9 Sicherheitstipps für Online-Weihnachtseinkäufe

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9 Sicherheitstipps für Online-Weihnachtseinkäufe
Frau kauft online Weihnachtsgeschenke.

Die Weihnachtseinkaufssaison läuft auf Hochtouren. Und das bedeutet: Auch Betrüger haben ihre Maschinen angeworfen – bereit, von all diesen Online-Transaktionen zu profitieren.

Vergiss beim Kaufrausch nicht die Online-Sicherheit. Ein bisschen Cybersicherheit vorher ist definitiv besser als Schadensbegrenzung hinterher – und bewahrt dich vor einem finanziellen oder datenschutzrechtlichen Fiasko. Die folgenden 9 Tipps zeigen dir, worauf es beim sicheren Online-Einkauf ankommt: von Geräteupdates bis hin zu Banking-Warnungen.

Tipp 1: Führe vor dem Einkauf Geräteupdates durch

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Auch wenn es manchmal etwas dauert und nervt: Führe regelmäßig Updates durch. Computer, Tablets und Smartphones mit veralteter Software sind anfällig – und Hacker nutzen genau das aus.

Updates installieren Patches für bekannte Schwachstellen in Betriebssystemen und verringern dein Risiko erheblich. Stelle sicher, dass du alle Updates installierst, bevor du dein Gerät für Online-Einkäufe verwendest.

Tipp 2: Gehe nicht über E-Mail-Links auf Websites

Ja, es dauert etwas länger, „amazon.com“ direkt einzutippen, anstatt auf einen Link in einer E-Mail zu klicken. Aber Phishing-Betrügereien sind zur Weihnachtszeit häufiger als zu jeder anderen Zeit im Jahr. Ein Klick auf einen bösartigen E-Mail-Link kann einen automatischen Download von Malware auslösen.

Besuche Websites am besten immer direkt. Wenn du es dir einfacher machen willst, speichere deine Lieblingsshops als Lesezeichen im Browser. Das ist sicherer als jeder Text- oder E-Mail-Link.

Tipp 3: Verwende eine Wallet-App

Es ist immer ein Risiko, deine Debit- oder Kreditkarte direkt auf einer Website anzugeben. Das Risiko ist noch höher, wenn du auf einer Website einkaufst, bei der du noch nie bestellt hast.

Kaufe, wenn möglich, mit einer Wallet-App oder PayPal. So gibst du deine Zahlungsdaten nur an den Dienst weiter – Apple Pay, Google Pay oder PayPal. Der Einzelhändler selbst bekommt deine Kartendaten nicht zu sehen.

Tipp 4: Entferne gespeicherte Karten nach dem Checkout

Viele Websites – darunter Amazon – speichern deine Zahlungskartendaten automatisch. Das macht den nächsten Einkauf bequemer, setzt dich aber einem unnötigen Risiko aus. Ein Hacker mit Zugang zu deinem Gerät oder Konto könnte Einkäufe tätigen.

Dazu kommt das Risiko einer Datenpanne beim Händler. Diese kommen regelmäßig vor und können sensible Zahlungsinformationen preisgeben. Je weniger Datenbanken deine Kartendaten speichern, desto besser.

Entferne deine Kartendaten direkt nach dem Checkout aus den Kontoeinstellungen der Website.

Tipp 5: Stelle sicher, dass die Website HTTPS verwendet

HTTPS ist inzwischen weitgehend zum Standard geworden – im Gegensatz zu „HTTP“ ohne das „S“. HTTPS bedeutet, dass eine Website die übertragenen Daten verschlüsselt: deinen Namen, deine Adresse und deine Zahlungsinformationen.

Kaufe niemals auf einer Website ein, die in der Adressleiste kein HTTPS verwendet! Ein zusätzlicher Hinweis ist das kleine Schlosssymbol vor der Webadresse.

Tipp 6: Überprüfe die URL der Website

Tippfehler passieren – vor allem auf einem kleinen Smartphone-Bildschirm. Ein einziger Fehler kann dazu führen, dass du auf einer Nachahmer-Website landest, etwa „amazonn(dot)com“.

Hacker kaufen Domains, die echten Adressen beliebter Händler täuschend ähnlich sehen, und richten dort gefälschte Websites ein. Diese Masche heißt Typosquatting – typo für Tippfehler, squat für besetzen. Nimm dir ein paar Sekunden mehr Zeit und prüfe die URL, bevor du mit dem Einkauf beginnst.

Tipp 7: Kaufe niemals über öffentliches WLAN ein

Wer sich mit einem öffentlichen WLAN verbindet, kann davon ausgehen, dass er beobachtet wird. Hacker lieben die Weihnachtseinkaufssaison und halten sich gezielt an beliebten öffentlichen Hotspots auf.

Sie spionieren die Aktivitäten anderer Geräte im selben Netzwerk aus und können so auf alles zugreifen, was du eingibst – Passwörter und Kreditkartendaten eingeschlossen. Schalte das WLAN aus und wechsle stattdessen auf die Verbindung deines Mobilfunkanbieters.

Tipp 8: Sei auf der Hut vor Markenimitatoren in E-Mails und SMS

Phishing-Betrüger waren während der Weihnachtssaison 2021 besonders aktiv – Typosquatting-Domains in Verbindung mit Phishing-Angriffen stiegen um 397 Prozent. Du solltest zwar immer auf Phishing achten, aber in der Weihnachtszeit ist die Gefahr noch höher.

Die Angreifer wissen, dass Menschen in dieser Zeit E-Mails mit Angeboten, Auftragsbestätigungen und Versandmitteilungen erwarten. Diese Nachrichten nutzen sie als Vorlagen. Sie geben sich als DHL, UPS, Amazon und andere aus – und ihre E-Mails sehen den echten zum Verwechseln ähnlich.

Sei besonders wachsam bei E-Mails, die bekannte Marken imitieren. Auch hier gilt: Rufe Websites immer direkt auf, statt einem Link zu folgen. Informiere dich außerdem über weitere erschreckende Trends bei Phishing-Angriffen.

Tipp 9: Aktiviere Warnungen in der Banking-App und prüfe dein Konto

Prüfe regelmäßig dein Bankkonto und achte auf verdächtige Abbuchungen. Viele Banken erlauben es, automatische Warnmeldungen einzurichten – zum Beispiel wenn ein Kauf einen bestimmten Betrag übersteigt oder von außerhalb des Landes erfolgt.

So behältst du die Kontrolle, ohne dein Konto ständig manuell prüfen zu müssen. Richte diese Warnungen am besten noch heute ein. Weitere Tipps zum Schutz deiner Konten findest du in unserem Artikel Wie du deine Onlinekonten vor Angriffen schützen kannst.

Wie sicher ist dein Mobilgerät?

Malware für Mobilgeräte wird häufig bei Weihnachtseinkaufsbetrügereien eingesetzt. Wie gut ist dein Gerät vor bösartigen Apps und Malware geschützt? Kontaktiere unsere Experten für IT-Sicherheit für einen Sicherheitscheck durch pirenjo.IT. Vereinbare jetzt ein unverbindliches Kennenlerngespräch.

Wie erkenne ich eine sichere Website beim Online-Shopping?

Achte darauf, dass die URL mit „https://“ beginnt und ein Schlosssymbol in der Adressleiste erscheint. Fehlt das „S“, gib dort niemals deine Zahlungsdaten ein.

Was ist Typosquatting und wie schütze ich mich davor?

Typosquatting bezeichnet gefälschte Websites, deren Domain echten Adressen zum Verwechseln ähnlichsieht – etwa „amazonn.com“. Prüfe die URL immer sorgfältig, bevor du mit dem Einkauf beginnst.

Bietet pirenjo.IT in Stuttgart einen Sicherheitscheck für Mobilgeräte an?

Ja, pirenjo.IT führt für Unternehmen im Raum Stuttgart Sicherheitschecks für Mobilgeräte und Endpoints durch. Vereinbare ein unverbindliches Kennenlerngespräch, um den Schutzstatus deiner Geräte zu prüfen.

Ist es sicher, mit PayPal oder Apple Pay in Online-Shops einzukaufen?

Wallet-Dienste wie PayPal, Apple Pay oder Google Pay sind sicherer als die direkte Eingabe deiner Kartendaten, weil der Händler deine Zahlungsinformationen nicht direkt erhält. Nutze diese Dienste, wo immer sie verfügbar sind.

Können Unternehmen aus Waiblingen ihre Mitarbeitenden gegen Phishing-Angriffe absichern?

Ja, pirenjo.IT bietet Unternehmen in Waiblingen und dem Rems-Murr-Kreis gezielte Security-Awareness-Schulungen und technische Schutzmaßnahmen gegen Phishing an. Frag direkt nach einem passenden Paket für dein Team.

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