Awareness Training für Mitarbeiter: Diese Kriterien entscheiden über Erfolg oder Misserfolg

Awareness Training für Mitarbeiter: Wie pirenjo.IT dein Team für IT-Sicherheit und Phishing sensibilisiert und Sicherheitskultur im Unternehmen stärkt.

Cyberangriffe gehören längst zum Alltag. Für Geschäftsführung und IT-Verantwortliche ist klar: Ohne solide IT-Sicherheit geht es nicht mehr. Trotzdem entstehen viele Sicherheitsvorfälle nicht durch fehlende Technik, sondern durch menschliche Fehler. Phishing E-Mails, manipulierte E-Mail Anhänge oder geschickt geplantes Social Engineering setzen genau dort an, wo Menschen unter Zeitdruck Entscheidungen treffen.

Awareness Training für Mitarbeiter setzt genau an diesem Punkt an. Ziel ist nicht, alle zu Security-Experten zu machen, sondern das Verhalten im Arbeitsalltag zu verändern. Mitarbeitende sollen Phishing Mails erkennen, sensible Daten schützen, Privatsphäre Einstellungen verstehen und wissen, wann sie lieber einmal mehr nachfragen. Gerade KMU profitieren davon: Ein gezieltes Awareness Training für Mitarbeiter reduziert Sicherheitsvorfälle, schützt Daten und stärkt das Vertrauen von Kunden und Partnern.

Bei pirenjo.IT sehen wir Security Awareness Trainings als festen Bestandteil moderner Cybersicherheit – nicht als „nice-to-have“, sondern als Teil der täglichen Arbeit. Wir meinen es ernst mit IT, aber wir bleiben in der Zusammenarbeit entspannt und verständlich.

Warum Awareness scheitert – und wann es wirkt

Viele Unternehmen investieren in Schulungen, ohne später einen Unterschied im Verhalten zu sehen. Mitarbeitende klicken weiter auf Phishing E-Mails, nutzen schwache Passwörter oder geben vertrauliche Informationen am Telefon heraus. Häufige Ursache: Schulungen sind zu allgemein, zu theoretisch oder fühlen sich nach Pflichtveranstaltung an.

Awareness scheitert, wenn Trainings am Menschen vorbeigehen. Wer nicht versteht, warum Regeln und Einstellungen wichtig sind, sieht sie nur als Hindernis. Wenn Security Awareness Trainings dagegen den Alltag der Mitarbeitenden treffen, ändert sich das Bild. Dann erkennen sie typische Bedrohungen, melden Auffälligkeiten frühzeitig und werden selbst zu einem aktiven Teil der Verteidigung.

Die Erfahrung aus Projekten zeigt: Sobald Mitarbeitende konkret erlebt haben, wie ein Angriff aussieht und welche Folgen ein unbedachter Klick haben kann, steigt das Sicherheitsbewusstsein spürbar. Awareness funktioniert, wenn sie praxisnah, relevant und kontinuierlich angelegt ist – und wenn klar wird, dass es nicht um Kontrolle, sondern um Schutz geht.

Zielgruppengerechte Inhalte statt Standard-Schulung

Ein Awareness Training „für alle“ klingt effizient, bleibt aber oft wirkungslos. Unterschiedliche Rollen im Unternehmen haben sehr unterschiedliche Risiken. Die Assistenz der Geschäftsführung ist zum Beispiel ein typisches Ziel für CEO-Fraud, während die Buchhaltung eher mit gefälschten Rechnungen konfrontiert wird. Vertriebsteams arbeiten intensiv mit E-Mails und Anhängen, IT-Mitarbeitende mit Systemzugriffen und administrativen Rechten.

Was bedeutet das für dein Awareness Training? Inhalte müssen auf Zielgruppen zugeschnitten sein. Mitarbeitende brauchen Beispiele aus ihrem echten Arbeitsalltag: verdächtige Zahlungsaufforderungen, unerwartete Anfragen zur Passwort-Zurücksetzung oder das Teilen von Dokumenten über externe Tools. Wenn jemand in einer Schulung denkt: „Genau so sah die letzte Mail aus, die ich bekommen habe“, bist du auf dem richtigen Weg.

Sprache ist dabei entscheidend. IT-Begriffe wie Multi-Faktor-Authentifizierung, Social Engineering oder Security Awareness Trainings sollten so erklärt werden, dass niemand aussteigt. Es geht nicht darum, jedes technische Detail zu kennen, sondern zu verstehen, was das eigene Verhalten mit Schutz oder Risiko zu tun hat. Konkrete Beispiele aus realen Projekten bleiben deutlich besser hängen als abstrakte Definitionen.

Praxisnahe und realistische Szenarien im Arbeitsalltag

Theorie legt die Basis. Entscheidend wird es, wenn Mitarbeitende reale Situationen üben. Phishing Simulationen sind dafür ein sehr wirkungsvolles Instrument. Mitarbeitende erhalten täuschend echte Phishing Mails, klicken im Zweifel auch einmal darauf – und erleben im geschützten Rahmen, was sie hätten erkennen können. Wichtig ist hier der Ton: Es geht nicht um Bloßstellung, sondern um Lernen.

Gute Security Awareness Trainings binden weitere typische Szenarien ein. Dazu gehören Anrufe vermeintlicher Dienstleister, die nach Zugangsdaten fragen, scheinbar harmlose Links auf Social Media oder E-Mail Anhänge, die angeblich dringend geöffnet werden müssen. Auch Themen wie Privatsphäre Einstellungen im Browser, der Umgang mit Cookies von Drittanbietern oder der Zugriff auf interne Systeme von außen lassen sich praxisnah abbilden.

„Der größte Aha-Moment entsteht selten im Schulungsraum, sondern dann, wenn Mitarbeitende erkennen: Diese Phishing-Mail hätte auch heute Morgen in meinem Postfach liegen können.“

Christian Markus, Geschäftsführer pirenjo.IT

Besonders eindrücklich sind Übungen, in denen Mitarbeitende sehen, wie schnell ein schwaches Passwort geknackt werden kann oder wie leicht sich Informationen über eine Organisation im Netz zusammentragen lassen. Je näher die Simulationen am realen Arbeitsalltag liegen, desto eher verankert sich das richtige Verhalten – auch dann, wenn es einmal hektisch wird.

Kontinuität statt Einmal-Schulung

Ein Awareness Training pro Jahr mit Häkchen in der Compliance-Liste ist bequem, aber selten wirksam. Menschen vergessen Inhalte, Bedrohungen entwickeln sich weiter, Teams verändern sich. Wer IT-Sicherheit ernst nimmt, behandelt Awareness nicht als einmalige Schulung, sondern als laufenden Prozess.

Was funktioniert in der Praxis? Viele Unternehmen setzen auf kurze, wiederkehrende Formate. Micro-Learning mit kompakten E-Learning Modulen, kurze Video-Snacks, ein regelmäßiger Sicherheitshinweis im Teammeeting oder ein „Security Tipp des Monats“ per E Mail halten das Thema präsent, ohne den Alltag zu überfrachten. Ein Learning Management System (LMS) hilft, Inhalte strukturiert auszurollen und den Fortschritt zu dokumentieren.

Kontinuität bedeutet auch, aktuelle Themen schnell aufzunehmen. Wenn neue Phishing Attacken im Umlauf sind, sich Gesetzeslagen im Datenschutz ändern oder ein neues System eingeführt wird, gehören diese Punkte zeitnah ins Awareness Programm. So bleibt das Training relevant und zeigt, dass IT-Sicherheit kein statisches Regelwerk, sondern ein lebendiges System ist.

Interaktive Formate und Methodenvielfalt

Menschen lernen nicht alle gleich. Die einen merken sich Inhalte besser, wenn sie lesen, andere brauchen Diskussion oder direkte Anwendung. Awareness Trainings profitieren daher von Methodenvielfalt. Statt langer Frontalvorträge sind interaktive Formate gefragt, in denen Mitarbeitende aktiv mitdenken und mitmachen.

In der Praxis bewährt sich eine Mischung aus moderierten Workshops, kurzen Online-Trainings, Quizfragen, realistischen Phishing Simulationen und kleinen Aufgaben, die direkt im Arbeitsalltag anknüpfen. Wichtig ist der Dialog: Mitarbeitende sollten Fragen stellen können, etwa zu konkreten E-Mail Beispielen, Passwort-Richtlinien oder zur Nutzung privater Geräte im Unternehmensnetz.

Gerade in KMU erleben wir, dass schon eine halbe Stunde moderierter Austausch über erlebte Sicherheitsvorfälle mehr bewirkt als hundert statische Folien. Wenn jemand erzählt, wie er beinahe Opfer einer Phishing-Mail geworden wäre und was daraus gelernt wurde, ist das für das Team sehr greifbar. So werden abstrakte Bedrohungen zu konkreten Geschichten – und genau daran erinnern sich Menschen.

Führungskräfte als Vorbilder der Sicherheitskultur

Awareness startet selten „bottom-up“. Wenn die Geschäftsführung und Führungskräfte IT-Sicherheit sichtbar ernst nehmen, hat jedes Awareness Training bessere Chancen. Mitarbeitende orientieren sich am Verhalten ihrer Vorgesetzten – nicht an Policy-Dokumenten.

Was bedeutet das konkret? Führungskräfte sollten selbst an Security Awareness Trainings teilnehmen, Multi-Faktor-Authentifizierung konsequent nutzen, keine Ausnahmen bei Passwörtern einfordern und Security Themen aktiv ansprechen. Wenn der Geschäftsführer sich über „nervige Unterweisungen“ beschwert, braucht man sich über geringe Akzeptanz im Team nicht zu wundern.

Umgekehrt kann gerade ein klares Statement von oben viel bewegen. Ein kurzes Video zur Einführung eines Awareness Programms, eine offene Besprechung der Ergebnisse von Phishing Simulationen oder das explizite Lob für gemeldete Sicherheitsvorfälle zeigen: IT-Sicherheit ist Chefsache, und wer sensibel handelt, macht nichts „kaputt“, sondern schützt das Unternehmen.

„Awareness Trainings scheitern nicht am Wissen der Mitarbeitenden, sondern an widersprüchlichem Verhalten im Management. Kultur schlägt jede Richtlinie.“

Christian Markus, Geschäftsführer pirenjo.IT

Messbarkeit und Erfolgskontrolle

Ohne Messung bleibt Awareness ein Bauchgefühl. Um zu verstehen, ob Security Awareness Trainings wirken, braucht es klare Kennzahlen. Wichtig ist dabei die richtige Perspektive: Es geht weniger darum, wie viele Mitarbeitende ein Modul abgeschlossen haben, sondern darum, wie sich Verhalten verändert.

Praktische Kennzahlen sind etwa die Klickrate bei Phishing Simulationen, die Anzahl der gemeldeten verdächtigen E-Mails oder die Zeit, bis ein Vorfall gemeldet wird. Wenn Fehlklicks über mehrere Kampagnen hinweg sinken und gleichzeitig mehr Meldungen eingehen, ist das ein gutes Zeichen für steigendes Sicherheitsbewusstsein. Ergänzend helfen kurze Wissenschecks am Ende von E-Learning-Kursen, um zu sehen, welche Inhalte verstanden wurden.

Aus Sicht von ISMS, Zertifikat-Anforderungen oder Compliance ist zusätzlich wichtig, dass Schulungen nachweisbar stattfinden. Ein LMS oder eine Awareness Plattform mit Reporting macht das deutlich einfacher. Dabei sollte transparent kommuniziert werden, welche Daten erfasst werden und wie mit personenbezogenen Ergebnissen umgegangen wird. Mitarbeitende müssen darauf vertrauen können, dass Trainings der Sensibilisierung dienen – nicht der stillen Überwachung.

Awareness als Teil der Unternehmenskultur

Ein Awareness Programm entfaltet seine volle Wirkung erst dann, wenn IT-Sicherheit im Alltag selbstverständlich wird. Ziel ist, dass Mitarbeitende nicht mehr überlegen, ob sie einen Vorfall melden „dürfen“, sondern es einfach tun, weil es zur Kultur gehört.

Diese Sicherheitskultur beginnt beim Onboarding. Neue Mitarbeitende sollten früh lernen, wie das Unternehmen mit Daten, Passwörtern, E-Mails, Website Zugängen und Privatsphäre umgeht. Dazu gehört auch, wie mit Tools und Medien gearbeitet wird, die Daten an Drittanbietern senden, etwa bei Online-Meetings, Formularen oder Sicherheits-Plugins wie Wordfence auf der Website. Wer versteht, was mit Informationen wie IP-Adresse oder Klickverhalten passiert, trifft bewusstere Entscheidungen.

Im Alltag zeigt sich gelebte Sicherheitskultur daran, dass Teams sich gegenseitig auf unsichere Situationen aufmerksam machen, angebliche Support-Anrufe hinterfragen oder bei Unklarheiten zur Datenverarbeitung nachfragen. In einigen Unternehmen unterstützen Security Champions in den Fachabteilungen diesen Weg. Sie sind erste Ansprechpartner im Team und transportieren Awareness-Themen direkt in den Arbeitsalltag.

„Ein gutes Awareness Training macht Mitarbeitende nicht misstrauisch, sondern handlungsfähig – auch dann, wenn niemand aus der IT erreichbar ist.“

Christian Markus, Geschäftsführer pirenjo.IT

Typische Fehler, die Awareness Trainings für Mitarbeiter scheitern lassen

In der Praxis sehen wir immer wieder die gleichen Stolperfallen. Trainings bleiben zu abstrakt, etwa wenn nur generelle Phishing Beispiele gezeigt werden, die mit den realen E-Mails im Unternehmen wenig zu tun haben. Mitarbeitende schalten innerlich ab, weil sie den Bezug zu ihren Aufgaben nicht erkennen.

Ein weiterer Klassiker ist der „Einmal und erledigt“-Ansatz. Ein großer Schulungstermin pro Jahr wirkt eher wie eine Prüfung als wie Unterstützung. Ohne kontinuierliche Impulse flacht der Effekt schnell ab. Auch eintönige Formate bremsen die Wirkung: ein Foliensatz, ein Monolog, ein Abschlusstest – und Haken dran.

Besonders kritisch ist fehlendes Vorbildverhalten der Führung, gepaart mit fehlender Erfolgskontrolle. Wenn niemand misst, wie sich Klicks, Meldungen oder sicherheitsrelevante Vorfälle entwickeln, wird das Awareness Programm nicht weiterentwickelt. Und wenn Sicherheitsregeln nur als Vorgabe der IT-Abteilung wahrgenommen werden, aber nicht Teil der Organisation sind, bleibt Awareness ein Fremdkörper.

Wer diese Fehler kennenlernt und bewusst vermeidet, ist schon einen großen Schritt weiter. Eine ehrliche Frage hilft als Kompass: Würde ich selbst dieses Training gerne machen – und würde ich danach wirklich etwas anders tun?

Wie du das passende Awareness Training für dein Unternehmen auswählst

Der Markt für Awareness Trainings und Security Awareness Trainings ist groß. Für KMU ist entscheidend, ein Angebot zu finden, das zur eigenen Organisation passt – fachlich, organisatorisch und kulturell. Der erste Schritt ist eine klare Bestandsaufnahme: Welche Themen machen euch aktuell zu schaffen? Sind es vor allem Phishing Mails, unsichere Passwörter, der Umgang mit Kundendaten oder die Nutzung von Cloud-Diensten?

Anschließend lohnt der Blick auf Inhalte und Methodik. Gute Anbieter decken zentrale Themen wie Phishing, Social Engineering, Passwörter, Datenschutz, Privatsphäre Einstellungen, E-Mail Sicherheit und den Umgang mit Systemzugriffen ab – und halten ihre Inhalte aktuell. Formate sollten sich in euren Arbeitsalltag integrieren lassen, egal ob über Präsenzworkshops, E Learning, LMS Anbindung oder kurze, modulare Kurse.

Datenschutz, Datenverarbeitung und Transparenz sind weitere Prüfsteine. Gerade in Deutschland und Europa ist wichtig, wie mit Mitarbeitendendaten umgegangen wird, wo Plattformen gehostet sind und welche Informationen zu Klicks oder Testergebnissen erhoben werden. Reporting sollte so aufgebaut sein, dass du der Geschäftsführung und – falls vorhanden – dem ISMS jederzeit zeigen kannst, welche Schulungen stattgefunden haben und wie sich Sicherheitsbewusstsein entwickelt.

Am Ende zählt, ob das Awareness Training zu deinem Team passt. Demos, Testzugänge und Feedback aus verschiedenen Abteilungen sind hier Gold wert. In vielen Projekten wählen wir gemeinsam mit Kunden ein Setup, das Standardinhalte mit individuellen Workshops verbindet. So entstehen Security Awareness Trainings, die nicht nur formal korrekt sind, sondern im Alltag wirklich etwas verändern – und genau darum geht es.

 Häufige Fragen

Was bietet pirenjo.IT im Bereich Awareness Training für Mitarbeiter an?

Wir entwickeln und betreuen zielgruppengerechte Awareness Trainings inklusive E-Learning, Phishing-Simulationen und begleitender Beratung für KMU.

Wie unterstützt pirenjo.IT Unternehmen in der Region Stuttgart bei Security Awareness Trainings?

In der Region Stuttgart begleiten wir Unternehmen von der Risikoanalyse über die Konzeption bis zur Durchführung von Awareness Trainings – remote und auf Wunsch auch vor Ort.

Bietet pirenjo.IT praxisnahe Phishing-Simulationen an?

Ja, wir setzen realistische Phishing-Simulationen ein, um Mitarbeitende im geschützten Rahmen zu sensibilisieren und das Sicherheitsbewusstsein messbar zu erhöhen.

Warum ist pirenjo.IT ein guter Ansprechpartner für Awareness Trainings in der Region Stuttgart?

Wir kennen die Anforderungen mittelständischer Unternehmen im Raum Stuttgart und verbindet technische IT-Sicherheit mit verständlichen, praxisnahen Awareness Konzepten.

Kann pirenjo.IT Awareness Trainings in bestehende ISMS- oder Zertifizierungsanforderungen integrieren?

Wir richten Security Awareness Trainings so aus, dass sie ISMS-Vorgaben, interne Richtlinien und Zertifizierungsanforderungen sinnvoll unterstützen und nachweisbar dokumentiert werden können.

Krisenprävention – 10 Tipps für Kleinunternehmen

Krisenprävention für Kleinunternehmen - 10 Tipps.

Was würden Sie tun, wenn Ihr Unternehmen morgen von einem Ransomware-Angriff betroffen wäre? Haben Sie einen Notfallplan für den Fall eines Tornados, Hurrikans oder Erdbebens? Das Unerwartete kann jederzeit eintreten, und kleine Unternehmen können besonders hart getroffen werden.

Kleine Unternehmen sind das Rückgrat vieler Volkswirtschaften. Sie sind entscheidend für die Schaffung von Arbeitsplätzen, Innovation und die Entwicklung der Gemeinschaft. Die Führung eines Kleinunternehmens ist jedoch mit erheblichen Risiken verbunden. Dazu gehören finanzielle Unsicherheit, Marktvolatilität und Naturkatastrophen.

60 % der kleinen Unternehmen scheitern innerhalb von 6 Monaten, nachdem sie Opfer eines Cyberangriffs geworden sind.

Kleinunternehmer müssen sich daher auf das Unerwartete vorbereiten. Nur so können sie ihre Zukunftsfähigkeit und ihren Erfolg sichern. In diesem Artikel werden wir einige Tipps erörtern, die kleinen Unternehmen bei der Krisenprävention helfen.

1. Erstellen Sie einen Notfallplan

Einer der wichtigsten Schritte bei der Vorbereitung auf das Unerwartete ist die Erstellung eines Notfallplans. Ein Notfallplan ist eine Reihe von Verfahren, die einem Unternehmen helfen, auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren. Dazu gehören Naturkatastrophen, Unterbrechungen der Lieferkette oder unerwartete finanzielle Rückschläge.

Der Plan sollte die Schritte beschreiben, die das Unternehmen in einem Notfall unternehmen wird. Dazu gehört auch die Frage, wer für welche Aufgaben zuständig sein wird. Und wie mit Mitarbeitenden, Kund*innen und Lieferanten kommuniziert werden soll.

2. Angemessenen Versicherungsschutz gewährleisten

Kleine Unternehmen sollten stets über einen angemessenen Versicherungsschutz verfügen. Dies schützt sie vor unerwarteten Ereignissen. Die Versicherungspolicen sollten u. a. Folgendes umfassen:

  • Haftpflichtversicherung
  • Deckung von Sachschäden
  • Versicherung gegen Betriebsunterbrechung
  • Kosten für Datenverletzungen

Die Betriebsunterbrechungsversicherung ist besonders wichtig. Sie kann dazu beitragen, Einkommensverluste und Ausgaben während einer Unterbrechung zu decken. Zum Beispiel bei einer Naturkatastrophe oder einer Unterbrechung der Lieferkette.

Eine der neueren Arten von Policen ist die Cybersecurity-Haftpflichtversicherung. In der heutigen Bedrohungslandschaft ist sie zu einer wichtigen Absicherung geworden. Die Cybersecurity-Versicherung deckt u. a. die Kosten für die Behebung einer Sicherheitsverletzung und Rechtskosten ab.

3. Diversifizieren Sie Ihre Einnahmeströme

Kleine Unternehmen, die sich auf ein einziges Produkt oder eine einzige Dienstleistung verlassen, sind einem größeren Risiko ausgesetzt. Unerwartete Ereignisse können ihnen erheblichen Schaden zufügen. Ein Rohstoffmangel beispielsweise könnte ein Unternehmen ohne Alternativen lahmlegen.

Die Diversifizierung Ihrer Einnahmequellen kann dazu beitragen, dieses Risiko zu verringern. Dadurch wird sichergestellt, dass Ihr Unternehmen über mehrere Einnahmequellen verfügt. Ein Restaurant kann zum Beispiel Catering-Dienste anbieten. Ein Bekleidungsgeschäft kann seine Waren sowohl online als auch an seinem Standort verkaufen.

4. Starke Beziehungen zu den Zulieferern aufbauen

Kleine Unternehmen sollten enge Beziehungen zu ihren Lieferanten aufbauen. Dadurch wird sichergestellt, dass sie über eine zuverlässige Lieferkette verfügen. Dies ist besonders wichtig für Unternehmen, die bei der Lieferung ihrer Produkte von einem einzigen Lieferanten abhängig sind.

Im Falle einer Unterbrechung ist es wichtig, gute Beziehungen zu haben. Sie mindern das Risiko eines Lieferantenkonkurses oder eines Lieferkettenproblems. Wenn Sie Alternativen zu Ihren Lieferanten haben, können Sie die Auswirkungen auf Ihr Unternehmen verringern.

5. Bargeldreserven halten

Kleine Unternehmen sollten Bargeldreserven halten, um unerwartete Ereignisse zu überstehen. Barreserven können helfen, unerwartete Ausgaben zu decken. Dazu gehören Reparaturen, Rechtskosten oder Einkommensverluste. Als Faustregel gilt, dass Unternehmen mindestens die Ausgaben von sechs Monaten als Barreserven vorhalten sollten.

6. Aufbau starker Outsourcing-Beziehungen

Wenn Unternehmenseigentümer versuchen, alles im eigenen Haus zu erledigen, sind sie einem höheren Risiko ausgesetzt. Zum Beispiel, wenn ein wichtiges Mitglied des IT-Teams kündigt. In diesem Fall könnte das Unternehmen vor großen Sicherheitsproblemen stehen.

Bauen Sie starke Outsourcing-Beziehungen zu einem IT-Anbieter und anderen wichtigen Unterstützungsdiensten auf. Wenn den Mitarbeitern oder Systemen eines Unternehmens etwas zustößt, haben sie ein Sicherheitsnetz.

7. Prüfen Sie regelmäßig Ihre Finanzen

Inhaber kleiner Unternehmen sollten ihre Finanzen regelmäßig überprüfen. So können sie sicherstellen, dass sie ihre Ziele erreichen und mögliche Probleme frühzeitig erkennen.

Dazu gehören:

  • Verfolgung von Einnahmen und Ausgaben
  • Erstellen und Überprüfen von Finanzberichten
  • Regelmäßige Treffen mit einem Finanzberater

8. In Technologie investieren

Investitionen in Technologie können kleinen Unternehmen helfen, sich auf unerwartete Ereignisse vorzubereiten. Mit Cloud-basierter Software können Unternehmen zum Beispiel ihre Daten außerhalb des Unternehmens speichern. Dies gewährleistet, dass sie im Falle einer Naturkatastrophe oder eines Cyberangriffs sicher sind. Technologie kann Unternehmen auch helfen, Prozesse zu automatisieren. Die Automatisierung verringert das Fehlerrisiko und verbessert die Effizienz.

9. Mitarbeiter für Notfälle schulen

Kleine Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter für Notfälle schulen. So kann sichergestellt werden, dass jeder weiß, was im Falle eines unerwarteten Ereignisses zu tun ist.

Dazu gehören Schulungen für Naturkatastrophen, Cyberangriffe und andere Notfälle. Die Unternehmen sollten auch einen Plan für die Kommunikation mit den Mitarbeitern während eines Notfalls haben. Außerdem sollte sichergestellt werden, dass jeder Zugang zu diesem Plan hat.

10. Halten Sie sich über die gesetzlichen Anforderungen auf dem Laufenden

Kleine Unternehmen sollten sich über die gesetzlichen Anforderungen auf dem Laufenden halten. So können sie sicherstellen, dass sie alle Gesetze und Vorschriften einhalten. Dazu gehören Steuergesetze, Arbeitsgesetze und branchenspezifische Vorschriften. Die Nichteinhaltung von Vorschriften kann zu Geldstrafen, Anwaltskosten und einer Schädigung des Rufs Ihres Unternehmens führen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass kleine Unternehmen vielen Risiken ausgesetzt sind. Aber wenn sie diese Tipps befolgen, können sie sich auf das Unerwartete vorbereiten.

Verbesserung der Geschäftskontinuität und der Katastrophenvorbereitung

Machen Sie sich auf den Weg zu mehr Widerstandsfähigkeit und schützen Sie Ihre Geschäftsinteressen. Wir können Ihnen helfen, sich auf das Unerwartete vorzubereiten. Machen Sie noch heute einen Termin für ein kostenloses Kennenlerngespräch! Unsere IT-Notfallexperten von pirenjo.IT machen Ihr Unternehmen fit für alles, was da kommen mag!

Push-Bombing – wie Sie es verhindern!

Explodierender Kopf eines Mannes mit Smartphone symbolisiert Push-Bombing.

Die Übernahme von Cloud-Konten ist zu einem großen Problem für Unternehmen geworden. Denken Sie daran, wie viele Vorgänge in Ihrem Unternehmen einen Benutzernamen und ein Passwort erfordern. Die Mitarbeitenden müssen sich schließlich bei vielen verschiedenen Systemen oder Cloud-Anwendungen anmelden.

Hacker verwenden verschiedene Methoden, um an diese Anmeldedaten zu gelangen. Ihr Ziel ist es, als autorisierter Benutzer Zugang zu Unternehmensdaten zu erhalten. Außerdem werden so raffinierte Angriffe gestartet und Insider-Phishing-E-Mails verschickt.

Wie schlimm ist das Problem der Kontoverletzungen geworden? Zwischen 2019 und 2021 stieg die Zahl der Kontoübernahmen (ATO) um 307 %.

Verhindert die Multi-Faktor-Authentifizierung nicht den Diebstahl von Zugangsdaten?

Viele Organisationen und Einzelpersonen verwenden die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA). Es ist eine Möglichkeit, Angreifer zu stoppen, die sich Zugang zu ihren Benutzernamen und Passwörtern verschafft haben. MFA ist sehr effektiv beim Schutz von Cloud-Konten und dies schon seit vielen Jahren.

Aber gerade diese Effektivität hat Hacker zu Workarounds verleitet. Eine dieser ruchlosen Methoden zur Umgehung der MFA ist Push-Bombing.

Wie funktioniert Push-Bombing?

Wenn ein Benutzer die MFA für ein Konto aktiviert, erhält er in der Regel einen Code oder eine Aufforderung zur Autorisierung in irgendeiner Form. Der Benutzer gibt seine Anmeldedaten ein. Dann sendet das System eine Autorisierungsanfrage an den Benutzer, um seine Anmeldung abzuschließen.

Der MFA-Code oder die Genehmigungsanfrage wird in der Regel über eine Art „Push“-Nachricht übermittelt. Die Benutzer können sie auf verschiedene Weise erhalten:

  • SMS/Textnachricht
  • Ein Popup-Fenster auf dem Gerät
  • Eine App-Benachrichtigung

Der Erhalt dieser Benachrichtigung ist ein normaler Bestandteil der Anmeldung bei der Multi-Faktor-Authentifizierung. Es ist etwas, mit dem der Benutzer vertraut ist.

Beim Push-Bombing beginnen die Hacker mit den Anmeldedaten des Benutzers. Sie können sie durch Phishing oder aus einem großen, gestohlenen Datensatz mit Passwörtern erhalten.

Sie nutzen den Push-Benachrichtigungsprozess aus. Die Hacker versuchen mehrmals, sich anzumelden. Dadurch erhält der legitime Benutzer mehrere Push-Benachrichtigungen nacheinander.

Viele Menschen hinterfragen den Erhalt eines unerwarteten Codes, den sie nicht angefordert haben. Aber wenn jemand mit diesen Codes bombardiert wird, kann es leicht passieren, dass er versehentlich klickt, um den Zugang zu genehmigen.

Push-Bombing ist eine Form des Social-Engineering-Angriffs, der darauf abzielt…

  • den Benutzer zu verwirren
  • den Benutzer zu zermürben
  • den Benutzer dazu bringen, die MFA-Anfrage zu genehmigen, um dem Hacker Zugang zu gewähren

Wege zur Bekämpfung von Push-Bombing in Ihrem Unternehmen

Mitarbeiter*innen schulen

Wissen ist Macht. Wenn ein Benutzer einen Push-Bombing-Angriff erlebt, kann das verstörend und verwirrend sein. Wenn die Mitarbeitenden im Vorfeld geschult werden, sind sie besser darauf vorbereitet, sich zu verteidigen.

Informieren Sie Ihr Team darüber, was Push-Bombing ist und wie es funktioniert.

Schulen Sie alle im Umgang mit MFA-Benachrichtigungen, die sie nicht angefordert haben.

Sie sollten Ihren Mitarbeitern*innen auch die Möglichkeit geben, diese Angriffe zu melden. So kann Ihr IT-Sicherheitsteam andere Benutzer warnen. Sie können dann auch Maßnahmen ergreifen, um die Anmeldedaten aller zu schützen.

Reduzieren Sie den „Sprawl“ von Business-Apps

Im Durchschnitt nutzen Mitarbeiter pro Tag 36 verschiedene Cloud-basierte Dienste. Das ist eine Menge an Anmeldungen, die es zu bewältigen gilt. Je mehr Logins jemand verwenden muss, desto größer ist das Risiko eines gestohlenen Passworts.

Schauen Sie sich an, wie viele Anwendungen Ihr Unternehmen einsetzt.

Suchen Sie nach Möglichkeiten, die Anwendungsflut zu verringern.

Plattformen wie Microsoft 365 und Google Workspace bieten viele Tools hinter einem einzigen Login. Die Vereinfachung Ihrer Cloud-Umgebung verbessert die Sicherheit und Produktivität.

Phishing-resistente MFA-Lösungen einführen

Sie können Push-Bombing-Angriffe gänzlich vereiteln, indem Sie zu einer anderen Form der MFA wechseln. Phishing-resistente MFA verwendet einen Passkey auf dem Gerät oder einen physischen Sicherheitsschlüssel zur Authentifizierung.

Bei dieser Art der Authentifizierung gibt es keine Push-Benachrichtigung, die genehmigt werden muss. Diese Lösung ist komplizierter einzurichten, aber sie ist auch sicherer als text- oder appbasierte MFA.

Durchsetzung strenger Kennwortrichtlinien

Damit Hacker mehrere Push-Benachrichtigungen senden können, benötigen sie die Anmeldedaten des Benutzers. Die Durchsetzung starker Passwortrichtlinien verringert die Wahrscheinlichkeit, dass ein Passwort geknackt wird.

Sichere Passwörter können Push-Bombing verhindern auf Zettel.

Starke Passwortrichtlinien können die Wahrscheinlichkeit von Push-Bombing verringern.

Zu den Standardverfahren für sichere Kennwortrichtlinien gehören:

  • Verwendung von mindestens einem Groß- und einem Kleinbuchstaben
  • Verwendung einer Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen
  • Keine persönlichen Informationen zur Erstellung eines Passworts verwenden
  • Passwörter sicher aufbewahren
  • Keine Wiederverwendung von Passwörtern für mehrere Konten

Einführung einer fortschrittlichen Identitätsmanagement-Lösung

Fortschrittliche Identitätsmanagement-Lösungen können Ihnen auch helfen, Push-Bombing-Angriffe zu verhindern. Sie fassen in der Regel alle Anmeldungen in einer einzigen Anmeldelösung zusammen. Die Benutzer müssen dann nur eine Anmeldung und MFA-Eingabeaufforderung verwalten und nicht mehrere.

Darüber hinaus können Unternehmen mit Hilfe von Identitätsmanagement-Lösungen kontextbezogene Anmeldungsrichtlinien installieren. Diese ermöglichen ein höheres Maß an Sicherheit durch mehr Möglichkeiten der Zugangskontrolle. Das System könnte automatisch Anmeldeversuche außerhalb eines bestimmten geografischen Bereichs blockieren. Es könnte auch Anmeldungen zu bestimmten Zeiten blockieren oder wenn andere kontextbezogene Faktoren nicht erfüllt sind.

Brauchen Sie Hilfe bei der Verbesserung Ihrer Identitäts- und Zugangssicherheit?

Die Multi-Faktor-Authentifizierung allein reicht nicht aus. Unternehmen benötigen mehrere Schutzebenen, um das Risiko eines Cloud-Angriffs zu verringern.

Benötigen Sie Hilfe bei der Verbesserung Ihrer Zugangssicherheit? Machen Sie noch heute einen Termin für ein Kennenlerngespräch und die IT-Sicherheitsexperten von pirenjo.IT machen Ihre Online-Konten bombensicher!

So stoppen Sie gefährliche Insider-Bedrohungen

Laptop und Hände zeigen gefährliche Insider-Bedrohung.

Eine der am schwierigsten zu entdeckenden Arten von Angriffen sind jene, die von Insidern durchgeführt werden. Ein „Insider“ ist jeder, der legitimen Zugang zu Ihrem Unternehmensnetzwerk und Ihren Daten hat. Dies geschieht über ein Login oder eine andere autorisierte Verbindung.

Da Insider über einen autorisierten Systemzugang verfügen, können sie bestimmte Sicherheitsvorkehrungen umgehen. Zum Beispiel solche, die Eindringlinge fernhalten sollen. Da ein angemeldeter Benutzer nicht als Eindringling angesehen wird, werden diese Sicherheitsvorkehrungen nicht ausgelöst.

Drei beunruhigende Statistiken aus einem aktuellen Bericht des Ponemon Institute verdeutlichen, wie wichtig es ist, sich mit dieser Bedrohung auseinanderzusetzen. Insider-Angriffe werden immer schlimmer, es dauert länger, bis sie entdeckt werden und sie werden immer umfangreicher.

Der Bericht ergab, dass in den letzten zwei Jahren:

  • Insider-Angriffe haben um 44 % zugenommen
  • Unternehmen benötigen 85 Tage, um eine Insider-Bedrohung einzudämmen, im Vergleich zu 77 Tagen im Jahr 2020.
  • Die durchschnittlichen Kosten für die Bekämpfung von Insider-Bedrohungen sind um 34 % gestiegen

Für Unternehmen ist es wichtig zu verstehen, was eine Insider-Bedrohung ausmacht. Das ist der erste Schritt zur Risikominderung.

4 Arten von Insider-Bedrohungen

Ein Grund dafür, dass Insider-Bedrohungen schwer zu erkennen sind, ist, dass es nicht nur eine Art von Bedrohungen gibt. Mitarbeiter, Lieferanten und Hacker können alle Insiderjobs durchführen. Um die Erkennung weiter zu erschweren, können einige böswillig und andere versehentlich sein.

Im Folgenden werden die vier wichtigsten Arten von Insider-Bedrohungen für Unternehmensnetzwerke beschrieben.

Böswillige/verärgerte Angestellte

Vertriebsmitarbeiter*innen, die das Unternehmen verlassen, können beschließen, alle Kontakte mitzunehmen. Dies ist ein böswilliger Diebstahl von Unternehmensdaten.

Ein weiteres Beispiel für diese Art von Insider-Angriffen sind verärgerte Mitarbeiter*innen. Sie sind vielleicht wütend auf ihren Vorgesetzten, der sie gerade gefeuert hat, und beschließen, dem Unternehmen Schaden zuzufügen. Sie könnten Ransomware einschleusen oder einen Deal mit einem Hacker eingehen, um ihre Anmeldedaten gegen Geld herauszugeben.

Unachtsame/nachlässige Mitarbeiter*innen

Einige Insider-Bedrohungen sind auf faule oder ungeschulte Mitarbeiter*innen zurückzuführen. Sie beabsichtigen nicht, eine Datenpanne zu verursachen. Dann kann es sich z.B. um eine versehentliche Weitergabe von geheimen Daten auf einer nicht sicheren Plattform handeln. Oder jemand nutzt den Computer eines Freundes, um auf Geschäftsanwendungen zuzugreifen. Dabei sind sich die Mitarbeiter*innen der Konsequenzen für die Sicherheit schlichtweg nicht bewusst.

Dritte mit Zugang zu Ihren Systemen

Außenstehende, die Zugang zu Ihrem Netzwerk haben, sind ebenfalls ein sehr reales Problem. Auftragnehmer, Freiberufler und Lieferanten können alle ein Risiko für eine Sicherheitsverletzung darstellen.

Sie müssen sicherstellen, dass diese Dritten vollständig überprüft werden. Tun Sie dies, bevor Sie ihnen Zugang zum System gewähren. Sie sollten auch Ihrem IT-Partner gestatten, sie auf etwaige Datensicherheitsbedenken hin zu überprüfen.

Durch Hacker kompromittiertes Passwort

Hacker werden schnell zu gefährlichen Insider-Bedrohungen.

Gestalten in schwarzen Hoodies haben es natürlich auch auf Ihre Passwörter abgesehen.

Kompromittierte Anmeldedaten sind eine der gefährlichsten Arten von Insider-Bedrohungen. Dies ist mittlerweile die Nummer 1 bei Datenschutzverletzungen auf der ganzen Welt.

Wenn ein Cyberkrimineller auf die Anmeldedaten einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters zugreifen kann, wird er zu einem „Insider“. Ihr Computersystem hält ihn für den rechtmäßigen Benutzer.

Wege zur Eindämmung von Insider-Bedrohungen

Insider-Bedrohungen sind im Nachhinein oft schwer zu erkennen. Wenn Sie jedoch Maßnahmen zur Schadensbegrenzung ergreifen, können Sie sie bereits im Keim ersticken. Proaktives Handeln bewahrt Sie vor einem teuren Zwischenfall. Einen, von dem Sie vielleicht erst nach Monaten erfahren.

Hier sind einige der besten Taktiken zur Verringerung des Risikos von Insider-Bedrohungen.

Gründliche Hintergrundchecks

Achten Sie bei der Einstellung neuer Mitarbeiter*innen auf eine gründliche Hintergrundprüfung. Böswillige Insider haben in der Regel Auffälligkeiten in ihrem beruflichen Werdegang. Das Gleiche gilt für alle Anbieter oder Auftragnehmer, die Zugang zu Ihren Systemen haben.

Lösungen für Endgeräte

Mobile Geräte machen heute etwa 60 % der Endgeräte in einem Unternehmen aus. Viele Unternehmen verwenden jedoch keine Lösung zur Verwaltung des Gerätezugriffs auf Ressourcen.

Richten Sie eine Managementlösung für Endgeräte ein, um den Gerätezugriff zu überwachen. Sie können damit auch Geräte auf eine sichere Liste setzen und nicht autorisierte Geräte standardmäßig blockieren.

Multi-Faktor-Authentifizierung und Passwortsicherheit

Eine der besten Methoden zur Bekämpfung des Diebstahls von Zugangsdaten ist die mehrstufige Authentifizierung. Hacker haben es schwer, den zweiten Faktor zu umgehen. Sie haben nur selten Zugriff auf das mobile Gerät oder den FIDO-Sicherheitsschlüssel einer Person.

Kombinieren Sie dies mit Passwortsicherheit. Dazu gehören Dinge wie:

  • Sichere Passwörter für Ihre Cloud-Anwendungen verlangen
  • Verwendung eines Passwort-Managers für Unternehmen
  • Erfordernis individueller Passwörter für alle Anmeldungen

Schulung zur Datensicherheit für Mitarbeiter

Schulungen können Ihnen helfen, das Risiko einer Datenschutzverletzung durch Unachtsamkeit zu mindern. Schulen Sie Ihre Mitarbeiter im richtigen Umgang mit Daten und dem Einhalten von Sicherheitsrichtlinien für sensible Informationen.

Netzwerküberwachung

Wie können Sie jemanden, der Zugang zu Ihrem System hat, dabei erwischen, wie er etwas Unerlaubtes tut? Dies geschieht durch intelligente Netzwerküberwachung.

Verwenden Sie KI-gestützte Bedrohungsüberwachung. Damit können Sie seltsame Verhaltensweisen erkennen, sobald sie auftreten. Zum Beispiel, wenn jemand eine große Anzahl von Dateien herunterlädt. Oder jemand, der sich von außerhalb des Landes anmeldet.

Brauchen Sie Hilfe, um Insider-Attacken zu verhindern?

Eine mehrstufige Sicherheitslösung kann Ihnen helfen, alle vier Arten von Insider-Bedrohungen abzuschwächen. Die IT-Sicherheitsexperten von pirenjo.IT können Ihnen mit einer zuverlässigen und dennoch erschwinglichen Lösung helfen. Kontaktieren Sie uns noch heute für ein kostenloses Kennenlerngespräch.

Wie wird das Metaverse die Wirtschaft verändern?

Mann mit VR-Brille verändert die Wirtschaft durch das Metaverse.

Das neue Modewort ist „Metaverse“. Aber was bedeutet das eigentlich für Unternehmen? Ist es nur etwas, worüber sich Unternehmen der sozialen Medien Gedanken machen müssen? Wird das Metaverse tatsächlich die Wirtschaft verändern?

Laut Leuten wie dem CEO von Apple, Tim Cook, wird das Metaverse kommen. Er erklärte, dass „ein Leben ohne AR bald undenkbar sein wird“. Ob das nun eine kurzfristige oder langfristige Vorhersage ist, Unternehmen müssen darauf vorbereitet sein.

Zunächst einmal muss man verstehen, was das Metaverse ist. Metaverse ist ein allgemeiner Begriff und kein geschützter Eigenname. Das Metaverse bezieht sich auf eine kollektive Weiterentwicklung des Internets zu einer virtuellen 3D-Umgebung. Es handelt sich dabei um eine Welt, in der verschiedene Orte miteinander verbunden sind. So treffen sich z.B. bereits seit Jahrzehnten Menschen aus verschiedenen Ländern in Online-Spielen in einer virtuellen Welt.

Hat Facebook/Meta das Metaversum erfunden? Nein.

Die Idee von vernetzten 3D-Welten gibt es schon seit Jahrzehnten. Mehrere Online-Gaming-Unternehmen haben sich ihren Bereich im Metaversum gesichert. Aber diese unterschiedlichen Umgebungen sind eher wenig miteinander verbunden.

Was ist einer der ersten Vertreter des frühen Metaversums? Das war eine kurzlebige Software namens Adobe Atmosphere. Diese immersive 3D-Erfahrung umfasste miteinander verbundene Online-Welten. Sie ermöglichte es auch, mit anderen Menschen zu chatten. Es war ein wenig vor seiner Zeit, zeigt aber, dass das Konzept des Metaversums schon seit einiger Zeit existiert.

Das Metaversum erfährt jetzt Aufmerksamkeit, weil die Technologie fortgeschritten ist. Sie hat begonnen, den Bedürfnissen einer solchen Welt gerecht zu werden. Dazu gehören schnelle Internetverbindungen und immense Rechenleistung. Dazu gehört auch eine Übertragungsmethode für 3D, die auf den meisten PCs funktioniert.

Sind wir schon am Ziel? Noch nicht ganz. Aber das Metaversum nimmt immer mehr Fahrt auf. Vor kurzem hat Microsoft eine Partnerschaft mit Meta angekündigt. Diese Partnerschaft soll Microsoft 365-Anwendungen in das Metaversum bringen. Das bedeutet Zusammenarbeit auf eine völlig neue Art und Weise. Microsoft stellt fest, dass 50 % der Generation Z und der Millennials erwarten, dass sie in den nächsten zwei Jahren einen Teil ihrer Arbeit im Metaverse erledigen werden.

Teams Meeting in VR wird durch Metaverse die Wirtschaft verändern.

Microsoft arbeitet schon an der Integration von Teams ins Metaverse.

Welche Auswirkungen hat das Metaverse auf Ihr Unternehmen?

Mit Unternehmen wie Microsoft, die sich mit der Zukunft von AR/VR befassen, könnte dies bald Realität werden. Sie können davon ausgehen, dass das Metaverse in den nächsten Jahren auch Ihr eigenes Unternehmen in irgendeiner Weise tangieren wird. Hier eine Vorschau darauf, was es beeinflussen könnte.

Wird man im Metaverse in Zukunft Werbung schalten?

Als das Internet zum ersten Mal eingeführt wurde, erkannten die Unternehmen nicht sofort sein Potenzial. Heute können sich die meisten Unternehmen nicht mehr vorstellen, ohne eine Website zu arbeiten. Sie ist eine Notwendigkeit für die Gewinnung von Kundenkontakten und die Umsetzung von Verkäufen.

Wenn sich das Metaverse als neue 3D-Variante des Internets durchsetzt, könnte es genauso wichtig sein. Das bedeutet, dass man sich mit Werbung in virtuellen Welten beschäftigen sollte. Möglicherweise können Sie auch Ihre eigene VR-Website oder einen Showroom erstellen.

Im Bereich der Werbung könnte das Metaverse durchaus die Wirtschaft verändern, bzw. zumindest stark beeinflussen.

Kundenbetreuung im Metaverse?

Als die Popularität der sozialen Medien zunahm, erkannten die Unternehmen, dass die Kunden sie nutzten, um zu kommunizieren. 79 % der Verbraucher erwarten, dass Unternehmen auf eine Nachricht in den sozialen Medien reagieren. Und sie erwarten diese Antwort innerhalb eines Tages.

Um diesem Bedarf gerecht zu werden, haben viele Unternehmen eine Präsenz in den sozialen Medien. Sie nutzen diese für das Marketing und um Anfragen von Kunden zu beantworten.

Das Metaverse könnte der nächste Schritt sein. Wenn die Menschen sich dort aufhalten, werden sie erwarten, dass sie mit den Unternehmen in diesem Raum interagieren. Genau wie sie es jetzt mit sozialen Netzwerken tun.

Das bedeutet, dass die Unternehmen wissen müssen, wie die Kunden das Metaversum nutzen, während es wächst. Die Aufnahme einer Frage zur Nutzung des Metaversums in eine Kundenumfrage könnte eine Möglichkeit sein, proaktiv auf dieses Thema einzugehen.

Mitarbeiterschulungen

Einer der angepriesenen Vorteile des Metaversums ist seine Fähigkeit, immersive Schulungen zu ermöglichen. Dies könnte die Ausbildungsmöglichkeiten für alle, vom Arzt bis zum Gabelstaplerfahrer, erheblich verbessern.

Stellen Sie sich vor, Sie könnten eine Aufgabe in einer virtuellen Welt genauer veranschaulichen. Eine Person könnte dort gefahrlos Fehler machen. Dann könnte man sich mit der Aufgabe vertraut machen, bevor man sie im wirklichen Leben ausführt.

Überlegen Sie, welche Art von Schulung Ihre Mitarbeiter benötigen. Dann überlegen Sie, wie eine VR-Welt die Ausbildung sicherer und effizienter machen kann. Das Metaverse bietet vielleicht noch nicht das, wonach Sie suchen. Aber bei der Geschwindigkeit des technologischen Fortschritts könnte es bereits in ein oder zwei Jahren so weit sein.

Immersivere Zusammenarbeit im Remote-Team

Virtuelle Meetings sind während der Pandemie aus der Not heraus stark angestiegen. Heute sind Besprechungen über Teams oder Zoom gang und gäbe. Die nächste Generation von Online-Teambesprechungen könnte in einer virtuellen Welt stattfinden.

Wie wir bereits erwähnt haben, arbeitet Microsoft bereits daran, seine Anwendungen in einen virtuellen Raum zu bringen. Fügen Sie ein paar Avatare und eine immersive Umgebung hinzu. Plötzlich haben Sie ein völlig anderes Meeting-Erlebnis.

Wie lässt sich die virtuelle Zusammenarbeit von Remote-Teams im Metaversum noch verbessern? Sie hat mit der Planung und Instandhaltung von Gebäuden zu tun. Stellen Sie sich vor, Sie könnten durch eine 3D-Nachbildung eines Raums gehen, bevor er gebaut wird. Die Feinabstimmung der Konstruktion könnte stattfinden, während man sich in diesem (virtuellen) Raum befindet.

Ist Ihr Unternehmen bereit für die nächste digitale Transformation?

Ob das Metaverse tatsächlich die Wirtschaft verändern kann, wird sich erst noch zeigen müssen. Was sind Ihre Pläne für die digitale Transformation in den nächsten 12 Monaten? Oder für die nächsten drei Jahre? Wenn Sie nicht wissen, wo Sie anfangen sollen, können wir Ihnen helfen. Kontaktieren Sie unsere Digitalisierungsexperten bei pirenjo.IT noch heute und vereinbaren Sie einen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch. Gemeinsam werden wir Ihr Unternehmen für die Zukunft aufstellen.

Die 5 häufigsten Cybersecurity-Fehler, die Ihre Daten gefährden

Die häufigsten Cybersecurity-Fehler Titelbild.

Der weltweite Schaden durch Cyberkriminalität ist auf durchschnittlich 11 Millionen US-Dollar pro Minute angestiegen, was Kosten von 190.000 US-Dollar pro Sekunde bedeutet.

60 % der kleinen und mittleren Unternehmen, die von einer Datenpanne betroffen sind, schließen innerhalb von sechs Monaten ihre Pforten, weil sie sich die entstehenden Kosten nicht leisten können. Die Kosten die entstehen, wenn ein Unternehmen Opfer eines Cyberangriffs wird, können Geschäftseinbußen, Ausfallzeiten/Produktivitätsverluste, Reparationskosten für Kunden deren Daten gestohlen wurden und vieles mehr umfassen.

Sie denken vielleicht, mehr in die Cybersicherheit zu investieren würde das Problem einfach lösen. Es ist zwar richtig und wichtig, dass Sie über angemessene IT-Sicherheitsvorkehrungen verfügen müssen (Anti-Malware, Firewall usw.). Viele der schädlichsten Sicherheitsverletzungen sind jedoch auf häufige Fehler zurückzuführen, die Unternehmen und ihre Mitarbeiter bei der Cybersicherheit machen.

Der Sophos Threat Report 2021, in dem Tausende von weltweiten Datenschutzverletzungen untersucht wurden, stellte fest: Die so genannten „alltäglichen Bedrohungen“ gehören zu den gefährlichsten. In dem Bericht heißt es weiterhin: „Es hat sich gezeigt, dass ein Mangel an Aufmerksamkeit für einen oder mehrere Aspekte der grundlegenden Sicherheitshygiene die Ursache für viele der schädlichsten Angriffe ist, die wir untersucht haben.“

Macht Ihr Unternehmen einen gefährlichen Fehler im Bereich der Cybersicherheit? Dieser setzt Sie vielleicht einem hohen Risiko einer Datenverletzung, der Übernahme eines Cloud-Kontos oder gar einer Ransomware-Attacke aus!

Eins vorab: Wenn Sie noch kein IT-Sicherheitskonzept haben, dann wird es höchste Zeit.

Hier sind einige der häufigsten Fehltritte, wenn es um grundlegende Best Practices der IT-Sicherheit geht.

Fehlende Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA)

Laut IBM Security ist der Diebstahl von Anmeldedaten inzwischen die Hauptursache für Datenschutzverletzungen auf der ganzen Welt. Da die meisten Unternehmensprozesse und -daten heute cloudbasiert sind, sind Anmeldedaten der Schlüssel zu verschiedenen Arten von Angriffen auf Unternehmensnetzwerke.

Die Benutzeranmeldungen nicht mit einer Multi-Faktor-Authentifizierung zu schützen, ist ein häufiger Fehler, der das Risiko für Unternehmen, Opfer einer Sicherheitsverletzung zu werden, deutlich erhöht.

MFA reduziert betrügerische Anmeldeversuche um unglaubliche 99,9 %.

Ignorieren der Verwendung von Schatten-IT

Schatten-IT ist die Nutzung von nicht genehmigten Cloud-Anwendungen durch Mitarbeiter*innen für Geschäftsdaten. Oftmals wissen die Zuständigen im Unternehmen nicht einmal Bescheid darüber.

Die Nutzung von Schatten-IT birgt für Unternehmen aus mehreren Gründen Risiken:

  • Daten können in einer unsicheren Anwendung verwendet werden
  • Die Daten sind nicht in die Backup-Strategie des Unternehmens eingebunden.
  • Wenn der Mitarbeiter das Unternehmen verlässt, können Daten verloren gehen.
  • Die genutzte Anwendung entspricht möglicherweise nicht den Compliance-Anforderungen des Unternehmens.

<p „=““ style=““ tve-u-1825e087c7e“=““>Mitarbeiter beginnen oft, Apps auf eigene Faust zu nutzen, weil sie versuchen, eine Lücke in ihrem Arbeitsablauf zu füllen. Dabei sind sie sich der Risiken oftmals nicht bewusst, die mit der Nutzung nicht genehmigter Apps verbunden sind. <p „=““ style=““ tve-u-1825e087c7e“=““>Es ist wichtig, Richtlinien für die Cloud-Nutzung festzulegen, die den Mitarbeitern vorschreiben, welche Anwendungen für die Arbeit genutzt werden dürfen.

Eine Antivirus-Software ist nicht ausreichend

Unabhängig davon, wie klein Ihr Unternehmen ist, reicht eine einfache Antivirus-Anwendung nicht aus, um Sie zu schützen. Tatsächlich verwenden viele der heutigen Bedrohungen überhaupt keine bösartigen Dateien mehr.

Phishing-E-Mails enthalten Befehle, die an PC-Systeme gesendet werden und nicht als Virus oder Malware gekennzeichnet sind. Phishing verwendet heutzutage auch überwiegend Links und keine Dateianhänge, um Benutzer auf bösartige Websites zu schicken. Diese Links werden von einfachen Antivirenlösungen nicht abgefangen.

Sie müssen eine umfassende Strategie entwickeln, die u. a. folgende Punkte umfasst:

  • Anti-Malware der nächsten Generation (nutzt KI und maschinelles Lernen)
  • Firewall der neusten Generation
  • E-Mail-Filterung
  • DNS-Filterung
  • Automatisierte Sicherheitsrichtlinien für Anwendungen und die Cloud
  • Überwachung des Cloud-Zugangs

Fehlendes Gerätemanagement

Laptop mit Mobile Device Management beugt einem der 5 häufigsten Cybersecurity-Fehler vor.

Ein Mobile Device Management, oder einfach das Gerätemanagement für Mobilgeräte, ist für die IT-Sicherheit eines Unternehmens unverzichtbar.

Die meisten Unternehmen lassen ihre Mitarbeiter mittlerweile von zu Hause aus arbeiten und planen, dies auch weiterhin zu tun. Das Gerätemanagement für diese Remote-Geräte der Mitarbeiter sowie für die geschäftlich genutzten Smartphones ist jedoch nicht immer vorhanden.

Wenn Sie Sicherheit und Datenzugriff aller Endgeräte (unternehmenseigene und private) im Unternehmen nicht verwalten, besteht ein höheres Risiko einer Datenverletzung.

Wenn Sie noch keine haben, ist es an der Zeit, eine Geräteverwaltung wie etwa Intune in Microsoft 365 einzurichten.

Unzureichende Schulung der Mitarbeiter*innen

Erstaunliche 95 % der Verstöße gegen die Cybersicherheit werden durch menschliches Versagen verursacht. Zu viele Unternehmen nehmen sich nicht die Zeit, ihre Mitarbeiter kontinuierlich zu schulen, und so haben die Nutzer nicht die für eine gute Cybersicherheitskultur erforderlichen Fähigkeiten entwickelt.

Hier wird oft übersehen, die Mitarbeitenden nicht als Fehlerquelle, sondern als Teil der Lösung zu sehen. Gut geschulte Teams tragen erheblich zur Sicherheit des Unternehmens bei!

Schulungen zum IT-Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeitenden sollten das ganze Jahr über durchgeführt werden, nicht nur jährlich oder während des Onboardingprozesses. Je mehr Sie die IT-Sicherheit in den Mittelpunkt stellen, desto besser ist Ihr Team in der Lage, Phishing-Angriffe zu erkennen und die richtigen Abläufe im Umgang mit Daten zu befolgen.

Es gibt einige Möglichkeiten, Cybersicherheitsschulungen in Ihre Unternehmenskultur zu integrieren:

  • Kurze Schulungsvideos
  • IT-Sicherheitsposter
  • Webinare
  • Team-Schulungen
  • Tipps zur Cybersicherheit in Unternehmens-Newslettern

Wann haben Sie zuletzt einen Cybersicherheitscheck durchgeführt?

Bleiben Sie nicht im Ungewissen über Ihre IT-Sicherheitsschwachstellen. Führen Sie ein Cybersecurity-Audit durch, um Schwachstellen aufzudecken und sie zu beheben, um Ihr Risiko zu verringern. Machen Sie jetzt einen Termin für ein 15-minütiges Gespräch aus! Unsere IT-Experten von pirenjo.IT helfen Ihnen gerne weiter.