Bedrohungsanalysen: So verringerst du dein Cybersecurity-Risiko!

Bedrohungsanalysen - Titel

Cyberkriminelle können laut aktuellen Studien in 93 % der Unternehmensnetzwerke eindringen. Das ist kein theoretisches Risiko – das betrifft Unternehmen jeder Größe, auch im Mittelstand. Wer seine Daten, Systeme und Prozesse schützen will, braucht mehr als eine Firewall.

Ein strukturierter Ansatz ist die Bedrohungsmodellierung: ein Prozess, bei dem du potenzielle Angriffsvektoren, Schwachstellen und Risiken systematisch identifizierst und priorisierst. Dieser Artikel zeigt dir, wie du ein Bedrohungsmodell aufbaust, welche Schritte dabei zählen, und warum das in keinem IT-Sicherheitskonzept fehlen darf.

Viele Unternehmen wissen nicht, was sie schützen müssen – bevor sie wissen, wer angreift. Bedrohungsmodellierung dreht diese Reihenfolge um.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Kritische Assets als Ausgangspunkt

Der erste Schritt besteht darin, die für dein Unternehmen wichtigsten Vermögenswerte zu ermitteln. Dazu gehören sensible Daten, geistiges Eigentum und Finanzinformationen. Worauf haben es Cyberkriminelle tatsächlich abgesehen?

Vergiss dabei nicht Phishing-relevante Zugänge – zum Beispiel die E-Mail-Konten deines Unternehmens. Die Kompromittierung von Unternehmens-E-Mails ist ein schnell wachsender Angriffsvektor, bei dem gekaperte Logins gezielt ausgenutzt werden.

Wer nicht weiß, welche Systeme kritisch sind, kann sie auch nicht sinnvoll absichern.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Bedrohungen benennen statt vermuten

Der nächste Schritt: potenzielle Bedrohungen für diese Vermögenswerte benennen. Gängige Angriffsmuster sind Phishing, Ransomware, Malware und Social Engineering. Dazu kommen Insider-Bedrohungen – also Szenarien, in denen Mitarbeitende oder Lieferanten Zugang zu sensiblen Informationen haben.

Bedrohungen entstehen nicht immer durch böse Absicht. Etwa 88 % aller Datenschutzverletzungen gehen auf menschliches Versagen zurück. Schwache Passwörter, unklare Richtlinien zur Cloud-Nutzung, fehlende Mitarbeiterschulung und schlechte BYOD-Richtlinien sind typische Schwachstellen. Alle vier sind vermeidbar – wenn du sie erst einmal erkannt hast.

Ein Klick auf den falschen Link kostet mehr als ein ganzes Jahr Security-Training.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Wahrscheinlichkeit und Auswirkungen als Entscheidungsgrundlage

Sobald du die potenziellen Bedrohungen kennst, bewertest du Wahrscheinlichkeit und Auswirkungen jeder einzelnen. Wie realistisch ist ein Angriff? Welche Folgen hätte er für Betrieb, Ruf und finanzielle Stabilität? Diese Einschätzung ist die Grundlage für jede sinnvolle Priorisierung.

Orientiere dich an aktuellen Cybersicherheitsstatistiken und einer gründlichen Schwachstellenanalyse. Diese Bewertung sollte ein externer IT-Dienstleister begleiten. Wer die Analyse nur intern durchführt, übersieht zwangsläufig blinde Flecken.

Nicht jede Bedrohung ist gleich wahrscheinlich – und nicht jede hat die gleichen Folgen. Wer priorisiert, gewinnt.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Maßnahmen nach Wirkung priorisieren

Die meisten Unternehmen können aus Zeit- und Kostengründen nicht alles auf einmal angehen. Deshalb priorisierst du Maßnahmen nach ihrer Wirkung: Zugangskontrollen, Firewalls, Systeme zur Angriffserkennung, Mitarbeiterschulungen und Endgeräteverwaltung gehören in den Fokus.

Entscheidend ist dabei nicht nur die Wirksamkeit, sondern auch die Kosteneffizienz. Maßnahmen sollten mit deinen Geschäftszielen übereinstimmen – Sicherheit und Betrieb müssen keine Gegensätze sein.

Wer alles gleichzeitig absichern will, sichert am Ende nichts richtig ab.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Kein einmaliges Projekt – kontinuierliche Aktualisierung

Bedrohungsmodellierung ist kein einmaliges Projekt. Cyber-Bedrohungen entwickeln sich ständig weiter – besonders durch den Einsatz von KI auf Angreiferseite. Unternehmen, die ihr Modell nicht regelmäßig aktualisieren, verlieren den Anschluss.

Plane feste Review-Zyklen ein und passe dein Bedrohungsmodell an neue Erkenntnisse an. Nur so bleiben deine Sicherheitsmaßnahmen wirksam und im Einklang mit deinen aktuellen Geschäftszielen.

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Vorteile des Threat Modeling für Unternehmen

Bedrohungsmodellierung hilft dir, Risiken zu verstehen, bevor sie eintreten. Du erkennst Schwachstellen frühzeitig, priorisierst Gegenmaßnahmen sinnvoll und reduzierst die Wahrscheinlichkeit kostspieliger Sicherheitsvorfälle.

Threat Modeling ist keine Theorie. Es ist der direkteste Weg von „wir hoffen, nichts passiert“ zu „wir wissen, was wir tun“.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Lücken sichtbar machen statt raten

Bedrohungsmodellierung deckt Lücken in deinen Sicherheitsmaßnahmen auf und zeigt, wo Risikomanagementstrategien fehlen. Du bekommst ein konkretes Bild davon, welche Angriffsvektoren für dein Unternehmen relevant sind.

Eine kontinuierliche Bedrohungsmodellierung hält dich zudem gegenüber neuen Angriffsmustern wachsam. Wer sich auf den Status quo verlässt, unterschätzt, wie schnell sich die Bedrohungslage verändert.

Wer seine Angriffsfläche kennt, schläft ruhiger – und reagiert schneller.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Investieren wo es wirkt

Ein Risikomanagement, das sich an Wahrscheinlichkeit und Auswirkungen orientiert, senkt die Kosten. Du investierst dort, wo der Schutzeffekt am größten ist – nicht nach Bauchgefühl, sondern nach Datenlage.

Das bedeutet auch: weniger Streuverluste. Ressourcen fließen in Maßnahmen, die tatsächlich etwas bewirken, und nicht in Security-Theater ohne messbaren Nutzen.

Sicherheit kostet Geld. Kein Plan kostet mehr.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Sicherheit und Betrieb in dieselbe Richtung

Bedrohungsmodellierung sorgt dafür, dass Sicherheitsmaßnahmen mit deinen Unternehmenszielen übereinstimmen. Das reduziert Reibung zwischen IT-Sicherheit und Betriebsabläufen. Sicherheit, Ziele und Prozesse ziehen in dieselbe Richtung.

IT-Sicherheit ist kein Bremsklotz – sie ist die Voraussetzung dafür, dass das Unternehmen überhaupt fahren kann.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Geringeres Risiko – und bessere Reaktion im Ernstfall

Gezielt eingesetzte Risikomanagementstrategien senken die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Angriffs. Und wenn doch etwas passiert, sind die Auswirkungen durch vorbereitete Maßnahmen deutlich geringer.

Das schützt nicht nur deine Daten – es schützt deinen Ruf, deine Prozesse und deine Kunden.

Jetzt mit der Bedrohungsanalyse starten

Unsere IT-Sicherheitsexperten von pirenjo.IT helfen dir dabei, ein strukturiertes Programm zur Bedrohungsmodellierung aufzubauen. Vereinbare noch heute einen Termin für ein Kennenlerngespräch und lass dich unverbindlich beraten.

Was ist Bedrohungsmodellierung und warum ist sie wichtig?

Bedrohungsmodellierung ist ein strukturierter Prozess, bei dem potenzielle Cyberbedrohungen und Schwachstellen systematisch identifiziert und priorisiert werden. Sie hilft Unternehmen, ihre Sicherheitsmaßnahmen gezielt dort einzusetzen, wo das Risiko am größten ist.

Wie oft sollte ein Bedrohungsmodell aktualisiert werden?

Plane mindestens einen jährlichen Review-Zyklus ein – nach größeren IT-Änderungen oder bekannt gewordenen Sicherheitsvorfällen in deiner Branche solltest du das Modell direkt anpassen.

Bietet pirenjo.IT Bedrohungsmodellierung für Unternehmen in Stuttgart an?

Ja, pirenjo.IT begleitet Unternehmen im Raum Stuttgart bei der strukturierten Bedrohungsanalyse – von der Identifikation kritischer Assets bis zur Priorisierung konkreter Schutzmaßnahmen.

Welche Rolle spielt menschliches Versagen bei Cyberangriffen?

Etwa 88 % aller Datenschutzverletzungen entstehen durch menschliches Versagen – zum Beispiel schwache Passwörter oder fehlende Mitarbeiterschulungen. Prüfe daher, ob dein Bedrohungsmodell auch interne Risiken durch Fehler abdeckt.

Kann pirenjo.IT kleine Unternehmen in Waiblingen bei der IT-Sicherheit unterstützen?

Ja, pirenjo.IT hat seinen Sitz in Waiblingen und unterstützt kleine und mittlere Unternehmen in der Region mit maßgeschneiderten IT-Sicherheitskonzepten – inklusive Bedrohungsanalyse und konkreten Schutzmaßnahmen.

So machst du Drahtlosdrucker und dein Heimnetzwerk sicher!

Drahtlosdrucker und Heimnetzwerk sichern.

Viele Menschen machen sich Sorgen, dass jemand ihren Computer hacken könnte. Den drahtlosen Drucker haben die meisten dabei nicht auf dem Schirm – obwohl er oft genau dort steht, wo Hacker ansetzen. Ungesicherte Drucker sind eine klassische Einstiegstür ins Heimnetzwerk.

Cybernews hat das 2022 eindrücklich bewiesen: Fast 28.000 ungesicherte Drucker weltweit wurden absichtlich gekapert – mit einer Erfolgsquote von 56 Prozent. Die Drucker wurden anschließend dazu gebracht, einen Leitfaden zur Druckersicherheit auszudrucken. Ironischer geht es kaum.

Dieser Artikel zeigt dir sieben konkrete Maßnahmen, mit denen du deinen Drucker und dein Heimnetzwerk absicherst – von der Firmware bis zur Netzwerktrennung.

Ein Drucker, der im Hintergrund läuft und nie aktualisiert wird, ist für Angreifer oft die einfachste Tür ins Netzwerk.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Standard-Anmeldedaten sofort ändern

Wenn du einen neuen Drucker kaufst, wird er mit Standardeinstellungen ausgeliefert. Die Hersteller geben dir eine Möglichkeit, dein Gerät anzuschließen und einzurichten – dazu gehören in der Regel Standard-Anmeldeinformationen.

Ändere diese Standarddaten sofort bei der Einrichtung. Hacker verwenden eine Masterliste mit all diesen Standardeinstellungen und fügen sie in automatisierte Skripte ein – so lange, bis ein Treffer landet. Erstelle stattdessen ein sicheres Passwort mit mindestens 12 Zeichen, einer Mischung aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen.

Drucker-Firmware konsequent aktuell halten

Wie Computer, Software und Apps muss auch die Firmware deines Druckers regelmäßig aktualisiert werden. Diese Updates enthalten oft wichtige Sicherheits-Patches. Kein Update bedeutet offene Flanken.

Firmware-Updates sind nicht so offensichtlich wie Software-Updates – du bekommst in der Regel keine Popup-Benachrichtigung. Suche aktiv an drei Stellen: in der Dienstprogramm-App des PC-Herstellers auf einem angeschlossenen Gerät, direkt am Bedienfeld des Druckers und in der auf dem PC installierten App des Druckerherstellers.

Netzwerk-Firewall als aktive Kontrollinstanz

Eine Netzwerk-Firewall überwacht den Datenverkehr und blockiert verdächtige Aktivitäten, bevor sie Schaden anrichten. Konfiguriere die Firewall so, dass sie den ein- und ausgehenden Druckerverkehr explizit im Blick behält.

Drucker im Gastnetzwerk isolieren

Die meisten heutigen Router ermöglichen es dir, ein Gastnetzwerk einzurichten – ein separates WLAN, das über denselben Router läuft wie dein Hauptnetzwerk. So ist es für Hacker deutlich schwieriger, von einem Netzwerk zum anderen zu gelangen.

Du kannst trotzdem von Geräten im Hauptnetzwerk auf dem Drucker drucken – du musst nur alles richtig konfigurieren. Wer dabei Hilfe braucht, kann sich direkt an uns wenden. Mehr zu IoT-Geräten und Gastnetzwerken findest du auch in unserem Artikel Sicherheit zu Hause: Binde IoT-Geräte ins Gast-WLAN ein.

Ungenutzte Ports und Dienste abschalten

IoT-Geräte wie Drucker haben oft viele Anschlussmöglichkeiten – Ports und Dienste, die du möglicherweise gar nicht brauchst. Jeder offene Port ist ein potenzieller Einstiegspunkt für Angreifer.

Deaktiviere alles, was du nicht aktiv nutzt. Das reduziert die Angriffsfläche spürbar und kostet dich nur ein paar Minuten in den Druckereinstellungen.

Drucker bei Nichtgebrauch vom Netz trennen

Die meisten Heimdrucker werden nur selten benutzt – vielleicht einmal im Monat oder ein paar Mal im Jahr. Wenn du deinen Drucker nicht brauchst, steck ihn aus.

Ein ausgeschaltetes Gerät ist nicht erreichbar. Kein Strom, kein Zugriff – so einfach ist das.

Bewährte Cyber-Hygiene als Grundlage

Dein Drucker ist nur ein Gerät in deinem Netzwerk. Im Jahr 2022 lag die durchschnittliche Anzahl der angeschlossenen Geräte pro US-Haushalt bei 22. Jedes davon ist ein potenzieller Angriffspunkt – deshalb zählt das Gesamtbild.

Nutze immer sichere Passwörter mit mindestens 10 bis 12 Zeichen und einer Mischung aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen. Halte Software und Firmware auf allen Geräten aktuell, und setze wo immer möglich Multi-Faktor-Authentifizierung ein. Aktiviere Gerätefirewalls und stelle sicher, dass auf allen Geräten ein gutes Antivirenprogramm installiert ist.

Melde dich niemals über einen Link, den du per E-Mail oder SMS erhalten hast, bei einem Konto an. Lerne, wie du Phishing erkennst, und hol dir eine zweite Meinung, bevor du klickst. Lass mindestens alle ein bis zwei Jahre eine Sicherheitsüberprüfung von einem Profi durchführen.

Hol dir Hilfe bei der Sicherung deiner Daten

Die IT-Profis von pirenjo.IT helfen dir dabei, deine Daten zu schützen und deine Geräte sicher zu betreiben. Mach noch heute einen Termin für ein Kennenlerngespräch.

Wie oft sollte ich die Firmware meines Druckers aktualisieren?

Prüfe mindestens alle drei Monate, ob ein Firmware-Update verfügbar ist. Ein kurzer Blick in die Druckersoftware oder auf die Hersteller-Website reicht meistens aus.

Was ist ein Gastnetzwerk und warum ist es für Drucker sinnvoll?

Ein Gastnetzwerk ist ein separates WLAN über denselben Router – dein Drucker ist dort von Computern und Smartphones isoliert, sodass ein kompromittierter Drucker nicht auf deine sensiblen Daten zugreifen kann.

Kann pirenjo.IT in Stuttgart bei der Einrichtung eines sicheren Heimnetzwerks helfen?

Ja, pirenjo.IT betreut Privatkunden und kleine Unternehmen im Raum Stuttgart bei der sicheren Konfiguration von Heimnetzwerken – inklusive Drucker, Router und Firewall. Vereinbare einfach ein Kennenlerngespräch, um die Situation zu besprechen.

Welche Ports sollte ich an meinem Drucker deaktivieren?

Deaktiviere alle Ports und Dienste, die du nicht aktiv nutzt – dazu zählen häufig FTP, Telnet oder nicht benötigte USB-Sharing-Dienste. Frag einen IT-Profi, welche Dienste für deinen Einsatzzweck wirklich notwendig sind.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Sicherheitsüberprüfungen für Heimnetzwerke an?

Ja, pirenjo.IT führt für Privathaushalte und Unternehmen in Waiblingen und der Region Rems-Murr regelmäßige Sicherheitschecks durch – dabei werden Drucker, Router, Endgeräte und Netzwerkkonfiguration auf Schwachstellen geprüft.

App Fatigue – warum sie ein Sicherheitsrisiko darstellt!

Frau am Laptop leidet unter App Fatigue.

Die meisten Abteilungen haben etwa 40-60 verschiedene digitale Tools im Einsatz – und die Zahl wächst weiter. 71 % der Mitarbeitenden sagen, dass sie so viele Apps verwenden, dass die Arbeit dadurch komplexer wird.

Viele der Apps, die täglich genutzt werden, bringen unzählige Benachrichtigungen mit sich: der Ping, wenn jemand deinen Namen in einem Teams-Kanal erwähnt, die Popup-Meldung bei einem verfügbaren Update, die Warnung bei Fehlern oder Sicherheitsproblemen. App Fatigue – also App-Müdigkeit – ist ein reales Problem und wird zunehmend zum Cybersicherheitsrisiko. Je mehr Menschen mit Benachrichtigungen überhäuft werden, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie diese ignorieren.

Dazu kommt: Jede neue App bedeutet auch ein neues Passwort. Mitarbeitende jonglieren bereits mit etwa 191 Passwörtern – mindestens 154 davon nutzen sie im Laufe eines Monats. Das trifft Produktivität und Cybersicherheit gleichermaßen.

Wie gefährdet App-Müdigkeit Unternehmen?

Wer zu viele Tools verwaltet, verliert den Überblick – und genau da entstehen Sicherheitslücken.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Ignorierte Updates als offene Angriffsfläche

Wenn digitale Benachrichtigungen die Arbeit ständig unterbrechen, entsteht das Gefühl, dauerhaft im Rückstand zu sein. Das führt dazu, dass Aufgaben ignoriert werden, die nicht unmittelbar dringend wirken – zum Beispiel die Installation eines App-Updates.

Mitarbeitende, die von zu vielen App-Benachrichtigungen überfordert sind, klicken Update-Hinweise einfach weg. Sie haben das Gefühl, gerade keine Zeit zu haben, und wissen nicht, wie lange die Installation dauert.

Das Ignorieren von App-Updates ist gefährlich. Viele dieser Updates enthalten wichtige Sicherheits-Patches für bekannte Sicherheitslücken. Werden sie nicht installiert, sind das Gerät und das gesamte Netzwerk angreifbarer – und ein erfolgreicher Cyberangriff wird deutlich wahrscheinlicher.

Ein ungepatchtes System ist eine offene Tür. Nicht böswillig – einfach vergessen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Passwort-Wiederverwendung als strukturelles Risiko

Je mehr SaaS-Konten jemand anlegen muss, desto wahrscheinlicher ist die Wiederverwendung von Passwörtern. Schätzungen zufolge werden Passwörter in 64 % der Fälle wiederverwendet.

Die Offenlegung von Zugangsdaten ist eine der häufigsten Ursachen für Datenschutzverletzungen in der Cloud. Hacker knacken schwache Passwörter schnell – und wenn ein Passwort mehrfach verwendet wird, sind viele Konten gleichzeitig gefährdet.

Passwort-Wiederverwendung ist kein Fehler einzelner Mitarbeitender – es ist ein strukturelles Problem, das wir lösen müssen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Abgeschaltete Warnungen als blinder Fleck

Einige Benachrichtigungen lassen sich deaktivieren – muss man wirklich jedes Mal informiert werden, wenn jemand auf einen Gruppen-Thread antwortet? Aber wichtige Sicherheitswarnungen abzuschalten ist keine gute Idee.

Es gibt einen Punkt, an dem eine weitere Push-Benachrichtigung einfach zu viel ist. Dann werden alle Benachrichtigungen abgeschaltet, die irgendwo zu finden sind. Das Problem: In der Masse stecken auch kritische Meldungen – zum Beispiel die Warnung einer Anti-Malware-App vor einem neu entdeckten Virus.

Was ist die Lösung für App-Müdigkeit?

Du kannst eine Strategie entwickeln, die Menschen die Kontrolle über ihre Technik zurückgibt – statt umgekehrt.

Weniger Tools, klare Regeln, automatisierte Updates – das ist keine Vereinfachung, das ist professionelle IT.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Weniger Apps, weniger Risiko

Sowohl aus Produktivitäts- als auch aus Sicherheitsperspektive gilt: Weniger Anwendungen sind besser. Je weniger Apps du hast, desto geringer das Risiko – und desto weniger Passwörter und Benachrichtigungen müssen verwaltet werden.

Schau dir die genutzten Tools an und prüfe, wo es Redundanzen gibt. Viele Unternehmen setzen zwei oder mehr Anwendungen ein, die dieselbe Funktion erfüllen könnten. Erwäge den Einsatz einer übergreifenden Plattform wie Microsoft 365 oder Google Workspace. Diese Plattformen bündeln mehrere Tools – und die Nutzenden brauchen nur eine einzige Anmeldung.

Zentral verwaltete Benachrichtigungen

Für die meisten Nutzenden ist es schwierig einzuschätzen, welche Benachrichtigungen wirklich wichtig sind. Richte App-Benachrichtigungen zentral ein. So wird sichergestellt, dass niemand bombardiert wird und trotzdem die wichtigen Meldungen ankommen.

Automatisierte Updates als Sicherheitsbasis

Eine bewährte Praxis in der Cybersicherheit ist die Automatisierung von Geräte- und Software-Updates. Damit wird der Prozess aus den Händen der Mitarbeitenden genommen – und die Produktivität steigt, weil unnötige Update-Hinweise wegfallen.

Die Automatisierung von Geräteaktualisierungen über eine verwaltete Servicelösung verbessert die Sicherheit spürbar. Außerdem sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass eine ungepatchte App dein Netzwerk gefährdet. Mehr dazu, wie ein strukturiertes IT-Sicherheitskonzept dabei hilft, findest du in unserem Leitfaden.

Offene Kommunikation über Warnmeldungen

Manche Mitarbeitenden schalten eine Benachrichtigung nicht ab, weil sie Konsequenzen fürchten. Manager bemerken oft gar nicht, dass die ständigen Unterbrechungen durch App-Benachrichtigungen die Produktivität bremsen.

Sprich mit deinem Team und mach klar, dass offen kommuniziert werden kann. Diskutiert gemeinsam, wie Alarme sinnvoll genutzt werden und welche Wege zur Verwaltung von Warnmeldungen den Arbeitsalltag produktiver machen. Wer dabei Orientierung braucht, findet in einem Awareness Training für Mitarbeitende einen guten Einstieg.

Brauchst du Hilfe bei der Eindämmung deiner Cloud-App-Umgebung?

Cloud-Tools können schnell außer Kontrolle geraten. Lass dir bei der Konsolidierung und Optimierung deiner Cloud-App-Umgebung helfen. Mach noch heute ein kostenloses Kennenlerngespräch aus und lass dich von unseren Cloud-Spezialisten beraten. Bei pirenjo.IT bist du an der richtigen Adresse für die Optimierung deiner Cloud-Umgebung.

Was ist App Fatigue und warum ist sie ein Sicherheitsrisiko?

App Fatigue beschreibt die Überforderung durch zu viele Apps und Benachrichtigungen. Mitarbeitende ignorieren dadurch wichtige Sicherheitswarnungen und Updates – und öffnen Angreifern Tür und Tor.

Wie viele Apps nutzen Mitarbeitende durchschnittlich?

Die meisten Abteilungen setzen 40-60 verschiedene digitale Tools ein. 71 % der Mitarbeitenden geben an, dass diese Zahl ihre Arbeit komplexer macht.

Wie können Unternehmen in Stuttgart App Fatigue reduzieren?

Stuttgarter Unternehmen können mit einer zentralen Plattform wie Microsoft 365 redundante Tools ablösen und App-Benachrichtigungen durch ihr IT-Team zentral einrichten lassen. pirenjo.IT unterstützt dabei mit einer kostenlosen Erstberatung.

Warum ist Passwort-Wiederverwendung durch App Fatigue so gefährlich?

Passwörter werden in 64 % der Fälle wiederverwendet. Wird ein Passwort geknackt, sind damit sofort mehrere Konten kompromittiert – ein häufiger Einstiegspunkt für Datenschutzverletzungen in der Cloud.

Welche IT-Dienstleister in Waiblingen helfen bei der Optimierung von Cloud-App-Umgebungen?

pirenjo.IT aus Waiblingen spezialisiert sich auf die Konsolidierung und Verwaltung von Cloud-App-Umgebungen für KMU. Vereinbare ein kostenloses Kennenlerngespräch, um deine Tool-Landschaft zu analysieren und zu verschlanken.

Push-Bombing: So verhinderst du es!

Explodierender Kopf eines Mannes mit Smartphone symbolisiert Push-Bombing.

Die Übernahme von Cloud-Konten ist zu einem ernsten Problem für Unternehmen geworden. Zwischen 2019 und 2021 stieg die Zahl der Kontoübernahmen (ATO) um 307 %. Denk daran, wie viele Vorgänge in deinem Unternehmen einen Benutzernamen und ein Passwort erfordern – Mitarbeitende melden sich täglich bei zahlreichen Systemen und Cloud-Anwendungen an, und genau das machen Hacker sich zunutze.

Dieser Artikel erklärt, wie Push-Bombing funktioniert, warum selbst MFA keinen vollständigen Schutz bietet, und welche Maßnahmen dein Unternehmen konkret ergreifen kann.

Multi-Faktor-Authentifizierung als erste Verteidigungslinie

Viele Organisationen verwenden die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA). Sie ist eine bewährte Methode, um Angreifer zu stoppen, die sich Zugang zu Benutzernamen und Passwörtern verschafft haben. MFA schützt Cloud-Konten seit Jahren zuverlässig.

Aber gerade diese Effektivität hat Hacker zu Workarounds verleitet. Eine dieser Methoden zur Umgehung der MFA ist Push-Bombing.

Wie Push-Bombing funktioniert

Wenn ein Benutzer die MFA für ein Konto aktiviert, erhält er nach der Eingabe seiner Anmeldedaten eine Autorisierungsanfrage – üblicherweise per SMS, als Popup-Fenster auf dem Gerät oder als App-Benachrichtigung. Das Empfangen dieser Anfrage ist ein normaler Bestandteil des Anmeldevorgangs und etwas, das Benutzer kennen und dem sie vertrauen.

Beim Push-Bombing beginnen Hacker mit den Anmeldedaten des Benutzers, die sie durch Phishing oder aus gestohlenen Datensätzen erhalten haben. Sie nutzen den Push-Benachrichtigungsprozess aus, indem sie mehrfach hintereinander Anmeldeversuche starten. Dadurch erhält der legitime Benutzer mehrere Push-Benachrichtigungen in kurzer Folge.

Viele Menschen hinterfragen den Erhalt eines unerwarteten Codes zunächst kritisch. Wird jemand jedoch mit diesen Codes bombardiert, kann es leicht passieren, dass er versehentlich auf „Genehmigen“ tippt. Push-Bombing ist ein Social-Engineering-Angriff, der darauf abzielt, den Benutzer zu verwirren und zu zermürben, bis er dem Hacker unbeabsichtigt Zugang gewährt.

5 Maßnahmen gegen Push-Bombing in deinem Unternehmen

Wer MFA aktiviert hat, fühlt sich oft sicher – und unterschätzt genau deshalb Angriffe wie Push-Bombing. Sicherheit entsteht nicht durch eine einzige Maßnahme, sondern durch mehrere Schutzebenen, die ineinandergreifen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Mitarbeitende als entscheidender Sicherheitsfaktor

Wenn ein Benutzer einen Push-Bombing-Angriff erlebt, kann das verstörend und verwirrend sein. Wer im Vorfeld geschult wurde, ist besser darauf vorbereitet, sich zu verteidigen.

Informiere dein Team darüber, was Push-Bombing ist und wie es funktioniert. Schule alle im richtigen Umgang mit MFA-Benachrichtigungen, die nicht angefordert wurden. Gib deinen Mitarbeitenden außerdem die Möglichkeit, solche Angriffe zu melden – so kann dein IT-Sicherheitsteam andere Benutzer warnen und die Anmeldedaten aller gezielt schützen.

Weniger Apps, weniger Angriffsfläche

Im Durchschnitt nutzen Mitarbeitende pro Tag 36 verschiedene Cloud-basierte Dienste. Das ist eine Menge an Anmeldungen, die es zu verwalten gilt. Je mehr Logins jemand täglich nutzt, desto größer ist das Risiko eines gestohlenen Passworts.

Schau dir an, wie viele Anwendungen dein Unternehmen tatsächlich einsetzt, und suche aktiv nach Möglichkeiten, die Anwendungsflut zu verringern. Plattformen wie Microsoft 365 und Google Workspace bündeln viele Tools hinter einem einzigen Login. Das vereinfacht deine Cloud-Umgebung und verbessert gleichzeitig Sicherheit und Produktivität.

Phishing-resistente MFA als zuverlässiger Schutz

Du kannst Push-Bombing-Angriffe gezielt vereiteln, indem du zu einer anderen Form der MFA wechselst. Phishing-resistente MFA verwendet einen Passkey auf dem Gerät oder einen physischen Sicherheitsschlüssel zur Authentifizierung – ohne Push-Benachrichtigung, die genehmigt werden müsste.

Diese Lösung ist aufwändiger einzurichten, aber sie ist auch sicherer als text- oder appbasierte MFA. Wer Push-Bombing dauerhaft ausschließen will, kommt an phishing-resistenten Methoden nicht vorbei.

Starke Passwortrichtlinien als Grundlage

Damit Hacker mehrere Push-Benachrichtigungen senden können, brauchen sie zunächst die Anmeldedaten des Benutzers. Starke Passwortrichtlinien verringern die Wahrscheinlichkeit, dass ein Passwort überhaupt geknackt wird.

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Zu den bewährten Standards gehören mindestens ein Groß- und ein Kleinbuchstabe, eine Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen, der Verzicht auf persönliche Informationen im Passwort, sichere Aufbewahrung der Zugangsdaten und keine Wiederverwendung von Passwörtern für mehrere Konten. Wer das konsequent umsetzt, entzieht Angreifern bereits im ersten Schritt die Grundlage. Mehr dazu, wie du deine Konten generell absichern kannst, zeigt dieser Artikel über den Vergleich der sichersten MFA-Methoden.

Identitätsmanagement-Lösung als zentrale Schutzebene

Fortschrittliche Identitätsmanagement-Lösungen fassen alle Anmeldungen in einer einzigen Lösung zusammen. Benutzer verwalten dann nur noch eine Anmeldung und eine MFA-Eingabeaufforderung statt mehrerer. Das reduziert die Angriffsfläche erheblich.

Darüber hinaus ermöglichen solche Lösungen kontextbezogene Anmeldungsrichtlinien. Das System kann automatisch Anmeldeversuche außerhalb eines bestimmten geografischen Bereichs blockieren, Anmeldungen zu ungewöhnlichen Zeiten unterbinden, und eingreifen, wenn andere kontextbezogene Faktoren nicht erfüllt sind. Das schafft echte Planbarkeit in der Zugangssicherheit.

Brauchst du Hilfe bei der Verbesserung deiner Identitäts- und Zugangssicherheit?

Die Multi-Faktor-Authentifizierung allein reicht nicht aus. Unternehmen brauchen mehrere Schutzebenen, um das Risiko eines Cloud-Angriffs zu verringern. Vereinbare noch heute einen Termin für ein Kennenlerngespräch – die IT-Sicherheitsexperten von pirenjo.IT machen deine Online-Konten bombensicher.

Was ist Push-Bombing und wie erkenne ich es?

Push-Bombing liegt vor, wenn du innerhalb kurzer Zeit mehrere MFA-Genehmigungsanfragen erhältst, obwohl du dich gerade nicht anmeldest. Brich den Vorgang sofort ab, genehmige nichts und melde den Vorfall deinem IT-Team.

Welche MFA-Methode schützt am besten vor Push-Bombing?

Phishing-resistente MFA mit einem Passkey auf dem Gerät oder einem physischen Sicherheitsschlüssel ist am sichersten, weil es keine genehmigungspflichtige Push-Benachrichtigung gibt. SMS-basierte oder app-basierte MFA bleibt anfällig für Push-Bombing.

Wie schützt pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart vor Kontoübernahmen?

pirenjo.IT analysiert für Unternehmen im Raum Stuttgart die bestehende Zugangs- und MFA-Infrastruktur und empfiehlt konkrete Maßnahmen – von phishing-resistenter MFA bis hin zu Identitätsmanagement-Lösungen mit kontextbezogenen Richtlinien.

Hilft ein Passwortmanager dabei, Push-Bombing zu verhindern?

Ein Passwortmanager hilft indirekt: Er sorgt für starke, einzigartige Passwörter pro Konto und reduziert damit die Wahrscheinlichkeit, dass Anmeldedaten überhaupt in fremde Hände gelangen. Ohne Zugangsdaten können Hacker keinen Push-Bombing-Angriff starten.

Kann pirenjo.IT Mitarbeitende in Waiblingen im Umgang mit MFA-Angriffen schulen?

Ja – pirenjo.IT bietet Security-Awareness-Schulungen für Unternehmen in Waiblingen und dem Rems-Murr-Kreis an, in denen Mitarbeitende lernen, Push-Bombing und andere Social-Engineering-Angriffe zu erkennen und richtig zu reagieren.

Mobile Malware hat zugenommen: Was solltest du tun?

Mobile Malware ist auf dem Vormarsch! Das sollten Sie tun!

Cybersecurity-Forscher haben eine alarmierende Statistik aufgedeckt: In den ersten Monaten des Jahres 2022 stiegen die Angriffe mit mobiler Malware um 500 % an. Das ist nicht nur wegen des Ausmaßes beunruhigend, sondern auch, weil viele Menschen ihre Smartphones noch immer nicht ausreichend schützen.

Mehr als 60 % des digitalen Betrugs erfolgt heute über mobile Geräte. Dennoch sichern die meisten Menschen ihren Computer konsequenter als ihr Smartphone. Dein Handy ist längst ein Minicomputer – und sollte auch so behandelt werden.

Tipps zur Verbesserung der Sicherheit deines Smartphones

Wir sehen immer wieder, dass Smartphones im Unternehmensalltag wie selbstverständlich für E-Mails, Freigaben und Kundenkommunikation genutzt werden – aber kaum jemand hat eine Anti-Malware-App installiert. Das ist eine offene Flanke.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Mobile Anti-Malware als erste Verteidigungslinie

Auch Mobiltelefone brauchen ein Antiviren- und Antimalwareprogramm. Malware kann und wird Smartphones und Tablets infizieren. Stell sicher, dass eine zuverlässige Anti-Malware-App auf deinem Handy installiert ist.

Hüte dich dabei vor Gratisangeboten. Kostenlose Sicherheitsanwendungen klingen verlockend – sind aber oft selbst der Angriffsvektor. Malware ist häufig genau in solchen kostenlosen Apps versteckt.

Unbekannte App-Quellen als unterschätztes Risiko

Lade mobile Anwendungen nur aus vertrauenswürdigen Quellen herunter – also ausschließlich aus dem Apple App Store, Google Play, dem Microsoft Store oder dem Amazon App Store. Apps außerhalb dieser Stores zu installieren ist ein ernstes Sicherheitsrisiko.

Recherchiere den App-Entwickler zusätzlich kurz online und prüfe seinen Ruf. Wenn du eine gefährliche App auf dein Telefon lädst, kann sie es mit Malware infizieren – und diese bleibt oft zurück, selbst wenn du die App später wieder löschst.

E-Mail auf dem Handy ist nicht automatisch sicherer

Viele rufen E-Mails lieber auf dem Handy ab, weil es bequemer ist. Dabei entsteht schnell ein falsches Gefühl von Sicherheit. Das Gerät ändert nichts an der Gefährlichkeit einer Phishing-Mail.

Sei genauso vorsichtig bei unerwarteten E-Mails und bei Nachrichten, die sich als legitim ausgeben. Auf dem Smartphone ist es außerdem schwierig, mit dem Cursor über einen Link zu fahren, ohne zu klicken. Wenn du etwas Fragwürdiges siehst, öffne die E-Mail lieber am PC – dort kannst du Links vor dem Klicken prüfen.

SMS-Phishing (Smishing) als wachsende Bedrohung

Im März 2022 übertraf Text-Spam erstmals die Robocalls. Unerwünschte Textnachrichten nahmen um 30 % zu – zehn Prozentpunkte mehr als Robo-Anrufe. Viele dieser Spam-Texte sind sogenanntes Smishing.

Smishing ist die SMS-Version von Phishing. Die Texte enthalten in der Regel bösartige Links. Klickst du darauf, kann ein Angreifer in dein Gerät eindringen oder dich zur Eingabe persönlicher Daten verleiten.

Achte auf Nachrichten, die keinen Sinn ergeben – zum Beispiel Versandbenachrichtigungen für Bestellungen, die du gar nicht aufgegeben hast. Phishing per Textnachricht ist ein wachsendes Problem, und viele tappen genau deshalb in die Falle, weil sie damit noch nicht vertraut sind.

Alte Apps als stille Sicherheitslücke

Ungefähr 2,6 Millionen Apps wurden seit einem Jahr oder länger nicht mehr aktualisiert. Werden Apps vom Entwickler aufgegeben, entstehen Sicherheitslücken auf deinem Gerät. Hacker suchen gezielt nach solchen Schwachstellen.

Geh dein Gerät durch und entferne alte Anwendungen, die du nicht mehr nutzt. Es gibt keinen Grund, sie aufzubewahren und damit dein Gerät zu gefährden.

Achte außerdem auf den Zeitpunkt der letzten Aktualisierung. Liegt diese mehr als ein Jahr zurück, solltest du die App durch etwas Aktuelleres ersetzen. App-Updates enthalten oft sicherheitsrelevante Patches – und ein Jahr ohne Update ist zu lang.

Betriebssystem-Updates nicht aufschieben

Nutzt du die aktuelle Version von Android oder iOS? Wer Updates nicht installiert, lässt Schwachstellen offen, über die Hacker Daten ausspähen können. Automatisiere Updates so weit wie möglich.

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Wenn du ein Unternehmen mit mehreren Geräten führst, ist es sinnvoll, deine Smartphones in einen Plan für Managed IT Services aufzunehmen. So fällt kein Gerät durchs Raster – und Updates laufen automatisiert im Hintergrund.

VPN im öffentlichen WLAN als Mindestschutz

Öffentliches WLAN ist gefährlich. Die meisten wissen das – nutzen es aber trotzdem, weil das Datenvolumen knapp ist oder der Mobilfunkempfang schlecht. Beides sind nachvollziehbare Gründe, aber kein Freifahrtschein für ungesicherte Verbindungen.

Wenn du eine VPN-Anwendung verwendest, kannst du dich mit deutlich geringerem Risiko in öffentliches WLAN einwählen. VPNs leiten deine Daten über einen verschlüsselten Server – und schützen sie so vor Mitlesern, die im selben Netzwerk lauern. Weitere Hinweise zum sicheren Umgang mit mobilen Geräten findest du auch in unserem Artikel Wie du deine mobilen Geräte vor Cyberangriffen schützt.

Mobile Sicherheitslösungen zur Vorbeugung einer Datenpanne

Warte nicht, bis dein Telefon mit Malware infiziert ist, um es richtig zu sichern. Wir helfen dir mit automatisierten Lösungen, deine Geräte, Konten und Daten zu schützen. Vereinbare jetzt ein Kennenlerngespräch! Die Experten für IT-Sicherheit von pirenjo.IT freuen sich, dir zu helfen.

Wie erkenne ich, ob mein Smartphone mit Malware infiziert ist?

Achte auf ungewöhnlich hohen Akkuverbrauch, unbekannte Apps, erhöhtes Datenvolumen oder langsame Performance – das können Hinweise auf Malware sein. Im Zweifel hilft ein Scan mit einer vertrauenswürdigen Anti-Malware-App.

Sind iPhones sicherer als Android-Geräte?

iOS ist durch sein geschlossenes Ökosystem etwas restriktiver – aber kein System ist immun. Beide Plattformen profitieren von aktuellen Betriebssystem-Updates, einer guten Anti-Malware-App und bewusstem Nutzerverhalten.

Welche Mobile-Security-Lösung empfiehlt pirenjo.IT für Unternehmen in Stuttgart?

Für Unternehmen in Stuttgart empfehlen wir eine Kombination aus Mobile Device Management (MDM) und automatisierten Update-Richtlinien – eingebettet in einen Managed-IT-Vertrag, damit kein Gerät vergessen wird.

Reicht ein VPN aus, um mein Smartphone vollständig zu schützen?

Ein VPN schützt deine Datenübertragung im öffentlichen WLAN, ersetzt aber keine Anti-Malware-App und kein regelmäßiges Update. Prüfe, ob du alle drei Schutzebenen aktiv nutzt.

Kann pirenjo.IT in Waiblingen auch Smartphones in bestehende IT-Konzepte integrieren?

Ja – als IT-Systemhaus in Waiblingen binden wir mobile Geräte direkt in bestehende Sicherheitskonzepte ein, inklusive MDM, VPN-Anbindung und automatischer Patch-Verwaltung.

Passwörter durch sichere Passkeys ersetzen?

Passwörter durch sichere Passkeys ersetzen - Titel

Passwörter sind die am häufigsten verwendete Methode der Authentifizierung – aber auch eine der schwächsten. Sie sind oft leicht zu erraten oder zu stehlen, und viele Menschen verwenden dasselbe Passwort für mehrere Konten. Das macht sie anfällig für Cyberangriffe.

Die schiere Menge an Passwörtern, die sich Menschen merken müssen, ist groß. Das führt zu Gewohnheiten, die Kriminellen in die Hände spielen: schwache Passwörter, unsichere Speicherung, und immer wieder dasselbe Kennwort für verschiedene Dienste.

61 % aller Datenschutzverletzungen betreffen gestohlene oder gehackte Anmeldedaten.

In den letzten Jahren hat sich eine bessere Lösung herausgebildet – Passkeys. Passkeys sind sicherer als Passwörter und bieten eine bequemere Möglichkeit, sich bei deinen Konten anzumelden. Dieser Artikel zeigt dir, wie Passkeys funktionieren, welche Vorteile sie bringen, und wo aktuell noch Grenzen liegen.

Was ist Passkey-Authentifizierung?

Passkeys funktionieren, indem sie für jeden Anmeldeversuch einen eindeutigen Code erzeugen, der dann vom Server validiert wird. Dieser Code wird anhand einer Kombination von Informationen über den Benutzer und das Gerät erstellt, das zur Anmeldung verwendet wird.

Du kannst dir Passkeys als einen digitalen Berechtigungsnachweis vorstellen. Mit einem Passkey authentifizierst du dich bei einem Webdienst oder einem cloudbasierten Konto – die Eingabe eines Benutzernamens und eines Passworts ist nicht erforderlich.

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FIDO2 (Fast IDentity Online 2) ist ein Standard, der eine starke Authentifizierungslösung im Web ermöglicht.

Diese Authentifizierungstechnologie nutzt die Web-Authentifizierung (WebAuthn). Das ist eine Kernkomponente von FIDO2, einem Authentifizierungsprotokoll. Anstelle eines eindeutigen Passworts wird zur Benutzerüberprüfung die Public-Key-Kryptographie verwendet.

Das Gerät des Benutzers speichert den Authentifizierungsschlüssel – dabei kann es sich um einen Computer, ein mobiles Gerät oder ein Gerät mit Sicherheitsschlüssel handeln. Er wird dann von Websites verwendet, die Passkeys aktiviert haben, um den Benutzer anzumelden.

Vorteile von Passkeys gegenüber Passwörtern

Wer heute noch ausschließlich auf Passwörter setzt, arbeitet mit einem Sicherheitsmodell von gestern. Passkeys sind nicht perfekt – aber sie schließen die größten Lücken.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Mehr Sicherheit durch kryptografische Schlüssel

Passkeys sind schwieriger zu hacken als Passwörter – insbesondere dann, wenn der Schlüssel aus einer Kombination von biometrischen und Gerätedaten generiert wird.

Biometrische Daten können Gesichtserkennung oder Fingerabdruck-Scans umfassen. Geräteinformationen wie die MAC-Adresse oder der Standort des Geräts kommen ergänzend hinzu. Das macht es für Angreifer deutlich schwieriger, Zugang zu deinen Konten zu erhalten.

Einfacher Einstieg, kein Passwort-Stress

Bei der Kennwortauthentifizierung müssen Benutzer oft viele komplexe Kennwörter merken. Das ist zeitaufwändig und fehleranfällig.

Das Vergessen von Passwörtern ist keine Seltenheit – und das Zurücksetzen kostet Zeit. Jedes Mal, wenn eine Person ihr Passwort zurücksetzen muss, dauert das durchschnittlich drei Minuten und 46 Sekunden.

Passkeys beseitigen dieses Problem, indem sie einen einzigen Code bereitstellen. Du kannst denselben Code für alle deine Konten verwenden – das vereinfacht die Anmeldung und verringert die Wahrscheinlichkeit, Zugangsdaten zu verlieren.

Wirksamer Schutz gegen Phishing

Phishing-Betrug mit Zugangsdaten ist weit verbreitet. Betrüger senden E-Mails, die vorgeben, dass mit dem Konto etwas nicht stimmt – du klickst auf einen Link und landest auf einer gefälschten Anmeldeseite, die deinen Benutzernamen und dein Passwort abgreift.

Wenn du dich stattdessen mit einem Passkey authentifizierst, funktioniert dieser Angriff nicht. Selbst wenn ein Hacker dein Kennwort hätte, käme er damit nicht weiter – er bräuchte zusätzlich die Passkey-Authentifizierung deines Geräts. Mehr dazu, wie du deine Konten generell absicherst, findest du im Artikel Wie du deine Onlinekonten vor Angriffen schützen kannst.

Hat die Verwendung von Passkeys Nachteile?

Passkeys sehen definitiv wie die Zukunft der Authentifizierungstechnologie aus. Aber es gibt einige Punkte, auf die du stoßen kannst, wenn du sie jetzt einführst.

Noch keine flächendeckende Verbreitung

Einer der Hauptnachteile ist, dass Passkeys noch nicht weit verbreitet sind. Viele Websites und Cloud-Dienste verlassen sich weiterhin auf Passwörter und sind noch nicht Passkey-fähig.

Das bedeutet, dass du für einige Konten weiterhin Passwörter verwenden musst – zumindest so lange, bis sich Passkeys weiter durchsetzen. Es kann etwas umständlich sein, Passkeys für einige Konten und herkömmliche Passwörter für andere zu verwenden.

Zusätzliche Hardware und Software erforderlich

Ein Vorteil von Passwörtern ist, dass sie kostenlos und einfach zu verwenden sind – du erstellst sie einfach bei der Registrierung auf einer Website.

Passkeys erfordern zusätzliche Hardware und Software, um die Codes zu erzeugen und zu validieren. Das kann für Unternehmen anfangs kostspielig sein. Aber es gibt ein Einsparungspotenzial durch verbesserte Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit, das die Implementierungskosten aufwiegen kann.

Jetzt auf die Zukunft der Authentifizierung vorbereiten

Passkeys sind eine sicherere und bequemere Alternative zu Passwörtern. Sie sind schwerer zu hacken und vereinfachen die Anmeldung bei deinen Konten spürbar. Kein Passwort vergessen. Kein mühsames Zurücksetzen. Sondern ein kryptografischer Schlüssel, der zu deinem Gerät gehört.

Passkeys sind noch nicht überall verfügbar, und Unternehmen müssen unter Umständen ein Budget für die Implementierung einplanen. Trotzdem stellen sie eine vielversprechende Lösung für das Problem schwacher Passwörter dar – mit dem Potenzial, die Cybersicherheit und die Produktivität gleichermaßen zu verbessern. Einen guten Überblick über weitere Sicherheitsmaßnahmen findest du auch in unserem Artikel zur IT-Sicherheit für kleine Unternehmen.

Hilfe bei der Verbesserung deiner Identitäts- und Kontosicherheit

Ersetze deine Passwörter durch sicherere Passkeys – jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um mit der Umsetzung in deinem Unternehmen zu beginnen. Dabei helfen dir unsere IT-Sicherheitsprofis von pirenjo.IT. Ruf uns noch heute an, um ein Kennenlerngespräch zu vereinbaren.

Was ist der Unterschied zwischen einem Passkey und einem Passwort?

Ein Passwort ist ein geheimer Text, den du dir merkst und eingibst. Ein Passkey ist ein kryptografisches Schlüsselpaar, das auf deinem Gerät gespeichert wird und ohne manuelle Eingabe funktioniert – deutlich sicherer und phishing-resistent.

Kann ich Passkeys schon heute für mein Unternehmen einsetzen?

Ja, für viele Dienste wie Google, Microsoft oder Apple ist Passkey-Unterstützung bereits verfügbar. Für ältere oder spezialisierte Unternehmensanwendungen brauchst du möglicherweise noch eine Übergangslösung mit klassischen Passwörtern.

Unterstützt pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart bei der Einführung von Passkeys?

Ja, pirenjo.IT begleitet Unternehmen im Raum Stuttgart bei der Analyse und Einführung moderner Authentifizierungslösungen – von der Bestandsaufnahme bis zur Umsetzung.

Was passiert, wenn ich mein Gerät mit dem Passkey verliere?

Passkeys lassen sich über Cloud-Backup-Funktionen (z. B. iCloud Keychain oder Google Password Manager) wiederherstellen. Achte darauf, dass du vor der Einführung ein Wiederherstellungskonzept für dein Unternehmen festlegst.

Hilft pirenjo.IT Unternehmen in Waiblingen dabei, ihre Kontosicherheit zu verbessern?

Ja, als IT-Systemhaus in Waiblingen unterstützt pirenjo.IT lokale Unternehmen dabei, veraltete Passwort-Strategien durch moderne Authentifizierungsmethoden wie Passkeys zu ersetzen – praxisnah und ohne unnötigen Aufwand.

Diese Alltagsgegenstände können zu Identitätsdiebstahl führen

Alltagsgegenstände führen unter Umständen zu Identitätsdiebstahl.

Man würde nicht denken, dass ein Kinderspielzeug zur Preisgabe persönlicher Daten führen kann. Aber genau das passiert regelmäßig. Was ist mit deinem Mülleimer, der draußen steht? Er kann eine Fundgrube für einen Identitätsdieb sein, der nachts in der Nachbarschaft unterwegs ist.

Viele Alltagsgegenstände werden beim Thema Datensicherheit übersehen, weil die meisten Menschen ihren Fokus auf Computer und Cloud-Konten legen. Sichere Passwörter und ein Virenschutzprogramm für den PC sind wichtig – aber es gibt weitere Wege, über die Hacker und Diebe an deine persönlichen Daten gelangen. Dieser Artikel zeigt dir sechs gängige Alltagsgegenstände, über die Kriminelle deine Daten stehlen können.

6 Alltagsgegenstände, die Identitätsdiebstahl ermöglichen

Alte Smartphones als unterschätzte Datenschleuder

Menschen ersetzen ihre Smartphones etwa alle zweieinhalb Jahre. Das sind eine Menge alter Geräte, auf denen persönliche Daten schlummern.

Denk an alles, was auf deinem Mobiltelefon gespeichert ist: synchronisierte Cloud-Dienste, Banking-Apps, Business-Apps und persönliche Gesundheits-Apps. Mit der fortschreitenden Chiptechnologie speichern Smartphones heute auch Dokumente, Tabellen, Fotos und Videos.

Ein Cyberkrimineller stößt leicht auf ein altes Smartphone – in Wohltätigkeitsläden oder im Müll. Stelle sicher, dass du alte Smartphones ordnungsgemäß bereinigst, indem du alle Daten vollständig löschst. Elektronische Geräte gehören außerdem nicht in den normalen Hausmüll, sondern zu einer zertifizierten Recycling-Stelle.

Drahtlose Drucker als Einfallstor ins Netzwerk

Die meisten Drucker sind heute kabellos und damit Teil deines Heim- oder Arbeitsnetzwerks. Von einem anderen Raum aus zu drucken ist praktisch – aber die Internetverbindung des Druckers ist gleichzeitig ein Risiko für deine Daten.

Auf Druckern können sensible Dokumente wie Steuerunterlagen oder Verträge gespeichert sein. Die meisten Menschen denken beim Thema Datensicherheitsmaßnahmen nicht an Drucker – das macht sie anfällig. Ein Hacker kann Daten vom Drucker abrufen oder ihn als Brücke nutzen, um in andere Geräte im selben Netzwerk einzudringen.

Schütze deinen Drucker, indem du die Firmware regelmäßig aktualisierst und Updates sofort einspielst. Schalte ihn aus, wenn du ihn nicht brauchst – ein ausgeschalteter Drucker ist für Hacker nicht erreichbar.

USB-Sticks unbekannter Herkunft als Malware-Köder

Hast du schon einmal einen USB-Stick herumliegen gesehen? Vielleicht dachtest du, du hast ein kostenloses Speichermedium gefunden – oder du wolltest als hilfsbereiter Finder herausfinden, wem er gehört. Beides klingt nachvollziehbar, ist aber gefährlich.

Schließe niemals ein USB-Gerät unbekannter Herkunft an deinen Computer an. Das ist ein alter Trick von Hackern: Sie platzieren Malware auf Sticks und lassen sie als Köder liegen. Sobald du den Stick anschließt, kann er dein Gerät infizieren.

Alte Festplatten mit ungelöschten Restdaten

Wenn du einen alten Computer oder ein Wechsellaufwerk entsorgst, reicht es nicht aus, nur deine Dateien zu löschen. Auf Computerfestplatten können weitere persönliche Daten in System- und Programmdateien verbleiben.

Bist du noch in einem Browser angemeldet, sind viele deiner persönlichen Daten in Gefahr – Browser speichern Passwörter, Kreditkartendaten, Besuchsverlauf und mehr. Lass dir am besten von einem IT-Fachmann helfen, der dein Computerlaufwerk ordnungsgemäß löscht. Danach kannst du es sicher entsorgen, spenden oder weiterverwenden.

Die Mülltonne als Informationsquelle für Kriminelle

Kriminelle Identitätsdiebe sind nicht nur online aktiv. Sie durchsuchen auch tagsüber Mülltonnen in der Nachbarschaft – besonders an Abholtagen. Was du entsorgst, kann bares Geld für Betrüger sein.

Dein Müll kann bereits genehmigte Kreditkartenangebote enthalten, die du als Junk-Mail abgetan hast. Dazu kommen alte Kontoauszüge und Versicherungsunterlagen. Jeder dieser Gegenstände liefert Dieben Informationen, um Betrug zu begehen oder sich als dich auszugeben.

Ein Aktenvernichter ist hier dein bester Schutz. Schreddere alle Dokumente mit persönlichen Informationen, bevor du sie wegwirfst. Dieser eine zusätzliche Schritt kann dich vor einem kostspieligen Vorfall bewahren.

IoT-Spielzeug für Kinder als Angriffsziel

Elektronische Bären, smarte Kinderuhren, Barbies mit WLAN-Anbindung – alles Spielzeuge, die Hacker gezielt ins Visier nehmen. Bei der Hello Barbie von Mattel wurde festgestellt, dass sie den Diebstahl persönlicher Daten ermöglicht – ein Hacker konnte sogar das Mikrofon nutzen, um Familien auszuspionieren.

Eltern finden diese vernetzten Spielzeuge oft cool und denken dabei nicht an Datensicherheit. Weil es sich „nur“ um Kinderspielzeug handelt, ist die Sicherheit oft schwächer – und Cyberkriminelle wissen das. Genau deshalb haben sie es gezielt auf diese IoT-Geräte abgesehen.

Sei bei allen internetfähigen Geräten, die du ins Haus holst, kritisch – auch bei Spielzeug. Installiere alle Firmware-Updates und prüfe vorab, ob das Gerät bereits von einer Datenschutzverletzung betroffen war. Mehr dazu, wie du deine Onlinekonten und vernetzten Geräte schützen kannst, findest du in unserem Leitfaden.

IT-Sicherheitsprüfung für dein Zuhause – und ruhiger schlafen

Lass nicht zu, dass der Gedanke an Identitätsdiebstahl dich nachts wach hält. Ruf uns noch heute an und vereinbare ein Kennenlerngespräch. Eine IT-Sicherheitsprüfung durch unsere Experten von pirenjo.IT gibt dir Klarheit darüber, wo deine Schwachstellen liegen – und wie du sie schließt.

Wie lösche ich ein altes Smartphone richtig, bevor ich es entsorge?

Führe über die Geräteeinstellungen einen vollständigen Werksreset durch und entferne vorher alle verknüpften Konten. Bei Unsicherheit hilft ein IT-Fachmann, das Gerät sicher zu bereinigen.

Welche Dokumente sollte ich vor dem Wegwerfen unbedingt schreddern?

Schreddere alles mit Namen, Adresse, Kontonummern, Versicherungsdaten oder Unterschriften – also Kontoauszüge, Kreditkartenangebote, Arztbriefe und Verträge. Ein Aktenvernichter mit Kreuzschnitt bietet den besten Schutz.

Können Stuttgarter Unternehmen eine professionelle IT-Sicherheitsprüfung für ihre vernetzten Geräte beauftragen?

Ja – pirenjo.IT bietet Unternehmen im Raum Stuttgart gezielte IT-Sicherheitsprüfungen an, die auch Drucker, IoT-Geräte und Endgeräte umfassen. Vereinbare einfach ein kostenloses Erstgespräch.

Wie erkenne ich, ob ein IoT-Spielzeug eine Sicherheitslücke hat?

Prüfe beim Hersteller, ob es bekannte Sicherheitsvorfälle oder Firmware-Updates gibt, und vermeide Geräte ohne regelmäßige Update-Versorgung. Sicherheitsportale wie das BSI veröffentlichen Warnungen zu betroffenen Produkten.

Wo kann ich in Waiblingen alte Festplatten und Smartphones sicher entsorgen lassen?

In Waiblingen nimmst du elektronische Altgeräte beim Wertstoffhof des Rems-Murr-Kreises ab – für eine zertifizierte Datenlöschung vor der Entsorgung empfiehlt sich zusätzlich ein IT-Dienstleister wie pirenjo.IT.

So bleibt dein Konto trotz Online Banking sicher!

Schützen Sie Ihr Konto trotz Online Banking.

Etwa 73 % der Menschen weltweit nutzen mindestens einmal im Monat eine Form des Online-Bankings. Noch nie war der Zugang zu Konten so bequem – aber dieser Komfort hat seinen Preis.

Im Jahr 2021 stieg der Betrug bei der Übernahme von Konten um 90 %. Der Betrug mit neuen Konten stieg um satte 109 %. Mit der zunehmenden Einfachheit des Online-Bankings hat auch die Internetkriminalität im Bankwesen zugenommen.

Wer in dein Facebook-Konto eindringt, ist ärgerlich. Wer in dein Bankkonto einbricht, kann dich finanziell ruinieren – und das Geld bekommst du möglicherweise nie zurück. Dieser Artikel zeigt dir, welche Fehler dein Konto gefährden und wie du dich mit konkreten Maßnahmen wirkungsvoll schützt.

Fehler, die es Kriminellen ermöglichen, auf dein Konto zuzugreifen

Die meisten Kontoangriffe gelingen nicht wegen ausgeklügelter Technik – sondern weil einfache Schutzmaßnahmen nicht aktiv sind.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Zwei-Faktor-Authentifizierung als unterschätzte Absicherung

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist ein einfaches Verfahren mit großer Wirkung. Wenn du diese Einstellung in deinem Online-Konto aktivierst, ist ein zusätzlicher Schritt erforderlich, um Zugang zu erhalten. Dieser Schritt besteht in der Regel darin, einen einmaligen Passcode per SMS zu erhalten und ihn bei der Anmeldung einzugeben.

Viele machen den Fehler, diese Funktion zu deaktivieren – entweder weil sie nichts davon wissen oder weil sie ihnen zu lästig ist. Ohne 2FA ist es für Angreifer deutlich einfacher, in dein Konto einzudringen.

Phishing-Betrug als häufigste Einfallstür

Es gibt verschiedene Arten von Phishing-Betrug, die auf Online-Banking abzielen. Cyber-Kriminelle versenden E-Mails, die aussehen, als kämen sie von deiner Bank – mit Versprechen wie unglaublich niedrigen Kreditkartenzinsen oder Warnungen vor angeblich nicht autorisierten Kontoaktivitäten.

Klickst du auf den Link, landest du auf einer gefälschten Seite, die täuschend echt aussieht. Sobald Betrüger deine Anmeldedaten haben, handeln sie sofort – und räumen so viel ab wie möglich.

Schwache Passwörter als offene Einladung

Wenn dein Passwort leicht zu merken ist, ist es oft auch leicht zu erraten. Die Verwendung schwacher Passwörter ist ein häufiger Fehler, den Cyberkriminelle systematisch ausnutzen. Ein sicheres Passwort ist mindestens 10 Zeichen lang, enthält Zahlen, Sonderzeichen und mindestens einen Großbuchstaben, und hat keinen persönlichen Bezug wie dein Geburtsdatum.

Unsichere mobile Apps als Trojaner-Versteck

Banking-Trojaner sind oft in bösartigen mobilen Anwendungen versteckt. Diese Apps können so unschuldig aussehen wie ein Task-Manager. Sobald sie installiert sind, durchsuchen sie dein Gerät gezielt nach Banking- und Wallet-Apps und schleusen deine Zugangsdaten aus.

Öffentliches WLAN als Risikofaktor

Das Einloggen über ein öffentliches WLAN ist eine der riskantesten Gewohnheiten beim Online-Banking. Hacker halten sich an öffentlichen Hotspots auf und spionieren die Aktivitäten anderer aus. Gib niemals ein Passwort oder andere sensible Daten ein, wenn du mit einem öffentlichen WLAN verbunden bist.

Tipps zur Verbesserung der Sicherheit beim Online-Banking

Wer Online-Banking nutzt, ohne die Grundschutzmaßnahmen aktiv zu haben, spielt Russisches Roulette mit dem eigenen Konto.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Zwei-Faktor-Authentifizierung als erste Verteidigungslinie

Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung in deinem Online-Banking-Konto. Diese wird auch als Multi-Faktor-Authentifizierung oder zweistufige Verifizierung bezeichnet. Laut Microsoft können damit 99,9 % der betrügerischen Anmeldeversuche verhindert werden.

Warnmeldungen als Frühwarnsystem

Wenn ein Angreifer in dein Konto eindringt, ist Zeit das A und O. Je schneller du deine Bank informierst, desto besser – im besten Fall lässt du dein Konto sofort sperren und begrenzst den Schaden.

Richte über dein Online-Banking Warnmeldungen ein – zum Beispiel Benachrichtigungen bei niedrigem Kontostand und Login-Warnungen bei unbekannten Geräten.

Antivirenprogramm und DNS-Filter als technische Schutzschicht

Setze auf deinem PC und deinem mobilen Gerät eine zuverlässige Antiviren-Software ein. Viele denken dabei nicht an ihr Smartphone – dabei erledigen sie Bankgeschäfte genauso oft mobil wie am Rechner.

Sinnvoll ist außerdem ein DNS-Filter. Er blockiert gefährliche Phishing-Seiten, bevor du sie überhaupt aufrufen kannst. Kein Klick, kein Schaden.

Phishing-Schulungen als aktiver Schutz

Weißt du, wie du Phishing erkennen kannst? Wer Phishing per SMS, E-Mail und Telefon zuverlässig erkennt, wird deutlich seltener Opfer. Es gibt viele kostenlose Kurse online – und bei Bedarf bieten wir dir auch individuelle Schulungsmöglichkeiten an.

Hol dir Hilfe, um dich vor Betrug zu schützen

Es gibt digitale Lösungen, die wir konkret einführen können, um dich vor Online-Bedrohungen zu schützen. Unsere IT-Sicherheitsexperten von pirenjo.IT helfen dir dabei. Mach noch heute einen Termin für ein Kennenlerngespräch und bring deine IT-Sicherheit auf ein solides Fundament.

Was ist Zwei-Faktor-Authentifizierung und warum sollte ich sie für Online-Banking aktivieren?

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ergänzt dein Passwort um einen zweiten Sicherheitsschritt, zum Beispiel einen einmaligen Code per SMS. Laut Microsoft blockiert sie 99,9 % aller betrügerischen Anmeldeversuche.

Wie erkenne ich eine Phishing-E-Mail meiner Bank?

Achte auf ungewöhnliche Absenderadressen, Rechtschreibfehler und Links, die nicht zur echten Domain deiner Bank führen. Im Zweifel ruf direkt bei deiner Bank an, anstatt auf Links in der E-Mail zu klicken.

Bietet pirenjo.IT in Stuttgart Phishing-Schulungen für Unternehmen an?

Ja, pirenjo.IT bietet Unternehmen in Stuttgart und der Region individuelle Security-Awareness-Trainings an, die Mitarbeitende gezielt auf aktuelle Phishing-Methoden vorbereiten. Nimm einfach Kontakt auf für ein unverbindliches Erstgespräch.

Ist Online-Banking über das Smartphone sicher?

Nur wenn du ausschließlich offizielle Banking-Apps aus dem App Store oder Google Play nutzt, aktuelle Sicherheitsupdates installiert hast und keine öffentlichen WLAN-Netze verwendest. Ein Antivirenprogramm auf dem Smartphone erhöht den Schutz zusätzlich.

Kann pirenjo.IT Unternehmen in Waiblingen beim Schutz vor Bankbetrug und Cyberkriminalität helfen?

Ja, als IT-Systemhaus mit Sitz in Waiblingen unterstützt pirenjo.IT Unternehmen in der Region mit Managed Security, DNS-Filterung und Endpoint-Schutz. Vereinbare ein kostenloses Erstgespräch, um deinen konkreten Schutzbedarf zu besprechen.

Vermeide Cloud-Sicherheitslücken durch Fehlkonfigurationen

Titel - Cloud-Sicherheitslücken durch Fehlkonfigurationen vermeiden.

Fehlkonfigurierte Cloud-Lösungen sind die häufigste Ursache für Datenschutzverletzungen in der Cloud – und trotzdem werden sie in vielen Cybersicherheitsstrategien kaum beachtet. Cloud-Anwendungen lassen sich schnell abonnieren und in Betrieb nehmen. Die Annahme, dass der Anbieter sich automatisch um die Sicherheit kümmert, ist dabei weit verbreitet.

Diese Annahme ist falsch. Cloud-Sicherheit funktioniert nach dem Prinzip der geteilten Verantwortung: Der Anbieter sichert die Backend-Infrastruktur, du bist für die korrekte Konfiguration der Sicherheitseinstellungen in deinem Konto verantwortlich. Wer das übersieht, öffnet Angreifern Tür und Tor.

Laut dem Bericht „The State of Cloud Security 2021“ erleben 45 % der Unternehmen täglich zwischen 1 und 50 Cloud-Fehlkonfigurationen. Das ist kein Randproblem – das ist Alltag. Dieser Artikel zeigt dir, welche Ursachen hinter Fehlkonfigurationen stecken und mit welchen Maßnahmen du das Risiko konkret reduzierst.

Fehlkonfiguration bedeutet: Ein Fehler bei der Einrichtung oder Verwaltung der Cloud-Sicherheitseinstellungen hat eine Lücke geöffnet. Vielleicht wurden zu vielen Mitarbeitenden administrative Berechtigungen erteilt. Vielleicht wurde versäumt, eine Funktion zu aktivieren, die das Herunterladen von Cloud-Dateien durch unbefugte Nutzer verhindert.

Zu den häufigsten Ursachen gehören mangelnde Übersicht über die genutzte Cloud-Infrastruktur, fehlendes Sicherheitsbewusstsein im Team, zu viele verwaltete Cloud-APIs, keine systematische Überwachung der Cloud-Umgebung, fahrlässiges Verhalten von Insidern und unzureichendes Fachwissen zur Cloud-Sicherheit. Die folgenden Maßnahmen helfen dir, das Risiko zu verringern und deine Cloud-Sicherheit gezielt zu verbessern.

Die meisten Cloud-Sicherheitsprobleme entstehen nicht durch ausgeklügelte Angriffe – sondern durch Einstellungen, die niemand bewusst gesetzt hat.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Überblick über die Cloud-Infrastruktur als Grundlage jeder Sicherheit

Kennst du alle Cloud-Anwendungen, die deine Mitarbeitenden im Unternehmen nutzen? Wenn nicht, bist du damit nicht allein. Schätzungen zufolge ist die Schatten-IT-Nutzung etwa 10-mal so groß wie die bekannte Cloud-Nutzung.

Wenn ein Mitarbeitender eine Cloud-Anwendung ohne Genehmigung nutzt, spricht man von „Schatten-IT“ – die App verbirgt sich im Schatten, außerhalb des Zuständigkeitsbereichs deines IT-Teams. Wie kannst du dich vor etwas schützen, von dem du nichts weißt? Genau deshalb sind Schatten-Cloud-Anwendungen so gefährlich und führen aufgrund von Fehlkonfigurationen oft zu Sicherheitsverletzungen.

Verschaffe dir einen vollständigen Überblick über deine Cloud-Umgebung, damit du weißt, was du schützen musst. Eine Anwendung für die Cloud-Zugangssicherheit hilft dabei, den Überblick systematisch herzustellen und zu halten.

Wer nicht weiß, welche Cloud-Dienste im Einsatz sind, kann auch keine sinnvollen Sicherheitsmaßnahmen ergreifen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Wenige privilegierte Konten als aktive Schutzmaßnahme

Je mehr Konten mit Sonderrechten du hast, desto höher ist das Risiko einer Fehlkonfiguration. Es sollte nur sehr wenige Nutzende geben, die Sicherheitskonfigurationen ändern können. Du willst nicht, dass jemand, der es nicht besser weiß, versehentlich eine Sicherheitslücke öffnet – zum Beispiel durch das Aufheben einer Beschränkung für die gemeinsame Nutzung von Cloud-Speicher.

Überprüfe die Konten mit besonderen Rechten in allen Cloud-Tools. Reduziere dann die Anzahl der administrativen Konten auf das Minimum, das für den Betrieb erforderlich ist.

Privilegierte Zugänge sind das attraktivste Ziel für Angreifer – je weniger davon existieren, desto kleiner die Angriffsfläche.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Automatisierte Sicherheitsrichtlinien als Schutz vor menschlichen Fehlern

Automatisierung hilft, menschliche Fehler zu vermeiden. Die Automatisierung möglichst vieler Sicherheitsrichtlinien hilft, Sicherheitsverletzungen in der Cloud zu verhindern.

Wenn du zum Beispiel eine Funktion wie Vertraulichkeitsbezeichnungen in Microsoft 365 verwendest, kannst du eine Richtlinie „Nicht kopieren“ festlegen. Diese Richtlinie verfolgt die Datei durch jede unterstützte Cloud-Anwendung hindurch. Sobald sie eingerichtet ist, müssen die Nutzenden nichts tun, um sie zu aktivieren.

Automatisierte Richtlinien greifen auch dann, wenn niemand gerade hinschaut – und genau das macht sie so wertvoll.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Cloud Security Audit Tool als konkreter Sicherheitsmaßstab

Wie sicher ist deine Cloud-Umgebung gerade? Wie viele Fehlkonfigurationen bestehen möglicherweise in diesem Moment? Diese Fragen zu beantworten ist entscheidend, damit du Probleme beheben und das Risiko verringern kannst.

Nutze ein Auditing-Tool wie Microsoft Secure Score. Du brauchst ein Tool, das deine Cloud-Umgebung scannt, Probleme aufzeigt und empfohlene Korrekturmaßnahmen liefert. Wer ohne ein solches Werkzeug arbeitet, vertraut auf Glück – keine tragfähige Sicherheitsstrategie.

Ein Audit-Tool macht Fehlkonfigurationen sichtbar, bevor ein Angreifer sie ausnutzt.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Warnmeldungen bei Konfigurationsänderungen als Frühwarnsystem

Wenn du deine Cloud-Sicherheitseinstellungen einmal korrekt eingerichtet hast, bleiben sie nicht automatisch so. Mehrere Dinge können Sicherheitseinstellungen verändern, ohne dass du es bemerkst: ein Mitarbeitender mit erweiterten Rechten ändert sie versehentlich, ein integriertes Plug-in eines Drittanbieters löst eine Änderung aus, oder ein Software-Update greift in die Konfiguration ein.

Aktiviere Warnmeldungen für jede wesentliche Änderung in deiner Cloud-Umgebung – zum Beispiel, wenn die Einstellung zur erzwungenen Multi-Faktor-Authentifizierung deaktiviert wird. Dein Team weiß dann sofort Bescheid und kann umgehend reagieren.

Wer Konfigurationsänderungen nicht aktiv überwacht, bemerkt Sicherheitslücken oft erst dann, wenn der Schaden bereits entstanden ist.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Externer Cloud-Spezialist als Sicherheitsnetz für die Konfiguration

Geschäftsinhabende, Führungskräfte und Büroleiter sind keine Experten für Cybersicherheit. Niemand sollte erwarten, dass sie wissen, wie sie die beste Sicherheit für die Anforderungen ihres Unternehmens gestalten. Du brauchst dafür keine eigene Security-Abteilung.

Am besten lässt du deine Einstellungen von einem Cloud-Sicherheitsspezialisten eines vertrauenswürdigen IT-Unternehmens überprüfen. So stellst du sicher, dass deine Konfiguration deine Daten schützt – ohne dein Team unnötig einzuschränken. Mehr dazu, wie ein strukturiertes IT-Sicherheitskonzept dabei helfen kann, findest du in unserem Leitfaden.

Sicherheit verbessern und Risiken verringern

Die meisten Arbeiten werden heute in der Cloud erledigt, und Unternehmen speichern ihre Daten in diesen Online-Umgebungen. Vernachlässigte Fehlkonfigurationen sind ein vermeidbares Risiko. Mach noch heute einen Termin für ein Kennenlerngespräch mit unseren IT-Sicherheitsspezialisten von pirenjo.IT, um eine Bewertung deiner Cloud-Sicherheit zu vereinbaren.

Was ist eine Cloud-Fehlkonfiguration und wie entsteht sie?

Eine Cloud-Fehlkonfiguration entsteht, wenn Sicherheitseinstellungen in einer Cloud-Anwendung falsch, unvollständig oder gar nicht gesetzt werden – zum Beispiel durch zu weitreichende Zugriffsrechte oder deaktivierte Sicherheitsfunktionen. Laut dem State of Cloud Security Report 2021 erleben 45 % der Unternehmen täglich 1 bis 50 solcher Fehlkonfigurationen.

Wer ist verantwortlich für die Sicherheit in der Cloud – der Anbieter oder das Unternehmen?

Cloud-Sicherheit funktioniert nach dem Modell der geteilten Verantwortung: Der Anbieter sichert die Backend-Infrastruktur, du bist für die korrekte Konfiguration der Sicherheitseinstellungen in deinem Konto verantwortlich. Wer das übersieht, trägt das volle Risiko für Fehlkonfigurationen selbst.

Wie können Unternehmen in Stuttgart ihre Cloud-Sicherheit auf Fehlkonfigurationen prüfen?

Nutze Tools wie Microsoft Secure Score, um deine Cloud-Umgebung automatisiert zu scannen und priorisierte Korrekturmaßnahmen zu erhalten. pirenjo.IT aus Waiblingen unterstützt Stuttgarter Unternehmen dabei mit einem strukturierten Cloud-Security-Audit.

Was ist Schatten-IT und warum ist sie ein Sicherheitsrisiko?

Schatten-IT bezeichnet Cloud-Anwendungen, die Mitarbeitende ohne Genehmigung des IT-Teams nutzen. Da diese Apps außerhalb des kontrollierten Bereichs laufen, können Sicherheitseinstellungen nicht überprüft oder konfiguriert werden – was das Risiko von Fehlkonfigurationen und Datenschutzverletzungen deutlich erhöht.

Welche Cloud-Sicherheitsleistungen bietet pirenjo.IT für Unternehmen in Waiblingen und der Region an?

pirenjo.IT bietet Unternehmen in Waiblingen und der Region Stuttgart Cloud-Security-Audits, die Überprüfung und Härtung von Cloud-Konfigurationen sowie die Einrichtung automatisierter Sicherheitsrichtlinien und Warnmeldungen an. Vereinbare ein Kennenlerngespräch, um deine Cloud-Sicherheit konkret bewerten zu lassen.

Das solltest du wissen, bevor du Lensa AI verwendest!

Was man wissen sollte, wenn man Lensa AI benützt.

Lensa AI ist eine der bekanntesten KI-Foto-Apps – und wirft wichtige Datenschutzfragen auf, die 2026 aktueller sind denn je. Bevor du die Lensa AI App verwendest, solltest du wissen, welche Daten sie sammelt, welche Rechte du an deinen eigenen Bildern abgibst und was das für deine Privatsphäre bedeutet.

KI-Bilder sind überall: Du siehst faszinierende KI-generierte Porträts von Freunden auf Instagram oder Facebook und fragst dich, wie du so etwas auch erstellen kannst. Filter- und Selfie-Apps haben sich rasant weiterentwickelt – du kannst dich heute wie eine Figur aus einem Animationsfilm darstellen lassen, erkennbar als du selbst, nur in einer idealisierten Version mit „perfekten“ Haaren, Haut und Gesichtszügen. Eine der Apps, die dabei immer wieder auftaucht, ist Lensa AI. Du lädst etwa 10 Fotos hoch, die App speist diese in ihren KI-Algorithmus ein – und erstellt daraus mehrere Fantasie-Selfies von dir. Diese sogenannten „Magic Avatars“ gibt es allerdings nicht umsonst.

Die App lässt sich zwar kostenlos herunterladen und in begrenztem Umfang nutzen, für mehr musst du aber bezahlen. Die Preisstaffeln reichen dabei von wenigen Euro für ein Avatar-Paket bis hin zu einer Vollmitgliedschaft im höheren Preissegment. Viele fragen sich: Kostet das Geld? – Ja, für die Magic Avatars und erweiterte Funktionen schon. Und: Ja, bitte lies die Datenschutzhinweise, bevor du deine Fotos hochlädst.

Das klingt nach harmlosem digitalem Spaß – aber bei Lensa AI und ähnlichen Selfie-Apps zahlst du mehr, als du ahnst. Die eigentlichen Kosten entstehen durch die Datenschutzrechte, die du mit der Nutzung aufgibst. Dieser Artikel zeigt dir, welche Daten gesammelt werden, welche Rechte du abgibst und wie du dich schützen kannst.

Warum du dich um den Datenschutz bei Lensa AI und ähnlichen Apps sorgen solltest

Dank Gesetzen wie der DSGVO müssen App-Entwickler transparent machen, was sie mit deinen Daten tun. Schaut man sich Lensa AI im App Store genauer an, fallen einige alarmierende Punkte auf – die laut aktuellen Datenschutzanalysen auch 2026 weiterhin relevant sind. Viele Nutzer klicken bei KI-Apps einfach auf „Akzeptieren“ – ohne zu wissen, dass sie damit teils weitreichende Rechte an ihren eigenen Gesichtsbildern abgeben. Gerade weil KI-generierte Bilder inzwischen so selbstverständlich geworden sind, lohnt es sich, genauer hinzuschauen, was im Hintergrund passiert.

Viele Nutzer klicken bei KI-Apps einfach auf „Akzeptieren“ – ohne zu wissen, dass sie damit teils weitreichende Rechte an ihren eigenen Gesichtsbildern abgeben.

Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Tracking über die App hinaus

Sobald du die Lensa AI-App herunterlädst, kann sie deine Telefonaktivitäten verfolgen. Laut den App-Store-Angaben darf die App Käufe und eindeutige Identifikatoren verwenden, um dich zu tracken – und zwar nicht nur, wenn du Lensa AI aktiv verwendest. Die App kann dich auch über Websites und Apps anderer Unternehmen hinweg verfolgen.

Das bedeutet: Lensa AI beobachtet dich potenziell auch dann, wenn sie im Hintergrund läuft oder du gerade andere Apps nutzt. Dieses Tracking-Verhalten ist bei kostenlosen oder günstig angebotenen KI-Apps laut aktuellen Berichten von Verbraucherschutzorganisationen weit verbreitet – und wird von den meisten Nutzerinnen und Nutzern stark unterschätzt. Im schlimmsten Fall entsteht so ein detailliertes digitales Profil von dir, das weit über die Nutzung der App selbst hinausgeht.

Was Lensa AI über dich weiß

Lensa AI durchsucht dein Gerät nach einer Vielzahl von Datenpunkten. Durch das Herunterladen der App erlaubst du das ausdrücklich. Ein Teil der gesammelten Daten wird direkt mit dir als Person verknüpft – etwa mit deinem Namen, deiner IP-Adresse oder deiner Telefonnummer.

Direkt mit dir verknüpft werden deine Benutzerinhalte – also die von dir hochgeladenen Bilder und Fotos. Nicht direkt verknüpft werden laut Anbieter Einkäufe auf Websites oder in Apps, App-Nutzungsdaten, nicht näher spezifizierte Identifikatoren sowie Diagnose- und Gerätedaten. Ob diese Trennung in der Praxis tatsächlich eingehalten wird, lässt sich von außen kaum prüfen – zumal sich die Datenschutzerklärungen solcher Apps erfahrungsgemäß ohne große Ankündigung ändern können. Experten empfehlen deshalb, Datenschutzerklärungen regelmäßig neu zu lesen – auch wenn du die App schon länger nutzt.

Verlust der Rechte an deinen hochgeladenen Bildern

Was Apps wie Lensa AI mit deinen Daten machen dürfen, ist eine rechtliche Grauzone – und das ist kein Zufall. Viele Technologieunternehmen formulieren ihre Nutzungsbedingungen absichtlich vage, um sich möglichst viele Optionen offenzuhalten. Ein Abschnitt aus den KI-Nutzungsbedingungen von Lensa, dem du bei der Nutzung zustimmst, lautet sinngemäß:

„…ausschließlich für die Zwecke des Betriebs oder der Verbesserung von Lensa gewähren Sie uns eine zeitlich begrenzte, widerrufliche, nicht-exklusive, gebührenfreie, weltweite, voll bezahlte, übertragbare und unterlizenzierbare Lizenz zur Nutzung, Reproduktion, Änderung, Verbreitung und Erstellung abgeleiteter Werke Ihrer Benutzerinhalte, ohne dass Sie eine zusätzliche Vergütung erhalten…“

Was „Betrieb“ von Lensa genau bedeutet, bleibt bewusst offen. Im schlimmsten Fall darf das Unternehmen deine Bilder nutzen, um damit Geld zu verdienen – etwa durch das Training weiterer KI-Modelle oder durch Weitergabe an Dritte. Diese Klauseln sind auch 2026 noch Standard bei vielen KI-Apps und werden selten aktiv kommuniziert. Wer seine Bilder wirklich schützen will, sollte sich vor der Nutzung genau überlegen, welche Fotos er hochlädt – und ob Bilder von Kindern oder erkennbar privaten Momenten überhaupt in solche Apps gehören.

Lensa AI kostenlos oder kostenpflichtig – was bekommst du wofür?

Eine häufige Frage lautet: Kostet Lensa AI Geld? Die kurze Antwort: Ja, für die meisten interessanten Funktionen schon. Die App selbst lässt sich kostenlos herunterladen, die Magic Avatars und erweiterte Bearbeitungsfunktionen sind jedoch kostenpflichtig. Die genauen Preise variieren je nach Paket und können sich jederzeit ändern – schau daher direkt im App Store nach dem aktuellen Stand.

Wichtig zu verstehen: Auch wenn du nichts bezahlst, zahlst du trotzdem – nämlich mit deinen Daten. Viele Nutzer unterschätzen diesen Zusammenhang. Die kostenlose Nutzung einer App bedeutet fast immer, dass du im Gegenzug Daten zur Verfügung stellst, die für das Unternehmen einen wirtschaftlichen Wert haben. Bei einer App, die Gesichtsbilder verarbeitet, ist dieses Risiko besonders hoch.

Lensa AI, lebso AI, lemsoai – verschiedene Namen, gleiche Fragen

Wer nach „lebso AI“ oder „lemsoai“ sucht, meint in den meisten Fällen dieselbe App: Lensa AI. Die verschiedenen Schreibweisen entstehen durch Tippfehler oder unterschiedliche Aussprachen – das Produkt dahinter ist identisch. Falls du in Suchanfragen oder App-Stores auf ähnlich klingende Namen stößt, solltest du genau prüfen, ob es sich um die offizielle Lensa AI App von Prisma Labs handelt oder um eine Nachahmung.

Nachahmungs-Apps sind im KI-Bereich ein wachsendes Problem. Sie ahmen bekannte Apps nach, haben aber noch weniger transparente Datenschutzpraktiken. Im Zweifel gilt: Lieber einmal mehr prüfen, bevor du Fotos von dir hochlädst.

Was du tun kannst, um dich zu schützen

Du musst KI-Foto-Apps nicht komplett meiden – aber du solltest sie mit offenen Augen nutzen. Hier sind einige konkrete Schritte, die wir bei pirenjo.IT empfehlen:

  • Datenschutzerklärung lesen: Ja, das ist mühsam. Aber gerade bei Apps, die Gesichtsbilder verarbeiten, lohnt sich der Aufwand. Achte besonders auf Abschnitte zu Lizenzen, Datenweitergabe und KI-Training.
  • Berechtigungen prüfen: Gib der App nur die Berechtigungen, die sie für die Kernfunktion braucht. Zugriff auf dein gesamtes Fotoalbum ist selten notwendig.
  • Keine Fotos von Kindern hochladen: Bilder von Minderjährigen haben in KI-Apps nichts zu suchen – egal wie harmlos die App wirkt.
  • App nach der Nutzung löschen: Wenn du die App nur einmal ausprobierst, deinstalliere sie danach. So begrenzt du das Hintergrund-Tracking.
  • Tracking in den Einstellungen einschränken: Unter iOS kannst du Apps das App-übergreifende Tracking verweigern. Nutze diese Möglichkeit aktiv.

Fazit: Lensa AI ist kein harmloses Spielzeug

Lensa AI und ähnliche KI-Apps sind technisch beeindruckend – aber sie kommen mit einem Preis, der weit über den Euro-Betrag im App Store hinausgeht. Du gibst Rechte an deinen Bildern ab, du wirst über die App hinaus getrackt, und du hast kaum Kontrolle darüber, was mit deinen Daten langfristig passiert. Das macht die App nicht per se verboten – aber es macht informierte Nutzung umso wichtiger.

Wenn du Fragen zum Datenschutz rund um Apps, Smartphones oder die IT-Sicherheit in deinem Unternehmen hast, sind wir von pirenjo.IT aus Waiblingen gerne für dich da. Als lokales IT-Systemhaus im Raum Stuttgart beraten wir dich persönlich und verständlich – ohne Fachchinesisch.

FAQ: Häufige Fragen zu Lensa AI

Ist Lensa AI kostenlos?

Die App lässt sich kostenlos herunterladen und bietet grundlegende Funktionen ohne Bezahlung. Die beliebten Magic Avatars und viele erweiterte Bearbeitungsoptionen sind jedoch kostenpflichtig. Die Preise variieren je nach Paket – aktuelle Angaben findest du direkt im App Store oder bei Google Play. Denk daran: Auch die kostenlose Nutzung ist nicht wirklich gratis, denn du stimmst der Datennutzung zu.

Welche Daten sammelt Lensa AI?

Laut App-Store-Angaben sammelt Lensa AI unter anderem deine hochgeladenen Fotos, Käufe, App-Nutzungsdaten, Gerätedaten und eindeutige Identifikatoren. Ein Teil dieser Daten wird direkt mit dir verknüpft. Darüber hinaus kann die App dich auch über andere Apps und Websites hinweg tracken. Ob und wie diese Daten intern getrennt werden, lässt sich von außen nicht vollständig nachvollziehen.

Darf Lensa AI meine Fotos für KI-Training nutzen?

Die Nutzungsbedingungen von Lensa AI räumen dem Unternehmen eine weitreichende Lizenz an deinen hochgeladenen Inhalten ein – inklusive der Nutzung zur Verbesserung der eigenen Dienste. Was „Verbesserung“ konkret bedeutet, bleibt vage formuliert. Im Ergebnis kannst du nicht mit Sicherheit ausschließen, dass deine Fotos zum Training von KI-Modellen genutzt werden. Wenn dir das ein Problem ist, solltest du auf den Upload verzichten.

Ist Lensa AI sicher für Kinder?

Nein – zumindest nicht ohne Weiteres. Lensa AI ist nicht für die Nutzung durch Kinder ausgelegt, und Fotos von Minderjährigen sollten grundsätzlich nicht in KI-Apps hochgeladen werden. Das gilt unabhängig davon, wie vertrauenswürdig eine App wirkt. Einmal hochgeladene Bilder lassen sich praktisch nicht mehr vollständig zurückrufen.

Was ist der Unterschied zwischen Lensa AI und ähnlichen Apps wie Meitu oder FaceApp?

Alle drei Apps verarbeiten Gesichtsbilder mit KI – und alle drei werfen ähnliche Datenschutzfragen auf. Die konkreten Datenschutzpraktiken unterscheiden sich im Detail, das grundlegende Problem ist jedoch dasselbe: Du gibst Bilder von dir preis und räumst dem Anbieter weitreichende Nutzungsrechte ein. Bevor du eine dieser Apps verwendest, lohnt sich ein Blick in die jeweilige Datenschutzerklärung – auch wenn das unbequem ist.