So machst du Drahtlosdrucker und dein Heimnetzwerk sicher!

Drahtlosdrucker und Heimnetzwerk sichern.

Viele Menschen machen sich Sorgen, dass jemand ihren Computer hacken könnte. Den drahtlosen Drucker haben die meisten dabei nicht auf dem Schirm – obwohl er oft genau dort steht, wo Hacker ansetzen. Ungesicherte Drucker sind eine klassische Einstiegstür ins Heimnetzwerk.

Cybernews hat das 2022 eindrücklich bewiesen: Fast 28.000 ungesicherte Drucker weltweit wurden absichtlich gekapert – mit einer Erfolgsquote von 56 Prozent. Die Drucker wurden anschließend dazu gebracht, einen Leitfaden zur Druckersicherheit auszudrucken. Ironischer geht es kaum.

Dieser Artikel zeigt dir sieben konkrete Maßnahmen, mit denen du deinen Drucker und dein Heimnetzwerk absicherst – von der Firmware bis zur Netzwerktrennung.

Ein Drucker, der im Hintergrund läuft und nie aktualisiert wird, ist für Angreifer oft die einfachste Tür ins Netzwerk.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Standard-Anmeldedaten sofort ändern

Wenn du einen neuen Drucker kaufst, wird er mit Standardeinstellungen ausgeliefert. Die Hersteller geben dir eine Möglichkeit, dein Gerät anzuschließen und einzurichten – dazu gehören in der Regel Standard-Anmeldeinformationen.

Ändere diese Standarddaten sofort bei der Einrichtung. Hacker verwenden eine Masterliste mit all diesen Standardeinstellungen und fügen sie in automatisierte Skripte ein – so lange, bis ein Treffer landet. Erstelle stattdessen ein sicheres Passwort mit mindestens 12 Zeichen, einer Mischung aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen.

Drucker-Firmware konsequent aktuell halten

Wie Computer, Software und Apps muss auch die Firmware deines Druckers regelmäßig aktualisiert werden. Diese Updates enthalten oft wichtige Sicherheits-Patches. Kein Update bedeutet offene Flanken.

Firmware-Updates sind nicht so offensichtlich wie Software-Updates – du bekommst in der Regel keine Popup-Benachrichtigung. Suche aktiv an drei Stellen: in der Dienstprogramm-App des PC-Herstellers auf einem angeschlossenen Gerät, direkt am Bedienfeld des Druckers und in der auf dem PC installierten App des Druckerherstellers.

Netzwerk-Firewall als aktive Kontrollinstanz

Eine Netzwerk-Firewall überwacht den Datenverkehr und blockiert verdächtige Aktivitäten, bevor sie Schaden anrichten. Konfiguriere die Firewall so, dass sie den ein- und ausgehenden Druckerverkehr explizit im Blick behält.

Drucker im Gastnetzwerk isolieren

Die meisten heutigen Router ermöglichen es dir, ein Gastnetzwerk einzurichten – ein separates WLAN, das über denselben Router läuft wie dein Hauptnetzwerk. So ist es für Hacker deutlich schwieriger, von einem Netzwerk zum anderen zu gelangen.

Du kannst trotzdem von Geräten im Hauptnetzwerk auf dem Drucker drucken – du musst nur alles richtig konfigurieren. Wer dabei Hilfe braucht, kann sich direkt an uns wenden. Mehr zu IoT-Geräten und Gastnetzwerken findest du auch in unserem Artikel Sicherheit zu Hause: Binde IoT-Geräte ins Gast-WLAN ein.

Ungenutzte Ports und Dienste abschalten

IoT-Geräte wie Drucker haben oft viele Anschlussmöglichkeiten – Ports und Dienste, die du möglicherweise gar nicht brauchst. Jeder offene Port ist ein potenzieller Einstiegspunkt für Angreifer.

Deaktiviere alles, was du nicht aktiv nutzt. Das reduziert die Angriffsfläche spürbar und kostet dich nur ein paar Minuten in den Druckereinstellungen.

Drucker bei Nichtgebrauch vom Netz trennen

Die meisten Heimdrucker werden nur selten benutzt – vielleicht einmal im Monat oder ein paar Mal im Jahr. Wenn du deinen Drucker nicht brauchst, steck ihn aus.

Ein ausgeschaltetes Gerät ist nicht erreichbar. Kein Strom, kein Zugriff – so einfach ist das.

Bewährte Cyber-Hygiene als Grundlage

Dein Drucker ist nur ein Gerät in deinem Netzwerk. Im Jahr 2022 lag die durchschnittliche Anzahl der angeschlossenen Geräte pro US-Haushalt bei 22. Jedes davon ist ein potenzieller Angriffspunkt – deshalb zählt das Gesamtbild.

Nutze immer sichere Passwörter mit mindestens 10 bis 12 Zeichen und einer Mischung aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen. Halte Software und Firmware auf allen Geräten aktuell, und setze wo immer möglich Multi-Faktor-Authentifizierung ein. Aktiviere Gerätefirewalls und stelle sicher, dass auf allen Geräten ein gutes Antivirenprogramm installiert ist.

Melde dich niemals über einen Link, den du per E-Mail oder SMS erhalten hast, bei einem Konto an. Lerne, wie du Phishing erkennst, und hol dir eine zweite Meinung, bevor du klickst. Lass mindestens alle ein bis zwei Jahre eine Sicherheitsüberprüfung von einem Profi durchführen.

Hol dir Hilfe bei der Sicherung deiner Daten

Die IT-Profis von pirenjo.IT helfen dir dabei, deine Daten zu schützen und deine Geräte sicher zu betreiben. Mach noch heute einen Termin für ein Kennenlerngespräch.

Wie oft sollte ich die Firmware meines Druckers aktualisieren?

Prüfe mindestens alle drei Monate, ob ein Firmware-Update verfügbar ist. Ein kurzer Blick in die Druckersoftware oder auf die Hersteller-Website reicht meistens aus.

Was ist ein Gastnetzwerk und warum ist es für Drucker sinnvoll?

Ein Gastnetzwerk ist ein separates WLAN über denselben Router – dein Drucker ist dort von Computern und Smartphones isoliert, sodass ein kompromittierter Drucker nicht auf deine sensiblen Daten zugreifen kann.

Kann pirenjo.IT in Stuttgart bei der Einrichtung eines sicheren Heimnetzwerks helfen?

Ja, pirenjo.IT betreut Privatkunden und kleine Unternehmen im Raum Stuttgart bei der sicheren Konfiguration von Heimnetzwerken – inklusive Drucker, Router und Firewall. Vereinbare einfach ein Kennenlerngespräch, um die Situation zu besprechen.

Welche Ports sollte ich an meinem Drucker deaktivieren?

Deaktiviere alle Ports und Dienste, die du nicht aktiv nutzt – dazu zählen häufig FTP, Telnet oder nicht benötigte USB-Sharing-Dienste. Frag einen IT-Profi, welche Dienste für deinen Einsatzzweck wirklich notwendig sind.

Bietet pirenjo.IT in Waiblingen auch Sicherheitsüberprüfungen für Heimnetzwerke an?

Ja, pirenjo.IT führt für Privathaushalte und Unternehmen in Waiblingen und der Region Rems-Murr regelmäßige Sicherheitschecks durch – dabei werden Drucker, Router, Endgeräte und Netzwerkkonfiguration auf Schwachstellen geprüft.

App Fatigue – warum sie ein Sicherheitsrisiko darstellt!

Frau am Laptop leidet unter App Fatigue.

Die meisten Abteilungen haben etwa 40-60 verschiedene digitale Tools im Einsatz – und die Zahl wächst weiter. 71 % der Mitarbeitenden sagen, dass sie so viele Apps verwenden, dass die Arbeit dadurch komplexer wird.

Viele der Apps, die täglich genutzt werden, bringen unzählige Benachrichtigungen mit sich: der Ping, wenn jemand deinen Namen in einem Teams-Kanal erwähnt, die Popup-Meldung bei einem verfügbaren Update, die Warnung bei Fehlern oder Sicherheitsproblemen. App Fatigue – also App-Müdigkeit – ist ein reales Problem und wird zunehmend zum Cybersicherheitsrisiko. Je mehr Menschen mit Benachrichtigungen überhäuft werden, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie diese ignorieren.

Dazu kommt: Jede neue App bedeutet auch ein neues Passwort. Mitarbeitende jonglieren bereits mit etwa 191 Passwörtern – mindestens 154 davon nutzen sie im Laufe eines Monats. Das trifft Produktivität und Cybersicherheit gleichermaßen.

Wie gefährdet App-Müdigkeit Unternehmen?

Wer zu viele Tools verwaltet, verliert den Überblick – und genau da entstehen Sicherheitslücken.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Ignorierte Updates als offene Angriffsfläche

Wenn digitale Benachrichtigungen die Arbeit ständig unterbrechen, entsteht das Gefühl, dauerhaft im Rückstand zu sein. Das führt dazu, dass Aufgaben ignoriert werden, die nicht unmittelbar dringend wirken – zum Beispiel die Installation eines App-Updates.

Mitarbeitende, die von zu vielen App-Benachrichtigungen überfordert sind, klicken Update-Hinweise einfach weg. Sie haben das Gefühl, gerade keine Zeit zu haben, und wissen nicht, wie lange die Installation dauert.

Das Ignorieren von App-Updates ist gefährlich. Viele dieser Updates enthalten wichtige Sicherheits-Patches für bekannte Sicherheitslücken. Werden sie nicht installiert, sind das Gerät und das gesamte Netzwerk angreifbarer – und ein erfolgreicher Cyberangriff wird deutlich wahrscheinlicher.

Ein ungepatchtes System ist eine offene Tür. Nicht böswillig – einfach vergessen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Passwort-Wiederverwendung als strukturelles Risiko

Je mehr SaaS-Konten jemand anlegen muss, desto wahrscheinlicher ist die Wiederverwendung von Passwörtern. Schätzungen zufolge werden Passwörter in 64 % der Fälle wiederverwendet.

Die Offenlegung von Zugangsdaten ist eine der häufigsten Ursachen für Datenschutzverletzungen in der Cloud. Hacker knacken schwache Passwörter schnell – und wenn ein Passwort mehrfach verwendet wird, sind viele Konten gleichzeitig gefährdet.

Passwort-Wiederverwendung ist kein Fehler einzelner Mitarbeitender – es ist ein strukturelles Problem, das wir lösen müssen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Abgeschaltete Warnungen als blinder Fleck

Einige Benachrichtigungen lassen sich deaktivieren – muss man wirklich jedes Mal informiert werden, wenn jemand auf einen Gruppen-Thread antwortet? Aber wichtige Sicherheitswarnungen abzuschalten ist keine gute Idee.

Es gibt einen Punkt, an dem eine weitere Push-Benachrichtigung einfach zu viel ist. Dann werden alle Benachrichtigungen abgeschaltet, die irgendwo zu finden sind. Das Problem: In der Masse stecken auch kritische Meldungen – zum Beispiel die Warnung einer Anti-Malware-App vor einem neu entdeckten Virus.

Was ist die Lösung für App-Müdigkeit?

Du kannst eine Strategie entwickeln, die Menschen die Kontrolle über ihre Technik zurückgibt – statt umgekehrt.

Weniger Tools, klare Regeln, automatisierte Updates – das ist keine Vereinfachung, das ist professionelle IT.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Weniger Apps, weniger Risiko

Sowohl aus Produktivitäts- als auch aus Sicherheitsperspektive gilt: Weniger Anwendungen sind besser. Je weniger Apps du hast, desto geringer das Risiko – und desto weniger Passwörter und Benachrichtigungen müssen verwaltet werden.

Schau dir die genutzten Tools an und prüfe, wo es Redundanzen gibt. Viele Unternehmen setzen zwei oder mehr Anwendungen ein, die dieselbe Funktion erfüllen könnten. Erwäge den Einsatz einer übergreifenden Plattform wie Microsoft 365 oder Google Workspace. Diese Plattformen bündeln mehrere Tools – und die Nutzenden brauchen nur eine einzige Anmeldung.

Zentral verwaltete Benachrichtigungen

Für die meisten Nutzenden ist es schwierig einzuschätzen, welche Benachrichtigungen wirklich wichtig sind. Richte App-Benachrichtigungen zentral ein. So wird sichergestellt, dass niemand bombardiert wird und trotzdem die wichtigen Meldungen ankommen.

Automatisierte Updates als Sicherheitsbasis

Eine bewährte Praxis in der Cybersicherheit ist die Automatisierung von Geräte- und Software-Updates. Damit wird der Prozess aus den Händen der Mitarbeitenden genommen – und die Produktivität steigt, weil unnötige Update-Hinweise wegfallen.

Die Automatisierung von Geräteaktualisierungen über eine verwaltete Servicelösung verbessert die Sicherheit spürbar. Außerdem sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass eine ungepatchte App dein Netzwerk gefährdet. Mehr dazu, wie ein strukturiertes IT-Sicherheitskonzept dabei hilft, findest du in unserem Leitfaden.

Offene Kommunikation über Warnmeldungen

Manche Mitarbeitenden schalten eine Benachrichtigung nicht ab, weil sie Konsequenzen fürchten. Manager bemerken oft gar nicht, dass die ständigen Unterbrechungen durch App-Benachrichtigungen die Produktivität bremsen.

Sprich mit deinem Team und mach klar, dass offen kommuniziert werden kann. Diskutiert gemeinsam, wie Alarme sinnvoll genutzt werden und welche Wege zur Verwaltung von Warnmeldungen den Arbeitsalltag produktiver machen. Wer dabei Orientierung braucht, findet in einem Awareness Training für Mitarbeitende einen guten Einstieg.

Brauchst du Hilfe bei der Eindämmung deiner Cloud-App-Umgebung?

Cloud-Tools können schnell außer Kontrolle geraten. Lass dir bei der Konsolidierung und Optimierung deiner Cloud-App-Umgebung helfen. Mach noch heute ein kostenloses Kennenlerngespräch aus und lass dich von unseren Cloud-Spezialisten beraten. Bei pirenjo.IT bist du an der richtigen Adresse für die Optimierung deiner Cloud-Umgebung.

Was ist App Fatigue und warum ist sie ein Sicherheitsrisiko?

App Fatigue beschreibt die Überforderung durch zu viele Apps und Benachrichtigungen. Mitarbeitende ignorieren dadurch wichtige Sicherheitswarnungen und Updates – und öffnen Angreifern Tür und Tor.

Wie viele Apps nutzen Mitarbeitende durchschnittlich?

Die meisten Abteilungen setzen 40-60 verschiedene digitale Tools ein. 71 % der Mitarbeitenden geben an, dass diese Zahl ihre Arbeit komplexer macht.

Wie können Unternehmen in Stuttgart App Fatigue reduzieren?

Stuttgarter Unternehmen können mit einer zentralen Plattform wie Microsoft 365 redundante Tools ablösen und App-Benachrichtigungen durch ihr IT-Team zentral einrichten lassen. pirenjo.IT unterstützt dabei mit einer kostenlosen Erstberatung.

Warum ist Passwort-Wiederverwendung durch App Fatigue so gefährlich?

Passwörter werden in 64 % der Fälle wiederverwendet. Wird ein Passwort geknackt, sind damit sofort mehrere Konten kompromittiert – ein häufiger Einstiegspunkt für Datenschutzverletzungen in der Cloud.

Welche IT-Dienstleister in Waiblingen helfen bei der Optimierung von Cloud-App-Umgebungen?

pirenjo.IT aus Waiblingen spezialisiert sich auf die Konsolidierung und Verwaltung von Cloud-App-Umgebungen für KMU. Vereinbare ein kostenloses Kennenlerngespräch, um deine Tool-Landschaft zu analysieren und zu verschlanken.

Push-Bombing: So verhinderst du es!

Explodierender Kopf eines Mannes mit Smartphone symbolisiert Push-Bombing.

Die Übernahme von Cloud-Konten ist zu einem ernsten Problem für Unternehmen geworden. Zwischen 2019 und 2021 stieg die Zahl der Kontoübernahmen (ATO) um 307 %. Denk daran, wie viele Vorgänge in deinem Unternehmen einen Benutzernamen und ein Passwort erfordern – Mitarbeitende melden sich täglich bei zahlreichen Systemen und Cloud-Anwendungen an, und genau das machen Hacker sich zunutze.

Dieser Artikel erklärt, wie Push-Bombing funktioniert, warum selbst MFA keinen vollständigen Schutz bietet, und welche Maßnahmen dein Unternehmen konkret ergreifen kann.

Multi-Faktor-Authentifizierung als erste Verteidigungslinie

Viele Organisationen verwenden die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA). Sie ist eine bewährte Methode, um Angreifer zu stoppen, die sich Zugang zu Benutzernamen und Passwörtern verschafft haben. MFA schützt Cloud-Konten seit Jahren zuverlässig.

Aber gerade diese Effektivität hat Hacker zu Workarounds verleitet. Eine dieser Methoden zur Umgehung der MFA ist Push-Bombing.

Wie Push-Bombing funktioniert

Wenn ein Benutzer die MFA für ein Konto aktiviert, erhält er nach der Eingabe seiner Anmeldedaten eine Autorisierungsanfrage – üblicherweise per SMS, als Popup-Fenster auf dem Gerät oder als App-Benachrichtigung. Das Empfangen dieser Anfrage ist ein normaler Bestandteil des Anmeldevorgangs und etwas, das Benutzer kennen und dem sie vertrauen.

Beim Push-Bombing beginnen Hacker mit den Anmeldedaten des Benutzers, die sie durch Phishing oder aus gestohlenen Datensätzen erhalten haben. Sie nutzen den Push-Benachrichtigungsprozess aus, indem sie mehrfach hintereinander Anmeldeversuche starten. Dadurch erhält der legitime Benutzer mehrere Push-Benachrichtigungen in kurzer Folge.

Viele Menschen hinterfragen den Erhalt eines unerwarteten Codes zunächst kritisch. Wird jemand jedoch mit diesen Codes bombardiert, kann es leicht passieren, dass er versehentlich auf „Genehmigen“ tippt. Push-Bombing ist ein Social-Engineering-Angriff, der darauf abzielt, den Benutzer zu verwirren und zu zermürben, bis er dem Hacker unbeabsichtigt Zugang gewährt.

5 Maßnahmen gegen Push-Bombing in deinem Unternehmen

Wer MFA aktiviert hat, fühlt sich oft sicher – und unterschätzt genau deshalb Angriffe wie Push-Bombing. Sicherheit entsteht nicht durch eine einzige Maßnahme, sondern durch mehrere Schutzebenen, die ineinandergreifen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Mitarbeitende als entscheidender Sicherheitsfaktor

Wenn ein Benutzer einen Push-Bombing-Angriff erlebt, kann das verstörend und verwirrend sein. Wer im Vorfeld geschult wurde, ist besser darauf vorbereitet, sich zu verteidigen.

Informiere dein Team darüber, was Push-Bombing ist und wie es funktioniert. Schule alle im richtigen Umgang mit MFA-Benachrichtigungen, die nicht angefordert wurden. Gib deinen Mitarbeitenden außerdem die Möglichkeit, solche Angriffe zu melden – so kann dein IT-Sicherheitsteam andere Benutzer warnen und die Anmeldedaten aller gezielt schützen.

Weniger Apps, weniger Angriffsfläche

Im Durchschnitt nutzen Mitarbeitende pro Tag 36 verschiedene Cloud-basierte Dienste. Das ist eine Menge an Anmeldungen, die es zu verwalten gilt. Je mehr Logins jemand täglich nutzt, desto größer ist das Risiko eines gestohlenen Passworts.

Schau dir an, wie viele Anwendungen dein Unternehmen tatsächlich einsetzt, und suche aktiv nach Möglichkeiten, die Anwendungsflut zu verringern. Plattformen wie Microsoft 365 und Google Workspace bündeln viele Tools hinter einem einzigen Login. Das vereinfacht deine Cloud-Umgebung und verbessert gleichzeitig Sicherheit und Produktivität.

Phishing-resistente MFA als zuverlässiger Schutz

Du kannst Push-Bombing-Angriffe gezielt vereiteln, indem du zu einer anderen Form der MFA wechselst. Phishing-resistente MFA verwendet einen Passkey auf dem Gerät oder einen physischen Sicherheitsschlüssel zur Authentifizierung – ohne Push-Benachrichtigung, die genehmigt werden müsste.

Diese Lösung ist aufwändiger einzurichten, aber sie ist auch sicherer als text- oder appbasierte MFA. Wer Push-Bombing dauerhaft ausschließen will, kommt an phishing-resistenten Methoden nicht vorbei.

Starke Passwortrichtlinien als Grundlage

Damit Hacker mehrere Push-Benachrichtigungen senden können, brauchen sie zunächst die Anmeldedaten des Benutzers. Starke Passwortrichtlinien verringern die Wahrscheinlichkeit, dass ein Passwort überhaupt geknackt wird.

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Zu den bewährten Standards gehören mindestens ein Groß- und ein Kleinbuchstabe, eine Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen, der Verzicht auf persönliche Informationen im Passwort, sichere Aufbewahrung der Zugangsdaten und keine Wiederverwendung von Passwörtern für mehrere Konten. Wer das konsequent umsetzt, entzieht Angreifern bereits im ersten Schritt die Grundlage. Mehr dazu, wie du deine Konten generell absichern kannst, zeigt dieser Artikel über den Vergleich der sichersten MFA-Methoden.

Identitätsmanagement-Lösung als zentrale Schutzebene

Fortschrittliche Identitätsmanagement-Lösungen fassen alle Anmeldungen in einer einzigen Lösung zusammen. Benutzer verwalten dann nur noch eine Anmeldung und eine MFA-Eingabeaufforderung statt mehrerer. Das reduziert die Angriffsfläche erheblich.

Darüber hinaus ermöglichen solche Lösungen kontextbezogene Anmeldungsrichtlinien. Das System kann automatisch Anmeldeversuche außerhalb eines bestimmten geografischen Bereichs blockieren, Anmeldungen zu ungewöhnlichen Zeiten unterbinden, und eingreifen, wenn andere kontextbezogene Faktoren nicht erfüllt sind. Das schafft echte Planbarkeit in der Zugangssicherheit.

Brauchst du Hilfe bei der Verbesserung deiner Identitäts- und Zugangssicherheit?

Die Multi-Faktor-Authentifizierung allein reicht nicht aus. Unternehmen brauchen mehrere Schutzebenen, um das Risiko eines Cloud-Angriffs zu verringern. Vereinbare noch heute einen Termin für ein Kennenlerngespräch – die IT-Sicherheitsexperten von pirenjo.IT machen deine Online-Konten bombensicher.

Was ist Push-Bombing und wie erkenne ich es?

Push-Bombing liegt vor, wenn du innerhalb kurzer Zeit mehrere MFA-Genehmigungsanfragen erhältst, obwohl du dich gerade nicht anmeldest. Brich den Vorgang sofort ab, genehmige nichts und melde den Vorfall deinem IT-Team.

Welche MFA-Methode schützt am besten vor Push-Bombing?

Phishing-resistente MFA mit einem Passkey auf dem Gerät oder einem physischen Sicherheitsschlüssel ist am sichersten, weil es keine genehmigungspflichtige Push-Benachrichtigung gibt. SMS-basierte oder app-basierte MFA bleibt anfällig für Push-Bombing.

Wie schützt pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart vor Kontoübernahmen?

pirenjo.IT analysiert für Unternehmen im Raum Stuttgart die bestehende Zugangs- und MFA-Infrastruktur und empfiehlt konkrete Maßnahmen – von phishing-resistenter MFA bis hin zu Identitätsmanagement-Lösungen mit kontextbezogenen Richtlinien.

Hilft ein Passwortmanager dabei, Push-Bombing zu verhindern?

Ein Passwortmanager hilft indirekt: Er sorgt für starke, einzigartige Passwörter pro Konto und reduziert damit die Wahrscheinlichkeit, dass Anmeldedaten überhaupt in fremde Hände gelangen. Ohne Zugangsdaten können Hacker keinen Push-Bombing-Angriff starten.

Kann pirenjo.IT Mitarbeitende in Waiblingen im Umgang mit MFA-Angriffen schulen?

Ja – pirenjo.IT bietet Security-Awareness-Schulungen für Unternehmen in Waiblingen und dem Rems-Murr-Kreis an, in denen Mitarbeitende lernen, Push-Bombing und andere Social-Engineering-Angriffe zu erkennen und richtig zu reagieren.

Mobile Malware hat zugenommen: Was solltest du tun?

Mobile Malware ist auf dem Vormarsch! Das sollten Sie tun!

Cybersecurity-Forscher haben eine alarmierende Statistik aufgedeckt: In den ersten Monaten des Jahres 2022 stiegen die Angriffe mit mobiler Malware um 500 % an. Das ist nicht nur wegen des Ausmaßes beunruhigend, sondern auch, weil viele Menschen ihre Smartphones noch immer nicht ausreichend schützen.

Mehr als 60 % des digitalen Betrugs erfolgt heute über mobile Geräte. Dennoch sichern die meisten Menschen ihren Computer konsequenter als ihr Smartphone. Dein Handy ist längst ein Minicomputer – und sollte auch so behandelt werden.

Tipps zur Verbesserung der Sicherheit deines Smartphones

Wir sehen immer wieder, dass Smartphones im Unternehmensalltag wie selbstverständlich für E-Mails, Freigaben und Kundenkommunikation genutzt werden – aber kaum jemand hat eine Anti-Malware-App installiert. Das ist eine offene Flanke.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Mobile Anti-Malware als erste Verteidigungslinie

Auch Mobiltelefone brauchen ein Antiviren- und Antimalwareprogramm. Malware kann und wird Smartphones und Tablets infizieren. Stell sicher, dass eine zuverlässige Anti-Malware-App auf deinem Handy installiert ist.

Hüte dich dabei vor Gratisangeboten. Kostenlose Sicherheitsanwendungen klingen verlockend – sind aber oft selbst der Angriffsvektor. Malware ist häufig genau in solchen kostenlosen Apps versteckt.

Unbekannte App-Quellen als unterschätztes Risiko

Lade mobile Anwendungen nur aus vertrauenswürdigen Quellen herunter – also ausschließlich aus dem Apple App Store, Google Play, dem Microsoft Store oder dem Amazon App Store. Apps außerhalb dieser Stores zu installieren ist ein ernstes Sicherheitsrisiko.

Recherchiere den App-Entwickler zusätzlich kurz online und prüfe seinen Ruf. Wenn du eine gefährliche App auf dein Telefon lädst, kann sie es mit Malware infizieren – und diese bleibt oft zurück, selbst wenn du die App später wieder löschst.

E-Mail auf dem Handy ist nicht automatisch sicherer

Viele rufen E-Mails lieber auf dem Handy ab, weil es bequemer ist. Dabei entsteht schnell ein falsches Gefühl von Sicherheit. Das Gerät ändert nichts an der Gefährlichkeit einer Phishing-Mail.

Sei genauso vorsichtig bei unerwarteten E-Mails und bei Nachrichten, die sich als legitim ausgeben. Auf dem Smartphone ist es außerdem schwierig, mit dem Cursor über einen Link zu fahren, ohne zu klicken. Wenn du etwas Fragwürdiges siehst, öffne die E-Mail lieber am PC – dort kannst du Links vor dem Klicken prüfen.

SMS-Phishing (Smishing) als wachsende Bedrohung

Im März 2022 übertraf Text-Spam erstmals die Robocalls. Unerwünschte Textnachrichten nahmen um 30 % zu – zehn Prozentpunkte mehr als Robo-Anrufe. Viele dieser Spam-Texte sind sogenanntes Smishing.

Smishing ist die SMS-Version von Phishing. Die Texte enthalten in der Regel bösartige Links. Klickst du darauf, kann ein Angreifer in dein Gerät eindringen oder dich zur Eingabe persönlicher Daten verleiten.

Achte auf Nachrichten, die keinen Sinn ergeben – zum Beispiel Versandbenachrichtigungen für Bestellungen, die du gar nicht aufgegeben hast. Phishing per Textnachricht ist ein wachsendes Problem, und viele tappen genau deshalb in die Falle, weil sie damit noch nicht vertraut sind.

Alte Apps als stille Sicherheitslücke

Ungefähr 2,6 Millionen Apps wurden seit einem Jahr oder länger nicht mehr aktualisiert. Werden Apps vom Entwickler aufgegeben, entstehen Sicherheitslücken auf deinem Gerät. Hacker suchen gezielt nach solchen Schwachstellen.

Geh dein Gerät durch und entferne alte Anwendungen, die du nicht mehr nutzt. Es gibt keinen Grund, sie aufzubewahren und damit dein Gerät zu gefährden.

Achte außerdem auf den Zeitpunkt der letzten Aktualisierung. Liegt diese mehr als ein Jahr zurück, solltest du die App durch etwas Aktuelleres ersetzen. App-Updates enthalten oft sicherheitsrelevante Patches – und ein Jahr ohne Update ist zu lang.

Betriebssystem-Updates nicht aufschieben

Nutzt du die aktuelle Version von Android oder iOS? Wer Updates nicht installiert, lässt Schwachstellen offen, über die Hacker Daten ausspähen können. Automatisiere Updates so weit wie möglich.

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Wenn du ein Unternehmen mit mehreren Geräten führst, ist es sinnvoll, deine Smartphones in einen Plan für Managed IT Services aufzunehmen. So fällt kein Gerät durchs Raster – und Updates laufen automatisiert im Hintergrund.

VPN im öffentlichen WLAN als Mindestschutz

Öffentliches WLAN ist gefährlich. Die meisten wissen das – nutzen es aber trotzdem, weil das Datenvolumen knapp ist oder der Mobilfunkempfang schlecht. Beides sind nachvollziehbare Gründe, aber kein Freifahrtschein für ungesicherte Verbindungen.

Wenn du eine VPN-Anwendung verwendest, kannst du dich mit deutlich geringerem Risiko in öffentliches WLAN einwählen. VPNs leiten deine Daten über einen verschlüsselten Server – und schützen sie so vor Mitlesern, die im selben Netzwerk lauern. Weitere Hinweise zum sicheren Umgang mit mobilen Geräten findest du auch in unserem Artikel Wie du deine mobilen Geräte vor Cyberangriffen schützt.

Mobile Sicherheitslösungen zur Vorbeugung einer Datenpanne

Warte nicht, bis dein Telefon mit Malware infiziert ist, um es richtig zu sichern. Wir helfen dir mit automatisierten Lösungen, deine Geräte, Konten und Daten zu schützen. Vereinbare jetzt ein Kennenlerngespräch! Die Experten für IT-Sicherheit von pirenjo.IT freuen sich, dir zu helfen.

Wie erkenne ich, ob mein Smartphone mit Malware infiziert ist?

Achte auf ungewöhnlich hohen Akkuverbrauch, unbekannte Apps, erhöhtes Datenvolumen oder langsame Performance – das können Hinweise auf Malware sein. Im Zweifel hilft ein Scan mit einer vertrauenswürdigen Anti-Malware-App.

Sind iPhones sicherer als Android-Geräte?

iOS ist durch sein geschlossenes Ökosystem etwas restriktiver – aber kein System ist immun. Beide Plattformen profitieren von aktuellen Betriebssystem-Updates, einer guten Anti-Malware-App und bewusstem Nutzerverhalten.

Welche Mobile-Security-Lösung empfiehlt pirenjo.IT für Unternehmen in Stuttgart?

Für Unternehmen in Stuttgart empfehlen wir eine Kombination aus Mobile Device Management (MDM) und automatisierten Update-Richtlinien – eingebettet in einen Managed-IT-Vertrag, damit kein Gerät vergessen wird.

Reicht ein VPN aus, um mein Smartphone vollständig zu schützen?

Ein VPN schützt deine Datenübertragung im öffentlichen WLAN, ersetzt aber keine Anti-Malware-App und kein regelmäßiges Update. Prüfe, ob du alle drei Schutzebenen aktiv nutzt.

Kann pirenjo.IT in Waiblingen auch Smartphones in bestehende IT-Konzepte integrieren?

Ja – als IT-Systemhaus in Waiblingen binden wir mobile Geräte direkt in bestehende Sicherheitskonzepte ein, inklusive MDM, VPN-Anbindung und automatischer Patch-Verwaltung.

Passwörter durch sichere Passkeys ersetzen?

Passwörter durch sichere Passkeys ersetzen - Titel

Passwörter sind die am häufigsten verwendete Methode der Authentifizierung – aber auch eine der schwächsten. Sie sind oft leicht zu erraten oder zu stehlen, und viele Menschen verwenden dasselbe Passwort für mehrere Konten. Das macht sie anfällig für Cyberangriffe.

Die schiere Menge an Passwörtern, die sich Menschen merken müssen, ist groß. Das führt zu Gewohnheiten, die Kriminellen in die Hände spielen: schwache Passwörter, unsichere Speicherung, und immer wieder dasselbe Kennwort für verschiedene Dienste.

61 % aller Datenschutzverletzungen betreffen gestohlene oder gehackte Anmeldedaten.

In den letzten Jahren hat sich eine bessere Lösung herausgebildet – Passkeys. Passkeys sind sicherer als Passwörter und bieten eine bequemere Möglichkeit, sich bei deinen Konten anzumelden. Dieser Artikel zeigt dir, wie Passkeys funktionieren, welche Vorteile sie bringen, und wo aktuell noch Grenzen liegen.

Was ist Passkey-Authentifizierung?

Passkeys funktionieren, indem sie für jeden Anmeldeversuch einen eindeutigen Code erzeugen, der dann vom Server validiert wird. Dieser Code wird anhand einer Kombination von Informationen über den Benutzer und das Gerät erstellt, das zur Anmeldung verwendet wird.

Du kannst dir Passkeys als einen digitalen Berechtigungsnachweis vorstellen. Mit einem Passkey authentifizierst du dich bei einem Webdienst oder einem cloudbasierten Konto – die Eingabe eines Benutzernamens und eines Passworts ist nicht erforderlich.

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FIDO2 (Fast IDentity Online 2) ist ein Standard, der eine starke Authentifizierungslösung im Web ermöglicht.

Diese Authentifizierungstechnologie nutzt die Web-Authentifizierung (WebAuthn). Das ist eine Kernkomponente von FIDO2, einem Authentifizierungsprotokoll. Anstelle eines eindeutigen Passworts wird zur Benutzerüberprüfung die Public-Key-Kryptographie verwendet.

Das Gerät des Benutzers speichert den Authentifizierungsschlüssel – dabei kann es sich um einen Computer, ein mobiles Gerät oder ein Gerät mit Sicherheitsschlüssel handeln. Er wird dann von Websites verwendet, die Passkeys aktiviert haben, um den Benutzer anzumelden.

Vorteile von Passkeys gegenüber Passwörtern

Wer heute noch ausschließlich auf Passwörter setzt, arbeitet mit einem Sicherheitsmodell von gestern. Passkeys sind nicht perfekt – aber sie schließen die größten Lücken.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Mehr Sicherheit durch kryptografische Schlüssel

Passkeys sind schwieriger zu hacken als Passwörter – insbesondere dann, wenn der Schlüssel aus einer Kombination von biometrischen und Gerätedaten generiert wird.

Biometrische Daten können Gesichtserkennung oder Fingerabdruck-Scans umfassen. Geräteinformationen wie die MAC-Adresse oder der Standort des Geräts kommen ergänzend hinzu. Das macht es für Angreifer deutlich schwieriger, Zugang zu deinen Konten zu erhalten.

Einfacher Einstieg, kein Passwort-Stress

Bei der Kennwortauthentifizierung müssen Benutzer oft viele komplexe Kennwörter merken. Das ist zeitaufwändig und fehleranfällig.

Das Vergessen von Passwörtern ist keine Seltenheit – und das Zurücksetzen kostet Zeit. Jedes Mal, wenn eine Person ihr Passwort zurücksetzen muss, dauert das durchschnittlich drei Minuten und 46 Sekunden.

Passkeys beseitigen dieses Problem, indem sie einen einzigen Code bereitstellen. Du kannst denselben Code für alle deine Konten verwenden – das vereinfacht die Anmeldung und verringert die Wahrscheinlichkeit, Zugangsdaten zu verlieren.

Wirksamer Schutz gegen Phishing

Phishing-Betrug mit Zugangsdaten ist weit verbreitet. Betrüger senden E-Mails, die vorgeben, dass mit dem Konto etwas nicht stimmt – du klickst auf einen Link und landest auf einer gefälschten Anmeldeseite, die deinen Benutzernamen und dein Passwort abgreift.

Wenn du dich stattdessen mit einem Passkey authentifizierst, funktioniert dieser Angriff nicht. Selbst wenn ein Hacker dein Kennwort hätte, käme er damit nicht weiter – er bräuchte zusätzlich die Passkey-Authentifizierung deines Geräts. Mehr dazu, wie du deine Konten generell absicherst, findest du im Artikel Wie du deine Onlinekonten vor Angriffen schützen kannst.

Hat die Verwendung von Passkeys Nachteile?

Passkeys sehen definitiv wie die Zukunft der Authentifizierungstechnologie aus. Aber es gibt einige Punkte, auf die du stoßen kannst, wenn du sie jetzt einführst.

Noch keine flächendeckende Verbreitung

Einer der Hauptnachteile ist, dass Passkeys noch nicht weit verbreitet sind. Viele Websites und Cloud-Dienste verlassen sich weiterhin auf Passwörter und sind noch nicht Passkey-fähig.

Das bedeutet, dass du für einige Konten weiterhin Passwörter verwenden musst – zumindest so lange, bis sich Passkeys weiter durchsetzen. Es kann etwas umständlich sein, Passkeys für einige Konten und herkömmliche Passwörter für andere zu verwenden.

Zusätzliche Hardware und Software erforderlich

Ein Vorteil von Passwörtern ist, dass sie kostenlos und einfach zu verwenden sind – du erstellst sie einfach bei der Registrierung auf einer Website.

Passkeys erfordern zusätzliche Hardware und Software, um die Codes zu erzeugen und zu validieren. Das kann für Unternehmen anfangs kostspielig sein. Aber es gibt ein Einsparungspotenzial durch verbesserte Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit, das die Implementierungskosten aufwiegen kann.

Jetzt auf die Zukunft der Authentifizierung vorbereiten

Passkeys sind eine sicherere und bequemere Alternative zu Passwörtern. Sie sind schwerer zu hacken und vereinfachen die Anmeldung bei deinen Konten spürbar. Kein Passwort vergessen. Kein mühsames Zurücksetzen. Sondern ein kryptografischer Schlüssel, der zu deinem Gerät gehört.

Passkeys sind noch nicht überall verfügbar, und Unternehmen müssen unter Umständen ein Budget für die Implementierung einplanen. Trotzdem stellen sie eine vielversprechende Lösung für das Problem schwacher Passwörter dar – mit dem Potenzial, die Cybersicherheit und die Produktivität gleichermaßen zu verbessern. Einen guten Überblick über weitere Sicherheitsmaßnahmen findest du auch in unserem Artikel zur IT-Sicherheit für kleine Unternehmen.

Hilfe bei der Verbesserung deiner Identitäts- und Kontosicherheit

Ersetze deine Passwörter durch sicherere Passkeys – jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um mit der Umsetzung in deinem Unternehmen zu beginnen. Dabei helfen dir unsere IT-Sicherheitsprofis von pirenjo.IT. Ruf uns noch heute an, um ein Kennenlerngespräch zu vereinbaren.

Was ist der Unterschied zwischen einem Passkey und einem Passwort?

Ein Passwort ist ein geheimer Text, den du dir merkst und eingibst. Ein Passkey ist ein kryptografisches Schlüsselpaar, das auf deinem Gerät gespeichert wird und ohne manuelle Eingabe funktioniert – deutlich sicherer und phishing-resistent.

Kann ich Passkeys schon heute für mein Unternehmen einsetzen?

Ja, für viele Dienste wie Google, Microsoft oder Apple ist Passkey-Unterstützung bereits verfügbar. Für ältere oder spezialisierte Unternehmensanwendungen brauchst du möglicherweise noch eine Übergangslösung mit klassischen Passwörtern.

Unterstützt pirenjo.IT Unternehmen in Stuttgart bei der Einführung von Passkeys?

Ja, pirenjo.IT begleitet Unternehmen im Raum Stuttgart bei der Analyse und Einführung moderner Authentifizierungslösungen – von der Bestandsaufnahme bis zur Umsetzung.

Was passiert, wenn ich mein Gerät mit dem Passkey verliere?

Passkeys lassen sich über Cloud-Backup-Funktionen (z. B. iCloud Keychain oder Google Password Manager) wiederherstellen. Achte darauf, dass du vor der Einführung ein Wiederherstellungskonzept für dein Unternehmen festlegst.

Hilft pirenjo.IT Unternehmen in Waiblingen dabei, ihre Kontosicherheit zu verbessern?

Ja, als IT-Systemhaus in Waiblingen unterstützt pirenjo.IT lokale Unternehmen dabei, veraltete Passwort-Strategien durch moderne Authentifizierungsmethoden wie Passkeys zu ersetzen – praxisnah und ohne unnötigen Aufwand.

Diese Alltagsgegenstände können zu Identitätsdiebstahl führen

Alltagsgegenstände führen unter Umständen zu Identitätsdiebstahl.

Man würde nicht denken, dass ein Kinderspielzeug zur Preisgabe persönlicher Daten führen kann. Aber genau das passiert regelmäßig. Was ist mit deinem Mülleimer, der draußen steht? Er kann eine Fundgrube für einen Identitätsdieb sein, der nachts in der Nachbarschaft unterwegs ist.

Viele Alltagsgegenstände werden beim Thema Datensicherheit übersehen, weil die meisten Menschen ihren Fokus auf Computer und Cloud-Konten legen. Sichere Passwörter und ein Virenschutzprogramm für den PC sind wichtig – aber es gibt weitere Wege, über die Hacker und Diebe an deine persönlichen Daten gelangen. Dieser Artikel zeigt dir sechs gängige Alltagsgegenstände, über die Kriminelle deine Daten stehlen können.

6 Alltagsgegenstände, die Identitätsdiebstahl ermöglichen

Alte Smartphones als unterschätzte Datenschleuder

Menschen ersetzen ihre Smartphones etwa alle zweieinhalb Jahre. Das sind eine Menge alter Geräte, auf denen persönliche Daten schlummern.

Denk an alles, was auf deinem Mobiltelefon gespeichert ist: synchronisierte Cloud-Dienste, Banking-Apps, Business-Apps und persönliche Gesundheits-Apps. Mit der fortschreitenden Chiptechnologie speichern Smartphones heute auch Dokumente, Tabellen, Fotos und Videos.

Ein Cyberkrimineller stößt leicht auf ein altes Smartphone – in Wohltätigkeitsläden oder im Müll. Stelle sicher, dass du alte Smartphones ordnungsgemäß bereinigst, indem du alle Daten vollständig löschst. Elektronische Geräte gehören außerdem nicht in den normalen Hausmüll, sondern zu einer zertifizierten Recycling-Stelle.

Drahtlose Drucker als Einfallstor ins Netzwerk

Die meisten Drucker sind heute kabellos und damit Teil deines Heim- oder Arbeitsnetzwerks. Von einem anderen Raum aus zu drucken ist praktisch – aber die Internetverbindung des Druckers ist gleichzeitig ein Risiko für deine Daten.

Auf Druckern können sensible Dokumente wie Steuerunterlagen oder Verträge gespeichert sein. Die meisten Menschen denken beim Thema Datensicherheitsmaßnahmen nicht an Drucker – das macht sie anfällig. Ein Hacker kann Daten vom Drucker abrufen oder ihn als Brücke nutzen, um in andere Geräte im selben Netzwerk einzudringen.

Schütze deinen Drucker, indem du die Firmware regelmäßig aktualisierst und Updates sofort einspielst. Schalte ihn aus, wenn du ihn nicht brauchst – ein ausgeschalteter Drucker ist für Hacker nicht erreichbar.

USB-Sticks unbekannter Herkunft als Malware-Köder

Hast du schon einmal einen USB-Stick herumliegen gesehen? Vielleicht dachtest du, du hast ein kostenloses Speichermedium gefunden – oder du wolltest als hilfsbereiter Finder herausfinden, wem er gehört. Beides klingt nachvollziehbar, ist aber gefährlich.

Schließe niemals ein USB-Gerät unbekannter Herkunft an deinen Computer an. Das ist ein alter Trick von Hackern: Sie platzieren Malware auf Sticks und lassen sie als Köder liegen. Sobald du den Stick anschließt, kann er dein Gerät infizieren.

Alte Festplatten mit ungelöschten Restdaten

Wenn du einen alten Computer oder ein Wechsellaufwerk entsorgst, reicht es nicht aus, nur deine Dateien zu löschen. Auf Computerfestplatten können weitere persönliche Daten in System- und Programmdateien verbleiben.

Bist du noch in einem Browser angemeldet, sind viele deiner persönlichen Daten in Gefahr – Browser speichern Passwörter, Kreditkartendaten, Besuchsverlauf und mehr. Lass dir am besten von einem IT-Fachmann helfen, der dein Computerlaufwerk ordnungsgemäß löscht. Danach kannst du es sicher entsorgen, spenden oder weiterverwenden.

Die Mülltonne als Informationsquelle für Kriminelle

Kriminelle Identitätsdiebe sind nicht nur online aktiv. Sie durchsuchen auch tagsüber Mülltonnen in der Nachbarschaft – besonders an Abholtagen. Was du entsorgst, kann bares Geld für Betrüger sein.

Dein Müll kann bereits genehmigte Kreditkartenangebote enthalten, die du als Junk-Mail abgetan hast. Dazu kommen alte Kontoauszüge und Versicherungsunterlagen. Jeder dieser Gegenstände liefert Dieben Informationen, um Betrug zu begehen oder sich als dich auszugeben.

Ein Aktenvernichter ist hier dein bester Schutz. Schreddere alle Dokumente mit persönlichen Informationen, bevor du sie wegwirfst. Dieser eine zusätzliche Schritt kann dich vor einem kostspieligen Vorfall bewahren.

IoT-Spielzeug für Kinder als Angriffsziel

Elektronische Bären, smarte Kinderuhren, Barbies mit WLAN-Anbindung – alles Spielzeuge, die Hacker gezielt ins Visier nehmen. Bei der Hello Barbie von Mattel wurde festgestellt, dass sie den Diebstahl persönlicher Daten ermöglicht – ein Hacker konnte sogar das Mikrofon nutzen, um Familien auszuspionieren.

Eltern finden diese vernetzten Spielzeuge oft cool und denken dabei nicht an Datensicherheit. Weil es sich „nur“ um Kinderspielzeug handelt, ist die Sicherheit oft schwächer – und Cyberkriminelle wissen das. Genau deshalb haben sie es gezielt auf diese IoT-Geräte abgesehen.

Sei bei allen internetfähigen Geräten, die du ins Haus holst, kritisch – auch bei Spielzeug. Installiere alle Firmware-Updates und prüfe vorab, ob das Gerät bereits von einer Datenschutzverletzung betroffen war. Mehr dazu, wie du deine Onlinekonten und vernetzten Geräte schützen kannst, findest du in unserem Leitfaden.

IT-Sicherheitsprüfung für dein Zuhause – und ruhiger schlafen

Lass nicht zu, dass der Gedanke an Identitätsdiebstahl dich nachts wach hält. Ruf uns noch heute an und vereinbare ein Kennenlerngespräch. Eine IT-Sicherheitsprüfung durch unsere Experten von pirenjo.IT gibt dir Klarheit darüber, wo deine Schwachstellen liegen – und wie du sie schließt.

Wie lösche ich ein altes Smartphone richtig, bevor ich es entsorge?

Führe über die Geräteeinstellungen einen vollständigen Werksreset durch und entferne vorher alle verknüpften Konten. Bei Unsicherheit hilft ein IT-Fachmann, das Gerät sicher zu bereinigen.

Welche Dokumente sollte ich vor dem Wegwerfen unbedingt schreddern?

Schreddere alles mit Namen, Adresse, Kontonummern, Versicherungsdaten oder Unterschriften – also Kontoauszüge, Kreditkartenangebote, Arztbriefe und Verträge. Ein Aktenvernichter mit Kreuzschnitt bietet den besten Schutz.

Können Stuttgarter Unternehmen eine professionelle IT-Sicherheitsprüfung für ihre vernetzten Geräte beauftragen?

Ja – pirenjo.IT bietet Unternehmen im Raum Stuttgart gezielte IT-Sicherheitsprüfungen an, die auch Drucker, IoT-Geräte und Endgeräte umfassen. Vereinbare einfach ein kostenloses Erstgespräch.

Wie erkenne ich, ob ein IoT-Spielzeug eine Sicherheitslücke hat?

Prüfe beim Hersteller, ob es bekannte Sicherheitsvorfälle oder Firmware-Updates gibt, und vermeide Geräte ohne regelmäßige Update-Versorgung. Sicherheitsportale wie das BSI veröffentlichen Warnungen zu betroffenen Produkten.

Wo kann ich in Waiblingen alte Festplatten und Smartphones sicher entsorgen lassen?

In Waiblingen nimmst du elektronische Altgeräte beim Wertstoffhof des Rems-Murr-Kreises ab – für eine zertifizierte Datenlöschung vor der Entsorgung empfiehlt sich zusätzlich ein IT-Dienstleister wie pirenjo.IT.

So bleibt dein Konto trotz Online Banking sicher!

Schützen Sie Ihr Konto trotz Online Banking.

Etwa 73 % der Menschen weltweit nutzen mindestens einmal im Monat eine Form des Online-Bankings. Noch nie war der Zugang zu Konten so bequem – aber dieser Komfort hat seinen Preis.

Im Jahr 2021 stieg der Betrug bei der Übernahme von Konten um 90 %. Der Betrug mit neuen Konten stieg um satte 109 %. Mit der zunehmenden Einfachheit des Online-Bankings hat auch die Internetkriminalität im Bankwesen zugenommen.

Wer in dein Facebook-Konto eindringt, ist ärgerlich. Wer in dein Bankkonto einbricht, kann dich finanziell ruinieren – und das Geld bekommst du möglicherweise nie zurück. Dieser Artikel zeigt dir, welche Fehler dein Konto gefährden und wie du dich mit konkreten Maßnahmen wirkungsvoll schützt.

Fehler, die es Kriminellen ermöglichen, auf dein Konto zuzugreifen

Die meisten Kontoangriffe gelingen nicht wegen ausgeklügelter Technik – sondern weil einfache Schutzmaßnahmen nicht aktiv sind.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Zwei-Faktor-Authentifizierung als unterschätzte Absicherung

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist ein einfaches Verfahren mit großer Wirkung. Wenn du diese Einstellung in deinem Online-Konto aktivierst, ist ein zusätzlicher Schritt erforderlich, um Zugang zu erhalten. Dieser Schritt besteht in der Regel darin, einen einmaligen Passcode per SMS zu erhalten und ihn bei der Anmeldung einzugeben.

Viele machen den Fehler, diese Funktion zu deaktivieren – entweder weil sie nichts davon wissen oder weil sie ihnen zu lästig ist. Ohne 2FA ist es für Angreifer deutlich einfacher, in dein Konto einzudringen.

Phishing-Betrug als häufigste Einfallstür

Es gibt verschiedene Arten von Phishing-Betrug, die auf Online-Banking abzielen. Cyber-Kriminelle versenden E-Mails, die aussehen, als kämen sie von deiner Bank – mit Versprechen wie unglaublich niedrigen Kreditkartenzinsen oder Warnungen vor angeblich nicht autorisierten Kontoaktivitäten.

Klickst du auf den Link, landest du auf einer gefälschten Seite, die täuschend echt aussieht. Sobald Betrüger deine Anmeldedaten haben, handeln sie sofort – und räumen so viel ab wie möglich.

Schwache Passwörter als offene Einladung

Wenn dein Passwort leicht zu merken ist, ist es oft auch leicht zu erraten. Die Verwendung schwacher Passwörter ist ein häufiger Fehler, den Cyberkriminelle systematisch ausnutzen. Ein sicheres Passwort ist mindestens 10 Zeichen lang, enthält Zahlen, Sonderzeichen und mindestens einen Großbuchstaben, und hat keinen persönlichen Bezug wie dein Geburtsdatum.

Unsichere mobile Apps als Trojaner-Versteck

Banking-Trojaner sind oft in bösartigen mobilen Anwendungen versteckt. Diese Apps können so unschuldig aussehen wie ein Task-Manager. Sobald sie installiert sind, durchsuchen sie dein Gerät gezielt nach Banking- und Wallet-Apps und schleusen deine Zugangsdaten aus.

Öffentliches WLAN als Risikofaktor

Das Einloggen über ein öffentliches WLAN ist eine der riskantesten Gewohnheiten beim Online-Banking. Hacker halten sich an öffentlichen Hotspots auf und spionieren die Aktivitäten anderer aus. Gib niemals ein Passwort oder andere sensible Daten ein, wenn du mit einem öffentlichen WLAN verbunden bist.

Tipps zur Verbesserung der Sicherheit beim Online-Banking

Wer Online-Banking nutzt, ohne die Grundschutzmaßnahmen aktiv zu haben, spielt Russisches Roulette mit dem eigenen Konto.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Zwei-Faktor-Authentifizierung als erste Verteidigungslinie

Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung in deinem Online-Banking-Konto. Diese wird auch als Multi-Faktor-Authentifizierung oder zweistufige Verifizierung bezeichnet. Laut Microsoft können damit 99,9 % der betrügerischen Anmeldeversuche verhindert werden.

Warnmeldungen als Frühwarnsystem

Wenn ein Angreifer in dein Konto eindringt, ist Zeit das A und O. Je schneller du deine Bank informierst, desto besser – im besten Fall lässt du dein Konto sofort sperren und begrenzst den Schaden.

Richte über dein Online-Banking Warnmeldungen ein – zum Beispiel Benachrichtigungen bei niedrigem Kontostand und Login-Warnungen bei unbekannten Geräten.

Antivirenprogramm und DNS-Filter als technische Schutzschicht

Setze auf deinem PC und deinem mobilen Gerät eine zuverlässige Antiviren-Software ein. Viele denken dabei nicht an ihr Smartphone – dabei erledigen sie Bankgeschäfte genauso oft mobil wie am Rechner.

Sinnvoll ist außerdem ein DNS-Filter. Er blockiert gefährliche Phishing-Seiten, bevor du sie überhaupt aufrufen kannst. Kein Klick, kein Schaden.

Phishing-Schulungen als aktiver Schutz

Weißt du, wie du Phishing erkennen kannst? Wer Phishing per SMS, E-Mail und Telefon zuverlässig erkennt, wird deutlich seltener Opfer. Es gibt viele kostenlose Kurse online – und bei Bedarf bieten wir dir auch individuelle Schulungsmöglichkeiten an.

Hol dir Hilfe, um dich vor Betrug zu schützen

Es gibt digitale Lösungen, die wir konkret einführen können, um dich vor Online-Bedrohungen zu schützen. Unsere IT-Sicherheitsexperten von pirenjo.IT helfen dir dabei. Mach noch heute einen Termin für ein Kennenlerngespräch und bring deine IT-Sicherheit auf ein solides Fundament.

Was ist Zwei-Faktor-Authentifizierung und warum sollte ich sie für Online-Banking aktivieren?

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ergänzt dein Passwort um einen zweiten Sicherheitsschritt, zum Beispiel einen einmaligen Code per SMS. Laut Microsoft blockiert sie 99,9 % aller betrügerischen Anmeldeversuche.

Wie erkenne ich eine Phishing-E-Mail meiner Bank?

Achte auf ungewöhnliche Absenderadressen, Rechtschreibfehler und Links, die nicht zur echten Domain deiner Bank führen. Im Zweifel ruf direkt bei deiner Bank an, anstatt auf Links in der E-Mail zu klicken.

Bietet pirenjo.IT in Stuttgart Phishing-Schulungen für Unternehmen an?

Ja, pirenjo.IT bietet Unternehmen in Stuttgart und der Region individuelle Security-Awareness-Trainings an, die Mitarbeitende gezielt auf aktuelle Phishing-Methoden vorbereiten. Nimm einfach Kontakt auf für ein unverbindliches Erstgespräch.

Ist Online-Banking über das Smartphone sicher?

Nur wenn du ausschließlich offizielle Banking-Apps aus dem App Store oder Google Play nutzt, aktuelle Sicherheitsupdates installiert hast und keine öffentlichen WLAN-Netze verwendest. Ein Antivirenprogramm auf dem Smartphone erhöht den Schutz zusätzlich.

Kann pirenjo.IT Unternehmen in Waiblingen beim Schutz vor Bankbetrug und Cyberkriminalität helfen?

Ja, als IT-Systemhaus mit Sitz in Waiblingen unterstützt pirenjo.IT Unternehmen in der Region mit Managed Security, DNS-Filterung und Endpoint-Schutz. Vereinbare ein kostenloses Erstgespräch, um deinen konkreten Schutzbedarf zu besprechen.

Vermeide Cloud-Sicherheitslücken durch Fehlkonfigurationen

Titel - Cloud-Sicherheitslücken durch Fehlkonfigurationen vermeiden.

Fehlkonfigurierte Cloud-Lösungen sind die häufigste Ursache für Datenschutzverletzungen in der Cloud – und trotzdem werden sie in vielen Cybersicherheitsstrategien kaum beachtet. Cloud-Anwendungen lassen sich schnell abonnieren und in Betrieb nehmen. Die Annahme, dass der Anbieter sich automatisch um die Sicherheit kümmert, ist dabei weit verbreitet.

Diese Annahme ist falsch. Cloud-Sicherheit funktioniert nach dem Prinzip der geteilten Verantwortung: Der Anbieter sichert die Backend-Infrastruktur, du bist für die korrekte Konfiguration der Sicherheitseinstellungen in deinem Konto verantwortlich. Wer das übersieht, öffnet Angreifern Tür und Tor.

Laut dem Bericht „The State of Cloud Security 2021“ erleben 45 % der Unternehmen täglich zwischen 1 und 50 Cloud-Fehlkonfigurationen. Das ist kein Randproblem – das ist Alltag. Dieser Artikel zeigt dir, welche Ursachen hinter Fehlkonfigurationen stecken und mit welchen Maßnahmen du das Risiko konkret reduzierst.

Fehlkonfiguration bedeutet: Ein Fehler bei der Einrichtung oder Verwaltung der Cloud-Sicherheitseinstellungen hat eine Lücke geöffnet. Vielleicht wurden zu vielen Mitarbeitenden administrative Berechtigungen erteilt. Vielleicht wurde versäumt, eine Funktion zu aktivieren, die das Herunterladen von Cloud-Dateien durch unbefugte Nutzer verhindert.

Zu den häufigsten Ursachen gehören mangelnde Übersicht über die genutzte Cloud-Infrastruktur, fehlendes Sicherheitsbewusstsein im Team, zu viele verwaltete Cloud-APIs, keine systematische Überwachung der Cloud-Umgebung, fahrlässiges Verhalten von Insidern und unzureichendes Fachwissen zur Cloud-Sicherheit. Die folgenden Maßnahmen helfen dir, das Risiko zu verringern und deine Cloud-Sicherheit gezielt zu verbessern.

Die meisten Cloud-Sicherheitsprobleme entstehen nicht durch ausgeklügelte Angriffe – sondern durch Einstellungen, die niemand bewusst gesetzt hat.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Überblick über die Cloud-Infrastruktur als Grundlage jeder Sicherheit

Kennst du alle Cloud-Anwendungen, die deine Mitarbeitenden im Unternehmen nutzen? Wenn nicht, bist du damit nicht allein. Schätzungen zufolge ist die Schatten-IT-Nutzung etwa 10-mal so groß wie die bekannte Cloud-Nutzung.

Wenn ein Mitarbeitender eine Cloud-Anwendung ohne Genehmigung nutzt, spricht man von „Schatten-IT“ – die App verbirgt sich im Schatten, außerhalb des Zuständigkeitsbereichs deines IT-Teams. Wie kannst du dich vor etwas schützen, von dem du nichts weißt? Genau deshalb sind Schatten-Cloud-Anwendungen so gefährlich und führen aufgrund von Fehlkonfigurationen oft zu Sicherheitsverletzungen.

Verschaffe dir einen vollständigen Überblick über deine Cloud-Umgebung, damit du weißt, was du schützen musst. Eine Anwendung für die Cloud-Zugangssicherheit hilft dabei, den Überblick systematisch herzustellen und zu halten.

Wer nicht weiß, welche Cloud-Dienste im Einsatz sind, kann auch keine sinnvollen Sicherheitsmaßnahmen ergreifen.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Wenige privilegierte Konten als aktive Schutzmaßnahme

Je mehr Konten mit Sonderrechten du hast, desto höher ist das Risiko einer Fehlkonfiguration. Es sollte nur sehr wenige Nutzende geben, die Sicherheitskonfigurationen ändern können. Du willst nicht, dass jemand, der es nicht besser weiß, versehentlich eine Sicherheitslücke öffnet – zum Beispiel durch das Aufheben einer Beschränkung für die gemeinsame Nutzung von Cloud-Speicher.

Überprüfe die Konten mit besonderen Rechten in allen Cloud-Tools. Reduziere dann die Anzahl der administrativen Konten auf das Minimum, das für den Betrieb erforderlich ist.

Privilegierte Zugänge sind das attraktivste Ziel für Angreifer – je weniger davon existieren, desto kleiner die Angriffsfläche.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Automatisierte Sicherheitsrichtlinien als Schutz vor menschlichen Fehlern

Automatisierung hilft, menschliche Fehler zu vermeiden. Die Automatisierung möglichst vieler Sicherheitsrichtlinien hilft, Sicherheitsverletzungen in der Cloud zu verhindern.

Wenn du zum Beispiel eine Funktion wie Vertraulichkeitsbezeichnungen in Microsoft 365 verwendest, kannst du eine Richtlinie „Nicht kopieren“ festlegen. Diese Richtlinie verfolgt die Datei durch jede unterstützte Cloud-Anwendung hindurch. Sobald sie eingerichtet ist, müssen die Nutzenden nichts tun, um sie zu aktivieren.

Automatisierte Richtlinien greifen auch dann, wenn niemand gerade hinschaut – und genau das macht sie so wertvoll.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Cloud Security Audit Tool als konkreter Sicherheitsmaßstab

Wie sicher ist deine Cloud-Umgebung gerade? Wie viele Fehlkonfigurationen bestehen möglicherweise in diesem Moment? Diese Fragen zu beantworten ist entscheidend, damit du Probleme beheben und das Risiko verringern kannst.

Nutze ein Auditing-Tool wie Microsoft Secure Score. Du brauchst ein Tool, das deine Cloud-Umgebung scannt, Probleme aufzeigt und empfohlene Korrekturmaßnahmen liefert. Wer ohne ein solches Werkzeug arbeitet, vertraut auf Glück – keine tragfähige Sicherheitsstrategie.

Ein Audit-Tool macht Fehlkonfigurationen sichtbar, bevor ein Angreifer sie ausnutzt.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Warnmeldungen bei Konfigurationsänderungen als Frühwarnsystem

Wenn du deine Cloud-Sicherheitseinstellungen einmal korrekt eingerichtet hast, bleiben sie nicht automatisch so. Mehrere Dinge können Sicherheitseinstellungen verändern, ohne dass du es bemerkst: ein Mitarbeitender mit erweiterten Rechten ändert sie versehentlich, ein integriertes Plug-in eines Drittanbieters löst eine Änderung aus, oder ein Software-Update greift in die Konfiguration ein.

Aktiviere Warnmeldungen für jede wesentliche Änderung in deiner Cloud-Umgebung – zum Beispiel, wenn die Einstellung zur erzwungenen Multi-Faktor-Authentifizierung deaktiviert wird. Dein Team weiß dann sofort Bescheid und kann umgehend reagieren.

Wer Konfigurationsänderungen nicht aktiv überwacht, bemerkt Sicherheitslücken oft erst dann, wenn der Schaden bereits entstanden ist.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Externer Cloud-Spezialist als Sicherheitsnetz für die Konfiguration

Geschäftsinhabende, Führungskräfte und Büroleiter sind keine Experten für Cybersicherheit. Niemand sollte erwarten, dass sie wissen, wie sie die beste Sicherheit für die Anforderungen ihres Unternehmens gestalten. Du brauchst dafür keine eigene Security-Abteilung.

Am besten lässt du deine Einstellungen von einem Cloud-Sicherheitsspezialisten eines vertrauenswürdigen IT-Unternehmens überprüfen. So stellst du sicher, dass deine Konfiguration deine Daten schützt – ohne dein Team unnötig einzuschränken. Mehr dazu, wie ein strukturiertes IT-Sicherheitskonzept dabei helfen kann, findest du in unserem Leitfaden.

Sicherheit verbessern und Risiken verringern

Die meisten Arbeiten werden heute in der Cloud erledigt, und Unternehmen speichern ihre Daten in diesen Online-Umgebungen. Vernachlässigte Fehlkonfigurationen sind ein vermeidbares Risiko. Mach noch heute einen Termin für ein Kennenlerngespräch mit unseren IT-Sicherheitsspezialisten von pirenjo.IT, um eine Bewertung deiner Cloud-Sicherheit zu vereinbaren.

Was ist eine Cloud-Fehlkonfiguration und wie entsteht sie?

Eine Cloud-Fehlkonfiguration entsteht, wenn Sicherheitseinstellungen in einer Cloud-Anwendung falsch, unvollständig oder gar nicht gesetzt werden – zum Beispiel durch zu weitreichende Zugriffsrechte oder deaktivierte Sicherheitsfunktionen. Laut dem State of Cloud Security Report 2021 erleben 45 % der Unternehmen täglich 1 bis 50 solcher Fehlkonfigurationen.

Wer ist verantwortlich für die Sicherheit in der Cloud – der Anbieter oder das Unternehmen?

Cloud-Sicherheit funktioniert nach dem Modell der geteilten Verantwortung: Der Anbieter sichert die Backend-Infrastruktur, du bist für die korrekte Konfiguration der Sicherheitseinstellungen in deinem Konto verantwortlich. Wer das übersieht, trägt das volle Risiko für Fehlkonfigurationen selbst.

Wie können Unternehmen in Stuttgart ihre Cloud-Sicherheit auf Fehlkonfigurationen prüfen?

Nutze Tools wie Microsoft Secure Score, um deine Cloud-Umgebung automatisiert zu scannen und priorisierte Korrekturmaßnahmen zu erhalten. pirenjo.IT aus Waiblingen unterstützt Stuttgarter Unternehmen dabei mit einem strukturierten Cloud-Security-Audit.

Was ist Schatten-IT und warum ist sie ein Sicherheitsrisiko?

Schatten-IT bezeichnet Cloud-Anwendungen, die Mitarbeitende ohne Genehmigung des IT-Teams nutzen. Da diese Apps außerhalb des kontrollierten Bereichs laufen, können Sicherheitseinstellungen nicht überprüft oder konfiguriert werden – was das Risiko von Fehlkonfigurationen und Datenschutzverletzungen deutlich erhöht.

Welche Cloud-Sicherheitsleistungen bietet pirenjo.IT für Unternehmen in Waiblingen und der Region an?

pirenjo.IT bietet Unternehmen in Waiblingen und der Region Stuttgart Cloud-Security-Audits, die Überprüfung und Härtung von Cloud-Konfigurationen sowie die Einrichtung automatisierter Sicherheitsrichtlinien und Warnmeldungen an. Vereinbare ein Kennenlerngespräch, um deine Cloud-Sicherheit konkret bewerten zu lassen.

Das solltest du wissen, bevor du Lensa AI verwendest!

Was man wissen sollte, wenn man Lensa AI benützt.

Lensa AI ist eine der bekanntesten KI-Foto-Apps – und wirft wichtige Datenschutzfragen auf, die 2025/2026 aktueller sind denn je. Bevor du die Lensa AI App verwendest, solltest du wissen, welche Daten sie sammelt, welche Rechte du an deinen eigenen Bildern abgibst und was das für deine Privatsphäre bedeutet.

KI-Bilder sind überall: Du siehst faszinierende KI-generierte Porträts von Freunden auf Instagram oder Facebook und fragst dich, wie du so etwas auch erstellen kannst. Filter- und Selfie-Apps haben sich rasant weiterentwickelt – du kannst dich heute wie eine Figur aus einem Animationsfilm darstellen lassen, erkennbar als du selbst, nur in einer idealisierten Version mit „perfekten“ Haaren, Haut und Gesichtszügen. Eine der Apps, die dabei immer wieder auftaucht, ist Lensa AI.

Du lädst etwa 10 Fotos hoch, die App speist diese in ihren KI-Algorithmus ein – und erstellt daraus mehrere Fantasie-Selfies von dir. Diese sogenannten „Magic Avatars“ gibt es allerdings nicht umsonst. Die App lässt sich zwar kostenlos herunterladen und in begrenztem Umfang nutzen, für mehr musst du aber bezahlen. Die Preisstaffeln reichen dabei von wenigen Euro für ein Avatar-Paket bis hin zu einer Vollmitgliedschaft im höheren Preissegment.

Das klingt nach harmlosem digitalem Spaß – aber bei Lensa AI und ähnlichen Selfie-Apps zahlst du mehr, als du ahnst. Die eigentlichen Kosten entstehen durch die Datenschutzrechte, die du mit der Nutzung aufgibst. Dieser Artikel zeigt dir, welche Daten gesammelt werden, welche Rechte du abgibst und wie du dich schützen kannst.

Warum du dich um den Datenschutz bei Lensa AI und ähnlichen Apps sorgen solltest

Dank Gesetzen wie der DSGVO müssen App-Entwickler transparent machen, was sie mit deinen Daten tun. Schaut man sich Lensa AI im App Store genauer an, fallen einige alarmierende Punkte auf – die laut aktuellen Datenschutzanalysen auch 2025/2026 weiterhin relevant sind. Viele Nutzer klicken bei KI-Apps einfach auf „Akzeptieren“ – ohne zu wissen, dass sie damit teils weitreichende Rechte an ihren eigenen Gesichtsbildern abgeben.

Viele Nutzer klicken bei KI-Apps einfach auf „Akzeptieren“ – ohne zu wissen, dass sie damit teils weitreichende Rechte an ihren eigenen Gesichtsbildern abgeben.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Tracking über die App hinaus

Sobald du die Lensa AI-App herunterlädst, kann sie deine Telefonaktivitäten verfolgen. Laut den App-Store-Angaben darf die App Käufe und eindeutige Identifikatoren verwenden, um dich zu tracken – und zwar nicht nur, wenn du Lensa AI aktiv verwendest. Die App kann dich auch über Websites und Apps anderer Unternehmen hinweg verfolgen.

Das bedeutet: Lensa AI beobachtet dich potenziell auch dann, wenn sie im Hintergrund läuft oder du gerade andere Apps nutzt. Dieses Tracking-Verhalten ist bei kostenlosen oder günstig angebotenen KI-Apps laut aktuellen Berichten von Verbraucherschutzorganisationen weit verbreitet – und wird von den meisten Nutzerinnen und Nutzern stark unterschätzt.

Was Lensa AI über dich weiß

Lensa AI durchsucht dein Gerät nach einer Vielzahl von Datenpunkten. Durch das Herunterladen der App erlaubst du das ausdrücklich. Ein Teil der gesammelten Daten wird direkt mit dir als Person verknüpft – etwa mit deinem Namen, deiner IP-Adresse oder deiner Telefonnummer.

Direkt mit dir verknüpft werden deine Benutzerinhalte – also die von dir hochgeladenen Bilder und Fotos. Nicht direkt verknüpft werden laut Anbieter Einkäufe auf Websites oder in Apps, App-Nutzungsdaten, nicht näher spezifizierte Identifikatoren sowie Diagnose- und Gerätedaten. Ob diese Trennung in der Praxis tatsächlich eingehalten wird, lässt sich von außen kaum prüfen – zumal sich die Datenschutzerklärungen solcher Apps erfahrungsgemäß ohne große Ankündigung ändern können.

Verlust der Rechte an deinen hochgeladenen Bildern

Was Apps wie Lensa AI mit deinen Daten machen dürfen, ist eine rechtliche Grauzone – und das ist kein Zufall. Viele Technologieunternehmen formulieren ihre Nutzungsbedingungen absichtlich vage, um sich möglichst viele Optionen offenzuhalten.

Ein Abschnitt aus den KI-Nutzungsbedingungen von Lensa, dem du bei der Nutzung zustimmst, lautet sinngemäß:

„…ausschließlich für die Zwecke des Betriebs oder der Verbesserung von Lensa gewähren Sie uns eine zeitlich begrenzte, widerrufliche, nicht-exklusive, gebührenfreie, weltweite, voll bezahlte, übertragbare und unterlizenzierbare Lizenz zur Nutzung, Reproduktion, Änderung, Verbreitung und Erstellung abgeleiteter Werke Ihrer Benutzerinhalte, ohne dass Sie eine zusätzliche Vergütung erhalten…“

Was „Betrieb“ von Lensa genau bedeutet, bleibt bewusst offen. Im schlimmsten Fall darf das Unternehmen deine Bilder nutzen, um damit Geld zu verdienen – etwa durch das Training weiterer KI-Modelle oder durch Weitergabe an Dritte. Laut dieser Klausel darf Lensa deine Bilder verändern, verbreiten und für abgeleitete Werke verwenden. Du gibst damit faktisch einen erheblichen Teil deiner Bildrechte auf, ohne dafür vergütet zu werden.

Laut aktuellen Studien und Berichten von Datenschutzorganisationen ist dieses Muster bei KI-Foto-Apps weit verbreitet – und wird auch 2025/2026 von den meisten Nutzerinnen und Nutzern nicht ausreichend wahrgenommen. Gerade weil KI-Tools inzwischen noch leistungsfähiger geworden sind, wiegt der Verlust der Kontrolle über deine Gesichtsbilder schwerer als noch vor einigen Jahren.

Was du tun kannst, um deine Daten zu schützen

Nicht sofort auf jede Modewelle aufspringen

Das kann schwer sein, wenn du siehst, dass alle Freunde eine neue KI-App ausprobieren und beeindruckende Ergebnisse teilen. Aber gerade bei Apps, die dein Gesicht verarbeiten, lohnt es sich, einen Moment innezuhalten. Frag dich: Brauche ich das wirklich – oder folge ich gerade nur einem kurzlebigen Trend? Die Bilder, die du hochlädst, sind hochsensible biometrische Daten. Einmal hochgeladen, hast du keine Kontrolle mehr darüber, was damit passiert.

Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung tatsächlich lesen

Ja, das klingt mühsam – und ja, die meisten Menschen tun es nicht. Aber gerade bei Apps, die biometrische Daten verarbeiten, kann ein Blick in die Datenschutzerklärung entscheidend sein. Achte besonders auf Formulierungen wie „übertragbare Lizenz“, „abgeleitete Werke“ oder „Weitergabe an Dritte“. Diese Begriffe zeigen dir, wie weit die Rechte reichen, die du dem Unternehmen einräumst. Wenn du unsicher bist, was eine Klausel bedeutet, ist das allein schon ein Warnsignal.

App-Berechtigungen einschränken

Sowohl auf iOS als auch auf Android kannst du nach dem Download einer App gezielt einstellen, auf welche Bereiche deines Geräts die App zugreifen darf. Gehe dazu in die Einstellungen deines Smartphones und überprüfe die Berechtigungen für Lensa AI – etwa den Zugriff auf Fotos, Kamera, Ortsdaten oder Mikrofon. Erteile nur die Berechtigungen, die für die eigentliche Funktion der App wirklich notwendig sind. Alles andere ist unnötiges Risiko.

Konto löschen und Datenlöschung beantragen

Wenn du Lensa AI bereits genutzt hast und deine Daten zurückhaben möchtest, kannst du in der App oder über den Anbieter-Support die Löschung deines Kontos und deiner gespeicherten Daten beantragen. Nach der DSGVO hast du als EU-Bürger das Recht darauf. Beachte aber: Was das Unternehmen mit bereits verarbeiteten Bildern gemacht hat, lässt sich im Nachhinein kaum rückgängig machen. Die Prävention ist hier deutlich wirksamer als die nachträgliche Reaktion.

Alternativen prüfen

Es gibt inzwischen eine Reihe von KI-Bildtools, die entweder lokal auf deinem Gerät arbeiten oder transparentere Datenschutzbedingungen anbieten. Wer kreative KI-Porträts erstellen möchte, sollte sich die Zeit nehmen, verschiedene Anbieter zu vergleichen – auch hinsichtlich ihrer Datenschutzerklärungen und des Unternehmenssitzes. Apps aus der EU oder mit explizitem DSGVO-Commitment bieten in der Regel einen besseren Schutz als Anbieter ohne klaren europäischen Datenschutzbezug.

Ist die Lensa App kostenlos? Was du wirklich bezahlst

Eine der häufigsten Fragen lautet: Ist die Lensa App kostenlos? Die kurze Antwort: Herunterladen ist kostenlos, aber die interessanten Funktionen – vor allem die Magic Avatars – sind kostenpflichtig. Du zahlst je nach Paket zwischen wenigen Euro für ein einmaliges Avatar-Set bis hin zu einem monatlichen oder jährlichen Abo im höheren Preissegment.

Was dabei oft übersehen wird: Du zahlst nicht nur mit Geld. Du zahlst auch mit deinen Daten. Wie weiter oben beschrieben, räumst du dem Anbieter durch die Nutzung weitreichende Rechte an deinen hochgeladenen Bildern ein. Der eigentliche Preis der App ist also höher, als er auf den ersten Blick erscheint – besonders dann, wenn du Fotos von dir selbst oder anderen Personen hochlädst.

Lensa AI 2025/2026: Was hat sich verändert?

Seit dem viralen Hype rund um die Magic Avatars hat sich der Markt für KI-Foto-Apps deutlich weiterentwickelt. Lensa AI ist längst nicht mehr allein – zahlreiche Konkurrenzprodukte bieten ähnliche oder erweiterte Funktionen an. Gleichzeitig ist das Bewusstsein für die Datenschutzrisiken bei biometrischen Daten gestiegen: Laut aktuellen Berichten von Verbraucherschutzorganisationen und Datenschutzbehörden steht die KI-Bildverarbeitung inzwischen stärker im regulatorischen Fokus als noch 2022 oder 2023.

Was sich nicht grundlegend verändert hat: die grundlegende Problematik rund um Bildrechte, Tracking und vage Nutzungsbedingungen. Diese Punkte sind 2025/2026 genauso relevant wie bei der Erstveröffentlichung dieses Artikels – und betreffen nicht nur Lensa AI, sondern KI-Apps generell. Wer heute eine solche App nutzt, sollte die Datenschutzfragen noch kritischer hinterfragen als damals, denn die technischen Möglichkeiten zur Auswertung von Gesichtsbildern sind seitdem erheblich gewachsen.

Fazit: Lensa AI nutzen – ja oder nein?

Lensa AI ist eine technisch beeindruckende App – das lässt sich nicht bestreiten. Die Ergebnisse sind kreativ, unterhaltsam und für viele Nutzerinnen und Nutzer schlicht faszinierend. Aber der Preis dafür ist höher als der Betrag, der im App Store steht. Du gibst Daten und Rechte ab, die du im Nachhinein kaum zurückbekommst.

Wenn du Lensa AI oder eine ähnliche KI-App nutzen möchtest, tue das bewusst: Lies die Datenschutzerklärung, schränke App-Berechtigungen ein und überlege dir, welche Fotos du hochlädst. Und wenn du Fragen zum Thema Datenschutz, sichere App-Nutzung oder den Umgang mit sensiblen Daten im Unternehmen hast, stehen wir von pirenjo.IT aus Waiblingen dir gerne zur Verfügung.

FAQ: Häufige Fragen zu Lensa AI

Ist die Lensa App kostenlos?

Lensa AI kann kostenlos heruntergeladen und in eingeschränktem Umfang genutzt werden. Die Magic Avatars und weitere erweiterte Funktionen sind jedoch kostenpflichtig. Je nach Paket zahlst du einmalig für ein Avatar-Set oder buchst ein Monats- bzw. Jahresabo. Hinzu kommt der „versteckte Preis“ in Form von Daten und Nutzungsrechten, die du dem Anbieter mit der Nutzung einräumst.

Was macht Lensa AI mit meinen Fotos?

Laut den Nutzungsbedingungen räumst du Lensa AI eine weltweite, übertragbare Lizenz zur Nutzung, Veränderung und Verbreitung deiner hochgeladenen Bilder ein – auch zur Erstellung sogenannter „abgeleiteter Werke“. Das bedeutet im Klartext: Der Anbieter darf deine Fotos potenziell auch für das Training weiterer KI-Modelle oder andere Zwecke verwenden. Ob und wie diese Rechte tatsächlich ausgeübt werden, ist von außen nicht überprüfbar.

Ist Lensa AI sicher?

Das hängt davon ab, wie du „sicher“ definierst. Technisch gesehen funktioniert die App – deine Bilder werden verarbeitet und zurückgegeben. Aus Datenschutzsicht gibt es jedoch erhebliche Bedenken: Die App trackt Nutzer über andere Apps und Websites hinweg, verknüpft hochgeladene Bilder direkt mit deiner Person und nutzt vage Nutzungsbedingungen, die dem Anbieter weitreichende Rechte einräumen. Wer sensibel mit seinen biometrischen Daten umgeht, sollte diese Punkte ernst nehmen.

Kann ich meine Daten bei Lensa AI löschen lassen?

Als Nutzer mit Wohnsitz in der EU hast du nach der DSGVO das Recht, die Löschung deiner gespeicherten Daten zu beantragen. Du kannst dich dazu direkt an den Support von Lensa AI wenden oder in der App nach einer Löschfunktion suchen. Beachte jedoch: Bereits verarbeitete Bilder – etwa solche, die in KI-Trainingsdaten geflossen sein könnten – lassen sich im Nachhinein kaum zuverlässig entfernen.

Gibt es Alternativen zu Lensa AI mit besserem Datenschutz?

Ja, der Markt für KI-Bildtools hat sich seit 2023 stark verbreitert. Es gibt inzwischen Anbieter, die explizit mit DSGVO-Konformität werben oder Bildverarbeitung lokal auf dem Gerät durchführen – ohne dass deine Fotos auf externe Server übertragen werden. Laut aktuellen Vergleichen von Datenschutzorganisationen lohnt es sich, vor der Nutzung einer solchen App gezielt nach dem Unternehmenssitz und der Datenschutzerklärung zu suchen. Anbieter aus der EU unterliegen in der Regel strengeren Anforderungen als US-amerikanische oder asiatische Konkurrenten.

Effektives Schwachstellenmanagement Ihrer IT-Infrastruktur

Patchpanel, das IT-Infrastruktur darstellt.

Technologische Schwachstellen sind eine unvermeidbare Nebenwirkung der Innovation. Wenn Softwareunternehmen neue Updates herausbringen, gibt es oft Lücken im Code. Hacker nutzen diese aus – die Hersteller schließen sie dann mit einem Sicherheits-Patch. Dieser Kreislauf setzt sich mit jeder neuen Software- oder Hardware-Aktualisierung fort.

Schätzungen zufolge sind etwa 93 % aller Unternehmensnetzwerke anfällig für Hackerangriffe. Die Bewertung und Verwaltung dieser Netzwerkschwachstellen ist in vielen Unternehmen keine Priorität – und genau das führt zu Sicherheitsverletzungen. 61 % der Sicherheitsschwachstellen in Unternehmensnetzen sind über 5 Jahre alt.

Ein effektives Schwachstellenmanagement für deine IT-Infrastruktur verringert dein Risiko deutlich. Dieser Artikel zeigt dir, welche Schritte du dafür brauchst – von der Bestandsaufnahme bis zum kontinuierlichen Scan-Zyklus.

Prozess des Schwachstellenmanagements

Wer nicht weiß, was in seinem Netzwerk steckt, kann auch nicht schützen, was darin läuft. Der erste Schritt im Schwachstellenmanagement ist immer die vollständige Bestandsaufnahme.

– Christian Markus, Gründer pirenjo.IT

Identifizierung aller Netzwerkkomponenten

Zunächst musst du alle Geräte und Software identifizieren, die du bewerten musst. Dazu gehören alle Geräte und Services, die mit deinem Netzwerk verbunden sind: Computer, Smartphones, Tablets, IoT-Geräte, Server und Cloud-Dienste.

Schwachstellen können in vielen Bereichen auftreten – im Code eines Betriebssystems, einer Cloud-Plattform, in Software oder Firmware. Du brauchst daher eine vollständige Bestandsaufnahme aller Systeme und Endpunkte in deinem Netzwerk. Nur so weißt du, was du in den Umfang deiner Analyse aufnehmen musst.

Schwachstellenanalyse als Grundlage

Als nächstes wird eine Schwachstellenanalyse durchgeführt – in der Regel von einem IT-Fachmann mit Hilfe einer Bewertungssoftware. Dazu können auch Penetrationstests gehören.

Während der Überprüfung scannt der Fachmann deine Systeme auf bekannte Schwachstellen. Das Bewertungstool gleicht die gefundenen Softwareversionen mit Datenbanken für Sicherheitslücken ab.

Stellt die Datenbank beispielsweise fest, dass eine bestimmte Version von Microsoft Exchange eine Schwachstelle aufweist, und läuft dieselbe Version auf einem deiner Server, wird dies als Befund vermerkt.

Priorisierung nach Bedrohungsgrad

Die Bewertungsergebnisse liefern einen Fahrplan für die Behebung von Netzwerkschwachstellen. In der Regel gibt es mehrere – und nicht alle sind gleich schwerwiegend. Du musst eine Rangfolge festlegen, welche Schwachstellen du zuerst beseitigst.

Ganz oben auf der Liste sollten diejenigen stehen, die von Experten als schwerwiegend eingestuft werden. Viele Tools zur Schwachstellenbewertung verwenden das Common Vulnerability Scoring System (CVSS), das Schwachstellen auf einer Skala von geringem bis kritischem Schweregrad einordnet.

Zusätzlich solltest du nach deinen eigenen geschäftlichen Anforderungen priorisieren. Eine Schwachstelle in Software, die auf allen Geräten deiner Mitarbeitenden läuft, hat höhere Priorität als eine Lücke in einer Anwendung, die nur gelegentlich auf einem einzigen Gerät genutzt wird.

Beseitigung von Schwachstellen

Behebe Schwachstellen gemäß der Prioritätenliste. Das bedeutet oft, ein Update oder einen Sicherheits-Patch einzuspielen. In manchen Fällen musst du Hardware aufrüsten, die für eine Aktualisierung zu alt ist.

Eine weitere Maßnahme ist die Abschottung: Dabei wird eine Anwendung oder ein Gerät vom Rest des Netzwerks isoliert. Das ist sinnvoll, wenn ein Scan eine Schwachstelle aufdeckt, für die es noch keinen Patch gibt.

Auch das Erhöhen der Einstellungen für den erweiterten Bedrohungsschutz in deinem Netzwerk kann helfen. Sobald du die Schwachstellen beseitigt hast, solltest du die Korrekturen noch einmal überprüfen.

Dokumentation als Sicherheitsnetz

Den Prozess der Schwachstellenbewertung und -verwaltung zu dokumentieren ist sowohl für die Cybersicherheit als auch für die Einhaltung von Vorschriften unerlässlich. Halte fest, wann du die letzte Analyse durchgeführt hast, und dokumentiere alle Schritte, die zur Behebung der einzelnen Schwachstellen unternommen wurden.

Diese Protokolle sind im Fall eines zukünftigen Sicherheitsvorfalls entscheidend – und dienen gleichzeitig als Grundlage für die nächste Schwachstellenanalyse.

Kontinuierlicher Scan-Zyklus statt Einmalaktion

Nach der ersten Runde aus Analyse und Behebung bist du noch nicht fertig. Schwachstellenmanagement ist ein fortlaufender Prozess. Im Jahr 2022 wurden über 22.500 neue Sicherheitslücken dokumentiert – jede Software-Aktualisierung kann neue Lücken in dein Netzwerk einbringen.

Lege einen Zeitplan für regelmäßige Schwachstellenbewertungen fest. Der Zyklus aus Analyse, Priorisierung, Behebung und Dokumentation sollte dauerhaft laufen. Das stärkt dein Netzwerk gegen Cyberangriffe und beseitigt einen der Hauptverursacher von Hackerangriffen. Mehr dazu, wie du dein Unternehmen strukturell absicherst, findest du im Artikel IT-Sicherheitskonzept: So schützt du dein Unternehmen nachhaltig.

Beginne mit einer Schwachstellenanalyse

Mach den ersten Schritt zu einem effektiven Schwachstellenmanagement. Unsere IT-Sicherheitsexperten bei pirenjo.IT helfen dir, dein Netzwerk gegen Angriffe zu schützen. Vereinbare noch heute einen Termin für ein Kennenlerngespräch – dann finden wir gemeinsam heraus, wie eine Schwachstellenanalyse für dein Unternehmen aussehen sollte. Einen guten Überblick über weitere relevante Sicherheitslücken gibt dir außerdem der Artikel Die 5 größten Schwachpunkte der IT-Sicherheit in Unternehmen.

Was ist Schwachstellenmanagement und warum brauche ich es?

Schwachstellenmanagement ist der kontinuierliche Prozess, Sicherheitslücken in deiner IT-Infrastruktur zu identifizieren, zu priorisieren und zu beheben. Ohne diesen Prozess bleiben bekannte Angriffspunkte offen – und 61 % der Schwachstellen in Unternehmensnetzen sind bereits über 5 Jahre alt.

Wie oft sollte ich eine Schwachstellenanalyse durchführen?

Mindestens quartalsweise – bei aktiv genutzten Systemen oder nach größeren Software-Updates auch häufiger. Wer nur einmal im Jahr prüft, übersieht im Schnitt mehrere tausend neu dokumentierte Sicherheitslücken.

Bietet pirenjo.IT Schwachstellenanalysen für Unternehmen in Stuttgart an?

Ja, pirenjo.IT führt Schwachstellenanalysen für Unternehmen im Raum Stuttgart durch – von der ersten Bestandsaufnahme bis zur dokumentierten Behebung. Vereinbare ein kostenloses Kennenlerngespräch, um den Umfang für dein Unternehmen zu besprechen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Penetrationstest und einer Schwachstellenanalyse?

Eine Schwachstellenanalyse prüft automatisiert bekannte Lücken anhand von Datenbanken wie dem CVSS. Ein Penetrationstest geht weiter: Ein Fachmann versucht aktiv, gefundene Schwachstellen auszunutzen – und deckt dabei auch komplexere Angriffsvektoren auf.

Kann pirenjo.IT das Schwachstellenmanagement für unser Unternehmen in Waiblingen übernehmen?

Ja, als IT-Systemhaus mit Sitz in Waiblingen betreut pirenjo.IT lokale Unternehmen dauerhaft im Bereich IT-Sicherheit – inklusive regelmäßiger Schwachstellenscans, Priorisierung und Dokumentation der Behebungsmaßnahmen.