Awareness Training für Mitarbeiter: Diese Kriterien entscheiden über Erfolg oder Misserfolg

Awareness Training für Mitarbeiter: Wie pirenjo.IT dein Team für IT-Sicherheit und Phishing sensibilisiert und Sicherheitskultur im Unternehmen stärkt.

Cyberangriffe gehören längst zum Alltag. Für Geschäftsführung und IT-Verantwortliche ist klar: Ohne solide IT-Sicherheit geht es nicht mehr. Trotzdem entstehen viele Sicherheitsvorfälle nicht durch fehlende Technik, sondern durch menschliche Fehler. Phishing E-Mails, manipulierte E-Mail Anhänge oder geschickt geplantes Social Engineering setzen genau dort an, wo Menschen unter Zeitdruck Entscheidungen treffen.

Awareness Training für Mitarbeiter setzt genau an diesem Punkt an. Ziel ist nicht, alle zu Security-Experten zu machen, sondern das Verhalten im Arbeitsalltag zu verändern. Mitarbeitende sollen Phishing Mails erkennen, sensible Daten schützen, Privatsphäre Einstellungen verstehen und wissen, wann sie lieber einmal mehr nachfragen. Gerade KMU profitieren davon: Ein gezieltes Awareness Training für Mitarbeiter reduziert Sicherheitsvorfälle, schützt Daten und stärkt das Vertrauen von Kunden und Partnern.

Bei pirenjo.IT sehen wir Security Awareness Trainings als festen Bestandteil moderner Cybersicherheit – nicht als „nice-to-have“, sondern als Teil der täglichen Arbeit. Wir meinen es ernst mit IT, aber wir bleiben in der Zusammenarbeit entspannt und verständlich.

Warum Awareness scheitert – und wann es wirkt

Viele Unternehmen investieren in Schulungen, ohne später einen Unterschied im Verhalten zu sehen. Mitarbeitende klicken weiter auf Phishing E-Mails, nutzen schwache Passwörter oder geben vertrauliche Informationen am Telefon heraus. Häufige Ursache: Schulungen sind zu allgemein, zu theoretisch oder fühlen sich nach Pflichtveranstaltung an.

Awareness scheitert, wenn Trainings am Menschen vorbeigehen. Wer nicht versteht, warum Regeln und Einstellungen wichtig sind, sieht sie nur als Hindernis. Wenn Security Awareness Trainings dagegen den Alltag der Mitarbeitenden treffen, ändert sich das Bild. Dann erkennen sie typische Bedrohungen, melden Auffälligkeiten frühzeitig und werden selbst zu einem aktiven Teil der Verteidigung.

Die Erfahrung aus Projekten zeigt: Sobald Mitarbeitende konkret erlebt haben, wie ein Angriff aussieht und welche Folgen ein unbedachter Klick haben kann, steigt das Sicherheitsbewusstsein spürbar. Awareness funktioniert, wenn sie praxisnah, relevant und kontinuierlich angelegt ist – und wenn klar wird, dass es nicht um Kontrolle, sondern um Schutz geht.

Zielgruppengerechte Inhalte statt Standard-Schulung

Ein Awareness Training „für alle“ klingt effizient, bleibt aber oft wirkungslos. Unterschiedliche Rollen im Unternehmen haben sehr unterschiedliche Risiken. Die Assistenz der Geschäftsführung ist zum Beispiel ein typisches Ziel für CEO-Fraud, während die Buchhaltung eher mit gefälschten Rechnungen konfrontiert wird. Vertriebsteams arbeiten intensiv mit E-Mails und Anhängen, IT-Mitarbeitende mit Systemzugriffen und administrativen Rechten.

Was bedeutet das für dein Awareness Training? Inhalte müssen auf Zielgruppen zugeschnitten sein. Mitarbeitende brauchen Beispiele aus ihrem echten Arbeitsalltag: verdächtige Zahlungsaufforderungen, unerwartete Anfragen zur Passwort-Zurücksetzung oder das Teilen von Dokumenten über externe Tools. Wenn jemand in einer Schulung denkt: „Genau so sah die letzte Mail aus, die ich bekommen habe“, bist du auf dem richtigen Weg.

Sprache ist dabei entscheidend. IT-Begriffe wie Multi-Faktor-Authentifizierung, Social Engineering oder Security Awareness Trainings sollten so erklärt werden, dass niemand aussteigt. Es geht nicht darum, jedes technische Detail zu kennen, sondern zu verstehen, was das eigene Verhalten mit Schutz oder Risiko zu tun hat. Konkrete Beispiele aus realen Projekten bleiben deutlich besser hängen als abstrakte Definitionen.

Praxisnahe und realistische Szenarien im Arbeitsalltag

Theorie legt die Basis. Entscheidend wird es, wenn Mitarbeitende reale Situationen üben. Phishing Simulationen sind dafür ein sehr wirkungsvolles Instrument. Mitarbeitende erhalten täuschend echte Phishing Mails, klicken im Zweifel auch einmal darauf – und erleben im geschützten Rahmen, was sie hätten erkennen können. Wichtig ist hier der Ton: Es geht nicht um Bloßstellung, sondern um Lernen.

Gute Security Awareness Trainings binden weitere typische Szenarien ein. Dazu gehören Anrufe vermeintlicher Dienstleister, die nach Zugangsdaten fragen, scheinbar harmlose Links auf Social Media oder E-Mail Anhänge, die angeblich dringend geöffnet werden müssen. Auch Themen wie Privatsphäre Einstellungen im Browser, der Umgang mit Cookies von Drittanbietern oder der Zugriff auf interne Systeme von außen lassen sich praxisnah abbilden.

„Der größte Aha-Moment entsteht selten im Schulungsraum, sondern dann, wenn Mitarbeitende erkennen: Diese Phishing-Mail hätte auch heute Morgen in meinem Postfach liegen können.“

Christian Markus, Geschäftsführer pirenjo.IT

Besonders eindrücklich sind Übungen, in denen Mitarbeitende sehen, wie schnell ein schwaches Passwort geknackt werden kann oder wie leicht sich Informationen über eine Organisation im Netz zusammentragen lassen. Je näher die Simulationen am realen Arbeitsalltag liegen, desto eher verankert sich das richtige Verhalten – auch dann, wenn es einmal hektisch wird.

Kontinuität statt Einmal-Schulung

Ein Awareness Training pro Jahr mit Häkchen in der Compliance-Liste ist bequem, aber selten wirksam. Menschen vergessen Inhalte, Bedrohungen entwickeln sich weiter, Teams verändern sich. Wer IT-Sicherheit ernst nimmt, behandelt Awareness nicht als einmalige Schulung, sondern als laufenden Prozess.

Was funktioniert in der Praxis? Viele Unternehmen setzen auf kurze, wiederkehrende Formate. Micro-Learning mit kompakten E-Learning Modulen, kurze Video-Snacks, ein regelmäßiger Sicherheitshinweis im Teammeeting oder ein „Security Tipp des Monats“ per E Mail halten das Thema präsent, ohne den Alltag zu überfrachten. Ein Learning Management System (LMS) hilft, Inhalte strukturiert auszurollen und den Fortschritt zu dokumentieren.

Kontinuität bedeutet auch, aktuelle Themen schnell aufzunehmen. Wenn neue Phishing Attacken im Umlauf sind, sich Gesetzeslagen im Datenschutz ändern oder ein neues System eingeführt wird, gehören diese Punkte zeitnah ins Awareness Programm. So bleibt das Training relevant und zeigt, dass IT-Sicherheit kein statisches Regelwerk, sondern ein lebendiges System ist.

Interaktive Formate und Methodenvielfalt

Menschen lernen nicht alle gleich. Die einen merken sich Inhalte besser, wenn sie lesen, andere brauchen Diskussion oder direkte Anwendung. Awareness Trainings profitieren daher von Methodenvielfalt. Statt langer Frontalvorträge sind interaktive Formate gefragt, in denen Mitarbeitende aktiv mitdenken und mitmachen.

In der Praxis bewährt sich eine Mischung aus moderierten Workshops, kurzen Online-Trainings, Quizfragen, realistischen Phishing Simulationen und kleinen Aufgaben, die direkt im Arbeitsalltag anknüpfen. Wichtig ist der Dialog: Mitarbeitende sollten Fragen stellen können, etwa zu konkreten E-Mail Beispielen, Passwort-Richtlinien oder zur Nutzung privater Geräte im Unternehmensnetz.

Gerade in KMU erleben wir, dass schon eine halbe Stunde moderierter Austausch über erlebte Sicherheitsvorfälle mehr bewirkt als hundert statische Folien. Wenn jemand erzählt, wie er beinahe Opfer einer Phishing-Mail geworden wäre und was daraus gelernt wurde, ist das für das Team sehr greifbar. So werden abstrakte Bedrohungen zu konkreten Geschichten – und genau daran erinnern sich Menschen.

Führungskräfte als Vorbilder der Sicherheitskultur

Awareness startet selten „bottom-up“. Wenn die Geschäftsführung und Führungskräfte IT-Sicherheit sichtbar ernst nehmen, hat jedes Awareness Training bessere Chancen. Mitarbeitende orientieren sich am Verhalten ihrer Vorgesetzten – nicht an Policy-Dokumenten.

Was bedeutet das konkret? Führungskräfte sollten selbst an Security Awareness Trainings teilnehmen, Multi-Faktor-Authentifizierung konsequent nutzen, keine Ausnahmen bei Passwörtern einfordern und Security Themen aktiv ansprechen. Wenn der Geschäftsführer sich über „nervige Unterweisungen“ beschwert, braucht man sich über geringe Akzeptanz im Team nicht zu wundern.

Umgekehrt kann gerade ein klares Statement von oben viel bewegen. Ein kurzes Video zur Einführung eines Awareness Programms, eine offene Besprechung der Ergebnisse von Phishing Simulationen oder das explizite Lob für gemeldete Sicherheitsvorfälle zeigen: IT-Sicherheit ist Chefsache, und wer sensibel handelt, macht nichts „kaputt“, sondern schützt das Unternehmen.

„Awareness Trainings scheitern nicht am Wissen der Mitarbeitenden, sondern an widersprüchlichem Verhalten im Management. Kultur schlägt jede Richtlinie.“

Christian Markus, Geschäftsführer pirenjo.IT

Messbarkeit und Erfolgskontrolle

Ohne Messung bleibt Awareness ein Bauchgefühl. Um zu verstehen, ob Security Awareness Trainings wirken, braucht es klare Kennzahlen. Wichtig ist dabei die richtige Perspektive: Es geht weniger darum, wie viele Mitarbeitende ein Modul abgeschlossen haben, sondern darum, wie sich Verhalten verändert.

Praktische Kennzahlen sind etwa die Klickrate bei Phishing Simulationen, die Anzahl der gemeldeten verdächtigen E-Mails oder die Zeit, bis ein Vorfall gemeldet wird. Wenn Fehlklicks über mehrere Kampagnen hinweg sinken und gleichzeitig mehr Meldungen eingehen, ist das ein gutes Zeichen für steigendes Sicherheitsbewusstsein. Ergänzend helfen kurze Wissenschecks am Ende von E-Learning-Kursen, um zu sehen, welche Inhalte verstanden wurden.

Aus Sicht von ISMS, Zertifikat-Anforderungen oder Compliance ist zusätzlich wichtig, dass Schulungen nachweisbar stattfinden. Ein LMS oder eine Awareness Plattform mit Reporting macht das deutlich einfacher. Dabei sollte transparent kommuniziert werden, welche Daten erfasst werden und wie mit personenbezogenen Ergebnissen umgegangen wird. Mitarbeitende müssen darauf vertrauen können, dass Trainings der Sensibilisierung dienen – nicht der stillen Überwachung.

Awareness als Teil der Unternehmenskultur

Ein Awareness Programm entfaltet seine volle Wirkung erst dann, wenn IT-Sicherheit im Alltag selbstverständlich wird. Ziel ist, dass Mitarbeitende nicht mehr überlegen, ob sie einen Vorfall melden „dürfen“, sondern es einfach tun, weil es zur Kultur gehört.

Diese Sicherheitskultur beginnt beim Onboarding. Neue Mitarbeitende sollten früh lernen, wie das Unternehmen mit Daten, Passwörtern, E-Mails, Website Zugängen und Privatsphäre umgeht. Dazu gehört auch, wie mit Tools und Medien gearbeitet wird, die Daten an Drittanbietern senden, etwa bei Online-Meetings, Formularen oder Sicherheits-Plugins wie Wordfence auf der Website. Wer versteht, was mit Informationen wie IP-Adresse oder Klickverhalten passiert, trifft bewusstere Entscheidungen.

Im Alltag zeigt sich gelebte Sicherheitskultur daran, dass Teams sich gegenseitig auf unsichere Situationen aufmerksam machen, angebliche Support-Anrufe hinterfragen oder bei Unklarheiten zur Datenverarbeitung nachfragen. In einigen Unternehmen unterstützen Security Champions in den Fachabteilungen diesen Weg. Sie sind erste Ansprechpartner im Team und transportieren Awareness-Themen direkt in den Arbeitsalltag.

„Ein gutes Awareness Training macht Mitarbeitende nicht misstrauisch, sondern handlungsfähig – auch dann, wenn niemand aus der IT erreichbar ist.“

Christian Markus, Geschäftsführer pirenjo.IT

Typische Fehler, die Awareness Trainings für Mitarbeiter scheitern lassen

In der Praxis sehen wir immer wieder die gleichen Stolperfallen. Trainings bleiben zu abstrakt, etwa wenn nur generelle Phishing Beispiele gezeigt werden, die mit den realen E-Mails im Unternehmen wenig zu tun haben. Mitarbeitende schalten innerlich ab, weil sie den Bezug zu ihren Aufgaben nicht erkennen.

Ein weiterer Klassiker ist der „Einmal und erledigt“-Ansatz. Ein großer Schulungstermin pro Jahr wirkt eher wie eine Prüfung als wie Unterstützung. Ohne kontinuierliche Impulse flacht der Effekt schnell ab. Auch eintönige Formate bremsen die Wirkung: ein Foliensatz, ein Monolog, ein Abschlusstest – und Haken dran.

Besonders kritisch ist fehlendes Vorbildverhalten der Führung, gepaart mit fehlender Erfolgskontrolle. Wenn niemand misst, wie sich Klicks, Meldungen oder sicherheitsrelevante Vorfälle entwickeln, wird das Awareness Programm nicht weiterentwickelt. Und wenn Sicherheitsregeln nur als Vorgabe der IT-Abteilung wahrgenommen werden, aber nicht Teil der Organisation sind, bleibt Awareness ein Fremdkörper.

Wer diese Fehler kennenlernt und bewusst vermeidet, ist schon einen großen Schritt weiter. Eine ehrliche Frage hilft als Kompass: Würde ich selbst dieses Training gerne machen – und würde ich danach wirklich etwas anders tun?

Wie du das passende Awareness Training für dein Unternehmen auswählst

Der Markt für Awareness Trainings und Security Awareness Trainings ist groß. Für KMU ist entscheidend, ein Angebot zu finden, das zur eigenen Organisation passt – fachlich, organisatorisch und kulturell. Der erste Schritt ist eine klare Bestandsaufnahme: Welche Themen machen euch aktuell zu schaffen? Sind es vor allem Phishing Mails, unsichere Passwörter, der Umgang mit Kundendaten oder die Nutzung von Cloud-Diensten?

Anschließend lohnt der Blick auf Inhalte und Methodik. Gute Anbieter decken zentrale Themen wie Phishing, Social Engineering, Passwörter, Datenschutz, Privatsphäre Einstellungen, E-Mail Sicherheit und den Umgang mit Systemzugriffen ab – und halten ihre Inhalte aktuell. Formate sollten sich in euren Arbeitsalltag integrieren lassen, egal ob über Präsenzworkshops, E Learning, LMS Anbindung oder kurze, modulare Kurse.

Datenschutz, Datenverarbeitung und Transparenz sind weitere Prüfsteine. Gerade in Deutschland und Europa ist wichtig, wie mit Mitarbeitendendaten umgegangen wird, wo Plattformen gehostet sind und welche Informationen zu Klicks oder Testergebnissen erhoben werden. Reporting sollte so aufgebaut sein, dass du der Geschäftsführung und – falls vorhanden – dem ISMS jederzeit zeigen kannst, welche Schulungen stattgefunden haben und wie sich Sicherheitsbewusstsein entwickelt.

Am Ende zählt, ob das Awareness Training zu deinem Team passt. Demos, Testzugänge und Feedback aus verschiedenen Abteilungen sind hier Gold wert. In vielen Projekten wählen wir gemeinsam mit Kunden ein Setup, das Standardinhalte mit individuellen Workshops verbindet. So entstehen Security Awareness Trainings, die nicht nur formal korrekt sind, sondern im Alltag wirklich etwas verändern – und genau darum geht es.

 Häufige Fragen

Was bietet pirenjo.IT im Bereich Awareness Training für Mitarbeiter an?

Wir entwickeln und betreuen zielgruppengerechte Awareness Trainings inklusive E-Learning, Phishing-Simulationen und begleitender Beratung für KMU.

Wie unterstützt pirenjo.IT Unternehmen in der Region Stuttgart bei Security Awareness Trainings?

In der Region Stuttgart begleiten wir Unternehmen von der Risikoanalyse über die Konzeption bis zur Durchführung von Awareness Trainings – remote und auf Wunsch auch vor Ort.

Bietet pirenjo.IT praxisnahe Phishing-Simulationen an?

Ja, wir setzen realistische Phishing-Simulationen ein, um Mitarbeitende im geschützten Rahmen zu sensibilisieren und das Sicherheitsbewusstsein messbar zu erhöhen.

Warum ist pirenjo.IT ein guter Ansprechpartner für Awareness Trainings in der Region Stuttgart?

Wir kennen die Anforderungen mittelständischer Unternehmen im Raum Stuttgart und verbindet technische IT-Sicherheit mit verständlichen, praxisnahen Awareness Konzepten.

Kann pirenjo.IT Awareness Trainings in bestehende ISMS- oder Zertifizierungsanforderungen integrieren?

Wir richten Security Awareness Trainings so aus, dass sie ISMS-Vorgaben, interne Richtlinien und Zertifizierungsanforderungen sinnvoll unterstützen und nachweisbar dokumentiert werden können.

So oft sollten Sie Ihr Team in IT-Sicherheit schulen!

Mitarbeiter*innen vor einem Laptop, die eine IT-Sicherheitsschulung machen.

Sie haben Ihre jährliche Anti-Phishing-Kampagne abgeschlossen. Dazu gehört auch, dass Sie Ihrem Team beibringen, wie sie Phishing-E-Mails erkennen können. Sie haben ein gutes Gefühl dabei. Das heißt, bis etwa 5-6 Monate später.

Ihr Unternehmen erleidet eine kostspielige Ransomware-Infektion aufgrund eines Klicks auf einen Phishing-Link.

Sie fragen sich, warum Sie jedes Jahr dieselben Inhalte schulen und es trotzdem immer wieder zu Sicherheitsvorfällen kommt. Das Problem ist, dass Sie Ihre Mitarbeiter*innen nicht oft genug schulen.

Menschen können ihr Verhalten nicht ändern, wenn das Training nicht wiederholt wird. Dann können sie das Gelernte nach einigen Monaten leicht wieder vergessen.

Wie oft ist also oft genug, um das Bewusstsein für Cybersicherheit in Ihrem Team zu verbessern? Es hat sich herausgestellt, dass Schulungen alle vier Monate der „Sweet Spot“ sind. Freuen Sie sich über beständigere Ergebnisse, wenn Sie Ihr Team häufiger in IT-Sicherheit schulen.

Warum empfehlen wir  alle 4 Monate ein Cybersecurity Awareness Training?

Woher kommt nun diese viermonatige Empfehlung? Auf der USENIX-Sicherheitskonferenz SOUPS wurde eine Studie vorgestellt. Sie untersuchte die Fähigkeit der Benutzer, Phishing-E-Mails zu erkennen, im Verhältnis zur Häufigkeit der Schulungen. Untersucht wurden Schulungen zum Thema Phishing-Bewusstsein und IT-Sicherheit.

Die Mitarbeiter führten in verschiedenen Zeitabständen Tests zur Erkennung von Phishing durch:

  • 4 Monate
  • 6 Monate
  • 8 Monate
  • 10 Monate
  • 12 Monate

Die Studie ergab, dass vier Monate nach der Schulung die Ergebnisse am besten waren. Die Mitarbeiter*innen waren immer noch in der Lage, Phishing-E-Mails genau zu erkennen und nicht anzuklicken. Aber nach 6 Monaten verschlechterten sich die Ergebnisse bereits. Die Werte sanken weiter, je mehr Monate nach der ersten Schulung vergingen.

Damit die Mitarbeiter gut vorbereitet sind, brauchen sie Schulungen und Auffrischungskurse zum Sicherheitsbewusstsein. Dies wird ihnen helfen, sich positiv in Ihre Cybersicherheitsstrategie einzubringen.

Wie schult man Mitarbeiter, um eine gute IT-Sicherheitskultur zu entwickeln?

Der Goldstandard für Schulungen zum Sicherheitsbewusstsein ist die Entwicklung einer Kultur der Cybersicherheit. Dies ist eine Kultur, in der sich jeder bewusst ist, dass sensible Daten geschützt werden müssen. Außerdem sollte man Phishing-Betrügereien vorbeugen und Passwörter sicher aufbewahren können.

Laut dem Sophos Threat Report 2021 ist dies in den meisten Unternehmen nicht der Fall. Eine der größten Bedrohungen für die Netzwerksicherheit ist ein Mangel an zuverlässigen Sicherheitsmaßnahmen.

In dem Bericht wird Folgendes festgestellt:

„Die Vernachlässigung eines oder mehrerer Aspekte der grundlegenden Sicherheitshygiene hat sich als Ursache für viele der schädlichsten Angriffe erwiesen, die wir untersucht haben.“

Gut geschulte Mitarbeiter verringern das Risiko für ein Unternehmen erheblich. Sie verringern die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Vielzahl von Online-Angriffen zu werden. Gut geschult zu sein bedeutet nicht, dass man einen ganzen Tag lang Cybersicherheitsschulungen durchführen muss. Besser ist es, die Schulungsmethoden zu variieren.

Im Folgenden finden Sie einige Beispiele für ansprechende Möglichkeiten zur Schulung von Mitarbeitern im Bereich der Cybersicherheit. Sie können diese in Ihren Schulungsplan aufnehmen:

  • Videos zum selbstständigen Lernen, die einmal pro Monat per E-Mail verschickt werden
  • Team-basierte Diskussionen am runden Tisch
  • „Sicherheitstipp der Woche“ in Unternehmens-Newslettern oder Nachrichtenkanälen
  • Schulungssitzung durch einen IT-Experten
  • Simulierte Phishing-Tests
  • Poster zur Cybersicherheit
  • Feiern Sie den Oktober als Cybersecurity-Monat

Phishing per E-Mail, Text und soziale Medien

Team regelmäßig in IT-Sicherheit schulen und Phishing erkennen..

Gegen die Risiken des Phishing hilft am besten die Schulung der Mitarbeiter*innen.

E-Mail-Phishing ist nach wie vor die am weitesten verbreitete Form. Aber auch SMS-Phishing („Smishing“) und Phishing über soziale Medien nehmen zu. Die Mitarbeiter müssen wissen, wie diese aussehen, damit sie nicht auf diese fiesen Tricks hereinfallen.

Daher bieten wir bei pirenjo.IT unsere Security Awareness Kampagne an! Dabei können wir herausfinden, wie gut (oder schlecht) Ihr Team Phishing-Mails bereits erkennt. Das Ergebnis dieser Kampagne verrät uns, ob Ihre Belegschaft von einem IT-Sicherheitstraining profitieren könnte und wenn ja, wie genau.

Sicherheit von Zugangsdaten und Passwörtern

Viele Unternehmen haben den Großteil ihrer Daten und Prozesse auf Cloud-basierte Plattformen verlagert. Dies hat zu einem steilen Anstieg des Diebstahls von Zugangsdaten geführt, da es der einfachste Weg ist, in SaaS-Cloud-Anwendungen einzudringen.

Der Diebstahl von Zugangsdaten ist heute weltweit die häufigste Ursache für Datenschutzverletzungen. Daher ist es wichtig, dieses Thema mit Ihrem Team zu besprechen. Besprechen Sie die Notwendigkeit, Passwörter sicher zu halten und starke Passwörter zu verwenden. Helfen Sie Ihren Mitarbeiter*innen auch dabei, Tools wie einen Passwortmanager für Unternehmen richtig einzusetzen.

Sicherheit von Mobilgeräten

Mobile Geräte werden heute für einen großen Teil der Arbeit in durchschnittlichen Büros verwendet. Sie sind praktisch, um von überall aus eine E-Mail zu lesen und zu beantworten. Die meisten Unternehmen ziehen es heutzutage nicht einmal in Erwägung, eine Software zu verwenden, wenn sie nicht über eine gute mobile App verfügt.

Überprüfen Sie die Sicherheitsanforderungen für Mitarbeitergeräte, die auf Unternehmensdaten und -anwendungen zugreifen. Zum Beispiel muss das Telefon mit einem Code gesichert und auf dem neuesten Stand gehalten werden.

Datensicherheit

Datenschutzvorschriften haben im Laufe der Jahre zugenommen. Die meisten Unternehmen haben mehr als eine Datenschutzvorschrift, die sie einhalten müssen.

Schulen Sie Ihr Team im richtigen Umgang mit Daten und in Sicherheitsverfahren. Dadurch verringert sich das Risiko, dass Sie Opfer eines Datenlecks oder einer Datenschutzverletzung werden, was zu einer kostspieligen Strafe für die Einhaltung der Vorschriften führen kann.

Brauchen Sie Hilfe, um Ihr Team in Sachen Cybersicherheit zu schulen?

Überlassen Sie die IT-Sicherheitsschulung den Profis für Cybersicherheit bei pirenjo.IT. Wir können Ihnen mit einem ansprechenden Schulungsprogramm helfen. Einem Programm, das Ihrem Team hilft, sein Verhalten zu ändern und die IT-Sicherheitshygiene in Ihrem Unternehmen zu verbessern. Sichern Sie sich jetzt einen Termin für ein kostenloses Erstgespräch!