das Tool aus  menschlicher Sicht noch ein Kleinkind ist, das beaufsichtigt werden muss.

Definieren Sie die Rolle von ChatGPT

Bevor Sie ChatGPT in Ihr Unternehmen integrieren, ist es wichtig, seine Rolle zu definieren. Die Rolle kann von der Beantwortung von Kundenanfragen bis zur Entwicklung von Ideen für neue Produkte reichen.

Wenn Sie die Rolle von ChatGPT definieren, können Sie seine Leistungsfähigkeit besser nutzen. Sie müssen aber auch dafür sorgen, dass Sie entsprechende Regeln aufstellen. Die Technologie ist noch sehr neu, und Sie wollen nicht, dass Ihre Mitarbeiter sie für alles verwenden.

Legen Sie genau fest, für welche Aufgaben das Unternehmen die Verwendung von ChatGPT zulässt und für welche nicht. Auf diese Weise kann Ihr Team ChatGPT dort einsetzen, wo Sie es für richtig halten, und eine missbräuchliche Verwendung wird vermieden.

Datenschutz für Kunden beachten

Datenschutz ist ein wichtiger Aspekt jedes Unternehmens, und ChatGPT sollte da keine Ausnahme sein. Wenn Sie das Tool in Ihre Arbeit integrieren, ist es wichtig, die Privatsphäre der Kunden zu berücksichtigen. Tatsächlich hat Italien im März ChatGPT verboten und zwar aufgrund von Datenschutzbedenken.

Seien Sie sich bewusst, dass ChatGPT Mitarbeiter- oder Kundendaten gefährdet. Begrenzen Sie das Potenzial für Datenabfluss.

Sie können ChatGPT zum Beispiel so konfigurieren, dass die Sammlung von Kundendaten beendet wird. Zum Beispiel, wenn alle erforderlichen Daten gesammelt wurden.

Menschliche Kontrolle gewährleisten

ChatGPT ist ein leistungsfähiges Werkzeug, aber es ist kein Ersatz für menschliche Interaktion. Um sicherzustellen, dass die Ergebnisse sachdienlich und korrekt sind, ist eine menschliche Kontrolle unerlässlich. Die menschliche Überprüfung kann dazu beitragen, unangemessene Antworten zu verhindern, die sich negativ auf Ihr Unternehmen auswirken könnten.

Integrieren Sie ChatGPT in Ihren bestehenden Kundenservice

Die Integration von ChatGPT in Ihre Kundendienstkanäle kann den Kunden zugute kommen. Sie kann die Kundenerfahrung verbessern und gleichzeitig die Arbeitsbelastung verringern. Integrieren Sie es in Ihre Website, soziale Medien und andere Support-Kanäle. Es kann Antworten in Echtzeit auf Kundenanfragen liefern. Aber auch hier gilt: Menschen müssen ChatGPT und seine Antworten im Auge behalten.

Ein intelligenter Einsatz verringert die Wartezeit für Kunden. Gleichzeitig können sie die Erfahrung mit Ihrem Unternehmen verbessern.

Performance messen und optimieren

Die Messung der Leistung von ChatGPT ist von entscheidender Bedeutung, um sicherzustellen, dass es einen Mehrwert bietet. Messen Sie die Leistung, indem Sie die Kundenzufriedenheit, die Reaktionszeit und die bearbeiteten Anfragen analysieren.

Sie können sich auch Produktivitätsstatistiken ansehen. Spart die Verwendung von ChatGPT für die Erstellung von Kunden-E-Mails Zeit? Oder braucht Ihr Team genauso viel Zeit, um die Antworten zu bearbeiten?

Auf der Grundlage der Analyse können Sie ChatGPT optimieren, um seine Leistung zu verbessern. Dadurch wird das Programm zu einer besseren Unterstützung für Ihr Unternehmen.

Seien Sie transparent bei der Nutzung

Seien Sie transparent, wenn Sie ChatGPT für E-Mail-Antworten oder andere Dinge verwenden. Ihre Kunden werden Ihre Ehrlichkeit zu schätzen wissen. Sie könnten zum Beispiel in Ihren Richtlinien einfach Folgendes angeben.

„Wir setzen KI für bestimmte Inhalte ein und bearbeiten und überprüfen die Ergebnisse stets.“

Die Verwendung von KI-generierten Inhalten ist derzeit noch ein heikles Thema. Verantwortungsbewusste Unternehmen sagen ihren Kunden genau, wo und wie sie sie einsetzen.

Hilfe bei der Navigation durch die sich verändernde Welt der Unternehmenstechnologie

ChatGPT ist ein hervorragendes Tool für Unternehmen, die seine KI-Leistung nutzen möchten. Aber dieses Tool steckt noch in den Kinderschuhen. Die Integration von ChatGPT in Ihr Unternehmen erfordert sorgfältige Überlegungen. Sie müssen sicherstellen, dass es effektiv und sicher ist.

Brauchen Sie Hilfe bei der Navigation durch die sich schnell verändernde Technologielandschaft? Vereinbaren Sie noch heute ein Kennenlerngespräch und lassen sich von den IT-Experten von pirejno.IT beraten.

Passwörter durch sichere Passkeys ersetzen?

Passwörter durch sichere Passkeys ersetzen - Titel

Passwörter sind die am häufigsten verwendete Methode der Authentifizierung, aber auch eine der schwächsten. Passwörter sind oft leicht zu erraten oder zu stehlen. Außerdem verwenden viele Menschen dasselbe Passwort für mehrere Konten. Das macht sie anfällig für Cyberangriffe.

Die schiere Menge an Passwörtern, die sich die Menschen merken müssen, ist groß. Dies führt zu Gewohnheiten, die es Kriminellen leichter machen, Passwörter zu knacken. So werden beispielsweise schwache Passwörter erstellt und Passwörter auf unsichere Weise gespeichert.

61 % aller Datenschutzverletzungen betreffen gestohlene oder gehackte Anmeldedaten.

In den letzten Jahren hat sich eine bessere Lösung herausgebildet – Passkeys. Passkeys sind sicherer als Passwörter. Außerdem bieten sie eine bequemere Möglichkeit, sich bei Ihren Konten anzumelden.

Erfahren Sie mehr darüber, warum Sie Passwörter durch sichere Passkeys ersetzen sollten!

Was ist Passkey-Authentifizierung?

Passkeys funktionieren, indem sie für jeden Anmeldeversuch einen eindeutigen Code erzeugen. Dieser Code wird dann vom Server validiert. Dieser Code wird anhand einer Kombination von Informationen über den Benutzer und das Gerät, das er zur Anmeldung verwendet, erstellt.

Sie können sich Passkeys als einen digitalen Berechtigungsnachweis vorstellen. Mit einem Passkey kann sich jemand bei einem Webdienst oder einem cloudbasierten Konto authentifizieren. Die Eingabe eines Benutzernamens und eines Passworts ist nicht erforderlich.

FIDO2 wird für sichere Passkeys benötigt.

FIDO2 (Fast IDentity Online 2) ist ein Standard der eine starke Authentifizierungslösung im Web ermöglicht.

Diese Authentifizierungstechnologie nutzt die Web-Authentifizierung (WebAuthn). Dies ist eine Kernkomponente von FIDO2, einem Authentifizierungsprotokoll. Anstelle eines eindeutigen Passworts wird zur Benutzerüberprüfung die Public-Key-Kryptographie verwendet.

Das Gerät des Benutzers speichert den Authentifizierungsschlüssel. Dabei kann es sich um einen Computer, ein mobiles Gerät oder ein Gerät mit Sicherheitsschlüssel handeln. Er wird dann von Websites verwendet, die Passkeys aktiviert haben, um den Benutzer anzumelden.

Vorteile der Verwendung von Passkeys anstelle von Passwörtern

Mehr Sicherheit

Ein Vorteil von Passkeys ist, dass sie sicherer sind als Passwörter. Passkeys sind schwieriger zu hacken. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Schlüssel aus einer Kombination von biometrischen und Gerätedaten generiert wird.

Biometrische Daten können Dinge wie Gesichtserkennung oder Fingerabdruck-Scans umfassen. Zu den Geräteinformationen können Dinge wie die MAC-Adresse oder der Standort des Geräts gehören. Dies macht es für Hacker viel schwieriger, Zugang zu Ihren Konten zu erhalten.

Einfach & bequem

Ein weiterer Vorteil von Passkeys gegenüber Passwörtern ist, dass sie bequemer sind. Bei der Kennwortauthentifizierung müssen sich die Benutzer oft viele komplexe Kennwörter merken. Das kann schwierig und zeitaufwändig sein.

Das Vergessen von Passwörtern ist keine Seltenheit, und das Zurücksetzen kann Mitarbeiter*innen ausbremsen. Jedes Mal, wenn eine Person ihr Passwort zurücksetzen muss, dauert dies durchschnittlich drei Minuten und 46 Sekunden.

Passkeys beseitigen dieses Problem, indem sie einen einzigen Code bereitstellen. Sie können denselben Code für alle Ihre Konten verwenden. Das macht es viel einfacher, sich bei Ihren Konten anzumelden. Außerdem verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihr Passwort vergessen oder verlegen.

Stark gegen Phishing

Phishing-Betrug mit Zugangsdaten ist weit verbreitet. Die Betrüger senden E-Mails, in denen sie mitteilen, dass mit dem Konto des Benutzers etwas nicht in Ordnung ist. Sie klicken auf einen Link, der sie zu einer getarnten Anmeldeseite führt, die erstellt wurde, um ihren Benutzernamen und ihr Passwort zu stehlen.

Wenn sich ein Benutzer stattdessen mit einem Hauptschlüssel authentifiziert, funktioniert dies nicht. Selbst wenn ein Hacker das Kennwort eines Benutzers hätte, wäre das nicht von Bedeutung. Er bräuchte die Passkey-Authentifizierung des Geräts, um das Konto zu knacken.

Hat die Verwendung von Passkeys Nachteile?

Passkeys sehen definitiv wie die Zukunft der Authentifizierungstechnologie aus. Aber es gibt einige Probleme, auf die Sie stoßen könnten, wenn Sie sie jetzt einführen.

Passkeys sind noch nicht weit verbreitet

Einer der Hauptnachteile ist, dass Passkeys noch nicht weit verbreitet sind. Viele Websites und Cloud-Dienste verlassen sich immer noch auf Passwörter. Sie sind noch nicht Passkey-fähig.

Dies bedeutet, dass die Nutzer für einige Konten weiterhin Passwörter verwenden müssen. Zumindest so lange, bis sich Passwörter weiter durchsetzen. Es könnte etwas umständlich sein, Passkeys für einige Konten und herkömmliche Passwörter für andere zu verwenden.

Passkeys benötigen zusätzliche Hardware und Software

Ein Vorteil von Passwörtern ist, dass sie kostenlos und einfach zu verwenden sind. Man erstellt sie einfach, wenn man sich auf einer Website anmeldet.

Passkeys erfordern zusätzliche Hardware und Software, um die Codes zu erzeugen und zu validieren. Dies kann für Unternehmen anfangs kostspielig sein. Aber es gibt ein Einsparungspotenzial durch verbesserte Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit. Diese Vorteile können die Kosten für Passkeys aufwiegen.

Bereiten Sie sich jetzt auf die Zukunft der Authentifizierung vor

Passkeys sind eine sicherere und bequemere Alternative zu Passwörtern. Sie sind schwerer zu hacken und bieten eine bequemere Möglichkeit, sich bei Ihren Konten anzumelden. Aber Passkeys sind noch nicht weit verbreitet. Außerdem müssen Unternehmen unter Umständen ein Budget für die Implementierung einplanen.

Trotz dieser Herausforderungen stellen Passkeys eine vielversprechende Lösung dar. Insbesondere für das Problem der schwachen Passwörter. Sie haben das Potenzial, die Cybersicherheit zu verbessern. Außerdem steigern sie die Produktivität von Unternehmen und Privatpersonen gleichermaßen.

Brauchen Sie Hilfe bei der Verbesserung Ihrer Identitäts- und Kontosicherheit?

Nutzen Sie die Vorteile dieser neuen Technologie und ersetzen Sie Ihre Passwörter durch sicherere Passkeys. Es ist der perfekte Zeitpunkt, um mit der Umsetzung in Ihrem Unternehmen zu beginnen. Dabei helfen Ihnen unsere IT-Sicherheitsprofis von pirenjo.IT. Rufen Sie uns noch heute an, um ein Kennenlerngespräch zu vereinbaren.

Kundenorientierte Technologien, die Ihnen Vorteile verschaffen

Kundenorientierte Technologie, die Vorteile verschafft.

Kunden suchen nach Bequemlichkeit. In der heutigen Welt bedeutet das Technologie, die ihnen das Leben leichter macht. Von Webformularen bis hin zu POS-Systemen – bei allem, was Sie tun, müssen Sie das Kundenerlebnis im Auge behalten.

Wenn Menschen mit ihren Erfahrungen mit einem Unternehmen unzufrieden sind, wenden sie sich ab. Und diese Erfahrung hat vielleicht nichts mit Ihren Produkten oder Dienstleistungen zu tun. Vielleicht fanden sie es schwierig, auf Ihrer Website zurechtzufinden. Vielleicht haben sie eine Frage, aber es war niemand da, um sie zu beantworten.

Kunden erwarten von Ihnen, dass Sie es ihnen leicht machen, mit Ihnen Geschäfte zu machen. Unternehmen, die das tun, ernten die Vorteile. Kundenorientierte Unternehmen sind 60 % rentabler als solche, die das nicht sind.

Technologie ist der Schlüssel zur Umwandlung von Website-Besuchern in Kunden. Sie ist auch entscheidend dafür, dass Kunden zufrieden sind und wiederkommen, um erneut zu kaufen.

Worauf sollten Sie sich konzentrieren? Im Folgenden finden Sie einige Ideen für alle Unternehmensbudgets.

Cloud-Formulare

Versenden Sie immer noch Formulare in Microsoft Word per E-Mail an Ihre Kunden? Die Verwendung von cloudbasierten Formularen macht die Sache viel angenehmer. Ihr Kunde muss ein Formular nicht auf seinem Computer speichern und daran denken, es per E-Mail zurückzuschicken. Stattdessen können sie einem Link folgen und von jedem beliebigen Garät aus die Informationen online ausfüllen.

Die Verlagerung Ihrer Formulare in die Cloud macht es auch für Sie einfacher. Die Formulardaten kommen automatisch herein. Diese Systeme verarbeiten auch die Formulare und liefern Analysen.

Wenn Sie Microsoft 365 verwenden, verfügen Sie bereits über ein Cloud-Formular-Tool. Suchen Sie nach Microsoft Forms in Ihren verfügbaren Anwendungen oder besuchen Sie die Microsoft-Website.

Elektronische Signaturen

Experten gehen davon aus, dass die Nutzung von eSignaturen bis 2024 um 69 % zunehmen wird. Die Möglichkeit, Dokumente digital zu unterzeichnen, bedeutet, dass mehr Verträge unterzeichnet werden. Die Menschen müssen ein Formular nicht mehr ausdrucken, unterschreiben und dann wieder einscannen. Jeder dieser Vorgänge könnte ein Hindernis auf dem Weg sein.

Druckern geht die Tinte aus. Menschen haben Probleme mit einem Scanner, den sie selten benutzen. Die Liste geht weiter. Jedes Problem kann dazu führen, dass ein Kunde die Unterzeichnung eines Dokuments, das Sie benötigen, überdenkt.

Die Verwendung digitaler Signaturen vereinfacht das Verfahren. Sie können die Transaktion online abwickeln. Außerdem stellen Sie sicher, dass Sie eine rechtsverbindliche Unterschrift haben.

Intelligenter Chatbot

Wenn jemand eine Kaufentscheidung trifft, hat er oft eine Frage. Wenn sie keine schnelle und einfache Möglichkeit haben, eine Antwort zu erhalten, gehen sie vielleicht woanders hin.

Intelligente Chatbots sind eine kundenorientierte Technologie, die Vorteile verschaffen kann.

Ein intelligenter Chatbot ist rund um die Uhr für Ihre Kunden da und beantwortet dringende Fragen.

Chatbots sind heutzutage wirklich intelligent. Wenn man sie richtig programmiert, können sie einen großen Prozentsatz der wiederkehrenden Fragen beantworten. Sie sind 24/7 auf Ihrer Website zu finden und bereit, in einem Moment der Not zu helfen.

Viele Kunden mögen sie sogar. Etwa 68 % der Verbraucher sind mit hilfreichen Chatbots zufrieden. Sie sagen, sie mögen es, dass sie eine schnelle Antwort von einem Bot erhalten. Das ist nicht immer der Fall, wenn Kunden eine E-Mail schicken.

SMS-Benachrichtigungen

SMS-Benachrichtigungen sind eine weitere Technologie, die das Kundenerlebnis verbessern kann. E-Mails sind mit Junk-Mails überflutet worden. Wenn jemand über eine Lieferung oder einen Kauf informiert werden muss, zieht er es oft vor, dies per SMS zu tun. Auf diese Weise übersieht man die Nachricht nicht.

Denken Sie über die Einführung von SMS-Benachrichtigungen für wichtige Kundenwarnungen nach. Stellen Sie sicher, dass Sie eine Opt-in- und Opt-out-Methode haben. Es empfiehlt sich auch, den Kunden wählen zu lassen, welche Benachrichtigungen er erhalten möchte. Zum Beispiel Benachrichtigungen über Zahlungen, Verkäufe oder Versanddetails.

Mobile App für Unternehmen

Der Übergang von Websites zu Apps ist schon seit einiger Zeit im Gange. Natürlich wird das Internet nicht verschwinden, aber Apps sind auf dem Vormarsch. Ein wichtiger Grund dafür ist der Anstieg der Smartphone-Nutzung.

Die Suche per Smartphone überholt die Suche im Internet. Und wenn Menschen ein mobiles Gerät benutzen, ziehen sie Apps gegenüber Websites vor. Studien zeigen, dass mobile Nutzer 90 % ihrer Zeit mit Apps verbringen und nur 10 % mit einem Internetbrowser.

Denken Sie über die Einführung einer mobilen App für Ihr Unternehmen nach. Das kann es für Kunden einfacher machen, mit Ihnen Geschäfte zu machen. Außerdem bietet sie Ihnen mehr Marketing- und Servicefunktionen, wie z. B. Push-Benachrichtigungen.

Wenn Sie nur über ein kleines Budget verfügen, können Sie mit einer „Wrapper“-App beginnen. Dabei handelt es sich um Lösungen, die Ihre bestehende Website in eine App umwandeln.

FAQ-Kiosk

Für Einzelhandelsgeschäfte kann ein FAQ-Kiosk eine positive Erfahrung darstellen. So können Kunden ihre Fragen schnell beantworten lassen. Er könnte auch helfen, nach Angeboten und Gutscheinen zu suchen.

Auch Dienstleistungsunternehmen können von der Nutzung dieses digitalen Tools profitieren. Sie können es für häufig gestellte Fragen nutzen. Sie können es auch nutzen, um Kunden an die Büros der Mitarbeiter zu verweisen.

VoIP-Telefonanlage

Sie denken vielleicht, dass Ihr Telefonsystem ein interner Teil der IT ist. Aber es ist auch eine der Technologien, die Sie am engsten mit Ihren Kunden in Verbindung bringt. Die Erfahrung, die Ihre Kunden machen, wenn sie anrufen, ist entscheidend dafür, wie sie Ihr Unternehmen wahrnehmen.

VoIP-Telefonsysteme geben den Mitarbeitern die Flexibilität, Kunden überall zu helfen. Das gilt selbst dann, wenn sie nicht am Schreibtisch sitzen. Außerdem ermöglichen sie Funktionen wie Gruppenanrufe, automatische Anrufbeantworter und Voicemail an E-Mail. All diese Funktionen sorgen für eine bessere Interaktion der Anrufer mit Ihrem Unternehmen.

Hilfe bei der Planung Ihrer Technologie-Roadmap

Welche technologischen Upgrades werden Ihrem Unternehmen am meisten nutzen? Wie sollten neue Systeme in bestehende Lösungen integriert werden? Dies sind nur einige der Fragen, die wir beantworten können! Rüsten Sie sich jetzt für die Zukunft und buchen Sie ein Kennenlerngespräch. Die IT-Spezialisten von pirejno.IT freuen sich darauf, auch Ihr Unternehmen für das Morgen fit zu machen!

Jedes Unternehmen ist ein Tech-Unternehmen!

Ob Sie nun Schuhe verkaufen oder eine Buchhaltungsfirma leiten, Sie brauchen irgendeine Art von Technologie, um zu arbeiten. Die Unternehmen von heute verkaufen nicht mehr nur ihre eigenen Waren und Dienstleistungen. Sie müssen auch verschiedene Arten von digitalen Werkzeugen beherrschen.

Dazu gehören Software, Zahlungssysteme, Computer, Wi-Fi-Netzwerke, mobile Geräte und vieles mehr. Die Unternehmen müssen auch ihr Netzwerk und ihre Geräte schützen. Wenn diese Technologie nicht funktioniert, kann dies erhebliche Auswirkungen auf ein Unternehmen haben.

98 % der befragten Unternehmen geben an, dass eine einzige Stunde IT-Ausfallzeit mehr als 100.000 Dollar kostet. Die Abhängigkeit von der Technologie bedeutet, dass jedes Unternehmen heute ein Technologieunternehmen ist.

Dies gilt unabhängig davon, welche Produkte Sie verkaufen oder welche Dienstleistungen Sie anbieten. Lassen Sie uns genau untersuchen, warum dies in der heutigen Zeit der Fall ist.

Was macht die Technologie zum Rückgrat eines jeden Unternehmens?

1. Technologie ist ein entscheidender Teil des Geschäfts

Sogar Landwirte nutzen Technologie, um Rohstoffpreise zu überprüfen, Vieh zu verkaufen und ihre Bücher zu führen. Auch in Gewächshäusern lassen sich mit den richtigen Geräten wichtige Parameter überwachen. Die meisten Unternehmen könnten ohne ihre Software nicht arbeiten. Oder ohne Datenbanken, die mit wichtigen Informationen gefüllt sind.

Landwirte mit Tablet im Gewächshaus.

Auch im Gewächshaus ist Technologie mittlerweile ein unentbehrlicher Helfer geworden.

IT-Ausfallzeiten sind genau aus diesem Grund so verheerend. Wissen Sie noch, wie sich die Sicherheitsverletzungen auf den globalen Fleischproduzenten JBS und Colonial Pipeline ausgewirkt haben? Diese Unternehmen mussten ihren Betrieb aufgrund von Ransomware-Angriffen vorübergehend einstellen.

Beide zahlten das Lösegeld an ihre Angreifer, damit sie ihren Betrieb wieder aufnehmen konnten. Ohne die Technologie, die zu einem normalen Bestandteil unseres Alltags geworden ist, können viele Unternehmen schlichtweg nicht mehr arbeiten.

2. Kunden erwarten eine erstklassige digitale Nutzererfahrung

In einer Umfrage unter Geschäftsleuten zu den wichtigsten Themen der nächsten 5 Jahre stand die Kundenerfahrung an erster Stelle. Fast 46 % der Befragten gaben an, dass diese ganz oben auf ihrer Liste steht.

Wenn ein Kunde nur einmal schlechte Erfahrungen mit Ihrem Unternehmen gemacht hat, besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass er woanders hingeht. In der digitalen Welt gehört häufig folgendes zu diesen Erfahrungen:

  • Navigation auf Ihrer Website
  • Checkout-Erlebnis beim Bezahlen
  • Einfache Planung von Terminen
  • Versandbenachrichtigungen
  • Hilfsbereitschaft im Online-Chat
  • Reaktionszeit des Kundensupports
  • Möglichkeit, Ihr Unternehmen über soziale Medien zu kontaktieren

Um mit den Erwartungen der Verbraucher im Jahr 2023 und darüber hinaus Schritt zu halten, müssen Sie Technologie einsetzen. Von Ihrer Website bis hin zur Zahlungsabwicklung erwarten die Menschen einen reibungslosen digitalen Ablauf.

3. Mitarbeiter brauchen Geräte zur Steigerung der Produktivität

Wie sollen Mitarbeiter ohne Computer, Tablet oder mobile Geräte heute noch produktiv arbeiten? Diese Geräte sorgen dafür, dass die Mitarbeiter untereinander und mit Ihren Kundendaten in Verbindung bleiben. Technologie ermöglicht die Kommunikation und ist die Grundlage für einen Großteil der Arbeit im Büro. Wenn sie nicht ordentlich funktioniert, leidet die Produktivität des Unternehmens.

4. KI und Automatisierung helfen Unternehmen, wettbewerbsfähig zu bleiben

KI und Automatisierung helfen Unternehmen, schneller zu werden. KI kann das Einkaufserlebnis der Verbraucher personalisieren. Automatisierung kann Vertriebsteams dabei helfen, 30 % mehr Deals abzuschließen und die Konversionsrate um über 200 % zu steigern.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen Technologie-Tools mit KI- und Automatisierungsfunktionen integrieren. Das bedeutet, dass sie wissen müssen, wie sie diese Tools am besten einsetzen können. Außerdem müssen sie sie sinnvoll in bestehende Lösungen integrieren.

5. Informationen werden in rasantem Tempo generiert

Unternehmen generieren digitale Informationen in einem wahnsinnigen Tempo. Können Sie sich vorstellen, wie es wäre, wenn Sie zu Papierakten zurückkehren müssten? Sie bräuchten ein eigenes Gebäude allein für die ganzen Aktenschränke.

Tech-Unternehmen können Ihre Daten nicht mehr in Papierform vorhalten.

Wenn heute alle Informationen in Papierform abgelegt werden würden, bräuchten wir eigene Gebäude für die Aktenablage.

Akten, Dokumente und Kundendaten sind heute weitgehend digital. Um den Überblick über all diese Informationen zu behalten und sie durchsuchbar zu machen, sind technologische Fähigkeiten erforderlich.

6. Anbieter/Lieferanten lassen veraltete Systeme hinter sich

Denken Sie an die Lieferanten, mit denen Ihr Unternehmen zusammenarbeitet. Könnten Sie mit jedem von ihnen auch offline interagieren? Keine E-Mail, keine digitalen Dokumente? In den meisten Fällen lautet die Antwort: „Nein“.

Die Unternehmen, auf die Sie sich für Ihr Geschäft verlassen, sind in gleicher Weise „Technologieunternehmen“. Die meisten werden Altsysteme wie Faxgeräte und Papierdokumente aufgeben. Daher müssen Sie digitale Mittel nutzen, um mit ihnen zu interagieren.

7. Ohne technische Innovation ist es schwierig zu wachsen

Die Menschen sind durch das begrenzt, was sie an einem Tag geistig und körperlich leisten können. Computer und Technologie haben diese Kapazität um ein Vielfaches erhöht. Sie übernehmen einen großen Teil der Verarbeitung und der körperlichen Arbeit.

Die Cloud wird oft als Mittel zur Schaffung gleicher Bedingungen für kleine Unternehmen angepriesen. Sie ermöglicht es kleineren Unternehmen, die Technologie zu nutzen, um kostengünstig mehr zu erreichen.

Ohne den intelligenten Einsatz digitaler Werkzeuge ist es schwierig, Ihr Unternehmen weiter auszubauen. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre technologische Infrastruktur überprüfen und einen Blick auf kommende Innovationen werfen.

8. Anforderungen an die Geschäftskontinuität

Bei der Geschäftskontinuität geht es darum, den Betrieb Ihres Unternehmens trotz Krisenereignissen aufrechtzuerhalten. Eine Naturkatastrophe oder ein Brand können ein Gebäude und alles darin schwer beschädigen. Aber wenn Sie Ihre Daten in der Cloud speichern und Cloud-Software verwenden, kann Ihr Unternehmen weiterarbeiten.

Unternehmen, die keine Backup-Strategie haben, sind einem erheblichen Risiko ausgesetzt. Technische Lösungen ermöglichen es, den Betrieb von überall aus fortzusetzen, und erhöhen so die Ausfallsicherheit des Unternehmens.

Wie sieht Ihre Innovations-Roadmap aus?

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Reduzieren Sie Ihre Kosten bei Datenpannen!

Rollende Euromünzen symbolisieren Reduktion der Kosten bei Datenpannen.

Kein Unternehmen möchte eine Datenpanne erleiden. Aber leider ist es mittlerweile fast unmöglich, eine solche vollständig zu vermeiden. Ungefähr 83 % der Unternehmen haben mehr als eine Datenschutzverletzung erlitten. (IBM Security 2022 Cost of a Data Breach Report)

Diese Verstöße schaden Unternehmen in vielerlei Hinsicht. Da sind zunächst die unmittelbaren Kosten für die Beseitigung der Sicherheitsverletzung. Dann sind da noch die Kosten für den Produktivitätsverlust. Hinzu kommen entgangene Geschäfte und verlorenes Vertrauen der Kunden. Einem Unternehmen können auch umfangreiche Rechtskosten entstehen.

Laut dem Bericht von IBM Security sind die Kosten für Datenschutzverletzungen im Jahr 2022 erneut angestiegen. Die weltweiten Kosten für eine Datenschutzverletzung liegen jetzt bei 4,35 Millionen Dollar, 2,6 % mehr als im letzten Jahr.

Es wird geschätzt, dass 60 % der kleinen Unternehmen innerhalb von sechs Monaten nach einem Angriff den Betrieb einstellen müssen.

Unternehmen müssen sich nicht mit dem drohenden Untergang aufgrund einer Datenpanne abfinden. Es gibt einige bewährte Taktiken, mit denen sie die Kosten begrenzen können. Diese Cybersicherheitspraktiken können den Schaden eines Cyberangriffs begrenzen.

All diese Erkenntnisse stammen aus dem IBM-Sicherheitsbericht. Sie enthalten harte Fakten zu den Vorteilen einer verstärkten Cybersicherheitsstrategie.

Cybersecurity-Taktiken zur Verringerung der Auswirkungen einer Sicherheitsverletzung

Verwenden Sie einen hybriden Cloud-Ansatz

Die meisten Unternehmen nutzen die Cloud für die Datenspeicherung und für Geschäftsprozesse. Forscher fanden heraus, dass 45 % aller Datenschutzverletzungen in der Cloud stattfinden. Aber nicht alle Cloud-Strategien sind gleich.

Sicherheitsverletzungen in der öffentlichen Cloud kosten deutlich mehr als in einer hybriden Cloud. Was ist eine hybride Cloud? Es bedeutet, dass sich einige Daten und Prozesse in einer öffentlichen Cloud und einige in einer privaten Cloud-Umgebung befinden.

Was einige vielleicht überraschen mag, ist die Tatsache, dass ein hybrider Cloud-Ansatz auch besser abgeschnitten hat, als eine private Cloud.

Erstellen Sie einen Incident Response Plan und üben Sie ihn

Sie müssen kein großes Unternehmen sein, um einen Incident Response Plan (IR) zu erstellen. Der IR-Plan ist einfach ein Satz von Anweisungen, wie auf Zwischenfälle reagiert werden soll. Er ist für die Mitarbeiter*innen gedacht, die ihn befolgen müssen, wenn es zu einem Cybersecurity-Vorfall kommt.

Hier ist ein Beispiel. Im Falle von Ransomware sollte der erste Schritt darin bestehen, das infizierte Gerät vom Netz zu trennen. IR-Pläne verbessern die Geschwindigkeit und Wirksamkeit einer Reaktion auf eine Sicherheitskrise.

Ein guter Plan für die Reaktion auf Vorfälle senkt die Kosten einer Datenschutzverletzung. Er senkt sie um durchschnittlich 2,66 Millionen Dollar pro Vorfall.

Einführung eines Zero-Trust-Sicherheitskonzepts

Zero Trust ist eine Sammlung von Sicherheitsprotokollen, die zusammenarbeiten, um ein Netzwerk zu verstärken. Ein Beispiel für einige dieser Protokolle sind:

  • Multi-Faktor-Authentifizierung
  • Whitelist für Anwendungen
  • Kontextabhängige Benutzerauthentifizierung

Ungefähr 79 % der Unternehmen mit kritischen Infrastrukturen haben noch kein Zero-Trust-Konzept eingeführt. Dabei kann dies die Kosten für Datenschutzverletzungen erheblich senken. Unternehmen, die keine Zero-Trust-Taktik anwenden, zahlen etwa 1 Million Dollar mehr pro Datenschutzverletzung.

Tools mit Sicherheits-KI und Automatisierung verwenden

Reduzieren Sie Kosten durch KI-Sicherheits-Tools.

Sicherheits-Tools, die auf KI und Automatisierung setzen, können Ihre Kosten bei Datenpannen reduzieren.

Der Einsatz der richtigen Sicherheitstools kann einen großen Unterschied bei den Kosten ausmachen, die bei einer Datenverletzung entstehen. Der Einsatz von Tools, die KI und Automatisierung im Sicherheitsbereich einsetzen, brachte die größten Kosteneinsparungen.

Die Ausgaben für Datenschutzverletzungen sind dank KI- und Automatisierungslösungen für die Sicherheit um 65,2 % gesunken. Zu dieser Art von Lösungen gehören Tools wie Advanced Threat Protection (ATP). Sie können auch Anwendungen umfassen, die Bedrohungen aufspüren und die Reaktion automatisieren.

So verbessern Sie Ihre Cyber-Resilienz

Viele dieser Möglichkeiten zur Senkung der Kosten für Datenschutzverletzungen sind einfach Best Practices. Sie können damit beginnen, indem Sie eine nach der anderen umsetzen und Ihre Cybersicherheitsstrategie aktualisieren.

Stellen Sie gemeinsam mit einem vertrauenswürdigen IT-Anbieter einen Fahrplan auf. Kümmern Sie sich zuerst um die einfach zu erledigenden Aufgaben. Gehen Sie dann zu längerfristigen Projekten über.

Ein Beispiel für einfachere Aufgaben wäre die Einführung der Multi-Faktor-Authentifizierung. Sie ist kostengünstig und einfach zu implementieren. Außerdem wird dadurch das Risiko eines Cloud-Angriffs erheblich verringert.

Ein längerfristiges Projekt könnte die Erstellung eines Reaktionsplans für Zwischenfälle sein. Dann würden Sie einen Zeitplan aufstellen, der vorsieht, dass Ihr Team regelmäßig Übungen zu diesem Plan durchführt. Während dieser Übungen können Sie unterschiedliche Szenarien fokussieren.

Benötigen Sie Hilfe bei der Verbesserung Ihrer Sicherheit und der Risikominderung?

Die Zusammenarbeit mit einem vertrauenswürdigen IT-Partner nimmt Ihnen einen großen Teil der Sicherheitslast ab. Kontaktieren Sie unsere IT-Sicherheitsprofis von pirenjo.IT noch heute und vereinbaren Sie einen Termin für ein Kennenlerngespräch. Gerne erstellen wir gemeinsam mit Ihnen eine Cybersicherheits-Roadmap.